Beschreibung der Beschaffung
Sanierung und Ausbau Schillerschule Mannheim zur Ganztagesschule
Lage: Ecke Germaniastraße und Luisenstraße
Baubeschreibung: 5-geschossige Hauptbaukörper (60er-Jahre) und 3 jeweils 3-geschossige Anbauten für Klassenräume, baukonstruktiv getrennt und gegliedert durch 3 Treppenräume in die Häuser (H) 1, 2 und 3. Über die zweigeschossige Halle ist im EG ein Verwaltungstrakt (60er-Jahre) angeschlossen, im UG Technik- und Lagerräume. Brandschutz (II. Rettungsweg) und Barrierefreiheit (Aufzug) machen Flure zw. H 1-3 auf allen Etagen erforderlich. Die Maßnahmen erfolgen in 2 zeitlich getrennten Bauabschnitten (BA). BA 1 umfasst H 2 und H 3 über alle Etagen. Der BA 2 umfasst H 1, Halle, Verwaltungstrakt und den dort unmittelbar angebundenen Neubau einer Mensa mit Küche im EG sowie deren Lüftungszentrale im UG. Wichtige Hinweise: Die Schule bleibt als 2-zügige Grundschule während der Baumaßnahmen in Betrieb, während des BA 1 im H 1, nach dessen Fertigstellung Umzug in H 2 und H 3. Ein Brandschutzkonzept liegt vor und ist vollumfänglich zu erfüllen. Entkernung (Wand- und Deckenbekleidungen, Estrich, Beläge) und Abbruch nicht tragender Wände (WC-Anlagen) erfolgen bauseits. Beschreibung Gebäudeteile 60er-Jahre: Der 5-geschossige Hauptbaukörper besteht aus StB-Rippendecken (auch Dachdecke) und StB-Wänden sowie StB-Treppenräumen. Verwaltungstrakt und Halle bestehen aus StB-Rippen- und Flachdecken, StB-Wänden sowie HEB-Stahlstützen (Nordfassade). Im Lehrerzimmer schmale Galerieebene, ca. 20 geneigte StB-Dachdecke. Abbruch- und Neubaumaßnahmen Hauptbaukörper an Süd- und Nordfassade Demontage Fenster (Alu-Glas-Elemente) und nicht tragende Brüstungskonstruktionen aus geschosshohen Stahlprofilen (H ca. 3,80 m) und betonierten Brüstungsfeldern (BRH Süd ca. 0,90 m, Nord ca. 2,10 m), Freilegen der bestehenden Deckenstirn. Tragende StB-Fertigteile als neue Brüstungselemente, jeweils im Zusammenhang mit Herstellung der Wanddurchbrüche feldweise einzubauen und mit Bestandsdecke zu verbinden, L ca. 8,75 m, H ca. ca. 1,40 m. Flure: Herstellen Wanddurchbrüche in allen 5 Etagen gem. Vorgaben Tragwerksplanung. Im Randbereich in einer Breite von ca. 0,50 m um den Durchbruch ist die Bewehrung freizulegen und in die neue StB-Konstruktion einzubinden. Lichter Durchgang neue StB-Konstruktion H x B = ca. 2,10 m x 2,26 m, sowie einzelne Wanddurchbrüche über dieser Öffnung für TGA-Rohrleitungen. Pro Etage 6 Einfachwände d ca. 25 cm und 2 Doppelwände d ca. 2 x 25 cm. Im DG bauseits Einhausung für Lüftungstechnik. Abbruch- und Neubaumaßnahmen Verwaltungstrakt Konstruktiver Abbruch Mittelteil EG und Neubau Mensa mit Satteldach, (H Traufe ca. 5,65 m, First ca. 10,15 m ü. GOK) und Küche (Flachdachbereich Germaniastraße). UG (RLT-Zentrale) als kraftschlüssiger Anbau an Bestand, im EG teilweise Überbauung Bestand, teilweise über neuer Lüftungszentrale, StB-Decke über UG und Außenwände als StB-Wände. Über der Essensausgabe entsteht eine Techniketage, StB-Decke, ca. 18 geneigte StB-Dachdecke. Dachkonstruktion der Mensa wird bauseits ausgeführt. In der Halle 4 neue Stützen einschl. Gründung zur Lastabtragung im Bereich Rampe / Galerie.
Hinweis: Innenansichtsflächen der neuen StB-Konstruktionen beider Bauteile (Ausnahme UG RLT-Zentrale) Sichtbeton-Anforderung SB2. Erdarbeiten
Alle erdberührten Außenwandflächen des Bestandes werden freigelegt, Arbeitsraum ausreichend für bauseitiges Fassadengerüst. Teile der bestehenden Grundleitungen sind freizulegen und zu ersetzen. Erdberührte Flächen erhalten Abdichtung und Perimeter-Dämmung. Erdaushub und Verbau für Mensa-Lüftungszentrale.
Gründung Flachgründung mit massiver StB-Bodenplatte einschl. Wärmedämmung unter Beachtung der Vorgaben aus Bodengutachten. Die höher liegende Gründung des Bestandes ist zu beachten. Innenwände, Schächte Tragende Wandkonstruktionen StB, kraftschlüssig verbunden mit Bestandsdecken. Eine Schachtseite wird nach TGA-Montage mit KS-MW geschlossen. Portalseite Aufzugsschacht mit Sichtbeton-Anforderung SB2.