Beschreibung der Beschaffung
Umfang der Bauarbeiten:
Bei den ausgeschriebenen Bauarbeiten handelt es sich um die Gerüstbauarbeiten für Umbau- und Erweiterungsmaßnahme am St Josefs Krankenhaus in Gießen.
Die Gesamtmaßnahme besteht aus 3 wesentlichen Bautakten:
— Takt 1: Aufstockung BT A+D,
— Takt 2: Erweiterungsbau,
— Takt 3 Aufstockung BT F.
Geplant ist die Aufstockung des Bauteils A und des Bauteils D sowie einzelne Umbauten in den bestehenden Geschossen.
zu BT A:
Das Bauteil ist in mehreren Bauetappen entstanden. Das im Jahr 1958 an Bauteil B angebaute Bauteil A wurde in Massivbauweise mit Mauerwerkswänden und sogenannten Aerolith-Hohlkörperdecken hergestellt. Der Neubau erstreckte sich von Achse 23-33 von Ebene 0 bis Ebene 4. Zusätzlich wurde ein Heizungskeller in den Achsen 33-35/E-F Ebene 0 hergestellt, welcher im Jahr 1961 um ein Geschoss erweitert wurde.
Im Jahr 1965 wurde in den Achsen 23-33 um die Ebene 5 aufgestockt. Hierzu wurde über die vorhandene Decke eine neue Stb.-Decke gelegt. Das Dach wurde als leichte Konstruktion in Holzbau errichtet. 1978 wurde der Bereich Achse 33-35/E-F um die Ebene 4 aufgestockt.
Im Jahr 1982 erfolgte der Anbau in den Achsen 33-35/F-G von Ebene 0 bis Ebene 4. Im Jahr 2010 wurde im Zuge des Neubaus/BT F mit einer neuen Aufzugsgruppe auch ein neues Treppenhaus im BT a eingebaut.
Die vorhandene Ebene 5 wird im Zuge der geplanten Umbaumaßnahmen abgebrochen und in Leichtbauweise als Stahlkonstruktion neu errichtet. Das neue Treppenhaus aus dem Jahr 2010 bleibt erhalten. Für die Dacheindeckung wird ein Foliendach mit Dämmung und Dachabdichtung vorgesehen. Als Dachkonstruktion wird ein Trapezblech auf Stahlrahmen und teilweise auch Dachpfetten aufgelegt. Die Aussteifung des Geschosses erfolgt über Stahlrahmen und Wandscheiben.
zu BT D:
Das Bauteil wurde 1981 als Stahlbetonkonstruktion errichtet. Außerdem wurde für die Ebenen 2 und 3 als Übergang zu den Bauteilen A und B eine Stahlbetondecke hergestellt. Auf dem vorhandenen Dach befindet sich in einem Teilbereich eine Technikzentrale. Für die geplante Aufstockung wird dieser Technikbereich abgebrochen.
In den Jahren 1984 und 1998 wurden in den Ebenen 3 und 4 einige Öffnungen mittels Stahlträgereinbau vergrößert. Im Zuge des Anbaus des Bauteils F wurden 2010 in Teilbereichen mit der neuen Aufzugsgruppe neue Decken eingebaut.
Die geplante Aufstockung wird in Leichtbauweise als Stahlkonstruktion und in Porenbetonwänden hergestellt.
Für die Dacheindeckung wird ein Foliendach mit Dämmung und Dachabdichtung vorgesehen.
Als Dachkonstruktion wird ein Trapezblech auf Stahlrahmen und teilweise auch Dachpfetten aufgelegt.
Die Aussteifung des Geschosses erfolgt über Stahlrahmen, Stahlbetonstützen und Wandscheiben.
Mit Bautakt 2 ist ein Erweiterungsbau in Richtung Wilhelmstraße vorgesehen. Der Baukörper verfügt über insgesamt 6 Geschosse. Situiert ist der Baukörper auf einer vorh. Tiefgarage.
Mit dem 3. Bautakt ist die Aufstockung des Bauteils F vorgesehen. Die dort aktuell vorhandene Technikzentrale wird zuvor abgetragen.
Die Erstellung aller Gerüste hat entsprechend der DIN EN 12811 für Arbeitsgerüste bzw. der DIN 4420 für Schutzgerüste, den Vorschriften der Bauberufsgenossenschaft und der Bauaufsichtsbehörde, der Landesbauordnung sowie nach den Richtlinien der Unfallverhütungsvorschriften zu erfolgen.
Ebenso müssen sie uneingeschränkt den im LV vorgesehenen Anforderungen Rechnung tragen.
Es wird den Anbietern empfohlen, sich vor Angebotsabgabe an Ort und Stelle über mögliche Erschwernisse beim Transport und/ oder Aufstellen der Gerüste sowie über die Beschaffenheit des Geländes und die Ausdehnung der Gebäude ein Bild zu machen.
Weitere Informationen sind über beiliegende Planunterlagen, Fotos oder sonstige Anlagen einzuholen.