Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
3.1 Erklärung, aus der das jährliche Mittel der vom Bewerber in den letzten 3 Jahren im auftragsrelevanten Bereich Beschäftigten und die Anzahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren (2016, 2017, 2018) ersichtlich ist, gegliedert nach:
a) Führungskräfte/Büroinhaber/innen;
b) Architekten/innen/Ingenieure/innen (Dipl.-Ing./Bachelor/Master);
c) Mitarbeiter/innen für technische und wirtschaftliche Aufgaben.
Es wird ein Mindestanzahl an Architekten/innen/Ingenieure/innen (Dipl.-Ing./Bachelor/Master) einschließlich Führungskräften/Büroinhaber/innen von durchschnittlich 5 Personen innerhalb der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre gefordert (2016, 2017, 2018).
3.2 Benennung der/des:
a) Projektverantwortliche/r Objektplanung mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung als Projektverantwortliche/r Objektplanung;
b) Stv. Projektverantwortliche/r Objektplanung mit mind. 2 Jahren Berufserfahrung als Projektverantwortliche/r Objektplanung;
c) Projektverantwortliche/r Bauleitung mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung als Projektverantwortliche/r Bauleitung
mit
— Nachweis der Qualifikation/Berufszulassung (Dipl.-Ing./Bachelor/Master (TU/FH) mit Fachrichtung Architektur/Bauingenieur),
— Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie
— Erfahrungsnachweis in Form der Benennung von jeweils mindestens eines Referenzprojekts innerhalb der letzten 7 Jahre (ab 1.1.2012), welches im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar ist.
3.3 Erfahrungsnachweis des Bewerbers/Büros in Form der Benennung von mindestens 3 Referenzprojekten innerhalb der letzten 7 Jahre (ab 1.1.2012), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind.
Es müssen durch den Bewerber/Büro mindestens 2 Referenzprojekte vorgelegt werden, bei denen die Bauleistungen abgenommen und durch den Nutzer in Betrieb genommen wurden.
Es muss durch den Bewerber/Büro mindestens ein Referenzprojekt vorgelegt werden, bei dem die die Projektkosten (KG 200 — 600) mindestens brutto 4,0 Mio. EUR betragen.
Es muss durch den Bewerber/Büro mindestens ein Referenzprojekt vorgelegt werden, welches für einen öffentlichen Auftraggeber im Sinne des § 99 GWB bearbeitet wurde.
Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben notwendig:
— Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail),
— Art der Maßnahme (Neubau, Sanierung, Erweiterung),
— Kurze Beschreibung des Projekts,
— Kennwerte NUF, Geschosse, BGF, BRI,
— Energiekennwert des Gebäudes,
— Projektkosten KG 200 — 600 brutto,
— Projektzeitraum (Beauftragung/Baubeginn/Abnahme/Zeitpunkt der Freigabe zur Nutzung bzw. Inbetriebnahme),
— Angabe der bereits erbrachten Planungsleistungen (Leistungsphasen),
— Referenzschreiben des Auftraggebers mit Angaben zur Einhaltung der Qualitäts-, Zeit- und Kostenvorstellungen des Auftraggebers (nicht zwingend).