Stadt Reutlingen - Vergabe von Objektplanungsleistungen (Gebäude und Innenräume) sowie Freianlagen für den „Ergänzungsneubau Friedrich-Hoffmann-Gemeinschaftsschule mit Erweiterung Mensa, Betzingen“

Stadt Reutlingen

Vergabe von Objektplanungsleistungen (Gebäude und Innenräume) sowie Freianlagen für den „Ergänzungsneubau Friedrich-Hoffmann-Gemeinschaftsschule mit Erweiterung Mensa, Betzingen“

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-11-18. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-10-16.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-10-16 Auftragsbekanntmachung
2020-12-02 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-10-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 2019/2847
Kurze Beschreibung:
Vergabe von Objektplanungsleistungen (Gebäude und Innenräume) sowie Freianlagen für den „Ergänzungsneubau Friedrich-Hoffmann-Gemeinschaftsschule mit Erweiterung Mensa, Betzingen“
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Reutlingen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Reutlingen
Postanschrift: Marktplatz 22
Postleitzahl: 72764
Postort: Reutlingen
Kontakt
Internetadresse: https://www.reutlingen.de/willkommen 🌏
E-Mail: rt-erweiterung-mensa@menoldbezler.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZD6KG/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZD6KG 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-10-16 📅
Einreichungsfrist: 2019-11-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-10-21 📅
Datum des Beginns: 2020-03-01 📅
Datum des Endes: 2023-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 203-494229
ABl. S-Ausgabe: 203
Zusätzliche Informationen
Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten. Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben bereits dargestellt. Unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind. Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZD6KG
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Reutlingen plant, die Friedrich-Hoffmann-Gemeinschaftsschule, Betzingen - aufgrund Flächen-Fehlbedarf in unterschiedlichen Nutzungsbereichen - zu erweitern. Die Friedrich-Hoffmann-Gemeinschaftsschule besteht aus mehreren Gebäuden, aus unter-schiedlichen Jahrzehnten, die teilweise auch recht entfernt voneinander errichtet wurden.
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Im Zuge einer Machbarkeitsstudie zur Erweiterung der Schule, wurden der Abbruch des bestehenden Musiksaales sowie die Errichtung eines 2-geschossigen Ergänzungsneubaus vorgeschlagen. Der Ergänzungsneubau wird mit dem bestehenden Bauteil 1 durch ein gemeinsames Foyer verbunden. Darüber hinaus ist eine räumliche Umstrukturierung im Bestandsgebäude, sowie die Erweiterung der bestehenden Mensa erforderlich. Im Erweiterungsneubau sollen 3 Klassenzimmer mit 3 Gruppenräumen, 2 IVK-Klassen, Musiksaal mit Bühne und Nebenräumen sowie Lehrerzimmer, Sekretariat und Rektorat geschaffen werden. Die Variante 2.1 der Machbarkeitsstudie ist weiterzuverfolgen.
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Die Planungen müssen in enger Abstimmung mit den Fachämtern des Baudezernats erfolgen. In der Außenanlagenplanung sind die Themen Gewässerrandstreifen und Hochwasserschutz zu berücksichtigen.
Die Projektkostenschätzung gemäß Machbarkeitsstudie für den Abbruch des Musiksaals, den zweigeschossigen Neubau mit räumlicher Umstrukturierung im Bestand, der Erweiterung der Mensa mit Betreuungsräumen sowie der Errichtung von Containerprovisorien ein-schließlich der Außenanlagen, beträgt 8,1 Mio. EUR brutto. Die Erweiterung erfolgt vorbehaltlich der Bereitstellung der Haushaltsmittel.
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Die vergabegegenständlichen Planungsleistungen sind voraussichtlich ab Frühjahr 2020 zu erbringen. Die Baumaßnahmen sind nach jetzigem Stand für die Jahre 2021 bis 2023 vorgesehen.
Es ist eine stufenweise Beauftragung beabsichtigt, ein Anspruch auf Weiterbeauftragung besteht nicht.
Gegenstand des Verfahrens ist die Vergabe von Planungsleistungen der Objektplanung für Gebäude und Innenräume nach § 34 HOAI i.V.m. Anlage 10.1, sowie Freianlagen nach § 39 HOAI i. V. m. Anlage 11.1, Leistungsphasen 1 bis 9 für „Ergänzungsneubau Friedrich-Hoffmann-Gemeinschaftsschule mit Erweiterung Mensa, Betzingen“.
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Nähere Informationen zum Leistungsgegenstand erhalten die im Rahmen des Teilnahmewettbewerbs ausgewählten Bewerber mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Reutlingen

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Vorbemerkung:
Die Eignung ist für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft gesondert nachzuweisen. Soweit nachfolgend nichts Abweichendes geregelt wird, sind daher alle Eignungsnachweise von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Ein Bewerber kann sich zum Nachweis seiner Eignung auf andere Unternehmen stützen, ungeachtet des rechtlichen Charakters der zwischen ihm und diesem Unternehmen bestehenden Verbindungen (Eignungsleihe). Diese Möglichkeit besteht unabhängig von der Rechtsnatur der zwischen dem Bewerber und den anderen Unternehmen bestehenden Verbindungen. In diesem Fall ist der Vergabestelle nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden, indem beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens vorlegt wird. Die Unternehmen, auf die sich ein Bewerber zum Nachweis seiner Eignung stützt, müssen die Eignung nach Ziffer III.1.1) bis III.1.3) hinsichtlich derjenigen Eignungskriterien erfüllen, zu deren Nachweis sich der Bewerber auf die Eignung des Unternehmens stützt. Zudem sind für dieses Unternehmen die Erklärungen über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 123, 124 GWB vorzulegen.
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Vorstehende Ausführungen gelten für die Nachweise nach III.1.2) und III.1.3) entsprechend.
2) Vorzulegende Nachweise, Erklärungen und Dokumente:
Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen in Bezug auf Ausschlussgründe einzureichen:
(1) Eigenerklärung, dass die Ausschlussgründe des § 123 GWB nicht vorliegen,
(2) Eigenerklärung über das Vorliegen von Ausschlussgründen nach § 124 GWB,
(3) Eigenerklärung gemäß § 19 Abs. 3 Mindestlohngesetz (MiLoG),
3) Vorzulegende Nachweise der Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung:
(1) Aktueller Auszug der Eintragung des Unternehmens in das Berufs- oder Handelsregister.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens und Umsatz mit Leistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind in den vergangenen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
(2) Aktueller Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von je 5 000 000 EUR für Personenschäden und Sach- und Vermögensschäden oder Erklärung einer Versicherungsgesellschaft, im Auftragsfall einen entsprechenden Versicherungsvertrag mit dem Auftragnehmer zu schließen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
(1) Erklärung über das jährliche Mittel der bei dem Unternehmen Beschäftigten und die Anzahl der Führungskräfte und deren Qualifikation in den letzten 3 Geschäftsjahren (2016, 2017, 2018)
(2) Nachweis von Erfahrungen im Bereich der Objektplanung für Gebäude und Innenräume bei der Erweiterung einer Schule mit mindestens durchschnittlichen Planungsanforderungen in den 10 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Beginn der LPH 2 nicht vor dem 1.1.2010).
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Die Erklärung über Referenzleistungen muss jeweils folgende Angaben enthalten:
— Bezeichnung des Auftrags,
— Beschreibung der Maßnahmen,
— Auftraggeber (Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),
— Zeitraum der Leistungserbringung,
— Angabe zur Aufnahme des Schulbetriebs nach der Erweiterung
— Erbrachte Leistungsphasen nach HOAI,
— Projektkosten in EUR brutto,
— Kurze Projektbeschreibung in Wort und Bild (je Projekt max. 2 DIN A4 Seiten in Form von Text, Fotos oder Skizzen),
— Darstellung der wirtschaftlichen und termingetreuen Erbringung von Planungsleistungen, nachzuweisen durch ein Schreiben des Auftraggebers.
Die Vorlage von mehr als 3 Referenzen ist nicht erwünscht.
Mindeststandards: Zu (2) - Objektplanung:
Vorlage von mindestens einer Referenz für die Objektplanung für Gebäude und Innenräume im Bereich „Ausbildung/ Wissenschaft/ Forschung“ bei einer Erweiterung einer Schule mit mindestens durchschnittlichen Planungsanforderungen mit Interimsmaßnahmen/ im laufenden Schulbetrieb mit Projektkosten von mindestens
5,0 Mio. EUR brutto. Bei dem Referenzprojekt müssen die Leistungsphasen 2 bis 8 nach HOAI erbracht worden sein (Beginn der LPH 2 nicht vor dem 1.1.2010). Die Aufnahme des Schulbetriebs nach der Erweiterung muss erfolgt sein.
3,0 Mio. EUR brutto. Bei dem Referenzprojekt müssen die Leistungsphasen 2 bis 8 nach HOAI erbracht worden sein (Beginn der LPH 2 nicht vor dem 1.1.2010). Die Aufnahme des Schulbetriebs nach der Erweiterung muss erfolgt sein.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Für Bewerbergemeinschaften gilt:
Es gibt keine Vorgabe hinsichtlich der Rechtsform. Erforderlich ist die Einreichung einer von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft unterzeichneten Erklärung folgenden Inhalts:
(1) plausible Darstellung der Aufgabenteilung innerhalb der Bewerbergemeinschaft,
(2) Benennung des bevollmächtigten Vertreters der Bewerbergemeinschaft,
(3) Erklärung, dass dieser Vertreter die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft während des gesamten Verfahrens rechtsverbindlich vertritt,
(4) Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter berechtigt ist, mit uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied Zahlungen anzunehmen,
(5) Erklärung, dass alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Vergabeverfahren sowie im Auftragsfall gesamtschuldnerisch haften.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Bewerberauswahl erfolgt in einem dreistufigen Verfahren. Zunächst wird (1.) geprüft, ob die Teilnahmeanträge den formalen Anforderungen genügen. Unvollständige Teilnahmeanträge, die trotz ggf. erfolgter Nachforderung von Unterlagen weiterhin unvollständig bleiben, können nicht berücksichtigt werden. Anschließend wird (2.) beurteilt, ob die Bewerber/Bewerbergemeinschaften nach den vorgelegten Angaben und Nachweisen grundsätzlich geeignet erscheinen, die verfahrensgegenständlichen Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen. Schließlich wird (3.) anhand der Referenzen (Mindestreferenzen und weitere Referenzen) beurteilt, wer unter den als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern im Vergleich zu den Mitbewerbern besonders geeignet erscheint und daher am weiteren Verfahren beteiligt werden soll.
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Hierzu wird die Mindestreferenz eines jeden Bewerbers mit den höchsten Herstellkosten (in EUR brutto) für den Vergleich herangezogen. Der Bewerber mit den höchsten Herstellkosten wird am besten bewertet. Die Reihenfolge der Bewerber wird im Übrigen entsprechend anhand der Herstellkosten festgelegt.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Technisches Gebäudemanagement, Herr Wolfgang Kühn
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YMZD6KG/documents 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Menold Bezler Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Postanschrift: Rheinstahlstraße 3
Postort: Stuttgart
Postleitzahl: 70469
Kontaktperson: Dr. Frank Meininger/ Dr. Alexander Dörr
Land: Stuttgart, Stadtkreis 🏙️
Internetadresse: www.menoldbezler.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Es wird darauf hingewiesen, dass das am 1.7.2013 in Kraft getretene Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg (LTMG) sowie das Gesetz zur Regelung eines allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz) Anwendung finden. Die sich hieraus ergebenden Verpflichtungen, insbesondere auch bei dem Einsatz von Nach- und Verleihunternehmen, sind daher zu beachten.
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Die Teilnahmeformulare sind unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse abrufbar. Ebenfalls dort abrufbar ist ein Bewerbermemorandum. In diesen Teilnahmeunterlagen sind wesentliche Teile der ausgeschriebenen Leistung sowie der Verfahrensvorgaben bereits dargestellt. Unter der in Ziffer I.3) angegebenen Internetadresse werden auch Antworten auf Bewerberfragen sowie aktualisierte oder weitere Informationen und Unterlagen zu dem Verfahren zur Verfügung gestellt. Interessenten an dem Verfahren müssen sicherstellen, dass sie regelmäßig und insbesondere unmittelbar vor Abgabe ihres Teilnahmeantrags sowie vor Ablauf der Teilnahmefrist prüfen, ob seitens der Vergabestelle zusätzliche Informationen oder Unterlagen zur Verfügung gestellt wurden, welche für die Abgabe des Teilnahmeantrags zu beachten sind.
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Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZD6KG

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg beim Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 721926-3985 📠
Internetadresse: www.rp.baden-wuerttemberg.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Es gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB).
Hinsichtlich der Einleitung von Nachprüfungsverfahren wird auf § 160 GWB verwiesen. Dieser lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Hinsichtlich der Information nicht berücksichtigter Bieter und Bewerber gelten die §§ 134, 135 GWB. Insbesondere gilt: Bieter deren Angebote für den Zuschlag nicht berücksichtigt werden sollen, werden vor dem Zuschlag gemäß § 134 GWB darüber informiert. Das gilt auch für Bewerber, denen keine Information über die Ablehnung ihrer Bewerbung zur Verfügung gestellt wurde, bevor die Mitteilung über die Zuschlagsentscheidung an die betroffenen Bieter ergangen ist.
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Ein Vertrag darf erst 15 Kalendertage nach Absendung dieser Information durch den Auftraggeber geschlossen werden; bei Übermittlung per Telefax oder auf elektronischem Wege beträgt diese Frist 10 Kalendertage.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2019/S 203-494229 (2019-10-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-12-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Vergabe von Objektplanungsleistungen (Gebäude und Innenräume) sowie Freianlagen für den „Ergänzungsneubau Friedrich-Hoffmann-Gemeinschaftsschule mit Erweiterung Mensa, Betzingen“.
Gesamtwert des Auftrags: 900 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-12-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-12-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 238-588867
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 203-494229
ABl. S-Ausgabe: 238
Zusätzliche Informationen
Bei den Angaben unter den Ziffern II.1.7) und V.2.4) handelt es sich um auszufüllende Pflichtfelder. Aus Gründen der Geheimhaltung sind hier fiktive Werte eingetragen. Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZDZ51

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Reutlingen plant, die Friedrich-Hoffmann-Gemeinschaftsschule, Betzingen — aufgrund Flächen-Fehlbedarf in unterschiedlichen Nutzungsbereichen — zu erweitern. Die Friedrich-Hoffmann-Gemeinschaftsschule besteht aus mehreren Gebäuden, aus unterschiedlichen Jahrzehnten, die teilweise auch recht entfernt voneinander errichtet wurden.
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Im Zuge einer Machbarkeitsstudie zur Erweiterung der Schule, wurden der Abbruch des bestehenden Musiksaales sowie die Errichtung eines 2-geschossigen Ergänzungsneubaus vorgeschlagen. Der Ergänzungsneubau wird mit dem bestehenden Bauteil 1 durch ein gemeinsames Foyer verbunden. Darüber hinaus ist eine räumliche Umstrukturierung im Bestandsgebäude, sowie die Erweiterung der bestehenden Mensa erforderlich.
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Im Erweiterungsneubau sollen 3 Klassenzimmer mit 3 Gruppenräumen, 2 IVK-Klassen, Musiksaal mit Bühne und Nebenräumen sowie Lehrerzimmer, Sekretariat und Rektorat geschaffen werden. Die Variante 2.1 der Machbarkeitsstudie ist weiterzuverfolgen.
Die Projektkostenschätzung gemäß Machbarkeitsstudie für den Abbruch des Musiksaals, den 2-geschossigen Neubau mit räumlicher Umstrukturierung im Bestand, der Erweiterung der Mensa mit Betreuungsräumen sowie der Errichtung von Containerprovisorien einschließlich der Außenanlagen, beträgt EUR 8,1 Mio. brutto. Die Erweiterung erfolgt vorbehaltlich der Bereitstellung der Haushaltsmittel.
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Gegenstand des Verfahrens ist die Vergabe von Planungsleistungen der Objektplanung für Gebäude und Innenräume nach § 34 HOAI i.V.m. Anlage 10.1, sowie Freianlagen nach § 39 HOAI i.V.m. Anlage 11.1, Leistungsphasen 1 bis 9 für „Ergänzungsneubau Friedrich-Hoffmann-Gemeinschaftsschule mit Erweiterung Mensa, Betzingen“.
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 120
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzeptionelle Herangehensweise an die Aufgabenstellung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 160
Preis (Gewichtung): 120

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-12-01 📅
Name: campus GmbH Bauten für Bildung und Sport
Postanschrift: Am Echazufer 24
Postort: Reutlingen
Postleitzahl: 72764
Land: Deutschland 🇩🇪
Reutlingen 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 900 000 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bei den Angaben unter den Ziffern II.1.7) und V.2.4) handelt es sich um auszufüllende Pflichtfelder. Aus Gründen der Geheimhaltung sind hier fiktive Werte eingetragen.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YMZDZ51

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2020/S 238-588867 (2020-12-02)