Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Stadt Wunstorf – Erweiterung Hölty-Gymnasium Wunstorf – Objektplanung
CXP4Y6JDDNF”
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦
Kurze Beschreibung:
“Gegenstand des Auftrags sind die Planungsleistungen der Objektplanung für Gebäude und Innenräume (§§ 33 ff. HOAI), Leistungsphasen 2 (teilw.) bis 9.”
In Zusammenhang mit der Auflösung der Außenstelle des Hölty-Gymnasiums im Ortsteil Steinhude untersuchte die Verwaltung der Stadt Wunstorf den Raumbedarf des Gymnasiums speziell für die Sekundarstufe I und einen neuen 11. Jahrgang ab dem Schuljahr 2020/21 (Rückkehr zu G 9).
Auf der Grundlage der von der Verwaltung erstellten Schülerzahlprognose und ausgehend von einer durchschnittlichen Sechszügigkeit beläuft sich der Raumbedarf für die Sek I des Hölty-Gymnasiums auf 36 Allgemeine Unterrichtsräume (AUR) für die Jahrgänge 5 bis 10. Außerdem werden ab dem Schuljahr 2020/21 (Beginn G 9) zusätzliche 6 Klassenräume für die 11. Klassen, die im Klassenverband unterrichtet werden, benötigt. Es ergibt sich somit ein Raumbedarf von 42 AUR für die Jahrgänge 5 bis 11, der im B- und C-Gebäude des Hölty unterzubringen ist.
Darüber hinaus benötigt das Gymnasium für einen nach heutigen Maßstäben zeitgemäßen und den Anforderungen der Inklusion genügenden Unterricht Differenzierungs- und Inklusionsräume, die bislang im Hölty fast vollständig fehlen. Diese Räume sollten etwa halb so groß sein wie ein AUR (ca. 25 - 35 qm). Hier besteht ein Bedarf von 2 Räumen je Jahrgang, mithin 14 Räume. Der Bestand an AUR im B- und C-Trakt beläuft sich auf derzeit 34 AUR. Durch den Anbau von 16 Klassenräumen erhöht sich der Bestand auf 50 AUR.
Um die benötigte Zahl von Differenzierungs- und Inklusionsräumen zu schaffen, werden im Bestand oder auch im Neubautrakt durch Teilung von 7 AUR insgesamt 14 Differenzierungsräume geschaffen. Die genauere Platzierung dieser Räume im Bestand bzw. im Neubau bleibt der Ausführungsplanung in enger Abstimmung mit der Schule vorbehalten. Insofern stellt die Zahl von 16 AUR im vorgeschlagenen Anbau eine rechnerische Größe dar, da hier beispielsweise auch 13 AUR und 6 Differenzierungsräume entstehen könnten. Nach Fertigstellung des Anbaus stehen somit 43 AUR und 14 Differenzierungs- und Inklusionsräume für die Sek. I zur Verfügung.
Zur Deckung des Raumbedarfes soll der Gebäudeteil C in nördlicher Richtung um einen Erweiterungsbau ergänzt werden. Dabei ist die beigefügte Vorentwurfsplanung (Anlage 01) als Grundlage, vor allem in Bezug auf Anordnung auf dem Grundstück, Gebäudekubatur sowie Ausbauraster, zu verwenden.
Insgesamt sollen 16 allgemeine Unterrichtsräume (AUR) verteilt auf 4 Ebenen entstehen, die die räumliche Anordnung des vorhandenen Gebäudeteiles C fortführen. Inwiefern die für die gesamte Liegenschaft geforderten 14 Differenzierungs- und Inklusionsräume im Neubau oder Bestand untergebracht werden, ist im Planungsprozess hinsichtlich funktionaler sowie wirtschaftlicher Aspekte und in Zusammenarbeit mit den Nutzern zu definieren. Demnach ist hinsichtlich der Verteilung AUR / Differenzierungsräume im Neubau / Bestand Gestaltungsspielraum gegeben. Die Anzahl der tatsächlich im Neubau verorteten AUR kann somit je nach Umsetzung der Bedarfsplanung variieren (wie unter A. erwähnt, stellen die geforderten 16 AUR daher lediglich eine rechnerische Größe dar). Angestrebt werden soll eine Verteilung der Differenzierungs- und Inklusionsräume auf die Klassenraumtrakte der Gebäude B und C.
Unter Berücksichtigung der inklusiven Anforderungen an das Gebäude ist eine Aufzugsanlage vorzusehen, die alle Ebenen erschließt. Die Planung muss in allen Bereichen barrierefrei sein.
Des Weiteren sind im Erweiterungsbau zusätzliche sanitäre Einrichtungen (Schüler/innen) vorzusehen. Ein behindertengerechtes WC sowie 2 Büros mit je ca. 20 m sind zu ergänzen, diese können sowohl im Neubau als auch im Bestand entstehen.
Der Bestandsgebäudeteil C weist eine Grundfläche von ca. 800 m (ohne Fluchttreppenanlage) und eine BGF von 3 448 m auf. Mit dem Anbau sollen zusätzlich ca. 1 800 m BGF geschaffen werden.
Weitergehende Informationen können den Vergabeunterlagen sowie den den Vergabeunterlagen beigefügten Projektunterlagen entnommen werden.
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Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, und alle Kriterien werden nur in den Auftragsunterlagen genannt
Dauer
Datum des Beginns: 2020-02-03 📅
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Vorgesehene Mindestanzahl: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt in einem 4-stufigen Verfahren:
1) Zunächst wird geprüft, ob die Bewerbungen...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt in einem 4-stufigen Verfahren:
1) Zunächst wird geprüft, ob die Bewerbungen form- und fristgerecht eingereicht wurden;
2) Anschließend wird beurteilt, ob die Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet sind, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen, d. h. die geforderten Mindestanforderungen erfüllen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben aus den vorgelegten Referenzen sowie die Zufriedenheit der Auftraggeber durch eine telefonische Abfrage zu überprüfen. Bei falschen Angaben sowie bei negativen Auskünften über die Referenz, wird die Referenz von der Wertung ausgeschlossen. Auch die Benennung von Ansprechpartnern, die keine Auskünfte erteilen können, führt zum Ausschluss der Referenz aus der Wertung;
3) Sollten mehr als 3 geeignete Bewerber einen Teilnahmeantrag fristgemäß und vollständig einreichen und die Mindestanforderungen erfüllen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, den Bewerberkreis zu beschränken. In diesem Fall wird anhand der zur Prüfung der Eignung des Bewerbers vorgelegten Erklärung/Unterlagen der als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern beurteilt, welche Bewerber besonders geeignet erscheinen und daher im weiteren Verfahren beteiligt werden sollen.
Bei der Auswertung der Teilnahmeunterlagen werden die einzelnen Kriterien wie folgt gewichtet:
Berufliche Leistungsfähigkeit:
— Projektverantwortliche/r = 40 %,
— Stv. Projektverantwortliche/r = 25 %,
— Bewerber = 35 %.
Die Vorgehensweise bei der Bewertung kann der beigefügten Bewertungsmatrix entnommen werden.
Im Hinblick auf die Bewertung der technischen bzw. beruflichen Leistungsfähigkeit der/des benannten Projektverantwortlichen, der/des stellvertretenden Projektverantwortlichen sowie des Bewerbers sind maßgeblich die vorgelegten Referenzen. Im Rahmen der Bewertung der Eignung werden die 3 geeignetsten Referenzen berücksichtigt;
4) Sollten mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl erhalten, behält sich der Auftraggeber vor, die abschließende Auswahl und Reduzierung des Bewerberkreises durch Losverfahren herbeizuführen.
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Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
“Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Leistungsphasen 2 (teilw.) bis 4 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen im Einzelnen oder...”
Beschreibung der Optionen
Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Leistungsphasen 2 (teilw.) bis 4 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben:
1.1) Angabe des Bewerbers (Einzelbewerbung) mit Namen, Anschrift,...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben:
1.1) Angabe des Bewerbers (Einzelbewerbung) mit Namen, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse;
1.2) Angabe, im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft sämtlicher Mitglieder der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft mit Namen, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse;
1.3) Im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft ist mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen:
a) in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird;
b) in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der die/der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter/in bezeichnet ist;
c) dass die/der bevollmächtigte Vertreter/in die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt;
d) dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
1.4) Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz und zu Art und Umfang der Teilleistungen vorzulegen;
1.5) Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers vorzulegen, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen;
1.6) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB;
1.7) Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB;
1.8) Erklärung über eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
2.1) Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung mit folgenden Haftungssummen (Mindestanforderung):
— mindestens 1,5 Mio. EUR für Personenschäden,
— mindestens 1,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden.
Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der unter 2.1 genannten Deckungssummen pro Jahr betragen. Der Nachweis ist grundsätzlich durch eine verbindliche Deckungsbestätigung der Versicherung zu erbringen. Wenn oder soweit eine Versicherung in der o. g. Höhe zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht vorliegt, kann der Nachweis durch eine rechtsverbindliche Eigenerklärung des Bewerbers über den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Auftragsfall erbracht werden. Bei einer Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Die Erklärung oder der Nachweis darf nicht älter als 12 Monate sein und muss der Bewerbung beigelegt werden;
2.2) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2015, 2016, 2017).
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
3.1)...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
3.1) Benennung der/des Projektverantwortlichen (mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung) und der/des stellvertretenden Projektverantwortlichen (mit mindestens 2 Jahren Berufserfahrung) für den Auftragsfall mit
a) Nachweis der Qualifikation/Berufszulassung,
b) Angaben zur Berufserfahrung in Jahren sowie
c) Erfahrungsnachweis der/des Projektverantwortlichen und der/des stellvertretenden Projektverantwortlichen in Form der Benennung von Referenzprojekten innerhalb der letzten 5 Jahre (ab 1.1.2014), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar ist (vorzugsweise Erweiterung von Schulen oder anderen Bildungsbauten).
Es ist jeweils mindestens ein Referenzprojekt vorzulegen.
3.2) Erfahrungsnachweis des Bewerbers in Form der Benennung von Referenzprojekten innerhalb der letzten 5 Jahre (ab 1.1.2014), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind (vorzugsweise Erweiterung von Schulen oder anderen Bildungsbauten).
Es sind mindestens 3 Referenzprojekte vorzulegen.
Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben notwendig:
— Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer),
— Art der Maßnahme (Neubau, Sanierung, Umbau, Erweiterung),
— kurze Beschreibung des Projekts mit Angaben zu den geplanten Nutzungen,
— Gesamtbaukosten (brutto),
— Projektzeitraum (Beauftragung / Bauantrag / Baubeginn / Abnahme),
— Angabe der erbrachten Planungsleistungen (Leistungsphasen),
— Referenzschreiben des Auftraggebers mit Angaben zur Einhaltung der Qualitäts-, Zeit- und Kostenvorstellungen des Auftraggebers (nicht zwingend).
Mehr anzeigen Informationen über einen bestimmten Beruf
Reserviert für einen bestimmten Beruf
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
“Für die/den zu benennende/n Projektverantwortliche/n und stellvertretende/n Projektverantwortliche/n für den Auftragsfall ist der Nachweis ihrer fachlichen...”
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift
Für die/den zu benennende/n Projektverantwortliche/n und stellvertretende/n Projektverantwortliche/n für den Auftragsfall ist der Nachweis ihrer fachlichen Qualifikation durch Nachweis der Berufszulassung durch Kopie des Mitgliedsausweises einer Architekten- oder Ingenieurkammer oder sonstigen vergleichbaren Nachweis zu erbringen.
Mehr anzeigen Informationen über das für die Ausführung des Auftrags zuständige Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der mit der Ausführung des Auftrags betrauten Mitarbeiter
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Informationen über die Reduzierung der Anzahl von Lösungen oder Angeboten während der Verhandlungen oder des Dialogs
Rückgriff auf ein gestaffeltes Verfahren, um die Zahl der zu erörternden Lösungen oder zu verhandelnden Angebote schrittweise zu verringern
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2019-09-24
11:00 📅
Voraussichtliches Datum der Versendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2019-10-07 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
“Der Teilnahmeantrag ist spätestens zum unter Ziff. IV.2.2) festgelegten Termin einzureichen. Die Vergabeunterlagen einschließlich Vordrucke für den...”
Der Teilnahmeantrag ist spätestens zum unter Ziff. IV.2.2) festgelegten Termin einzureichen. Die Vergabeunterlagen einschließlich Vordrucke für den Teilnahmeantrag stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center. Bewerber haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrags darauf hinzuweisen. Die Bewerber werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen zu übermitteln. Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 160 Abs. 3 GWB. Soweit Ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind Sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6JDDNF
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name:
“Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung”
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4131-153306📞
Fax: +49 4131-152943 📠 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Mehr anzeigen Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name:
“Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung”
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 4131-153306📞
Fax: +49 4131-152943 📠
Quelle: OJS 2019/S 164-402984 (2019-08-23)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-02-13) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Stadt Wunstorf – Erweiterung Hölty-Gymnasium Wunstorf – Objektplanung
CXP4Y6JDEXY”
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 312 100 💰
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“In Zusammenhang mit der Auflösung der Außenstelle des Hölty-Gymnasiums im Ortsteil Steinhude untersuchte die Verwaltung der Stadt Wunstorf den Raumbedarf...”
Beschreibung der Beschaffung
In Zusammenhang mit der Auflösung der Außenstelle des Hölty-Gymnasiums im Ortsteil Steinhude untersuchte die Verwaltung der Stadt Wunstorf den Raumbedarf des Gymnasiums speziell für die Sekundarstufe I und einen neuen 11. Jahrgang ab dem Schuljahr 2020/21 (Rückkehr zu G 9).
Auf der Grundlage der von der Verwaltung erstellten Schülerzahlprognose und ausgehend von einer durchschnittlichen Sechszügigkeit beläuft sich der Raumbedarf für die Sek I des Hölty-Gymnasiums auf 36 Allgemeine Unterrichtsräume (AUR) für die Jahrgänge 5 bis 10. Außerdem werden ab dem Schuljahr 2020/21 (Beginn G 9) zusätzliche 6 Klassenräume für die 11. Klassen, die im Klassenverband unterrichtet werden, benötigt. Es ergibt sich somit ein Raumbedarf von 42 AUR für die Jahrgänge 5 bis 11, der im B- und C-Gebäude des Hölty unterzubringen ist.
Darüber hinaus benötigt das Gymnasium für einen nach heutigen Maßstäben zeitgemäßen und den Anforderungen der Inklusion genügenden Unterricht Differenzierungs- und Inklusionsräume, die bislang im Hölty fast vollständig fehlen. Diese Räume sollten etwa halb so groß sein wie ein AUR (ca. 25-35 qm). Hier besteht ein Bedarf von 2 Räumen je Jahrgang, mithin 14 Räume. Der Bestand an AUR im B- und C-Trakt beläuft sich auf derzeit 34 AUR. Durch den Anbau von 16 Klassenräumen erhöht sich der Bestand auf 50 AUR.
Um die benötigte Zahl von Differenzierungs- und Inklusionsräumen zu schaffen, werden im Bestand oder auch im Neubautrakt durch Teilung von 7 AUR insgesamt 14 Differenzierungsräume geschaffen. Die genauere Platzierung dieser Räume im Bestand bzw. im Neubau bleibt der Ausführungsplanung in enger Abstimmung mit der Schule vorbehalten. Insofern stellt die Zahl von 16 AUR im vorgeschlagenen Anbau eine rechnerische Größe dar, da hier beispielsweise auch 13 AUR und 6 Differenzierungsräume entstehen könnten. Nach Fertigstellung des Anbaus stehen somit 43 AUR und 14 Differenzierungs- und Inklusionsräume für die Sek. I zur Verfügung.
Zur Deckung des Raumbedarfes soll der Gebäudeteil C in nördlicher Richtung um einen Erweiterungsbau ergänzt werden. Dabei ist die beigefügte Vorentwurfsplanung (Anlage 01) als Grundlage, vor allem in Bezug auf Anordnung auf dem Grundstück, Gebäudekubatur sowie Ausbauraster, zu verwenden.
Insgesamt sollen 16 allgemeine Unterrichtsräume (AUR) verteilt auf vier Ebenen entstehen, die die räumliche Anordnung des vorhandenen Gebäudeteiles C fortführen. Inwiefern die für die gesamte Liegenschaft geforderten 14 Differenzierungs- und Inklusionsräume im Neubau oder Bestand untergebracht werden, ist im Planungsprozess hinsichtlich funktionaler sowie wirtschaftlicher Aspekte und in Zusammenarbeit mit den Nutzern zu definieren. Demnach ist hinsichtlich der Verteilung AUR / Differenzierungsräume im Neubau/Bestand Gestaltungsspielraum gegeben. Die Anzahl der tatsächlich im Neubau verorteten AUR kann somit je nach Umsetzung der Bedarfsplanung variieren (wie unter A. erwähnt, stellen die geforderten 16 AUR daher lediglich eine rechnerische Größe dar). Angestrebt werden soll eine Verteilung der Differenzierungs- und Inklusionsräume auf die Klassenraumtrakte der Gebäude B und C.
Unter Berücksichtigung der inklusiven Anforderungen an das Gebäude ist eine Aufzugsanlage vorzusehen, die alle Ebenen erschließt. Die Planung muss in allen Bereichen barrierefrei sein.
Des Weiteren sind im Erweiterungsbau zusätzliche sanitäre Einrichtungen (Schüler/innen) vorzusehen. Ein behindertengerechtes WC sowie zwei Büros mit je ca. 20 m sind zu ergänzen, diese können sowohl im Neubau als auch im Bestand entstehen.
Der Bestandsgebäudeteil C weist eine Grundfläche von ca. 800 m (ohne Fluchttreppenanlage) und eine BGF von 3 448 m auf. Mit dem Anbau sollen zusätzlich ca. 1 800 m BGF geschaffen werden.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung der Maßnahmen zur Sicherstellung der Qualität, Kosten und Termine
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projekteinschätzung und Herangehensweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 50
Kostenkriterium (Name):
“Honorarangebot (Vergütung einschließlich Umbauzuschlag, Besonderer Leistungen und pauschalierter Nebenkosten)”
Kostenkriterium (Gewichtung): 20
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2019/S 164-402984
Auftragsvergabe
1️⃣
Titel: Stadt Wunstorf – Erweiterung Hölty-Gymnasium Wunstorf
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-02-03 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 3
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 3
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Architektur- und TGA-Planungsbüro Carsten Grobe Passivhaus
Postanschrift: Boulevard der EU 11
Postort: Hannover
Postleitzahl: 30539
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Region Hannover🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU ✅ Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Geschätzter Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 312 100 💰
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 312 100 💰