Technische Ausrüstung AG 4 und 5, Erneuerung Passive LAN-Infrastruktur

Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe

In dem Gebäudekomplex des Polizeipräsidiums Nordhessen soll die vorhandene LAN- und 230V-Verkabelungmodernisiert und auf den neusten Stand gebracht werden.
Ziel des Verhandlungsverfahrens nach § 17 VgV ist die Vergabe der Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung nach § 53 ff. HOAI 2013 i. V. mit Anlage 15, Leistungsphasen 2, 3 und 5 bis 9 inkl. Besondere Leistungen (stufenweise Beauftragung) für die Anlagengruppe 4 und 5.
Anlagengruppe 4: Starkstromanlagen
— Honorarzone II,
— Anrechenbare Kosten (netto) ca. 594 201,68 EUR.
Anlagengruppe 5: fernmelde- und informationstechnische Anlagen
— Honorarzone III,
— Anrechenbare Kosten (netto) ca. 1 926 806,75 EUR.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-12-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-11-14.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-11-14 Auftragsbekanntmachung
2020-11-04 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-11-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen im Elektrobereich
Referenznummer: VG-0454-2019-1074
Kurze Beschreibung:
In dem Gebäudekomplex des Polizeipräsidiums Nordhessen soll die vorhandene LAN- und 230V-Verkabelungmodernisiert und auf den neusten Stand gebracht werden. Ziel des Verhandlungsverfahrens nach § 17 VgV ist die Vergabe der Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung nach § 53 ff. HOAI 2013 i. V. mit Anlage 15, Leistungsphasen 2, 3 und 5 bis 9 inkl. Besondere Leistungen (stufenweise Beauftragung) für die Anlagengruppe 4 und 5. Anlagengruppe 4: Starkstromanlagen — Honorarzone II, — Anrechenbare Kosten (netto) ca. 594 201,68 EUR. Anlagengruppe 5: fernmelde- und informationstechnische Anlagen — Honorarzone III, — Anrechenbare Kosten (netto) ca. 1 926 806,75 EUR.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen im Elektrobereich 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Kassel, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe
Postanschrift: Dieselstraße 1-7
Postleitzahl: 61231
Postort: Bad Nauheim
Kontakt
Internetadresse: https://vergabe.hessen.de 🌏
E-Mail: info.fbt@lbih.hessen.de 📧
Fax: +49 6032 / 8862-126 📠
URL der Dokumente: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16ac03d3e56-32b5d5db562791dc 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabe.hessen.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-11-14 📅
Einreichungsfrist: 2019-12-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-11-18 📅
Datum des Beginns: 2020-02-01 📅
Datum des Endes: 2022-08-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 222-544921
ABl. S-Ausgabe: 222
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen: Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden. Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen akzeptiert der öffentliche Auftraggeber auch die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE). Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen: 1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und Formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt; 2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben. 3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmer (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734); 4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740); 5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach §36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742). 6) Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne des Gesetzesgegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18.4.2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet. Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur noch elektronisch in Textform über die Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können. Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht! Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden. Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen. Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen. Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
In dem Gebäudekomplex des Polizeipräsidiums Nordhessen soll die vorhandene LAN- und 230V-Verkabelungmodernisiert und auf den neusten Stand gebracht werden.
Ziel des Verhandlungsverfahrens nach § 17 VgV ist die Vergabe der Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung nach § 53 ff. HOAI 2013 i. V. mit Anlage 15, Leistungsphasen 2, 3 und 5 bis 9 inkl. Besondere Leistungen (stufenweise Beauftragung) für die Anlagengruppe 4 und 5.
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Anlagengruppe 4: Starkstromanlagen
— Honorarzone II,
— Anrechenbare Kosten (netto) ca. 594 201,68 EUR.
Anlagengruppe 5: fernmelde- und informationstechnische Anlagen
— Honorarzone III,
— Anrechenbare Kosten (netto) ca. 1 926 806,75 EUR.
Geschätzter Gesamtwert: 565 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
In dem Gebäudekomplex des Polizeipräsidiums Nordhessen soll die vorhandene LAN- und 230V-Verkabelung modernisiert und auf den neusten Stand gebracht werden. Gefordert wird eine Erneuerung nach der derzeit gültigen IRKoV.
Hierzu bedingt es auch die Technikräume und Serverräume zu ergänzen, zu verändern oder neu herzurichten. Weiterhin müssen die neu verwendeten Leitungswege nach der Installation wieder baulich hergerichtet werden.
Die Maßnahme muss im laufenden Nutzerbetrieb, mit einer temporären Auslagerung der Büro- und Verwaltungsräume der Polizei umgesetzt werden.
Parallel laufen in dem Gebäude weitere Baumaßnahmen, die bei der Ausführung der Leistung berücksichtigt werden müssen.
Es sind die Lesitungen der Fachplanung Technische Ausrüstung nach § 53 ff. HOAI 2013 i. V. mit Anlage 15, Leistungsphasen 2, 3 und 5 bis 9 inkl. Besondere Leistungen (stufenweise Beauftragung) für die Anlagengruppe 4 und 5 zu vergeben.
Beschreibung der Optionen:
Mit Abschluss des Vertrages werden die Leistungsphasen 2 und 3 sowie Besondere Leistungen beauftragt. Weitere Leistungen sollen stufenweise beauftragt werden. Ein Rechtsanspruch auf die Übertragung aller Leistungsphasen besteht nicht.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Kassel

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung im Formular Bewerbungsbogen, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 Abs. 1 GWB und § 124 Abs. 1 und Abs. 2 GWB vorliegen und dass der Bewerber seiner Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben oder Beiträgen zur Sozialversicherung nachgekommen ist;
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2) Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19. Dezember 2014, GVBl. S.354 (HE 736);
3) Erklärung zum Nichtvorliegen einer Vergabesperre nach §18 Abs. 3 HVTG (in der aktuell gültigen Fassung);
4) sofern die Gesellschaftsform dies erfordert: Angabe der Befähigung zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV und Eintragung in ein Berufs- und Handelsregister.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien
Folgende Bewerbungsunterlagen sind in der unter VI.3 genannten Form einzureichen:
1) Verbindliche Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Abs. 1 (3) VgV;
2) Verbindliche Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz für die entsprechenden Leistungen in den letzten 3 Jahren gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 und Abs. 4 Nr. 4 VgV;
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 1) Mindestdeckung der Berufshaftpflichtversicherung bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut für Personenschäden 2 000 000,00 EUR, für sonstige Schäden 2 000 000,00 EUR im Versicherungsjahr. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen.
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Zu 2) Mindestanforderungen an
— den durchschnittlichen Gesamtumsatz: mind. 350 000 EUR netto/Jahr,
— den durchschnittlichen Umsatz für entsprechende Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung AG 4 und 5: mind. 150 000 EUR netto/Jahr.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit sind folgende Bewerbungsunterlagen in der unter VI.3 genannten Form vorzulegen:
1) Erklärung über die Gesamtzahl der Beschäftigten, die Anzahl der Führungskräfte sowie über das jährliche Mittel der vom Bewerber beschäftigten festangestellten Ingenieure für entsprechende Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren gem. § 46 Abs. 3 VgV;
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2) Angabe und Nachweis der beruflichen Befähigung und Qualifikation der Führungskräfte, der vorgesehenen Projektleitung sowie der für die örtliche Bauüberwachung vorgesehenen Person durch die Berechtigung die Berufsbezeichnung Dipl.-Ing. / Master / Bachelor führen zu dürfen gem. § 46 Abs. 3 (8) VgV;
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3) Darstellung von 3 Referenzen (1-3) nach § 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV für vergleichbare Leistungen mit Kurzbeschreibung der Referenz und folgenden Angaben:
— Art der Maßnahme (Sanierung / Umbau, Neubau o. a.),
— Art des Auftraggebers (privater AG / öffentlicher AG),
— Projektgröße, durch Angabe der Baukosten (Kostengruppen 300+400),
— Angabe der Nutzfläche NUF und der Bruttogeschossfläche BGF,
— Angabe der Honorarzone,
— Projektzeit,
— Alter der Referenz,
— Leistungsumfang des Bewerbers (Angabe der beauftragten und der erbrachten Leistungsphasen nach HOAI),
— Leistungsstand der Referenz,
— Benennung des Auftraggebers (Bezeichnung, Anschrift, Kontaktdaten) mit Referenzperson des Auftraggebers.
Das Projektdatenblatt ist jeweils vollständig auszufüllen. Geforderte Anlagen sind beizulegen.
Jede Referenz muss in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. 3 DIN A4 Blätter zu beschränken. Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
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Für alle Referenzen sollten Bescheinigungen des Auftraggebers vorliegen, aus denen der Leistungsumfang ersichtlich ist. Bei Auftraggebern, von denen für Referenzprojekte keine Bescheinigung erhältlich sein sollte, ist eine Eigenerklärung abzugeben.
Referenzen, die als verantwortliche/r Projektleiter/in in einem früheren Arbeitsverhältnis erbracht wurden, werden gewertet, falls eine entsprechende schriftliche Bestätigung des Auftraggebers oder des ehemaligen Arbeitgebers vorliegt.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Formm anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Zu 1) Mindestanforderung an beschäftigte Mitarbeiter:
— mindestens 5 beschäftigte Mitarbeiter,
— mindestens 2 mit vergleichbaren Leistungen betraute Ingenieure.
Zu 3) Es werden insgesamt 3 vergleichbare Referenzprojekte der letzten 10 Jahre gewertet.
Vorbehalten wird die Nachprüfung aller Angaben des Projektdatenblatts.
Die Referenzen müssen in Form von aussagekräftigen Bildern und Beschreibungen belegt werden. Hierbei ist die Darstellung je Referenzprojekt auf max. 3 DIN A4 Blätter als Anlage zum Projektdatenblatt zu beschränken.
Unterlagen, die unaufgefordert eingereicht werden, gehen nicht in die Wertung ein (z. B. Projektbroschüren).
Das Projektdatenblatt ist für alle Referenzen vollständig auszufüllen und geforderte Anlagen sind beizulegen.
Das Unternehmen erklärt, dass die von ihm angegebenen Projektdaten zutreffend sind.
Die folgenden Mindestanforderungen werden an alle Referenzen gestellt. Die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der jeweiligen Referenz:
— Bauen im Bestand,
— Ausführung der Maßnahme im laufenden Betrieb,
— Beauftragte und abgeschlossene Leistungsphasen 2, 3 und 5 bis 8.
Folgende Mindestanforderungen müssen durch die Gesamtheit der eingereichten Referenzen (1-3) abgedeckt werden. Es handelt sich hierbei um K. O.-Kriterien, die Nichteinhaltung führt zum Ausschluss der Bewerbung am weiteren Verfahren:
— bei mindestens 2 Referenzen: Projektdurchführung nach öffentlichen Vergabevorschriften bzw. für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB,
— bei mindestens 1 Referenz: Nutzungsart -Verwaltungsgebäude Polizei oder vergleichbarer Nutzer,
— bei mindestens 1 Referenz: Erneuerung eines IT-Datennetzes.
Die Bewertung der Referenzen erfolgt bei Erfüllung der Mindestkriterien anhand
Folgender Wertungskriterien:
— vergleichbare Nutzung: Verwaltung o. ä., BGS, Zoll o. ä., Polizei,
— Fläche >= 5 000 m
— Leistungsumfang HOAI LPH 1 bis 9,
— vergleichbare Aufgabenstellung (Erneuerung der Verkabelung),
— Projektdurchführung nach der IRKoV,
— Projektdurchführung im überwachten Bereich,
— Projektdurchführung nach öffentlichen Vergabevorschriften,
— höherer Schwierigkeitsgrad AG 4 HZ III.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Der Zulassungsbereich umfasst sämtliche EWR-Mitgliedstaaten sowie Staaten der Vertragsparteien des WTO-Übereinkommens über das öffentliche Beschaffungswesen GPA. Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Ingenieur zu führen.
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Ist in dem Heimatstaat des Bewerbers die Berufszeichnung gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderung als Ingenieur, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstige Befähigungsnachweise verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG – Berufsanerkennungsrichtlinie – gewährleistet ist und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 über die Anerkennung von Berufsqualifikation (ABI. EU Nr. L 255 S.22) entspricht.
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Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem Satzungsgemäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an die natürliche Person gestellt werden.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Bewerbergemeinschaften (z. B. Arbeitsgemeinschaften) natürlicher und juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
Mit der Bewerbung ist eine Erklärung über die Rechtsform, den bevollmächtigten Vertreter sowie über die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder vorzulegen.
Bietergemeinschaften müssen sämtliche geforderten Nachweise für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft vorlegen.
Die Leistungsabgrenzung innerhalb der Bietergemeinschaft ist darzustellen.
Für die Ausführung des Auftrags ist eine Sicherheits- bzw. Zuverlässigkeitsüberprüfung der verantwortlichen Personen des Auftragnehmers erforderlich. Die schriftliche Einwilligungserklärung zur Überprüfung wird vorausgesetzt.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1) Ausschluss von zu spät eingegangen Bewerbungen;
2) Ausschluss formal unzureichender Bewerbungen;
3) Prüfung der Einhaltung von Mindestanforderungen und Ausschlusskriterien.
Die Auswahl der Bewerber erfolgt anhand wirtschaftlicher und finanzieller Leistungsfähigkeit und der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit:
Siehe Punkt III.1.1), III.1.2); III.1.3), sowie ergänzend in den anzufordernden Bewerbungsunterlagen.
Gewichtung gem. Wertungsmatrix:
Durchschnittlicher Gesamtumsatz (netto) der letzten 3 Jahre: 6,25 %;
Durchschnittlicher Umsatz für ensprechende vergleichbaren Leistungen (netto) der letzten 3 Jahre: 6,25 %;
Durchschnittliche Anzahl der festangestellten mit vergleichbaren Leistungen betraute Ingenieure in den letzten 3 Jahren: 12,5 %;
Referenzen: gemäß den unter III.1.3) benannten Auswahlkriterien
(Referenzen 1, 2 und 3 mit jeweils 25 %): 75 %;
Bei gleichermaßen geeigneten Bewerbern entscheidet das Los.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 1. Qualität, Kompetenzen und Erfahrung des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 2. Projektorganisation allgemein
3. Qualitätssicherung beim konkreten Projekt
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20,00
Kostenkriterium (Name): 4.1 Grundleistungen incl. Nebenkosten und Bes. Leistungen
Kostenkriterium (Gewichtung): 25,00
Kostenkriterium (Name): 4.2 Stundensätze
Kostenkriterium (Gewichtung): 5,00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Fachbereich Vergabe Freiberuflicher Leistungen
Dokumente URL: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16ac03d3e56-32b5d5db562791dc 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen:
Zur Abgabe der notwendigen Eigenerklärungen sind zwingend die vorgegebenen Vordrucke zu verwenden.
Als vorläufigen Beleg der Eignung und des Nichtvorliegens von Ausschlussgründen akzeptiert der öffentliche Auftraggeber auch die Vorlage einer Einheitlichen Europäischen Eigenerklärung (EEE).
Die ausgefüllten Unterlagen sind wie folgt einzureichen:
1) Die Teilnahmeanträge sind frist- und Formgerecht ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://vergabe.hessen.de) zu übermitteln. Es genügt die Textform nach § 126b BGB mit Angabe des Namens der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt;
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2) Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nur auf Anforderung zurückgegeben.
3) Im Falle von Bewerbergemeinschaften, Eignungsleihen durch andere Unternehmen (gem. § 47 VgV) und Unterauftragnehmer (gem. § 36 VgV) sind die Formblätter „Bewerbungsbogen“ inkl. der geforderten Anlagen und Nachweise von jedem Unternehmen einzeln einzureichen (HE 734);
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4) Im Falle von Bewerbergemeinschaften ist mit dem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung der Bewerbergemeinschaft einzureichen (HE 740);
5) Im Falle von Unternehmen nach § 47 VgV (Eignungsleihe) und/oder im Falle von Unternehmen nach §36 VgV (Unterauftragnehmer) ist mit dem Teilnahmeantrag Art und Umfang der Teilleistungen zu benennen, für welche sich der Bewerber der Kapazitäten anderer Unternehmen bedienen wird (HE 741). Weiterhin ist eine Verpflichtungserklärung der anderen Unternehmen nachzuweisen, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten zur Verfügung stehen (HE 742).
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6) Der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen (LBIH) als Zentrale Vergabestelle im Sinne des Gesetzesgegen Wettbewerbsbeschränkung, ist bei europaweiten Ausschreibungen seit 18.4.2017 zur elektronischen Kommunikation verpflichtet.
Dies bedeutet insbesondere, dass Angebote in offenen Verfahren, nicht offenen Verfahren oder in Verhandlungsverfahren nur noch elektronisch in Textform über die Vergabeplattform des Landes Hessen eingereicht werden können.
Eine Angebotsabgabe per E-Mail entspricht diesen Anforderungen nicht!
Angebote, die nicht elektronisch in Textform über die elektronische Vergabeplattform des Landes Hessen abgegeben werden, müssen vom Verfahren ausgeschlossen und dürfen bei der Vergabe nicht berücksichtigt werden.
Interessenten, die an Verfahren im Bereich oberhalb der EU-Schwellenwerte teilnehmen wollen, registrieren sich bitte auf der Vergabeplattform Hessen.
Dort können Sie sich die Vergabeunterlagen zur Ansicht in Ihren persönlichen Bereich herunterladen.
Zur Angebotsabgabe müssen Sie die Vergabeunterlagen im Bietercockpit öffnen, dort bearbeiten und so das erstellte Angebot über das Bietercockpit digital abgeben.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151-12-0 📞
Fax: +49 6151-12-6347 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB: Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
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Quelle: OJS 2019/S 222-544921 (2019-11-14)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-11-04)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
In dem Gebäudekomplex des Polizeipräsidiums Nordhessen soll die vorhandene LAN- und 230V-Verkabelungmodernisiert und auf den neusten Stand gebracht werden. Ziel des Verhandlungsverfahrens nach § 17 VgV ist die Vergabe der Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung nach § 53 ff. HOAI 2013 i.V. mit Anlage 15, Leistungsphasen 2, 3 und 5 bis 9 inkl. Besondere Leistungen (stufenweise Beauftragung) für die Anlagengruppe 4 und 5. Anlagengruppe 4: Starkstromanlagen — Honorarzone II, — Anrechenbare Kosten (netto) ca. 594 201,68 EUR. Anlagengruppe 5: fernmelde- und informationstechnische Anlagen — Honorarzone III, — Anrechenbare Kosten (netto) ca. 1 926 806,75 EUR.
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Gesamtwert des Auftrags: 394794.26 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen Niederlassung Mitte Zentrale Vergabe

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-11-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-11-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 218-535788
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 222-544921
ABl. S-Ausgabe: 218
Zusätzliche Informationen
Korrektur von V.2.1 Tag des Vertragsabschlusses: Der Tag des Vertragsabschlusses ist nicht der 8.9.2020, sondern der 12.10.2020.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ziel des Verhandlungsverfahrens nach § 17 VgV ist die Vergabe der Fachplanungsleistungen Technische Ausrüstung nach § 53 ff. HOAI 2013 i.V. mit Anlage 15, Leistungsphasen 2, 3 und 5 bis 9 inkl. Besondere Leistungen (stufenweise Beauftragung) für die Anlagengruppe 4 und 5.
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In dem Gebäudekomplex des Polizeipräsidiums Nordhessen soll die vorhandene LAN- und 230V-Verkabelung modernisiert und auf den neusten Stand gebracht werden. Gefordert wird eine Erneuerung nach der derzeit gültigen IRKoV. Hierzu bedingt es auch die Technikräume und Serverräume zu ergänzen, zu verändern oder neu herzurichten. Weiterhin müssen die neu verwendeten Leitungswege nach der Installation wieder baulich hergerichtet werden. Die Maßnahme muss im laufenden Nutzerbetrieb, mit einer temporären Auslagerung der Büro- und Verwaltungsräume der Polizei umgesetzt werden. Parallel laufen in dem Gebäude weitere Baumaßnahmen, die bei der Ausführung der Leistung berücksichtigt werden müssen. Es sind die Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung nach § 53 ff. HOAI 2013 i.V. mit Anlage 15, Leistungsphasen 2, 3 und 5 bis 9 inkl. Besondere Leistungen (stufenweise Beauftragung) für die Anlagengruppe 4 und 5 zu vergeben.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-09-08 📅
Name: dvt Consulting AG
Postanschrift: Feldwies 1
Postort: Schmitten
Postleitzahl: 61389
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 608495990-0 📞
E-Mail: info@dvt-ag.de 📧
Land: Hochtaunuskreis 🏙️
Internetadresse: www.dvt-ag.de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 394794.26 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Referenz
Zusätzliche Informationen
Korrektur von V.2.1 Tag des Vertragsabschlusses:
Der Tag des Vertragsabschlusses ist nicht der 8.9.2020, sondern der 12.10.2020.
Quelle: OJS 2020/S 218-535788 (2020-11-04)