TNW_TWP_LK Donau-Ries_AEG Oettingen

Landkreis Donau-Ries

Bauvorhaben Albrecht-Ernst-Gymnasium Oettingen – Abbruch und Neubau des Zwischenbaus
Das Albrecht Ernst-Gymnasium in 86732 Oettingen, Goethestraße 36 befindet sich in der Trägerschaft des Landkreises Donau-Ries und hat derzeit ca. 800 Schüler.
Der Hauptbau des Schulzentrums ist in den Jahren 1973 – 75 entstanden und wurde in den Jahren 2010-2016 generalsaniert. Seit 2001 wurden außerdem folgende Um- und Erweiterungsbauten durchgeführt:
— 2001/2002: Neubau von Klassenräumen östlich des Hauptgebäudes,
— 2006-2008: Um- und Erweiterungsbau von Fachklassen nördlich des Hauptgebäudes,
— 2006/2007: Anbau eines Ganztagesgebäude südlich des Hauptgebäudes,
— 2008-2009: Neubau einer Turnhalle westlich des Hauptgebäudes.
Aufgabenstellung:
Der eingeschossige Zwischenbau aus den 70iger Jahren, welcher sich zwischen dem Hauptgebäude und der nördlichen Erweiterung befindet, beherbergt derzeit in der Hauptsache die Oberstufe und einen Teil der Naturwissenschaften. Die Belichtung dieses Bereichs erfolgt nahezu ausschließlich über Sheddächer von oben.
Aufgrund der breitflächigen Bauweise sind innenliegende Räume entstanden, die nicht mehr dem heutigen Schulstandard entsprechen. Die vorhandene Baukonstruktion lässt eine wirtschaftliche und schulfunktionale Sanierung bzw. einen Umbau nicht zu. Aus diesen Gründen hat sich der Landkreis Donau-Ries für einen Ersatzneubau entschieden.
Das an der Schule praktizierte pädagogische Konzept der offenen Lernlandschaften stellt neue Rahmenbedingungen für die Betrachtung der neuen Räume. Der neue Gebäudeteil soll in Zukunft die flexiblen Klassenzimmer für die 12. und 13. Jahrgangsstufe sowie auch die naturwissenschaftlichen Fachklassen aufnehmen. Insgesamt sollen ca. 2 200 m Hauptnutzfläche im Ersatzneubau entstehen.
Die Leistungsphasen 1 und 2 der Planung wurden bereits erbracht. Im Zuge der Bearbeitung der Leistungsphase 2 hat sich ergeben, dass der nördlich an den Zwischenbau angebaute Trakt mit naturwissenschaftlichen Fachklassen ebenfalls vollständig abgerissen wird. Die Ersatzneubauflächen werden in die Maßnahme integriert.
Die Vorplanung sieht vor, einen kompakten Baukörper (3-geschossig mit der Option einer späteren Aufstockung) nördlich des Hauptgebäudes zu errichten. Das neue Gebäude wird teilweise unterkellert und über Flure an das Hauptgebäude sowie den angrenzenden Musiktrakt angeschlossen (siehe Vorplanung in der Anlage). Derzeit ist eine Ausführung in massiver Bauweise geplant.
Auf Basis der Kostenschätzung wird ein VgV-Verfahren für die Tragwerksplanung veranlasst. Die Kostenschätzung von April 2019 liegt bei etwa 6,3 Mio. EUR netto für die KG 300 und ca. 2,1 Mio. EUR netto für die KG 400.
Vertragsgegenstand Tragwerksplanung:
Es werden die Leistungsphasen 3-6 der Tragwerksplanung nach HOAI in einem Stufenvertrag beauftragt. Als Besondere Leistung werden der konstruktive Brandschutz und die Ingenieurtechnische Kontrolle nach Nr. 7 der ZVB-Trag (Fassung 2019) vergeben.
Mit der Bearbeitung ist im Anschluss an das Verfahren zu beginnen. Das Projekt soll bis ca. August 2024 abgeschlossen sein. Die Leistungsphase 3 ist bis September 2020 zu erbringen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-01-24. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-12-11.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-12-11 Auftragsbekanntmachung
2020-06-24 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-12-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: 448/19
Kurze Beschreibung:
Bauvorhaben Albrecht-Ernst-Gymnasium Oettingen – Abbruch und Neubau des Zwischenbaus Das Albrecht Ernst-Gymnasium in 86732 Oettingen, Goethestraße 36 befindet sich in der Trägerschaft des Landkreises Donau-Ries und hat derzeit ca. 800 Schüler. Der Hauptbau des Schulzentrums ist in den Jahren 1973 – 75 entstanden und wurde in den Jahren 2010-2016 generalsaniert. Seit 2001 wurden außerdem folgende Um- und Erweiterungsbauten durchgeführt: — 2001/2002: Neubau von Klassenräumen östlich des Hauptgebäudes, — 2006-2008: Um- und Erweiterungsbau von Fachklassen nördlich des Hauptgebäudes, — 2006/2007: Anbau eines Ganztagesgebäude südlich des Hauptgebäudes, — 2008-2009: Neubau einer Turnhalle westlich des Hauptgebäudes. Aufgabenstellung: Der eingeschossige Zwischenbau aus den 70iger Jahren, welcher sich zwischen dem Hauptgebäude und der nördlichen Erweiterung befindet, beherbergt derzeit in der Hauptsache die Oberstufe und einen Teil der Naturwissenschaften. Die Belichtung dieses Bereichs erfolgt nahezu ausschließlich über Sheddächer von oben. Aufgrund der breitflächigen Bauweise sind innenliegende Räume entstanden, die nicht mehr dem heutigen Schulstandard entsprechen. Die vorhandene Baukonstruktion lässt eine wirtschaftliche und schulfunktionale Sanierung bzw. einen Umbau nicht zu. Aus diesen Gründen hat sich der Landkreis Donau-Ries für einen Ersatzneubau entschieden. Das an der Schule praktizierte pädagogische Konzept der offenen Lernlandschaften stellt neue Rahmenbedingungen für die Betrachtung der neuen Räume. Der neue Gebäudeteil soll in Zukunft die flexiblen Klassenzimmer für die 12. und 13. Jahrgangsstufe sowie auch die naturwissenschaftlichen Fachklassen aufnehmen. Insgesamt sollen ca. 2 200 m Die Leistungsphasen 1 und 2 der Planung wurden bereits erbracht. Im Zuge der Bearbeitung der Leistungsphase 2 hat sich ergeben, dass der nördlich an den Zwischenbau angebaute Trakt mit naturwissenschaftlichen Fachklassen ebenfalls vollständig abgerissen wird. Die Ersatzneubauflächen werden in die Maßnahme integriert. Die Vorplanung sieht vor, einen kompakten Baukörper (3-geschossig mit der Option einer späteren Aufstockung) nördlich des Hauptgebäudes zu errichten. Das neue Gebäude wird teilweise unterkellert und über Flure an das Hauptgebäude sowie den angrenzenden Musiktrakt angeschlossen (siehe Vorplanung in der Anlage). Derzeit ist eine Ausführung in massiver Bauweise geplant. Auf Basis der Kostenschätzung wird ein VgV-Verfahren für die Tragwerksplanung veranlasst. Die Kostenschätzung von April 2019 liegt bei etwa 6,3 Mio. EUR netto für die KG 300 und ca. 2,1 Mio. EUR netto für die KG 400. Vertragsgegenstand Tragwerksplanung: Es werden die Leistungsphasen 3-6 der Tragwerksplanung nach HOAI in einem Stufenvertrag beauftragt. Als Besondere Leistung werden der konstruktive Brandschutz und die Ingenieurtechnische Kontrolle nach Nr. 7 der ZVB-Trag (Fassung 2019) vergeben. Mit der Bearbeitung ist im Anschluss an das Verfahren zu beginnen. Das Projekt soll bis ca. August 2024 abgeschlossen sein. Die Leistungsphase 3 ist bis September 2020 zu erbringen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Donau-Ries 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landkreis Donau-Ries
Postanschrift: Pflegstraße 2
Postleitzahl: 86609
Postort: Donauwörth
Kontakt
Internetadresse: http://www.donau-ries.de 🌏
E-Mail: vergabe@prof-rauch-baurecht.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHYDMWB/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHYDMWB 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-12-11 📅
Einreichungsfrist: 2020-01-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-12-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 242-594774
ABl. S-Ausgabe: 242
Zusätzliche Informationen
Es gilt die HOAI (mit Ausnahme des § 7) in der bei Auftragserteilung gültigen Fassung. Zudem gelten die „Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen mit freiberuflich Tätigen" gem. HAV-KOM. Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Einzelbewerber oder Arbeitsgemeinschaft (ARGE), gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer ARGE sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren (dies gilt auch für Subunternehmer). Bewerbungen sind nur und ausschließlich auf den zum Download gestellten Bewerbungsunterlagen zulässig. Teilnahmeanträge, für die nicht die zum Download gestellten Bewerbungsunterlagen/-formulare verwendet werden, werden ausgeschlossen. Anfragen, Nachfragen etc. sind Ausschließlich nach der Registrierung über die Vergabeplattform zu stellen. Anfragen per E-Mail werden nicht berücksichtigt. Die Bieterkommunikation erfolgt ausschließlich über das Deutsche Vergabeportal (DTVP), um sicherzustellen, dass Bieter und Vergabestelle über versandte nachrichten auch eine E-Mail-Benachrichtigung erhalten. Das Formular „Teilnahmeantrag und Bewerbungsunterlagen" ist zwingend einzureichen, fehlt dieses ist die Bewerbung ganz auszuschließen. Die Bewerbung selbst muss elektronisch über die Vergabeplattform über das herunterzuladende Bietertool unter dem Reiter „Teilnahmeanträge" (Nicht als Nachricht oder per E-Mail) eingereicht werden. Es ist die vorgegebene Struktur einzuhalten und die Formulare sind entsprechend auszufüllen. Bei dem Formular „Bewerbungsbogen" handelt es sich um das Hauptformular der Bewerbungsunterlagen (dieser gilt für den Bewerber bzw. die ARGE insgesamt). Wenn und soweit die dort gemachten Angaben nicht vollständig oder falsch sind, geht dies zu Lasten des Bewerbers, eine richtige/bessere Darstellung in anderen Formularen heilt dies nicht. Sind in diesem Formular z. B. die Mindestkriterien nicht erfüllt/nicht angegeben, wird die Referenz nicht gewertet. Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende und unvollständige Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.2.2) nicht vorgelegt werden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern; die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. Eine unvollständige Einreichung führt, wenn die Vergabestelle von der Nachforderungsmöglichkeit nicht Gebrauch macht, oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren. Unklare, widersprüchliche oder fehlende Angaben in den Formularen gehen zu Lasten des Bewerbers. Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Büros sind ausdrücklich nicht erwünscht und werden im Verfahren nicht berücksichtigt. Eine Registrierung ist für den Download der Unterlagen nicht erforderlich. Es wird jedoch eine Registrierung auf der Vergabeplattform empfohlen. Sollten Fragen zu den Bewerbungsunterlagen gestellt werden, so werden die Antworten hierauf in die Plattform eingestellt werden. Im Falle einer Registrierung bekommt der Bewerber eine Mitteilung hierüber, auch wenn Unterlagen geändert werden sollten. Ohne diese freiwillige Registrierung ist der Bewerber selbst dafür verantwortlich, sich zu informieren, ob es Änderungen oder Antworten gibt. Fragen sind so rechtzeitig (spätestens jedoch 9 Kalendertage vor Fristablauf) zu stellen, sodass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens 6 Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als 6 Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten (ggf. ohne Fristverlängerung). Bekanntmachungs-ID: CXP4YHYDMWB
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Bauvorhaben Albrecht-Ernst-Gymnasium Oettingen – Abbruch und Neubau des Zwischenbaus
Das Albrecht Ernst-Gymnasium in 86732 Oettingen, Goethestraße 36 befindet sich in der Trägerschaft des Landkreises Donau-Ries und hat derzeit ca. 800 Schüler.
Der Hauptbau des Schulzentrums ist in den Jahren 1973 – 75 entstanden und wurde in den Jahren 2010-2016 generalsaniert. Seit 2001 wurden außerdem folgende Um- und Erweiterungsbauten durchgeführt:
— 2001/2002: Neubau von Klassenräumen östlich des Hauptgebäudes,
— 2006-2008: Um- und Erweiterungsbau von Fachklassen nördlich des Hauptgebäudes,
— 2006/2007: Anbau eines Ganztagesgebäude südlich des Hauptgebäudes,
— 2008-2009: Neubau einer Turnhalle westlich des Hauptgebäudes.
Aufgabenstellung:
Der eingeschossige Zwischenbau aus den 70iger Jahren, welcher sich zwischen dem Hauptgebäude und der nördlichen Erweiterung befindet, beherbergt derzeit in der Hauptsache die Oberstufe und einen Teil der Naturwissenschaften. Die Belichtung dieses Bereichs erfolgt nahezu ausschließlich über Sheddächer von oben.
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Aufgrund der breitflächigen Bauweise sind innenliegende Räume entstanden, die nicht mehr dem heutigen Schulstandard entsprechen. Die vorhandene Baukonstruktion lässt eine wirtschaftliche und schulfunktionale Sanierung bzw. einen Umbau nicht zu. Aus diesen Gründen hat sich der Landkreis Donau-Ries für einen Ersatzneubau entschieden.
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Das an der Schule praktizierte pädagogische Konzept der offenen Lernlandschaften stellt neue Rahmenbedingungen für die Betrachtung der neuen Räume. Der neue Gebäudeteil soll in Zukunft die flexiblen Klassenzimmer für die 12. und 13. Jahrgangsstufe sowie auch die naturwissenschaftlichen Fachklassen aufnehmen. Insgesamt sollen ca. 2 200 m
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Die Leistungsphasen 1 und 2 der Planung wurden bereits erbracht. Im Zuge der Bearbeitung der Leistungsphase 2 hat sich ergeben, dass der nördlich an den Zwischenbau angebaute Trakt mit naturwissenschaftlichen Fachklassen ebenfalls vollständig abgerissen wird. Die Ersatzneubauflächen werden in die Maßnahme integriert.
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Die Vorplanung sieht vor, einen kompakten Baukörper (3-geschossig mit der Option einer späteren Aufstockung) nördlich des Hauptgebäudes zu errichten. Das neue Gebäude wird teilweise unterkellert und über Flure an das Hauptgebäude sowie den angrenzenden Musiktrakt angeschlossen (siehe Vorplanung in der Anlage). Derzeit ist eine Ausführung in massiver Bauweise geplant.
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Auf Basis der Kostenschätzung wird ein VgV-Verfahren für die Tragwerksplanung veranlasst. Die Kostenschätzung von April 2019 liegt bei etwa 6,3 Mio. EUR netto für die KG 300 und ca. 2,1 Mio. EUR netto für die KG 400.
Vertragsgegenstand Tragwerksplanung:
Es werden die Leistungsphasen 3-6 der Tragwerksplanung nach HOAI in einem Stufenvertrag beauftragt. Als Besondere Leistung werden der konstruktive Brandschutz und die Ingenieurtechnische Kontrolle nach Nr. 7 der ZVB-Trag (Fassung 2019) vergeben.
Mit der Bearbeitung ist im Anschluss an das Verfahren zu beginnen. Das Projekt soll bis ca. August 2024 abgeschlossen sein. Die Leistungsphase 3 ist bis September 2020 zu erbringen.
Dauer: 53 Monate
Beschreibung der Optionen:
Stufenweise Beauftragung:
– Stufe 1: Leistungsphasen 3 u. 4,
– Stufe 2: Leistungsphasen 5, 6.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Goethestraße 36
86732 Oettingen
Erfüllungsort für die Leistungen des Auftragnehmers ist die Baustelle, soweit die Leistungen dort zu erbringen sind, im Übrigen der Sitz des Auftraggebers.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Bei juristischen Personen Vorlage des Handelsregisterauszugs (nicht älter als 6 Monate vor dieser Bekanntmachung (Tag der Absendung der Bekanntmachung)), bei Kommanditgesellschaften sind die HR-Auszüge sowohl der Kommanditgesellschaft als auch der persönlich haftenden Gesellschafterin einzureichen. Bei Partnerschaften Vorlage des Auszugs aus dem Partnerschaftsregister nach PartG (nicht älter als 6 Monate vor dieser Bekanntmachung (Tag der Absendung der Bekanntmachung)). Erklärung, dass Ausschlussgründe nach § 123 GWB und § 124 GWB nicht vorliegen.
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Der Nachweis der fachlichen Qualifikation des Inhabers/der Inhaberin oder der Führungskräfte des Unternehmens oder der Projektleitung ist durch Vorlage der Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder Diplomurkunde (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung) zu führen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Eigenerklärung über den Umsatz für entsprechende Dienstleistungen: Umsatz (brutto) im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre beim Leistungsbild Tragwerksplanung.
Bei Bewerbergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft einzeln anzugeben.
Nachweis auf Verlangen der Vergabestelle durch Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen.
Vorlage der Versicherungspolice oder einer Zusage der Versicherung selbst, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen. Zeitpunkt der Vorlage: mit dem Teilnahmeantrag. Nicht älter als 6 Monate vor Tag der Absendung der Bekanntmachung.
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Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers/der ARGE bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers, mit einer Deckungssumme von mind. 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und von mind. 2,0 Mio. EUR für sonstige Schäden. Sie/Er hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
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Die Deckung muss über die gesamte Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Bei einer ARGE muss der Versicherungsschutz auf die ARGE ausgestellt sein. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherungsbestätigung ALLER ARGE-Mitglieder eingereicht werden (Mindestsummen sind von jedem ARGE-Mitglied vorzuweisen), wenn in der jeweiligen Bescheinigung der Passus enthalten ist, dass auch die Teilnahme an Arbeitsgemeinschaften sowie das in diesem Zusammenhang bestehende Risiko aus der gesamtschuldnerischen Haftung und dem Insolvenzrisiko eines ARGE-Partners mitversichert ist.
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Bei Erteilung des Auftrags muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden.
Der Auftragnehmer/die ARGE ist verpflichtet, dem Auftraggeber jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen.
Hinweis: Bei Nachweis von zu geringen Deckungssummen erfolgt der Ausschluss aus dem Verfahren.
Mindeststandards:
Berufshaftpflichtversicherung des Auftragnehmers/der Arbeitsgemeinschaft oder Zusage einer Versicherung mit einer Deckungssumme von mind. 2,0 Mio. EUR für Personenschäden und von mind. 2,0 Mio. EUR für sonstige Schäden bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmens oder Kreditversicherers.
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Hinweis: zu geringe Deckungssummen führen zum Ausschluss.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nachweise gem. § 46 Abs. 3 VgV; entsprechende Formblätter werden mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt.
Der Nachweis der fachlichen Qualifikation der tatsächlichen Leistungserbringer im Auftragsfall oder des Inhabers/der Inhaberin oder der Führungskräfte des Unternehmens ist durch Vorlage der Berufszulassung (Nachweis Kammereintragung oder Diplomurkunde (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung) zu führen.
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Eigenerklärungen über:
A) das jährliche Mittel der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren Beschäftigten (Ingenieure, Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH, Master, Bachelor oder vergleichbare Berufszulassung);
B) Referenzen (Die Angaben sind in den entsprechenden Formblättern „Bewerbungsbogen/Projektdatenblätter" zu machen):
Referenzportfolio Bewerber gesamt (Hochbauten (Neubauten, Erweiterungsbauten, Sanierungen, Umbauten)) der letzten 10 Jahre ([Abschluss Leistungsphase 6 bzw. letzte beauftragte Leistungsphase zwischen 1.1.2009 und dem Ablauf der unter IV.2.2 genannten Bewerbungsfrist) mit Angaben zu:
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a) Auftraggeber;
b) Art der Aufgabenstellung: Honorarzone, Neubauten, Erweiterungsbauten, Sanierungen, Umbauten, Ingenieurtechnische Kontrolle erbracht, Bauen im lfd. Betrieb;
c) erbrachten Leistungen in den Leistungsphasen 3-8 im Leistungsbild Tragwerksplanung (Angabe in Prozentpunkten);
d) Größenordnung des Projekts: Das vorstehende Projekt hat eine Größenordnung von Projektkosten (KG 300-400) von ca. 10,0 Mio. EUR brutto, die Referenzen sollten daher jedenfalls eine Größenordnung von 4,0 Mio. EUR brutto oder mehr aufweisen, um sehr gut vergleichbar zu sein.
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Mindeststandards:
Referenzobjekte finden nur insoweit Berücksichtigung, als der Abschluss der Leistungsphase 6 bzw. der letzten beauftragten Leistungsphase zwischen 1.1.2009 und dem Ablauf der unter IV.2.2.) genannten Bewerbungsfrist stattgefunden hat.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Ingenieure; Bayerische Bauordnung (BayBO) und Bayerisches Baukammerngesetz (BayBauKaG).

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1) wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Umsatz (brutto): Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre beim Leistungsbild Tragwerksplanung: 20 %;
2) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:
2.1) Bürokapazität/Personalstärke: 20 %;
2.2) Referenzen: Referenzportfolio Bewerber (Büro): Hochbauten (Neubauten, Erweiterungsbauten, Sanierungen, Umbauten): 60 %.
Referenzprojekte können eingereicht werden (und werden gewertet), sofern der Abschluss der Lph. 6 im Zeitraum 1.1.2009 bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Bewerbungsfrist erfolgt ist.
Referenzen werden in einer Gesamtschau beurteilt und bewertet. Die volle Punktzahl kann (begrenzt nach oben) ab 5 insgesamt sehr gut vergleichbaren Referenzen erreicht werden. Alle übrigen Bewerber erhalten sodann abgestuft nach der Vergleichbarkeit Punkte. Es können auch Projekte eingereicht werden, die außerhalb der Grenzen zur sehr guten Vergleichbarkeit liegen. Sollte kein Bewerber über 5 insgesamt sehr gut vergleichbare Referenzen verfügen, so erhält derjenige Bewerber die Höchstpunktzahl, dessen Portfolio in der Gesamtschau am Besten ist.
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Die Vergleichbarkeit der Referenzen im Rahmen der Gesamtschau wird anhand folgender Kriterien beurteilt:
— Anzahl der Referenzen,
— Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Aufgabenstellung:
—– Honorarzone (ab HZ III sehr gut vergleichbar),
—– Neubauten, Erweiterungsbauten (alle sehr gut vergleichbar),
—– Sanierungen, Umbauten (gut vergleichbar),
—– Ingenieurtechnische Kontrolle erbracht (sehr gut vergleichbar),
—– Bauen im lfd. Betrieb (sehr gut vergleichbar).
— Vergleichbarkeit im Hinblick auf die erbrachten Leistungen (Angabe in Prozentpunkten) in den Leistungsphasen 3-6 des Leistungsbildes Tragwerksplanung (sehr gut vergleichbar, wenn insgesamt mind. 80 Prozent der Leistungen nach der jeweils geltenden HOAI erbracht worden sind).
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—– Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Größenordnung: Das vorstehende Projekt hat eine Größenordnung von Projektkosten (KG 300-400) von ca. 10,0 Mio. EUR brutto, die Referenzen sollten daher jedenfalls eine Größenordnung von 4,0 Mio. EUR brutto oder mehr aufweisen, um sehr gut vergleichbar zu sein.
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Der Auftraggeber behält sich vor, Referenzauskünfte einzuholen. Bei der Wertung der Referenzen finden positive oder negative Auskünfte Berücksichtigung. Bei negativen Auskünften führt dies zu einer geringeren Bewertung dieser Referenz.
Bei Leistungen, die nicht nach der HOAI erbracht wurden (bei Leistungen außerhalb Deutschlands oder durch Büros außerhalb Deutschlands), ist darzulegen, dass die erbrachten Leistungen mit denen der HOAI vergleichbar waren.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.donau-ries.de 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4YHYDMWB/documents 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Rechtsanwälte Prof. Dr. Rauch & Partner mbB
Postort: Regensburg
Land: Regensburg, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: www.prof-rauch-baurecht.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Es gilt die HOAI (mit Ausnahme des § 7) in der bei Auftragserteilung gültigen Fassung. Zudem gelten die „Allgemeinen Vertragsbestimmungen zu den Verträgen mit freiberuflich Tätigen" gem. HAV-KOM.
Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Einzelbewerber oder Arbeitsgemeinschaft (ARGE), gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter, Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer ARGE sind unzulässig und führen zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffener Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren (dies gilt auch für Subunternehmer).
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Bewerbungen sind nur und ausschließlich auf den zum Download gestellten Bewerbungsunterlagen zulässig. Teilnahmeanträge, für die nicht die zum Download gestellten Bewerbungsunterlagen/-formulare verwendet werden, werden ausgeschlossen.
Anfragen, Nachfragen etc. sind Ausschließlich nach der Registrierung über die Vergabeplattform zu stellen. Anfragen per E-Mail werden nicht berücksichtigt.
Die Bieterkommunikation erfolgt ausschließlich über das Deutsche Vergabeportal (DTVP), um sicherzustellen, dass Bieter und Vergabestelle über versandte nachrichten auch eine E-Mail-Benachrichtigung erhalten.
Das Formular „Teilnahmeantrag und Bewerbungsunterlagen" ist zwingend einzureichen, fehlt dieses ist die Bewerbung ganz auszuschließen.
Die Bewerbung selbst muss elektronisch über die Vergabeplattform über das herunterzuladende Bietertool unter dem Reiter „Teilnahmeanträge" (Nicht als Nachricht oder per E-Mail) eingereicht werden. Es ist die vorgegebene Struktur einzuhalten und die Formulare sind entsprechend auszufüllen. Bei dem Formular „Bewerbungsbogen" handelt es sich um das Hauptformular der Bewerbungsunterlagen (dieser gilt für den Bewerber bzw. die ARGE insgesamt). Wenn und soweit die dort gemachten Angaben nicht vollständig oder falsch sind, geht dies zu Lasten des Bewerbers, eine richtige/bessere Darstellung in anderen Formularen heilt dies nicht. Sind in diesem Formular z. B. die Mindestkriterien nicht erfüllt/nicht angegeben, wird die Referenz nicht gewertet. Der Auftraggeber behält sich vor, im Teilnahmeantrag fehlende und unvollständige Erklärungen und Nachweise, die bis zum Ablauf der Bewerbungsfrist (IV.2.2) nicht vorgelegt werden, bis zum Ablauf einer zu bestimmenden Nachfrist nachzufordern; die Bewerber haben keinen Anspruch darauf, dass der Auftraggeber von dieser Nachforderungsmöglichkeit Gebrauch macht. Eine unvollständige Einreichung führt, wenn die Vergabestelle von der Nachforderungsmöglichkeit nicht Gebrauch macht, oder eine Nachforderung fruchtlos geblieben ist, zum Ausschluss aus dem Verfahren. Unklare, widersprüchliche oder fehlende Angaben in den Formularen gehen zu Lasten des Bewerbers. Broschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Büros sind ausdrücklich nicht erwünscht und werden im Verfahren nicht berücksichtigt.
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Eine Registrierung ist für den Download der Unterlagen nicht erforderlich. Es wird jedoch eine Registrierung auf der Vergabeplattform empfohlen. Sollten Fragen zu den Bewerbungsunterlagen gestellt werden, so werden die Antworten hierauf in die Plattform eingestellt werden. Im Falle einer Registrierung bekommt der Bewerber eine Mitteilung hierüber, auch wenn Unterlagen geändert werden sollten. Ohne diese freiwillige Registrierung ist der Bewerber selbst dafür verantwortlich, sich zu informieren, ob es Änderungen oder Antworten gibt.
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Fragen sind so rechtzeitig (spätestens jedoch 9 Kalendertage vor Fristablauf) zu stellen, sodass dem Auftraggeber unter Berücksichtigung interner Abstimmungsprozesse eine Beantwortung spätestens 6 Tage vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge möglich ist. Der Auftraggeber behält sich vor, nicht rechtzeitig gestellte Fragen gar nicht oder innerhalb von weniger als 6 Tagen vor Ablauf der Frist zur Angebotsabgabe bzw. zur Einreichung der Teilnahmeanträge zu beantworten (ggf. ohne Fristverlängerung).
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Bekanntmachungs-ID: CXP4YHYDMWB

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Regierung von Oberbayern – Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig (§ 160 Abs. 3 GWB), soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2019/S 242-594774 (2019-12-11)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-06-24)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Bauvorhaben Albrecht-Ernst-Gymnasium Oettingen – Abbruch und Neubau des Zwischenbaus Das Albrecht Ernst-Gymnasium in 86732 Oettingen, Goethestraße 36 befindet sich in der Trägerschaft des Landkreises Donau-Ries und hat derzeit ca. 800 Schüler. Der Hauptbau des Schulzentrums ist in den Jahren 1973 – 75 entstanden und wurde in den Jahren 2010-2016 generalsaniert. Seit 2001 wurden außerdem folgende Um- und Erweiterungsbauten durchgeführt: — 2001/2002: Neubau von Klassenräumen östlich des Hauptgebäudes; — 2006-2008: Um- und Erweiterungsbau von Fachklassen nördlich des Hauptgebäudes; — 2006/2007: Anbau eines Ganztagesgebäude südlich des Hauptgebäudes; — 2008-2009: Neubau einer Turnhalle westlich des Hauptgebäudes. Aufgabenstellung: Der eingeschossige Zwischenbau aus den 70iger Jahren, welcher sich zwischen dem Hauptgebäude und der nördlichen Erweiterung befindet, beherbergt derzeit in der Hauptsache die Oberstufe und einen Teil der Naturwissenschaften. Die Belichtung dieses Bereichs erfolgt nahezu ausschließlich über Sheddächer von oben. Aufgrund der breitflächigen Bauweise sind innenliegende Räume entstanden, die nicht mehr dem heutigen Schulstandard entsprechen. Die vorhandene Baukonstruktion lässt eine wirtschaftliche und schulfunktionale Sanierung bzw. einen Umbau nicht zu. Aus diesen Gründen hat sich der Landkreis Donau-Ries für einen Ersatzneubau entschieden. Das an der Schule praktizierte pädagogische Konzept der offenen Lernlandschaften stellt neue Rahmenbedingungen für die Betrachtung der neuen Räume. Der neue Gebäudeteil soll in Zukunft die flexiblen Klassenzimmer für die 12. und 13. Jahrgangsstufe sowie auch die naturwissenschaftlichen Fachklassen aufnehmen. Insgesamt sollen ca. 2 200 m Die Leistungsphasen 1 und 2 der Planung wurden bereits erbracht. Im Zuge der Bearbeitung der Leistungsphase 2 hat sich ergeben, dass der nördlich an den Zwischenbau angebaute Trakt mit naturwissenschaftlichen Fachklassen ebenfalls vollständig abgerissen wird. Die Ersatzneubauflächen werden in die Maßnahme integriert. Die Vorplanung sieht vor, einen kompakten Baukörper (3-geschossig mit der Option einer späteren Aufstockung) nördlich des Hauptgebäudes zu errichten. Das neue Gebäude wird teilweise unterkellert und über Flure an das Hauptgebäude sowie den angrenzenden Musiktrakt angeschlossen (siehe Vorplanung in der Anlage). Derzeit ist eine Ausführung in massiver Bauweise geplant. Auf Basis der Kostenschätzung wird ein VgV-Verfahren für die Tragwerksplanung veranlasst. Die Kostenschätzung von April 2019 liegt bei etwa 6,3 Mio. EUR netto für die KG 300 und ca. 2,1 Mio. EUR netto für die KG 400. Vertragsgegenstand Tragwerksplanung: Es werden die Leistungsphasen 3-6 der Tragwerksplanung nach HOAI in einem Stufenvertrag beauftragt. Als Besondere Leistung werden der konstruktive Brandschutz und die Ingenieurtechnische Kontrolle nach Nr. 7 der ZVB-Trag (Fassung 2019) vergeben. Mit der Bearbeitung ist im Anschluss an das Verfahren zu beginnen. Das Projekt soll bis ca. August 2024 abgeschlossen sein. Die Leistungsphase 3 ist bis September 2020 zu erbringen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-06-24 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-06-26 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 122-299861
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 242-594774
ABl. S-Ausgabe: 122
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YHYDNSA

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
— 2001/2002: Neubau von Klassenräumen östlich des Hauptgebäudes;
— 2006-2008: Um- und Erweiterungsbau von Fachklassen nördlich des Hauptgebäudes;
— 2006/2007: Anbau eines Ganztagesgebäude südlich des Hauptgebäudes;
Beschreibung der Optionen:
— Stufe 1: Leistungsphasen 3 u. 4;
— Stufe 2: Leistungsphasen 5, 6.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 1.0 Angaben zur Arbeitsweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 55
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 2.0 Verfügbarkeit
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 3.0 Qualifikation/Berufserfahrung und Eindruck der Kompetenz des Teams (ins. PL und BL)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Preis (Gewichtung): 20

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-06-24 📅
Name: bfp ingenieure gmbh
Postanschrift: Hermanstraße 15
Postort: Augsburg
Postleitzahl: 86150
Land: Deutschland 🇩🇪
Augsburg, Kreisfreie Stadt 🏙️
Name: Ingenieurbüro Peter Strohm
Postanschrift: Bürgermeister-Reiger-Straße 25
Postort: Nördlingen
Postleitzahl: 86720
Land: Donau-Ries 🏙️
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
Quelle: OJS 2020/S 122-299861 (2020-06-24)