Tragwerksplanung für die Errichtung eines Erweiterungsneubaus und die brandschutztechnische Sanierung/Ertüchtigung des Bestandsbaus der Comeniusschule

KIS – Kommunaler Immobilien Service, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Potsdam

Gegenstand des Verfahrens sind die Planungs- und Bauüberwachungsleistung für das Leistungsbild Tragwerksplanung für die Errichtung eines Erweiterungsneubaus und die brandschutztechnische Sanierung/Ertüchtigung des Bestandsbaus der Comeniusschule (Förderschule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“) gelegen in Brauhausberg 10 (Flur 15, Flurstück 56) in 14473 Potsdam.
In der Leistungstufe I werden zunächst die Leistungsphasen 2 bis 4 HOAI beauftragt. Die Leistungspahsen 5, 6, und 8 HOAI werden ggf. in Leistungstufen optional abgerufen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-06-05. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-05-03.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-05-03 Auftragsbekanntmachung
2019-07-01 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-05-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: OV-L-KIS-93-19
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Verfahrens sind die Planungs- und Bauüberwachungsleistung für das Leistungsbild Tragwerksplanung für die Errichtung eines Erweiterungsneubaus und die brandschutztechnische Sanierung/Ertüchtigung des Bestandsbaus der Comeniusschule (Förderschule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“) gelegen in Brauhausberg 10 (Flur 15, Flurstück 56) in 14473 Potsdam. In der Leistungstufe I werden zunächst die Leistungsphasen 2 bis 4 HOAI beauftragt. Die Leistungspahsen 5, 6, und 8 HOAI werden ggf. in Leistungstufen optional abgerufen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Potsdam, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: KIS – Kommunaler Immobilien Service, Eigenbetrieb der Landeshauptstadt Potsdam
Postanschrift: Hegelallee 6-10
Postleitzahl: 14467
Postort: Potsdam
Kontakt
Internetadresse: http://www.kis-potsdam.de 🌏
E-Mail: britta.haensch@md-ra.de 📧
Telefon: +49 3312899916 📞
URL der Dokumente: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YCRDF2P/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YCRDF2P 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-05-03 📅
Einreichungsfrist: 2019-06-05 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-05-07 📅
Datum des Beginns: 2019-06-24 📅
Datum des Endes: 2021-08-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 088-211248
ABl. S-Ausgabe: 88
Zusätzliche Informationen
Die Bieter/BG haben zwingend die von dem AG vorgegebenen Formblätter für die Erstellung der Angebote zu verwenden. Form-blätter u. Vergabeunterlagen stehen ausschließlich unter der in der EU-weiten Bekanntmachung angegebenen Adresse zum Download bereit. Die Verfahrenskommunikation wird ausschl. über die Vergabeplattform abgewickelt. Es obliegt den Unternehmen, sich frühzeitig nach Kenntnisnahme der Bekanntmachung für das Vergabeverfahren zu registrieren u. sicherzustellen, dass Posteingänge über die Vergabeplattform regelmäßig abgerufen bzw. überwacht werden. Zusätzl. Hinweise, Erläuterungen o. Antworten auf Bieterfragen wird der AG nur gegenüber registrierten Unternehmen mitteilen. I. Ü. obliegt es den Bietern, die bereitgestellten Vergabeunterlagen auf etwaige Aktualisierungen hin zu prüfen. Angebote, die nicht unter Verwendung der Formblätter abgegeben werden, werden ausgeschlossen. Der AG weist darauf hin, dass die Vergabe im Wege eines offenen Verfahrens erfolgt. Bei der Erarbeitung u. Übersendung der Angebote ist Folgendes zu beachten: 1) Die Bieter sind gem. § 311 BGB vorvertraglich verpflichtet, die Vergabeunterlagen vollständig u. sorgfältig zu prüfen. Soweit der Bieter im Vergabeverfahren feststellt, dass Vergabeunterlagen fehlerhaft, unklar, lückenhaft o. widersprüchlich sind, muss er den AG darüber unverzüglich informieren u. für Aufklärung sorgen. Mit der Abgabe des Angebots bestätigt der Bieter, dass er die Vergabeunterlagen der geforderten Prüfung unterzogen hat, dass die Fragen zu den Vergabeunterlagen vollständig beantwortet sind u. die Vergabeunterlagen eine ausreichende Grundlage für die Angebotsabgabe bilden; 2) Alle Unterlagen u. Informationen, die dem Bieter im Zusammenhang mit dem Vergabeverfahren sowie der etwaigen anschließenden Vertragserfüllung überlassen o. bekannt werden, sind vom Bieter auch nach dem Abschluss des Verfahrens vertraulich zu behandeln. Sie dürfen ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung des AG nicht für andere Zwecke verwendet, vervielfältigt oder Dritten zugänglich gemacht werden. Das vom Bieter beschäftigte Personal ist zur Geheimhaltung aller personenbezogenen u. betrieblichen Daten zu verpflichten, die bei Angebotsabgabe o. Vertragserfüllung bekannt werden. Jeder Bieter haftet für Schäden, die aus der Weitergabe dieser Daten entstehen, es sei denn, der Bieter weist nach, dass der Schaden weder vorsätzlich noch fahrlässig entstanden ist. Die Bieter haben die in ihren Angeboten enthaltenen o. sonst im Laufe des Vergabeverfahrens an den AG (Vergabestelle) übermittelten Informationen, soweit sie vertraulich sind, bei der Übermittlung deutlich erkennbar als vertraulich zu kennzeichnen. Insbesondere auf Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse der Bieter ist bei der Übermittlung ausdrücklich hinzuweisen. Im Falle eines Nachprüfungsverfahrens ist der AG verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die vom Bieter eingereichten Erklärungen u. Nachweise, Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten eines Nachprüfungsverfahrens haben in der Regel ein Akteneinsichtsrecht. Der AG kann im Rahmen eines Nachprüfungsverf. nur auf solche vertraulichen Informationen Rücksicht nehmen, die deutlich entsprechend gekennzeichnet sind. Über die Gewährung der Akteneinsicht und deren Umfang entscheiden die Vergabenachprüfungsinstanzen. Die Bieter haben unter Beachtung des genannten Schlusstermins das Angebote einschl. der Anlagen in Textform nach § 126b BGB über die Plattform https://vergabemarktplatz.brandenburg.de einzureichen; 3) Es sollen nur die geforderten Erklärungen u. Nachweise dem Angebot beigefügt werden. Der Inhalt allgemein gültiger Firmenunterlagen, Broschüren, o. Ä. wird nicht berücksichtigt; 4) Abgeforderte Nachweise u. Urkunden können dem Angebot in Kopie beigefügt werden. Der Auftraggeber ist jedoch berechtigt, bei Zweifeln u. Bedenken die Vorlage von Originalen o. weiteren Unterlagen zu verlangen. Vgl. auch Anlage A, Ziffer VI.3) Bekanntmachungs-ID: CXP9YCRDF2P
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Verfahrens sind die Planungs- und Bauüberwachungsleistung für das Leistungsbild Tragwerksplanung für die Errichtung eines Erweiterungsneubaus und die brandschutztechnische Sanierung/Ertüchtigung des Bestandsbaus der Comeniusschule (Förderschule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“) gelegen in Brauhausberg 10 (Flur 15, Flurstück 56) in 14473 Potsdam.
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In der Leistungstufe I werden zunächst die Leistungsphasen 2 bis 4 HOAI beauftragt. Die Leistungspahsen 5, 6, und 8 HOAI werden ggf. in Leistungstufen optional abgerufen.
Gegenstand des Verfahrens sind Planungsleistungen Tragwerksplanung für die Errichtung eines Erweiterungsneubaus und die brandschutztechnische Sanierung/Ertüchtigung des Bestandsbaus der Comeniusschule (Förderschule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“) gelegen in Brauhausberg 10 (Flur 15, Flurstück 56) in 14473 Potsdam.
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Der AG hat bereits eine Studie in Auftrag gegeben, auf der die Planung basieren soll. Die Studie ist Teil der Vergabeunterlagen, so dass zur Beschreibung der Aufgabe darauf Bezug genommen wird. Die Baumaßnahme – Erweiterungsneubau – wird in 1 Bauabschnitt realisiert. Die Baumaßnahme – brandschutztechnische Ertüchtigung – soll im laufenden Betrieb erfolgen und kann in 2-3 Bauabschnitten realisiert werden.
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Kurzbeschreibung Bestandsbau
Neubau: BGF ca. 1 400 m
Bei dem Bestandsbau handelt es sich um einen 4-geschossigen Schulbau aus den 50-iger Jahren, der in Hanglange des Potsdamer Brauhausberges errichtet wurde. Das Bestandsgebäude hat 2 Untergeschosse mit Stahlstein und Gewölbedecken. Das EG ist das 3. Geschoss über Schulhof und zum darüber liegenden Dachgeschoss mit einer Holzbalkendecke getrennt. Das Satteldach besteht aus einer Holzkonstruktion. In Jahr 2004/2005 erfolgte eine Komplettsanierung und Umbau zur Förderschule mit dem Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“. Alle 4 Geschosse werden für den Schulbetrieb genutzt. Unterrichtsräume, Verwaltung, Lehrerzimmer, Speiseversorgung, Mehrzweckraum befinden sich im Altbau. Auch nach der Sanierung in 2004/2005 weist das Gebäude erhebliche Mängel in Bezug auf den baulichen Brandschutz auf. Die Brandschutzsanierung soll mind. folgenden Maßnahmen beinhalten:
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— Sicherung des 2. baulichen Rettungsweges,
— Abgrenzung von Brandlasten von den notwendigen Fluren und Treppenhäusern,
— Schaffung von sicheren Bereichen auf jeder Ebene für schwerbehinderte Personen,
— Brandschutztechnische Ertüchtigung einzelner Bauteile, z. B. sichtbare Holz-Dachkonstruktion im Mehrzweckraum,
— Umbau der vorhandenen Brandmeldeanlage,
— Ergänzung der Sicherheitsbeleuchtungsanlage,
— Einbau einer NRA,
— Ertüchtigungen von Absturzsicherungen und Geländern.
Kurzbeschreibung Neubau
Der Erweitungsneubau soll eine Verbindung zum Bestandsbau erhalten. Der Erweiterungsneubau soll in 3-geschossiger Bauweise errichtet werden und weitere Unterrichts-, Vorbereitungs- und Sanitärräume beinhalten. Das Gebäude wird ebenfalls als Förderschule genutzt und muss deshalb absolut barrierefrei sein.
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Der Erweiterungsneubau muss während des Schulbetriebs, der im Bestandsbau stattfindet, errichtet werden, deshalb ist es erforderlich, die Bauzeit für den Neubau auf ein Minimum zu begrenzen. Es sollen für den Rohbau verschiedene Bauweisen (Massiv, Ortbeton, Halbfertigteilbauweise, Modulbauweise) in Bezug auf Zeit und Kosten miteinander verglichen werden.
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Bei dem Neubau handelt es sich um ein Tragwerk mit durchschnittlichem Schwierigkeitsgrad. Die Spannweiten der Decken betragen ca. 8-10 m.
Mit der Planung soll unmittelbar nach dem VgV-Verfahren begonnen werden, Planungsbeginn etwa Mitte Juni 2019. Die Leistungsphasen 2-4 sollen in max. 4 Monaten erbracht werden, so dass im Oktober 2019 die Genehmigungsstatik zur Prüfung übergeben werden kann. Von Oktober 2019 – Februar 2020 sollen die LP 5-7 fertiggestellt werden. Mit der Errichtung des Erweiterungsneubaus soll im April 2020 begonnen und die Gesamtbaumaßnahme ist in max. 15 Monaten fertigzustellen. Die Brandschutzsanierung muss im laufenden Betrieb in mehreren Abschnitten erfolgen, vorzugsweise sind die Baumaßnahmen in den Sommerferien 2020 und 2021 zu realisieren, so dass die gesamte Maßnahme im August 2021 abgeschlossen werden kann.
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Beschreibung der Optionen:
— Leistungstufe II: Leistungsphase 5 HOAI,
— Leistungstufe III: Leistungsphase 6 HOAI,
— Leistungstufe IV: Leistungsphase 8 HOAI (Besondere Leistung).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Comeniusschule
Brauhausberg 10
14473 Potsdam

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Schriftliche Erklärung des Bieters, dass keine Personen, deren Verhalten dem Unternehmen zuzuordnen sind, aufgrund der in § 123 Abs. 1 und 2 GWB genannten Verstöße rechtskräftig verurteilt worden sind;
2) Schriftliche Erklärung des Bieters, dass kein in § 123 Abs. 4 GWB erwähnter Ausschlussgrund und kein Verstoß im Sinne von § 124 Abs. 1 GWB, § 21 AEntG und § 19 MiLoG vorliegt; die Einholung eines Registerauszuges bleibt dem Auftraggeber vorbehalten;
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3) Die Vereinbarung über die Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz;
4) Nachweis über aktuell gültige Eintragung in ein Berufsregister und/oder Handelsregister, soweit nach den jeweiligen Bestimmungen des Mitgliedsstaates am Sitz oder Wohnsitz des Bieters entsprechendes verpflichtend vorgesehen ist. Bei juristischen Personen muss aus dem Register hervorgehen, dass deren Unternehmensgegenstand auch auf Planungs- und Beratungsleistungen im Sinne des ausgeschriebenen Auftrages ausgerichtet ist;
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5) Eine schriftliche Erklärung, ob und auf welche Art der Bieter mit anderen Unternehmen wirtschaftlich verbunden ist;
6) Bietergemeinschaften sind zugelassen. Es ist eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterschriebene Erklärung vorzulegen, dass die Mitglieder der Bietergemeinschaft gesamtschuldnerisch haften. Darüber hinaus muss ein bevollmächtigter Vertreter benannt werden, der durch eine unterschriebene Erklärung aller Mitglieder der Bietergemeinschaft legitimiert ist, diese im Vergabeverfahren und darüber hinaus zu vertreten;
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7) Soweit eine Beteiligung als Bieter-/Bietergemeinschaft vorgesehen ist, sind durch jedes Mitglied die unter Ziffer 1 bis 5 genannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen;
8) Beabsichtigt der Bieter/die Bietergemeinschaft sich zum Nachweis der Eignung und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen (sog. Eignungsleihe), sind auch von diesen namentlich zu benennenden Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen die vorgenannten Erklärungen und Nachweise nach den Ziffern 1 bis 5 vorzulegen. Von den Bietern/Bietergemeinschaften ist außerdem nachzuweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung in tatsächlich geeigneter Weise zur Verfügung stehen (Verpflichtungserklärung).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Erklärung über den Gesamtumsatz des Bieters und den Umsatz für vergleichbare Leistungen in den letzten 3 Geschäftsjahren (2016, 2017, 2018);
2) Soweit eine Beteiligung als Bietergemeinschaft vorgesehen ist, sind für jedes Mitglied Umsatzerklärungen der letzten 3 Geschäftsjahre (Gesamt und über vergleichbare Leistungen) vorzulegen.
Beabsichtigt der Bieter/die Bietergemeinschaft sich zum Nachweis der Eignung und zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen, sind auch von diesen namentlich zu benennenden Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen die vorgenannten Erklärungen und Nachweise vorzulegen;
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3) Berufs-/Betriebshaftpflichtversicherung bzw. Projektversicherung für Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Die Höhe der Deckungssumme muss Personenschäden mindestens 1,0 Mio. EUR und für Sachschäden 0,4 Mio. EUR betragen. Der Nachweis ist spätestens bei Auftragserteilung zu führen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Namentliche Benennung:
Die Erklärung muss jeweils den Namen der im Auftragsfalle vorges. Person nebst Angaben zur berufl. Qualifikation durch Kopie der Ausbildungszeugnisse und, deren Erfahrungen zu dem im Auftragsfalle zugewiesenen Aufgabenbereich;
2. a) Mindestkriterien:
Dabei muss bei mind. 2 Referenzen nachgewiesen sein, dass der Bieter
— Planungsleistungen des Leistungsbildes Tragwerksplanung
eines Schulgebäude (o. vergleichbar) bei einem Erweiterungsneubau,
für eine brandschutztechnische Sanierung/Ertüchtigung eines Schulgebäudes (o. vergleichbar) erbracht hat.
Bei mind. 1 Referenz muss nachgewiesen sein, dass der Bieter Planungsleistungen der Tragwerksplanung im Holzbau oder Modulbau erbracht hat. Diese Mindestkriterien für die Eignung des Bieters müssen nicht bei einer Referenz kumulativ vorliegen.
2. b) Referenzen:
Darstellung von 2 (Mindestkriterium) und max. 5 Referenzprojekten über vergleichb. Leistungen der Planung eines Erweiterungsneubaus eines 3-geschossigen (Mindestkriterium) Schulgebäudes o. vergleichbar mit mind. 1 500 m
Für die jeweilige Referenz sind folgende Angaben zu machen:
— Art u. Umfang der Baumaßnahme bzw. des Referenzprojektes, Nutzungszweck, Größe, gestalterische Besonderheiten, besond. energetische o. ähnliche Maßnahmen,
— Realisierungszeitraum u. Termineinhaltung während des Planungs- u. Realisierungszeitraumes unter Angabe des geplanten u. tatsächlichen Fertigstellungstermins,
— Kosten (Kostenberechnung-/festsetzung) des Referenzprojektes,
— vom Referenznehmer erbrachte Leistungen aufgeschlüsselt nach Leistungsbildern u. Lph der HOAI u. Angabe von Art u. Umfang der Beteiligung der zu Nr. 1 namentlich benannten Personen u. des Nettohonorarvolumens,
— Auftraggeber (mit Ansprechpartner u. aktuelle Tel-Nr),
— Kurzbeschreibung des Referenzprojektes nebst bildlicher Darstellungen, die zur Veranschaulichung des Referenzvorhabens geeignet sind (z. B. Fotos, Pläne, Skizzen) (max. 3 DIN A 4 Seiten, einseitig bedruckt).
Für die Darstellung der Referenzen sind zwingend die zur Verfügung gestellten Referenzbögen zu verwenden. Die Referenzen werden allein anhand der Angaben in den Referenzbögen u. diesen beigefügten Beschreibungen beurteilt u. ggf. bewertet.
Für die Beurteilung der Fachkunde u. Leistungsfähigkeit werden folgende Referenzen und Nachweise erwartet:
Kriterium a) Bruttogeschossfläche
Kriterium b) Baukosten
Kriterium c) Kostenentwicklung
Kriterium d) Realisierungszeitraum
Die Vergleichbarkeit des Referenzprojektes wird anhand folgender Parameter beurteilt:
— Art u. Umfang,
— Nutzungszweck,
— vorgenannten Kriterien.
3) Mitarbeiter:
Erklärung zum jährlichen Mittel der vom Bieter/den Mitgliedern der BG beschäftigten Mitarbeiter in den letzten 3 Jahren (2016, 2017, 2018). Soweit eine Beteiligung als BG vorgesehen ist, sind durch jedes Mitglied die gen. Erklärungen und Nachweise vorzulegen.
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Beabsichtigt der Bieter/die BG sich zum Nachweis der Eignung u. zur Leistungserbringung der Fähigkeiten und Ressourcen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen zu bedienen (sog. Eignungsleihe), sind auch von diesen Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen die Erklärungen u. Nachweise unter Ziff. 2 einschl. der für ihren vorgesehenen Leistungsbereich entsprechende Referenzen mit den unter Ziff. 2 geforderten Angaben einzureichen. Von den Bietern/der BG ist außerdem nachzuweisen, dass ihm/ihr die Ressourcen des Drittunternehmens für die Auftragsausführung in tatsächlich geeigneter Weise zur Verfügung stehen (Verpflichtungserklärung).
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Die angegebenen Referenzen von Dritten/Nachunternehmern/konzernverbundenen Unternehmen werden nur im Falle einer Eignungsleihe bepunktet.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Örtliche Präsenz sowie kurzfristige Erreichbarkeit insbesondere während der Ausführungsphase wird vorausgesetzt. Es wird vorausgesetzt, dass der/die Leistungserbringer über die branchenübliche technische Ausstattung verfügt (CAD- und AVASoftware mit den üblicherweise verwendeten Datenaustauschschnittstellen wie dxf, dwg sowie GAEB für die Leistungserbringung).
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 13:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-07-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2019-06-05 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 13:01
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 70
Kostenkriterium (Name): Preis
Kostenkriterium (Gewichtung): 30

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: MD Rechtsanwälte
Internetadresse: www.kis-potsdam.de 🌏
Dokumente URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YCRDF2P/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Bieter/BG haben zwingend die von dem AG vorgegebenen Formblätter für die Erstellung der Angebote zu verwenden. Form-blätter u. Vergabeunterlagen stehen ausschließlich unter der in der EU-weiten Bekanntmachung angegebenen Adresse zum Download bereit. Die Verfahrenskommunikation wird ausschl. über die Vergabeplattform abgewickelt. Es obliegt den Unternehmen, sich frühzeitig nach Kenntnisnahme der Bekanntmachung für das Vergabeverfahren zu registrieren u. sicherzustellen, dass Posteingänge über die Vergabeplattform regelmäßig abgerufen bzw. überwacht werden.
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Zusätzl. Hinweise, Erläuterungen o. Antworten auf Bieterfragen wird der AG nur gegenüber registrierten Unternehmen mitteilen. I. Ü. obliegt es den Bietern, die bereitgestellten Vergabeunterlagen auf etwaige Aktualisierungen hin zu prüfen.
Angebote, die nicht unter Verwendung der Formblätter abgegeben werden, werden ausgeschlossen.
Der AG weist darauf hin, dass die Vergabe im Wege eines offenen Verfahrens erfolgt. Bei der Erarbeitung u. Übersendung der Angebote ist Folgendes zu beachten:
1) Die Bieter sind gem. § 311 BGB vorvertraglich verpflichtet, die Vergabeunterlagen vollständig u. sorgfältig zu prüfen. Soweit der Bieter im Vergabeverfahren feststellt, dass Vergabeunterlagen fehlerhaft, unklar, lückenhaft o. widersprüchlich sind, muss er den AG darüber unverzüglich informieren u. für Aufklärung sorgen. Mit der Abgabe des Angebots bestätigt der Bieter, dass er die Vergabeunterlagen der geforderten Prüfung unterzogen hat, dass die Fragen zu den Vergabeunterlagen vollständig beantwortet sind u. die Vergabeunterlagen eine ausreichende Grundlage für die Angebotsabgabe bilden;
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2) Alle Unterlagen u. Informationen, die dem Bieter im Zusammenhang mit dem Vergabeverfahren sowie der etwaigen anschließenden Vertragserfüllung überlassen o. bekannt werden, sind vom Bieter auch nach dem Abschluss des Verfahrens vertraulich zu behandeln. Sie dürfen ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung des AG nicht für andere Zwecke verwendet, vervielfältigt oder Dritten zugänglich gemacht werden. Das vom Bieter beschäftigte Personal ist zur Geheimhaltung aller personenbezogenen u. betrieblichen Daten zu verpflichten, die bei Angebotsabgabe o. Vertragserfüllung bekannt werden. Jeder Bieter haftet für Schäden, die aus der Weitergabe dieser Daten entstehen, es sei denn, der Bieter weist nach, dass der Schaden weder vorsätzlich noch fahrlässig entstanden ist.
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Die Bieter haben die in ihren Angeboten enthaltenen o. sonst im Laufe des Vergabeverfahrens an den AG (Vergabestelle) übermittelten Informationen, soweit sie vertraulich sind, bei der Übermittlung deutlich erkennbar als vertraulich zu kennzeichnen. Insbesondere auf Betriebs- oder Geschäftsgeheimnisse der Bieter ist bei der Übermittlung ausdrücklich hinzuweisen. Im Falle eines Nachprüfungsverfahrens ist der AG verpflichtet, die Vergabeakten, die auch die vom Bieter eingereichten Erklärungen u. Nachweise, Angebote enthalten, an die Vergabekammer weiterzuleiten. Die Beteiligten eines Nachprüfungsverfahrens haben in der Regel ein Akteneinsichtsrecht. Der AG kann im Rahmen eines Nachprüfungsverf. nur auf solche vertraulichen Informationen Rücksicht nehmen, die deutlich entsprechend gekennzeichnet sind. Über die Gewährung der Akteneinsicht und deren Umfang entscheiden die Vergabenachprüfungsinstanzen.
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Die Bieter haben unter Beachtung des genannten Schlusstermins das Angebote einschl. der Anlagen in Textform nach § 126b BGB über die Plattform https://vergabemarktplatz.brandenburg.de einzureichen;
3) Es sollen nur die geforderten Erklärungen u. Nachweise dem Angebot beigefügt werden. Der Inhalt allgemein gültiger Firmenunterlagen, Broschüren, o. Ä. wird nicht berücksichtigt;
4) Abgeforderte Nachweise u. Urkunden können dem Angebot in Kopie beigefügt werden. Der Auftraggeber ist jedoch berechtigt, bei Zweifeln u. Bedenken die Vorlage von Originalen o. weiteren Unterlagen zu verlangen.
Vgl. auch Anlage A, Ziffer VI.3)
Bekanntmachungs-ID: CXP9YCRDF2P

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß §160 (3) GWB ist ein Antrag auf ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Gemäß §135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2019/S 088-211248 (2019-05-03)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-07-01)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Verfahrens sind die Planungs- und Bauüberwachungsleistung für das Leistungsbild Tragwerksplanung für die Errichtung eines Erweiterungsneubaus und die brandschutztechnische Sanierung/Ertüchtigung des Bestandsbaus der Comeniusschule (Förderschule mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „geistige Entwicklung“) gelegen in Brauhausberg 10 (Flur 15, Flurstück 56) in 14473 Potsdam. In der Leistungstufe I werden zunächst die Leistungsphasen 2 bis 4 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 5, 6, und 8 HOAI werden ggf. in Leistungsstufen optional abgerufen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Postanschrift: Hegelallee 8-10
Kontakt
E-Mail: britta.haensch@md-ra.de 📧

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-07-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-07-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 126-308855
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 088-211248
ABl. S-Ausgabe: 126

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
In der Leistungstufe I werden zunächst die Leistungsphasen 2 bis 4 HOAI beauftragt. Die Leistungsphasen 5, 6, und 8 HOAI werden ggf. in Leistungsstufen optional abgerufen.
Der AG hat bereits eine Studie in Auftrag gegeben, auf der die Planung basieren soll. Die Studie ist Teil der Vergabeunterlagen, so dass zur Beschreibung der Aufgabe darauf Bezug genommen wird. Die Baumaßnahme – Erweiterungsneubau – wird in 1 Bauabschnitt realisiert. Die Baumaßnahme – brandschutztechnische Ertüchtigung – soll im laufenden Betrieb erfolgen und kann in 2-3 Bauabschnitten realisiert werden. Kurzbeschreibung Bestandsbau.
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— Schaffung von sicheren Bereichen auf jeder Ebene für schwerbehinderte Personen.
Brandschutztechnische Ertüchtigung einzelner Bauteile, z. B. sichtbare Holz-Dachkonstruktion im Mehrzweckraum,

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft
Quelle: OJS 2019/S 126-308855 (2019-07-01)