Die Landkreis Märkisch-Oderland beabsichtigt den Neubau einer 2-zügigen Förderschule mit Schwerpunkt „geistige Entwicklung" für max. 192 Schüler/innen im Rahmen der Entwicklung des Bildungscampus Gruscheweg in Neuenhagen bei Berlin. Die Grundlage der baulichen Entwicklung des Standortes wird das Ergebnis eines interdisziplinären Wettbewerbs für Architekten und Landschaftsarchitekten sein, dessen Ergebnis Ende Oktober 2019 vorliegen wird.
Bei dem betreffenden Gebiet handelt es sich um ein noch laufendes B-Planverfahren, für das der Aufstellungsbeschluss gefasst und der Vorentwurf sowie die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und Träger öffentlicher Belange in der Sitzung der Gemeindevertretung von Neuenhagen bei Berlin am 21.2.2019 beschlossen worden ist.
Neben Klassen- und Gruppenräumen sollen u. a. ein Mehrzweckraum, ein Sportraum, Werkstätten und eine Versorgungsküche sowie Pausen- und Freiflächen geplant werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-11-25.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-10-23.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Tragwerksplanung gem. HOAI § 51 | Neubau Förderschule Neuenhagen bei Berlin
65.12.02/171 TWP”
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Kurze Beschreibung:
“Die Landkreis Märkisch-Oderland beabsichtigt den Neubau einer 2-zügigen Förderschule mit Schwerpunkt „geistige Entwicklung" für max. 192 Schüler/innen im...”
Kurze Beschreibung
Die Landkreis Märkisch-Oderland beabsichtigt den Neubau einer 2-zügigen Förderschule mit Schwerpunkt „geistige Entwicklung" für max. 192 Schüler/innen im Rahmen der Entwicklung des Bildungscampus Gruscheweg in Neuenhagen bei Berlin. Die Grundlage der baulichen Entwicklung des Standortes wird das Ergebnis eines interdisziplinären Wettbewerbs für Architekten und Landschaftsarchitekten sein, dessen Ergebnis Ende Oktober 2019 vorliegen wird.
Bei dem betreffenden Gebiet handelt es sich um ein noch laufendes B-Planverfahren, für das der Aufstellungsbeschluss gefasst und der Vorentwurf sowie die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und Träger öffentlicher Belange in der Sitzung der Gemeindevertretung von Neuenhagen bei Berlin am 21.2.2019 beschlossen worden ist.
Neben Klassen- und Gruppenräumen sollen u. a. ein Mehrzweckraum, ein Sportraum, Werkstätten und eine Versorgungsküche sowie Pausen- und Freiflächen geplant werden.
1️⃣
Ort der Leistung: Märkisch-Oderland🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Neuenhagen bei Berlin
Deutschland
Beschreibung der Beschaffung:
“Die geplante Baumaßnahme umfasst im Einzelnen den Neubau einer zweizügigen Förderschule mit Schwerpunkt „geistige Entwicklung" mit rd. 7 800 qm BGF. Im...”
Beschreibung der Beschaffung
Die geplante Baumaßnahme umfasst im Einzelnen den Neubau einer zweizügigen Förderschule mit Schwerpunkt „geistige Entwicklung" mit rd. 7 800 qm BGF. Im Neubau sind neben den Räumen für den allgemeinen Unterricht (u. a. Klassen-/Gruppenräume) Werkräume für den berufsbezogenen Unterricht (u. a. für Holz, Keramik, Textil- und Wäschepflege, Lehrküche), Räume für Musik und Kunst sowie ein Mehrzweck- und ein Sportraum geplant.
Die Wärmeversorgung des Neubaus soll entsprechend des Versorgungskonzeptes für den gesamten Bildungscampus ggf. über Nahwärme erfolgen. Die Planungen und energetischen Nachweise sollen nach gültiger EnEV und EEWärmeG erstellt werden.
Die geplante Baumaßnahme zeichnen sich zusammenfassend wie folgt aus: 1. Gebäudetyp: Schule; 2. Art der Maßnahme: Neubau; 3. Größenordnung: rd. 7 800 qm BGF; 4. geschätzte Baukosten (Summe Kostengruppen 300-400 brutto): rd. 19,1 Mio. EUR (davon KGr 400: rd. 5,0 Mio. EUR).
Die beabsichtigte Beauftragung umfasst die Leistungen der Tragwerksplanung gem. HOAI § 51, Grundleistungen Leistungsphase 1-6 sowie ausgewählte Besondere Leistungen (im Einzelnen s. Vergabeunterlagen, hier: Leistungsbild).
Die Vergabe erfolgt stufenweise (s. Ziff. II.2.11) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Eine losweise Vergabe ist nicht vorgesehen.
Folgende Unterlagen liegen vor und sind Bestandteil der Vergabeunterlagen, die im Internet abgerufen werden können (s. Ziff. I.3): 1. Vertragsentwurf inkl. ausgewählter Anlagen (u. a. Leistungsbild, sowie folgende – im Falle der Angebotsaufforderung Einladung zur Verhandlung – unterzeichnet vorzulegende Dokumente: Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz [BbgVergG].
Eine Kenntnis dieser Unterlagen ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
Voraussichtlicher Zeitrahmen (Eckpunkte): 1. Beauftragung: April 2020; 2. Realisierung: bis 07/2024; 3. Projektabschluss: im Nachgang.
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Qualitätskriterium (Bezeichnung):
“1. Personaleinsatzkonzept (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen [Hyperlink s. Ziff. I.3], hier: Dokument „Zuschlagskriterien" [Ordner „Sonstiges"])”
Qualitätskriterium (Gewichtung): 28,3
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 2. Strukturelle Herangehensweise (s. o.)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 26,1
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 3. Herangehensweise an komplexe fachtechnische Aufgabenstellungen (s. o.)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 19,6
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 4. Präsentation (s. o.)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 4,3
Preis (Gewichtung): 21,7
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Beschreibung
Dauer: 41
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Vorgesehene Mindestanzahl: 3
Maximale Anzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“(1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag gemäß Ziffern III.1.1), III.1.2) und...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
(1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag gemäß Ziffern III.1.1), III.1.2) und III.1.3).
(2) Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt: 540 Punkte (Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: 110 Punkte; Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: 430 Punkte).
Detaillierte Angaben zur Bewertung können der „Bewertungsmatrix Stufe 1 – Teilnahmewettbewerb" im Anhang zum Teilnahmeantrag (s. Vergabeunterlagen [Hyperlink s. Ziff. I.3], Dokument „Teilnahmeantrag" [Ordner "Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente"]) entnommen werden.
(3) Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend (§ 51 VgV). Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend den zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden (§ 75 [6] VgV).
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Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
“(1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung...”
Beschreibung der Optionen
(1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen, ganz oder teilweise, ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung.
(2) Mit dem Abschluss des Vertrages ist beabsichtigt, die Leistungsphasen 1 bis 4 gem. HOAI § 51 zu beauftragen (Stufe 1), soweit nach Ziff. II.2.4) Bestandteil der beabsichtigten Beauftragung. Eine Beauftragung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Kreistages.
(3) Die weiteren Stufen werden bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung der Kosten und Termine, die vorhandenen oder sich ggf. ändernden Finanzierungsgrundlagen sowie die Genehmigungsfähigkeit.
(4) Sofern für die Durchführung der Maßnahme erforderlich, werden optional weitere Besondere Leistungen (s. Vergabeunterlagen – spezifiziertes Leistungsbild) beauftragt.
(5) Im Falle der Einladung zur Verhandlung/Angebotsaufforderung sind neben einem Honorarangebot (Formblatt) folgende Erklärungen unterzeichnet vorzulegen (s. a. Ziff. III.2.2): Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz.
Es werden über die mit Veröffentlichung der Bekanntmachung bereits zur Verfügung gestellten Unterlagen (s. Ziff. II.2.4) hinaus folgende Unterlagen zur Verfügung gestellt: Formblatt für Honorarangebote, Ergebnis des Wettbewerbs.
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Zusätzliche Informationen:
“Hinweis zu II.2.7): Die angegebene Laufzeit beinhaltet nicht den Projektabschluss inkl. Abrechnung und nicht die Gewährleistungszeit und ist als...”
Zusätzliche Informationen
Hinweis zu II.2.7): Die angegebene Laufzeit beinhaltet nicht den Projektabschluss inkl. Abrechnung und nicht die Gewährleistungszeit und ist als Zirka-Angabe zu verstehen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen des Bewerbers – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/-abgabe...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen des Bewerbers – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung – auch auf Nachforderung gemäß VgV § 56 (2) – wird der Bewerber ausgeschlossen:
(1) Eigenerklärungen/Auflagen:
a) Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem Handelsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers sowie Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 2) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
b) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 2), dass keine Ausschlussgründe gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 123 und § 124 vorliegen.
c) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 2), dass er im Auftragsfall die Versicherung gemäß Ziff. III.1.2) für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt.
d) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 3) zu wirtschaftlichen Verknüpfungen.
e) Eigenerklärung zur Beruflichen Befähigung (Teilnahmeantrag Punkt 6) gemäß Ziffer III.2.1).
f) Beruft sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur Begründung seiner/ihrer Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer), sind die betreffenden Nachunternehmer zu benennen (Teilnahmeantrag Pkt. 1), Verpflichtungserklärungen der betreffenden Nachunternehmer nach § 47 (1) VgV und die Erklärungen bzgl. wirtschaftlicher Verknüpfungen (Unabhängigkeit/Zusammenarbeit) und gem. §§ 123 und 124 GWB (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) für die betreffenden Nachunternehmer vorzulegen (Formblatt). Anderenfalls sind die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen und Nachweise für Nachunternehmer erst auf Verlangen des Auftraggebers vorzulegen.
(2) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des für die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (vgl. Ziff. VI.3 der Bekanntmachung) abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— mit einer Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— in der erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft sowie als Bieter und gleichzeitig als Nachunternehmer eines Bieters/einer Bietergemeinschaft, führen – wegen der damit verbundenen drohenden Verletzung des Geheimwettbewerbs – zum Ausschluss, sofern die betroffenen Unternehmen nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“(1) Umsatz: Eigenerklärung zum Nettojahresgesamtumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2016, 2017, 2018) sowie zum Netto-Jahresumsatz...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
(1) Umsatz: Eigenerklärung zum Nettojahresgesamtumsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2016, 2017, 2018) sowie zum Netto-Jahresumsatz im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2013 § 51.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat (Ziff. III.1.1, Unterpunkt (1), (f), sind zu beachten).
(2) Geforderte Kautionen/Sicherheiten: Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 3,0 Mio. EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (Teilnahmeantrag Pkt. 2).
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Keine
Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“(1) Darstellung (Teilnahmeantrag Punkt 4.2) der in den letzten drei Jahren (2018, 2017, 2016) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
(1) Darstellung (Teilnahmeantrag Punkt 4.2) der in den letzten drei Jahren (2018, 2017, 2016) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Ingenieure [Dr.-Ing., Dipl.-Ing. bzw. Bachelor/Master oder gleichwertiger Abschluss] mit größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden im Leistungsbild Tragwerksplanung im Sinne HOAI 2013 § 51 gesamt sowie mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers können nur die Mitarbeiter des Nachunternehmers hinzugerechnet werden, die für den entsprechenden Leistungsanteil eingesetzt wurden.
(2) Darstellung (Teilnahmeantrag Punkt 1), welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche gegebenenfalls durch Nachunternehmer erbracht werden sowie deren Benennung.
(3) Aus einer Referenzliste (Teilnahmeantrag Pkt. 5.1) für das Leistungsbild Technische Ausrüstung sind mindestens 2 und maximal 3 mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte im Teilnahmeantrag Abschnitt 5.2 vorzustellen, die anhand der Auswertungsmatrix bewertet werden.
Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen folgende Unterangaben vollständig getätigt werden:
— Bezeichnung der Maßnahme und Ort/Land,
— Auftraggeber (Name/Kontaktdaten; der Bauherr behält sich vor, Erkundigungen einzuholen),
— Auftragnehmer,
— Öffentlicher Auftrag im Sinne GWB § 103,
— Datum Fertigstellung der rohbaurelevanten Arbeiten,
— Bauwerkskosten (Summe Kosten KGr 300 und 400 nach DIN 276) bezogen auf die Neubau- und/oder Erweiterungsbaumaßnahme im Sinne HOAI 2013 § 2 in Euro netto,
— Bruttogrundfläche BGF bezogen auf die Neubau- und/oder Erweiterungsbaumaßnahme im Sinne HOAI 2013 § 2,
— Schwierigkeitsgrad (Honorarzone im Sinne HOAI 2013 § 52),
— Bearbeitete Leistungsphasen im Sinne HOAI 2013 § 51,
— Art der Baumaßnahme (Neubau- und/oder Erweiterungsbaumaßnahme im Sinne HOAI 2013 § 2/Andere [(Umbau-, Modernisierungs-, Instandsetzungs-, Instandhaltungsmaßnahme, Wiederaufbau im Sinne HOAI § 2)]).
Für die Bewertung der fachlichen Eignung sind außerdem Angaben (Teilnahmeantrag Pkt. 5.2) zu weiteren Leistungen/Projektmerkmalen zu tätigen (sofern zutreffend). Es geht je Leistung/Projektmerkmal maximal ein Projekt in die Wertung ein.
Die Referenzprojekte müssen auf jeweils maximal zwei DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend dargestellt werden. Bei Nichtvorlage wird/werden die Referenz/en nicht gewertet.
Die Angaben zu den Referenzprojekten sind von der Bewerbergemeinschaft (inklusive Nachunternehmer, sofern zutreffend) insgesamt zu machen.
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten):
“Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen; Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren zwingend...”
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen; Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren zwingend ausgeschlossen:
(1.) Anzahl der festangestellten Ingenieure [Dr.-Ing., Dipl.-Ing. bzw. Bachelor/Master oder gleichwertiger Abschluss] mit größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden im Leistungsbild Tragwerksplanung i. S. HOAI § 51 im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer/gleich 4 pro Jahr im Durchschnitt, davon mindestens 2 pro Jahr im Durchschnitt mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre.
(2.) Referenzen: Mindestanforderung, damit die Eignung zuerkannt werden kann: Gewertet werden nur Referenzprojekte (mindestens 2 und maximal 3), die folgende Bedingungen erfüllen:
— Neubau- und/oder Erweiterungsbaumaßnahme im Sinne HOAI 2013 § 2,
— Bauwerkskosten (Summe Kosten KGr 300-400 nach DIN 276 Neu) bezogen auf die Neubau- und/oder Erweiterungsbaumaßnahme im Sinne HOAI 2013 §2 größer/gleich 4,0 Mio. EUR netto je Projekt,
— Fertigstellung der rohbaurelevanten Arbeiten in den letzten 6 Jahren (im Zeitraum 10/2013 bis 09/2019).
Mit diesen Referenzprojekten sind die folgenden weiteren Mindestanforderungen zu erfüllen:
— mindestens ein Referenzprojekt mit der Zuordnung „Öffentlicher Auftrag im Sinne GWB § 103",
— mindestens ein Referenzprojekt mit Bauwerkskosten (Summe Kosten KGr 300-400 nach DIN 276) bezogen auf den Neubau-/Erweiterungsbauanteil im Sinne HOAI §2 größer/gleich 8,0 Mio. EUR netto,
— mindestens ein Referenzprojekt mit Honorarzone im Sinne HOAI 2013 § 52 größer/gleich 3,
— mindestens ein Referenzprojekt, bei dem die Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 im Sinne HOAI 2013 § 51 durchgängig erbracht wurden.
Alle Mindestanforderungen müssen in zwei oder mehreren (maximal 3) Referenzprojekten erfüllt sein, die Kombination dabei ist beliebig.
Mehr anzeigen Informationen über einen bestimmten Beruf
Reserviert für einen bestimmten Beruf
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
“VgV § 75 (1-3) in Verbindung mit VgV § 44: Teilnahmeberechtigt sind Ingenieure:
(1) Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der...”
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift
VgV § 75 (1-3) in Verbindung mit VgV § 44: Teilnahmeberechtigt sind Ingenieure:
(1) Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden.
(2) Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen.
(3) Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche und/oder juristische Personen gestellt werden.
Eine Eigenerklärung gemäß vorstehender Festlegungen erfolgt im Teilnahmeantrag (s. Pkt. 6).
Mehr anzeigen Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“(1) Örtliche Präsenz während der Planungs- und Bauzeit in engen Intervallen gemäß Erfordernis; personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort.
(2)...”
Bedingungen für die Vertragserfüllung
(1) Örtliche Präsenz während der Planungs- und Bauzeit in engen Intervallen gemäß Erfordernis; personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort.
(2) Bürgerliches Gesetzbuch (BGB).
(3) Gesetze, Verordnungen, Verwaltungsvorschriften sowie ergänzenden Vorschriften und Regeln des Landes Brandenburg, u. a. Schulbaurichtlinie, Arbeitsstätten-VO, DIN 18040-1, BbgBO, LHO und BbgVergG (s. a. Vertragsentwurf).
(4) Vertragsentwurf inkl. Anlagen (u. a. Terminplan, Leistungsbild).
(5) Im Falle der Einladung zur Verhandlung von allen Beteiligten vorzulegende Erklärungen: Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (BbgVergG).
(6) Der Bewerber darf bei Vertragsausführung nur Personen einsetzen, die eine Erklärung gem. § 1 Verpflichtungsgesetz abgeben.
(7) Berufshaftpflichtversicherung gem. Ziffer III.1.2).
(8) Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI (2013): Festlegung AG bzgl. Honorarzonen: Honorarzone III gem. HOAI § 52.
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2019-11-25
09:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Das Angebot muss gültig sein bis: 2020-05-05 📅
“(1) Die insb. in Ziffer III.1.1) bis III.1.3) geforderten Erklärungen und Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag und,...”
(1) Die insb. in Ziffer III.1.1) bis III.1.3) geforderten Erklärungen und Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Erklärung des Nachunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben.
Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen, die im Internet (s. Ziff. I.3) heruntergeladen werden können. Die Formblätter sind – in deutscher Sprache gut lesbar – vollständig auszufüllen. Eine Unterschrift auf den einzureichenden Unterlagen ist bei elektronischer Bewerbung nicht erforderlich, der Name des Erklärenden/der bevollmächtigten Person sowie der Büroname sind jedoch zwingend anzugeben. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter füllt den Teilnahmeantrag aus.
Die Bewerbungsunterlagen sind elektronisch unter Nutzung des sog. Bietertools auf der Vergabeplattform (s. Ziff. I.3) bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise – auch auf Nachforderung gemäß VgV § 56 [2] – hat den zwingenden Ausschluss vom weiteren Verfahren zur Folge. Eine Nachforderung bei fehlerhaften Referenznachweisen ist über den Umfang der Liste in Pkt. 5.1 des Teilnahmeantrages hinaus nicht vorgesehen.
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
(2) Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält. Die EEE muss nicht verwendet werden, wenn der Teilnahmeantrag inkl. Anlagen vollständig ausgefüllt eingereicht wird.
(3) Unter der in Ziff. I.3 genannten Adresse können alle Vergabeunterlagen (Formblätter [s. o.] inkl. Bewertungsmatrix Stufe 1 sowie Zuschlagskriterien/Bewertungsmatrix Stufe 2 und die in Ziff. II.2.4 aufgeführten Unterlagen) sowie Änderungen/Ergänzungen zur Bekanntmachung u. ä. wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen.
(4) Rückfragen werden nur zugelassen und beantwortet, wenn sie so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann (§ 20 (3), Unterabsatz 1VgV). Die Kommunikation erfolgt nur über die Internetplattform (siehe I.3). Kommunikation, die mündlich, per E-Mail, Telefax, Briefpost usw. erfolgt, ist nicht zugelassen und wird nicht beantwortet.
(5) Hinweis zu Ziff. II.2.5 Zuschlagskriterien: je Kriterium werden 0, 1, 3 oder 5 Punkte vergeben (näheres siehe Vergabeunterlagen). Es können insg. maximal 230 Punkte werden. Bewertung Honorarangebote: Die einzelnen Honorarangebote werden jeweils mit max. 5 Punkten bewertet. 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis, 0 Punkte erhalten Angebote mit dem 1,75-fachen oder mehr als dem 1,75-fachen des niedrigsten Preises. Die Punktzahl errechnet sich im Übrigen dann wie folgt: 0 + 5 x (niedrigster Preis x 1,75 – Preis)/(niedrigster Preis x 1,75 – niedrigster Preis).
(6) Der Bauherr beabsichtigt, i. R. der Verhandlung (Zuschlagsverfahren) die Frist für die Einlieferung der finalen Honorarangebote im Einvernehmen mit den Bietern auf 15 Tage festzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gemäß VgV § 17 (11) auf der Grundlage der Erstangebote zu erteilen.
Bekanntmachungs-ID: CXP9YHRD3MZ
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Name: Ministerium für Wirtschaft, Referat 12
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 331866-1607📞
Fax: +49 331866-1652 📠
URL: http://www.mwe.brandenburg.de🌏 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“1.) Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 62 VgV....”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
1.) Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 62 VgV. Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Ansonsten gilt gemäß § 160 (3) GWB, dass ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, soweit:
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
§ 160 (3) Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 (1) Nr. 2 GWB. § 134 (1) S. 2 GWB bleibt unberührt.
2.) Gemäß § 135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2019/S 207-505214 (2019-10-23)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-05-15) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
“Die Landkreis Märkisch-Oderland beabsichtigt den Neubau einer 2-zügigen Förderschule mit Schwerpunkt „geistige Entwicklung“ für max. 192 Schüler/innen im...”
Kurze Beschreibung
Die Landkreis Märkisch-Oderland beabsichtigt den Neubau einer 2-zügigen Förderschule mit Schwerpunkt „geistige Entwicklung“ für max. 192 Schüler/innen im Rahmen der Entwicklung des Bildungscampus Gruscheweg in Neuenhagen bei Berlin. Die Grundlage der baulichen Entwicklung des Standortes wird das Ergebnis eines interdisziplinären Wettbewerbs für Architekten und Landschaftsarchitekten sein, dessen Ergebnis Ende Oktober 2019 vorliegen wird.
Bei dem betreffenden Gebiet handelt es sich um ein noch laufendes B-Planverfahren, für das der Aufstellungsbeschluss gefasst und der Vorentwurf sowie die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit und Träger öffentlicher Belange in der Sitzung der Gemeindevertretung von Neuenhagen bei Berlin am 21.2.2019 beschlossen worden ist.
Neben Klassen- und Gruppenräumen sollen u. a. ein Mehrzweckraum, ein Sportraum, Werkstätten und eine Versorgungsküche sowie Pausen- und Freiflächen geplant werden.
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Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 1 💰
Beschreibung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Neuenhagen bei Berlin, Deutschland
Beschreibung der Beschaffung:
“Die geplante Baumaßnahme umfasst im Einzelnen den Neubau einer zweizügigen Förderschule mit Schwerpunkt „geistige Entwicklung“ mit rd. 7 800 qm BGF. Im...”
Beschreibung der Beschaffung
Die geplante Baumaßnahme umfasst im Einzelnen den Neubau einer zweizügigen Förderschule mit Schwerpunkt „geistige Entwicklung“ mit rd. 7 800 qm BGF. Im Neubau sind neben den Räumen für den allgemeinen Unterricht (u. a. Klassen-/Gruppenräume) Werkräume für den berufsbezogenen Unterricht (u. a. für Holz, Keramik, Textil- und Wäschepflege, Lehrküche), Räume für Musik und Kunst sowie ein Mehrzweck- und ein Sportraum geplant.
Die Wärmeversorgung des Neubaus soll entsprechend des Versorgungskonzeptes für den gesamten Bildungscampus ggf. über Nahwärme erfolgen. Die Planungen und energetischen Nachweise sollen nach gültiger EnEV und EEWärmeG erstellt werden.
Die geplante Baumaßnahme zeichnen sich zusammenfassend wie folgt aus:
1. Gebäudetyp: Schule,
2. Art der Maßnahme: Neubau,
3. Größenordnung: rd. 7 800 qm BGF,
4. geschätzte Baukosten (Summe Kostengruppen 300-400 brutto): rd. 19,1 Mio. EUR (davon KGr 400: rd. 5,0 Mio. EUR).
Die beabsichtigte Beauftragung umfasst die Leistungen der Tragwerksplanung gem. HOAI § 51, Grundleistungen Leistungsphase 1-6 sowie ausgewählte Besondere Leistungen (im Einzelnen s. Vergabeunterlagen, hier: Leistungsbild).
Die Vergabe erfolgt stufenweise (s. Ziff. II.2.11) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Eine losweise Vergabe ist nicht vorgesehen.
Folgende Unterlagen liegen vor und sind Bestandteil der Vergabeunterlagen, die im Internet abgerufen werden können (s. Ziff. I.3): 1. Vertragsentwurf inkl. ausgewählter Anlagen (u. a. Leistungsbild, sowie folgende – im Falle der Angebotsaufforderung / Einladung zur Verhandlung – unterzeichnet vorzulegende Dokumente: Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz [BbgVergG].
Eine Kenntnis dieser Unterlagen ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
Voraussichtlicher Zeitrahmen (Eckpunkte):
1. Beauftragung: April 2020,
2. Realisierung: bis 07/2024,
3. Projektabschluss: im Nachgang.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung):
“1. Personaleinsatzkonzept (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen [Hyperlink s. Ziff. I.3], hier: Dokument „Zuschlagskriterien“ [Ordner „Sonstiges“])” Informationen über Optionen
Beschreibung der Optionen:
“1. Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung...”
Beschreibung der Optionen
1. Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen, ganz oder teilweise, ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung.
2. Mit dem Abschluss des Vertrages ist beabsichtigt, die Leistungsphasen 1 bis 4 gem. HOAI § 51 zu beauftragen (Stufe 1), soweit nach Ziff. II.2.4 Bestandteil der beabsichtigten Beauftragung. Eine Beauftragung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Kreistages.
3. Die weiteren Stufen werden bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung der Kosten und Termine, die vorhandenen oder sich ggf. ändernden Finanzierungsgrundlagen sowie die Genehmigungsfähigkeit.
4. Sofern für die Durchführung der Maßnahme erforderlich, werden optional weitere Besondere Leistungen (s. Vergabeunterlagen – spezifiziertes Leistungsbild) beauftragt.
5. Im Falle der Einladung zur Verhandlung/Angebotsaufforderung sind neben einem Honorarangebot (Formblatt) folgende Erklärungen unterzeichnet vorzulegen (s.a. Ziff. III.2.2): Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz.
Es werden über die mit Veröffentlichung der Bekanntmachung bereits zur Verfügung gestellten Unterlagen (s. Ziff. II.2.4) hinaus folgende Unterlagen zur Verfügung gestellt: Formblatt für Honorarangebote, Ergebnis des Wettbewerbs.
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2019/S 207-505214
Auftragsvergabe
1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-05-11 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 5
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 5
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: PICHLER Ingenieure GmbH
Postanschrift: Alt-Moabit 62-63
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10555
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 30884596-0📞
E-Mail: berlin@pichleringenieure.de📧
Fax: +49 308825235 📠
Region: Dahme-Spreewald🏙️
URL: https://www.pichleringenieure.com🌏
Der Auftragnehmer ist ein KMU ✅ Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Geschätzter Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 1 💰
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 1 💰
“Hinweis zu Ziff. II.1.7 und Ziff. V.2.4: Aufgrund einer Plausibilitätsprüfung in der für die Erstellung dieser Bekanntmachung verwendeten Software müssen...”
Hinweis zu Ziff. II.1.7 und Ziff. V.2.4: Aufgrund einer Plausibilitätsprüfung in der für die Erstellung dieser Bekanntmachung verwendeten Software müssen zwingend Auftragswerte in dieser Bekanntmachung angegeben werden, die jedoch bei Dienstleistungsaufträgen dem unternehmerischen Betriebsgeheimnis unterliegen. Deshalb wurden nicht die geschätzten bzw. die tatsächlichen Auftragswerte angegeben, sondern fiktive, die keinesfalls den ordnungsgemäß geschätzten bzw. den tatsächlichen Auftragswerten entsprechen.
Bekanntmachungs-ID: CXP9YHRD266.
Mehr anzeigen Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“(1) Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 62 VgV....”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
(1) Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß § 62 VgV. Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Ansonsten gilt gemäß § 160 (3) GWB, dass ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, soweit:
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
§ 160 (3) Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 (1) Nr. 2 GWB. § 134 (1) S. 2 GWB bleibt unberührt.
(2) Gemäß § 135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
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Quelle: OJS 2020/S 098-234990 (2020-05-15)