Tragwerksplanung gem. HOAI §51 – Umbau/Erweiterung Grundschule inkl. Hort und Neubau Bürgerzentrum Hegermühle, Strausberg

Stadt Strausberg

In dem zu DDR-Zeiten errichteten Wohngebiet Hegermühle befindet sich ein in Typenbauweise errichtetes Schulgebäude der Grundschule „Am Annatal" aus den 80er Jahren, welches saniert und für eine durchgängige Zweizügigkeit des Schulbetriebes und Ganztagsbetreuung umgebaut sowie räumlich erweitert werden soll. Zusätzlich ist an dem Standort ein Neubau für das Bürgerzentrum vorgesehen. Daneben sollen die Außenanlagen sowie die Erschließung neu gestaltet werden. Im Ergebnis soll ein neues Quartierszentrum für den Stadtteil Hegermühle entstehen.
Grundlage der geplanten baulichen Entwicklung bildet ein i. R. eines Realisierungswettbewerbes (2018) gefundener Entwurf (s. Vergabeunterlagen).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-06-25. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-05-22.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-05-22 Auftragsbekanntmachung
2019-05-28 Ergänzende Angaben
2020-01-21 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-05-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: TD VV 30/19
Kurze Beschreibung:
In dem zu DDR-Zeiten errichteten Wohngebiet Hegermühle befindet sich ein in Typenbauweise errichtetes Schulgebäude der Grundschule „Am Annatal" aus den 80er Jahren, welches saniert und für eine durchgängige Zweizügigkeit des Schulbetriebes und Ganztagsbetreuung umgebaut sowie räumlich erweitert werden soll. Zusätzlich ist an dem Standort ein Neubau für das Bürgerzentrum vorgesehen. Daneben sollen die Außenanlagen sowie die Erschließung neu gestaltet werden. Im Ergebnis soll ein neues Quartierszentrum für den Stadtteil Hegermühle entstehen. Grundlage der geplanten baulichen Entwicklung bildet ein i. R. eines Realisierungswettbewerbes (2018) gefundener Entwurf (s. Vergabeunterlagen).
Mehr anzeigen
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Märkisch-Oderland 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Strausberg
Postanschrift: Hegermühlenstraße 58
Postleitzahl: 15344
Postort: Strausberg
Kontakt
Internetadresse: http://www.stadt-strausberg.de 🌏
E-Mail: vergabe@stadt-strausberg.de 📧
Telefon: +49 3341-381123 📞
Fax: +49 3341-381430 📠
URL der Dokumente: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YH6DNY7/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YH6DNY7 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-05-22 📅
Einreichungsfrist: 2019-06-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-05-24 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 100-242516
ABl. S-Ausgabe: 100
Zusätzliche Informationen
(1) Die insb. in Ziffer III.1.1 bis III.1.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Erklärung des Nachunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben. Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen, die im Internet (s. Ziff. I.3) heruntergeladen werden können. Die Formblätter sind - in deutscher Sprache gut lesbar – vollständig auszufüllen. Eine Unterschrift auf den einzureichenden Unterlagen ist bei elektronischer Bewerbung nicht erforderlich, der Name des Erklärenden/der bevollmächtigten Person und der Büroname sind jedoch zwingend anzugeben. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter füllt den Teilnahmeantrag aus. Die Bewerbungsunterlagen sind elektronisch unter Nutzung des sog. Bietertools auf der Vergabeplattform (s. Ziff. I.3) bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen. Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise – auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 [2] – hat den zwingenden Ausschluss vom weiteren Verfahren zur Folge. Eine Nachforderung bei fehlerhaften Referenznachweisen ist über den Umfang der Liste in Pkt. 5.1 des Teilnahmeantrages hinaus nicht vorgesehen. Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. (2) Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält. Die EEE muss nicht verwendet werden, wenn der Teilnahmeantrag inkl. Anlagen vollständig ausgefüllt eingereicht wird; (3) Unter der in Ziff. I.3 genannten Adresse können alle Vergabeunterlagen (Formblätter [s. o.] inkl. Bewertungsmatrix Stufe 1 sowie Zuschlagskriterien/Bewertungsmatrix Stufe 2 und die in Ziff. II.2.4 aufgeführten Unterlagen) sowie Änderungen/Ergänzungen zur Bekanntmachung u. ä . wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen; (4) Rückfragen werden nur zugelassen und beantwortet, wenn sie so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann (§ 20 (3), Unterabsatz 1VgV). Die Kommunikation erfolgt nur über die Internetplattform (siehe I.3). Kommunikation, die mündlich, per E-Mail, Telefax, Briefpost usw. erfolgt, ist nicht zugelassen und wird nicht beantwortet; (5) Hinweis zu Ziff. II.2.5 Zuschlagskriterien: je Kriterium werden 0, 1, 3 oder 5 Punkte vergeben (näheres siehe Vergabeunterlagen). Es können insg. maximal 230 Punkte erreicht werden. Bewertung Honorarangebote: Die einzelnen Honorarangebote werden jeweils mit max. 5 Punkten bewertet. 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis, 0 Punkte erhalten Angebote mit dem 1,75-fachen oder mehr als dem 1,75-fachen des niedrigsten Preises. Die Punktzahl errechnet sich im Übrigen dann wie folgt: 0 + 5 x (niedrigster Preis x 1,75 – Preis)/(niedrigster Preis x 1,75 – niedrigster Preis); (6) Der Bauherr beabsichtigt, i. R. der Verhandlung (Zuschlagsverfahren) die Frist für die Einlieferung finaler Honorarangebote im Einvernehmen mit den Bietern auf 15 Tage festzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gemäß VgV §17 (11) auf der Grundlage der Erstangebote zu erteilen. Bekanntmachungs-ID: CXP9YH6DNY7
Mehr anzeigen

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
In dem zu DDR-Zeiten errichteten Wohngebiet Hegermühle befindet sich ein in Typenbauweise errichtetes Schulgebäude der Grundschule „Am Annatal" aus den 80er Jahren, welches saniert und für eine durchgängige Zweizügigkeit des Schulbetriebes und Ganztagsbetreuung umgebaut sowie räumlich erweitert werden soll. Zusätzlich ist an dem Standort ein Neubau für das Bürgerzentrum vorgesehen. Daneben sollen die Außenanlagen sowie die Erschließung neu gestaltet werden. Im Ergebnis soll ein neues Quartierszentrum für den Stadtteil Hegermühle entstehen.
Mehr anzeigen
Grundlage der geplanten baulichen Entwicklung bildet ein i. R. eines Realisierungswettbewerbes (2018) gefundener Entwurf (s. Vergabeunterlagen).
Die zu vergebenden Planungsleistungen betreffen im Einzelnen:
1) Sanierung Schule: Es handelt sich um einen 4-geschosssigen Plattenbau (Schulbautyp Erfurt, 1986) in Stahlbeton-Montagebauweise (Querwandbauweise), der umfassend energetisch und brandschutztechnisch saniert werden soll (ggf. auch Schadstoffsanierung). Außerdem sollen Umbau-/Neustrukturierungsmaßnahmen erfolgen. Zugleich ist eine weitgehende Erneuerung der haustechnischen Anlagen und ein barrierefreier Ausbau geplant;
Mehr anzeigen
2) Erweiterung für Schul- und Hortbetrieb: Für eine durchgängige Zweizügigkeit des Schulbetriebes ist eine Erweiterung mit zusätzlichen Klassen-/Gruppen-, Tanz- und Musikräumen sowie einer Mensa/Aula mit Regenerierküche geplant. Für die Ganztagsangebote der Schule sowie anderer Hortanbieter sind zudem Räume für den pädagogischen Betrieb (Werk-, Gruppen-/Unterrichtsräume) vorgesehen. Der geplante Erweiterungsbau schließt über einen schmalen Verbindungsbau an den Bestand an. In einem 4-geschossigen „Kopfbau" finden alle Funktionen der Schulerweiterung ihren Platz, in einem 2-geschossigen Bauteil der Hort;
Mehr anzeigen
3) Neubau Bürgerzentrum: 2-geschossiger Solitär vis-a-vis der Schule für Vereins- sowie Gruppen-, Besprechungs-, Veranstaltungs- und Büroräume sowie für eine Stadtteilbibliothek.
Die Neubauten sind in Massivbauweise geplant (Wände in Mauerwerk-/Stahlbetonmischbauweise, Decken als Stahlbetonhohldielen). Die Lichtbänder sind als Pfosten-Riegel-Konstruktion (Holz-Aluminiumfenster) mit 3-fach-Isolierverglasung und integrierten Öffnungsflügeln vorgesehen. Die Dächer sollen extensiv begrünt werden. Zur Dämpfung der sommerlichen Raumtemperaturen soll die massive Bauweise als thermische Speichermasse vorgehalten werden.
Mehr anzeigen
Die Realisierung des Vorhabens ist in zeitlicher Streckung über mehrere Jahre abschnittsweise vorgesehen, beginnend mit der Sanierung und dem Umbau der Schule. Das Bürgerzentrum ist als 2. Bauabschnitt geplant. Die Finanzierung der Gesamtmaßnahme ist von förderrechtlichen Zuwendungen abhängig.
Mehr anzeigen
Die Neubauten sollen wie die Schule an das Fernwärmenetz angeschlossen werden. Die Planungen und energetischen Nachweise sollen nach gültiger EnEV und EEWärmeG erfolgen.
Die geplanten Baumaßnahmen zeichnen sich zusammenfassend wie folgt aus:
1) Gebäudetyp: Schule/Bürgerzentrum;
2) Art der Baumaßnahme: Neu-/Erweiterungsbau und Bauen im Bestand (Sanierung und Umbau);
3) Größenordnungen BGF/geschätzte Baukosten (Summe Kostengruppen 300-400 und 600 brutto): Erweiterung Schule inkl. Hort: 3 387 qm/rd. 7,36 Mio. EUR (davon KGr 400: 1,7 Mio. EUR); Sanierung/Umbau Bestand: 2 356 qm/4,61 Mio. EUR (davon KGr 400: 1,19 Mio. EUR); Neubau Bürgerzentrum: 1 535 qm/3,4 Mio. EUR (davon KGr 400: 0,78 Mio. EUR).
Mehr anzeigen
Die beabsichtigte Beauftragung umfasst die Leistungen der Tragwerksplanung gem. HOAI §51: Grundleistungen Leistungsphase 1-6 sowie ausgewählte Besondere Leistungen (im Einzelnen s. Vergabeunterlagen, hier: Leistungsbild).
Die Vergabe erfolgt stufenweise und abschnittsweise (s. Ziff. II.2.11) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen. Eine losweise Vergabe ist nicht vorgesehen.
Folgende Unterlagen liegen vor und sind Bestandteil der Vergabeunterlagen, die im Internet abgerufen werden können (s. Ziff. I.3): Wettbewerbsergebnis 2018 (Verf.: TRU Architekten, Berlin) und Weiterentwicklung 01/2019; Vertragsentwurf inkl. ausgewählter Anlagen (u. a. ZVB, AVB, Grobterminplan, Leistungsbild, sowie folgende – im Falle der Angebotsaufforderung/Einladung zur Verhandlung – unterzeichnet vorzulegende Dokumente:
Mehr anzeigen
1) Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem BbgVergG).
Eine Kenntnis dieser Unterlagen ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
Voraussichtlicher Zeitrahmen:
1) Beauftragung: 10/2019;
2) Realisierung: 2021-23 Schule/Hort und 2023-2025 Bürgerzentrum;
3) Projektabschluss: im Nachgang.
Dauer: 72 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Die angegebene Laufzeit beinhaltet nicht den Projektabschluss inkl. Abrechnung und nicht die Gewährleistungszeit und ist als Zirka-Angabe zu verstehen.
Beschreibung der Optionen:
1) Die Vergabe erfolgt stufenweise und abschnittsweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen/Bauabschnitte. Mit dem Abschluss des Vertrages ist beabsichtigt, die Leistungsphasen 1 bis 4 gem. HOAI §51 zu beauftragen (Stufe 1), soweit nach Ziff. II.2.4 Bestandteil der beabsichtigten Beauftragung. Eine Beauftragung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Hauptausschusses.
Mehr anzeigen
Die weiteren Stufen werden bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung der Kosten und Termine, die vorhandenen oder sich ggf. ändernden Finanzierungsgrundlagen sowie die Genehmigungsfähigkeit.
Mehr anzeigen
(2) Sofern für die Durchführung der Maßnahme erforderlich, werden optional weitere Besondere Leistungen beauftragt;
(3) Im Falle der Einladung zur Verhandlung/Angebotsaufforderung sind neben einem Honorarangebot (Formblatt) folgende Erklärungen unterzeichnet vorzulegen (s. a. Ziff. III.2.2): Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz.
Mehr anzeigen
Es werden über die mit Veröffentlichung der Bekanntmachung bereits zur Verfügung gestellten Unterlagen (s. Ziff. II.2.4) hinaus folgende Unterlagen zur Verfügung gestellt: Formblatt für Honorarangebote.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 15344 Strausberg

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen des Bewerbers – bei Bewerbergemeinschaften von allen Mitgliedern – sind zwingend gefordert; bei Nichtvorlage/-abgabe oder unvollständiger Abgabe mit der Bewerbung – auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 (2) – wird der Bewerber ausgeschlossen:
Mehr anzeigen
(1) Eigenerklärungen/Auflagen:
a) Soweit der Bewerber eintragungspflichtig ist: Auszug aus dem Handelsregister oder dem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers sowie Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 2) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt;
Mehr anzeigen
b) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 2), dass keine Ausschlussgründe gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) § 123 und §124 vorliegen;
c) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Pkt. 2), dass er im Auftragsfall die Versicherung gemäß Ziff. III.1.2 für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt;
d) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 3) zu wirtschaftlichen Verknüpfungen;
e) Eigenerklärung zur Beruflichen Befähigung (Teilnahmeantrag Punkt 6) gemäß Ziffer III.2.1;
f) Beruft sich der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zur Begründung seiner/ihrer Leistungsfähigkeit auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer), sind die betreffenden Nachunternehmer zu benennen (Teilnahmeantrag Pkt. 1), Verpflichtungserklärungen der betreffenden Nachunternehmer nach § 47 (1) VgV und die Erklärungen bzgl. wirtschaftlicher Verknüpfungen (Unabhängigkeit/Zusammenarbeit) und gem. §§ 123 und 124 GWB (über das Nicht zutreffen möglicher Ausschlussgründe) für die betreffenden Nachunternehmer vorzulegen (Formblatt). Anderenfalls sind die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen und Nachweise für Nachunternehmer erst auf Verlangen des Auftraggebers vorzulegen.
Mehr anzeigen
(2) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bewerbergemeinschaften sind vor Angebotsabgabe nicht verpflichtet, eine bestimmte Rechtsform anzunehmen. Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) unter zwingender Verwendung des für die Abgabe einer Bewerbung abzurufenden Formblattes (vgl. Ziff. VI.3 der Bekanntmachung) abzugeben,
Mehr anzeigen
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— mit einer Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— in der erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung als Einzelbieter und gleichzeitig als Gesellschafter einer Bietergemeinschaft sowie als Bieter und gleichzeitig als Nachunternehmer eines Bieters/einer Bietergemeinschaft, führen - wegen der damit verbundenen drohenden Verletzung des Geheimwettbewerbs -zum Ausschluss, sofern die betroffenen Unternehmen nicht nachweisen, dass die Angebote völlig unabhängig voneinander erstellt wurden.
Mehr anzeigen
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
(1) Umsatz: Eigenerklärung zum Nettojahresgesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2016, 2017, 2018) sowie zum Netto-Jahresumsatz im Leistungsbild Tragwerksplanung i. S. HOAI 2013 §51.
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers darf der Umsatz des Nachunternehmers nur entsprechend seines Anteils am Gesamtauftrag angegeben werden, wenn der Nachunternehmer diesen Umsatz mit vergleichbaren Leistungen erzielt hat (Ziff. III.1.1, Unterpunkt (1), (f), sind zu beachten);
Mehr anzeigen
(2) Geforderte Kautionen/Sicherheiten: Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 3,0 Mio. EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 3,0 Mio. EUR für sonstige Schäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (Teilnahmeantrag Pkt. 2).
Mehr anzeigen
Mindeststandards:
Netto-Jahresumsatz im Leistungsbild Tragwerksplanung i. S. HOAI 2013 §51 im Mittel der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2016, 2017, 2018): Mindestanforderung: größer/gleich 170 000,00 EUR netto pro Jahr im Durchschnitt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
(1) Darstellung (Teilnahmeantrag Punkt 4.2) der in den letzten 3 Jahren (2018, 2017, 2016) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Ingenieure [Dr.-Ing., Dipl.-Ing. bzw. Bachelor/Master oder gleichwertiger Abschluss] mit größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden im Leistungsbild Tragwerksplanung i. S. HOAI 2013 §51 gesamt sowie mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre.
Mehr anzeigen
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers können nur die Mitarbeiter des Nachunternehmers hinzugerechnet werden, die für den entsprechenden Leistungsanteil eingesetzt wurden;
(2) Darstellung (Teilnahmeantrag Punkt 1), welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche gegebenenfalls durch Nachunternehmer erbracht werden sowie deren Benennung;
(3) Aus einer Referenzliste (Teilnahmeantrag Pkt. 5.1) für das Leistungsbild Tragwerksplanung i. S. HOAI 2013 §51 sind mind. 2 und max. 3 mit der Bauaufgabe vergleichbare Referenzprojekte vorzustellen (Teilnahmeantrag Pkt. 5.2), die anhand der Auswertungsmatrix bewertet werden.
Mehr anzeigen
Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen folgende Unterangaben vollständig getätigt werden:
— Bezeichnung der Maßnahme und Ort/Land,
— Auftraggeber (Name/Kontaktdaten; der Bauherr behält sich vor, Erkundigungen einzuholen),
— Auftragnehmer,
— Datum Fertigstellung der rohbaurelevanten Arbeiten,
— Bauwerkskosten (Summe Kosten KGr 300-400 nach DIN 276) netto,
— Bruttogrundfläche BGF,
— Schwierigkeitsgrad (Honorarzone im Sinne HOAI 2013 §52),
— bearbeitete Leistungsphasen im Sinne HOAI 2013 §51,
— Art der Baumaßnahme i. S. HOAI 2013 §2 (Umbau- und/oder Modernisierungsmaßnahme/Instandsetzungs- und/oder Instandhaltungsmaßnahme/Neubau- und/oder Erweiterungsbaumaßnahme/Andere).
Für die Bewertung der fachlichen Eignung sind außerdem Angaben (Teilnahmeantrag Pkt. 5.2) zu weiteren Leistungen/Projektmerkmalen zu tätigen (sofern zutreffend). Es geht je Leistung/Projektmerkmal max. ein Projekt in die Wertung ein.
Die Referenzprojekte müssen auf jeweils max. 2 DIN-A4-Seiten in Form von Texten, Plänen, Fotos oder Skizzen weiterführend dargestellt werden. Bei Nichtvorlage wird/werden die Referenz/en nicht gewertet.
Die Angaben zu den Referenzprojekten sind von der Bewerbergemeinschaft (inkl. Nachunternehmer, sofern zutreffend) insgesamt zu machen.
Mindeststandards:
Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen; Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren zwingend ausgeschlossen:
(1) Anzahl der festangestellten Ingenieure [Dr.-Ing., Dipl.-Ing. bzw. Bachelor/Master oder gleichwertiger Abschluss] mit größer/gleich 30 Wochenarbeitsstunden im Leistungsbild Tragwerksplanung i. S. HOAI §51 im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: größer/gleich 3 pro Jahr im Durchschnitt, davon mind. 2 pro Jahr im Durchschnitt mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre;
Mehr anzeigen
(2) Referenzen: Mindestanforderung, damit die Eignung zuerkannt werden kann: Gewertet werden nur Referenzprojekte (mind. 2 und max. 3), die folgende Bedingungen erfüllen: Bauwerkskosten (Summe Kosten KGr 300-400 nach DIN 276 Neu) größer/gleich 3,0 Mio. netto je Projekt, Fertigstellung der rohbaurelevanten Arbeiten in den letzten 6 Jahren (im Zeitraum 05/2013 bis 04/2019).
Mehr anzeigen
Mit diesen Referenzprojekten sind die folgenden weiteren Mindestanforderungen zu erfüllen:
— mindestens ein Referenzprojekt mit der Zuordnung „Öffentlicher Auftrag im Sinne GWB §103",
— mindestens ein Referenzprojekt mit Bauwerkskosten (Summe Kosten KGr 300-400 nach DIN 276) größer/gleich 6,0 Mio. Euro netto,
— mindestens ein Referenzprojekt mit Honorarzone i. S. HOAI 2013 §52 größer/gleich 3,
— mindestens ein Referenzprojekt, bei dem die Leistungen der Leistungsphasen 1 bis 6 im Sinne HOAI 2013 §51 durchgängig erbracht wurden,
— mindestens ein Referenzprojekt mit der Zuordnung
Umbau- und/oder Modernisierungsmaßnahme i. S. HOAI §2;
Neubau- und/oder Erweiterungsbaumaßnahme i. S. HOAI §2.
Alle Mindestanforderungen müssen in den mind. 2 und max. 3 Referenzprojekten erfüllt sein, die Kombination dabei ist beliebig.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
VgV §75 (1-3) in Verbindung mit VgV §44: Teilnahmeberechtigt sind Ingenieure:
(1) Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Gesetzen der Länder berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder wenn sie berechtigt sind, in der Bundesrepublik Deutschland als Ingenieur tätig zu werden;
(2) Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen;
(3) Bei Bewerbergemeinschaften muss jedes Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche und/oder juristische Personen gestellt werden.
Eine Eigenerklärung gemäß vorstehender Festlegungen erfolgt im Teilnahmeantrag (s. Pkt. 6).
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
(1) Örtliche Präsenz während der Planungs- und Bauzeit in engen Intervallen gemäß Erfordernis; personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort;
(2) Gesetze, Verordnungen, Verwaltungsvorschriften sowie ergänzenden Vorschriften und Regeln des Landes Brandenburg, u. a. Schulbaurichtlinie, Raumprogrammempfehlung MBJS, Verwaltungsvorschrift Kindertagesstätten, Arbeitsstätten-VO, DIN 18040-1, BbgBO, LHO und BbgVergG;
Mehr anzeigen
(3) Bürgerliches Gesetzbuch (BGB);
(4) Vertragsentwurf inkl. Anlagen (u. a. Grobterminplan);
(5) Im Falle der Einladung zur Verhandlung von allen Beteiligten vorzulegende Erklärungen: Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (BbgVergG);
(6) Der Bewerber darf bei Vertragsausführung nur Personen einsetzen, die eine Erklärung gem. §1 Verpflichtungsgesetz abgeben;
(7) Honorarordnung für Architekten und Ingenieure HOAI (2013): Festlegung AG bzgl. Honorarzonen: HOAI §52: III, jeweils Mindestsatz.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
(1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag gemäß Ziffern III.1.1, III.1.2 und III.1.3;
(2) Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt: 625 Punkte (Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: 135 Punkte; Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: 490 Punkte).
Mehr anzeigen
Detaillierte Angaben zur Bewertung können der „Bewertungsmatrix Stufe 1 – Teilnahmewettbewerb" im Anhang zum Teilnahmeantrag (s. Vergabeunterlagen [Hyperlink s. Ziff. I.3],, Dokument „Teilnahmeantrag" [Ordner „Vom Unternehmen auszufüllende Dokumente"]) entnommen werden.
Mehr anzeigen
(3) Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend (§51 VgV). Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend den zu Grunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden (§75 [6] VgV).
Mehr anzeigen
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 14:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 6 Monate
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 1) Personaleinsatzkonzept (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen [Hyperlink s. Ziff. I.3], hier: Dokument „Zuschlagskriterien" [Ordner „Sonstiges"])
Qualitätskriterium (Gewichtung): 28,3
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 2) Strukturelle Herangehensweise (s. o.)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 26,1
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 3) Herangehensweise an komplexe fachtechnische Aufgabenstellungen (s. o.)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 19,6
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 4) Präsentation (s. o.)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 4,3
Preis (Gewichtung): 21,7

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabestelle
Internetadresse: www.stadt-strausberg.de 🌏
Dokumente URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YH6DNY7/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
(1) Die insb. in Ziffer III.1.1 bis III.1.3 geforderten Erklärungen und Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Erklärung des Nachunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben.
Mehr anzeigen
Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen, die im Internet (s. Ziff. I.3) heruntergeladen werden können. Die Formblätter sind - in deutscher Sprache gut lesbar – vollständig auszufüllen. Eine Unterschrift auf den einzureichenden Unterlagen ist bei elektronischer Bewerbung nicht erforderlich, der Name des Erklärenden/der bevollmächtigten Person und der Büroname sind jedoch zwingend anzugeben. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter füllt den Teilnahmeantrag aus.
Mehr anzeigen
Die Bewerbungsunterlagen sind elektronisch unter Nutzung des sog. Bietertools auf der Vergabeplattform (s. Ziff. I.3) bis zu der in Ziff. IV.2.2 genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Mehr anzeigen
Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise – auch auf Nachforderung gemäß VgV §56 [2] – hat den zwingenden Ausschluss vom weiteren Verfahren zur Folge. Eine Nachforderung bei fehlerhaften Referenznachweisen ist über den Umfang der Liste in Pkt. 5.1 des Teilnahmeantrages hinaus nicht vorgesehen.
Mehr anzeigen
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
(2) Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält. Die EEE muss nicht verwendet werden, wenn der Teilnahmeantrag inkl. Anlagen vollständig ausgefüllt eingereicht wird;
Mehr anzeigen
(3) Unter der in Ziff. I.3 genannten Adresse können alle Vergabeunterlagen (Formblätter [s. o.] inkl. Bewertungsmatrix Stufe 1 sowie Zuschlagskriterien/Bewertungsmatrix Stufe 2 und die in Ziff. II.2.4 aufgeführten Unterlagen) sowie Änderungen/Ergänzungen zur Bekanntmachung u. ä . wie auch die weiteren Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen;
Mehr anzeigen
(4) Rückfragen werden nur zugelassen und beantwortet, wenn sie so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann (§ 20 (3), Unterabsatz 1VgV). Die Kommunikation erfolgt nur über die Internetplattform (siehe I.3). Kommunikation, die mündlich, per E-Mail, Telefax, Briefpost usw. erfolgt, ist nicht zugelassen und wird nicht beantwortet;
Mehr anzeigen
(5) Hinweis zu Ziff. II.2.5 Zuschlagskriterien: je Kriterium werden 0, 1, 3 oder 5 Punkte vergeben (näheres siehe Vergabeunterlagen). Es können insg. maximal 230 Punkte erreicht werden. Bewertung Honorarangebote: Die einzelnen Honorarangebote werden jeweils mit max. 5 Punkten bewertet. 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis, 0 Punkte erhalten Angebote mit dem 1,75-fachen oder mehr als dem 1,75-fachen des niedrigsten Preises. Die Punktzahl errechnet sich im Übrigen dann wie folgt: 0 + 5 x (niedrigster Preis x 1,75 – Preis)/(niedrigster Preis x 1,75 – niedrigster Preis);
Mehr anzeigen
(6) Der Bauherr beabsichtigt, i. R. der Verhandlung (Zuschlagsverfahren) die Frist für die Einlieferung finaler Honorarangebote im Einvernehmen mit den Bietern auf 15 Tage festzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gemäß VgV §17 (11) auf der Grundlage der Erstangebote zu erteilen.
Mehr anzeigen
Bekanntmachungs-ID: CXP9YH6DNY7

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 331-8661617 📞
Fax: +49 331-8661652 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß §62 VgV. Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Ansonsten gilt gemäß §160 (3) GWB, dass ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, soweit:
Mehr anzeigen
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
§160 (3) Satz 1 GWB gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach §135 (1) Nr. 2 GWB. §134 (1) S. 2 GWB bleibt unberührt.
2.) Gemäß §135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2019/S 100-242516 (2019-05-22)
Ergänzende Angaben (2019-05-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
In dem zu DDR-Zeiten errichteten Wohngebiet Hegermühle befindet sich ein in Typenbauweise errichtetes Schulgebäude der Grundschule "Am Annatal" aus den 80er Jahren, welches saniert und für eine durchgängige Zweizügigkeit des Schulbetriebes und Ganztagsbetreuung umgebaut sowie räumlich erweitert werden soll. Zusätzlich ist an dem Standort ein Neubau für das Bürgerzentrum vorgesehen. Daneben sollen die Außenanlagen sowie die Erschließung neu gestaltet werden. Im Ergebnis soll ein neues Quartierszentrum für den Stadtteil Hegermühle entstehen. Grundlage der geplanten baulichen Entwicklung bildet ein i.R. eines Realisierungswettbewerbes (2018) gefundener Entwurf (s. Vergabeunterlagen).
Mehr anzeigen
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-05-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-05-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 104-253603
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 100-242516
ABl. S-Ausgabe: 104
Zusätzliche Informationen
Die korrigierte „Bewertungsmatrix Stufe 1 — Teilnahmewettbewerb“ wird in „Kommunikation“ zur Verfügung gestellt.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
In dem zu DDR-Zeiten errichteten Wohngebiet Hegermühle befindet sich ein in Typenbauweise errichtetes Schulgebäude der Grundschule "Am Annatal" aus den 80er Jahren, welches saniert und für eine durchgängige Zweizügigkeit des Schulbetriebes und Ganztagsbetreuung umgebaut sowie räumlich erweitert werden soll. Zusätzlich ist an dem Standort ein Neubau für das Bürgerzentrum vorgesehen. Daneben sollen die Außenanlagen sowie die Erschließung neu gestaltet werden. Im Ergebnis soll ein neues Quartierszentrum für den Stadtteil Hegermühle entstehen.
Mehr anzeigen
Grundlage der geplanten baulichen Entwicklung bildet ein i.R. eines Realisierungswettbewerbes (2018) gefundener Entwurf (s. Vergabeunterlagen).
Quelle: OJS 2019/S 104-253603 (2019-05-28)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-01-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: EP TD VV 30/19
Kurze Beschreibung:
In dem zu DDR-Zeiten errichteten Wohngebiet Hegermühle befindet sich ein in Typenbauweise errichtetes Schulgebäude der Grundschule „Am Annatal“ aus den 80er Jahren, welches saniert und für eine durchgängige Zweizügigkeit des Schulbetriebes und Ganztagsbetreuung umgebaut sowie räumlich erweitert werden soll. Zusätzlich ist an dem Standort ein Neubau für das Bürgerzentrum vorgesehen. Daneben sollen die Außenanlagen sowie die Erschließung neu gestaltet werden. Im Ergebnis soll ein neues Quartierszentrum für den Stadtteil Hegermühle entstehen. Grundlage der geplanten baulichen Entwicklung bildet ein i. R. eines Realisierungswettbewerbes (2018) gefundener Entwurf (s. Vergabeunterlagen).
Mehr anzeigen
Gesamtwert des Auftrags: 340813.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-01-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-01-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 016-034500
ABl. S-Ausgabe: 16
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP9YH6DQE1

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
In dem zu DDR-Zeiten errichteten Wohngebiet Hegermühle befindet sich ein in Typenbauweise errichtetes Schulgebäude der Grundschule „Am Annatal“ aus den 80er Jahren, welches saniert und für eine durchgängige Zweizügigkeit des Schulbetriebes und Ganztagsbetreuung umgebaut sowie räumlich erweitert werden soll. Zusätzlich ist an dem Standort ein Neubau für das Bürgerzentrum vorgesehen. Daneben sollen die Außenanlagen sowie die Erschließung neu gestaltet werden. Im Ergebnis soll ein neues Quartierszentrum für den Stadtteil Hegermühle entstehen.
Mehr anzeigen
1) Sanierung Schule: Es handelt sich um einen 4-geschosssigen Plattenbau (Schulbautyp Erfurt, 1986) in Stahlbeton-Montagebauweise (Querwandbauweise), der umfassend energetisch und brandschutztechnisch saniert werden soll (ggf. auch Schadstoffsanierung). Außerdem sollen Umbau-/ Neustrukturierungsmaßnahmen erfolgen. Zugleich ist eine weitgehende Erneuerung der haustechnischen Anlagen und ein barrierefreier Ausbau geplant;
Mehr anzeigen
2) Erweiterung für Schul- und Hortbetrieb: Für eine durchgängige Zweizügigkeit des Schulbetriebes ist eine Erweiterung mit zusätzlichen Klassen- /Gruppen-, Tanz- und Musikräumen sowie einer Mensa/ Aula mit Regenerierküche geplant. Für die Ganztagsangebote der Schule sowie anderer Hortanbieter sind zudem Räume für den pädagogischen Betrieb (Werk-, Gruppen-/Unterrichtsräume) vorgesehen. Der geplante Erweiterungsbau schließt über einen schmalen Verbindungsbau an den Bestand an. In einem 4-geschossigen „Kopfbau“ finden alle Funktionen der Schulerweiterung ihren Platz, in einem 2-geschossigen Bauteil der Hort;
Mehr anzeigen
Die Neubauten sind in Massivbauweise geplant (Wände in Mauerwerk-/ Stahlbetonmischbauweise, Decken als Stahlbetonhohldielen). Die Lichtbänder sind als Pfosten-Riegel-Konstruktion (Holz-Aluminiumfenster) mit 3-fach-Isolierverglasung und integrierten Öffnungsflügeln vorgesehen. Die Dächer sollen extensiv begrünt werden. Zur Dämpfung der sommerlichen Raumtemperaturen soll die massive Bauweise als thermische Speichermasse vorgehalten werden.
Mehr anzeigen
1) Gebäudetyp: Schule/Bürgerzentrum,
2) Art der Baumaßnahme: Neu-/Erweiterungsbau und Bauen im Bestand (Sanierung und Umbau),
3) Größenordnungen BGF/geschätzte Baukosten (Summe Kostengruppen 300-400 und 600 brutto):
— Erweiterung Schule inkl. Hort: 3 387 qm/rd. 7,36 Mio. EUR (davon KGr 400: 1,7 Mio. EUR),
— Sanierung/Umbau Bestand: 2 356 qm/4,61 Mio. EUR (davon KGr 400: 1,19 Mio. EUR),
— Neubau Bürgerzentrum: 1 535 qm/3,4 Mio. EUR (davon KGr 400: 0,78 Mio. EUR).
Folgende Unterlagen liegen vor und sind Bestandteil der Vergabeunterlagen, die im Internet abgerufen werden können (s. Ziff. I.3): Wettbewerbsergebnis 2018 (Verf.: TRU Architekten, Berlin) und Weiterentwicklung 01/2019;
Vertragsentwurf inkl. ausgewählter Anlagen (u. a. ZVB, AVB, Grobterminplan, Leistungsbild, sowie folgende - im Falle der Angebotsaufforderung/ Einladung zur Verhandlung - unterzeichnet vorzulegende Dokumente:
Beschreibung der Optionen:
1) Die Vergabe erfolgt stufenweise und abschnittsweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen/Bauabschnitte. Mit dem Abschluss des Vertrages ist beabsichtigt, die Leistungsphasen 1 bis 4 gem. HOAI §51 zu beauftragen (Stufe 1), soweit nach Ziff. II.2.4) Bestandteil der beabsichtigten Beauftragung. Eine Beauftragung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Hauptausschusses.
Mehr anzeigen
Die weiteren Stufen werden bei Fortsetzung der Planung und Ausführung der Baumaßnahme einzeln oder im Ganzen schriftlich beauftragt. Aus der stufenweisen Beauftragung bzw. Nichtbeauftragung der weiteren Stufen ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere bzw. zusätzliche Vergütung. Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung der Kosten und Termine, die vorhandenen oder sich ggf. ändernden Finanzierungsgrundlagen sowie die Genehmigungsfähigkeit;
Mehr anzeigen
2) Sofern für die Durchführung der Maßnahme erforderlich, werden optional weitere Besondere Leistungen beauftragt;
3) Im Falle der Einladung zur Verhandlung/Angebotsaufforderung sind neben einem Honorarangebot (Formblatt) folgende Erklärungen unterzeichnet vorzulegen (s.a. Ziff. III.2.2): Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz.
Mehr anzeigen
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Grundschule Am Annatal und Bürgerzentrum
Am Annatal 64

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 1) Personaleinsatzkonzept (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen [Hyperlink s. Ziff. I.3], hier: Dokument „Zuschlagskriterien“ [Ordner „Sonstiges“])

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-01-09 📅
Name: ahw Ingenieure GmbH
Postanschrift: Stromstraße 3
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10555
Land: Deutschland 🇩🇪
Berlin 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 340813.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Mit der Abgabe eines Angebotes unterliegt der Bieter/die Bieterin den Bestimmungen über nicht berücksichtigte Angebote gemäß §62 VgV. Vergaberechtsverstöße sind vom Antragsteller eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer gegenüber der Vergabestelle zu rügen. Ansonsten gilt gemäß §160 (3) GWB, dass ein Nachprüfungsantrag unzulässig ist, soweit:
Mehr anzeigen
1) Der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
(2) Gemäß §135 (2) GWB kann eine Unwirksamkeit eines Vertrages nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union.
Mehr anzeigen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 331-8661617 📞
Fax: +49 331-8661652 📠
Quelle: OJS 2020/S 016-034500 (2020-01-21)