U1, Feste Fahrbahn, 5. BA, Viaduktsanierung

Berliner Verkehrsbetriebe, Bereich Einkauf/ Materialwirtschaft (VEM)

Viaduktsanierung
Einbau einer Festen Fahrbahn mit Erstellung von Festpunkten (Auskreuzungen),
Sanierung der Kabelkanäle, Sanierung des Hochbahnviaduktes.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-12-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-09-30.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-09-30 Auftragsbekanntmachung
2020-02-11 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2019-09-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Eisenbahnviadukten
Referenznummer: FEM3-0106-2019
Kurze Beschreibung:
Viaduktsanierung Einbau einer Festen Fahrbahn mit Erstellung von Festpunkten (Auskreuzungen), Sanierung der Kabelkanäle, Sanierung des Hochbahnviaduktes.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Eisenbahnviadukten 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Verkehrsbetriebe, Bereich Einkauf/ Materialwirtschaft (VEM)
Postanschrift: Holzmarktstraße 15-17
Postleitzahl: 10179
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: https://vergabekooperation.berlin 🌏
E-Mail: einkauf.se3@bvg.de 📧
URL der Dokumente: https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16d71bec2b6-69d1371804d67e0e 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16d71bec2b6-69d1371804d67e0e 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-09-30 📅
Einreichungsfrist: 2019-12-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-10-02 📅
Datum des Beginns: 2020-03-02 📅
Datum des Endes: 2021-04-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 190-463028
ABl. S-Ausgabe: 190
Zusätzliche Informationen
Die Öffnung der Angebote findet unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Viaduktsanierung
Einbau einer Festen Fahrbahn mit Erstellung von Festpunkten (Auskreuzungen),
Sanierung der Kabelkanäle, Sanierung des Hochbahnviaduktes.
1. Standort:
Die Baustelle liegt in Berlin Kreuzberg im Verlauf der U-Bahnlinie U1 in der Skalitzer Straße zwischen dem Bahnhof Görlitzer Bahnhof und Bahnhof Schlesisches Tor und ist in 2 Baubereiche unterteilt (Baubereich a: 535 m, Baubereich b: 220 m).
2. Zeitraum:
Der Beginn der Baumaßnahme ist für die 16. KW 2020 und der Abschluss der Baumaßnahme ist für die 15. KW 2021 geplant – die gesamte Bauzeit entspricht demnach 52 Wochen.
3. Baumaßnahmen:
Bei den Sanierungsmaßnahmen handelt es sich um eine Hochbahnstrecke der Berliner U-Bahn, dessen Grund-Konstruktionsprinzip der Gleislager aus statischen Gründen geändert werden muss (Einbau Feste Fahrbahn).
Die Hochbahnstrecke besteht aus aneinander gereihten Rahmenlängsträgern, die mit jeweils einem Portalstützenpaar (im Abstand von ca. 16-20 m stehend) vernietet sind. In einem Abstand von 1,50 m sind Querträger angeordnet, die mit Buckelblechen verbunden sind.
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Es werden darauf so genannte „Delta-Lager“ (gummigelagerte Einzelstützpunkte) Längsverschieblich auf Hohlkastenlängsträger montiert. Die Hohlkastenlängsträger werden zu Jochen gespurt und auf die Querträger der Hochbahnbrücke befestigt.
Im Zuge des Einbaus der Festen Fahrbahn werden zusätzliche folgende Maßnahmen vorgenommen:
— Reparatur von Fehlstellen in den Fahrbahnblechen,
— Umbau Dehnfugenabdeckung,
— Einbau von Querschwellengleis,
— Ausbildung von Festpunkten inkl. Auskreuzung und Fundamenten,
— Erneuerung der Kabelkanäle und Geländer,
— Sanierung der Entwässerung,
— Austausch von 2 Querträgern,
— Sanierung des Bahnsteiges Schlesisches Tor,
— Oberseitiger Korrosionsschutz der Fahrbahnbleche der Hochbahn,
— Unterseitiger Korrosionsschutz der sanierten Bereiche und der Geländer,
— Korrosionsschutz der Neukonstruktion.
Seite 3 von 3
4. Massen:
Für die gesamte Baumaßnahme werden überschlägig folgende Massen verbaut:
— ca. 1 200 t Baustahl,
— ca. 500 m
— ca. 50 t Betonstahl,
— ca. 1 474 m Ausbau Querschwellengleis (inkl. 2 einfacher Weichen),
— ca. 986 m Einbau Gleis auf Hohlkastenlängsträger (inkl. 2 einfacher Weichen),
— ca. 488 m Einbau Querschwellengleis,
— ca. 1 490 m Ausbau / Einbau Stromschienenanlagen,
— ca. 25 500 m
— ca. 570 m
— ca. 1 400 m Brückenentwässerungsleitungen,
— ca. 350 m Grundleitungen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: U1, Hochbahnviadukt, Kottbusser Tor bis Schlesisches Tor – Oberbaumbrücke

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für die Eignungsprüfung hat der Bieter/Bewerber für sich und ggf. für Nachunternehmer seine Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit nachzuweisen.
Der Nachweis der Eignung kann entweder:
— durch Eintrag im ULV-Berlin und zusätzlich durch Vorlage des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung“ Variante 2,
— durch Eintrag in die Präqualifizierungsdatenbank beim Verein für Präqualifikation für Bauunternehmen e.V. und zusätzlich durch Vorlage des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung Variante 3“,
— für Bieter/Bewerber die nicht in den vorgenannten Datenbanken eingetragen sind durch Vorlage des Formblattes „Eigenerklärung zur Eignung Variante 1“ erfolgen.
Das Formblatt (Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1-3) liegt den Vergabeunterlagen bei.
Auf Verlangen des Auftraggebers sind die Eigenerklärungen durch Bescheinigungen der zuständigen Stellen zu bestätigen.
Eigenerklärung:
— zum Korruptionsregister,
— Angaben zur Betriebshaftpflicht-/Berufshaftpflichtversicherung,
— zur Eintragung in das Berufs-/Handelsregister,
— über das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach §123, 124 GWB,
— über die Zahlung von Steuern,
— über die Zahlung der Beiträge an die Krankenkasse und sonstige Sozialversicherungsträger,
— zum Gewerbezentralregister,
— Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft,
— dass keine schweren Verfehlungen vorliegen (Auszug gem. § 30 Abs. 5 BZRG),
— Handwerks- bzw. Gewerbekarte der zuständigen Handwerkskammer oder Zugehörigkeitsbescheinigung der zuständigen Industrie- und Handelskammer.
Die Erklärungen
— über Zahlung von Mindestlohn gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz(GVBl. für Berlin vom 22.7.2010, geändert mit GVBl. für Berlin vom 16.6.2012),
— über die Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz(GVBl. für Berlin vom 22.7.2010, geändert mit GVBl. für Berlin vom 16.6.2012),
— die Erklärung gemäß Frauenförderverordnung(FFV) § 1 Abs. 2 FFV sind mit dem Angebot einzureichen. Die entsprechenden Erklärungen sind den Vergabeunterlagen beigefügt.
Für Bewerber-/Bietergemeinschaften ist die Eigenerklärung von jedem Mitglied auszufüllen, zu unterschreiben und einzureichen. Dasselbe gilt für mit dem Teilnahmeantrag oder dem Angebot benannte Nachunternehmer. Beabsichtigt der Bewerber/Bieter zum Nachweis seiner Eignung auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens zu verweisen (Eignungsleihe), so muss der Bewerber/Bieter eine auch für den (jeweiligen) Eignungsleihgeber eine zutreffende Eigenerklärung gemäß den Varianten 1 bis 3 für dieses Unternehmen vorlegen sowie seine tatsächliche Zugriffsmöglichkeit auf dieses Unternehmen durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers nachweisen. Für die Verpflichtungserklärung des Eignungsleihgebers ist das in den Vergabeunterlagen enthaltene Formular „Verpflichtungserklärung“ zu verwenden.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Angaben und Formalitäten, zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, sind erforderlich:
Eigenerklärung (Bestandteil des Formblattes Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1-3):
— zum Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Folgende Angaben und Formalitäten, zur technischen Leistungsfähigkeit, sind erforderlich:
Eigenerklärung (Bestandteil des Formblattes Eigenerklärungen zur Eignung; Variante1-3):
— Ausführung von Leistungen in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind,
— zur Anzahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Berufsgruppen.
Folgende Nachweise/Erklärungen, sind zusätzlich zum Formblatt (Eigenerklärungen zur Eignung; Variante 1-3) mit dem Angebot vorzulegen:
— Einreichung der ausgefüllten Eigenerklärung Fachkundenachweis mit dem Angebot (inkl. Anlagen/Nachweise/Referenzen)
— Einreichung eines Ausführungskonzeptes mit dem Angebot,
— Einreichung der Urkalkulation mit dem Angebot,
— Einreichung eines Vertragsterminplanes mit dem Angebot.
Hinweis: Für alle unter Punkt III.1.1) bis III.1.3) genannten Nachweise/Unterlagen können auch vergleichbar ausgestellte Bescheinigungen/Nachweise von den zuständigen Stellen/Behörden des jeweiligen Herkunftslandes eingereicht werden.
Mindeststandards:
Die Mindeststandards für die Einreichung
des Ausführungskonzeptes sind der entsprechenden Unterlage der Vergabeunterlagen zu entnehmen. In dieser Unterlage (Ausführungskonzept) wird dargestellt, welche Erwartungen an das Konzept gestellt werden, was das Konzept beinhalten soll, wie umfangreich es sein soll und wie die Bewertung des Ausführungskonzeptes erfolgen wird.
der Fachkundenachweise sind der entsprechenden Unterlage der Vergabeunterlagen zu entnehmen. In dieser Unterlage (Eigenerklärung Fachkundenachweis) wird dargestellt, in welchem Umfang die Referenzen nachzuweisen sind. Ebens wird erläutert, dass die Referenzen 5 bis 9 aus den Referenzen 1 bis 4 hervorgehen können, wenn die Gewerke Bestandteil der Referenz waren. Zudem kann für den Nachweis der Referenzen 5 bis 9 eine Referenz gewählt werden, wenn alle Gewerke für den Nachweis 5 bis 9 Bestandteil dieser einen Referenz waren.
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Vergabeunterlagen
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Vergabeunterlagen
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Bietergemeinschaften haben eine gemeinsamerechtsverbindlich unterschriebene Erklärung über die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall, über alle Mitglieder und deren bevollmächtigten Vertreter, über die rechtsverbindliche Vertretung der Bevollmächtigten gegenüber dem Auftraggeber und über die Haftung aller Mitglieder als Gesamtschuldner bei Angebotsabgabe zu stellen.
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Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG) gelten die „Besonderen Vertragsbedingungen zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen“. Die Bieter müssen mit ihren Angeboten eine Verpflichtungserklärung zu Tariftreue, Mindestentlohnung und Sozialversicherungsbeiträgen(Formblatt)einreichen. Auf die Sanktionen nach § 6 BerlAVG wird hingewiesen.
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Außerdem wird auf die Verpflichtung nach § 13 Abs. 1 Landesgleichstellungsgesetz Berlin in Verbindung mit der Frauenförderverordnung (FFV), insbesondere §§ 1 bis 4 FFV und zugehörige Sanktionen nach § 7 FFVverwiesen. Es gelten die „Besonderen Vertragsbedingungen zur Frauenförderung“. Die Bieter müssen mit ihren Angeboten insoweit eine Verpflichtungserklärung gemäß § 1 Abs. 2 FFV (Formblatt) einreichen.
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Weitere Einzelheiten ergeben sich aus den unter der angegebenen URL (Ziffer I.3)) zum Download verfügbaren Vergabeunterlagen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0025
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-01-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2019-12-02 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:00
Ort des Eröffnungstermins: Berliner Verkehrsbetriebe (AöR), Bereich Einkauf/Materialwirtschaft, Submissionsstelle VEM-OE2
RaumD0258
Holzmarktstraße 15-17
10179 Berlin.
Zusätzliche Informationen: Die Öffnung der Angebote findet unter Ausschluß der Öffentlichkeit statt.
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30,00
Preis (Gewichtung): 70,00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://vergabekooperation.berlin/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-16d71bec2b6-69d1371804d67e0e 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die BVG wickelt das Vergabeverfahren elektronisch über eine Vergabemanagement-Software sowie über eine Vergabeplattform ab. Es wird ausdrücklich empfohlen, eine Registrierung auf dieser Vergabeplattform vorzunehmen.
Sämtliche Vergabeunterlagen werden Interessenten auf rechtzeitige Anforderung direkt, kostenfrei und ausschließlich elektronisch über die der unter Ziffer I.1) angegebene Vergabeplattform zur Verfügung gestellt und sind ausschließlich zu verwenden.
Die Beantwortung von Fragen der Bewerber/Bieter, die spätestens 6 Kalendertage vor Ablauf der Angebotsfrist erfolgt und sonstige verfahrensrelevante Informationen werden allen Bewerbern/Bietern direkt, kostenfrei und ausschließlich elektronisch über die der unter Ziffer I.1) angegebene Vergabeplattform zur Verfügung gestellt.
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Bis zum Ablauf der Frist zur Einreichung der Angebote ist der Bewerber/Bieter verpflichtet, regelmäßig und selbstständig auf über die Vergabeplattform zur Verfügung gestellte, geänderte oder zusätzliche Dokumente oder sonstige verfahrensrelevante Informationen zu achten. Ein separater Hinweis durch den Auftraggeber erfolgt nicht.
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Auskünfte über die Vergabeunterlagenunterlagen müssen bis zum 18.11.2019 ausschließlich elektronisch über die der unter Ziffer I.1) angegebene Vergabeplattform beantragt werden.
Die Einreichung von Angeboten kann schriftlich oder elektronisch erfolgen. Weitere Informationen sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Sofern der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung die Kapazitäten eines anderen Unternehmens(Dritter/ Nachunternehmer) in Anspruch nehmen will (Eignungsleihe), muss er den Namen dieses anderen Unternehmens benennen und angeben, wofür er die Kapazitäten des anderen Unternehmens in Anspruch nehmen will (Formblatt). Entsprechende Nachweise sind in dem Umfang vorzulegen, wie sie für den Bewerber vorzulegen wären. Außerdem muss der Bewerber durch Vorlage der Verpflichtungserklärung „Eignungsleihe“ dieses Unternehmens nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung gestellt werden (vgl. § 47 SektVO). In Hinblick auf Nachweise für die erforderliche berufliche Leistungsfähigkeit oder die erforderliche berufliche Erfahrung kann ein Bewerber die Kapazitäten anderer Unternehmen gemäß § 47 Abs. 2 SektVO nur dann in Anspruch nehmen, wenn diese die Leistungen erbringen, für die diese Kapazitäten benötigt werden.
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Die übersandten Vergabeunterlagen sind vertraulich zu behandeln und dürfen nur im Rahmen dieses Vergabeverfahrens verwendet werden.
Bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen erhalten im Rahmen der geltenden vergaberechtlichen Bestimmungen bei den Regelungen des § 1, 7 und 8 Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz
Entsprechenden und sonst gleichwertigen Angeboten die Unternehmen bevorzugt den Zuschlag, die Ausbildungsplätze bereitstellen, sich an tariflichen Umlageverfahren zur Sicherung der beruflichen Erstausbildung oder an Ausbildungsverbünden beteiligen. Als Nachweis ist von den für den Zuschlag in Betracht kommenden Bietern eine Bescheinigung der für die Berufsausbildung zuständigen Stelle vorzuhalten.
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Bei Angebotsabgabe sind vom Bieter eine Tarif- und Mindestlohnerklärung i. S. v. § 1 BerlAVG und eine Erklärung zur Förderung von Frauen gem. § 9 BerlAVG, § 1 Frauenförderverordnung Berlin (FFV) für den Bieter sowie für seine Subunternehmer abzugeben.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin- Luther- Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 30-9013-8316 📞
E-Mail: poststelle@senwtf.berlin.de 📧
Fax: +49 30-9013-7613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 160 GWB
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2019/S 190-463028 (2019-09-30)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-02-11)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Berliner Verkehrsbetriebe (BVG), Anstalt des öffentlichen Rechts
Kontakt
Internetadresse: http://www.BVG.de 🌏
E-Mail: einkauf.se3@bvg.de 📧
Telefon: +49 3025620224 📞
Fax: +49 3025620264 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-02-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-02-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 030-070767
Verweist auf Bekanntmachung: 2019/S 190-463028
ABl. S-Ausgabe: 30

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
1) Standort:
Die Baustelle liegt in Berlin Kreuzberg im Verlauf der U-Bahnlinie U1 in der Skalitzer Straße zwischen demBahnhof Görlitzer Bahnhof und Bahnhof Schlesisches Tor und ist in 2 Baubereiche unterteilt (Baubereich a: 535 m, Baubereich b: 220 m);
2) Zeitraum:
Der Beginn der Baumaßnahme ist für die 16. KW 2020 und der Abschluss der Baumaßnahme ist für die 15. KW2021 geplant – die gesamte Bauzeit entspricht demnach 52 Wochen;
3) Baumaßnahmen:
Die Hochbahnstrecke besteht aus aneinander gereihten Rahmenlängsträgern, die mit jeweils einemPortalstützenpaar (im Abstand von ca. 16-20 m stehend) vernietet sind. In einem Abstand von 1,50 m sindQuerträger angeordnet, die mit Buckelblechen verbunden sind.
Mehr anzeigen
Es werden darauf so genannte „Delta-Lager“ (gummigelagerte Einzelstützpunkte) Längsverschieblich aufHohlkastenlängsträger montiert. Die Hohlkastenlängsträger werden zu Jochen gespurt und auf die Querträgerder Hochbahnbrücke befestigt.
4) Massen:

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-02-10 📅
Name: Bleck&Söhne Hoch- und Tiefbau GmbH&Co.KG
Postort: Berlin
Land: Deutschland 🇩🇪
Berlin 🏙️
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Bereich Einkauf/ Materialwirtschaft, Strategischer Einkauf Infrastruktur VEM-SE3 (IPLZ 42300)
Internetadresse: www.BVG.de 🌏
Adresse des Käuferprofils: http://unternehmen.bvg.de/de/Unternehmen/BVG-Business/Auftragsvergabe/Europaweite-Vergaben 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Martin-Luther-Straße 105
Telefon: +49 309013-8316 📞
E-Mail: vergabekammer@senwtf.berlin.de 📧
Fax: +49 309013-7613 📠
Internetadresse: https://www.berlin.de/sen/wirtschaft/wirtschaft-und-technologie/wirtschaftsrecht/vergabekammer 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gem. § 135 Abs. 3 S. 1 Nr. 3 GWB innerhalb von 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach Veröffentlichung dieser Bekanntmachung. § 160 GWB
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Mehr anzeigen
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Quelle: OJS 2020/S 030-070767 (2020-02-11)