Umgestaltung des Jahnplatzes – Planungsleistungen Überdachungen

Stadt Bielefeld – Amt für Personal, Organisation, IT und Zentrale Leistungen

Die Stadt Bielefeld plant die Umgestaltung des Jahnplatzes, eines zentralen innerstädtischen Verkehrsknotenpunktes mit einer Vielzahl von Nutzungsansprüchen. Die wesentlichen Ziele der Neugestaltung des Jahnplatzes sind, das Verkehrsaufkommen zu reduzieren (Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) auf 10 000 Kfz/24h als Ziel einer Fördermaßnahme durch das Land NRW), den Öffentlichen Personennahverkehr (OPNV) zu stärken, die Attraktivität und Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen sowie die Aufenthaltsqualität unter Beachtung vorhandener Wegebeziehungen und der Barrierefreiheit zu steigern. Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die Architektenleistungen des Leistungsbildes Objektplanung Gebäude für die Überdachungen der Wartebereiche nach § 34 HOAI.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-03-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-02-08.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2019-02-08 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2019-02-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Referenznummer: 110.41 - 4153
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Bielefeld plant die Umgestaltung des Jahnplatzes, eines zentralen innerstädtischen Verkehrsknotenpunktes mit einer Vielzahl von Nutzungsansprüchen. Die wesentlichen Ziele der Neugestaltung des Jahnplatzes sind, das Verkehrsaufkommen zu reduzieren (Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs (MIV) auf 10 000 Kfz/24h als Ziel einer Fördermaßnahme durch das Land NRW), den Öffentlichen Personennahverkehr (OPNV) zu stärken, die Attraktivität und Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer zu erhöhen sowie die Aufenthaltsqualität unter Beachtung vorhandener Wegebeziehungen und der Barrierefreiheit zu steigern. Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die Architektenleistungen des Leistungsbildes Objektplanung Gebäude für die Überdachungen der Wartebereiche nach § 34 HOAI.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Bielefeld, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Bielefeld – Amt für Personal, Organisation, IT und Zentrale Leistungen
Postanschrift: Niederwall 23
Postleitzahl: 33602
Postort: Bielefeld
Kontakt
Internetadresse: http://www.bielefeld.de/de/rv/bgn/sus/ 🌏
E-Mail: mario.guenther@bielefeld.de 📧
Telefon: +49 521515097 📞
Fax: +49 521513350 📠
URL der Dokumente: https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXPWYDZ9054/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXPWYDZ9054 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2019-02-08 📅
Einreichungsfrist: 2019-03-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-02-12 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 030-067469
ABl. S-Ausgabe: 30
Zusätzliche Informationen
Es gilt das TVgG NRW. Die Besonderen Vertragsbedingungen der Stadt Bielefeld zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW werden Vertragsbestandteil.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Bielefeld beabsichtigt die Umgestaltung des Jahnplatzes. Der Jahnplatz mit seinem angrenzenden Straßennetz hat für alle Verkehrsarten im innerstädtischen Verkehr der Stadt Bielefeld zentrale Bedeutung. Aufgrund von Grenzwertüberschreitungen der Stickstoffdioxidbelastung besteht akuter Handlungsbedarf, geeignete Maßnahmen zur Verbesserung der Luftqualität an dieser SteIle zu ergreifen. Hierfür ist vorgesehen, die vorhandenen Fahrstreifen für den motorisierten lndividualverkehr (MIV) auf jeweils einen Fahrstreifen pro Fahrtrichtung auf dem Abschnitt zwischen Herforder Straße und Oberntorwall/Alfred-Bozi-Straße zu reduzieren und den Niederwall im südlichen Knotenbereich abzubinden. Durch diese Maßnahmen wird eine Reduzierung des MIV auf bis zu 35 % gemessen am heutigen Verkehrsaufkommen erwartet. Aufgrund der Flächenreduzierung für den MIV ergeben sich unterschiedliche Optionen, den Verkehr umzuorganisieren und die gewonnenen Flächen neu zu verteilen und entsprechend zu nutzen. Sowohl für den Bus- als auch für den Radverkehr herrscht derzeit dringender Handlungsbedarf, die bestehende Situation zu verbessern. Zudem kann durch die Abbindung des Niederwalls neue Fläche für die Fußgängerzone gewonnen und die fußläufige Verbindung zwischen Alt- und Neustadt nachhaltig verbessert werden.
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Im Zuge der beabsichtigten Umgestaltung des Jahnplatzes sollen die Wartebereiche ebenfalls neu gestaltet werden. Planungsziele sind: Förderung des ÖPNV und Beseitigung von Mängeln an den vorhandenen Haltestellen, Schaffung einzelner Dachgruppen mit ausreichendem Witterungsschutz unter Berücksichtigung der Verkehrswege und unterirdischen Leitungstrassen, Berücksichtigung der zukünftigen Unterhaltungsaufwendungen zur dauerhaften Erhaltung der Attraktivität, Taubenabwehr und Einplanung von zukünftigen Lampen- und Bauteilauswechselungen, Witterungsschutz mit Sitzmöglichkeit, Fahrkartenautomaten sowie Displays für dynamische Fahrgastinformationen, barrierefreie Zugang zum Busverkehr durch 18 cm hohe Buskapsteine und taktile Leiteinrichtungen für Haltestellen am Jahnplatz, Schaffung ausreichend dimensionierter Wartefläche in Abhängigkeit vom Fahrgastaufkommen, beleuchtete und barrierfreie Zuwegung zu den einzelnen Anlagen, Ersatz der bisher vorhandenen zentralen Dächer der Zugangsanlagen zur unterirdischen Stadtbahn nebst zugehöriger oberirdischer Bushaltestellen und weiterer im Umfeld vorhandener Bushäuschen durch eine einheitliche Gestaltung mit insgesamt 19 einzelnen Überdachungen an 7 verschiedenen Standorten.
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Im gesamten Planungsgebiet befinden sich erhebliche Kabel- und Leitungstrassen, die sich aufgrund der bereits vorhandenen Stadtbahnanlagen nicht verlegen lassen. Diese Trassen sind bei der Planung der Lage der Überdachungen mit Ihren Stützen zu prüfen und entsprechend zu berücksichtigen. Die Planung muss in enger Abstimmung mit den gleichzeitig laufenden Planungsleistungen der Verkehrsanlagen und Freiflächen erfolgen. Die Lage der Haltestellen wird von dem Verkehrsanlagenplaner vorgegeben.
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Die Stadt Bielefeld hat zum Zweck der Prüfung der Machbarkeit ein Architekturbüro mit Planungsleistungen der Leistungsphasen 1 und 2 des Leistungsbildes Objektplanung Gebäude beauftragt. Die Planungsergebnisse sind unter der unter Ziffer 1.3 genannten Vergabeplattform abrufbar.
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Die Stadt Bielefeld geht derzeit davon aus, dass das Ergebnis der bereits vorliegenden Planungsleistungen den weiteren Planungsleistungen zugrunde zu legen ist. Bleibt es dabei, so ist dieses von dem künftigen Auftragnehmer auf Plausibilität und Optimierungsmöglichkeiten zu prüfen und ggf. weiterzuentwickeln. Die Stadt Bielefeld behält sich jedoch vor, den künftigen Auftragnehmer ergänzend mit der Durchführung von Planungsleistungen der Leistungsphase 2 nach § 34 HOAI zu beauftragen (Option/Bedarfsposition).
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Gegenstand des Vergabeverfahrens sind die Architektenleistungen der Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI (Grundleistungen der LPH 3 und 5 bis 9 sowie Bes. Leistungen)
Dauer: 35 Monate
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt stufenweise. Es ist beabsichtigt, zunächst die LPH 3 und 5 des Leistungsbildes Objektplanung Gebäude zu beauftragen. Die weiteren Leistungsphasen des vorgenannten Leistungsbildes sollen Gegenstand weiterer Leistungsstufen des Architektenvertrages sein, jedoch ohne dass ein Anspruch des Auftragnehmers auf Beauftragung weiterer Leistungsstufen besteht. Ferner behält sich die Stadt Bielfeld vor, den künftigen Auftragnehmer ergänzend mit der Durchführung von Planungsleistungen der Leistungsphase 2 nach § 34 HOAI zu beauftragen (Option/Bedarfsposition).
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Bezeichnung des von der EU finanzierten Projekts oder Programms: Kommunaler Klimaschutz im Operationellen Programm NRW 2014-2020 für den Europ. Fonds "Investitionen in Wachstum und Beschäftigung" (OP EFRE NRW) - Förderbereich "Emissionsfreie Innenstadt".
Zusätzliche Informationen:
Es gilt das TVgG NRW. Die Besonderen Vertragsbedingungen der Stadt Bielefeld zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW werden Vertragsbestandteil.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Jahnplatz in Bielefeld
33602 Bielefeld

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
1) Bei Bewerbungen einer juristischen Person oHG, KG oder Partnerschaftsgesellschaft: Vorlage eines Auszugs aus dem Handels- od. Partnerschaftsregister oder vergleichbaren Registers des Herkunftslandes des Bewerbers, nicht älter als 12 Monate;
2) Eigenerklärung zu:
— zwingenden Ausschlussgründen nach § 123 GWB (Verurteilungen oder Festsetzung von Geldbußen wegen bestimmter Straftaten) und zu fakultativen Ausschlussgründen nach § 124 GWB,
— zur Erfüllung der Verpflichtung zur Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur Sozialversicherung, zu Verstößen nach dem Gesetz über zwingende Arbeitsbedingungen für grenzüberschreitend entsandte und für regelmäßig im Inland Beschäftigte Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen (Arbeitnehmer-Entsendegesetz-AEntG), dem Gesetz zur Regelung eines
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Allgemeinen Mindestlohns (Mindestlohngesetz -MiLoG) und dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz;
3) Auf Verlangen: Nachweise zu den Eigenerklärungen (Unbedenklichkeitsbescheinigungen des Finanzamts und der Sozialversicherungsträger);
4) Erklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften aller Mitglieder), dass keine Abhängigkeit von Ausführungs- und/oder Lieferinteressen bestehen;
5) Erklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften aller Mitglieder), ob und auf welche Weise er wirtschaftlich mit Unternehmen verknüpft ist sowie Erklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften aller Mitglieder), ob und auf welche Art er auf den Auftrag bezogen in relevanter Weise mit anderen zusammenarbeitet (§§ 36, 47 VgV);
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6) Erklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften aller Mitglieder), ob und welcher Kapazitäten anderer Unternehmen er sich bei der Erfüllung des Auftrages bedient. Die Erklärung ist mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen (§§ 36, 47 VgV). Der Nachweis der Verfügbarkeit der dazu erforderlichen Mittel (Verpflichtungserklärung) ist spätestens vor Zuschlagserteilung innerhalb einer vom AG genannten Frist vorzulegen.
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Allgemein gilt für die Vorlage der unter III.1.1, III.1.2 und III.1.3 geforderten Unterlagen:
Die Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag und unter Verwendung der unter der unter Ziffer I. 3. genannten Vergabeplattform abrufbaren Vordrucke vorzulegen. Alle Erklärungen sind in deutscher Sprache bzw. deutscher Übersetzung vorzulegen (elektronisch einzureichen).
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Die Vergabestelle kann angeforderte Unterlagen gemäß § 56 VgV bis zum Ablauf einer im Einzelfall zu bestimmenden Nachfrist nachfordern. Die Möglichkeit der Nachforderung steht im Ermessen der Vergabestelle und ist nicht uneingeschränkt für alle Unterlagen zulässig. Die Bieter sollten daher im Eigeninteresse die angeforderten Unterlagen mit dem Teilnahmeantrag einreichen;
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— Bieter aus anderen Mitgliedstaaten der EU müssen jeweils vergleichbare Nachweise und Erklärungen nach den Rechtsvorschriften des Landes, in dem sie ansässig sind, vorlegen und eine amtlich anerkannte Übersetzung beifügen,
— Bei Bietergemeinschaften sind die Unterlagen zu zwingenden und fakultativen Ausschlussgründen nach § 123 GWB, AEntG, MiLoG, SchwArbG und § 124 GWB (hier unter III.1.1) für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft vorzulegen; im Übrigen müssen in Summe alle geforderten Nachweise vorliegen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Erklärung des Bewerbers (bei Bewerbergemeinschaften aller Mitglieder) über den Gesamtumsatz und den Umsatz bezogen auf mit dem ausgeschriebenen Auftrag vergleichbare Architekteneistungen (Architektenleistungen des Leistungsbildes Objektplanung Gebäude) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (§ 45 Abs. 4 Nr. 4 VgV)
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Mindeststandards:
1) Bewerber haben eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme für Personenschäden von 1,5 Mio. EUR sowie für Sach- und Vermögensschäden in Höhe von jeweils 1,0 Mio. EUR und einer Maximierung der Ersatzleistung auf das Doppelte der Versicherungssumme (mindestens 3,0 Mio. EUR für Personenschaden und mindestens 2,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden) bei einem in der EU zugelassenen Haftpflichtversicherer oder Kreditinstitut nachzuweisen. Mit dem Teilnahmeantrag können Bewerber zum Nachweis ihrer Versicherungswürdigkeit auch eine schriftliche Erklärung des Versicherers vorlegen, in der bestätigt wird, im Auftragsfall die ausgeschriebenen Leistungen mit den oben genannten Mindestdeckungssummen zu versichern. Bewerbergemeinschaften haben den Nachweis für die Bewerbergemeinschaft zu erbringen;
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2) Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben nachzuweisen, dass sie in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren im Durchschnitt einen Umsatz mit Ingenieurleistungen des Leistungsbildes Objektplanung Gebäude von im Durchschnitt mindestens 250 000,00 EUR netto ohne Umsatzsteuer pro Jahr gemacht haben. Für den Nachweis genügt die Vorlage einer Eigenerklärung.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Erklärung über die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl sowie zur Anzahl der im Bereich Objektplanung Gebäude tätigen Berufsträger einschließlich Führungskräfte (Architekten, Ingenieure, Leistungserbringung, das Honorarvolumen (netto) sowie Name und Ansprechpartner (nebst Telefonnummer) des jeweiligen Auftraggebers angegeben sind.
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Mindeststandards:
(1) Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben nachzuweisen, dass sie in den letzten 5 Jahren (fertiggestellt nach dem 1.1.2014) Referenzprojekte bezüglich Überdachungen im Infrastrukturbereich oder vergleichbare Konstruktionen bearbeitet haben, die mit Baukosten (lt. Kostenfeststellung) von mindestens 75 000 EUR netto errichtet worden sind. Es müssen insgesamt mindestens 3 Referenzen bezüglich jeweils folgender Planungs- bzw. Bauüberwachungsleistungen nachgewiesen werden:
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1 Referenz bezüglich der Planung von Überdachungen im Infrastrukturbereich oder vergleichbarer Konstruktionen mit Baukosten von mind. 75 000 EUR netto, fertiggestellt nach dem 1.1.2014, mindestens LPH
2 und 3 nach § 34 HOAI
5 und 6 nach § 34 HOAI
1 Referenz bezüglich der Realisierung von Überdachungen im Infrastrukturbereich oder vergleichbarer Konstruktionen mit Baukosten von mind. 75 000 EUR netto, fertiggestellt nach dem 1.1.2014, mindestens LPH 8 nach § 34 HOAI
(2) Den Teilnahmeanträgen sind – sowohl für die vorstehend unter Ziffer 7.3.2 beschriebenen mindestens nachzuweisenden Referenzen, als auch für alle weitere Referenzen – kurze Projektbeschreibungen der Referenzprojekte beizufügen, in denen die erbrachten Architektenleistungen, die Kosten der Projekte gemäß der Kostenfeststellung, der Zeitraum der Leistungserbringung, das Honorarvolumen (netto) sowie Name und Ansprechpartner (nebst Telefonnummer) des jeweiligen Auftraggebers angegeben sind;
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(3) Bewerber/Bewerbergemeinschaften haben nachzuweisen, dass in ihren Büros in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren einschließlich der Führungskräfte jeweils mindestens 3 Berufsträger (Architekten, Ingenieure, Bachelor/Masterof Science/Engineering) im Bereich Objektplanung Gebäude als Inhaber oder festangestellte Mitarbeiter beschäftigt waren. Für den Nachweis genügt die Vorlage einer Eigenerklärung.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Teilnahmeberechtigt sind natürliche und juristische Personen, die die geforderten fachlichen Anforderungen erfüllen. Bei natürlichen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn sie gemäß Rechtsvorschrift ihres Heimatstaates berechtigt sind, am Tage der Bekanntmachung die Berufsbezeichnung Landschaftsarchitekt/-in zu führen oder in der Bundesrepublik Deutschland als Landschaftsarchitekt/in tätig zu werden. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Heimatstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die fachlichen Anforderungen als Landschaftsarchitekt, wer über ein Diplom, Prüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2005/36/EG und den Vorgaben des Rates vom 7.9.2005 Ober die Anerkennung von Berufsqualifikationen (ABI. EU Nr. L 255 S. 22) entspricht. Bei juristischen Personen sind die fachlichen Anforderungen erfüllt, wenn zu ihrem satzungsgernäßen Geschäftszweck Planungsleistungen gehören, die der anstehenden Planungsaufgabe entsprechen und wenn der bevollmächtigte Vertreter der juristischen Person und der mit der Aufgabe betraute Mitarbeiter die fachlichen Anforderungen erfüllt, die an natürliche Personen gestellt werden. Bewerbergemeinschaften natürlicher und/oder juristischer Personen sind ebenfalls teilnahmeberechtigt, wenn jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft teilnahmeberechtigt ist.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Der Auftrag kann an einzelne Bewerber oder Bewerber-gemeinschaften vergeben werden. Bewerbergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung mit folgendem Inhalt vorzulegen:
— Die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall wird erklärt,
— Es sind alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft aufgeführt,
— Der für die Durchführung des Vertrages und die rechtsverbindliche Vertretung aller Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber bevollmächtigte Vertreter wird benannt,
— Die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder wird bestätigt.
Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft sind unzulässig und führen in der Regel zur Nichtberücksichtigung aller betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1) Anzahl der Referenzprojekte Infrastrukturüberdachungen oder vergleichbare Konstruktionen mit Baukosten lt. Kostenfeststellung von mind. 75 000 EUR netto, Projekte fertiggestellt nach dem 1.1.2014, Je 1 bis max. 5 Referenzen für Leistungsphasen 2 und 3 (max. 210 Punkte), für Leistungsphasen 5 und 6 (max. 210 Punkte) und für Leistungsphase 8 (max. 180 Punkte) des Leistungsbildes Objektplanung Gebäude gemäß § 34 HOAI, (Mindestanforderung: je eine Referenz für LPH 2 und 3, für LPH 5 und 6 und für LPH 8), Gewichtung 60 % (Unterkriterien: 21 %, 21 % und 18 %);
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2) Anzahl der beschäftigten Berufsträger: Architekten, Ingenieure, Bachelor, Master of Science/Engineering im Bereich Objektplanung Gebäude einschließlich Führungskräfte (Inhaber und fest angestellte Mitarbeiter) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (Mindestanforderung: 3 Personen, max. 400 Punkte bei 8 Personen), Gewichtung 40 %
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Bewerber können im Rahmen der objektiven Auswahl unter Zugrundelegung der vorstehend genannten Auswahlkriterien maximal 1000 Punkte sammeln.
Sollte die Auswertung der Teilnahmeanträge ergeben, dass auf mehr als 5 Bewerber dieselbe (gewichtete) Punktzahl entfällt, so entscheidet das Los (§ 75 Abs. 6 VgV). Sollten Bewerber, die aufgefordert worden sind, sich an dem Vergabeverfahren durch Abgabe eines Angebotes teilzunehmen, kein Angebot abgeben, behält die Stadt Bielefeld sich vor, Bewerber, die entweder im Wege des Losverfahrens (§ 75 Abs. 6 VgV) ausgeschieden sind oder auf deren Teilnahmeantrag weniger Punkte entfallen sind, als auf diejenigen, der zunächst ausgewählten 5 Bewerber, nachrücken zu lassen. Für die Auswahl dieser Bewerber gelten die vorstehenden Kriterien entsprechend.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2019-02-08 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2019-08-31 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle
Dokumente URL: https://www.vergabe-westfalen.de/VMPSatellite/notice/CXPWYDZ9054/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Die Stadt Bielefeld führt das Vergabeverfahren über das zentrale Vergabeportal „Vergabe.NRW“ nach den Bestimmungen der VgV durch. Am Auftrag interessierte Unternehmen haben sich anhand eines vom Auftraggeber vorgegebenen Teilnahmeantrags um die Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu bewerben. Die Unterlagen können ausschließlich elektronisch abgefordert und bis zum Schlusstermin eingestellt werden. (Ein Zusenden der Unterlagen u./o. eine Einreichung von Angebotsunterlagen per Post ist nicht möglich.)
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Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das unter Ziffer 1.3 genannte Vergabeportal. Beteiligte sind daher im eigenen Interesse gehalten, sich kostenfrei zu registrieren und die eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren;
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2) Fragen und Auskünfte: Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens 4.3.2019 über das o. g. Vergabeportal übersendet werden;
3) Der Teilnahmeantrag enthält neben Erklärungsvordrucken zu den geforderten Angaben (zur Person des Bewerbers, zur Bewerbergemeinschaft) Vordrucke einer Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen i. S. d. §§ 123,124 GWB und für den Fall der Bewerbung durch eine Bewerbergemeinschaft den Vordruck einer Bewerbergemeinschaftserklärung;
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4) Der Teilnahmeantrag mit den geforderten Angaben (Teilnahmebedingungen) und Unterlagen zur
Beurteilung der Eignung ist bis zum Schlusstermin ausschließlich elektronisch in Textform über das o. g. Vergabeportal einzureichen. Bewerbungen, die verspätet oder nicht fristgerecht eingehen, können nicht berücksichtigt werden;
5) Über das unter Ziffer 1.3 genannte Vergabeportal ist neben dem Teilnahmeantrag (und den Vordrucken für Eigenerklärungen) auch ein Entwurf des Ingenieurvertrages (siehe Vergabeunterlagen) verfügbar;
Weitere Unterlagen (Aufforderung zur Angebotsabgabe etc.), welche erst für die Erstellung eines Angebots benötigt werden, werden nur den im Teilnahmewettbewerb ausgewählten Bewerbern zur Verfügung gestellt;
6) Der genaue Gegenstand des Verhandlungsverfahrens ergibt sich aus der Beschreibung unter Ziffer II der „Bieterinformation zum Vergabeverfahren“, die unter dem unter Ziffer 1.3) genannten Vergabeportal abrufbar ist.
Bekanntmachungs-ID: CXPWYDZ9054

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Str. 9
Postort: Münster
Postleitzahl: D-48147
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bezreg-muenster.nrw.de 📧
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zur Überprüfung des Vergabeverfahrens kann ein Nachprüfungs-antrag bei der o. g. Vergabekammer gestellt werden, solange ein wirksamer Zuschlag noch nicht erteilt worden ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die Unterlegenen Bieter schriftlich über den beabsichtigten Zuschlag informiert hat (§ 101a GWB). Den Bewerber/Bieter trifft folgende Rügeobliegenheiten gem. § 107 Abs. 3 GWB:
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Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den gerügten Verstoß gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren erkannt hat und gegenüber dem Auftraggeber nicht unverzüglich gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrages nach § 101b Abs. 1 Nr. 2 GWB. § 101 a Abs. 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2019/S 030-067469 (2019-02-08)