Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) ist als eines der sechs Universitätskliniken des Landes Nordrhein-Westfalen ein sogenannter Maximalversorger mit 1 300 Planbetten für die Krankenversorgung. Das UKB ist baulich geprägt durch die zergliederte und unübersichtliche Pavillonstruktur des Campus Venusberg aus der Ursprungszeit als Kasernengelände. Umfangreiche Versorgungs- und Transportlogistik sowie intensive Patienten- und Besucherbewegungen führen dabei auf dem Klinikgelände zu einem ausgeprägten Mischverkehr mit erheblicher Konzentration insbesondere auf den Hauptachsen des Campus. Ergebnis der Planungsaufgabe soll eine ordnende Planung sein, die die vorhandenen Stärken unterstützt, die gegebenen Defizite im Sinne der Masterplanung und der Ziele des Verkehrskonzeptes beseitigt und dabei den städtebaulichen, architektonischen und funktionalen Anforderungen des Universitätsklinikums Bonn gerecht wird.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-04-04.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-03-04.
Auftragsbekanntmachung (2019-03-04) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Stadtplanung und Landschaftsgestaltung
Kurze Beschreibung:
Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) ist als eines der sechs Universitätskliniken des Landes Nordrhein-Westfalen ein sogenannter Maximalversorger mit 1 300 Planbetten für die Krankenversorgung. Das UKB ist baulich geprägt durch die zergliederte und unübersichtliche Pavillonstruktur des Campus Venusberg aus der Ursprungszeit als Kasernengelände. Umfangreiche Versorgungs- und Transportlogistik sowie intensive Patienten- und Besucherbewegungen führen dabei auf dem Klinikgelände zu einem ausgeprägten Mischverkehr mit erheblicher Konzentration insbesondere auf den Hauptachsen des Campus.
Ergebnis der Planungsaufgabe soll eine ordnende Planung sein, die die vorhandenen Stärken unterstützt, die gegebenen Defizite im Sinne der Masterplanung und der Ziele des Verkehrskonzeptes beseitigt und dabei den städtebaulichen, architektonischen und funktionalen Anforderungen des Universitätsklinikums Bonn gerecht wird.
Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) ist als eines der sechs Universitätskliniken des Landes Nordrhein-Westfalen ein sogenannter Maximalversorger mit 1 300 Planbetten für die Krankenversorgung. Das UKB ist baulich geprägt durch die zergliederte und unübersichtliche Pavillonstruktur des Campus Venusberg aus der Ursprungszeit als Kasernengelände. Umfangreiche Versorgungs- und Transportlogistik sowie intensive Patienten- und Besucherbewegungen führen dabei auf dem Klinikgelände zu einem ausgeprägten Mischverkehr mit erheblicher Konzentration insbesondere auf den Hauptachsen des Campus.
Ergebnis der Planungsaufgabe soll eine ordnende Planung sein, die die vorhandenen Stärken unterstützt, die gegebenen Defizite im Sinne der Masterplanung und der Ziele des Verkehrskonzeptes beseitigt und dabei den städtebaulichen, architektonischen und funktionalen Anforderungen des Universitätsklinikums Bonn gerecht wird.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Stadtplanung und Landschaftsgestaltung📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦 Ort der Leistung
NUTS-Region: Bonn, Kreisfreie Stadt
🏙️
Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot
Öffentlicher Auftraggeber Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Universitätsklinikum Bonn
Postort: Bonn
Kontakt
Internetadresse: http://www.ukbonn.de/🌏
E-Mail: ukb@phase1.de📧
URL der Dokumente: http://www.phase1.de/ukb🌏
URL der Teilnahme: http://www.phase1.de/ukb🌏
Referenz Daten
Absendedatum: 2019-03-04 📅
Einreichungsfrist: 2019-04-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2019-03-08 📅
Datum des Beginns: 2019-09-02 📅
Datum des Endes: 2022-09-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2019/S 048-110317
ABl. S-Ausgabe: 48
Zusätzliche Informationen
Die 3-6 ausgewählten Bewerber, dann Bieter, geben mit ihrem Angebot auch Lösungsansätze ab. Geforderte Leistungen für den Lösungsvorschlag siehe Anlage 4 zur Auftragsbekanntmachung - Aufgabenstellung Lösungsansätze. Jeder Bieter der ein Angebot mit Lösungsvorschlag entsprechend des Leistungsbilds abgibt erhält eine pauschale Aufwandsentschädigung in Höhe von 14 000 EUR (netto).
Die 3-6 ausgewählten Bewerber, dann Bieter, geben mit ihrem Angebot auch Lösungsansätze ab. Geforderte Leistungen für den Lösungsvorschlag siehe Anlage 4 zur Auftragsbekanntmachung - Aufgabenstellung Lösungsansätze. Jeder Bieter der ein Angebot mit Lösungsvorschlag entsprechend des Leistungsbilds abgibt erhält eine pauschale Aufwandsentschädigung in Höhe von 14 000 EUR (netto).
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) ist als eines der sechs Universitätskliniken des Landes Nordrhein-Westfalen ein sogenannter Maximalversorger mit 1 300 Planbetten für die Krankenversorgung. Das UKB ist baulich geprägt durch die zergliederte und unübersichtliche Pavillonstruktur des Campus Venusberg aus der Ursprungszeit als Kasernengelände. Umfangreiche Versorgungs- und Transportlogistik sowie intensive Patienten- und Besucherbewegungen führen dabei auf dem Klinikgelände zu einem ausgeprägten Mischverkehr mit erheblicher Konzentration insbesondere auf den Hauptachsen des Campus.
Das Universitätsklinikum Bonn (UKB) ist als eines der sechs Universitätskliniken des Landes Nordrhein-Westfalen ein sogenannter Maximalversorger mit 1 300 Planbetten für die Krankenversorgung. Das UKB ist baulich geprägt durch die zergliederte und unübersichtliche Pavillonstruktur des Campus Venusberg aus der Ursprungszeit als Kasernengelände. Umfangreiche Versorgungs- und Transportlogistik sowie intensive Patienten- und Besucherbewegungen führen dabei auf dem Klinikgelände zu einem ausgeprägten Mischverkehr mit erheblicher Konzentration insbesondere auf den Hauptachsen des Campus.
Ergebnis der Planungsaufgabe soll eine ordnende Planung sein, die die vorhandenen Stärken unterstützt, die gegebenen Defizite im Sinne der Masterplanung und der Ziele des Verkehrskonzeptes beseitigt und dabei den städtebaulichen, architektonischen und funktionalen Anforderungen des Universitätsklinikums Bonn gerecht wird.
Ergebnis der Planungsaufgabe soll eine ordnende Planung sein, die die vorhandenen Stärken unterstützt, die gegebenen Defizite im Sinne der Masterplanung und der Ziele des Verkehrskonzeptes beseitigt und dabei den städtebaulichen, architektonischen und funktionalen Anforderungen des Universitätsklinikums Bonn gerecht wird.
1) Erstellung einer Rahmenplanung (Anlage 9 HOAI 2013, Rahmensetzende Pläne und Konzepte) in Form von Vorgaben für die mittel- und langfristige Gestaltung der Frei- und Verkehrsanlagen für das UKB-Gelände Campus Venusberg;
2) Planung der Frei- und Verkehrsanlagen (nach Teil 3 Abschnitt 2 und Abschnitt 4 HOAI 2013) zur Neuordnung und Gestaltung des zentralen Campusbereichs sowie dessen Umfeld mit folgenden Komponenten:
a) zentraler Campusplatz (ca. 6 500 qm);
b) verkehrsberuhigte Zuwegung zum Campusplatz;
c) neue Eingangssituation mit Kreisverkehr und Straßen.
Planung von Schrankenanlagen an ausgewiesenen Stellen auf dem Campusgelände (Technische Ausrüstung von Verkehrsanlagen).
Das Planungsgebiet ist in Anlage 4 zur Auftragsbekanntmachung dargestellt, in der auch die Aufgabenstellung und das Leistungsbild für die Erstellung des Lösungsansatzes erläutert sind.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 570 000 EUR 💰
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Universitätsklinikum Bonn
53127 Bonn
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die, am Tage der Bekanntmachung, nach den am Tage der Bekanntmachung geltenden Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung „Landschaftsarchitekt" berechtigt und selbständig, freiberuflich tätig sind. Sofern in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt ist, so erfüllt die Anforderungen, wer über ein Diplomprüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung Richtlinie 2005/36/EG (EU-Berufsqualifikationsrichtlinie) gewährleistet ist. Zur Bewerbung hat der federführende Landschaftsarchitekt ein Team mit Fachingenieuren für Verkehrsplanung zu benennen.
Teilnahmeberechtigt sind natürliche Personen, die, am Tage der Bekanntmachung, nach den am Tage der Bekanntmachung geltenden Rechtsvorschriften ihres Heimatstaates zur Führung der Berufsbezeichnung „Landschaftsarchitekt" berechtigt und selbständig, freiberuflich tätig sind. Sofern in dem jeweiligen Heimatstaat die Berufsbezeichnung gesetzlich nicht geregelt ist, so erfüllt die Anforderungen, wer über ein Diplomprüfungszeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung Richtlinie 2005/36/EG (EU-Berufsqualifikationsrichtlinie) gewährleistet ist. Zur Bewerbung hat der federführende Landschaftsarchitekt ein Team mit Fachingenieuren für Verkehrsplanung zu benennen.
Teilnahmeberechtigt sind darüber hinaus juristische Personen, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck der Auftragsbekanntmachung entsprechende Planungsleistungen gehören sowie Bewerbergemeinschaften sowohl natürlicher als auch juristischer Personen. Juristische Personen haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Auftragsleistung verantwortlich ist. Der bevollmächtigte Vertreter sowie der (die) verantwortliche(n) Bewerber müssen die Anforderungen erfüllen, die an natürlichen Personen als Teilnehmer gestellt werden.
Teilnahmeberechtigt sind darüber hinaus juristische Personen, zu deren satzungsgemäßem Geschäftszweck der Auftragsbekanntmachung entsprechende Planungsleistungen gehören sowie Bewerbergemeinschaften sowohl natürlicher als auch juristischer Personen. Juristische Personen haben einen bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der für die Auftragsleistung verantwortlich ist. Der bevollmächtigte Vertreter sowie der (die) verantwortliche(n) Bewerber müssen die Anforderungen erfüllen, die an natürlichen Personen als Teilnehmer gestellt werden.
Fachingenieure als Bewerbergemeinschaftsmitglieder sind natürliche Personen mit Nachweis der Mitgliedschaft in einer Ingenieurkammer oder Studiennachweis oder juristische Personen, deren Geschäftszweck die Erbringung der entsprechenden Ingenieursleistung ist.
Fachingenieure als Bewerbergemeinschaftsmitglieder sind natürliche Personen mit Nachweis der Mitgliedschaft in einer Ingenieurkammer oder Studiennachweis oder juristische Personen, deren Geschäftszweck die Erbringung der entsprechenden Ingenieursleistung ist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit der Bewerbung sind eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE), Eigenerklärungen zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall, eine Bestätigung der Abwicklung des Projektes nach Richtlinie für die Durchführung von Zuwendungsbaumaßnahmen (RZBau) und im Fall einer Bieter-/Bewerbergemeinschaft eine Eigenerklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung einzureichen. Vorlage für EEE und detaillierte Angaben siehe Anlage 1 zur Auftragsbekanntmachung (https://www.phase1.de/projects_ukb_material.htm).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Mit der Bewerbung sind eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE), Eigenerklärungen zum Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall, eine Bestätigung der Abwicklung des Projektes nach Richtlinie für die Durchführung von Zuwendungsbaumaßnahmen (RZBau) und im Fall einer Bieter-/Bewerbergemeinschaft eine Eigenerklärung zur gesamtschuldnerischen Haftung einzureichen. Vorlage für EEE und detaillierte Angaben siehe Anlage 1 zur Auftragsbekanntmachung (https://www.phase1.de/projects_ukb_material.htm).
Die Auswahl der Bieter erfolgt aufgrund von formalen Teilnahmebedingungen gem. III 1.2 (Mindeststandards) und III 1.3 (Mindeststandards) sowie den unter III.1.3 genannten Kriterien für die Bewertung der eingereichten Referenzen.
Mindeststandards:
Formale Teilnahmebedingungen für Bewerber:
1) Fristgerechter Eingang des Teilnahmeantrags. (Nachweis durch Bestätigungs-E-Mail, die nach erfolgreichem Upload versendet wird. Der Nachweis ist aufzubewahren);
2) Vorlage des online vollständig ausgefüllten, elektronisch eingereichten Bewerbungsformulars mit nachfolgenden Angaben und Eigenerklärungen bzw. Nachweisen:
a) Angaben zu Geschäftssitz und Büroprofil des Bewerbers;
b) Angaben zu Inhabern/Partnern: Nachweis der Vertretungsbefugnis (der Person, die als Vertreter genannt ist) bei juristischen/natürlichen Personen soweit diese Personen eintragungspflichtig sind (im Falle einer GmbH, z. B. durch die Vorlage des Handelsregisterauszugs). Für Bewerber, die den Nachweis durch einen Handelsregisterauszug nicht führen können (z. B. GbR), ist eine Eigenerklärung/Vollmacht einzureichen aus der die Vertretungsbefugnis der betreffenden Person hervorgeht;
b) Angaben zu Inhabern/Partnern: Nachweis der Vertretungsbefugnis (der Person, die als Vertreter genannt ist) bei juristischen/natürlichen Personen soweit diese Personen eintragungspflichtig sind (im Falle einer GmbH, z. B. durch die Vorlage des Handelsregisterauszugs). Für Bewerber, die den Nachweis durch einen Handelsregisterauszug nicht führen können (z. B. GbR), ist eine Eigenerklärung/Vollmacht einzureichen aus der die Vertretungsbefugnis der betreffenden Person hervorgeht;
c) Angaben zu bis zu vier Referenzprojekten, die eigenverantwortlich bearbeitet wurden, gemäß der Beschreibung in Teil A Online-Bewerbungsformular Schritt 4. anzugeben sind zu den Referenzen u. a.: Projekttitel, Projekttyp (Honorarzone), Ort, Bauherr, ggf. beauftragte und erbrachte Leistungsphasen, Projektgröße (Flächen), Projektvolumen (Bauwerkskosten), Status der Realisierung sowie der Bearbeitungszeitraum. Unvollständige Angaben können zu Minderbewertungen führen;
c) Angaben zu bis zu vier Referenzprojekten, die eigenverantwortlich bearbeitet wurden, gemäß der Beschreibung in Teil A Online-Bewerbungsformular Schritt 4. anzugeben sind zu den Referenzen u. a.: Projekttitel, Projekttyp (Honorarzone), Ort, Bauherr, ggf. beauftragte und erbrachte Leistungsphasen, Projektgröße (Flächen), Projektvolumen (Bauwerkskosten), Status der Realisierung sowie der Bearbeitungszeitraum. Unvollständige Angaben können zu Minderbewertungen führen;
d) Eigenerklärung nach VgV 2016 §48, des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft oder Unterauftragnehmer, dass keine Ausschlussgründe vorliegen (über EEE Formular);
e) Eigenerklärung des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft zur Richtigkeit aller Angaben im Bewerbungsformular (über EEE Formular);
f) Erklärung des Teilnehmers, dass kein Interessenkonflikt gem. §6 VgV besteht (über EEE Formular);
g) Eigenerklärung des Bewerbers (über Online-Bewerbungstool), im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von mindestens 2 500 000 EUR für Personenschäden und 2 500 000 EUR für Sachschäden (2-fach max. je Versicherungsjahr) abzuschließen und diese für die gesamte Dauer des Vertrages bis zur vollen Leistungserbringung aufrechtzuerhalten. Die Berufshaftpflichtversicherung muss sich auch auf die Leistungen von Unterauftragnehmern beziehen;
g) Eigenerklärung des Bewerbers (über Online-Bewerbungstool), im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von mindestens 2 500 000 EUR für Personenschäden und 2 500 000 EUR für Sachschäden (2-fach max. je Versicherungsjahr) abzuschließen und diese für die gesamte Dauer des Vertrages bis zur vollen Leistungserbringung aufrechtzuerhalten. Die Berufshaftpflichtversicherung muss sich auch auf die Leistungen von Unterauftragnehmern beziehen;
h) Nachweis des Bewerbers zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, dass der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft einen Gesamtumsatz i. H. v. in den letzten drei Geschäftsjahren durchschnittlich 250 000 EUR (netto) pro Jahr für Planungsleistungen der Objektplanung für Freianlagen gem. §39 HOAI 2013 hatte;
h) Nachweis des Bewerbers zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit, dass der Bewerber bzw. die Bewerbergemeinschaft einen Gesamtumsatz i. H. v. in den letzten drei Geschäftsjahren durchschnittlich 250 000 EUR (netto) pro Jahr für Planungsleistungen der Objektplanung für Freianlagen gem. §39 HOAI 2013 hatte;
i) Im Falle einer Bewerber-/Bietergemeinschaften, Eigenerklärung aller Mitglieder gesamtschuldnerisch oder ggf. an den Honoraranteilen orientiert zu haften. Der Landschaftsarchitekt/Freianlagenplaner ist als bevollmächtigter Vertreter zu benennen;
j) Im Fall von Bewerber-/Bietergemeinschaften, eine von allen Mitgliedern unterschriebene Vertretungsvollmacht. Der Landschaftsarchitekt ist als bevollmächtigter Vertreter zu benennen.
Folgende Nachweise müssen nach abgeschlossenem Teilnahmewettbewerb durch die als Bieter ausgewählten Bewerber mit der Bestätigung ihrer Teilnahme an den Verhandlungen eingereicht werden:
k) Bestätigung der Versicherung des Bieters.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Bewertung der eingereichten Referenzen
Anhand der eingereichten Referenzprojekte wird die technische Leistungsfähigkeit sowie planerisch-gestalterische Leistungsfähigkeit bewertet. In der Gesamtbewertung können maximal 600 Punkte pro Bewerber vergeben werden. Die Matrix in Anlage 2 zur Wettbewerbsbekanntmachung, zu erhalten über https://www.phase1.de/projects_ukb_material.htm, erläutert das Bewertungsschema.
Anhand der eingereichten Referenzprojekte wird die technische Leistungsfähigkeit sowie planerisch-gestalterische Leistungsfähigkeit bewertet. In der Gesamtbewertung können maximal 600 Punkte pro Bewerber vergeben werden. Die Matrix in Anlage 2 zur Wettbewerbsbekanntmachung, zu erhalten über https://www.phase1.de/projects_ukb_material.htm, erläutert das Bewertungsschema.
Die technische Leistungsfähigkeit wird anhand der Angaben im Online-Bewerbungsformular nach den folgenden Einzelkriterien bewertet. Darüberhinausgehende Informationen über die Referenzprojekte werden nicht berücksichtigt.
Die Angaben zu den Referenzprojekten erfahren eine gestufte Bewertung nach Punkten, die unterschiedlich gewichtet werden:
1) 2 Referenzprojekte Objektplanung für Freianlagen:
A1) Projekttyp d. h. Komplexität der Planungsanforderung durch Nennung der Honorarzone (4-fach);
A2) Auftraggeber, öffentlich oder nicht-öffentlich (1-fach);
A3) Leistungsbild, ausgedrückt durch Nennung der bearbeiteten Leistungsphasen (4-fach);
A4) Projektgröße durch Nennung der Fläche in qm oder Baukosten KG 500 (4-fach); von den beiden Angaben wird diejenige berücksichtigt, die eine höhere Bewertung der Referenz bedeutet;
A5) Status Realisierung (1-fach);
A6) Aktualität des Projekts durch Nennung des Jahres des Abschlusses der vom Bewerber eigenverantwortlich erbrachten Leistungen; ohne Leistungsphase 9 (1-fach).
2) Ein Referenzprojekt Rahmenkonzept Freiraumplanung:
A2) Auftraggeber, öffentlich oder nicht-öffentlich (3-fach);
A4) Projektgröße durch Nennung der Fläche in qm (6-fach);
A5) Status Realisierung (3-fach);
A6) Aktualität des Projekts durch Nennung des Jahres des Abschlusses der vom Bewerber eigenverantwortlich erbrachten Leistungen (3-fach).
3) Ein Referenzprojekt Objektplanung für Verkehrsanlagen:
A4) Projektgröße durch Nennung anrechenbare Kosten (4-fach);
Bewertet wird die planerisch-gestalterische Leistungsfähigkeit ausschließlich anhand der Angaben im Online-Bewerbungsformular sowie den Darstellungen in den mit der Bewerbung eingereichten Bilddateien zu den Referenzprojekten unter Berücksichtigung der Übertragbarkeit auf das anstehende Projekt sowie den in Anlage 2 unter Kriterium B1 und B2 genannten Anforderungen. Beim Kriterium B1 erfolgt die Bewertung „hoch“ im Fall von nachvollziehbar hoher Originalität-Innovation in der jeweiligen Entwurfslösung bzw. „hervorragend“ bei nachvollziehbar herausragenden Entwurfslösungen. Andernfalls wird die Referenz mit „durchschnittlich“ bewertet. Beim Kriterium B2 erfolgt die Bewertung „hoch“ im Fall von nachvollziehbar hoher Relevanz im Vergleich zum Projekt (siehe II.1.4 und II.2.4 der Auftragsbekanntmachung) bzw. „hervorragend“ bei nachvollziehbar herausragender Relevanz im Vergleich zum Projekt. Andernfalls wird die Referenz mit „durchschnittlich“ bewertet.
Bewertet wird die planerisch-gestalterische Leistungsfähigkeit ausschließlich anhand der Angaben im Online-Bewerbungsformular sowie den Darstellungen in den mit der Bewerbung eingereichten Bilddateien zu den Referenzprojekten unter Berücksichtigung der Übertragbarkeit auf das anstehende Projekt sowie den in Anlage 2 unter Kriterium B1 und B2 genannten Anforderungen. Beim Kriterium B1 erfolgt die Bewertung „hoch“ im Fall von nachvollziehbar hoher Originalität-Innovation in der jeweiligen Entwurfslösung bzw. „hervorragend“ bei nachvollziehbar herausragenden Entwurfslösungen. Andernfalls wird die Referenz mit „durchschnittlich“ bewertet. Beim Kriterium B2 erfolgt die Bewertung „hoch“ im Fall von nachvollziehbar hoher Relevanz im Vergleich zum Projekt (siehe II.1.4 und II.2.4 der Auftragsbekanntmachung) bzw. „hervorragend“ bei nachvollziehbar herausragender Relevanz im Vergleich zum Projekt. Andernfalls wird die Referenz mit „durchschnittlich“ bewertet.
Es werden insgesamt 4 Referenzen gewertet. Reicht der Bieter mehr als 4 Referenzen ein, werden die 4 besten gewertet.
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, für den Fall gleichwertiger Bewerbungen per Los zu entscheiden.
Mindeststandards:
a) Nachweis des Bewerbers einer durchschnittlichen Anzahl von mindestens 4 angestellten technischen Mitarbeitern mit akademischem Abschluss (Diplom, MA, BA oder vglb. in einem relevanten Fachgebiet), inkl. Inhabern in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren, die mit entsprechenden Planungsleistungen der Objektplanung für Freianlagen oder Verkehrsplanung beschäftigt waren. Die genannten Mitarbeiter sollen über mind. 2 Jahre Berufserfahrung nach Hochschulabschluss verfügen. Ein Projektleiter soll über mind. 5 Jahre Berufserfahrung nach Hochschulabschluss verfügen und nachgewiesene Erfahrung in der Projektleitung eines Projekts mit vergleichbarer Komplexität verfügen. Für Leistungsphase 8 soll ein Projektleiter über mind. 5 Jahre Erfahrung in der Bauleitung eines Projekts mit vergleichbarer Komplexität verfügen;
a) Nachweis des Bewerbers einer durchschnittlichen Anzahl von mindestens 4 angestellten technischen Mitarbeitern mit akademischem Abschluss (Diplom, MA, BA oder vglb. in einem relevanten Fachgebiet), inkl. Inhabern in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren, die mit entsprechenden Planungsleistungen der Objektplanung für Freianlagen oder Verkehrsplanung beschäftigt waren. Die genannten Mitarbeiter sollen über mind. 2 Jahre Berufserfahrung nach Hochschulabschluss verfügen. Ein Projektleiter soll über mind. 5 Jahre Berufserfahrung nach Hochschulabschluss verfügen und nachgewiesene Erfahrung in der Projektleitung eines Projekts mit vergleichbarer Komplexität verfügen. Für Leistungsphase 8 soll ein Projektleiter über mind. 5 Jahre Erfahrung in der Bauleitung eines Projekts mit vergleichbarer Komplexität verfügen;
b) Nachweise der beruflichen Qualifikation des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft gem. §44 VgV 2016 inkl. eventuell notwendiger beglaubigter Übersetzungen. Im Fall von juristischen Personen ist der Nachweis für den bevollmächtigten Vertreter des Unternehmens zu erbringen.
b) Nachweise der beruflichen Qualifikation des Bewerbers bzw. aller Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft gem. §44 VgV 2016 inkl. eventuell notwendiger beglaubigter Übersetzungen. Im Fall von juristischen Personen ist der Nachweis für den bevollmächtigten Vertreter des Unternehmens zu erbringen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: Siehe III.1.1
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Nach Zuschlagserteilung kann der AN aufgefordert werden eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der Vertragssumme von einem in der EU zugelassenen Kreditversicherer zu stellen. Die Sicherheit i. H. v. 5 % kann auch durch entsprechende Einbehalte von den Abschlagszahlungen geleistet werden. Näheres hierzu regelt §10 Abs. 1 des Ingenieurvertrags (als Anlage 5 der Auftragsbekanntmachung).
Nach Zuschlagserteilung kann der AN aufgefordert werden eine Vertragserfüllungsbürgschaft in Höhe von 5 % der Vertragssumme von einem in der EU zugelassenen Kreditversicherer zu stellen. Die Sicherheit i. H. v. 5 % kann auch durch entsprechende Einbehalte von den Abschlagszahlungen geleistet werden. Näheres hierzu regelt §10 Abs. 1 des Ingenieurvertrags (als Anlage 5 der Auftragsbekanntmachung).
Im Falle einer Bietergemeinschaft hat die Bietergemeinschaft mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der die Bildung einer ARGE im Auftragsfall erklärt wird, in der alle Mitglieder aufgeführt sind, der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist und in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem AG rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder gesamtschuldnerisch haften. Näheres regeln die Vergabeunterlagen.
Im Falle einer Bietergemeinschaft hat die Bietergemeinschaft mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der die Bildung einer ARGE im Auftragsfall erklärt wird, in der alle Mitglieder aufgeführt sind, der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist und in der erklärt wird, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem AG rechtsverbindlich vertritt und dass alle Mitglieder gesamtschuldnerisch haften. Näheres regeln die Vergabeunterlagen.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Teilnahmeanträge werden zunächst auf Vollständigkeit aller geforderten Angaben und Einhaltung der formalen Kriterien überprüft. Im Rahmen der formalen Prüfung nicht ausgeschlossene Bewerbungen werden anhand bestimmter Kriterien bewertet.
Eine Matrix, aus der die vorgesehene Art und Weise der Bewertung hervorgeht ist Teil der Vergabeunterlagen: Anlage 2 zur Auftragsbekanntmachung. Zur Angebotsabgabe aufgefordert werden mindestens drei Bewerber. Bis zu drei weitere Bewerber werden ausgewählt, sofern der Punktabstand von deren Bewertung der Referenzen zum Drittplatzierten nicht >50 von max. 600 ist.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Eine Matrix, aus der die vorgesehene Art und Weise der Bewertung hervorgeht ist Teil der Vergabeunterlagen: Anlage 2 zur Auftragsbekanntmachung. Zur Angebotsabgabe aufgefordert werden mindestens drei Bewerber. Bis zu drei weitere Bewerber werden ausgewählt, sofern der Punktabstand von deren Bewertung der Referenzen zum Drittplatzierten nicht >50 von max. 600 ist.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate
Öffentlicher Auftraggeber Kontakt
Kontaktperson: [phase eins]. Projektberater + Wettbewerbsmanager für Architektur und Städtebau
Adresse des Käuferprofils: http://www.phase1.de/🌏
Dokumente URL: www.phase1.de/ukb🌏
URL der Teilnahme: www.phase1.de/ukb🌏
URL der Dokumente: www.phase1.de/ukb🌏
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln
Postort: Köln
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Ein Antrag ist unzulässig, wenn der geltend gemachte Vergabeverstoß nicht rechtzeitig gerügt wurde. Das ist gemäß § 160 Abs. 3 GWB dann der Fall, soweit:
(1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
(4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: entfällt
Postort: entfällt
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: siehe I.1)
Postort: Bonn
Quelle: OJS 2019/S 048-110317 (2019-03-04)