Das Land Baden-Württemberg plant einen fundierten Ausbau des bestehenden ÖPNV- und SPNV-Systems. Die Ausbaustrategie des Landes zielt auf einen signifikanten Zuwachs an Fahrgästen (Nachfragesteigerung) bei Bus und Bahn bis 2030 ab. Vor diesem Hintergrund sollen nun 2 Untersuchungen zum Status quo erfolgen, die sich zum einen mit einer möglichen Reaktivierungsstrategie für SPNV-Strecken (Los 1) und zum anderen mit der aktuellen, räumlichen Betrachtung der Angebots- und Nachfragesituation im ÖPNV in Baden-Württemberg (Los 2) befassen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2019-10-14.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2019-09-02.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Untersuchung zur Verdopplung des ÖPNV in Baden-Württemberg bis 2030
Produkte/Dienstleistungen: Markt- und Wirtschaftsforschung; Umfragen und Statistiken📦
Kurze Beschreibung:
“Das Land Baden-Württemberg plant einen fundierten Ausbau des bestehenden ÖPNV- und SPNV-Systems. Die Ausbaustrategie des Landes zielt auf einen...”
Kurze Beschreibung
Das Land Baden-Württemberg plant einen fundierten Ausbau des bestehenden ÖPNV- und SPNV-Systems. Die Ausbaustrategie des Landes zielt auf einen signifikanten Zuwachs an Fahrgästen (Nachfragesteigerung) bei Bus und Bahn bis 2030 ab. Vor diesem Hintergrund sollen nun 2 Untersuchungen zum Status quo erfolgen, die sich zum einen mit einer möglichen Reaktivierungsstrategie für SPNV-Strecken (Los 1) und zum anderen mit der aktuellen, räumlichen Betrachtung der Angebots- und Nachfragesituation im ÖPNV in Baden-Württemberg (Los 2) befassen.
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Angebote können für alle Lose eingereicht werden
Höchstzahl der Lose, die an einen Bieter vergeben werden können: 2
1️⃣ Umfang der Beschaffung
Titel:
“Relationsbezogene Ermittlung des Fahrgastpotentials bei der Reaktivierung einzelner SPNV-Strecken sowie auf Bestandsstrecken” Titel
Los-Identifikationsnummer: 1
Beschreibung
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Markt- und Wirtschaftsforschung; Umfragen und Statistiken📦
Ort der Leistung: Baden-Württemberg🏙️
Ort der Leistung: Stuttgart🏙️
Beschreibung der Beschaffung:
“Das Land Baden-Württemberg will eine Verdopplung der Fahrgastzahlen des öffentlichen Verkehrs bis 2030 erreichen. Dafür muss das Zugangebot im Land...”
Beschreibung der Beschaffung
Das Land Baden-Württemberg will eine Verdopplung der Fahrgastzahlen des öffentlichen Verkehrs bis 2030 erreichen. Dafür muss das Zugangebot im Land flächendeckend verbessert werden, da nur auf diese Weise neue Fahrgäste gewonnen werden können. Neben der Verbesserung des Angebotes auf bestehenden Strecken ist in diesem Zusammenhang auch die Reaktivierung von stillgelegten Bahnlinien mit einem ausreichenden Fahrgastpotential ein Bestandteil dieser Strategie. Aus den stillgelegten Bahnstrecken sind die geeignetsten auszuwählen. Bei der Beurteilung spielt unter anderem der Umstand, ob überhaupt eine Reaktivierung der Strecke für einen SPNV-Betrieb nach der EBO infrastrukturell möglich ist, eine besondere Rolle.
Es muss zudem eine vereinfachte Abschätzung der mittelfristig (innerhalb von 5 Jahren nach der Inbetriebnahme) erzielbaren Fahrgastzahlen vorgenommen werden, da für eine Reaktivierung nur Strecken in Frage kommen, bei denen ein ausreichendes Fahrgastpotential besteht.
Ergänzend zu der streckenbezogen fokussierten Potentialuntersuchung auf 41 möglich zu reaktivierenden SPNV-Strecken soll die hierzu angewandte Untersuchungsmethodik analog auch auf das gesamte SPNV-Standardnetz (bestehender Strecken) in Baden-Württemberg zur Anwendung kommen. Die Analyse der SPNV-Bestandsstrecken ist eine Eventualposition, die im Angebot insbesondere inhaltlich umrissen werden muss.
Das Los teilt sich in 6 Arbeitspakete auf, die alle in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber durchzuführen sind:
— Arbeitspaket 1: Projektsteuerung,
— Arbeitspaket 2: Unterstützung bei Anfragen,
— Arbeitspaket 3: Konzeption der Untersuchung,
— Arbeitspaket 4: Durchführung der Untersuchung,
— Arbeitspaket 5: Bestimmung der Wirkungseffekte,
— Arbeitspaket 6: Vorstellung der Untersuchung, Abschlussbericht.
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Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, und alle Kriterien werden nur in den Auftragsunterlagen genannt
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Beschreibung
Dauer: 9
Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
“Das Los 1 sieht als Option die vollumfängliche Analyse bestehender SPNV-Strecken in Baden-Württemberg analog zum Vorgehen der zu untersuchenden 41...”
Beschreibung der Optionen
Das Los 1 sieht als Option die vollumfängliche Analyse bestehender SPNV-Strecken in Baden-Württemberg analog zum Vorgehen der zu untersuchenden 41 möglicherweise zu reaktivierenden Strecken vor. Mit dieser Option soll zusätzlich auch im Bestandsnetz des SPNV eine Abschätzung des Fahrgastpotentials vorgenommen werden.
Da der AG zum Zeitpunkt des Zuschlages von Los 1 aus fachlichen Gründen noch nicht entschieden hat, ob der Untersuchungsbestandteil zur Potentialabschätzung auf SPNV-Bestandsstrecken tatsächlich beauftragt werden soll (Option), sind die hiervon betroffenen Arbeitspakete in Los 1 entsprechend im Kalkulationsblatt jeweils so auszufüllen, dass die Bepreisung der Option (Analyse der SPNV-Bestandsstrecken) gesondert ausgewiesen ist. Näheres ist in den Vergabeunterlagen geregelt.
2️⃣ Umfang der Beschaffung
Titel:
“Raumbezogene Analyse der aktuellen Angebots- und Nachfragesitutation im ÖPNV und Ableiten strategischer Handlungsempfehlungen” Titel
Los-Identifikationsnummer: 2
Beschreibung
Ort der Leistung: Deutschland🏙️
Beschreibung der Beschaffung:
“Der Auftrag umfasst die Erstellung einer ausführlichen Studie mit dem Schwerpunkt der raumbezogenen Betrachtung der ÖPNV-Angebots- und...”
Beschreibung der Beschaffung
Der Auftrag umfasst die Erstellung einer ausführlichen Studie mit dem Schwerpunkt der raumbezogenen Betrachtung der ÖPNV-Angebots- und ÖPNV-Qualitätssituation in Baden-Württemberg. Dafür soll der aktuelle Stand des bestehenden ÖPNV übersichtlich dargestellt (auch im Zeitreihenvergleich zu zurückliegenden Jahren), räumliche Unterschiede und Gemeinsamkeiten hervorgehoben und noch zu aktivierende Potentiale und Ausbaustrategien („Wo und wie und durch welche Maßnahmen können noch mehr Fahrgäste gewonnen werden?“) identifiziert werden. Ziel der Studie soll eine Offenlegung der Potentiale und Defizite des ÖPNV in Baden-Württemberg nach einzelnen Land- und Stadtkreisen sein.
Die räumliche Betrachtung muss sich dabei folgenden Kernfragen widmen:
— wie ist der ÖPNV in Baden-Württemberg aktuell „aufgestellt“ (Ausgestaltung) differenziert nach Aufgabenträgern bzw. Verbünden (Vergleich untereinander)?
— wie wird er angenommen (Nachfrage)?
— wie vergleicht sich das Angebot aktuell mit anderen, vergleichbar strukturierten europäischen Ländern (insbesondere Österreich, Schweiz und Niederlande)? Wie lassen sich ausländische Best-Practice-Beispiele auf Baden-Württemberg übertragen?
— welche Faktoren spielen hierbei eine zentrale Rolle und welche davon können von Landesseite beeinflusst werden (Hebel)?
— mit welchem Mitteleinsatz und mit welcher Umsetzungsgeschwindigkeit ist zu rechnen (qualitative Bewertung)?
— in der Konsequenz bedeutet dies: Welche Ausbaustrategie eignet sich für welchen regionalen Bereich in Baden-Württemberg (Raumkategorie) (d.h. welche Differenzierung der strategischen Zielrichtung erscheint empfehlenswert)?
— wie schneiden die Raumkategorien im Vergleich untereinander ab (Vergleich und u.U. Best-Practice-Beispiele)?
Auf Basis dieser Erkenntnisse sollen dann Aussagen bzw. Szenarien entwickelt werden, die das Ziel einer Verdopplung der Fahrgäste (Nachfrage in Personenkilometern) bis 2030 kosteneffektiv erreichbar darstellen.
Das Los teilt sich in sieben Arbeitspakete auf, die alle in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber durchzuführen sind:
— Arbeitspaket 1: Projektsteuerung,
— Arbeitspaket 2: Methodisches Vorgehen zur räumlich-strukturellen Aufteilung des Analyseraums (BW),
— Arbeitspaket 3: Auswertung und Interpretation von Strukturdaten und weiteren relevanten Datensätzen,
— Arbeitspaket 4: Darstellung und Vergleich des verkehrlichen und des infrastrukturellen Angebots und der Nachfrage im ÖPNV,
— Arbeitspaket 5: Benchmark-Analyse / Best Practice- Analyse,
— Arbeitspaket 6: Marktpotentialanalyse,
— Arbeitspaket 7: Handlungsempfehlungen.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Mit dem Angebot sind folgende Unterlagen vorzulegen (bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied):
Zur Prüfung der Eignung muss der Bieter erklären, ob die...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Mit dem Angebot sind folgende Unterlagen vorzulegen (bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied):
Zur Prüfung der Eignung muss der Bieter erklären, ob die unter §§ 123 und 124 GWB genannten Fälle auf ihn zutreffen und inwiefern eine Selbstreinigung nach § 125 GWB durchgeführt wurde, dass keine Verfehlung im Sinne von § 5 Korruptionsbekämpfungsgesetz NRW (KorruptionsbG) vorliegt und keine schweren oder wiederholten Verstöße gegen im Interesse der Verkehrs- und Betriebssicherheit erlassenen Vorschriften gegeben sind. Der Bieter hat hierzu geeignete Nachweise mit dem Angebot einzureichen.
Geben mehrere Unternehmen ein gemeinschaftliches Angebot ab, so hat die Bietergemeinschaft in ihrem Angebot eine von allen Mitgliedern unterschriebene Erklärung abzugeben. In dieser Erklärung muss die Bildung einer Bietergemeinschaft im Auftragsfall organisatorisch geregelt sein. Darüber hinaus sind alle Mitglieder der Bietergemeinschaft aufzuführen und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter zu benennen. Die entsprechende Vollmacht ist dem Angebot beizufügen. Darüber hinaus ist zu erklären, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Die oben genannten Nachweise müssen für jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft vorgelegt werden. Bei der Beurteilung der Eignung einer Bietergemeinschaft wird die Bietergemeinschaft als Ganzes beurteilt. Die Bildung von Bietergemeinschaften nach Angebotsabgabe ist unzulässig.
Der AN ist berechtigt, Teile der Leistung durch Dritte (Subunternehmer) erbringen zu lassen. Der Bieter hat daher in seinem Angebot Art und Umfang der Leistungen anzugeben, die er an Subunternehmer übertragen will, soweit diese schon bekannt sind und Art und Umfang der für diese vorgesehenen Leistungen zu bezeichnen. Auf Verlangen des AG sind für die Subunternehmer die in der Vergabebekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen und Angaben einzureichen.
Die Beauftragung von Subunternehmer nach Zuschlagserteilung ist nur nach schriftlicher Zustimmung des AG zulässig. Der AN ist verpflichtet, bei der Weitergabe von Leistungen an Subunternehmer nach den allgemeinen Wettbewerbsgrundsätzen zu verfahren.
Unternehmen, die sich mehrfach – sei es als einzelnes Unternehmen, Mitglied einer Bietergemeinschaft oder Nachunternehmer – an diesem Vergabeverfahren beteiligen, können wegen Verstoßes gegen das Wettbewerbsprinzip ausgeschlossen werden.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Zur Beurteilung der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit hat der Bieter folgende Erklärung/Unterlagen vorzulegen:
— formlose,...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Zur Beurteilung der finanziellen und wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit hat der Bieter folgende Erklärung/Unterlagen vorzulegen:
— formlose, unterschriebene Eigenerklärung, dass er finanziell und wirtschaftlich in der Lage ist, die geforderten Leistungen zu erbringen,
— Geschäftsbericht des letzten Kalender- oder Wirtschaftsjahres, aus dem auch die Eigentums- und Gesellschaftsverhältnisse hervorgehen.
Falls durch einen Bieter kein eigener Geschäftsbericht erstellt wird, ist die Vorlage des Jahresabschlusses (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und ggf. des Lageberichts) sowie eine Erklärung über die aktuellen Eigentums- und Gesellschaftsverhältnisse ausreichend. Diese Unterlagen sind dann jedoch zwingend für das letzte abgeschlossene Geschäftsjahr vorzulegen.
Bewerber, die sich zum Nachweis ihrer Eignung auf andere Unternehmen stützen, müssen dem Auftraggeber gemäß § 47 Abs. 1 VgV nachweisen, dass ihnen die erforderlichen Mittel bei der Erfüllung des Auftrags zur Verfügung stehen, indem sie beispielsweise entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen vorlegen.
Dasselbe gilt für eine gänzlich neu zu gründende Gesellschaft. Neu gegründete Gesellschaften haben ergänzend eine Bankauskunft über ihre finanzielle Leistungsfähigkeit vorzulegen.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Zur Beurteilung der für die Durchführung der ausgeschriebenen Leistung erforderlichen Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit sind vom...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Zur Beurteilung der für die Durchführung der ausgeschriebenen Leistung erforderlichen Fachkunde, Leistungsfähigkeit, Erfahrung und Zuverlässigkeit sind vom Bieter folgende Erklärungen abzugeben bzw. Nachweise vorzulegen:
a) Unternehmensbeschreibung mit den wichtigsten Kennzahlen (z. B. Anzahl der Mitarbeiter und deren Qualifikation, Standorte, Aufgabenschwerpunkte, etc.);
b) Referenzen über bisher erbrachte Leistungen, insbesondere über die Erstellung vergleichbarer Aufträge der letzten 3 Jahre, mit Angabe der Auftraggeber und der genauen Inhalte des jeweiligen Auftrags;
c) Angaben zu Kooperationspartnern;
d) Kenntnis des baden-württembergischen ÖPNV- und SPNV-Marktes (z. B. aus Projekten im Rahmen der Beratung von Aufgabenträgern oder Eisenbahnverkehrsunternehmen).
Mehr anzeigen Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Bieter sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, haben mit den letztverbindlichen Angeboten...”
Bedingungen für die Vertragserfüllung
Bieter sowie deren Nachunternehmen und Verleihunternehmen, soweit diese bereits bei Angebotsabgabe bekannt sind, haben mit den letztverbindlichen Angeboten die erforderlichen Verpflichtungserklärungen gemäß § 3 Abs. 1 bis 3 oder § 4 Abs. 1 Landestariftreue- und Mindestlohngesetz Baden-Württemberg (LTMG BW) abzugeben. Bieter müssen sich gemäß § 6 Abs. 2 LTMG BW außerdem verpflichten, die Erfüllung der Verpflichtungen nach den §§ 3 und 4 durch die Nachunternehmen sicherzustellen und dem öffentlichen Auftraggeber Tariftreue- und Mindestentgelterklärungen der Nachunternehmen vorzulegen. Auf § 5 Abs. 4 LTMG BW wird hingewiesen.
Verfahren Art des Verfahrens
Offenes Verfahren
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2019-10-14
12:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Das Angebot muss gültig sein bis: 2019-11-30 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote: 2019-10-14
14:00 📅
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Ort): Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg mbH
Wilhelmsplatz 11
70182 Stuttgart.
Bedingungen für die Öffnung der Angebote (Informationen über die befugten Personen und das Öffnungsverfahren): Bieter sind gemäß § 55 Absatz 2 Satz 2 VgV bei der Öffnung nicht zugelassen.
“1) Das Vergabeverfahren wird als europaweites offenes Verfahren nach §§ 15 Abs. 1 VgV durchgeführt;
2) Die Kommunikation zwischen der Vergabestelle und den...”
1) Das Vergabeverfahren wird als europaweites offenes Verfahren nach §§ 15 Abs. 1 VgV durchgeführt;
2) Die Kommunikation zwischen der Vergabestelle und den Unternehmen während des Vergabeverfahrens erfolgt ausschließlich über die eVergabe-Plattform https://www.subreport-elvis.de/E94776896. Der Auftraggeber stellt die (ggf. fortgeschriebenen) Vergabeunterlagen sowie zusätzliche Bewerberinformationen über seine in Ziffer I.3) angegebene Vergabeplattform im Internet gemäß § 41 Absatz 1 VgV unentgeltlich, uneingeschränkt, vollständig und direkt zum Abruf zur Verfügung, ohne dass eine vorherige Registrierung erforderlich ist. Aus der Möglichkeit des registrierungsfreien Unterlagenabrufs resultiert daher die Pflicht zur selbständigen, eigenverantwortlichen Information über etwaige Änderungen der Vergabeunterlagen oder die Bereitstellung zusätzlicher Informationen. Eine automatische Benachrichtigung über Änderungen erfolgt nur an registrierte Bieter;
3) Rückfragen zu den Vergabeunterlagen können nur von Unternehmen gestellt werden, die gemäß den Rechtsvorschriften ihres Mitgliedstaats, in dem sie niedergelassen sind, zur Erbringung der ausgeschriebenen Leistung berechtigt sind (vgl. § 9 Absatz 3 VgV i. V. m. Artikel 19 Absatz 1 der Richtlinie 2014/24/EU vom 26.2.2014). Das Unternehmen hat sich deshalb auf der Vergabeplattform unter der Internetadresse https://subreport-elvis.de/anmeldung.html mit einer eindeutigen Unternehmensbezeichnung, Anschrift und aktiver E-Mail-Adresse zu registrieren. Im Anschluss informiert der Auftraggeber das registrierte Unternehmen automatisch über Änderungen an den Vergabeunterlagen und Veröffentlichung von Bewerberinformationen über das interne Bieterkommunikationssystem der Vergabeplattform, das eine Benachrichtigungsfunktion per E-Mail beinhaltet;
4) Angebote sind elektronisch in Textform gem. § 126b BGB über das Portal https://www.subreport-elvis.de/E94776896 einzureichen. Hierfür ist eine einmalige kostenfreie Registrierung auf der Plattform https://www.subreport-elvis.de erforderlich.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Württemberg, Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 7219268730📞
Fax: +49 7219263985 📠 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Das Verfahren für Verstöße gegen diese Vergabe richtet sich nach den Vorschriften der §§ 160 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Das Verfahren für Verstöße gegen diese Vergabe richtet sich nach den Vorschriften der §§ 160 ff. des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass ein Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB vor Einreichen des Nachprüfungsantrags innerhalb von 10 Kalendertagen, nachdem der Bieter den Verstoß erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen. Vergabeverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der Abgabefrist nach Ziffer IV.2.2) beim Auftraggeber zu rügen.
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Quelle: OJS 2019/S 170-415654 (2019-09-02)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2019-12-10) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 1 💰
Informationen über Lose
Dieser Vertrag ist in Lose unterteilt ✅ Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Das Land Baden-Württemberg will eine Verdopplung der Fahrgastzahlen des öffentlichen Verkehrs bis 2030 erreichen. Dafür muss das Zugangebot im Land...”
Beschreibung der Beschaffung
Das Land Baden-Württemberg will eine Verdopplung der Fahrgastzahlen des öffentlichen Verkehrs bis 2030 erreichen. Dafür muss das Zugangebot im Land flächendeckend verbessert werden, da nur auf diese Weise neue Fahrgäste gewonnen werden können. Neben der Verbesserung des Angebotes auf bestehenden Strecken ist in diesem Zusammenhang auch die Reaktivierung von stillgelegten Bahnlinien mit einem ausreichenden Fahrgastpotential ein Bestandteil dieser Strategie. Aus den stillgelegten Bahnstrecken sind die geeignetsten auszuwählen. Bei der Beurteilung spielt unter anderem der Umstand, ob überhaupt eine Reaktivierung der Strecke für einen SPNV-Betrieb nach der EBO infrastrukturell möglich ist, eine besondere Rolle.
Es muss zudem eine vereinfachte Abschätzung der mittelfristig (innerhalb von 5 Jahren nach der Inbetriebnahme) erzielbaren Fahrgastzahlen vorgenommen werden, da für eine Reaktivierung nur Strecken in Frage kommen, bei denen ein ausreichendes Fahrgastpotential besteht.
Ergänzend zu der streckenbezogen fokussierten Potentialuntersuchung auf 41 möglich zu reaktivierenden SPNV-Strecken soll die hierzu angewandte Untersuchungsmethodik analog auch auf das gesamte SPNV-Standardnetz (bestehender Strecken) in Baden-Württemberg zur Anwendung kommen. Die Analyse der SPNV-Bestandsstrecken ist eine Eventualposition, die im Angebot insbesondere inhaltlich umrissen werden muss.
Das Los teilt sich in sechs Arbeitspakete auf, die alle in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber durchzuführen sind:
— Arbeitspaket 1: Projektsteuerung,
— Arbeitspaket 2: Unterstützung bei Anfragen,
— Arbeitspaket 3: Konzeption der Untersuchung,
— Arbeitspaket 4: Durchführung der Untersuchung,
— Arbeitspaket 5: Bestimmung der Wirkungseffekte,
— Arbeitspaket 6: Vorstellung der Untersuchung, Abschlussbericht.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Preis
Informationen über Optionen
Beschreibung der Optionen:
“Das Los 1 sieht als Option die vollumfängliche Analyse bestehender SPNV-Strecken in Baden-Württemberg analog zum Vorgehen der zu untersuchenden 41...”
Beschreibung der Optionen
Das Los 1 sieht als Option die vollumfängliche Analyse bestehender SPNV-Strecken in Baden-Württemberg analog zum Vorgehen der zu untersuchenden 41 möglicherweise zu reaktivierenden Strecken vor. Mit dieser Option soll zusätzlich auch im Bestandsnetz des SPNV eine Abschätzung des Fahrgastpotentials vorgenommen werden.
Da der AG zum Zeitpunkt des Zuschlages von Los 1 aus fachlichen Gründen noch nicht entschieden hat, ob der Untersuchungsbestandteil zur Potentialabschätzung auf SPNV-Bestandsstrecken tatsächlich beauftragt werden soll (Option), sind die hiervon betroffenen Arbeitspakete in Los 1 entsprechend im Kalkulationsblatt jeweils so auszufüllen, dass die Bepreisung der Option (Analyse der SPNV-Bestandsstrecken) gesondert ausgewiesen ist.
Mehr anzeigen Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Der Auftrag umfasst die Erstellung einer ausführlichen Studie mit dem Schwerpunkt der raumbezogenen Betrachtung der ÖPNV-Angebots- und...”
Beschreibung der Beschaffung
Der Auftrag umfasst die Erstellung einer ausführlichen Studie mit dem Schwerpunkt der raumbezogenen Betrachtung der ÖPNV-Angebots- und ÖPNV-Qualitätssituation in Baden-Württemberg. Dafür soll der aktuelle Stand des bestehenden ÖPNV übersichtlich dargestellt (auch im Zeitreihenvergleich zu zurückliegenden Jahren), räumliche Unterschiede und Gemeinsamkeiten hervorgehoben und noch zu aktivierende Potentiale und Ausbaustrategien („Wo und wie und durch welche Maßnahmen können noch mehr Fahrgäste gewonnen werden?“) identifiziert werden. Ziel der Studie soll eine Offenlegung der Potentiale und Defizite des ÖPNV in Baden-Württemberg nach einzelnen Land- und Stadtkreisen sein.
Die räumliche Betrachtung muss sich dabei folgenden Kernfragen widmen:
— Wie ist der ÖPNV in Baden-Württemberg aktuell „aufgestellt“ (Ausgestaltung) differenziert nach Aufgabenträgern bzw. Verbünden (Vergleich untereinander)?
— Wie wird er angenommen (Nachfrage)?
— Wie vergleicht sich das Angebot aktuell mit anderen, vergleichbar strukturierten europäischen Ländern (insbesondere Österreich, Schweiz und Niederlande)? Wie lassen sich ausländische Best-Practice-Beispiele auf Baden-Württemberg übertragen?
— Welche Faktoren spielen hierbei eine zentrale Rolle und welche davon können von Landesseite beeinflusst werden (Hebel)?
— Mit welchem Mitteleinsatz und mit welcher Umsetzungsgeschwindigkeit ist zu rechnen (qualitative Bewertung)?
— In der Konsequenz bedeutet dies: Welche Ausbaustrategie eignet sich für welchen regionalen Bereich in Baden-Württemberg (Raumkategorie) (d.h. welche Differenzierung der strategischen Zielrichtung erscheint empfehlenswert)?
— Wie schneiden die Raumkategorien im Vergleich untereinander ab (Vergleich und u.U. Best-Practice-Beispiele)?
Auf Basis dieser Erkenntnisse sollen dann Aussagen bzw. Szenarien entwickelt werden, die das Ziel einer Verdopplung der Fahrgäste (Nachfrage in Personenkilometern) bis 2030 kosteneffektiv erreichbar darstellen.
Das Los teilt sich in sieben Arbeitspakete auf, die alle in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber durchzuführen sind:
— Arbeitspaket 1: Projektsteuerung,
— Arbeitspaket 2: Methodisches Vorgehen zur räumlich-strukturellen Aufteilung des Analyseraums (BW),
— Arbeitspaket 3: Auswertung und Interpretation von Strukturdaten und weiteren relevanten Datensätzen,
— Arbeitspaket 4: Darstellung und Vergleich des verkehrlichen und des infrastrukturellen Angebots und der Nachfrage im ÖPNV,
— Arbeitspaket 5: Benchmark-Analyse/Best Practice- Analyse,
— Arbeitspaket 6: Marktpotentialanalyse,
— Arbeitspaket 7: Handlungsempfehlungen.
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2019/S 170-415654
Auftragsvergabe
1️⃣
Los-Identifikationsnummer: 1
Titel:
“Relationsbezogene Ermittlung des Fahrgastpotentials bei der Reaktivierung einzelner SPNV-Strecken sowie auf Bestandsstrecken”
Datum des Vertragsabschlusses: 2019-11-27 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: PTV Transport Consult GmbH
Postanschrift: Stumpfstraße 1
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76131
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Baden-Württemberg🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 1 💰
2️⃣
Vertragsnummer: 2
Los-Identifikationsnummer: 2
Titel:
“Raumbezogene Analyse der aktuellen Angebots- und Nachfragesitutation im ÖPNV und Ableiten strategischer Handlungsempfehlungen” Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Civity Management Consultants GmbH & Co. KG
Postanschrift: Große Reichenstraße 27
Postort: Hamburg
Postleitzahl: 20457
Region: Hamburg🏙️ Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 1 💰
“Die Eintragungen unter II.1.7), V.2.2) sowie V.2.4) entsprechen nicht den tatsächlichen Werten. Die entsprechenden Werte werden aus Gründen des Schutzes von...”
Die Eintragungen unter II.1.7), V.2.2) sowie V.2.4) entsprechen nicht den tatsächlichen Werten. Die entsprechenden Werte werden aus Gründen des Schutzes von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen nicht bekannt gegeben (§ 39 Abs. 6 Nr. 3 und 4 VgV).