Anlässlich der Notwendigkeit einer Schadstoffsanierung des bestehenden Büro- und Verwaltungsgebäudes FS-Trakt auf dem Campusgelände der Hochschule Bremen am Standort Neustadtwall wurde eine Machbarkeitsstudie zur Wiederherstellung des Gebäudes von dem Architekturbüro FSB erstellt. Während der Bearbeitung stellte sich heraus, dass für den Hochschulbetrieb ein Flächendefizit im Bereich der Forschung und Lehre von ca. 1 800 qm vorhanden ist. Daraufhin wurde eine erweiterte Machbarkeitsstudie von den Architekten der Planungsgruppe Gestering, Knipping und de Vries erstellt, welche die Schadstoffsanierung, den Wiederaufbau des Bestandsgebäudes FS-Trakt und die baulichen Entwicklungsmöglichkeiten auf dem Campusgelände in Verbindung mit dem Bestandsgebäude FS-Trakt und dem AB-Trakt untersucht.
Als Ergebnis dieser Machbarkeitsstudie sollen in dem FS-Trakt die Flächendefizite für Lehre und Forschung und in einem Neubau als Erweiterung zum FS-Trakt die Büro- und Verwaltungsräume untergebracht werden.
Vorab werden die schadstoffhaltigen Bauteile des Bestandsgebäudes (FS-Gebäude) bis auf die Tragstruktur (Stahlbetonskelett) zurückgebaut. Der Rückbau ist nicht Bestandteil der ausgeschriebenen Leistung und Bauaufgabe.
Die Planungs- und Bauaufgabe ist, das FS-Gebäude zu einem Lehr- und Forschungsgebäude wiederaufzubauen und in einem Ergänzungsneubau zukünftig Büro-, Verwaltungs- und Besprechungsräume sowie einen öffentlichkeitswirksamen Werkraum unterzubringen. Der Neubau soll aus organisatorischen Gründen an das FS-Gebäude und das AB-Gebäude angeschlossen werden. Es ist sicherzustellen, dass weiterhin eine fußläufige Verbindung zwischen „Großer Johannesstraße“ und „Neustadtswall“ besteht. Die PKW-Stellplätze sind zwingend zu erhalten. Aus der positiv beschiedenen Bauvoranfrage ergeben sich wesentliche Parameter für den städtebaulichen Ansatz. Die Hochschule legt Wert auf einen baldig beginnenden, zügigen, möglichst ruhigen und gering invasiven Bauablauf. Nach Beauftragung ist umgehend mit der Bearbeitung der Leistungsphase 2 zu beginnen, sodass der Fertigstellungstermin der Gesamtbaumaßnahme bis zum 1. Quartal 2023 eingehalten werden kann.
FS-Trakt (Bestand):
— Nutzung: Lehre und Forschung (keine besonderen Anforderungen),
— Fachbereiche: Bionik, Maschinenbau, Schiffbau und Meerestechnik,
— BGF: ca. 4 400 qm,
— Baukosten (KG 300+400): ca. 6 712 600,00 EUR (netto),
— Geplante Fertigstellung: I. Quartal 2023.
Ergänzungsneubau:
— Nutzung Riegel: Büro, Verwaltung und Besprechung,
— Nutzung Kopfbau: multifunktionaler, zweigeschossiger Werkraum im EG/1.OG und Großraumbüros im 2./3. OG,
— BGF: ca. 1 800 qm,
— Baukosten (KG 300+400): ca. 4 025 152,50 EUR (netto),
— Geplante Fertigstellung: I. Quartal 2023.
Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens sollen die ausgewählten Bieter gem. § 76 (2) VgV eine Lösungsskizze erstellen. Das voraussichtliche Leistungsbild kann den Verfahrenshinweisen entnommen werden.
Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:
— Leistungsphasen 2 Objektplanung gem. §§ 33 HOAI,
— Leistungsphasen 3 bis 9 Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen),
— besondere Leistungen in mehreren Leistungsphasen Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
Die vorgenannten Büros sind von der Teilnahme an dem vorliegenden Verfahren nicht ausgeschlossen. Die vorliegenden Machbarkeitsstudien werden allen zur Angebotsabgaben aufgeforderten Büros zur Verfügung gestellt.
Vertreter/innen des Nutzers, aus dem behördlichen Kontext sowie externe Fachleute (externe/r Architekten/-in) werden ggf. beratend an der Bewerberauswahl und den Vergabeverhandlungen teilnehmen.
Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch D&K drost consult GmbH aus Hamburg unterstützen und beratend begleiten.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Fachlicher Wert
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Lösungskonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Kommunikation und Verfügbarkeit
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Ausführungszeitraum
Kostenkriterium (Name): Preis/Honorar
Kostenkriterium (Gewichtung): 15
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert ohne MwSt: EUR 1 137 000 💰
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Beschreibung
Dauer: 55
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Vorgesehene Mindestanzahl: 3
Maximale Anzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für die Wertung der...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Alle Bewerber, die einen Teilnahmeantrag fristgerecht eingereicht haben und die formellen Mindestkriterien/-anforderungen erfüllen, sind für die Wertung der Auswahlkriterien zugelassen. Der Auftraggeber wählt anhand der erteilten Auskünfte über die Eignung der Bewerber sowie anhand der Auskünfte und Formalien, die zur Beurteilung der von diesen zu erfüllenden wirtschaftlichen und technischen Mindestanforderungen erforderlich sind, unter den Bewerbern, die nicht ausgeschlossen wurden und die die genannten Anforderungen erfüllen, diejenigen aus, die er zur Verhandlung auffordert.
Die Auswahl erfolgt anhand der für den Leistungsbereich der Objektplanung eingereichten 2 besten Referenzprojekte.
Die Referenzprojekte müssen innerhalb der vergangenen 6 Jahre (Stichtag 1.1.2013) mit der Leistungsphase 8 abgeschlossen worden sein. Bewertet werden die Referenzen jeweils in den Kriterien vergleichbare Größe (0-3 Punkte), vergleichbare Bauaufgabe (0-4 Punkte), vergleichbares Leistungsbild (0-2 Punkte), vergleichbare angestrebte Qualität (0-6 Punkte) und jeweils die Vorlage eines Referenzschreibens oder Referenzbestätigung vom Auftraggeber, welche/s nach dem Abschluss der beauftragten Leistung ausgestellt wurde (0-1 Punkt). Mit den 2 besten Referenzen zusammen können maximal 32 Punkte erreicht werden.
Eine Wertung eingereichter Referenzen gem. Auswahlbogen kann nur anhand ausgefüllter Referenzbögen (s. Bewerbungsbogen 3C) und gültiger Referenzschreiben (s. Auswahlbogen) erfolgen.
Mit den eingereichten Referenzen oder einer separaten Referenz kann insgesamt 1 Zusatzpunkt erreicht werden, wenn der Nachweis erbracht wird, dass die entsprechende Referenz einen Preis oder eine Anerkennung (kein Ankauf) in einem Planungswettbewerb (es gelten sowohl kammerregistrierte als auch nicht kammerregistrierte Verfahren; keine VOF- oder VgV-Verfahren) erhalten hat. Das Preisgericht bzw. die Gremiumssitzung muss innerhalb der vergangenen 6 Jahre (Stichtag 1.1.2013) stattgefunden haben. Näheres hierzu siehe Abschnitt 3. des Auswahlbogens.
Um die eingereichten Referenzprojekte anhand der vorgegebenen Kriterien prüfen zu können ist es wichtig, die dafür notwendigen Parameter der Referenzprojekte zu benennen. Wir bitten darum, die Referenzprojekte anhand der in den Bewerbungsbogen vorgegebenen Formulare zu dokumentieren.
Der bei der Auswahl verwendete Auswahlbogen mit den formalen Kriterien, Mindestanforderungen und Auswahlkriterien wird zusammen mit dem Bewerbungsbogen zur Verfügung gestellt. Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, behält sich die Vergabestelle vor, die Teilnehmeranzahl gemäß § 75 (6) VgV unter den verbliebenen Bewerbern zu losen.
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Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
“— Leistungsphasen 3 bis 9 Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden...”
Beschreibung der Optionen
— Leistungsphasen 3 bis 9 Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen),
— Besondere Leistungen in mehreren Leistungsphasen Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
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Zusätzliche Informationen:
“Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft haftet und dem Auftraggeber ein Ansprechpartner benannt und mit...”
Zusätzliche Informationen
Bietergemeinschaften sind zugelassen, wenn jedes Mitglied der Bietergemeinschaft haftet und dem Auftraggeber ein Ansprechpartner benannt und mit unbeschränkter Vertretungsbefugnis ausgestattet wird.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Angaben der Bewerber gemäß §§ 122 GWB bzw. § 75 VgV. Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen elektronisch abzugeben:
— ausgefüllter...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Angaben der Bewerber gemäß §§ 122 GWB bzw. § 75 VgV. Mit dem Teilnahmeantrag sind folgende Unterlagen und Erklärungen elektronisch abzugeben:
— ausgefüllter Bewerberbogen,
— Anlage 1A: Eigenerklärung zu den Ausschlussgründen (Vordruck),
— Anlage 1B: Eigenerklärung zur wirtschaftlichen Verknüpfung/Zusammenarbeit (Vordruck),
— Anlage 1C: Eigenerklärung Verpflichtung gem. Verpflichtungsgesetz (Vordruck)
— Anlage 1D: Eigenerklärung zur Tariftreue und zur Zahlung eines Mindestlohnes (Vordruck),
— Anlage 1E: Vollmacht des Vertreters im Falle einer Bietergemeinschaft, falls erforderlich (Vordruck),
— Anlage 1F: Angaben zu Auftragsanteilen in der Bietergemeinschaft, falls erforderlich (Vordruck),
— Anlage 1G: Eigenerklärung über eine gesonderte Versicherung für Bietergemeinschaften, falls erforderlich (Vordruck),
— Anlage 1H: Eigenerklärungen der Unterauftragnehmer, falls erforderlich (Vordruck),
— Anlage 2A: Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit den unter III.1.2 genannten Deckungssummen, bei Bietergemeinschaften siehe Ziffer III.1.2,
— Anlage 3A: Nachweis der beruflichen Befähigung und Erlaubnis der Berufsausübung des für die Ausführung der Leistung Verantwortlichen (Kopie),
— Anlage 3B: Nachweis der beruflichen Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung (Kopie),
— Anlage 3C1-3Cx: Darstellung von 2 vergleichbaren Referenzprojekten für Leistungen der Objektplanung gem. §§ 33 HOAI (siehe II.2.9, III.1.3) mit Referenzschreiben.
Die aufgezählten Nachweise müssen aktuell (bis auf Kammerurkunden, Diplom-Urkunden und Referenzschreiben), nicht älter als 12 Monate und noch gültig sein. Mehrfachbeteiligungen in personell identischer Form werden nicht zugelassen. Bewerbungen per E-Mail sind nicht zulässig. Die Bewerbungsfrist ist zwingend einzuhalten. Die geforderten Unterlagen sind bei Bietergemeinschaften für alle Mitglieder vorzulegen, wobei jedes Mitglied seine Eignung für die Leistung nachweisen muss, die es übernehmen soll; die Aufteilung ist anzugeben. Bei Bewerbungen mit Unterauftragnehmern sind die geforderten Unterlagen für den Bewerber sowie für alle Unterauftragnehmer vorzulegen.
Ausländische Bewerber können an der Stelle der geforderten Eignungsnachweise auch vergleichbare Nachweise vorlegen. Sie werden anerkannt, wenn die nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Staates, in dem das Unternehmen ansässig ist, erstellt wurden. Bestätigungen in anderen als der deutschen Sprache sind in Übersetzung vorzulegen.
Die Darstellung der Referenzen muss im Format DIN A3 gut erkennbar sein.
Für die geforderten Angaben sind die Vordrucke sowie der Bewerbungsbogen auszufüllen. Diese Unterlagen werden digital bereitgestellt (siehe 1.3).
Es sind nur Bewerbungen mit vollständig ausgefülltem und unterschriebenem Bewerbungsbogen sowie den beigefügten Vordrucken und den darin geforderten Angaben und Anlagen einzureichen. Die Vergabestelle behält sich vor, weitere Angaben zu fordern. Nachforderungen in der Bewerbungs- und Angebotsphase, die nicht firstgerecht eingehen, führen zum Ausschluss am weiteren Verfahren.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung (mind. 1,0 Mio. EUR für Personenschäden, mind. 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden).
Es ist...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Eigenerklärung über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung (mind. 1,0 Mio. EUR für Personenschäden, mind. 1,0 Mio. EUR für sonstige Schäden).
Es ist in der Eigenerklärung zu bestätigen, dass die Maximierung der Ersatzleistung mindestens das Zweifache der Versicherungssumme beträgt, d.h., dass für den Fall, dass bei dem Bewerber mehrere Versicherungsfälle in einem Jahr eintreten (z. B. aus Verträgen mit anderen Auftraggebern), die Obergrenze für die Zahlungsverpflichtung der Versicherung bei mindestens dem Zweifachen der obenstehenden Versicherungssummen liegt.
Erhöhung der Deckungssummen im Auftragsfall:
Es ist eine Eigenerklärung zur Erhöhung der Deckungssummen der Berufshaftpflichtversicherung im Auftragsfall einzureichen. Die Deckungssummen sollen wie folgt angehoben werden: Für Personenschäden auf 5,0 Mio. EUR (pro Schadensfall, 2-fach maximiert) und für sonstige Schäden auf 2,0 Mio. EUR (pro Schadensfall, 2-fach maximiert).
Mit den Bewerbungsunterlagen ist eine Erklärung von Bietergemeinschaften einzureichen, im Auftragsfalle eine zusätzliche Versicherung gemeinsam mit allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft abzuschließen. Eine Eigenerklärung ist als Nachweis zulässig. Die Eigenerklärung ist von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft einzureichen.
“Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI in den letzten 3 Geschäftsjahren. Der durchschnittliche...”
Erklärung über den Teilumsatz des Bewerbers für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI in den letzten 3 Geschäftsjahren. Der durchschnittliche Jahresteilumsatz muss mindestens 1 000 000 EUR (netto) erreichen.
Sofern in Bietergemeinschaft bzw. mit Unterbeauftragungen angeboten wird, muss die Jahresgesamtsumme aller Bieter der Gemeinschaft bzw. inkl. der Unterauftragnehmer zusammen den genannten Mindestwert erreichen. In der Erklärung sind die Umsatzzahlen jeweils pro Mitglied der Bietergemeinschaft oder Unterbeauftragung einzeln anzugeben.
Um auch Berufsanfängern die Möglichkeit der Teilnahme am Verhandlungsverfahren zu eröffnen, sieht § 45 Abs. 5 VgV aus berechtigten Gründen (z. B. erst vor Kurzem erfolgte Unternehmensgründung) vor, dass die Leistungsfähigkeit durch andere, als geeignet erachtete Belege nachgewiesen werden kann (z. B. über die Höhe des Haftungskapitals, Bürgschaftserklärungen Dritter o. ä.).
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“(A) Nachweis der beruflichen Befähigung der für die Erbringung der Leistungen verantwortlichen Personen, hier: Architekt/in gem. § 75 (1) VgV für die...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
(A) Nachweis der beruflichen Befähigung der für die Erbringung der Leistungen verantwortlichen Personen, hier: Architekt/in gem. § 75 (1) VgV für die Leistung gem. §§ 33 HOAI (Kammereintrag);
(B) Berufliche Qualifikation der vorgesehenen Projektleitung: Abgeschlossenes Studium der Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen (mind. FH, Studiennachweis);
(C) Nachweis der erbrachten Leistungen für 2 Projekte für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI:
Die Projekte müssen innerhalb der vergangenen 6 Jahre (Stichtag 1.1.2013) mit dem Abschluss der Leistungsphase 8 realisiert worden sein.
Entsprechende Referenzen sind unter der Angabe der Projektbeschreibung, Angabe der erbrachten Leistungen gem. HOAI, Angabe des Leistungszeitraums von Beginn bis Abschluss Leistungsphase 8, Angabe der Baukosten (KG 300+400 gem. DIN 276), Angabe der BGF nach DIN 277, der Nennung der maßgeblich beteiligten Projektleiter/in und ggf. beteiligte Unterauftragnehmer/ARGE-Partner, der Nennung des Bauherren mit Ansprechpartner und Telefonnummer und Referenzschreiben oder Referenzbestätigung des Bauherren einzureichen.
Die 2 vergleichbaren Referenzprojekte sind auf maximal je einem Blatt DIN A3 (einseitig bedruckt) detailliert vorzustellen. Der Bewerber hat dafür Sorge zu tragen, dass die vergleichbaren Referenzprojekt so dargestellt werden, dass eine Bewertung der „vergleichbaren angestrebten Qualität“ durch das Auswahlgremium möglich ist. Hierfür ist mindestens die Darstellung anhand von Außen- und Innenraumfotos sowie einem Lageplan notwendig.
Aus den eingereichten Referenzen soll die Qualifikation des Bewerbers hinsichtlich Erfahrung mit vergleichbaren Projekten ersichtlich werden.
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten):
“D) Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter (inklusive Führungskräfte) mit der entsprechenden fachlichen Qualifikation der letzten 3...”
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
D) Angabe der im Jahresdurchschnitt beschäftigten Mitarbeiter (inklusive Führungskräfte) mit der entsprechenden fachlichen Qualifikation der letzten 3 Jahre.
Für den Leistungsbereich Objektplanung gem. §§ 33 HOAI sind mind. 10 festangestellte Architekten, Bauingenieure bzw. Absolventen der Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen (mind. FH) inkl. Büroinhaber, Geschäftsführer etc. im Durchschnitt der letzten 3 Jahre nachzuweisen.
E) Mit den Referenzen ist zwingend eine Erfahrung mit öffentlichen Auftraggebern oder mit öffentlich geförderten Baumaßnahmen nachzuweisen.
Mehr anzeigen Informationen über einen bestimmten Beruf
Reserviert für einen bestimmten Beruf
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift:
“Geforderte Berufsqualifikation gem. § 75 (1) VgV.
Als Berufsqualifikation wird der Beruf Architekt für die Leistungen gem. §§ 33 HOAI gefordert. Juristische...”
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift
Geforderte Berufsqualifikation gem. § 75 (1) VgV.
Als Berufsqualifikation wird der Beruf Architekt für die Leistungen gem. §§ 33 HOAI gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenem Satz benennen.
Mehr anzeigen Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 73 (3) VgV unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen.
Der Auftragnehmer sowie sämtliche mit der...”
Bedingungen für die Vertragserfüllung
Die Durchführung der Leistungen soll gem. § 73 (3) VgV unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erfolgen.
Der Auftragnehmer sowie sämtliche mit der Ausführung befassten Beschäftigten desselben werden nach Maßgabe des Gesetzes über die förmliche Verpflichtung nichtbeamteter Personen (Verpflichtungsgesetz) vom 2.3.1974, geändert durch das Gesetz vom 15.8.1974, durch die zuständige Stelle des Auftraggebers gesondert verpflichtet.
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2019-04-15
14:00 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
“Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post oder E-Mail.
„Fragen und Antworten“ während der Bewerbungsphase (Bewerberfragen) werden nur in...”
Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post oder E-Mail.
„Fragen und Antworten“ während der Bewerbungsphase (Bewerberfragen) werden nur in anonymisierter Form auf der elektronischen Vergabeplattform unter „Teilnahmeunterlagen“ bereitgestellt.
„Fragen und Antworten“ während der Angebotsphase (Bieterfragen) werden auf der elektronischen Vergabeplattform registrierten Bietern ebenfalls unter „Vergabeunterlagen“ bereitgestellt.
Ein Versand der „Fragen und Antworten“ während der Bewerbungs- und Angebotsphase per E-Mail erfolgt nicht.
Die Aufforderung zur finalen Angebotsabgabe gem. § 17 VgV erfolgt ebenfalls über die Vergabeplattform.
Weitere vorläufige Termine des dem Teilnahmewettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens:
Versendung der Angebotsaufforderung in der 20. KW 2019; Einreichung der Honorarangebote in der 25. KW 2019, Verhandlungsgespräche in der 27. KW 2019.
Der zu schließende Vertrag unterliegt dem Bremer Informationsfreiheitsgesetz (BremIFG). Bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen wird er nach Maßgabe der Vorschriften des BremIFG im elektronischen Informationsregister der Freien Hansestadt Bremen veröffentlicht. Unabhängig von einer möglichen Veröffentlichung kann der Vertrag Gegenstand von Auskunftsanträgen nach dem BremIFG sein.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y9VY8UL
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name:
“Vergabekammer der Freien Hansestadt Bremen beim Senator für Umwelt, Bau und Verkehr”
Postanschrift: Contrescarpe 72
Postort: Bremen
Postleitzahl: 28195
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@bau.bremen.de📧
URL: www.bauumwelt.bremen.de🌏 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB unzulässig,...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2019/S 056-129440 (2019-03-15)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-04-02) Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Kontaktperson: Frau Christina Berding
Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 1338528.06 💰
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Anlässlich der Notwendigkeit einer Schadstoffsanierung des bestehenden Büro- und Verwaltungsgebäudes FS-Trakt auf dem Campusgelände der Hochschule Bremen am...”
Beschreibung der Beschaffung
Anlässlich der Notwendigkeit einer Schadstoffsanierung des bestehenden Büro- und Verwaltungsgebäudes FS-Trakt auf dem Campusgelände der Hochschule Bremen am Standort Neustadtwall wurde eine Machbarkeitsstudie zur Wiederherstellung des Gebäudes von dem Architekturbüro FSB erstellt. Während der Bearbeitung stellte sich heraus, dass für den Hochschulbetrieb ein Flächendefizit im Bereich der Forschung und Lehre von ca. 1 800 qm vorhanden ist. Daraufhin wurde eine erweiterte Machbarkeitsstudie von den Architekten der Planungsgruppe Gestering, Knipping und de Vries erstellt, welche die Schadstoffsanierung, den Wiederaufbau des Bestandsgebäudes FS-Trakt und die baulichen Entwicklungsmöglichkeiten auf dem Campusgelände in Verbindung mit dem Bestandsgebäude FS-Trakt und dem AB-Trakt untersucht.
Als Ergebnis dieser Machbarkeitsstudie sollen in dem FS-Trakt die Flächendefizite für Lehre und Forschung und in einem Neubau als Erweiterung zum FS-Trakt die Büro- und Verwaltungsräume untergebracht werden.
Vorab werden die schadstoffhaltigen Bauteile des Bestandsgebäudes (FS-Gebäude) bis auf die Tragstruktur (Stahlbetonskelett) zurückgebaut. Der Rückbau ist nicht Bestandteil der ausgeschriebenen Leistung und Bauaufgabe.
Die Planungs- und Bauaufgabe ist, das FS-Gebäude zu einem Lehr- und Forschungsgebäude wiederaufzubauen und in einem Ergänzungsneubau zukünftig Büro-, Verwaltungs- und Besprechungsräume sowie einen öffentlichkeitswirksamen Werkraum unterzubringen. Der Neubau soll aus organisatorischen Gründen an das FS-Gebäude und das AB-Gebäude angeschlossen werden. Es ist sicherzustellen, dass weiterhin eine fußläufige Verbindung zwischen „Großer Johannesstraße“ und „Neustadtswall“ besteht. Die PKW-Stellplätze sind zwingend zu erhalten. Aus der positiv beschiedenen Bauvoranfrage ergeben sich wesentliche Parameter für den städtebaulichen Ansatz. Die Hochschule legt Wert auf einen baldig beginnenden, zügigen, möglichst ruhigen und gering invasiven Bauablauf. Nach Beauftragung ist umgehend mit der Bearbeitung der Leistungsphase 2 zu beginnen, sodass der Fertigstellungstermin der Gesamtbaumaßnahme bis zum 1. Quartal 2023 eingehalten werden kann.
FS-Trakt (Bestand):
— Nutzung: Lehre und Forschung (keine besonderen Anforderungen);
— Fachbereiche: Bionik, Maschinenbau, Schiffbau und Meerestechnik;
— BGF: ca. 4 400 qm;
— Baukosten (KG 300 + 400): ca. 6 712 600,00 EUR (netto);
— Geplante Fertigstellung: I. Quartal 2023.
Ergänzungsneubau:
— Nutzung Riegel: Büro, Verwaltung und Besprechung;
— Nutzung Kopfbau: multifunktionaler, zweigeschossiger Werkraum im EG/1.OG und Großraumbüros im 2./3. OG;
— BGF: ca. 1 800 qm;
— Baukosten (KG 300 + 400): ca. 4 025 152,50 EUR (netto);
— Geplante Fertigstellung: I. Quartal 2023.
Im Rahmen des Verhandlungsverfahrens sollen die ausgewählten Bieter gem. § 76 (2) VgV eine Lösungsskizze erstellen. Das voraussichtliche Leistungsbild kann den Verfahrenshinweisen entnommen werden.
Die zu vergebenden Leistungen bestehen aus:
— Leistungsphasen 2 Objektplanung gem. §§ 33 HOAI;
— Leistungsphasen 3 bis 9 Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen);
— Besondere Leistungen in mehreren Leistungsphasen Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
Die vorgenannten Büros sind von der Teilnahme an dem vorliegenden Verfahren nicht ausgeschlossen. Die vorliegenden Machbarkeitsstudien werden allen zur Angebotsabgaben aufgeforderten Büros zur Verfügung gestellt.
Vertreter/innen des Nutzers, aus dem behördlichen Kontext sowie externe Fachleute (externe/r Architekten/-in) werden ggf. beratend an der Bewerberauswahl und den Vergabeverhandlungen teilnehmen.
Die Vergabestelle lässt sich in der operativen Umsetzung dieses VgV-Verfahrens durch D&K drost consult GmbH aus Hamburg unterstützen und beratend begleiten.
Mehr anzeigen Informationen über Optionen
Beschreibung der Optionen:
“— Leistungsphasen 3 bis 9 Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden...”
Beschreibung der Optionen
— Leistungsphasen 3 bis 9 Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen);
— besondere Leistungen in mehreren Leistungsphasen Objektplanung gem. §§ 33 HOAI als optionale Beauftragung durch Bestimmung des AG (ggf. in noch von dem Auftraggeber festzulegenden Stufen).
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2019/S 056-129440
Auftragsvergabe
1️⃣
Vertragsnummer: 1
Titel: — Objektplanung gem. §§ 33 HOAI.
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-01-15 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Haslob Kruse + Partner Architekten BDA
Postort: Bremen
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Bremen, Kreisfreie Stadt🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU ✅ Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 1338528.06 💰
“Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post oder E-Mail.
„Fragen und Antworten" während der Bewerbungsphase (Bewerberfragen) werden nur in...”
Es erfolgt kein Versand der Bewerbungsunterlagen per Post oder E-Mail.
„Fragen und Antworten" während der Bewerbungsphase (Bewerberfragen) werden nur in anonymisierter Form auf der elektronischen Vergabeplattform unter „Teilnahmeunterlagen" bereitgestellt.
„Fragen und Antworten" während der Angebotsphase (Bieterfragen) werden auf der elektronischen Vergabeplattform registrierten Bietern ebenfalls unter „Vergabeunterlagen" bereitgestellt.
Ein Versand der „Fragen und Antworten" während der Bewerbungs- und Angebotsphase per E-Mail erfolgt nicht.
Die Aufforderung zur finalen Angebotsabgabe gem. § 17 VgV erfolgt ebenfalls über die Vergabeplattform.
Weitere vorläufige Termine des dem Teilnahmewettbewerb anschließenden Verhandlungsverfahrens:
Versendung der Angebotsaufforderung in der 20. KW 2019; Einreichung der Honorarangebote in der 25. KW 2019, Verhandlungsgespräche in der 27. KW 2019.
Der zu schließende Vertrag unterliegt dem Bremer Informationsfreiheitsgesetz (BremIFG). Bei Vorliegen der gesetzlichen Voraussetzungen wird er nach Maßgabe der Vorschriften des BremIFG im elektronischen Informationsregister der Freien Hansestadt Bremen veröffentlicht. Unabhängig von einer möglichen Veröffentlichung kann der Vertrag Gegenstand von Auskunftsanträgen nach dem BremIFG sein.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y9VD0CJ
Mehr anzeigen Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB unzulässig,...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Die Vergabekammer leitet gemäß § 160 Abs. 1 GWB ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1-4 GWB unzulässig, soweit
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2020/S 068-162104 (2020-04-02)