Im Abstand von ca. 120 m zur Mosel verläuft die sogenannte Weststrecke der DB AG. In Nähe der Römerbrücke (Moselbrücke) befindet sich eine im Jahr 1951 erbaute Straßenüberführung der DB-Anlagen in Form einer Einfeldbrücke mit ca. 37 m Spannweite. Die Brücke ist eine wichtige Ost-West-Verbindung für MIV, ÖPNV-Buslinen sowie Fußgänger und Radfahrer. Der bestehende Brückenüberbau, der eine Fahrbahnbreite von 6,60 m und beidseitig 2,25 m breite Gehwege aufweist, befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand und muss kurzfristig erneuert werden. Gleiches gilt für die Stützmauern an den Rampen zur Brücke. Die neue Brücke soll inkl. Radfahrstreifen eine Fahrbahnbreite von 10,20 m und Gehwege von 2,50 m erhalten. Inwiefern die bestehenden Widerlager, die aus massiven Stahlbetonmauern mit vorgesetzter Mauerwerksschale aus Natursteinen ausgeführt sind, verwendet werden können, muss im Rahmen der Planung festgestellt werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-02-27.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-01-27.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2020-01-27) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 1W/20
Kurze Beschreibung:
Im Abstand von ca. 120 m zur Mosel verläuft die sogenannte Weststrecke der DB AG. In Nähe der Römerbrücke (Moselbrücke) befindet sich eine im Jahr 1951 erbaute Straßenüberführung der DB-Anlagen in Form einer Einfeldbrücke mit ca. 37 m Spannweite. Die Brücke ist eine wichtige Ost-West-Verbindung für MIV, ÖPNV-Buslinen sowie Fußgänger und Radfahrer.
Der bestehende Brückenüberbau, der eine Fahrbahnbreite von 6,60 m und beidseitig 2,25 m breite Gehwege aufweist, befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand und muss kurzfristig erneuert werden. Gleiches gilt für die Stützmauern an den Rampen zur Brücke.
Die neue Brücke soll inkl. Radfahrstreifen eine Fahrbahnbreite von 10,20 m und Gehwege von 2,50 m erhalten. Inwiefern die bestehenden Widerlager, die aus massiven Stahlbetonmauern mit vorgesetzter Mauerwerksschale aus Natursteinen ausgeführt sind, verwendet werden können, muss im Rahmen der Planung festgestellt werden.
Im Abstand von ca. 120 m zur Mosel verläuft die sogenannte Weststrecke der DB AG. In Nähe der Römerbrücke (Moselbrücke) befindet sich eine im Jahr 1951 erbaute Straßenüberführung der DB-Anlagen in Form einer Einfeldbrücke mit ca. 37 m Spannweite. Die Brücke ist eine wichtige Ost-West-Verbindung für MIV, ÖPNV-Buslinen sowie Fußgänger und Radfahrer.
Der bestehende Brückenüberbau, der eine Fahrbahnbreite von 6,60 m und beidseitig 2,25 m breite Gehwege aufweist, befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand und muss kurzfristig erneuert werden. Gleiches gilt für die Stützmauern an den Rampen zur Brücke.
Die neue Brücke soll inkl. Radfahrstreifen eine Fahrbahnbreite von 10,20 m und Gehwege von 2,50 m erhalten. Inwiefern die bestehenden Widerlager, die aus massiven Stahlbetonmauern mit vorgesetzter Mauerwerksschale aus Natursteinen ausgeführt sind, verwendet werden können, muss im Rahmen der Planung festgestellt werden.
Referenz Daten
Absendedatum: 2020-01-27 📅
Einreichungsfrist: 2020-02-27 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-01-30 📅
Datum des Beginns: 2020-07-01 📅
Datum des Endes: 2021-03-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 021-046089
ABl. S-Ausgabe: 21
Zusätzliche Informationen
Verfahrensablauf
1) Auswahl der Bewerber, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren zugelassen werden auf Grundlage des Teilnahmeantrags und der geforderten Unterlagen;
2) Aufforderung der ausgewählten Bewerber zur Abgabe eines Angebotes;
3) Gespräch mit Vorstellung des Projektteams und Darstellung der methodischen Projektarbeit;
4) Beauftragung der Planungsleistung.
1) Auswahl der Bewerber, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren zugelassen werden auf Grundlage des Teilnahmeantrags und der geforderten Unterlagen;
2) Aufforderung der ausgewählten Bewerber zur Abgabe eines Angebotes;
3) Gespräch mit Vorstellung des Projektteams und Darstellung der methodischen Projektarbeit;
4) Beauftragung der Planungsleistung.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Abstand von ca. 120 m zur Mosel verläuft die sogenannte Weststrecke der DB AG. In Nähe der Römerbrücke (Moselbrücke) befindet sich eine im Jahr 1951 erbaute Straßenüberführung der DB-Anlagen in Form einer Einfeldbrücke mit ca. 37 m Spannweite. Die Brücke ist eine wichtige Ost-West-Verbindung für MIV, ÖPNV-Buslinen sowie Fußgänger und Radfahrer.
Im Abstand von ca. 120 m zur Mosel verläuft die sogenannte Weststrecke der DB AG. In Nähe der Römerbrücke (Moselbrücke) befindet sich eine im Jahr 1951 erbaute Straßenüberführung der DB-Anlagen in Form einer Einfeldbrücke mit ca. 37 m Spannweite. Die Brücke ist eine wichtige Ost-West-Verbindung für MIV, ÖPNV-Buslinen sowie Fußgänger und Radfahrer.
Der bestehende Brückenüberbau, der eine Fahrbahnbreite von 6,60 m und beidseitig 2,25 m breite Gehwege aufweist, befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand und muss kurzfristig erneuert werden. Gleiches gilt für die Stützmauern an den Rampen zur Brücke.
Der bestehende Brückenüberbau, der eine Fahrbahnbreite von 6,60 m und beidseitig 2,25 m breite Gehwege aufweist, befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand und muss kurzfristig erneuert werden. Gleiches gilt für die Stützmauern an den Rampen zur Brücke.
Die neue Brücke soll inkl. Radfahrstreifen eine Fahrbahnbreite von 10,20 m und Gehwege von 2,50 m erhalten. Inwiefern die bestehenden Widerlager, die aus massiven Stahlbetonmauern mit vorgesetzter Mauerwerksschale aus Natursteinen ausgeführt sind, verwendet werden können, muss im Rahmen der Planung festgestellt werden.
Die neue Brücke soll inkl. Radfahrstreifen eine Fahrbahnbreite von 10,20 m und Gehwege von 2,50 m erhalten. Inwiefern die bestehenden Widerlager, die aus massiven Stahlbetonmauern mit vorgesetzter Mauerwerksschale aus Natursteinen ausgeführt sind, verwendet werden können, muss im Rahmen der Planung festgestellt werden.
Der Planungsauftrag bezieht sich auf die Brücke und die an den Rampen zur Brücke erforderlichen Stützwände und umfasst die Lph 1 bis 3 der Objekt- und Tragwerksplanung gemäß §§ 41-44 und §§ 49-52 HOAI 2013.
Nach dem Baubeschluss steht optional die Beauftragung der nachfolgenden HOAI-Grundleistungen der Objekt- und Tragwerksplanung sowie die örtliche Bauüberwachung an. Optional können auch Besondere Leistungen im Zusammenhang mit DB-spezifischen Fragestellungen Teil der Aufgabe werden.
Nach dem Baubeschluss steht optional die Beauftragung der nachfolgenden HOAI-Grundleistungen der Objekt- und Tragwerksplanung sowie die örtliche Bauüberwachung an. Optional können auch Besondere Leistungen im Zusammenhang mit DB-spezifischen Fragestellungen Teil der Aufgabe werden.
Wegen der Bestandsbebauung, die teilweise aus denkmalgeschützten Gebäuden besteht, soll die Lage der Brücke beibehalten werden und die Verbreiterung nach Süden erfolgen.
Aus anderen Infrastrukturmaßnahmen im Umfeld der Brücke (Neugestaltung Straßenknotenpunkt „Römerbrückenkopf“ östl. der Brücke und Ausbau Straßenknotenpunkt Eurener Straße/Hornstraße westl. der Brücke) resultieren durch geometrische Anpassungen an den Brückenrampen weitere Rahmenbedingungen für die Planung der Ingenieurbauwerke. Diesbezügliche Planungsgrundlagen werden seitens des AG bereitgestellt.
Aus anderen Infrastrukturmaßnahmen im Umfeld der Brücke (Neugestaltung Straßenknotenpunkt „Römerbrückenkopf“ östl. der Brücke und Ausbau Straßenknotenpunkt Eurener Straße/Hornstraße westl. der Brücke) resultieren durch geometrische Anpassungen an den Brückenrampen weitere Rahmenbedingungen für die Planung der Ingenieurbauwerke. Diesbezügliche Planungsgrundlagen werden seitens des AG bereitgestellt.
Eine weitere Infrastrukturmaßnahme ist der Neubau einer zusätzlichen Nord-Süd-Verbindungsstraße westl. der DB-Gleise. Diese soll auf Flächen rückgebauter DB-Anlagen entstehen. Inwiefern eine Mittelstütze zwischen den DB-Gleisen und der Verbindungsstraße, die von der Flächenverfügbarkeit her denkbar ist, realisiert werden kann, hängt von der Zustimmung der DB AG ab.
Eine weitere Infrastrukturmaßnahme ist der Neubau einer zusätzlichen Nord-Süd-Verbindungsstraße westl. der DB-Gleise. Diese soll auf Flächen rückgebauter DB-Anlagen entstehen. Inwiefern eine Mittelstütze zwischen den DB-Gleisen und der Verbindungsstraße, die von der Flächenverfügbarkeit her denkbar ist, realisiert werden kann, hängt von der Zustimmung der DB AG ab.
Bei der Weststrecke handelt es sich um eine elektrifizierte DB-Strecke, die derzeit nur von Güterzügen befahren wird, aber in den nächsten Jahren für den Personennahverkehr reaktiviert werden soll. Im Zusammenhang mit der Flächenfreisetzung der Trasse für die Verbindungsstraße von bahnbetrieblichen Anlagen wurde DB-seitig eine neue Oberleitungsanlage erstellt und bei deren Planung die Brückenverbreiterung berücksichtigt.
Bei der Weststrecke handelt es sich um eine elektrifizierte DB-Strecke, die derzeit nur von Güterzügen befahren wird, aber in den nächsten Jahren für den Personennahverkehr reaktiviert werden soll. Im Zusammenhang mit der Flächenfreisetzung der Trasse für die Verbindungsstraße von bahnbetrieblichen Anlagen wurde DB-seitig eine neue Oberleitungsanlage erstellt und bei deren Planung die Brückenverbreiterung berücksichtigt.
Die vorhandene Brücke hat keine ausreichende lichte Höhe über Schienenoberkante. Beim Brückenneubau muss die lichte Höhe vergrößert werden. Die Problematik liegt dabei aufgrund der nahegelegenen Straßenknotenpunkte und der nicht veränderbaren Lage der Brücke in den geringen Entwicklungslängen für die Rampen und in einzuhaltenden Parametern der DB AG und der Straßenplanung. Es ist somit eine statisch-konstruktive Lösung gefordert, die den Rahmenparametern entsprechen kann und aufgrund der Nähe zur UNESCO-Welterbestätte „Römerbrücke“ städtebaulich-architektonische Qualität hat.
Die vorhandene Brücke hat keine ausreichende lichte Höhe über Schienenoberkante. Beim Brückenneubau muss die lichte Höhe vergrößert werden. Die Problematik liegt dabei aufgrund der nahegelegenen Straßenknotenpunkte und der nicht veränderbaren Lage der Brücke in den geringen Entwicklungslängen für die Rampen und in einzuhaltenden Parametern der DB AG und der Straßenplanung. Es ist somit eine statisch-konstruktive Lösung gefordert, die den Rahmenparametern entsprechen kann und aufgrund der Nähe zur UNESCO-Welterbestätte „Römerbrücke“ städtebaulich-architektonische Qualität hat.
Aus der Infrastrukturmaßnahme „Neugestaltung des Straßenknotenpunktes Römerbrückenkopf“ auf der Ostseite der Brücke liegt eine auf die bestehende Brücke bezogene Planung für die Stützwände an der Rampe zur Brücke über die DB-Gleise vor, die mit notwendigen Anpassungen in die Planung des Gesamtbauwerks integriert werden soll.
Aus der Infrastrukturmaßnahme „Neugestaltung des Straßenknotenpunktes Römerbrückenkopf“ auf der Ostseite der Brücke liegt eine auf die bestehende Brücke bezogene Planung für die Stützwände an der Rampe zur Brücke über die DB-Gleise vor, die mit notwendigen Anpassungen in die Planung des Gesamtbauwerks integriert werden soll.
Planungsgrundlagen des AG: digitale Bestandspläne (UTM-Koordinaten), Pläne/Bauwerksbuch vorh. Brücke inkl. Stütz- und Überhangbauwerke in digitaler Form, Straßenplanung, Leitungsbestand Versorgungsträger, Planung DB-Oberleitung und DB-Kabelkanäle, Baugrundgutachten, Untersuchungen, Bestandswiderlager, Angaben zu Denkmalpflege und Archäologie
Projektorganisation: Vom AG werden die erforderlichen Leistungen für Ämterumlauf und Baubeschluss erbracht. Wegen Abstimmungen mit der DB AG sind die Leistungsphasen 1 und 2 bis 09/2020 zu bearbeiten. Die Planungsleistung des AN wird durch das Tiefbauamt der Stadt Trier betreut. Bei Abstimmungen mit der DB AG wird Unterstützung seitens des AN in fachlicher Sicht erwartet. Die Maßnahme „Bestandserneuerung einer Brücke über die DB-Anlagen in Trier-West“ ist räumlich und terminlich (übergeordneter Rahmenterminplan) verbunden mit den zuvor benannten Infrastrukturmaßnahmen. Für alle Maßnahmen erfolgt die Projektsteuerung durch die Stadt Trier.
Projektorganisation: Vom AG werden die erforderlichen Leistungen für Ämterumlauf und Baubeschluss erbracht. Wegen Abstimmungen mit der DB AG sind die Leistungsphasen 1 und 2 bis 09/2020 zu bearbeiten. Die Planungsleistung des AN wird durch das Tiefbauamt der Stadt Trier betreut. Bei Abstimmungen mit der DB AG wird Unterstützung seitens des AN in fachlicher Sicht erwartet. Die Maßnahme „Bestandserneuerung einer Brücke über die DB-Anlagen in Trier-West“ ist räumlich und terminlich (übergeordneter Rahmenterminplan) verbunden mit den zuvor benannten Infrastrukturmaßnahmen. Für alle Maßnahmen erfolgt die Projektsteuerung durch die Stadt Trier.
Beschreibung der Optionen:
Siehe II2.4) "Nach dem Baubeschluss steht optional die Beauftragung der nachfolgenden HOAI-Grundleistungen der Objekt- und Tragwerksplanung sowie die örtliche Bauüberwachung an. Optional können auch Besondere Leistungen im Zusammenhang mit DB-spezifischen Fragestellungen Teil der Aufgabe werden."
Siehe II2.4) "Nach dem Baubeschluss steht optional die Beauftragung der nachfolgenden HOAI-Grundleistungen der Objekt- und Tragwerksplanung sowie die örtliche Bauüberwachung an. Optional können auch Besondere Leistungen im Zusammenhang mit DB-spezifischen Fragestellungen Teil der Aufgabe werden."
Zusätzliche Informationen:
Verfahrensablauf
1) Auswahl der Bewerber, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren zugelassen werden auf Grundlage des Teilnahmeantrags und der geforderten Unterlagen;
2) Aufforderung der ausgewählten Bewerber zur Abgabe eines Angebotes;
3) Gespräch mit Vorstellung des Projektteams und Darstellung der methodischen Projektarbeit;
4) Beauftragung der Planungsleistung.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Büro des AN, Besprechungen in Trier, für DB-Themen ggf. DB-Regionaldienststellen
Optionaler Auftrag: Planung analog 1. Auftrag, bei baulicher Umsetzung Gewährleistung kurzfristiger Präsenz in Trier
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Für erforderliche Erklärungen im Rahmen der Bewerbung ist ein vom Auftraggeber bereit gestelltes Formular eines Teilnahmeantrags zu verwenden, das gemäß den Angaben des Auftraggebers in den Rahmenbedingungen zum Teilnahmewettbewerb zu nutzen bzw. um geforderte eigene Anlagen zu ergänzen ist.
Für erforderliche Erklärungen im Rahmen der Bewerbung ist ein vom Auftraggeber bereit gestelltes Formular eines Teilnahmeantrags zu verwenden, das gemäß den Angaben des Auftraggebers in den Rahmenbedingungen zum Teilnahmewettbewerb zu nutzen bzw. um geforderte eigene Anlagen zu ergänzen ist.
Zur Teilnahme zugelassen sind Bewerber, die am Tag der Bekanntmachung die Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung gemäß § 44 VgV haben. Ein Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister ist vorzulegen.
Die ausführenden Personen müssen einen Studienabschluss im Bauingenieurwesen (Diplom, Master, Bachelor) – Vertiefungsbereich Konstruktiver Ingenieurbau/Tragwerkplanung – vorweisen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Berufshaftpflichtversicherung: Geforderte Deckungssummen mindestens 2 Mio. EUR für Personenschäden und mindestens 2 Mio. EUR für Sachschäden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
Wertung: nicht vorhanden (Ausschluss)/vorhanden (1 Punkt)
— Gesamtumsatz (netto) in den Geschäftsjahren 2016 bis 2018
Wertung: Information nicht vorhanden (0 Punkte)/vorhanden (1 Punkt)
— Umsatz (netto) in den für den Auftrag relevanten Leistungsbereichen Objekt- und Tragwerksplanung: Der geforderte Mindestjahresumsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags muss in den Jahren 2016 bis 2018 jeweils das 2-fache des Auftragwertes (Grobkalkulation des Bewerbers) betragen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
— Umsatz (netto) in den für den Auftrag relevanten Leistungsbereichen Objekt- und Tragwerksplanung: Der geforderte Mindestjahresumsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrags muss in den Jahren 2016 bis 2018 jeweils das 2-fache des Auftragwertes (Grobkalkulation des Bewerbers) betragen.
Wertung: Information nicht vorhanden/geforderter Mindestjahresumsatz nicht erreicht (0 Punkte)
Geforderter Mindestjahresumsatz erreicht (1 Punkt).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Angaben zur Personalstruktur der bewerbenden Niederlassung (fachbereichsübergreifend) in den Geschäftsjahren 2017 bis 2019
Wertung: Angaben nicht vorhanden (0 Punkte)/vorhanden (1 Punkt)
Angaben zur Personalstruktur der bewerbenden Niederlassung in den Geschäftsjahren 2017 bis 2019 in den für die Leistungserbringung relevanten Fachbereichen
Nachvollziehbare Angaben zum verfügbaren Personal der bewerbenden Niederlassung in den relevanten Bereichen unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeit des Personals aufgrund von Fachkompetenz. Angaben zu Jahre Berufserfahrung (JBE) bezogen auf Tag der Bekanntmachung.
Nachvollziehbare Angaben zum verfügbaren Personal der bewerbenden Niederlassung in den relevanten Bereichen unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeit des Personals aufgrund von Fachkompetenz. Angaben zu Jahre Berufserfahrung (JBE) bezogen auf Tag der Bekanntmachung.
Objektplanung Ingenieurbauwerke
Ingenieure/Techniker mit weniger als 3 JBE im Leistungsbereich Objektplanung Ingenieurbauwerke (Wertung: 0 Punkte)
Weitere Wertung in Bezug auf die verfügbaren Ingenieure/Techniker mit der längsten Berufserfahrung (max. 3 Mitarbeiter).
1 Punkt je Mitarbeiter mit mind. 3 JBE
2 Punkte je Mitarbeiter mit mind. 5 JBE
Leistungsbereich Tragwerksplanung
Ingenieure mit weniger als 3 JBE im Leistungsbereich Tragwerksplanung (Wertung: 0 Punkte)
Weitere Wertung in Bezug auf die verfügbaren Ingenieure mit der längsten Berufserfahrung (max. 3 Mitarbeiter).
Bauüberwachung
Ingenieure mit weniger als 3 JBE im Bereich Bauüberwachung (Wertung: 0 Punkte)
Weitere Wertung in Bezug auf die verfügbaren Ingenieure mit der längsten Berufserfahrung (max. 2 Mitarbeiter).
Bauwerksgestaltung
Ingenieure/Architekten mit weniger als 3 JBE bzgl. Gestaltungsplanung (Wertung: 0 Punkte)
Weitere Wertung in Bezug auf die verfügbaren Ingenieure/Architekten mit der längsten Berufserfahrung. Bewertet wird der Mitarbeiter mit der längsten Berufserfahrung wie folgt:
1 Punkt für Mitarbeiter mit mind. 3 JBE
2 Punkte für Mitarbeiter mit mind. 5 JBE
Angaben bzgl. der für die Projektarbeit relevanten Büroausstattung
Referenzliste der letzten Dekade
Referenzen für Projekte, die in der letzten Dekade bearbeitet bzw. abgeschlossen wurden (Projektbeginn auch vor 2010 möglich) müssen Angaben zu Projektbezeichnung, Projektbeschreibung, Auftraggeber, Bearbeitungszeit, ausgeführte Leistungen und Projektvolumen enthalten. Es werden nur Projekte als Referenzen gewertet, wenn mindestens die Leistungsphasen 1-3 nach HOAI für die Objektplanung (OPL) oder die Tragwerksplanung (TPL) erbracht wurden. Falls das Referenzprojekt in Arbeitsgemeinschaft mit einem anderen Büro bearbeitet wurde, muss der Leistungsanteil bezogen auf das Honorar mind. bei 50 % liegen. Die Referenzen (R) müssen Auskunft bzgl. folgender Kriterien geben und werden wie folgt mit Punkten (P) bewertet, wobei mit einer Referenz mehrere Kriterien belegt werden können.
Referenzen für Projekte, die in der letzten Dekade bearbeitet bzw. abgeschlossen wurden (Projektbeginn auch vor 2010 möglich) müssen Angaben zu Projektbezeichnung, Projektbeschreibung, Auftraggeber, Bearbeitungszeit, ausgeführte Leistungen und Projektvolumen enthalten. Es werden nur Projekte als Referenzen gewertet, wenn mindestens die Leistungsphasen 1-3 nach HOAI für die Objektplanung (OPL) oder die Tragwerksplanung (TPL) erbracht wurden. Falls das Referenzprojekt in Arbeitsgemeinschaft mit einem anderen Büro bearbeitet wurde, muss der Leistungsanteil bezogen auf das Honorar mind. bei 50 % liegen. Die Referenzen (R) müssen Auskunft bzgl. folgender Kriterien geben und werden wie folgt mit Punkten (P) bewertet, wobei mit einer Referenz mehrere Kriterien belegt werden können.
Brücke für 2-streifige innerörtliche Straße: keine/keine wertbare R=0 P, 1 R=1 P, 2 R=2 P, 3 und mehr R=3 P
Brücke mit Spannweite > 35 m: keine/keine wertbare R=0 P, 1 R=1 P, 2 R=2 P, 3 und mehr R=3 P
Brücke über in Betrieb befindliche Gleisanlagen: keine/keine wertbare R=0 P, 1 R=1 P, 2 R=2 P, 3 und mehr R=3 P
Stützwände (innerorts, Höhe > 6 m): keine/keine wertbare R=0 P, 1 R=1 P, 2 R=2 P, 3 und mehr R=3 P
Erbrachte Leistung (Leistungsphase 1-6 HOAI für OPL oder TPL): keine/keine wertbare R=0 P, 1 R=1 P, 2 R=2 P, 3 und mehr R=3 P
Sofern die Leistungsphase 1-6 für OPL und TPL im gleichen Projekt erbracht wurden, werden für eine wertbare Referenz 3 Punkte vergeben (max. 3 Projekte=max. 9 Punkte
Erbrachte Leistung (örtliche Bauüberwachung):
Keine/keine wertbare R=0 P, 1 R=1 P, 2 R=2 P, 3 und mehr R=3 P
Präsentation von 2 Referenzprojekten mit DB-Bezug auf jeweils 2 Seiten DIN-A4 in Form von Text, Fotos, Zeichnungen
Bewertung: Referenzprojekt entspricht den Anforderungen nicht=0 P, teilweise=1 P, weitgehend=3 P.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Die Leistungserbringung ist einem besonderen Berufsstand oder einer Arbeitsgemeinschaft aus Spezialisten vorbehalten.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
— Nachweis, dass keine Ausschlussgründe nach § 42 Abs. 1 VgV vorliegen. Hierzu dient die Eigenerklärung des Bewerbers, der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft, der Nachunternehmer oder der Nachunternehmer im Sinne von Eignungsleihe gemäß Teilnahmeantrag,
— Nachweis, dass keine Ausschlussgründe nach § 42 Abs. 1 VgV vorliegen. Hierzu dient die Eigenerklärung des Bewerbers, der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft, der Nachunternehmer oder der Nachunternehmer im Sinne von Eignungsleihe gemäß Teilnahmeantrag,
— Erklärung des Bewerbers, ob und ggf. auf welche Art wirtschaftliche Verknüpfungen mit anderen Unternehmen bestehen,
— Berufshaftpflicht mit Deckungssummen gemäß III.1.2)
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Der AG bildet eine Rangliste auf der Grundlage der unter III.1.2) und III.1.3) aufgeführten Eignungskriterien bzw. zusätzlich geforderter, vom Bewerber selbst zu erstellender Unterlagen.
Dazu sind neben Angaben zur Personalstruktur (insbesondere des für die angefragten Leistungen zuständigen Unternehmensbereichs) und der für die Projektbearbeitung relevanten Büroausstattung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft Angaben gemäß dem vom AG bereit gestellten Formular des Teilnahmeantrags zu Berufshaftpflichtversicherung, Gesamtumsatz, Umsatz in den für den Auftrag relevanten Leistungsbereichen und Referenzen bisheriger Tätigkeiten im Bereich der angefragten Ingenieurleistungen zu liefern.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Dazu sind neben Angaben zur Personalstruktur (insbesondere des für die angefragten Leistungen zuständigen Unternehmensbereichs) und der für die Projektbearbeitung relevanten Büroausstattung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft Angaben gemäß dem vom AG bereit gestellten Formular des Teilnahmeantrags zu Berufshaftpflichtversicherung, Gesamtumsatz, Umsatz in den für den Auftrag relevanten Leistungsbereichen und Referenzen bisheriger Tätigkeiten im Bereich der angefragten Ingenieurleistungen zu liefern.
Eine Referenzliste des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft soll innerhalb des Zeitraums seit 2010 geplante innerörtliche Brücken und Stützwände enthalten. Bei der Eignungsprüfung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft werden die Projekte der Referenzliste nach unterschiedlichen Kriterien bewertet.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Eine Referenzliste des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft soll innerhalb des Zeitraums seit 2010 geplante innerörtliche Brücken und Stützwände enthalten. Bei der Eignungsprüfung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft werden die Projekte der Referenzliste nach unterschiedlichen Kriterien bewertet.
Zwei Referenzprojekte für Straßenüberführungen von DB-Strecken, die vorzugsweise an elektrifizierten Bahnstrecken liegen, sollen zum Nachweis der Projekterfahrung mit der DB AG dienen und näher erläutert werden. Die vom Bewerber hierzu ausgewählten Referenzprojekte sollen architektonisch ansprechend sein.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Zwei Referenzprojekte für Straßenüberführungen von DB-Strecken, die vorzugsweise an elektrifizierten Bahnstrecken liegen, sollen zum Nachweis der Projekterfahrung mit der DB AG dienen und näher erläutert werden. Die vom Bewerber hierzu ausgewählten Referenzprojekte sollen architektonisch ansprechend sein.
Falls mit den zugrunde gelegten Eignungskriterien keine eindeutige Auswahl von maximal 5 Bewerbern für die Angebotsphase erfolgen kann (gleiche Punktzahl), erfolgt bzgl. der gleichplatzierten Bewerber, die aufgrund der geplanten Bieterzahl nicht alle berücksichtigt werden können, ein Losentscheid.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Falls mit den zugrunde gelegten Eignungskriterien keine eindeutige Auswahl von maximal 5 Bewerbern für die Angebotsphase erfolgen kann (gleiche Punktzahl), erfolgt bzgl. der gleichplatzierten Bewerber, die aufgrund der geplanten Bieterzahl nicht alle berücksichtigt werden können, ein Losentscheid.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:30
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️ Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität/Erfahrung des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Organisation der Projektbearbeitung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Arbeitsweise und Methodik
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität der Bewerbungs-/Angebotsunterlagen und Präsentation durch das Projektteam
Kostenkriterium (Name): Honorar (Planungsleistungen/Nebenkosten)
Kostenkriterium (Gewichtung): 30 %
Kostenkriterium (Name): Verrechnungssätze für Sonderleistungen
Kostenkriterium (Gewichtung): 5 %
Mit der Bewerbung sind der Teilnahmeantrag und die Eigenerklärung, vollständig ausgefüllt und rechtsverbindlich unterschrieben (Textform gem. § 126b BGB), einzureichen. Relevante Anlagen sind beizufügen.
Formlose Bewerbungen sowie nicht fristgerecht eingegangene Bewerbungen bleiben bei der Bewerberauswahl unberücksichtigt. Das Fehlen des Teilnahmeantrags oder der Eigenerklärung bzw. das Fehlen einer rechtskräftigen Unterschrift auf Teilnahmeantrag und Eigenerklärung führen ebenfalls zum Ausschluss der Bewerbung.
Formlose Bewerbungen sowie nicht fristgerecht eingegangene Bewerbungen bleiben bei der Bewerberauswahl unberücksichtigt. Das Fehlen des Teilnahmeantrags oder der Eigenerklärung bzw. das Fehlen einer rechtskräftigen Unterschrift auf Teilnahmeantrag und Eigenerklärung führen ebenfalls zum Ausschluss der Bewerbung.
Außer den geforderten Erklärungen und Referenzen sollen keine weiteren Unterlagen bei der Bewerbung übermittelt werden.
Im Verfahrensablauf können vom Auftraggeber bei Bedarf Bescheinigungen über benannte Referenzprojekte und Nachweise zu den Erklärungen in den Bewerbungsunterlagen nachgefordert werden.
Hinweis für Bewerber-/Bietergemeinschaften:
Sowohl Einzelunternehmen als auch Bewerber-/Bietergemeinschaften können am Verhandlungsverfahren teilnehmen.
Mit dem Teilnahmeantrag haben Bewerbergemeinschaften, die von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Anlage „Bewerbergemeinschaftserklärung“) abzugeben und darin alle Mitglieder aufzuführen und den bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der die Bewerbergemeinschaft gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt.
Mit dem Teilnahmeantrag haben Bewerbergemeinschaften, die von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Anlage „Bewerbergemeinschaftserklärung“) abzugeben und darin alle Mitglieder aufzuführen und den bevollmächtigten Vertreter zu benennen, der die Bewerbergemeinschaft gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt.
Die Mitglieder der Bewerber-/Bietergemeinschaft haften gesamtschuldnerisch.
Bewerber-/Bietergemeinschaften reichen einen gemeinsamen Teilnahmeantrag und eine gemeinsame Referenzprojektliste ein, aber jedes Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft gibt eine eigene Eigenerklärung ab. Nachunternehmer und Nachunternehmer, die im Sinne einer Eignungsleihe fungieren, geben ebenfalls eine eigene Eigenerklärung ab.
Bewerber-/Bietergemeinschaften reichen einen gemeinsamen Teilnahmeantrag und eine gemeinsame Referenzprojektliste ein, aber jedes Mitglied der Bewerber-/Bietergemeinschaft gibt eine eigene Eigenerklärung ab. Nachunternehmer und Nachunternehmer, die im Sinne einer Eignungsleihe fungieren, geben ebenfalls eine eigene Eigenerklärung ab.
Mehrfachbeteiligungen von Unternehmen an Bewerber-/Bietergemeinschaften (auch als Nachunternehmer bzw. im Sinne von Eignungsleihe) sind unzulässig und haben den Ausschluss sämtlicher betroffener Bewerber-/Bietergemeinschaften zur Folge.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6131162234📞
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de📧
Fax: +49 6131162113 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Statthafter Rechtsbehelf bei Verstößen gegen die Vergabevorschriften ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens. Der Antrag ist schriftlich bei der zuvor benannten zuständigen Stelle für Nachprüfungsverfahren einzureichen. Der Antrag ist nur zulässig, solange kein wirksamer Zuschlag erteilt worden ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den beabsichtigten Zuschlag ordnungsgemäß nach § 134 GWB informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Information per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind.
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
Statthafter Rechtsbehelf bei Verstößen gegen die Vergabevorschriften ist der Antrag auf Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens. Der Antrag ist schriftlich bei der zuvor benannten zuständigen Stelle für Nachprüfungsverfahren einzureichen. Der Antrag ist nur zulässig, solange kein wirksamer Zuschlag erteilt worden ist. Ein wirksamer Zuschlag kann erst erteilt werden, nachdem der Auftraggeber die unterlegenen Bieter über den beabsichtigten Zuschlag ordnungsgemäß nach § 134 GWB informiert hat und 15 Kalendertage bzw. bei Versendung der Information per Fax oder auf elektronischem Weg 10 Kalendertage vergangen sind.
Der Antrag ist auch vor wirksamer Zuschlagserteilung unzulässig, soweit:
— der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt:
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
— der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt:
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
— mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2020/S 021-046089 (2020-01-27)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-08-05) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 189750.92 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verfahrensablauf
1. Auswahl der Bewerber, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren zugelassen werden auf Grundlage des Teilnahmeantrags und der geforderten Unterlagen,
2. Aufforderung der ausgewählten Bewerber zur Abgabe eines Angebotes,
3. Gespräch mit Vorstellung des Projektteams und Darstellung der methodischen Projektarbeit,
4. Beauftragung der Planungsleistung.
1. Auswahl der Bewerber, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren zugelassen werden auf Grundlage des Teilnahmeantrags und der geforderten Unterlagen,
2. Aufforderung der ausgewählten Bewerber zur Abgabe eines Angebotes,
3. Gespräch mit Vorstellung des Projektteams und Darstellung der methodischen Projektarbeit,
4. Beauftragung der Planungsleistung.
Objekt Umfang der Beschaffung
Beschreibung der Optionen:
Siehe II.2.4) „Nach dem Baubeschluss steht optional die Beauftragung der nachfolgenden HOAI-Grundleistungen der Objekt- und Tragwerksplanung sowie die örtliche Bauüberwachung an. Optional können auch Besondere Leistungen im Zusammenhang mit DB-spezifischen Fragestellungen Teil der Aufgabe werden.“
Siehe II.2.4) „Nach dem Baubeschluss steht optional die Beauftragung der nachfolgenden HOAI-Grundleistungen der Objekt- und Tragwerksplanung sowie die örtliche Bauüberwachung an. Optional können auch Besondere Leistungen im Zusammenhang mit DB-spezifischen Fragestellungen Teil der Aufgabe werden.“
Zusätzliche Informationen:
1. Auswahl der Bewerber, die zur Teilnahme am Verhandlungsverfahren zugelassen werden auf Grundlage des Teilnahmeantrags und der geforderten Unterlagen,
2. Aufforderung der ausgewählten Bewerber zur Abgabe eines Angebotes,
3. Gespräch mit Vorstellung des Projektteams und Darstellung der methodischen Projektarbeit,
4. Beauftragung der Planungsleistung.
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-07-16 📅
Name: SBS-Ingenieure Ingenieurgesellschaft für das Bauwesen mbH
Postanschrift: Im Litzelholz 57a
Postort: Trier
Postleitzahl: 54293
Land: Deutschland 🇩🇪 Trier, Kreisfreie Stadt
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 189750.92 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
— der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
— der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,