Ziel ist es, ein bauteilbezogenes Schad- und Gefahrenstoffkataster auf Grundlage der Fundstellenverzeichnisse zur erstellen. Diverse Schadstoffanalysen und die Leitungsabfragen liegen vor. Anschließend sind in Absprache mit dem AG die Planungsleistungen des Abbruchs vorzubereiten und zu begleiten. Weiterhin ist Gegenstand der Ausschreibung:
— Erstellung eines bauteilbezogenen Abfall- und Entsorgungskonzeptes incl. Mengenerfassung in Bezug auf die totale Entkernung des Bestandsgebäudes;
— Bewertung Analytik; es sind bezüglich der untersuchten Baumaterialien spezifische Hinweise zum Arbeitsschutz, Abbruchtechnologie, Medienfreischaltung, Anforderungen an den Bauherrn und der ausführenden Firmen sowie Abfallentsorgung zu geben;
— Kostenermittlung und Rückbaukonzept/Sanierungsplanung auf Basis des Schad- und Gefahrenstoffkatasters, Analytik sowie Entsorgungskonzeptes erstellen; notwendige Statik für Entkernung;
— Erstellung Abbruchgrundrisse für die Ausschreibung.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-05-12.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-04-08.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: 2020_SUL-Planer Schadstoffuntersuchung/Abriss_Maybachufer
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Ingenieurbüros📦
Kurze Beschreibung:
“Ziel ist es, ein bauteilbezogenes Schad- und Gefahrenstoffkataster auf Grundlage der Fundstellenverzeichnisse zur erstellen. Diverse Schadstoffanalysen und...”
Kurze Beschreibung
Ziel ist es, ein bauteilbezogenes Schad- und Gefahrenstoffkataster auf Grundlage der Fundstellenverzeichnisse zur erstellen. Diverse Schadstoffanalysen und die Leitungsabfragen liegen vor. Anschließend sind in Absprache mit dem AG die Planungsleistungen des Abbruchs vorzubereiten und zu begleiten. Weiterhin ist Gegenstand der Ausschreibung:
— Erstellung eines bauteilbezogenen Abfall- und Entsorgungskonzeptes incl. Mengenerfassung in Bezug auf die totale Entkernung des Bestandsgebäudes;
— Bewertung Analytik; es sind bezüglich der untersuchten Baumaterialien spezifische Hinweise zum Arbeitsschutz, Abbruchtechnologie, Medienfreischaltung, Anforderungen an den Bauherrn und der ausführenden Firmen sowie Abfallentsorgung zu geben;
— Kostenermittlung und Rückbaukonzept/Sanierungsplanung auf Basis des Schad- und Gefahrenstoffkatasters, Analytik sowie Entsorgungskonzeptes erstellen; notwendige Statik für Entkernung;
— Erstellung Abbruchgrundrisse für die Ausschreibung.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: EUR 250 000 💰
1️⃣
Ort der Leistung: Berlin🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Maybachufer 48-51
Berlin-Neukölln
Beschreibung der Beschaffung:
“Seit 1924 steht die Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH für Seriosität und Kompetenz auf dem Berliner Immobilienmarkt. Die Stadt und Land...”
Beschreibung der Beschaffung
Seit 1924 steht die Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH für Seriosität und Kompetenz auf dem Berliner Immobilienmarkt. Die Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH ist eines der größten kommunalen Wohnungsbauunternehmen im Eigentum des Landes Berlin mit rund 43 000 eigenen Wohnungen, etwa 770 Gewerbeeinheiten und ca. 9 000 für Dritte verwaltete Mieteinheiten in den Bezirken Neukölln, Treptow-Köpenick, Tempelhof-Schöneberg, Steglitz-Zehlendorf, Charlottenburg-Wilmersdorf und Marzahn-Hellersdorf sowie in Neuenhagen und Fredersdorf im Land Brandenburg. Die Stadt und Land bewirtschaftet ihre Bestände wirtschaftlich, sozial ausgewogen und ökologisch. Sie übernimmt als kommunales Unternehmen Verantwortung für eine nachhaltige und ausgewogene Entwicklung großer Quartiere und Stadtteile Berlins.
Auf dem Grundstück Maybachufer 48-51 in Berlin-Neukölln ist vorgesehen, die Bestandgebäude teilweise in Wohngebäude umzunutzen und dem Straßenverlauf folgend sowie im hinteren Teil des Grundstücks jeweils ein neues Wohngebäude zu errichten. Der Zugang zum Grundstück kann sowohl über das Maybachufer als auch die Pflügerstraße erfolgen.
Das Projekt liegt nicht im Geltungsbereich eines Bebauungsplanes. Das Bestandsgebäude steht nicht unter Denkmalschutz. Die historische Bausubstanz ist in Teilen erhaltenswert. Das Gebäude wurde überwiegend zur Fertigung von Spielautomaten und als Lagergebäude genutzt. Wiederholt wurden Sanierungsmaßnahmen im Objekt durchgeführt. Die Bodenaufbauten wurden in Teilen erneuert, Sanitärbereiche saniert sowie die haustechnischen Anlagen erneuert.
Es handelt sich um ein typisches Gebäude der Jahrhundertwende mit Höfen. Die Gebäude wurden als unterkellerte, verputzte Mauerwerksbauten mit Satteldächern errichtet, von denen Teile im Krieg zerstört wurden. Die Decken wurden als Stahlbetondecken und Kappendecken ausgeführt. Sämtliche Bestandswände sind als verputzte Mauerwerkskonstruktionen ausgeführt. Die Decken sind in den meisten Bereichen nicht abgehängt.
Die Dächer sind derzeit ungenutzt. Bei den Dächern handelt es sich um Pfettendächer mit Ziegeldeckung, aktuell gibt es leicht geneigte Pultdächer. Gem. Planung ist ein massives Dachgeschoss mit Stahlbetondecke und Gründach vorgesehen.
Die wärmetechnische Versorgung erfolgt über das Nahwärmenetz des Standortes. Heizkörper befinden sich in sämtlichen Etagen.
In den Kellerbereichen befinden sich Kontaminationen durch die Lagerung von technischen Ölen und durch Ablagerung von kanzerogenen Fasern. Kontaminationen durch Holzschutzmittel befinden sich in den Dachbereichen.
In den Gebäuden sind starke Feuchteschäden durch mangelhafte Perimeterabdichtungen erkennbar. Die Außenwände sind hier mit Mauerwerk ausgeführt.
Flächenangaben: Grundstücksfläche ca. 8 200 m; Bruttogeschossfläche Bestand ca. 18 400 m: Neubau: ca. 11 400 m. Das Grundstück und das Bestandsgebäude sind bis auf eine vermietete Einheit nach vorheriger terminlicher Abstimmung frei begehbar. Ziel ist es, ein bauteilbezogenes Schad- und Gefahrenstoffkataster auf Grundlage der Fundstellenverzeichnisse zur erstellen. Diverse Schadstoffanalysen und die Leitungsabfragen liegen vor. Anschließend sind in Absprache mit dem AG die Planungsleistungen des Abbruchs vorzubereiten und zu begleiten. Weiterhin ist Gegenstand der Ausschreibung:
— Erstellung eines bauteilbezogenen Abfall- und Entsorgungskonzeptes incl. Mengenerfassung in Bezug auf die totale Entkernung des Bestandsgebäudes;
— Bewertung Analytik; es sind bezüglich der untersuchten Baumaterialien spezifische Hinweise zum Arbeitsschutz, Abbruchtechnologie, Medienfreischaltung, Anforderungen an den Bauherrn und der ausführenden Firmen sowie Abfallentsorgung zu geben;
— Kostenermittlung und Rückbaukonzept/Sanierungsplanung auf Basis des Schad- und Gefahrenstoffkatasters, Analytik sowie Entsorgungskonzeptes erstellen; notwendige Statik für Entkernung; Erstellung Abbruchgrundrisse für die Ausschreibungen.
Siehe auch Pkt. II.1.4).
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Aufgabenumsetzungskonzept mit Terminplanung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Problemlösungskompetenz im Gespräch/Präsentation
Kostenkriterium (Name): Honorarangebot/Preis
Kostenkriterium (Gewichtung): 60
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert ohne MwSt: EUR 250 000 💰
Dauer
Datum des Beginns: 2020-09-01 📅
Datum des Endes: 2021-12-31 📅
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Vorgesehene Mindestanzahl: 3
Maximale Anzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“Es ist vorgesehen, ein 2-stufiges Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem TNW durchzuführen. Dazu wird in der 1. Stufe eine Abschichtung anhand...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Es ist vorgesehen, ein 2-stufiges Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem TNW durchzuführen. Dazu wird in der 1. Stufe eine Abschichtung anhand festgelegter Kriterien erfolgen. Die geplante Zulassung der Wirtschaftsteilnehmer im Verhandlungsverfahren wird damit auf 3 bis maximal 5 festgelegt. Die Vergabestelle prüft die Teilnahmeanträge in 3 Stufen:
1. Stufe: Prüfung auf Vorliegen der abgeforderten Nachweise und Erklärungen,
2. Stufe: Vorliegen von vergaberechtlichen Ausschlussgründen,
3. Stufe: Prüfung der wirtschaftlichen, finanziellen sowie der fachlichen und technischen Leistungsfähigkeit gemessen an der ausgeschriebenen Leistung.
Sollte die Prüfung ergeben, dass mehr als 5 Bewerber die geforderten Anforderungen erfüllen, so ermittelt die Vergabestelle die maximal 5 zur Abgabe eines Angebotes aufzufordernden Bewerber nach den folgenden Kriterien, wobei die erzielten Punkte addiert werden:
1. Mindestens eine Referenz des Ingenieurbüros zu vergleichbaren realisierten Projekten zur Schadstoffuntersuchung von Gebäuden sowie Dokumentation der Rückbaumaßnahme im elektronischen Abfallnachweisverfahren (eANV) aus den letzten 3 Jahren (2017 – 2019), mindestens mit einer Gesamtabbruchgröße von 30 t.
— 15 Punkte für mehr Nachweise;
— 10 Punkte für 3 Nachweise;
— 5 Punkte für 2 Nachweise;
— 3 Punkte für 1 Nachweis;
— 0 Punkte, wenn kein Nachweis erbracht wird.
2. Mindestens eine Referenz des Ingenieurbüros zu vergleichbaren realisierten Projekten zur Schadstoffuntersuchung von Böden sowie Dokumentation der Entsorgung belasteter Abfälle im elektronischen Abfallnachweisverfahren (eANV) aus den letzten 3 Jahren (2016 – 2018), mindestens mit einer Gesamtaushubmenge von 4 000 m.
— 15 Punkte für mehr Nachweise;
— 10 Punkte für 3 Nachweise;
— 5 Punkte für 2 Nachweise;
— 3 Punkte für 1 Nachweis;
— 0 Punkte, wenn kein Nachweis erbracht wird.
Für den Nachweis der Tätigkeit für öffentliche Auftraggeber können weitere 10 Punkte vergeben werden. Eine Höchstpunktzahl ist nicht festgelegt.
Alle Bewerber können über die Mindestanforderung hinaus Referenzen des Planungsbüros/Generalplaners abgeben und erhalten wie oben benannt dafür Punkte. Die besten 3 bis 5 Bieter, ermittelt aus der Gesamtpunktzahl der abgegebenen Referenzen kommen in die 2. Stufe des Verfahrens.
Der Auftraggeber behält sich jedoch ausdrücklich vor, über die 3 besten Bewerber hinaus weitere 2 Wirtschaftsteilnehmer zur Angebotsabgabe aufzufordern, wenn diese ebenfalls insgesamt gute bis sehr gute Referenzen nachgewiesen haben und eine Angebotsaufforderung im Interesse eines breiteren Wettbewerbes sinnvoll erscheint. Ist zwischen gleichwertigen Teilnahmeanträgen eine Auswahl notwendig, entscheidet das Los.
Mehr anzeigen Informationen über Varianten
Es werden Varianten akzeptiert ✅ Beschreibung
Zusätzliche Informationen:
“— Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit gem. §§ 123, 124 GWB;
— BVB Tariftreue und Mindestentlohnung;
— BVB Frauenförderung;
— Angaben zur Firma;
— AVV nebst...”
Zusätzliche Informationen
— Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit gem. §§ 123, 124 GWB;
— BVB Tariftreue und Mindestentlohnung;
— BVB Frauenförderung;
— Angaben zur Firma;
— AVV nebst Anlagen 1 und TOM;
— Erklärung Nachunternehmer;
— Erklärung Bietergemeinschaften.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“1. Bezeichnung des Bewerbungsunternehmens mit Firma und Anschrift sowie Angabe mindestens eines für dieses Verfahren zuständigen Ansprechpartners und eines...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
1. Bezeichnung des Bewerbungsunternehmens mit Firma und Anschrift sowie Angabe mindestens eines für dieses Verfahren zuständigen Ansprechpartners und eines Vertreters.
2. Eigenerklärung des Bewerbers über das Vorliegen einer Eintragung in das Berufsregister (z. B. Handelsregister, Architektenkammer, Ingenieurkammer). Die Erklärung ist eine Mindestanforderung.
3. Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit gemäß §§ 123, 124 GWB – zwingende und fakultative Ausschlussgründe. Die Erklärung ist eine Mindestanforderung.
4. Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 21 Schwarzarbeiterbekämpfungsgesetz (SchwarzArbG) und § 23 Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG) und
§ 19 Abs. 1 Mindestlohngesetz (MiLoG) und § 98c Aufenthaltsgesetz (AufenthG). Diese Erklärung ist eine Mindestanforderung. Der Auftraggeber wird über den Teilnehmer, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gemäß § 150a Gewerbeordnung (GewO), § 19 MiLoG anfordern und diesen seiner Entscheidung über die Eignung zugrunde legen.
5. Eigenerklärung gemäß Berliner Ausschreibungs- und Vergabegesetz (BerlAVG), den ArbeitnehmerInnen bei der Ausführung mindestens diejenigen Arbeitsbedingungen einschließlich des Entgelts zu gewähren, die der nach dem Arbeitnehmerentsendegesetz (AEntG) einzuhaltende Tarifvertrag vorgibt oder andere gesetzliche Bestimmungen über Mindestentgelte einhalten, unseren ArbeitnehmerInnen (ohne Auszubildende) bei der Ausführung der Leistungen mindestens den jeweils geltenden Mindestlohn zu bezahlen, die beauftragten Nachunternehmer oder einen von ihm oder einem Nachunternehmer beauftragten Verleiher schriftlich verpflichten, seinen ArbeitnehmerInnen mindestens die Arbeitsbedingungen zu gewähren, die der Auftragnehmer selbst einzuhalten verspricht, sicherzustellen, dass die Verpflichtung auf einen von ihm beauftragten Nachunternehmer oder auf einen von ihm oder einem Nachunternehmer beauftragten Verleiher jeweils schriftlich übertragen wird und dem öffentlichen Auftraggeber auf Verlangen die schrift-liche Übertragung nachgewiesen wird, sicherzustellen, dass die beauftragten Nachunternehmer ihrerseits die von ihnen beauftragten Nachunternehmer oder von ihnen beauftragte Verleiher die oben angegebenen Verpflichtungen jeweils schriftlich übertragen und verpflichten, dem öffentlichen Auftraggeber auf Verlangen die schriftlichen Übertragungen nachzuweisen. Diese Erklärung ist eine Mindestanforderung.
6. Erklärung gem. § 9 BerlAVG, § 13 Landesgleichstellungsgesetz (LGG) und § 1 Abs. 2 Frauenförderverordnung (FFV) das geltende Gleichbehandlungsrecht zu beachten, je nach Anzahl der
Beschäftigten gemäß § 3 FFV eine oder mehrere der in § 2 FFV aufgeführten Maßnahmen der Frauenförderung und/oder der Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie durchzuführen und sicherzustellen, dass zur Vertragserfüllung eingeschaltete Nachunternehmer sich ebenfalls zur Durchführung solcher Maßnahmen bereit erklären. Die Erklärung ist eine Mindestanforderung.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Berufshaftpflichtversicherung: Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von mindestens 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und mindestens 2,5 Mio....”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
Berufshaftpflichtversicherung: Vorliegen einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von mindestens 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und mindestens 2,5 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden. Dieser Versicherungsnachweis ist für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft bzw. für als Nachunternehmer vorgesehenen Partner einzureichen. Form des Nachweises: Kopie der Versicherungspolice (diese nicht älter als 6 Monate).
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“eur1. Nachweis über mindestens 2 Mitarbeiter, die über eine persönliche qeS-Berechtigung für ZEDAL verfügen. Form des Nachweises: Eigenerklärung.
2....”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
eur1. Nachweis über mindestens 2 Mitarbeiter, die über eine persönliche qeS-Berechtigung für ZEDAL verfügen. Form des Nachweises: Eigenerklärung.
2. Nachweis der Sach- und Fachkunde bei mindestens 2 Mitarbeitern des Ingenieurbüros, die während einer zweijährigen praktischen Tätigkeit Kenntnisse erworben haben, zu:
— Sachkunde TRGS 517 und
— Sachkunde TRGS 519 und
— Fachkunde TRGS 524 ud
— Sachkunde DGVU Regel 101-004 (Kontaminierte Böden) und
— Sachkunde LAGA PN 98 und
— GefStoffV
Die Nachweise sind nicht älter als 2 Jahre. Der Nachweis der Sach- und Fachkunde ist eine Mindestanforderung.
3. Mindestens eine Referenz des Ingenieurbüros zu vergleichbaren realisierten Projekten zur Schadstoffuntersuchung von Gebäuden sowie Dokumentation der Rückbaumaßnahme im elektronischen Abfallnachweisverfahren (eANV) aus den letzten 3 Jahren (2017 – 2019), mindestens mit einer Gesamtabbruchgröße von 30 t. Zu benennen ist der Auftraggeber mit Ansprechpartner und Tel.-Nr. für Rückfragen.
4. Mindestens eine Referenz des Ingenieurbüros zu vergleichbaren realisierten Projekten zur Schadstoffuntersuchung von Böden sowie Dokumentation der Entsorgung belasteter Abfälle im elektronischen Abfallnachweisverfahren (eANV) aus den letzten 3 Jahren (2017 – 2019), mindestens mit einer Gesamtaushubmenge von 4 000 m. Zu benennen ist der Auftraggeber mit Asprechpartner und Tel.-Nr. für Rückfragen.
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Informationen über die Reduzierung der Anzahl von Lösungen oder Angeboten während der Verhandlungen oder des Dialogs
Rückgriff auf ein gestaffeltes Verfahren, um die Zahl der zu erörternden Lösungen oder zu verhandelnden Angebote schrittweise zu verringern
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2020-05-12
13:00 📅
Voraussichtliches Datum der Versendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2020-05-18 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Das Angebot muss gültig sein bis: 2020-08-30 📅
“1. Die Bewerbung kann nur berücksichtigt werden, wenn die unter III.1 genannten Teilnahmen-/Mindestbedingungen erfüllt werden und der Nachweis in geeigneter...”
1. Die Bewerbung kann nur berücksichtigt werden, wenn die unter III.1 genannten Teilnahmen-/Mindestbedingungen erfüllt werden und der Nachweis in geeigneter nachvollziehbarer Form, vollständig und fristgerecht bei der unter I.1 genannten Stelle eingeht.
Die Bewerbung muss elektronisch erfolgen, die Papierform wird nicht zugelassen.
2. Die Vergabestelle behält sich vor, Eigenerklärungen durch entsprechende Nachweise Dritter von den Bewerbern, die nach der Wertung in der engeren Wahl sind, belegen zu lassen, die Vergabestelle behält sich weiterhin vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene oder fehlende Nachweise, Erklärungen oder sonstige Angaben der Bewerber nachzufordern. Ein Anspruch der Bewerber auf eine derartige Handhabung besteht jedoch nicht. Insbesondere kann die Vergabestelle aus Gründen der Gleichbehandlung und/oder aus zeitlichen Gründen unvollständige Teilnahmeanträge vom Vergabeverfahren ausschließen. Darüber hinaus behält sich die Vergabestelle vor, weitergehende Nachweise, insbesondere zur Eignung der Bieter oder der Nachunternehmer nachzufordern, sofern sie Hinweise auf eine fehlende Eignung hat. Ein solcher entsprechender Nachweis könnte etwa ein Bundes- oder Gewerbezentralregisternachweis sein. Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten und ggf. nachgeforderten Unterlagen berücksichtigt. Darüber hinaus gehende Unterlagen sind nicht gewünscht.
Der Auftraggeber stellt Interessenten unter der Internetadresse http.//www.berlin.de/vergabeplattform die Formulare zum Teilnahmeantrag zur Verfügung.
Die Bewerbungsunterlagen sind zum Nachweis der Einhaltung der Teilnahmebedingungen der Bekanntmachung vom Bewerber auszufüllen und mit dem Teilnahmeantrag vom Auftraggeber einzureichen. Der Antrag ist in der wie folgt in der bezeichneten Reihenfolge einzureichen:
1. ausgefüllte und unterschriebener Bewerberbogen,
2. Erklärung Bietergemeinschaft, sofern relevant,
3. Nachweise/Eigenerklärungen zur persönlichen Leistungsfähigkeit,
4. Nachweise/Eigenerklärungen zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit,
5. Nachweise/Eigenerklärungen zur technischen Leistungsfähigkeit,
6. Versicherungsnachweise.
Der Bewerberbogen ist als offene Excel-Datei mitzuliefern.
Macht ein Bewerber von der Möglichkeit Gebrauch, Nachunternehmer vorzusehen, so ist der auf den Nachunternehmer entfallende Leistungsanteil zu benennen. Der Nachweis der Eignung ist für die Nachunternehmer ebenfalls zu erbringen. Je NU ist ein Bewerberbogen einzureichen.
Der Bewerberbogen ist als zentrales Dokument anzusehen und zwingend einzureichen. Von Nachforderungen des Bewerberbogens wird abgesehen. Liegt der Bewerberbogen nicht vor, gilt der Teilnahmeantrag als unvollständig.
Die Angebote sind elektronisch einzureichen.
Die elektronischen Angebotsabgabe kann vorzugsweise „elektronisch in Textform" nach BGB oder im Mantelbogenverfahren erfolgen.
Angebote in Papierform werden nicht gewertet.
Mehr anzeigen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316📞
Fax: +49 3090137613 📠 Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316📞
Fax: +49 3090137613 📠 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 GWB). Die o. a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gem. § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der EU vergeben hat, ohne dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsabschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU bekannt gemacht, endet die Frist 30 Tage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 GWB).
Mehr anzeigen Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther-Str. 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3090138316📞
Fax: +49 3090137613 📠
Quelle: OJS 2020/S 071-169096 (2020-04-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-10-14) Öffentlicher Auftraggeber Name und Adressen
Name: STADT UND LAND Wohnbauten-Gesellschaft mbH
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
“Ziel ist es, ein bauteilbezogenes Schad- und Gefahrenstoffkataster auf Grundlage der Fundstellenverzeichnisse zur erstellen. Diverse Schadstoffanalysen und...”
Kurze Beschreibung
Ziel ist es, ein bauteilbezogenes Schad- und Gefahrenstoffkataster auf Grundlage der Fundstellenverzeichnisse zur erstellen. Diverse Schadstoffanalysen und die Leitungsabfragen liegen vor. Anschließend sind in Absprache mit dem AG die Planungsleistungen des Abbruchs vorzubereiten und zu begleiten. Weiterhin ist Gegenstand der Ausschreibung:
— Erstellung eines bauteilbezogenen Abfall- und Entsorgungskonzeptes incl. Mengenerfassung in Bezug auf die totale Entkernung des Bestandsgebäudes,
— Bewertung Analytik; es sind bezüglich der untersuchten Baumaterialien spezifische Hinweise zum Arbeitsschutz, Abbruchtechnologie, Medienfreischaltung, Anforderungen an den Bauherrn und der ausführenden Firmen sowie Abfallentsorgung zu geben,
— Kostenermittlung und Rückbaukonzept/Sanierungsplanung auf Basis des Schad- und Gefahrenstoffkatasters, Analytik sowie Entsorgungskonzeptes erstellen; notwendige Statik für Entkernung,
— Erstellung Abbruchgrundrisse für die Ausschreibung.
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Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 1 💰
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Seit 1924 steht die Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH für Seriosität und Kompetenz auf dem Berliner Immobilienmarkt. Die Stadt und Land...”
Beschreibung der Beschaffung
Seit 1924 steht die Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH für Seriosität und Kompetenz auf dem Berliner Immobilienmarkt. Die Stadt und Land Wohnbauten-Gesellschaft mbH ist eines der größten kommunalen Wohnungsbauunternehmen im Eigentum des Landes Berlin mit rund 43 000 eigenen Wohnungen, etwa 770 Gewerbeeinheiten und ca. 9 000 für Dritte verwaltete Mieteinheiten in den Bezirken Neukölln, Treptow-Köpenick, Tempelhof-Schöneberg, Steglitz-Zehlendorf, Charlottenburg-Wilmersdorf und Marzahn-Hellersdorf sowie in Neuenhagen und Fredersdorf im Land Brandenburg. Die Stadt und Land bewirtschaftet ihre Bestände wirtschaftlich, sozial ausgewogen und ökologisch. Sie übernimmt als kommunales Unternehmen Verantwortung für eine nachhaltige und ausgewogene Entwicklung großer Quartiere und Stadtteile Berlins.
Auf dem Grundstück Maybachufer 48-51 in Berlin-Neukölln ist vorgesehen, die Bestandgebäude teilweise in Wohngebäude umzunutzen und dem Straßenverlauf folgend sowie im hinteren Teil des Grundstücks jeweils ein neues Wohngebäude zu errichten. Der Zugang zum Grundstück kann sowohl über das Maybachufer als auch die Pflügerstraße erfolgen.
Das Projekt liegt nicht im Geltungsbereich eines Bebauungsplanes. Das Bestandsgebäude steht nicht unter Denkmalschutz. Die historische Bausubstanz ist in Teilen erhaltenswert. Das Gebäude wurde überwiegend zur Fertigung von Spielautomaten und als Lagergebäude genutzt. Wiederholt wurden Sanierungsmaßnahmen im Objekt durchgeführt. Die Bodenaufbauten wurden in Teilen erneuert, Sanitärbereiche saniert sowie die haustechnischen Anlagen erneuert.
Es handelt sich um ein typisches Gebäude der Jahrhundertwende mit Höfen. Die Gebäude wurden als unterkellerte, verputzte Mauerwerksbauten mit Satteldächern errichtet, von denen Teile im Krieg zerstört wurden. Die Decken wurden als Stahlbetondecken und Kappendecken ausgeführt. Sämtliche Bestandswände sind als verputzte Mauerwerkskonstruktionen ausgeführt. Die Decken sind in den meisten Bereichen nicht abgehängt.
Die Dächer sind derzeit ungenutzt. Bei den Dächern handelt es sich um Pfettendächer mit Ziegeldeckung, aktuell gibt es leicht geneigte Pultdächer. Gem. Planung ist ein massives Dachgeschoss mit Stahlbetondecke und Gründach vorgesehen.
Die wärmetechnische Versorgung erfolgt über das Nahwärmenetz des Standortes. Heizkörper befinden sich in sämtlichen Etagen.
In den Kellerbereichen befinden sich Kontaminationen durch die Lagerung von technischen Ölen und durch Ablagerung von kanzerogenen Fasern. Kontaminationen durch Holzschutzmittel befinden sich in den Dachbereichen.
In den Gebäuden sind starke Feuchteschäden durch mangelhafte Perimeterabdichtungen erkennbar. Die Außenwände sind hier mit Mauerwerk ausgeführt.
Flächenangaben:
Grundstücksfläche ca. 8 200 m; Bruttogeschossfläche Bestand ca. 18 400 m: Neubau: ca. 11 400 m. Das Grundstück und das Bestandsgebäude sind bis auf eine vermietete Einheit nach vorheriger terminlicher Abstimmung frei begehbar. Ziel ist es, ein bauteilbezogenes Schad- und Gefahrenstoffkataster auf Grundlage der Fundstellenverzeichnisse zur erstellen. Diverse Schadstoffanalysen und die Leitungsabfragen liegen vor. Anschließend sind in Absprache mit dem AG die Planungsleistungen des Abbruchs vorzubereiten und zu begleiten. Weiterhin ist Gegenstand der Ausschreibung:
— Erstellung eines bauteilbezogenen Abfall- und Entsorgungskonzeptes incl. Mengenerfassung in Bezug auf die totale Entkernung des Bestandsgebäudes;
— Bewertung Analytik; es sind bezüglich der untersuchten Baumaterialien spezifische Hinweise zum Arbeitsschutz, Abbruchtechnologie, Medienfreischaltung, Anforderungen an den Bauherrn und der ausführenden Firmen sowie Abfallentsorgung zu geben;
— Kostenermittlung und Rückbaukonzept/Sanierungsplanung auf Basis des Schad- und Gefahrenstoffkatasters, Analytik sowie Entsorgungskonzeptes erstellen; notwendige Statik für Entkernung;Erstellung Abbruchgrundrisse für die Ausschreibungen.
Siehe auch Pkt. II.1.4).
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Zusätzliche Informationen:
“— Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit gem. §§ 123, 124 GWB,
— BVB Tariftreue und Mindestentlohnung,
— BVB Frauenförderung,
— Angaben zur Firma,
— AVV nebst...”
Zusätzliche Informationen
— Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit gem. §§ 123, 124 GWB,
— BVB Tariftreue und Mindestentlohnung,
— BVB Frauenförderung,
— Angaben zur Firma,
— AVV nebst Anlagen 1 und TOM,
— Erklärung Nachunternehmer,
— Erklärung Bietergemeinschaften.
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2020/S 071-169096
Auftragsvergabe
1️⃣
Titel: 2020_SUL-Planer Schadstoffuntersuchung/Abriss_Maybachufer
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-09-11 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Dr. Spang Ingenieursgesellschaft für Bauwesen, Geologie und Umwelttechnik GmbH
Postanschrift: Rosi-Wolfstein-Str. 6
Postort: Witten
Postleitzahl: 58453
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Deutschland🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Geschätzter Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 250 000 💰
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 1 💰
“1. Die Bewerbung kann nur berücksichtigt werden, wenn die unter III.1) genannten Teilnahmen-/Mindestbedingungen erfüllt werden und der Nachweis in...”
1. Die Bewerbung kann nur berücksichtigt werden, wenn die unter III.1) genannten Teilnahmen-/Mindestbedingungen erfüllt werden und der Nachweis in geeigneter nachvollziehbarer Form, vollständig und fristgerecht bei der unter I.1) genannten Stelle eingeht.
Die Bewerbung muss elektronisch erfolgen, die Papierform wird nicht zugelassen.
2. Die Vergabestelle behält sich vor, Eigenerklärungen durch entsprechende Nachweise Dritter von den Bewerbern, die nach der Wertung in der engeren Wahl sind, belegen zu lassen. Die Vergabestelle behält sich weiterhin vor, unvollständige, nicht wie gefordert abgegebene oder fehlende Nachweise, Erklärungen oder sonstige Angaben der Bewerber nachzufordern. Ein Anspruch der Bewerber auf eine derartige Handhabung besteht jedoch nicht. Insbesondere kann die Vergabestelle aus Gründen der Gleichbehandlung und/oder aus zeitlichen Gründen unvollständige Teilnahmeanträge vom Vergabeverfahren ausschließen. Darüber hinaus behält sich die Vergabestelle vor, weitergehende Nachweise, insbesondere zur Eignung der Bieter oder der Nachunternehmer nachzufordern, sofern sie Hinweise auf eine fehlende Eignung hat. Ein solcher entsprechender Nachweis könnte etwa ein Bundes- oder Gewerbezentralregisternachweis sein. Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten und ggf. nachgeforderten Unterlagen berücksichtigt. Darüber hinaus gehende Unterlagen sind nicht gewünscht.
Der Auftraggeber stellt Interessenten unter der Internetadresse http.//www.berlin.de/vergabeplattform die Formulare zum Teilnahmeantrag zur Verfügung.
Die Bewerbungsunterlagen sind zum Nachweis der Einhaltung der Teilnahmebedingungen der Bekanntmachung vom Bewerber auszufüllen und mit dem Teilnahmeantrag vom Auftraggeber einzureichen. Der Antrag ist in der wie folgt in der bezeichneten Reihenfolge einzureichen:
1. ausgefüllte und unterschriebener Bewerberbogen,
2. Erklärung Bietergemeinschaft, sofern relevant,
3. Nachweise/Eigenerklärungen zur persönlichen Leistungsfähigkeit,
4. Nachweise/Eigenerklärungen zur wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit,
5. Nachweise/Eigenerklärungen zur technischen Leistungsfähigkeit,
6. Versicherungsnachweise.
Der Bewerberbogen ist als offene Excel-Datei mitzuliefern.
Macht ein Bewerber von der Möglichkeit Gebrauch, Nachunternehmer vorzusehen, so ist der auf den Nachunternehmer entfallende Leistungsanteil zu benennen. Der Nachweis der Eignung ist für die Nachunternehmer ebenfalls zu erbringen. Je NU ist ein Bewerberbogen einzureichen.
Der Bewerberbogen ist als zentrales Dokument anzusehen und zwingend einzureichen. Von Nachforderungen des Bewerberbogens wird abgesehen. Liegt der Bewerberbogen nicht vor, gilt der Teilnahmeantrag als unvollständig.
Die Angebote sind elektronisch einzureichen.
Die elektronischen Angebotsabgabe kann vorzugsweise „elektronisch in Textform“ nach BGB oder im Mantelbogenverfahren erfolgen.
Angebote in Papierform werden nicht gewertet.
Mehr anzeigen Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 GWB). Die o. a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gem. § 135 Absatz 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist. Setzt sich ein Auftraggeber über die Unwirksamkeit eines geschlossenen Vertrages hinweg, indem er die Informations- und Wartepflicht missachtet (§ 134 GWB) oder ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der EU vergeben hat, ohne dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, kann die Unwirksamkeit nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als sechs Monate nach Vertragsabschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU bekannt gemacht, endet die Frist 30 Tage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 GWB).
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Quelle: OJS 2020/S 203-494021 (2020-10-14)