20D0644 – Neubau des Gebäudes 409 CCC für die Universitätsmedizin der JGU Mainz, Tragwerksplanung gem. Teil 4 Abschnitt 1 HOAI

Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, vertreten durch Dr. Christian Elsner (Kaufmännischer Vorstand)

Neubau des Gebäudes 409, Comprehensive Cancer Center – CCC (UCT) mit Intensivmedizin für die Uni-Medizin der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) Mainz
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Tragwerksplanung, Leistungsphasen (LPH) 1-6 § 51 HOAI, ergänzt durch optionale Besondere Leistungen, insbesondere solche der LPH 7 u. 8 nach Anlage 14 zu § 51 HOAI (s. unten Ziff. II.2.4).
Zunächst werden nur die Leistungen der Leistungsstufe 1 (LPH 1-3) beauftragt. Es ist beabsichtigt, die weiteren Leistungen stufenweise zu beauftragen (Stufenvertrag, s. unten Ziff. II.2.11).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-01-21. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-12-17.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-12-17 Auftragsbekanntmachung
2021-06-07 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-12-17)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 20D0644
Kurze Beschreibung:
Neubau des Gebäudes 409, Comprehensive Cancer Center – CCC (UCT) mit Intensivmedizin für die Uni-Medizin der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) Mainz Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Tragwerksplanung, Leistungsphasen (LPH) 1-6 § 51 HOAI, ergänzt durch optionale Besondere Leistungen, insbesondere solche der LPH 7 u. 8 nach Anlage 14 zu § 51 HOAI (s. unten Ziff. II.2.4). Zunächst werden nur die Leistungen der Leistungsstufe 1 (LPH 1-3) beauftragt. Es ist beabsichtigt, die weiteren Leistungen stufenweise zu beauftragen (Stufenvertrag, s. unten Ziff. II.2.11).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Mainz, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, vertreten durch Dr. Christian Elsner (Kaufmännischer Vorstand)
Postanschrift: Langenbeckstraße 1
Postleitzahl: 55131
Postort: Mainz
Kontakt
Internetadresse: http://www.LBBnet.de 🌏
E-Mail: vofvergabe.koblenz@lbbnet.de 📧
Telefon: +49 2619701-0 📞
Fax: +49 2619701-444 📠
URL der Dokumente: https://lbb.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPLYYDYCM1/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://lbb.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPLYYDYCM1 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-12-17 📅
Einreichungsfrist: 2021-01-21 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-12-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 249-621145
ABl. S-Ausgabe: 249
Zusätzliche Informationen
Der AG behält sich vor, die Verhandlungsgespräche in Form einer Videokonferenz durchzuführen od. den Zuschlag auf Grundlage der mit dem Honorarangebot in Textform eingereichten Präsentationen zu vergeben, ohne Verhandlungsgespräche durchzuführen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Neubau des Gebäudes 409, Comprehensive Cancer Center – CCC (UCT) mit Intensivmedizin für die Uni-Medizin der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) Mainz
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Tragwerksplanung, Leistungsphasen (LPH) 1-6 § 51 HOAI, ergänzt durch optionale Besondere Leistungen, insbesondere solche der LPH 7 u. 8 nach Anlage 14 zu § 51 HOAI (s. unten Ziff. II.2.4).
Zunächst werden nur die Leistungen der Leistungsstufe 1 (LPH 1-3) beauftragt. Es ist beabsichtigt, die weiteren Leistungen stufenweise zu beauftragen (Stufenvertrag, s. unten Ziff. II.2.11).
Der Neubau CCC (UCT) mit Intensivmedizin hat ein Raumprogramm von ca. 8 000 m
Der Neubau soll durch seinen Entwurf zudem eine oberirdische Brückenverbindung an das Gebäude 505 und der dort befindlichen Intensivabteilung als auch eineAnbindung an den unterirdischen Versorgungsgang erhalten.
Der Neubau soll die Anforderungen eines Green Hospital DGNB (Gold), LEED (Gold) erfüllen.
Besondere Leistungen des Auftragnehmers ist insbesondere das Mitwirken an der Zertifizierung für nachhaltiges und umweltgerechtes Bauen gemäß den aktullen Richtlinien der DGNB (Zielvorgabe Gold nach DGNB).
Weitere Besondere Leistungen sind insbesondere:
— Nachweise zum konstruktiven Brandschutz,
— Mitwirken bei der Prüfung und Wertung von Angeboten und Nebenangeboten,
— Ingenieurtechnische Kontrolle der Ausführung des Tragwerks auf Übereinstimmung mit den geprüften statischen Unterlagen, inklusive Bewehrungsabnahme.
Zielplanung ist, die HU-Bau bis zur 50. KW 2021 dem Ministerium zu übergeben.
Die anrechenbaren Kosten für die Tragwerksplanung betragen ca. 14,2 Mio. EUR netto (entspricht 55 % der KG 300 nach DIN 276 zzgl. 10 % der KG 400 DIN 276).
Dauer: 72 Monate
Beschreibung der Optionen:
Der AG behält sich eine stufenweise Beauftragung der einzelnen Leistungen entsprechend RBBau-Vertragsmuster vor. Die in den einzelnen Leistungsstufen zu erbringenden Grundleistungen der Leistungsphasen nach § 51 HOAI gliedern sich wie folgt: Leistungsstufe 1 (LPH 1, 2 und 3), Leistungsstufe 2 (LPH 4 und 5), Leistungsstufe 3 (LPH 6 und Besondere Leistungen der LPH 7 nach Anlage 14 zu § 51 HOAI) und Leistungsstufe 4 (Besondere Leistungen der LPH 8 nach Anlage 14 zu § 51 HOAI).
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Die Bes. Leistungen werden optional beauftragt und nach Erfordernis gesondert abgerufen.
Ein Rechtsanspruch auf Übertragung der Leistungen besteht nicht.
Bei stufenweiser Beauftragung kann der AN den Vertrag innerhalb einer Frist von einem Monat kündigen, wenn der AG die Leistungen für die jeweils folgende Stufe nicht innerhalb einer angemessenen Frist abruft. Eine solche angemessene Frist endet im Regelfall nicht vor Ablauf von 6 Monaten nach vollständiger Erfüllung der Leistungen der vorangegangenen Stufe.
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Zusätzliche Informationen:
Der AG behält sich vor, die Verhandlungsgespräche in Form einer Videokonferenz durchzuführen od. den Zuschlag auf Grundlage der mit dem Honorarangebot in Textform eingereichten Präsentationen zu vergeben, ohne Verhandlungsgespräche durchzuführen.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Vorlage eines aktuellen Auszugs aus dem einschlägigen Berufs-, Handels- oder Partnerschaftsregister oder in Ermangelung eines solchen, eine aktuelle Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes, sofern die Gesellschaftsform dies erfordert.
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Erklärung, ob die in den §§ 123 oder 124 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) genannten Ausschlussgründe vorliegen (einschließlich der Ausschlussgründe nach § 21 des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes, § 98c des Aufenthaltsgesetzes und § 19 des Mindestlohngesetzes).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Als Nachweis ist mit dem Bewerbungsbogen vorzulegen: eine aktuelle Versicherungsbestätigung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung oder alternativ eine schriftliche Erklärung der Versicherung ohne Vorbehalte und nicht älter als zwei Monate, den geforderten Versicherungsschutz im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen.
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Der Auftragnehmer/die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) muss eine Berufshaftpflichtversicherung während der gesamten Vertragszeit unterhalten und ist verpflichtet dem AG jährlich eine aktuelle Versicherungsbescheinigung vorzulegen. Er/Sie hat zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der im Vertrag genannten Deckungssummen besteht. In jedem Fall ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen pro Versicherungsjahr bzw. für alle Versicherungsfälle bei dem Objekt mindestens das Zweifache der Deckungssumme beträgt.
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Bei einer Bewerbergemeinschaft/ARGE muss der Versicherungsschutz bzw. die Erklärung der Versicherung, diesen im Auftragsfall zur Verfügung zu stellen auf die ARGE ausgestellt sein und eine gesamtschuldnerische Haftung auch für Schäden im Verantwortungsbereich einzelner Mitglieder der ARGE bestätigen. Alternativ kann eine gleichlautende Versicherung aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft/ARGE-Mitglieder vorgelegt werden, wenn gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE bestätigt wird; aus der Bescheinigung muss jeweils eindeutig hervorgehen, dass diese Tätigkeit in einer ARGE mit Außenhaftung für die gesamte ARGE enthalten ist.
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Erklärungen des Bewerbers (Einzelunternehmen bzw. Bewerbergemeinschaft) gem. § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV über den Jahresumsatz im Bereich Tragwerksplanung. Die Jahresumsätze der Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft bzw. der benannten Nachunternehmer, welche die Leistungen tatsächlich erbringen, werden aufaddiert.
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Mindeststandards:
Als Mindeststandards werden gefordert:
Berufshaftpflichtversicherung des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft bzw. ARGE mit einer Deckungssumme von mind. 3 000 000 EUR für Personenschäden und von mind. 3 000 000 EUR für sonstige Schäden und der geforderten zweifachen Maximierung bei einem, in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassenen Versicherungsunternehmen oder Kreditversicherer. Bei einer Bewerbergemeinschaft/ARGE muss der Versicherungsschutz eine gesamtschuldnerische Haftung auch für Schäden im Verantwortungsbereich einzelner Mitglieder der ARGE abdecken. Alternativ ist ausreichend, wenn alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft/ARGE-Mitglieder eine Berufshaftpflichtversicherung mit dem vorgenannten Versicherungsschutz haben, wenn jeweils gerade auch die Tätigkeit in einer ARGE mit Haftung für die gesamte ARGE mitversichert ist.
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Der Jahresumsatz brutto im Bereich Tragwerksplanung der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre muss im Durchschnitt mind. 230 000 EUR pro Jahr betragen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zum Nachweis der fachlichen Eignung hat der Bewerber Nachweise und Erklärungen gem. § 46 Abs. 3 Nrn.1, 2, 3, 6, 8, 9, 10 VgV einzureichen. Entsprechende Formblätter werden mit den Vergabeunterlagen zur Verfügung gestellt.
Die nachfolgend im Einzelnen aufgeführten technischen Fach- und Führungskräfte sind gem. § 46 Abs. 3 Nrn. 2 und 6 VgV namentlich zu benennen und mit beruflicher Qualifikation anzugeben:
— der Projektleiter.
Die in den Mindeststandards geforderten beruflichen Qualifikationen sind nachzuweisen.
Für den Bewerber/das Unternehmen und den Projektleiter sind aussagekräftige projektbezogene Referenzunterlagen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge einzureichen. Es werden alle Referenzen über einschlägige Dienstleistungsaufträge berücksichtigt, welche im zugelassenen Referenzzeitraum liegen und die geforderten Mindeststandards erfüllen.
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Zu den Referenzprojekten sind folgende Angaben über ein Projektdatenblatt abzugeben:
a) Kurzbezeichnung und Beschreibung der Baumaßnahme,
b) Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner),
c) Nutzfläche der Maßnahme (NUF 1-6 nach DIN 277),
d) erbrachte Leistungsphasen,
e) Zeitraum der Leistungserbringung (von/bis) sowie Zeitpunkt des Abschlusses der ingenieurtechnischen Kontrolle,
f) Rechnungswert (Honorar, netto),
g) Nutzungsarten des Gebäudes,
h) Anzahl der Vollgeschosse,
i) Angaben zu Flachdecken und deren Nutzlast,
j) Art der Baumaßnahme,
k) für den Projektleiter zusätzlich: Funktion im Projekt.
Der Bewerber hat des Weiteren eine Erklärung abzugeben, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers im Bereich Tragwerksplanung in den letzten drei Jahren (2018, 2019, 2020) ersichtlich ist (§ 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV).
Der Bewerber hat eine Erklärung beizufügen aus der ersichtlich ist, über welche Ausstattung, Geräte und technische Ausrüstung er verfügt (§ 46 Abs. 3 Nr. 9 VgV).
Der Bewerber hat die Maßnahmen zur Qualitätssicherung zu beschreiben (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV) und anzugeben, welche Teile des Auftrages er unter Umständen als Unterauftrag zu vergeben beabsichtigt und – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu nennen (§§ 46 Abs. 3 Nr. 10, 36 VgV).
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Mindeststandards:
Der Projektleiter muss eine abgeschlossene Hochschulausbildung (Dipl.-Ing. Univ./TU/TH/FH bzw. Bachelor oder Master bzw. einen entsprechenden Hochschulabschluss) in der Fachrichtung Bauingenieurwesen mit Schwerpunkt Konstruktiver Ingenieurbau / Tragwerksplanung oder vergleichbar und eine Berufserfahrung in der genannten Fachrichtung von mind. 3 Jahren nach Studienabschluss nachweisen.
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Für die Referenzprojekte gelten folgende Mindestanforderungen:
1. Bewerber/Unternehmen:
Wertungskriterium 1:
Mind. 1 Referenz über die Erbringung der Leistungen der LPH 2-6 gem. § 51 HOAI und der ingenieurtechnischen Kontrolle gem. Anlage 14 zu § 51 HOAI als Besondere Leistung der LPH 8 für den Neubau eines Gebäudes mit folgenden Merkmalen:
— Massivbauweise oder Stahlbetonskelettbauweise,
— NUF 1-6 mind. 4 000 m
— mind. 2 Vollgeschosse,
— mind. 2 verschiedene Nutzungen,
— mit Flachdecken von mind. 5,0 kN/ m
2. Projektleiter:
Wertungskriterium 2:
Mind. 1 Referenz, als Projektleiter, über die Erbringung der Leistungen der LPH 2-6 gem. § 51 HOAI und der ingenieurtechnischen Kontrolle gem. Anlage 14 zu § 51 HOAI als Besondere Leistung der LPH 8 für den Neubau eines Gebäudes mit folgenden Merkmalen:
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Zugelassener Referenzzeitraum jeweils für Wertungskriterium 1 und 2:
Abschluss der ingenieurtechnischen Kontrolle (Bes. Leistung gem. LPH 8 gem. Anlage 14 zu § 51 HOAI) zwichen dem 31.12.2015 und dem Schlusstermin für die Einreichung der Teilnahmeanträge (s. Ziff. IV.2.2).
Die Referenzen des Bewerbers und des Projektleiters dürfen identisch sein. Es ist jedoch für jeden einzeln die Referenzliste auszufüllen.
Die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Bewerbers im Bereich Tragwerksplanung in den letzten drei Jahren (2018, 2019, 2020) muss mind. 3 Beschäftigte betragen.
Für die Ausführung des Auftrags sind EDV-Schnittstellen zum Datenaustausch von CAD-Zeichnungen (mind. DXF u. DWG) und Leistungsverzeichnissen (mind. GAEB 1990) erforderlich.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Teilnahmeberechtigt sind nach § 75 VgV natürliche Personen, die nach dem für die Auftragsvergabe geltenden Landesrecht berechtigt sind, die Berufsbezeichnung Ingenieur zu tragen oder in der Bundesrepublik Deutschland entsprechend tätig zu werden. Ein entsprechender Nachweis ist vorzulegen.
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Juristische Personen oder Bewerbergemeinschaften sind teilnahmeberechtigt, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen nennen, der die vorgenannten Anforderungen erfüllt.
Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn ihre Berechtigung zur Führung der benannten Berufsbezeichnung nach der Richtlinie 2005/36/EG über die Anerkennung von Berufsqualifikationen, geändert durch die Richtlinie 2013/55/EU, gewährleistet ist. Sofern die Anerkennung der Berufsqualifikation nicht in der vorgenannten Richtlinie geregelt ist, muss eine Bescheinigung einer autorisierte Stelle über die Anerkennung in Deutschland vorgelegt werden.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Teilnahme von Bewerbergemeinschaften ist unter der Voraussetzung zulässig, dass diese im Auftragsfall die Form einer Arbeitsgemeinschaft annehmen, einen bevollmächtigten Vertreter bestimmen und sich vertraglich zur gesamtschuldnerischen Haftung verpflichten (siehe Bewerbungsbogen zum Teilnahmewettbewerb).
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Teilnehmer erfolgt nach Prüfung der Vollständigkeit der nach III.1.1) bis III.1.3) vorzulegenden Erklärungen und Nachweise auf der Grundlage einer einheitlichen Bewertungsmatrix, welche in den Vergabeunterlagen (s. Ziff. I.3) („Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb“) aufgeführt und näher erläutert ist. Folgende Eignungskriterien werden gewertet: Jahresumsatz im Bereich Tragwerksplanung, Beschäftigtenzahl im Bereich Tragwerksplanung, Anzahl und Qualität der Referenzen, Maßnahmen zur Qualitätssicherung.
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Die Bewerber mit der höchsten Bewertung werden zur Verhandlung aufgefordert. Bei Punktgleichheit von mehr als 5 Bewerbern entscheidet das Los über die Teilnahme am weiteren Verhandlungsverfahren.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 23:59
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: LBB Niederlassung Koblenz, Zentrale Vergabestelle FbT
Dokumente URL: https://lbb.vergabe.rlp.de/VMPSatellite/notice/CXPLYYDYCM1/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Bewerbergemeinschaften (BGen):
BGen, die sich erst nach der Einreichung des Teilnahmeantrages gebildet haben, werden nicht zugelassen. Mehrfachbewerbungen einzelner Mitglieder einer BG sind unzulässig u. führen zum Ausschluss aller betroffenen BGen.
Für jedes Mitglied der BG ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Liegt bei einem Mitglied einer BG ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Mitglied ersetzt werden.
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Bei BGen sind nur ein Projektleiter und ein Bauleiter zu benennen. Die Leistungsabgrenzung innerhalb der BG ist darzustellen.
2. Eignungsleihe (§ 47 VgV):
Beabsichtigt der Bewerber im Hinblick auf die erforderliche wirtschaftliche u. finanzielle sowie die technische u. berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten eines anderen Unternehmens in Anspruch zu nehmen u. erfüllt dieses Unternehmen die entsprechenden Eignungskriterien nicht od. liegt bei diesem Unternehmen ein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB od. ein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vor, so muss dieses Unternehmen ersetzt werden. Für jedes Unternehmen, dessen Kapazitäten in Anspruch genommen werden sollen, ist ein eigener mit den erforderlichen Angaben ausgefüllter Bewerbungsbogen einzureichen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Kapazitäten des anderen Unternehmens zur Verfügung stehen, hat er eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieses Unternehmens mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
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3. Unteraufträge (§ 36 VgV):
Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt, u. – soweit bekannt – die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen Unterauftragnehmern u. dessen Vertretern sowie Erklärungen zum Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
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4. Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag:
Für den Teilnahmeantrag sind die vom Auftraggeber zur Verfügung gestellten Formulare bzw. die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE) zu verwenden u. bei der unter Ziffer I.1) angegebenen Kontaktstelle vollständig ausgefüllt, elektronisch in Textform (§ 126b BGB) u. in deutscher Sprache über den Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz (VMP RLP) einzureichen. Die Unterlagen sind im Projektraum im Bereich „Teilnahmeanträge“ hochzuladen.
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Eine Unterschrift od. Signatur auf dem Bewerbungsbogen ist nicht erforderlich. Es ist jedoch zwingend an der dafür vorgesehenen Stelle der Name der bevollmächtigten, natürlichen Person anzugeben, die für den Bewerber die Eigenerklärung abgibt.
Der Teilnahmeantrag muss die im Bewerbungsbogen geforderten Erklärungen u. Nachweise enthalten. Die Angaben sind wahrheitsgemäß zu machen. Änderungen des Bewerbers an seinen Eintragungen müssen zweifelsfrei sein. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig.
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Nicht form- u. fristgerecht od. in Papierform eingereichte Teilnahmeanträge/ Bewerbungsbögen u. Unterlagen bzw. formlose Anträge, die nicht unter Verwendung der Formulare des Auftraggebers bzw. der EEE gestellt werden, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen.
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5. Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb:
Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich auf dem VMP RLP zur Verfügung gestellt. Diese können dort kostenlos bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote od. Teilnahmeanträge (vgl. Ziff. IV.2.2) heruntergeladen u. Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des VMP RLP.
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6. Kommunikation:
Die Kommunikation erfolgt ausschließlich über den VMP RLP.
Bekanntmachungs-ID: CXPLYYDYCM1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau
Postanschrift: Stiftsstraße 9
Postort: Mainz
Postleitzahl: 55116
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6131162-234 📞
E-Mail: vergabekammer.rlp@mwvlw.rlp.de 📧
Fax: +49 6131162-113 📠
Internetadresse: http://www.mwvlw.rlp.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.Verstöße gegen Vergabevorschriften:
1. die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
2. die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Bei Zurückweisung einer Rüge beträgt die Frist für die Beantragung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.
Quelle: OJS 2020/S 249-621145 (2020-12-17)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-06-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Neubau des Gebäudes 409, Comprehensive Cancer Center — CCC (UCT) mit Intensivmedizin für die Uni-Medizin der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) Mainz. Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Tragwerksplanung, Leistungsphasen (LPH) 1-6 § 51 HOAI, ergänzt durch optionale Besondere Leistungen, insbesondere solche der LPH 7 u. 8 nach Anlage 14 zu § 51 HOAI (s. unten Ziff. II.2.4)). Zunächst werden nur die Leistungen der Leistungsstufe 1 (LPH 1-3) beauftragt. Es ist beabsichtigt, die weiteren Leistungen stufenweise zu beauftragen (Stufenvertrag, s. unten Ziff. II.2.11)).
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Gesamtwert des Auftrags: 520167.37 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-06-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-06-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 112-293824
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 249-621145
ABl. S-Ausgabe: 112

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Neubau des Gebäudes 409, Comprehensive Cancer Center — CCC (UCT) mit Intensivmedizin für die Uni-Medizin der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) Mainz.
Die Leistungen des Auftragnehmers (AN) umfassen die Tragwerksplanung, Leistungsphasen (LPH) 1-6 § 51 HOAI, ergänzt durch optionale Besondere Leistungen, insbesondere solche der LPH 7 u. 8 nach Anlage 14 zu § 51 HOAI (s. unten Ziff. II.2.4)).
Zunächst werden nur die Leistungen der Leistungsstufe 1 (LPH 1-3) beauftragt. Es ist beabsichtigt, die weiteren Leistungen stufenweise zu beauftragen (Stufenvertrag, s. unten Ziff. II.2.11)).
Der Neubau soll durch seinen Entwurf zudem eine oberirdische Brückenverbindung an das Gebäude 505 und der dort befindlichen Intensivabteilung als auch eine Anbindung an den unterirdischen Versorgungsgang erhalten.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Mainz

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 70
Kostenkriterium (Name): Kosten
Kostenkriterium (Gewichtung): 30

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-06-02 📅
Name: Horn + Horn Ingenieure Partnerschaft mbH
Postanschrift: Sauerbruchstraße 39-41
Postort: Neumünster
Postleitzahl: 24537
Land: Deutschland 🇩🇪
Neumünster, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 520167.37 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 7

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Bewerbergemeinschaften (BGen)
2) Eignungsleihe (§ 47 VgV)
3) Unteraufträge (§ 36 VgV)
Beabsichtigt der Bewerber eine Unterauftragsvergabe, so hat der Bewerber die Teile des Auftrags, die er an Dritte zu vergeben beabsichtigt, u. — soweit bekannt — die Namen der vorgesehenen Unterauftragnehmer zu benennen. Der Bewerber hat mit dem Teilnahmeantrag im Bewerbungsbogen Angaben zu den vorgesehenen Unterauftragnehmern u. dessen Vertretern sowie Erklärungen zum Vorliegen von Ausschlussgründen zu machen. Zum Nachweis, dass dem Bewerber die erforderlichen Mittel der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er vor Zuschlagserteilung entsprechende Verpflichtungserklärungen vorzulegen.
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4) Vergabeunterlagen/Teilnahmeantrag
5) Erhalt der Vergabeunterlagen/Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb
Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich auf dem VMP RLP zur Verfügung gestellt. Diese können dort kostenlos bis zum Schlusstermin für den Eingang der Angebote od. Teilnahmeanträge (vgl. Ziff. IV.2.2)) heruntergeladen u. Nachrichten der Vergabestelle eingesehen werden. Es gelten hierfür die AGB des VMP RLP.
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6) Kommunikation
Bekanntmachungs-ID: CXPLYYDYCP4

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Gemäß § 160 Absatz 3 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) ist ein Verstoß gegen Vergabevorschriften innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen nach Erkenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Die Feststellung der Unwirksamkeit eines öffentlichen Auftrags nach § 135 Abs. 1 GWB ist gem. § 135 Abs. 2 GWB in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union geltend zu machen.
Mehr anzeigen
Quelle: OJS 2021/S 112-293824 (2021-06-07)