A3/A4/A59 AD Heumar — Ersatzneubau der Rampe A4, BOL/BÜ Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen u. Besondere Lesitungen

DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH

A3/A4/A59 AD Heumar — Ersatzneubau der Rampe A4, BOL/BÜ Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen und Besonderen Leistungen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-05-25. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-04-23.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-04-23 Auftragsbekanntmachung
2021-05-25 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-04-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Ingenieurbüros
Referenznummer: AD02290115
Kurze Beschreibung:
A3/A4/A59 AD Heumar — Ersatzneubau der Rampe A4, BOL/BÜ Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen und Besonderen Leistungen.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Köln 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: DEGES Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH
Postanschrift: Zimmerstr. 54
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.deges.de 🌏
E-Mail: vergabe@deges.de 📧
Telefon: +49 30-20243-222 📞
URL der Dokumente: https://vergabe.deges.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-171541af116-58974c01eb4c6863 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabe.deges.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-04-23 📅
Einreichungsfrist: 2020-05-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-04-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 083-196340
ABl. S-Ausgabe: 83
Zusätzliche Informationen
Für die geforderten Angaben, Nachweise und Erklärungen ist der vom Auftraggeber vorgefertigte Teilnahmeantrag zu verwenden. Der Teilnahmeantrag fasst die gewünschten Informationen und Nachweise der Bekanntmachung zusammen. Der Antrag auf Teilnahme ist zwingend in seiner Form einzuhalten. Die geforderten Nachweise und gewünschten Erklärungen sind entsprechend der vorgegebenen Nummerierung der Anlagen zu den jeweiligen Kapiteln der Teilnahmeanträge zu gliedern und zu sortieren. Die Nichtverwendung sowie die unvollständige Verwendung/Ausfüllung der vorbereiteten Teilnahmeunterlagen können zu einem Ausschluss aus dem Vergabeverfahren führen. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerechte Teilnahmeanträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt. Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Unterlagen berücksichtigt, darüber hinaus gehende Informationsunterlagen sind nicht erwünscht. Ein Verweis auf frühere Bewerbungen reicht nicht aus. Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
II.2.4) Beschreibung der Beschaffung:
Die Leistungserbringung beinhaltet folgende Leistungen:
BOL/BÜ Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen
Besondere Leistungen: örtliche Bauüberwachung, SiGeKo, vermessungstech. Überwachung, BIM-Gesamtkoordination, Vertragsmanagement, Planlaufmanagement, Bauwerksbücher.
Ersatzneubau Bauwerk BW5008 538 (Frankfurter Straße, B8) einschl. Verkehrsanlage und Rückbau Behelfsbrücke.
Das neue Bauwerk ist als einfeldriger, 6-stegiger Stahlverbundrahmen unter Einsatz von gevouteten Verbundfertigteilen geplant. Die Stütz weite beträgt 56,50 m. Konstruktionshöhe: hk = 1,70 m-2,90 m (Schlankheit 1/19-1/32). Die lichte Weite beträgt 49,53 m. Die Nutzbreite des Überbaus entspricht dem des zu ersetzenden Bestandsbauwerks und beträgt 15,60 m. Somit ergibt sich eine Brückenfläche von 881 m
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BW 5008 419 — Ersatzneubau Rampe A4 Aachen-Oberhausen
Das Bauwerk wird mit einem Überbau als 3-stegiger Verbundquerschnitt mit konstanter Bauhöhe und Betonfahrbahnplatte ausgebildet. Der Überbau lagert auf Einzelstützen bzw. Doppelstützen mit variablen Stützweiten von 40,75 m bis 50,00 m.
Konstruktionshöhe: hk = 2,30 m (Schlankheit 1/18-1/22)
Kleinste lichte Höhe ≥ 4,70 m über perspektivische Planung A59
Stützweiten: 40,75 + 4 x 45,25 + 51,00 + 42,00 = 314,75 m
Es ergibt sich eine Gesamtlänge des Bauwerkes von 314,75 m. Die Nutzbreite des Überbaues beträgt 19,13 m. Die Brückenfläche ergibt sich zu 6 021 m
Verkehrsanlagen:
Die neue Rampe der BAB A 4 in FR Oberhausen wird außen, parallel zur Bestandsrampe in einem ähnlichen Verlauf — von der bestehenden Fahrbahn seitlich versetzt — von Süd-West nach Nord geführt werden. Die Länge der neuen Ausbaustrecke Rampe beträgt ca. 2.255 m. Der Ausbauanfang liegt ca. 250 m vor dem Bauwerk 5008 641 im Zuge der Straße „Alter Deutzer Postweg" bei Betriebskilometer 79,0 km und das Ausbauende ca. 350 m hinter der KVB-Trasse bei Betriebskilometer 140,0 km der BAB A 3 FR OB. Die Überquerung der BAB A3, A4 und A59 ist mit einem Gesamtbauwerk BW 5008 419 als Überflieger geplant. Für die Ausfahrt wird der Ausfahrtstyp A4 gewählt. Die neue Einfahrtsituation wird der bestehenden Einfahrtsituation ähneln, d.h. innerhalb von ca. 600 m werden 3 Bundesautobahnen zusammengeführt. Der Einfahrtstyp der Rampe der BAB A 4 FR Oberhausen ähnelt am ehesten dem Typ E3, sieht jedoch 2 einfahrenden Fahrstreifen vor. Des Weiteren ist eine Änderung der Verkehrsführung der BAB A 3/ 4 zwischen dem AD Heumar und dem AK Köln-Ost in Fahrtrichtung Norden geplant. Der bestehende 4-streifige Querschnitt soll zur Reduzierung der Verflechtungsvorgänge und zur Kapazitätserhöhung zu einem 5-streifigen Querschnitt ummarkiert werden.
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BW 5008 701 — Ersatzneubauten über die KVB A4 und A3
Die Ersatzneubauten BW5008 700 und 701 werden auf Grundlage der ermittelten Vorzugsvariante „bestandsnah" in mehreren Bauphasen hergestellt. Die lichte Weite des Bauwerkes ergibt sich aus dem Lichtraumprofil der KVB und den für die Herstellung des Brückenbauwerkes freizuhaltenden Arbeitsräumen zwischen Vorderkante Widerlager und Sicherheitsraum der KVB-Trasse.
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Gleisabstand: 4,45 m
Lichtraum: 1,50 m (beidseitig)
Sicherheitsraum: 0,70 m (beidseitig)
Arbeitsraum: 0,80 m (beidseitig)
Lichter Abstand:
— = 10,45 m.
Die Gründung des Brückenbauwerkes ist als Flachgründung in Anlehnung an den Bestand vorgesehen. Entsprechend Bestand wird für das neue Brückenbauwerk ein massives Kastenwiderlager mit Parallelflügeln, teilweise mit Hilfsflügeln für bauzeitliche Sicherungen gewählt. Der Überbau des Rahmenbauwerkes wird als massive, schlaff bewehrte Ortbetonplatte ausgebildet, welche monolithisch mit den Widerlagern verbunden ist. Die Entwässerung erfolgt offen über die Fahrbahn in die anschließenden Rampenbereiche. Eine Bauwerksentwässerung bzw. eine durchlaufende Streckenentwässerung sind nicht zu berücksichtigen. Entsprechend Abstimmung mit der KVB wird die Oberleitungsanlage wie im Bestand vorhanden, an den Überbauunterseiten befestigt. Hierzu sind Einbauteile (Ankerschienen) nach Vorgaben der KVB vorzusehen. Sperrpausen/Trennungen für die Stadtbahntrasse sind mit der KVB vereinbart und erfolgen in mehreren Bauphasen. Der Rückbau der Bestandsbauwerke erfolgt entsprechend der Bauphasen vor Herstellung des jeweiligen Ersatzneubaus.
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Dauer: 36 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Köln, Nordrhein — Westfalen

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Angaben und Formalitäten, die erforderlich sind, um die Einhaltung der Auflagen zu überprüfen. Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Ein Bewerber oder ein Bieter ist von der Teilnahme an einem Vergabeverfahren wegen Unzuverlässigkeit auszuschließen, wenn der Auftraggeber Kenntnis davon hat, dass eine Person, deren Verhalten dem Unternehmen zu zurechnen ist, rechtskräftig verurteilt worden ist.
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A) § 129 des Strafgesetzbuches (StGB) (Bildung krimineller Vereinigungen), § 129a StGB (Bildung terroristischer Vereinigungen), § 129b StGB (kriminelle und terroristische Vereinigungen im Ausland),
B) § 261 StGB (Geldwäsche, Verschleierung unrechtmäßig erlangter Vermögenswerte),
C) § 262 StGB (Betrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden,
D) § 265 StGB (Subventionsbetrug), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder Haushalte richtet, die von der EG in ihrem Auftrag verwaltet werden,
E) § 334 StGB (Bestechung), auch in Verbindung mit Artikel 2 des EU-Bestechungsgesetzes, Artikel 2 § 1 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung, Artikel 7 Absatz 2 Nummer 10des Vierten Strafrechtsänderungsgesetzes und § 2 des Gesetzes über das Ruhen der Verfolgungsverjährung und die Gleichstellung der Richter und Bediensteten des Internationalen Strafgerichtshofes,
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F) Artikel 2 § 2 des Gesetzes zur Bekämpfung internationaler Bestechung (Bestechung ausländischer Abgeordneter im Zusammenhang mit internationalem Geschäftsverkehr),
G) § 370 der Abgabenordnung, auch in Verbindung mit § 12 des Gesetzes zur Durchführung der gemeinsamen Marktorganisationen und der Direktzahlungen (MOG), soweit sich die Straftat gegen den Haushalt der EG oder gegen Haushalte richtet, die von der EG oder in ihrem Auftrag verwaltet werden.
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Einem Verstoß gegen diese Vorschriften gleichgesetzt sind Verstöße gegen entsprechende Strafnormen anderer Staaten. Ein Verhalten einer rechtskräftig verurteilten Person ist einem Bewerber oder Bieter zuzurechnen, wenn sie für diesen Bewerber oder Bieter bei der Führung der Geschäfte selbst verantwortlich gehandelt hat oder ein Aufsichts- oder Organisationsverschulden gemäß § 130 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten (OWiG) dieser Person im Hinblick auf das Verhalten einer anderen für den Bewerber oder Bieter handelnden, rechtskräftig verurteilten Person vorliegt [§ 123 (1) Nr. 1,2,3,4,5,6,7,8,9 und 10 GWB sowie § 123 (4) Nr. 1 GWB]:
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— Angaben, ob ein Insolvenzverfahren oder ein vergleichbares gesetzlich geregeltes Verfahren eröffnet oder die Eröffnung beantragt worden ist oder der Antrag mangels Masse abgelehnt wurde oder ein Insolvenzplan rechtskräftig bestätigt wurde, ob sich das Unternehmen in Liquidation befindet [§ 124 Abs. 2 GWB];
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— dass der Bewerber nicht aufgrund eines rechtskräftigen Urteils aus Gründen bestraft worden ist, die seine berufliche Zuverlässigkeit in Frage stellt [§ 124 Abs. 3 GWB];
— dass nachweislich im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeit keine schweren Verfehlungen begangen wurden [§ 124 Abs. 3 GWB];
— dass die Verpflichtung zur Zahlung von Steuern und Abgaben sowie der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung ordnungsgemäß erfüllt wurde [§ 123 Abs. 4 GWB].
Näheres siehe Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb.
Ist der inländische Bewerber eine juristische Person, deren satzungsgemäßem Geschäftszweck die dem Projekt entsprechenden Fach-/Planungsleistungen gehören, ist dieser nur dann teilnahmeberechtigt, wenn durch die Erklärung des Bewerbers zu III.2.3 nachgewiesen wird, dass der verantwortliche Projektbearbeiter die an die natürliche Person gestellten Anforderungen erfüllt. Auswärtige Bewerber mit der Staatsangehörigkeit eines Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum erfüllen die fachliche Voraussetzung für ihre Bewerbung, wenn sie die Richtlinie 2005/36/EG einhalten.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Erklärungen gem. § 45 (4) Nr. 1 und 2 VgV sind vorzulegen. Die Angaben sind in den Teilnahmeunterlagen vorzunehmen.
Umsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er Leistungen betrifft, die mit der zu vergebenen Leistung vergleichbar sind, unter Einschluss des Anteils bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen. [§ 45 Abs. 2 VgV].
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Mindeststandards:
Der Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von 3 000 000 EUR für Personen 5 000 000 EUR für sonstige Schäden wird als Mindeststandard gefordert. Eine Erklärung, dass ggf. niedrigere Haftungssummen im Auftragsfall erhöht werden, reicht aus (siehe Teilnahmeunterlagen).
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Näheres siehe Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zur Beurteilung der fachlichen Eignung sind gem. § 46 (3) Nrn. 1 bis 10 VgV Angaben zu machen bzw. Unterlagen vorzulegen. Der Teilnahmeantrag ist zu verwenden:
— § 46 (3) 2 VgV): Berufliche Befähigung der für die Leistung verantwortlichen Personen. Zum Nachweis der Fachkunde werden die Angaben gemäß Teilnahmeunterlagen gefordert;
— § 46 (3) 1 VgV): Referenzen des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft über vergleichbare Leistung in den letzten 3 Jahren: nur Mindeststandard;
— § 46 (3) 6 VgV):): Berufliche Befähigung der für die Leistung verantwortlichen Personen. Zum Nachweis der Fachkunde werden die Angaben gemäß Teilnahmeunterlagen gefordert;
— § 46 (3) 8 VgV): nur Mindeststandard;
— § 46 (3) 9 VgV): — entfällt;
— § 46 (3) 3 VgV): — entfällt;
— § 46 (3) Nr. 10 VgV): Andere Unternehmen (Unterauftrag). Zum Nachweis werden Angaben gemäß Teilnahmeunterlagen gefordert.
Mindeststandards:
— zu § 46 (3) 2 VgV): Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn die berufliche Befähigung der für die Leistung verantwortlichen Personen bestimmten Mindeststandards genügt (siehe Teilnahmeunterlagen);
— § 46 (3) 1 VgV): Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn die Referenzen des Unternehmens in den letzten 3 Jahren bestimmten Mindeststandards genügen (siehe Teilnahmeunterlagen);
— zu § 46 (3) 6 VgV): Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn die berufliche Befähigung der für die Leistung verantwortlichen Personen bestimmten Mindeststandards genügt (siehe Teilnahmeunterlagen);
— zu § 46 (3) 8 VgV) Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn er in den letzten 3 Jahren einen durchschnittlichen jährlichen Gesamtpersonalbestand in einer Mindestanzahl nachweist (siehe Teilnahmeunterlagen);
— zu § 46 (3) 10 VgV: Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn die von ihm benannten Unterauftragnehmer den Mindeststandards für die übernommenen Leistungen genügen (siehe Teilnahmeunterlagen).

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit (§ 45 Nrn. 1 und 2 VgV): [nur Mindeststandard]
Fachliche Eignung nach § 46 (3) Nrn. 1 bis 10 VgV: [100 v. H.]
Die gem. Ziffern III.1.3) und III.2.3) vorzulegenden Unterlagen und Angaben werden wie folgt gewichtet:
§ 46 (3) 2) VgV: Berufliche Befähigung der für die Leistung verantwortlichen Personen [45 v.H.]
Die Gewichtung setzt sich zusammen wie folgt:
— FB1 — Mitarbeiter 1 — örtl. BÜ Ingenieurbauwerke 15 v. H.;
— FB1 — Mitarbeiter 2 — örtl. BÜ Stahlverbundbau 15 v. H.;
— FB2 — Mitarbeiter 1 — örtl. BÜ Verkehrsanlagen 15 v. H.
Mit folgenden Unterwichtung
—Berufliche Eignung und (Ausbildung und Berufserfahrung) 20,0 v. H.;
—Referenzprojekte 80,0 v. H.;
—§ 46 (3) 1) VgV: Angaben des Bewerbers über vergleichbare Referenzprojekte in den letzten 3 Jahren [15 v. H.];
—§ 46 (3) 6) VgV: Technische Leitung: [40 v. H.].
—BOL Ingenieurbauwerke 25 v. H.;
—BOL Verkehrsanlagen 15 v. H.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Adresse des Käuferprofils: https://vergabe.deges.de 🌏
Dokumente URL: https://vergabe.deges.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-171541af116-58974c01eb4c6863 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Für die geforderten Angaben, Nachweise und Erklärungen ist der vom Auftraggeber vorgefertigte Teilnahmeantrag zu verwenden. Der Teilnahmeantrag fasst die gewünschten Informationen und Nachweise der Bekanntmachung zusammen.
Der Antrag auf Teilnahme ist zwingend in seiner Form einzuhalten. Die geforderten Nachweise und gewünschten Erklärungen sind entsprechend der vorgegebenen Nummerierung der Anlagen zu den jeweiligen Kapiteln der Teilnahmeanträge zu gliedern und zu sortieren. Die Nichtverwendung sowie die unvollständige Verwendung/Ausfüllung der vorbereiteten Teilnahmeunterlagen können zu einem Ausschluss aus dem Vergabeverfahren führen. Nicht unterschriebene sowie nicht fristgerechte Teilnahmeanträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
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Für die Bewerberauswahl werden nur die geforderten Unterlagen berücksichtigt, darüber hinaus gehende Informationsunterlagen sind nicht erwünscht.
Ein Verweis auf frühere Bewerbungen reicht nicht aus.
Kleinere Büroorganisationen und Berufsanfänger werden besonders auf die Möglichkeit der Bildung von Bewerbergemeinschaften hingewiesen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland — c/o Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann ein Nachprüfverfahren bei der Vergabekammer beantragt werden (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
Quelle: OJS 2020/S 083-196340 (2020-04-23)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-05-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
A3/A4/A59 AD Heumar – Ersatzneubau der Rampe A4, BOL/BÜ Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen und Besonderen Leistungen.
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-05-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-05-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 102-268474
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 083-196340
ABl. S-Ausgabe: 102

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Leistungserbringung beinhaltet folgende Leistungen: BOL/BÜ Ingenieurbauwerke und Verkehrsanlagen
Besondere Leistungen: örtliche Bauüberwachung, SiGeKo, vermessungstech. Überwachung, BIM-Gesamtkoordination, Vertragsmanagement, Planlaufmanagement, Bauwerksbücher Ersatzneubau Bauwerk BW5008 538 (Frankfurter Straße, B8) einschl. Verkehrsanlage und Rückbau Behelfsbrücke.
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Das neue Bauwerk ist als einfeldriger, 6-stegiger Stahlverbundrahmen unter Einsatz von gevouteten Verbundfertigteilen geplant. Die Stützweite beträgt 56,50 m. Konstruktionshöhe: hk = 1,70 m-2,90 m (Schlankheit 1/19-1/32). Die lichte Weite beträgt 49,53 m. Die Nutzbreite des Überbaus entspricht dem des zu ersetzenden Bestandsbauwerks und beträgt 15,60 m. Somit ergibt sich eine Brückenfläche von 881 m
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Konstruktionshöhe:
hk = 2,30 m (Schlankheit 1/18-1/22) kleinste lichte Höhe ≥ 4,70 m über perspektivische Planung A59
Verkehrsanlagen: Die neue Rampe der BAB A 4 in FR Oberhausen wird außen, parallel zur Bestandsrampe in einem ähnlichen Verlauf – von der bestehenden Fahrbahn seitlich versetzt – von Süd-West nach Nord geführt werden. Die Länge der neuen Ausbaustrecke Rampe beträgt ca. 2 255 m. Der Ausbauanfang liegt ca. 250 m vor dem Bauwerk 5008 641 im Zuge der Straße „Alter Deutzer Postweg“ bei Betriebskilometer 79,0 km und das Ausbauende ca. 350 m hinter der KVB-Trasse bei Betriebskilometer 140,0 km der BAB A 3 FR OB. Die Überquerung der BAB A3, A4 und A59 ist mit einem Gesamtbauwerk BW 5008 419 als Überflieger geplant. Für die Ausfahrt wird der Ausfahrtstyp A4 gewählt. Die neue Einfahrtssituation wird der bestehenden Einfahrtssituation ähneln, d. h. innerhalb von ca. 600 m werden drei Bundesautobahnen zusammengeführt. Der Einfahrtstyp der Rampe der BAB A 4 FR Oberhausen ähnelt am ehesten dem Typ E3, sieht jedoch 2 einfahrenden Fahrstreifen vor. Des Weiteren ist eine Änderung der Verkehrsführung der BAB A 3/4 zwischen dem AD Heumar und dem AK Köln-Ost in Fahrtrichtung Norden geplant. Der bestehende 4-streifige Querschnitt soll zur Reduzierung der Verflechtungsvorgänge und zur Kapazitätserhöhung zu einem 5-streifigen Querschnitt ummarkiert werden. BW 5008 701 – Ersatzneubauten über die KVB A4 und A3 Die Ersatzneubauten BW5008 700 und 701 werden auf Grundlage der ermittelten Vorzugsvariante „bestandsnah“ in mehreren Bauphasen hergestellt. Die lichte Weite des Bauwerkes ergibt sich aus dem Lichtraumprofil der KVB und den für die Herstellung des Brückenbauwerkes freizuhaltenden Arbeitsräumen zwischen Vorderkante Widerlager und Sicherheitsraum der KVB-Trasse.
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— Gleisabstand: 4,45 m,
— Lichtraum: 1,50 m (beidseitig),
— Sicherheitsraum: 0,70 m (beidseitig),
— Arbeitsraum: 0,80 m (beidseitig),
— Lichter Abstand: — = 10,45 m.
Die Gründung des Brückenbauwerkes ist als Flachgründung in Anlehnung an den Bestand vorgesehen. Entsprechend Bestand wird für das neue Brückenbauwerk ein massives Kastenwiderlager mit Parallelflügeln, teilweise mit Hilfsflügeln für bauzeitliche Sicherungen gewählt. Der Überbau des Rahmenbauwerkes wird als massive, schlaff bewehrte Ortbetonplatte ausgebildet, welche monolithisch mit den Widerlagern verbunden ist. Die Entwässerung erfolgt offen über die Fahrbahn in die anschließenden Rampenbereiche. Eine Bauwerksentwässerung bzw. eine durchlaufende Streckenentwässerung sind nicht zu berücksichtigen. Entsprechend Abstimmung mit der KVB wird die Oberleitungsanlage wie im Bestand vorhanden, an den Überbauunterseiten befestigt. Hierzu sind Einbauteile (Ankerschienen) nach Vorgaben der KVB vorzusehen. Sperrpausen /Trennungen für die Stadtbahntrasse sind mit der KVB vereinbart und erfolgen in mehreren Bauphasen. Der Rückbau der Bestandsbauwerke erfolgt entsprechend der Bauphasen vor Herstellung des jeweiligen Ersatzneubaus.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Köln, Nordrhein – Westfalen

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-12-21 📅
Name: Krebs + Kiefer Ingenieure GmbH Köln
Postanschrift: Butzweilerhofallee 2
Postort: Köln
Postleitzahl: 50829
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22116803530 📞
E-Mail: loers.ludger@kuk.de 📧
Land: Köln 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland – c/o Bezirksregierung Köln
Quelle: OJS 2021/S 102-268474 (2021-05-25)