Anmietung eines Dienstgebäudes für die Staatswaltschaft Mönchengladbach

Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf

Das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch den Generalstaatsanwalt in Düsseldorf (Auftraggeber), beabsichtigt zur Unterbringung der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach ein bürgerfreundliches, barrierefreies, modernes und energieeffizientes Gebäude im Innenstadtbereich langfristig anzumieten. Zu diesem Zweck sollen Flächen von einem Investor nach Vorgaben und Anforderungen des Auftraggebers geplant, errichtet und auf Grundlage eines langfristigen Mietvertrages dem Auftraggeber spätestens zum Januar 2024 zur Nutzung überlassen werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-07-09. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-05-15.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-05-15 Auftragsbekanntmachung
2020-06-26 Ergänzende Angaben
2021-11-12 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-05-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Bürogebäuden
Referenznummer: 2
Kurze Beschreibung:
Das Land Nordrhein-Westfalen, vertreten durch den Generalstaatsanwalt in Düsseldorf (Auftraggeber), beabsichtigt zur Unterbringung der Staatsanwaltschaft Mönchengladbach ein bürgerfreundliches, barrierefreies, modernes und energieeffizientes Gebäude im Innenstadtbereich langfristig anzumieten. Zu diesem Zweck sollen Flächen von einem Investor nach Vorgaben und Anforderungen des Auftraggebers geplant, errichtet und auf Grundlage eines langfristigen Mietvertrages dem Auftraggeber spätestens zum Januar 2024 zur Nutzung überlassen werden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Bürogebäuden 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Mönchengladbach, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Generalstaatsanwaltschaft Düsseldorf
Postanschrift: Sternwartstraße 31
Postleitzahl: 40223
Postort: Düsseldorf
Kontakt
Internetadresse: http://www.gsta-duesseldorf.nrw.de/ 🌏
E-Mail: generalstad@gvw.com 📧
URL der Dokumente: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNYEPDRKS/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNYEPDRKS 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-05-15 📅
Einreichungsfrist: 2020-07-09 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-05-20 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 098-232391
ABl. S-Ausgabe: 98
Zusätzliche Informationen
1. Der Auftraggeber führt ein EU-weites Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durch. 2. Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch auf dem Vergabemarktplatz NRW unter https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNYEPDRKS/documents zur Verfügung gestellt. 3. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgen ausschließlich über das o. g. Vergabeportal. Beteiligte sind daher im eigenen Interesse gehalten, die dort für diese im Falle ihrer Registrierung eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren („Holschuld des Bewerbers“). 4. Der Auftraggeber hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge Vordrucke erstellt. Diese sind zu verwenden. Die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb sowie die wesentlichen Unterlagen für das Angebotsverfahren können über das Vergabeportal abgerufen werden. Aus Gründen der Geheimhaltung werden im Teilnahmewettbewerb die funktionale Leistungsbeschreibung sowie der Mietvertrag lediglich in Form einer Auflistung der Inhalte zur Verfügung gestellt. 5. Die Teilnahmeanträge sind – ebenso wie die späteren Angebote – ausschließlich elektronisch einzureichen. 6. Der Auftraggeber wird keine Wertung zur Auswahl der am besten geeigneten Bewerber vornehmen. Es werden alle Bewerber, die die Eignungskriterien erfüllen, zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert. Bekanntmachungs-ID: CXPNYEPDRKS
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Gegenstand der Vergabe ist der Abschluss eines langfristigen Mietvertrages über ein nach den Anforderungen des Auftraggebers zu errichtendes Gebäude einschließlich vermietertypischer Leistungen des Gebäudebetriebes.
Die neue Immobilie muss dem Raum- und Flächenbedarf sowie den funktionalen, qualitativen und wirtschaftlichen Anforderungen des Auftraggebers genügen. Das Projekt kann dabei entweder durch die Anpassung eines Bestandsgebäudes, eines bereits im Bau befindlichen Objekts oder durch die Neuerrichtung einer Immobilie realisiert werden, die jeweils speziell auf die Bedürfnisse des Auftraggebers zuzuschneiden ist. Das Dienstgebäude kann allein durch den Auftraggeber oder auch gemeinsam mit weiteren Parteien genutzt werden. Es ist jedoch eine strikte Trennung von Eingangs- und Verkehrswegen vorzusehen, die jeweils eine alleinige Nutzung durch den Auftraggeber sicherstellt.
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Für die anstehende Bauaufgabe wird kein Grundstück von der Vergabestelle bereitgestellt. Die Bewerber im Teilnahmewettbewerb werden aufgefordert, mit den Bewerbungsunterlagen zum Teilnahmewettbewerb mindestens ein, höchstens jedoch 3 Grundstücke anzubieten. Die Anforderungen an die Lage des Grundstücks ergeben sich aus der Anlage 1 (Auswahlgebiet/Lageplan mit Erläuterung), die den Vergabeunterlagen zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist. An das Gebäude werden über die allgemeinen bauordnungsrechtlichen Anforderungen hinaus auftraggeberspezifische technische Anforderungen gestellt. Letztere werden den erfolgreichen Bewerbern mit der Aufforderung zur Abgabe der ersten Angebote mitgeteilt.
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Da für den Auftraggeber der neue Standort von besonderer Bedeutung ist, wird der Auftraggeber nur solche Bewerber zur Abgabe eines ersten Angebotes auffordern, die bereits mit ihrem Teilnahmeantrag durch Abgabe des Vordrucks 2 – Grundstückserklärung nachweisen können, dass sie über ein passendes Grundstück verfügen können, auf dem die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach zukünftig adäquat untergebracht werden kann. Dabei kann der Bewerber maximal drei Grundstücke anbieten. Bewerber, die den Nachweis nicht erbringen, dass sie über ein geeignetes Grundstück verfügen können, werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Damit die Bewerber nicht frühzeitig Ressourcen binden müssen, wird ihnen allerdings gestattet, das im Teilnahmewettbewerb benannte Grundstück im Laufe des Verfahrens durch ein anderes, geeignetes Grundstück zu ersetzen, wenn der Auftraggeber dazu seine Zustimmung erteilt.
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Dauer: 180 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Nach Wahl des Auftraggebers ist anschließend einmalig eine Verlängerung der Mietzeit um 5 Jahre möglich.
Nach Ablauf des Optionszeitraums verlängert sich der Mietvertrag jeweils um ein Jahr, wenn er zuvor nicht fristgemäß vom Mieter gekündigt wurde.
Beschreibung der Optionen:
Siehe oben Ziffer II.2.7): Verlängerung des Mietvertrages nach Wahl des Auftraggebers einmalig um 5 Jahre sowie nach Ablauf des Optionszeitraums fortlaufend jeweils um ein Jahr, wenn zuvor keine fristgemäße Kündigung seitens des Mieters erfolgt.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Mönchengladbach

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Alle Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen, der Auftraggeber fordert fehlende Unterlagen im Rahmen des § 16a EU VOB/A nach. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, vor Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Erklärungen und Nachweise wahrheitsgemäß eingereicht worden sind.
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Die unter "Befähigung zur Berufsausübung" geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber und bei Bewerbergemeinschaften jeweils von allen Mitgliedern vorzulegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen.
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Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen.
Folgende Eigenerklärungen/Nachweise sind erforderlich:
1. Aktueller Handelsregisterausdruck bzw. ein vergleichbares Dokument für Personengesellschaften (bspw. Partnerschaftsgesellschaft). In Ermangelung eines solchen eine gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes (auch von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bzw. von Nachunternehmern).
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2. Grundstückserklärung gemäß Vordruck 2 (siehe hierzu auch unter III.1.3.: Der Bewerber hat für jedes von ihm angebotene Grundstück eine Grundstückserklärung unter Verwendung des Vordrucks 2 sowie einen Grundbuchauszug einzureichen. Sofern er zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht Eigentümer des Grundstücks/der Grundstücke ist, hat er eine Grundstückserklärung des Fremdeigentümers, ebenfalls unter Verwendung des Vordrucks 2, sowie einen Grundbuchauszug einzureichen.
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3. Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit und zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß Vordruck 3 (zusätzlich auch von eignungsverleihenden Nachunternehmern).
4. Bewerbergemeinschaftserklärung gemäß Vordruck 5: Sofern eine Teilnahme als Bewerbergemeinschaft beabsichtigt ist, hat die Bewerbergemeinschaft mit ihrem Teilnahmeantrag eine Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und der für die Durchführung des Vertrages rechtskräftig bevollmächtigte Vertreter benannt werden. Darüber hinaus ist zu erklären, dass im Falle der Auftragserteilung alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft als Gesamtschuldner haften.
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5. Nachunternehmererklärung gemäß Vordruck 6: Wenn ein Bewerber für Leistungen Nachunternehmer einsetzen und sich auch auf die Eignung eines Nachunternehmers berufen will (Eignungsleihe), ist der Vordruck 6 zu verwenden, der den Vergabeunterlagen beigefügt ist. Zusätzlich sind die konkret nach Maßgabe dieser Bekanntmachung erforderlichen, einschlägigen Eignungsnachweise für den Nachunternehmer vorzulegen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Alle Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen, der Auftraggeber fordert fehlende Unterlagen im Rahmen des § 16a EU VOB/A nach. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, vor Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Erklärungen und Nachweise wahrheitsgemäß eingereicht worden sind.
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Die unter „Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit“ geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber und bei Bewerbergemeinschaften von der Bewerbergemeinschaft als solcher vorzulegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen.
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Folgende Eigenerklärungen/Nachweise sind erforderlich:
1. Durchschnittlicher Jahresgesamtumsatz netto aus Leistungen der Objektplanung, §§ 33 ff. HOAI in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäfts-/Kalenderjahren (2016, 2017, 2018).
2. Durchschnittlicher Jahresgesamtumsatz netto aus der Projektentwicklung und dem Betrieb von Gebäuden in den letzten drei abgeschlossenen Geschäfts-/Kalenderjahren (2016, 2017, 2018).
3. Vorlage einer qualifizierten Bankenauskunft mit Aussagen zur Art und Dauer der Geschäftsbeziehung, Unregelmäßigkeiten im Geschäfts- und Zahlungsverhalten (Einhaltung von Zahlungsverpflichtungen), allgemeine Beurteilung der finanziellen Verhältnisse (Bonität) sowie Beurteilung der Kreditwürdigkeit.
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Für die Eigenerklärungen zu III.1.1.1) und 2) ist der Vordruck 4 zu verwenden, der den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
Mindeststandards:
Zu III.1.2)1)
Mindestkriterium für den durchschnittlichen Jahresumsatz netto aus Leistungen der Objektplanung ist ein Umsatz von 500 000 EUR netto pro Jahr. Die Nichterfüllung des Mindestkriteriums führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags.
Zu III.1.2)2)
Mindestkriterium für den durchschnittlichen Jahresumsatz netto aus Leistungen der Projektentwicklung und dem Betrieb von Gebäuden ist ein Umsatz von 10 Mio. EUR netto pro Jahr. Die Nichterfüllung des Mindestkriteriums führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags.
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Zu III.1.2)3)
Mindestkriterium für die Bankenauskunft ist, dass diese nicht vor dem 1.1.2020 ausgestellt worden sein darf. Die Nichterfüllung des Mindestkriteriums führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Alle Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen, der Auftraggeber fordert fehlende Unterlagen im Rahmen des § 16a EU VOB/A nach. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, vor Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Erklärungen und Nachweise wahrheitsgemäß eingereicht worden sind.
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Die unter „Technische und berufliche Leistungsfähigkeit“ geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber und bei Bewerbergemeinschaften von der Bewerbergemeinschaft als solcher vorzulegen, soweit sich aus den Vergabeunterlagen nichts anderes ergibt. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen.
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Folgende Eigenerklärungen/Nachweise sind erforderlich:
1. Nachweis des Bewerbers über die Gesamtmitarbeiterzahl des Objektplaners (fachliche Mitarbeiter) der letzten drei abgeschlossenen Geschäfts-/Kalenderjahre (2016, 2017, 2018).
2. Fachkunde/Referenzen des Objektplaners:
Bewerber müssen mindestens 2 Referenzen des Objektplaners für die Planung vergleichbarer Gebäude vorlegen. Eine Vergleichbarkeit der Referenz ist nur dann gegeben, wenn die nachfolgenden Kriterien erfüllt werden:
— Baukosten KG 200-600: > 4 Mio. EUR netto;
— BGF: mind. 2 500 m
— Nutzungsart: Büro- und Verwaltungsgebäude;
— Leistungsphasen 2-5 (ggfs. 5 anteilig) gem. § 34 HOAI) im Wesentlichen erbracht;
— Leistungsphasen 4 und 5 (ggfs. 5 anteilig) gem. § 34 HOAI) im Wesentlichen erbracht im Zeitraum von 5 Jahren (2015-2020);
— eine Referenz muss zudem Gebäude mit erhöhten Sicherheitsanforderungen (z. B. Sicherheitsverglasung im EG-Bereich, Sicherheitsschleuse, Zugangskontrolle, etc.) betreffen.
3. Nachweis des Bewerbers über die Gesamtmitarbeiterzahl (fachliche Mitarbeiter) des Projektentwicklers der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre (2016, 2017, 2018).
4. Fachkunde/Referenzen des Projektentwicklers:
Es sind 2 vergleichbare Referenzen für Projektentwicklungsleistungen einzureichen.
Die Vergleichbarkeit einer Referenz ist nur dann gegeben, wenn die nachfolgenden Kriterien erfüllt werden:
— Neubau inklusive Standortbeschaffung oder umgebauter Bestand eines im Eigentum befindlichen Gebäudes;
— Innerhalb des Projektes müssen die Leistungsbereiche Projektentwicklung, Planung und Koordination der Ausführung durchgeführt worden sein;
— Fertigstellung (Abnahme) des Gebäudes in den letzten 5 Jahren (2015-2020).
5. Darstellung des Unternehmens mit Angaben zu Rechtsform, Konzernzugehörigkeit, Aufgabe innerhalb des Projektes sowie einer Beschreibung, die das jeweilige Unternehmen im Hinblick auf die für den Auftrag relevanten Tätigkeitsbereiche vorstellt.
Die Unternehmensdarstellung ist vom Bewerber, von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft und von jedem eignungsverleihenden Nachunternehmer einzureichen.
Für die vorstehenden Eigenerklärungen und Angaben zu III.1.3)1) bis 5) ist der Vordruck 4 zu verwenden, der den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
6. Grundstückserklärung mit Anlagen (Verfügungsberechtigung, Lageplan und Machbarkeitsnachweis).
7. Darstellung der Erfüllung der Anforderungen an das angebotene Grundstück und Darstellung der Erfüllung der Mindestanforderungen (siehe dazu die zugehörigen Angaben unter „Möglicherweise geforderte Mindeststandards“)
Die Nachweise unter III.1.3)6) und III.1.3)7) sind anhand und nach Maßgabe des Vordrucks 2 – Grundstückserklärung einzureichen, der den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
Mindeststandards:
Zu III.1.3)1)
Mindestanforderung ist eine Mindestanzahl an Gesamtmitarbeitern (fachliche Mitarbeiter) von 5 in jedem der drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags.
Zu III.1.3)2)
Es müssen mindestens 2 vergleichbare Referenzen gemäß der definierten Kriterien der Vergleichbarkeit eingereicht werden. Davon muss mindestens eine Referenz Gebäude mit erhöhten Sicherheitsanforderungen (z. B. Sicherheitsverglasung im EG-Bereich, Sicherheitsschleuse, Zugangskontrolle, etc.) betreffen.
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Die Nichterfüllung der Mindestanforderungen führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags.
Zu III.1.3)3)
Mindestanforderung ist eine Mindestanzahl von 10 Mitarbeitern in jedem der drei abgeschlossenen Geschäftsjahre. Die Nichterfüllung der Mindestanforderung führt zum Ausschluss des Teilnahmeantrags.
Zu III.1.3.4)
Die Vorlage von 2 vergleichbaren Referenzen gemäß der definierten Kriterien der Vergleichbarkeit ist ein Mindestkriterium. Wird dieses nicht erfüllt, führt dies zum Ausschluss des Teilnahmeantrags.
Zu III.1.3.6)
a) Mindestanforderungen an den Lagenachweis:
Das Grundstück muss innerhalb der Gebietsgrenzen zur Standortwahl (siehe Auswahlgebiet/Lageplan mit Erläuterung, Anlage 1) liegen. Ein Lageplan im Maßstab 1:500 mit eindeutiger Darstellung der Grundstücksgrenzen sowie Kennzeichnung der fußläufigen/verkehrlichen Erschließung ist vorzulegen.
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b) Mindestanforderungen an den Machbarkeitsnachweis:
Vom Bewerber muss plausibel dargestellt werden, ob eine straßenseitige Bebauung des Grundstücks im planungs- und bauordnungsrechtlichen Rahmen und unter Beachtung raumprogrammatischer und funktionaler Anforderungen des Auftraggebers möglich ist. Ein überschlägiger geometrisch-räumlicher Nachweis der grundsätzlichen Machbarkeit ist zu führen.
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c) Der Bewerber muss durch Unterzeichnung des Vordruckes 2 – Grundstückserklärung erklären, dass er im Falle der Projektrealisierung über das Grundstück verfügen kann und hat hierfür einen entsprechenden Grundbuchauszug vorzulegen. Aus dem vorgelegten Grundbuchauszug muss sich ergeben, dass
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— der Bewerber Eigentümer des Grundstückes ist oder
— ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft Eigentümer ist oder
— ein Nachunternehmer Eigentümer des Grundstücks ist.
Der Nachweis, dass der Bewerber über das Grundstück verfügt, kann auch dadurch geführt werden, dass der aktuelle Eigentümer oder Verfügungsberechtigte des Grundstückes sich durch Abgabe des Vordruckes 2 – Grundstückserklärung unter Angabe des Namens des Erklärenden (Textform) bereit erklärt, im Falle der Projektrealisierung das Grundstück an den Bewerber, die Bewerbergemeinschaft oder einen Nachunternehmer zu übereignen oder zur Bebauung und Nutzung über die Laufzeit des Mietvertrages zur Verfügung zu stellen, wobei die Zurverfügungstellung durch ein dingliches Recht abgesichert sein muss.
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Der Grundbuchauszug und die Grundstückserklärung gemäß Vordruck 2 müssen in diesem Verfahrensstadium nicht notariell beglaubigt sein.
Zu III.1.3)7)
Das Grundstück darf keines der nachfolgenden Ausschlusskriterien erfüllen:
a) auf dem Grundstück besteht im Zeitpunkt der Abgabe des verbindlichen Angebotes kein öffentliches Baurecht, welches die Genehmigung des Vorhabens sicher erwarten lässt,
b) Grundstück ist nicht für Büronutzung geeignet,
c) Lage, bei der die geforderten Grundstücksein-/-ausfahrten ausschließlich über ein Gelände führen, das Zugangsbeschränkungen aufweist oder zukünftig aufweisen kann.
Wird eines der vorstehenden Ausschlusskriterien erfüllt, führt dies zur Nichtberücksichtigung des betreffenden angebotenen Grundstücks.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Einhaltung der Besonderen Vertragsbedingungen des Landes NRW zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (BVB TVgG NRW). Diese sind den Vergabeunterlagen beigefügt.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-08-06 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNYEPDRKS/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Der Auftraggeber führt ein EU-weites Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durch.
2. Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch auf dem Vergabemarktplatz NRW unter https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNYEPDRKS/documents zur Verfügung gestellt.
3. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgen ausschließlich über das o. g. Vergabeportal. Beteiligte sind daher im eigenen Interesse gehalten, die dort für diese im Falle ihrer Registrierung eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren („Holschuld des Bewerbers“).
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4. Der Auftraggeber hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge Vordrucke erstellt. Diese sind zu verwenden. Die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb sowie die wesentlichen Unterlagen für das Angebotsverfahren können über das Vergabeportal abgerufen werden. Aus Gründen der Geheimhaltung werden im Teilnahmewettbewerb die funktionale Leistungsbeschreibung sowie der Mietvertrag lediglich in Form einer Auflistung der Inhalte zur Verfügung gestellt.
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5. Die Teilnahmeanträge sind – ebenso wie die späteren Angebote – ausschließlich elektronisch einzureichen.
6. Der Auftraggeber wird keine Wertung zur Auswahl der am besten geeigneten Bewerber vornehmen. Es werden alle Bewerber, die die Eignungskriterien erfüllen, zur Abgabe eines ersten Angebots aufgefordert.
Bekanntmachungs-ID: CXPNYEPDRKS

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 221147-2889 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,
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3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen,
4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Quelle: OJS 2020/S 098-232391 (2020-05-15)
Ergänzende Angaben (2020-06-26)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-06-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-07-01 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 125-305592
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 098-232391
ABl. S-Ausgabe: 125
Quelle: OJS 2020/S 125-305592 (2020-06-26)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-11-12)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-11-12 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-11-17 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 223-586105
ABl. S-Ausgabe: 223
Zusätzliche Informationen
Die Aufhebung erfolgt nach § 17 EU Abs. 1 Nr. 1 VOB/A. Nach Ablauf der Angebotsfrist lagen keine finalen Angebote vor, die den Vergabeunterlagen entsprachen. Bekanntmachungs-ID: CXPNYEPDCUH

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Da für den Auftraggeber der neue Standort von besonderer Bedeutung ist, wird der Auftraggeber nur solche Bewerber zur Abgabe eines ersten Angebotes auffordern, die bereits mit ihrem Teilnahmeantrag durch Abgabe des Vordrucks 2 - Grundstückserklärung nachweisen können, dass sie über ein passendes Grundstück verfügen können, auf dem die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach zukünftig adäquat untergebracht werden kann. Dabei kann der Bewerber maximal drei Grundstücke anbieten. Bewerber, die den Nachweis nicht erbringen, dass sie über ein geeignetes Grundstück verfügen können, werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Damit die Bewerber nicht frühzeitig Ressourcen binden müssen, wird ihnen allerdings gestattet, das im Teilnahmewettbewerb benannte Grundstück im Laufe des Verfahrens durch ein anderes, geeignetes Grundstück zu ersetzen, wenn der Auftraggeber dazu seine Zustimmung erteilt.
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Beschreibung der Optionen:
Siehe oben Ziffer II.2.7): Verlängerung des Mietvertrages nach Wahl des Auftraggebers einmalig um 5 Jahre sowie nach Ablauf des Optionszeitraums fortlaufend jeweils um ein Jahr, wenn zuvor keine fristgemäße Kündigung seitens des Mieters erfolgt

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität / Effizienz
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Funktionalität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 35 %
Preis (Gewichtung): 45 %

Referenz
Zusätzliche Informationen
Die Aufhebung erfolgt nach § 17 EU Abs. 1 Nr. 1 VOB/A. Nach Ablauf der Angebotsfrist lagen keine finalen Angebote vor, die den Vergabeunterlagen entsprachen.
Bekanntmachungs-ID: CXPNYEPDCUH

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
1. Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen.
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
Mehr anzeigen
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
4. Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Quelle: OJS 2021/S 223-586105 (2021-11-12)