Arbeitsmedizinische und sicherheitstechnische Betreuung

Land NRW vertreten durch die Bezirksregierung Köln

Die Bezirksregierung Köln beabsichtigt den Vorgaben des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG) in Verbindung mit der Unfallverhütungsvorschrift "Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit" (DGUV Vorschrift 2), durch die Beauftragung eines überbetrieblichen, betriebsärztlichen, und sicherheitstechnischen Dienstes nachzukommen. Der Auftrag ist Gegenstand dieser Ausschreibung und ist in die folgenden Lose aufgeteilt:
— Los I: Arbeitsmedizinische Betreuung durch einen Betriebsarzt,
— Los II: Sicherheitstechnische Betreuung durch eine Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-01-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-12-18.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-12-18 Auftragsbekanntmachung
2021-04-13 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-12-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Betriebliche Gesundheitsfürsorge
Referenznummer: 2020-115
Kurze Beschreibung:
Die Bezirksregierung Köln beabsichtigt den Vorgaben des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG) in Verbindung mit der Unfallverhütungsvorschrift "Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit" (DGUV Vorschrift 2), durch die Beauftragung eines überbetrieblichen, betriebsärztlichen, und sicherheitstechnischen Dienstes nachzukommen. Der Auftrag ist Gegenstand dieser Ausschreibung und ist in die folgenden Lose aufgeteilt: — Los I: Arbeitsmedizinische Betreuung durch einen Betriebsarzt, — Los II: Sicherheitstechnische Betreuung durch eine Fachkraft für Arbeitssicherheit.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Betriebliche Gesundheitsfürsorge 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Betriebliche Gesundheitsfürsorge 📦
Dienstleistungen im Bereich Gesundheitsschutz und Sicherheit 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Köln, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land NRW vertreten durch die Bezirksregierung Köln
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postleitzahl: 50667
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: https://www.brk.nrw.de 🌏
E-Mail: tim.goetten@brk.nrw.de 📧
Telefon: +49 221-1473059 📞
Fax: +49 221-1472876 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXS7YDCYYHV/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXS7YDCYYHV 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-12-18 📅
Einreichungsfrist: 2021-01-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-12-23 📅
Datum des Beginns: 2021-04-01 📅
Datum des Endes: 2023-03-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 250-625023
ABl. S-Ausgabe: 250
Zusätzliche Informationen
1. Vertraulichkeit: Die Unterlagen einschließlich sämtlicher Formulare und Vertragsunterlagen sowie die darin enthaltenen Informationen und alle weiteren von dem Auftraggeber zur Verfügung gestellten Informationen sind vom Bieter vertraulich zu behandeln. Die betreffenden Unterlagen bzw. die in ihnen enthaltenen Informationen dürfen von dem Bieter nur für Zwecke dieses Vergabeverfahrens verwendet, vervielfältigt oder Dritten zugänglich gemacht werden. 2. Vertragsbestandteile: Für die Durchführung des verfahrensgegenständlichen Auftrags gelten der zum jeweiligen Los den Vergabeunterlagen beigefügte Vertrag und die darin genannten Vertragsbestandteile. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Auftragnehmers und ggf. beteiligter Partner werden nicht Bestandteil des Vertrages. Es wird darauf hingewiesen, dass Angebote, die unter Beifügung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Bieters oder seiner Partner/Unterauftragnehmer abgegeben werden, zum Ausschluss führen können. 3. Mit dem Angebot ist das Formular 324 – Angebotsschreiben einzureichen. 4. Jeder Bieter und jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot eine „Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen entsprechend Formular 521 EU – Eigenerklärung Ausschlussgründe einzureichen. 5. Die Erklärung zur Bietergemeinschaft Formular 531 EU – Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung haben alle Mitglieder einer Bietergemeinschaft mit dem Angebot gemeinsam abzugeben. 6. Unterauftragnehmer Beabsichtigt der Bieter, Unterauftragnehmer einzubeziehen, hat er den Umfang der Leistungen des Unterauftragnehmers entsprechend in der Unterlage "Erklärung Unterauftrag/Eignungsleihe, Formular 532 EU" anzugeben. Die mit dem Angebot vorzulegenden Nachweise und Erklärungen zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung bzw. der wirtschaftlichen und finanziellen und technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind – bezogen auf die für die Unterauftragnehmer vorgesehenen Leistungsbereiche – für diese Unternehmen auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers zu dem vom Auftraggeber bestimmten Zeitpunkt vorzulegen. Dies gilt ebenso für die Vorlage einer Verpflichtungserklärung der betreffenden Unternehmen entsprechend Formular 533 EU „Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer/Eignungsleiher", mit der der Bieter nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden. Weiterhin ist das Formular 521 EU „Eigenerklärung Ausschlussgründe" für jeden Unterauftragnehmer bis spätestens vor Vertragsschluss unterschrieben vorzulegen. 7. Eignungsleihe Nimmt der Bieter im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle oder technische und berufliche Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen (z. B. Unterauftragnehmer) in Anspruch, sind die Nachweise und Erklärungen zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung bzw. der wirtschaftlichen und finanziellen und technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sowie zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen auch für diese Unternehmen bereits mit dem Angebot vorzulegen. Darüber hinaus muss der Bieter durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen entsprechend Formular 533 EU „Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer/Eignungsleiher" nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden. Im Falle der Inanspruchnahme zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit müssen der Bieter und das in Anspruch genommene Unternehmen entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe gemeinsam für die Auftragsausführung haften; die Haftungserklärung ist gleichzeitig mit der Verpflichtungserklärung entsprechend Formular 533 EU „Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer/Eignungsleiher" abzugeben. Bekanntmachungs-ID: CXS7YDCYYHV
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Bezirksregierung Köln beabsichtigt den Vorgaben des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG) in Verbindung mit der Unfallverhütungsvorschrift "Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit" (DGUV Vorschrift 2), durch die Beauftragung eines überbetrieblichen, betriebsärztlichen, und sicherheitstechnischen Dienstes nachzukommen. Der Auftrag ist Gegenstand dieser Ausschreibung und ist in die folgenden Lose aufgeteilt:
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— Los I: Arbeitsmedizinische Betreuung durch einen Betriebsarzt,
— Los II: Sicherheitstechnische Betreuung durch eine Fachkraft für Arbeitssicherheit.
Höchstzahl der Lose, die an einen Bieter vergeben werden: 2
Bezeichnung des Loses: Arbeitsmedizinische Betreuung
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Der Beschaffungsgegenstand für Los 1 umfasst die arbeitsmedizinische Betreuung der Bezirksregierung Köln und ihrer knapp 2 000 Beschäftigten, die in den Dienststellen, Köln, Bonn, Aachen, Jülich und Eitorf sowie den Landesunterkünften (Flüchtlingsunterkünften) tätig sind. Ziel ist es, durch eine qualifizierte betriebsärztliche Betreuung, die einem ganzheitlichen und interdisziplinären Ansatz folgt, den Gesundheitsschutz der Beschäftigten zu verwirklichen und kontinuierlich zu verbessern. Der Auftragnehmer hat die Grundbetreuung und die betriebsspezifischen Aufgaben zu erfüllen, die sich aus § 3 Arbeitssicherheitsgesetz in Verbindung mit der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 „Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit" ergeben. Darüber hinaus obliegen dem Auftragnehmer unter anderem die Durchführung aller erforderlichen arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen nach staatlichen und berufsgenossenschaftlichen Vorschriften sowie die Durchführung von Grippeschutzimpfungen und, soweit vorhanden, Corona-Schutzimpfungen. Ferner ist er aufgefordert, an betrieblichen Gesundheitstagen und primärpräventiv ausgerichteten, problemorientierten Handlungsprogrammen mitzuwirken sowie an den Ortsbegehungen durch den Arbeitsschutz teilzunehmen. Die konkreten Leistungen und Verpflichtungen im Rahmen der betriebsärztlichen Betreuung ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
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Das für den Einsatz als Betriebsarzt vorgesehene Personal muss berechtigt sein, den ärztlichen Beruf auszuüben und über die zur Erfüllung der übertragenen Aufgaben erforderliche arbeitsmedizinische Fachkunde verfügen, die entsprechend den Anforderungen unter Ziffer III.1.3) nachzuweisen ist.
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Beschreibung der Verlängerungen:
Mit einer Frist von 3 Monaten zum Laufzeitende kann der Auftraggeber den Vertrag durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer 2 Mal um jeweils ein Jahr verlängern.
Beschreibung der Optionen:
Mit einer Frist von 3 Monaten zum Laufzeitende kann der Auftraggeber den Vertrag
Durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer 2 Mal um jeweils ein Jahr verlängern.
Bezeichnung des Loses: Sicherheitstechnische Betreuung
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Der Beschaffungsgegenstand für Los 2 umfasst die sicherheitstechnische Betreuung der Bezirksregierung Köln und ihrer knapp 2 000 Beschäftigten, die in den Dienststellen, Köln, Bonn, Aachen, Jülich und Eitorf sowie den Landesunterkünften (Flüchtlingsunterkünften) tätig sind. Ziel ist es, durch eine qualifizierte sicherheitstechnische Betreuung, die einem ganzheitlichen und interdisziplinären Ansatz folgt, den Gesundheitsschutz der Beschäftigten zu verwirklichen und kontinuierlich zu verbessern. Der Auftragnehmer hat die Grundbetreuung und die betriebsspezifischen Aufgaben zu erfüllen, die sich aus § 6 Arbeitssicherheitsgesetz in Verbindung mit der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 „Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit" ergeben. Darüber hinaus obliegen dem Auftragnehmer unter anderem eine Unterstützung und Unterrichtung der Behördenleitung und Vertretungen in der Behörde in allen Belangen, des Arbeitsschutzes, insbesondere der Weiterentwicklung des behördlichen Arbeitsschutz- und Gesundheitsmanagements und die Erstellung von Betriebsanweisungen, eines jährlichen Auditierungsberichtes und die Durchführung von Unterweisungen und Schulungen. Ferner ist er aufgefordert, an betrieblichen Gesundheitstagen und primärpräventiv ausgerichteten, problemorientierten Handlungsprogrammen mitzuwirken sowie Ortsbegehungen vorzunehmen. Die konkreten Leistungen und Verpflichtungen im Rahmen der sicherheitstechnischen Betreuung ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
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Das für den Einsatz als Fachkraft für Arbeitssicherheit vorgesehene Personal muss den Anforderungen nach § 7 ASiG genügen und über die erforderliche sicherheitstechnische Fachkunde verfügen, die entsprechend den Anforderungen unter Ziffer III.1.3) nachzuweisen ist.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Bezirksregierung Köln – Standort Köln Zeughausstr. 2-10
50667 Köln
Weitere Dienststellen: Bonn, Aachen, Jülich, Eitorf und Landesunterkünfte. Eine detaillierte Aufstellung aller zu betreuenden Dienststellen/Standorte befindet sich in Nummer 3 der Leistungsbeschreibung.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Los 1 und Los 2:
— Aktueller Nachweis der Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister oder Nachweis der erlaubten Berufsausübung auf andere Weise je nach den Rechtsvorschriften desjenigen Staates, in dem der Bieter niedergelassen ist (nicht älter als 6 Monate, wobei für die Berechnung der Tag maßgeblich ist, an dem die Angebotsfrist endet). Die Vorlage einer Fotokopie reicht aus.
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Die geforderten Nachweise sind von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft zu erbringen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Los 1 und Los 2:
— Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Unternehmens und Eigenklärung über den Umsatz des Unternehmens in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags – betriebsärztliche bzw. sicherheitstechnische Betreuung – bezogen auf die letzten 3 Geschäftsjahre entsprechend beigefügtem Formular „Eigenerklärung zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit". Sollte ein Unternehmen erst seit weniger als 3 Jahren bestehen, sind die entsprechenden Angaben für die Geschäftsjahre seit Unternehmensgründung zu machen. Es ist zudem gesondert und unter Angabe des Gründungszeitpunkts zu erklären, dass das betreffende Unternehmen seit weniger als 3 Jahren besteht.
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Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind bei Angeboten, die in die engere Wahl kommen, zur entsprechenden Eigenerklärung eine Bestätigung eines vereidigten Wirtschaftsprüfers/Steuerberaters oder entsprechend testierte Jahresabschlüsse oder entsprechend testierte Gewinn- und Verlustrechnungen vorzulegen.
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— Nachweis einer entsprechenden Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen je Schadensfall in Höhe von mindestens 1 500 000 EUR für Personenschäden, mindestens 1 000 000 EUR für Sachschäden und mindestens 250 000 EUR für Vermögensschäden, zweifach maximiert pro Versicherungsjahr, durch Vorlage eines vom Versicherer ausgestellten Versicherungsnachweises oder durch Vorlage einer schriftlichen Erklärung des Versicherers, dass dieser im Auftragsfall bereit ist, eine Versicherung entsprechend der Bekanntmachung mit den vorgenannten Mindestdeckungssummen abzuschließen.
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Die geforderten Nachweise sind von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft zu erbringen.
Mindeststandards:
Für Los 1 und Los 2:
— Nachweis einer entsprechenden Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen je Schadensfall in Höhe von mindestens 1 500 000 EUR für Personenschäden, mindestens 1 000 000 EUR für Sachschäden und mindestens 250.000 EUR für Vermögensschäden, zweifach maximiert pro Versicherungsjahr, durch Vorlage eines vom Versicherer ausgestellten Versicherungsnachweises oder durch Vorlage einer schriftlichen Erklärung des Versicherers, dass dieser im Auftragsfall bereit ist, eine Versicherung entsprechend der Bekanntmachung mit den vorgenannten Mindestdeckungssummen abzuschließen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Für die Beurteilung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit einer Bietergemeinschaft wird die Bietergemeinschaft grundsätzlich als Ganzes beurteilt.
Los 1:
Die Erfahrungen und eine interne Qualitätssicherung müssen im Falle einer Bietergemeinschaft von denjenigen Mitgliedern nachgewiesen werden, die die betriebsärztliche Betreuung ausführen sollen. Entsprechend müssen im Hinblick auf die Anforderung der Vorlagen von Referenzlisten diese bei Bietergemeinschaften von jedem Bietergemeinschaftsmitglied bzw. für das zur Leistungserbringung vorgesehene Personal vorgelegt werden, das einen Teil der Leistung – betriebsärztliche Betreuung – erbringen soll. Dies gilt auch für den Nachweis eines internen Qualitätsmanagementsystems.
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Los 2:
Die Erfahrungen und eine interne Qualitätssicherung müssen im Falle einer Bietergemeinschaft von denjenigen Mitgliedern nachgewiesen werden, die die sicherheitstechnische Betreuung ausführen sollen. Entsprechend müssen im Hinblick auf die Anforderung der Vorlagen von Referenzlisten diese bei Bietergemeinschaften von jedem Bietergemeinschaftsmitglied bzw. für das zur Leistungserbringung vorgesehene Personal vorgelegt werden, das einen Teil der Leistung – sicherheitstechnische Betreuung – erbringen soll. Dies gilt auch für den Nachweis eines internen Qualitätsmanagementsystems.
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Anforderungen Erklärungen und Nachweise für Los 1:
— Nachweis von Erfahrungen anhand von Referenzen entsprechend beigefügtem Formular „Angaben zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit":
Vorlage einer Liste mit einer Darstellung von Referenzen des Bieters über die Ausführung von mit den hier zu vergebenden Leistungen vergleichbaren Leistungen in den letzten höchstens 3 Jahren (maßgeblich für die Berechnung ist der Tag, an dem die Angebotsfrist endet).
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Die entsprechenden Darstellungen müssen eine hinreichende Beschreibung der im Rahmen des Referenzauftrags durch den Bieter erbrachten wesentlichen Leistungen unter Angabe einer Auftragsbezeichnung, des Auftraggebers (Name, Anschrift), der Anzahl der betreuten Beschäftigten beim betreffenden Auftraggeber, des Leistungszeitraumes, des zeitlichen Auftragsumfangs in Personentagen, des Auftragswertes (netto; ca.) und der Rolle des Leistungserbringers bei der Auftragsausführung enthalten. Anzugeben sind zudem ein Ansprechpartner beim betreffenden Auftraggeber nebst Adresse und Telefonnummer des Ansprechpartners.
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— Namentliche Benennung und Angaben zur beruflichen Qualifikation des für die Leistungserbringung vorgesehenen Personals unter Verwendung des beigefügten Formulars „Angaben zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit",
Vorlage einer Liste mit einer Darstellung von Referenzen über die Ausführung von mit den hier zu vergebenden Leistungen vergleichbaren Leistungen der jeweiligen für die Erbringung der betriebsärztlichen Betreuung vorgesehenen Personen in den letzten höchstens 3 Jahren (maßgeblich für die Berechnung ist der Tag, an dem die Angebotsfrist endet).
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Die entsprechenden Darstellungen müssen eine hinreichende Beschreibung der im Rahmen des Referenzauftrags durch die jeweilige Person erbrachten wesentlichen Leistungen unter Angabe einer Auftragsbezeichnung, des Auftraggebers (Name, Anschrift), der Anzahl der betreuten Beschäftigten beim betreffenden Auftraggeber, des Leistungszeitraumes, des zeitlichen Auftragsumfangs in Personentagen, des Auftragswertes (netto; ca.) und der Rolle der jeweiligen Person bei der Auftragsausführung enthalten. Anzugeben sind zudem ein Ansprechpartner beim betreffenden Auftraggeber nebst Adresse und Telefonnummer des Ansprechpartners. Aus mindestens einem für eine Person benannten Referenzprojekt muss sich die Erfahrung in der betriebsärztlichen Betreuung von Auftraggebern mit mehr als 1.000 Beschäftigten ergeben.
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— Das für den Einsatz als Betriebsarzt vorgesehene Personal muss berechtigt sein, den ärztlichen Beruf auszuüben und über die zur Erfüllung der übertragenen Aufgaben erforderliche arbeitsmedizinische Fachkunde verfügen. Hierzu müssen für das für die Leistungserbringung benannte Personal jeweils vorgelegt werden:
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Nachweis der Berechtigung zur Führung der Gebietsbezeichnung "Arbeitsmedizin" oder der Zusatzbezeichnung "Betriebsmedizin" im Sinne des § 4 ASiG i.V.m. § 3 der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 oder abweichend hiervon durch Vorlage der in § 6 Abs. 1 der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 benannten Bescheinigungen.
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— Für die als Assistenzpersonal zur Leistungserbringung vorgesehenen, namentlich zu benennenden Personen ist jeweils ein Nachweis der erfolgreichen Ausbildung zum/zur medizinischen Fachangestellten durch Vorlage einer entsprechenden Qualifikationsbescheinigung zu erbringen,
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— Eigenerklärung, aus der ersichtlich ist, welche medizinischen Sachmittel (Ausstattung/technische Ausrüstung) dem Bieter für die Ausführung des Auftrages zur Verfügung stehen; insoweit müssen dem Bieter für die arbeitsmedizinische bzw. betriebsärztliche Betreuung mindestens folgende medizinischen Sachmittel zur Verfügung stehen:
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— Audiometer,
— Sehtestgeräte,
— EKG,
— Ergometer,
— Blutdruckmessgeräte,
— Röntgenbildbetrachter und
— Lungenfunktionsgeräte,
— Nachweis eines internen Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001 oder gleichwertig durch Vorlage eines entsprechenden Zertifikates einer unabhängigen, akkreditierten Zertifizierungsstelle,
Anforderungen Erklärungen und Nachweise für Los 2,
— Nachweis der Erfahrungen anhand von Referenzen entsprechend beigefügtem Formular „Angaben zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit":
Die entsprechenden Darstellungen müssen eine hinreichende Beschreibung der im Rahmen des Referenzauftrags durch den Bieter erbrachten wesentlichen Leistungen unter Angabe einer Auftragsbezeichnung, des Auftraggebers (Name, Anschrift), der Anzahl der Beschäftigten beim betreffenden Auftraggeber, des Leistungszeitraumes, des zeitlichen Auftragsumfangs in Personentagen, des Auftragswertes (netto; ca.) und der Rolle des Leistungserbringers bei der Auftragsausführung enthalten. Anzugeben sind zudem ein Ansprechpartner beim betreffenden Auftraggeber nebst Adresse und Telefonnummer des Ansprechpartners.
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— Namentliche Benennung und Angaben zur beruflichen Qualifikation des für die Leistungserbringung vorgesehenen Personals unter Verwendung des beigefügten Formulars "Angaben zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit",
Vorlage einer Liste mit einer Darstellung von Referenzen über die Ausführung von mit den hier zu vergebenden Leistungen vergleichbaren Leistungen der jeweiligen für die Erbringung der sicherheitstechnischen Betreuung vorgesehenen Personen in den letzten höchstens 3 Jahren (maßgeblich für die Berechnung ist der Tag, an dem die Angebotsfrist endet) unter Verwendung des Formulars „Angaben zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit".
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Die entsprechenden Darstellungen müssen eine hinreichende Beschreibung der im Rahmen des Referenzauftrags durch die jeweilige Person erbrachten wesentlichen Leistungen unter Angabe einer Auftragsbezeichnung, des Auftraggebers (Name, Anschrift), der Anzahl der Beschäftigten beim betreffenden Auftraggeber, des Leistungszeitraumes, des zeitlichen Auftragsumfangs in Personentagen, des Auftragswertes (netto; ca.) und der Rolle der jeweiligen Person bei der Auftragsausführung enthalten. Anzugeben sind zudem ein Ansprechpartner beim betreffenden Auftraggeber nebst Adresse und Telefonnummer des Ansprechpartners. Aus mindestens einem für eine Person benannten Referenzprojekt muss sich die Erfahrung in der sicherheitstechnischen Betreuung von Auftraggebern mit mehr als 1.000 Beschäftigten ergeben.
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— Das für den Einsatz als Fachkraft für Arbeitssicherheit vorgesehene Personal muss die Anforderungen nach § 7 ASiG erfüllen und über die erforderliche sicherheitstechnische Fachkunde verfügen. Hierzu müssen für das für die Leistungserbringung benannte Personal jeweils vorgelegt werden:
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Vorlage entsprechender Bescheinigungen im Sinne des § 7 ASiG in Verbindung mit § 4 der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 oder abweichend hiervon Nachweis des Vorliegens der in § 6 Abs. 2 der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 genannten Voraussetzungen.
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— Nachweis eines internen Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001 oder gleichwertig durch Vorlage eines entsprechenden Zertifikates einer unabhängigen, akkreditierten Zertifizierungsstelle
Die geforderten Nachweise sind von jedem Mitglied einer Bietergemeinschaft zu erbringen, soweit nicht in dieser Ziffer Abweichendes geregelt wird.
Mindeststandards:
Für Los 1:
— Aus mindestens einem für eine Person benannten Referenzprojekt muss sich die Erfahrung in der betriebsärztlichen Betreuung von Auftraggebern mit mehr als 1 000 Beschäftigten ergeben,
— Das für den Einsatz als Betriebsarzt vorgesehene Personal muss berechtigt sein, den ärztlichen Beruf auszuüben und über die zur Erfüllung der übertragenen Aufgaben erforderliche arbeitsmedizinische Fachkunde verfügen. Hierzu müssen für das für die Leistungserbringung benannte Personal jeweils vorgelegt werden:
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Nachweis der Berechtigung zur Führung der Gebietsbezeichnung „Arbeitsmedizin" oder der Zusatzbezeichnung „Betriebsmedizin" im Sinne des § 4 ASiG i. V. m. § 3 der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 oder abweichend hiervon durch Vorlage der in § 6 Abs. 1 der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 benannten Bescheinigungen.
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— Für die als Assistenzpersonal zur Leistungserbringung vorgesehenen, namentlich zu benennenden Personen ist jeweils ein Nachweis der erfolgreichen Ausbildung zum/zur medizinischen Fachangestellten durch Vorlage einer entsprechenden Qualifikationsbescheinigung zu erbringen,
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— Dem Bieter müssen für die arbeitsmedizinische bzw. betriebsärztliche Betreuung mindestens folgende medizinischen Sachmittel zur Verfügung stehen:
— Audiometer,
— Sehtestgeräte,
— EKG,
— Ergometer,
— Blutdruckmessgeräte,
— Röntgenbildbetrachter und
— Lungenfunktionsgeräte
— Nachweis eines internen Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001 oder gleichwertig durch Vorlage eines entsprechenden Zertifikates einer unabhängigen, akkreditierten Zertifizierungsstelle
Für Los 2:
— Aus mindestens einem für eine Person benannten Referenzprojekt muss sich die Erfahrung in der sicherheitstechnischen Betreuung von Auftraggebern mit mehr als 1.000 Beschäftigten ergeben,
— Das für den Einsatz als Fachkraft für Arbeitssicherheit vorgesehene Personal muss die Anforderungen nach § 7 ASiG erfüllen und über die erforderliche sicherheitstechnische Fachkunde verfügen. Hierzu müssen für das für die Leistungserbringung benannte Personal jeweils vorgelegt werden:
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Vorlage entsprechender Bescheinigungen im Sinne des § 7 ASiG in Verbindung mit § 4 der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 oder abweichend hiervon Nachweis des Vorliegens der in § 6 Abs. 2 der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 genannten Voraussetzungen.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Los 1:
— Das für den Einsatz als Betriebsarzt vorgesehene Personal muss berechtigt sein, den ärztlichen Beruf auszuüben und über die zur Erfüllung der übertragenen Aufgaben erforderliche arbeitsmedizinische Fachkunde verfügen. Hierzu müssen für das für die Leistungserbringung benannte Personal jeweils vorgelegt werden:
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Nachweis der Berechtigung zur Führung der Gebietsbezeichnung „Arbeitsmedizin" oder der Zusatzbezeichnung „Betriebsmedizin" im Sinne des § 4 ASiG i. V. m. § 3 der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 oder abweichend hiervon durch Vorlage der in § 6 Abs. 1 der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 benannten Bescheinigungen.
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— Für die als Assistenzpersonal zur Leistungserbringung vorgesehenen, namentlich zu benennenden Personen ist jeweils ein Nachweis der erfolgreichen Ausbildung zum/zur medizinischen Fachangestellten durch Vorlage einer entsprechenden Qualifikationsbescheinigung zu erbringen.
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Los 2:
— Das für den Einsatz als Fachkraft für Arbeitssicherheit vorgesehene Personal muss die Anforderungen nach § 7 ASiG erfüllen und über die erforderliche sicherheitstechnische Fachkunde verfügen. Hierzu müssen für das für die Leistungserbringung benannte Personal jeweils vorgelegt werden:
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Vorlage entsprechender Bescheinigungen im Sinne des § 7 ASiG in Verbindung mit § 4 der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 oder abweichend hiervon Nachweis des Vorliegens der in § 6 Abs. 2 der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 genannten Voraussetzungen.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-03-31 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2021-01-22 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:00

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Zentrale Vergabestelle
Dokumente URL: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXS7YDCYYHV/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Vertraulichkeit:
Die Unterlagen einschließlich sämtlicher Formulare und Vertragsunterlagen sowie die darin enthaltenen Informationen und alle weiteren von dem Auftraggeber zur Verfügung gestellten Informationen sind vom Bieter vertraulich zu behandeln. Die betreffenden Unterlagen bzw. die in ihnen enthaltenen Informationen dürfen von dem Bieter nur für Zwecke dieses Vergabeverfahrens verwendet, vervielfältigt oder Dritten zugänglich gemacht werden.
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2. Vertragsbestandteile:
Für die Durchführung des verfahrensgegenständlichen Auftrags gelten der zum jeweiligen Los den Vergabeunterlagen beigefügte Vertrag und die darin genannten Vertragsbestandteile. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Auftragnehmers und ggf. beteiligter Partner werden nicht Bestandteil des Vertrages. Es wird darauf hingewiesen, dass Angebote, die unter Beifügung der Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Bieters oder seiner Partner/Unterauftragnehmer abgegeben werden, zum Ausschluss führen können.
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3. Mit dem Angebot ist das Formular 324 – Angebotsschreiben einzureichen.
4. Jeder Bieter und jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft hat mit dem Angebot eine „Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen entsprechend Formular 521 EU – Eigenerklärung Ausschlussgründe einzureichen.
5. Die Erklärung zur Bietergemeinschaft Formular 531 EU – Bewerber-/Bietergemeinschaftserklärung haben alle Mitglieder einer Bietergemeinschaft mit dem Angebot gemeinsam abzugeben.
6. Unterauftragnehmer
Beabsichtigt der Bieter, Unterauftragnehmer einzubeziehen, hat er den Umfang der Leistungen des Unterauftragnehmers entsprechend in der Unterlage "Erklärung Unterauftrag/Eignungsleihe, Formular 532 EU" anzugeben. Die mit dem Angebot vorzulegenden Nachweise und Erklärungen zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung bzw. der wirtschaftlichen und finanziellen und technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sind – bezogen auf die für die Unterauftragnehmer vorgesehenen Leistungsbereiche – für diese Unternehmen auf gesondertes Verlangen des Auftraggebers zu dem vom Auftraggeber bestimmten Zeitpunkt vorzulegen. Dies gilt ebenso für die Vorlage einer Verpflichtungserklärung der betreffenden Unternehmen entsprechend Formular 533 EU „Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer/Eignungsleiher", mit der der Bieter nachweist, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden. Weiterhin ist das Formular 521 EU „Eigenerklärung Ausschlussgründe" für jeden Unterauftragnehmer bis spätestens vor Vertragsschluss unterschrieben vorzulegen.
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7. Eignungsleihe
Nimmt der Bieter im Hinblick auf die Kriterien für die wirtschaftliche und finanzielle oder technische und berufliche Leistungsfähigkeit im Rahmen einer Eignungsleihe die Kapazitäten anderer Unternehmen (z. B. Unterauftragnehmer) in Anspruch, sind die Nachweise und Erklärungen zur Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung bzw. der wirtschaftlichen und finanziellen und technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit sowie zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen auch für diese Unternehmen bereits mit dem Angebot vorzulegen. Darüber hinaus muss der Bieter durch Vorlage einer Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen entsprechend Formular 533 EU „Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer/Eignungsleiher" nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stehen werden.
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Im Falle der Inanspruchnahme zum Nachweis der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit müssen der Bieter und das in Anspruch genommene Unternehmen entsprechend dem Umfang der Eignungsleihe gemeinsam für die Auftragsausführung haften; die Haftungserklärung ist gleichzeitig mit der Verpflichtungserklärung entsprechend Formular 533 EU „Verpflichtungserklärung Unterauftragnehmer/Eignungsleiher" abzugeben.
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Bekanntmachungs-ID: CXS7YDCYYHV

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 221-1473055 📞
E-Mail: vkrheinland@brk.nrw.de 📧
Fax: +49 221-1472889 📠
Internetadresse: https://www.brk.nrw.de/brk_internet/vergabekammer/ 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 S. 1 Nr. 4 GWB unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Weiter wird auf die Rügeobliegenheiten gemäß § 160 Abs. 3 GWB verwiesen.
Quelle: OJS 2020/S 250-625023 (2020-12-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-04-13)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Bezirksregierung Köln beabsichtigt den Vorgaben des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG) in Verbindung mit der Unfallverhütungsvorschrift „Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ (DGUV Vorschrift 2), durch die Beauftragung eines überbetrieblichen, betriebsärztlichen, und sicherheitstechnischen Dienstes nachzukommen. Der Auftrag ist Gegenstand dieser Ausschreibung und ist in die folgenden Lose aufgeteilt: — Los I: Arbeitsmedizinische Betreuung durch einen Betriebsarzt, — Los II: Sicherheitstechnische Betreuung durch eine Fachkraft für Arbeitssicherheit.
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Gesamtwert des Auftrags: 136 706 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bezirksregierung Köln

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-04-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-04-16 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 074-189079
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 250-625023
ABl. S-Ausgabe: 74
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXS7YDCYY40.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Bezirksregierung Köln beabsichtigt den Vorgaben des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG) in Verbindung mit der Unfallverhütungsvorschrift „Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ (DGUV Vorschrift 2), durch die Beauftragung eines überbetrieblichen, betriebsärztlichen, und sicherheitstechnischen Dienstes nachzukommen. Der Auftrag ist Gegenstand dieser Ausschreibung und ist in die folgenden Lose aufgeteilt:
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Der Beschaffungsgegenstand für Los 1 umfasst die arbeitsmedizinische Betreuung der Bezirksregierung Köln und ihrer knapp 2 000 Beschäftigten, die in den Dienststellen, Köln, Bonn, Aachen, Jülich und Eitorf sowie den Landesunterkünften (Flüchtlingsunterkünften) tätig sind. Ziel ist es, durch eine qualifizierte betriebsärztliche Betreuung, die einem ganzheitlichen und interdisziplinären Ansatz folgt, den Gesundheitsschutz der Beschäftigten zu verwirklichen und kontinuierlich zu verbessern. Der Auftragnehmer hat die Grundbetreuung und die betriebsspezifischen Aufgaben zu erfüllen, die sich aus § 3 Arbeitssicherheitsgesetz in Verbindung mit der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 „Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ ergeben. Darüber hinaus obliegen dem Auftragnehmer unter anderem die Durchführung aller erforderlichen arbeitsmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen nach staatlichen und berufsgenossenschaftlichen Vorschriften sowie die Durchführung von Grippeschutzimpfungen und, soweit vorhanden, Corona-Schutzimpfungen. Ferner ist er aufgefordert, an betrieblichen Gesundheitstagen und primärpräventiv ausgerichteten, problemorientierten Handlungsprogrammen mitzuwirken sowie an den Ortsbegehungen durch den Arbeitsschutz teilzunehmen. Die konkreten Leistungen und Verpflichtungen im Rahmen der betriebsärztlichen Betreuung ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
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Beschreibung der Optionen:
Mit einer Frist von 3 Monaten zum Laufzeitende kann der Auftraggeber den Vertrag durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Auftragnehmer 2 Mal um jeweils 1 Jahr verlängern.
Kurze Beschreibung:
Der Beschaffungsgegenstand für Los 2 umfasst die sicherheitstechnische Betreuung der Bezirksregierung Köln und ihrer knapp 2 000 Beschäftigten, die in den Dienststellen, Köln, Bonn, Aachen, Jülich und Eitorf sowie den Landesunterkünften (Flüchtlingsunterkünften) tätig sind. Ziel ist es, durch eine qualifizierte sicherheitstechnische Betreuung, die einem ganzheitlichen und interdisziplinären Ansatz folgt, den Gesundheitsschutz der Beschäftigten zu verwirklichen und kontinuierlich zu verbessern. Der Auftragnehmer hat die Grundbetreuung und die betriebsspezifischen Aufgaben zu erfüllen, die sich aus § 6 Arbeitssicherheitsgesetz in Verbindung mit der Unfallverhütungsvorschrift DGUV Vorschrift 2 „Betriebsärzte und Fachkräfte für Arbeitssicherheit“ ergeben. Darüber hinaus obliegen dem Auftragnehmer unter anderem eine Unterstützung und Unterrichtung der Behördenleitung und Vertretungen in der Behörde in allen Belangen, des Arbeitsschutzes, insbesondere der Weiterentwicklung des behördlichen Arbeitsschutz- und Gesundheitsmanagements und die Erstellung von Betriebsanweisungen, eines jährlichen Auditierungsberichtes und die Durchführung von Unterweisungen und Schulungen. Ferner ist er aufgefordert, an betrieblichen Gesundheitstagen und primärpräventiv ausgerichteten, problemorientierten Handlungsprogrammen mitzuwirken sowie Ortsbegehungen vorzunehmen. Die konkreten Leistungen und Verpflichtungen im Rahmen der sicherheitstechnischen Betreuung ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Bezirksregierung Köln — Standort Köln
Zeughausstr. 2-10
Weitere Dienststellen: Bonn, Aachen, Jülich, Eitorf und Landesunterkünfte.

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-03-29 📅
Name: medical airport service GmbH
Postanschrift: Hessenring 13a
Postort: Mörfelden-Walldorf
Postleitzahl: 64546
Land: Deutschland 🇩🇪
Groß-Gerau 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 100 296 EUR 💰
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-04-13 📅
Name: Phoenix Corporate Health GmbH
Postanschrift: Gewerbegebiet Bitzen 19
Postort: Much
Postleitzahl: 53804
Land: Rhein-Sieg-Kreis 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 36 410 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
10
Quelle: OJS 2021/S 074-189079 (2021-04-13)