Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
1. Eintragung in Berufs- oder Handelsregister: Aktueller Handelsregisterauszug oder aktueller Nachweis der Eintragung in das Berufsregister (nicht älter als 6 Monate, Kopie) — Vorlage des Nachweises (gültig für Los(e) 1, 2, 3),
2. Eigenerklärungen Ausschlussgründe GWB: Eigenerklärungen zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB sowie § 125 GWB — Vorlage des Formblattes (gültig für Los(e) 1, 2, 3),
3. Firmenreferenzen Los1: Es sind mindestens 3 Firmenreferenzen aus den letzten 5 Geschäftsjahren nachzuweisen, die mit dem in diesem Vergabeverfahren angefragten Leistungen vergleichbar sind.
Als vergleichbar angesehen werden Referenzen, wenn sie folgende zwingende inhaltliche Mindestanforderungen erfüllen/nachweisen. Werden diese Mindestanforderungen nicht erfüllt, wird das Angebot vom weiteren Verfahren ausgeschlossen:
— in den nachgewiesenen Projekten muss der Bieter als Hauptauftragnehmer die Einrichtung der Museumsausstellungen geleistet haben;
— sowohl die Herstellung von Exponathaltern als auch das Art Handling müssen Leistungsbestandteile gewesen sein;
— Konzeption und Herstellung von Halterungen (unter Berücksichtigung von statischen Erfordernissen) für Exponate mit einem Gewicht von mindestens 250 kg;
— Art Handling mindestens einer der folgenden Objektarten/Exponatgattungen:
—— Skulpturen;
—— Reliefplatten;
—— Architekturfragmente.
— Referenzprojekte entstammen dem musealen Kontext.
Für jede Referenz ist das jeweilige Formblatt zu verwenden, bei Bedarf zu vervielfältigen und auszufüllen sowie ggf. weitere Darstellungen/Bildmaterial auf maximal 2 Seiten DIN A-4 beizufügen;
— Vorlage des Formblatts mit mind. 3 Referenzen (gültig für Los(e) 1).
4. Referenzen (Los 2 und 3): Der Bieter hat mindestens 3 Firmenreferenzen sowie mindestens 3 persönlichen Referenzen des vorgesehenen Projektleiters einzureichen. Mit den Referenzen ist zudem eine Mindestpunktzahl von 40 Punkten (bei insgesamt 78 zu erreichenden Punkten) zu erreichen. Die Bewertung der Referenzen ergibt sich aus der Anlage 0102.
Wird die Mindestanzahl an Referenzen nicht eingereicht und/oder die Mindestpunktzahl nicht erreicht, wird das Angebot vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Bieter, die sowohl für Los 2 als auch für Los 3 ein Angebot abgeben müssen nicht für beide Lose separat die geforderten Referenzen einreichen. Die einmalige Einreichung ist dann ausreichend.
(gültig für Los(e) 2, 3)
5. Firmenreferenzen (Los 2 und 3): Der Bieter hat mindestens 3 Firmenreferenzen aus den letzten 5 Jahren nachzuweisen, die mit dem in diesem Vergabeverfahren angefragten Leistungen im Wesentlichen vergleichbar sind.
In den nachgewiesenen Projekten muss der Bieter als Hauptauftragnehmer die Einrichtung der Museumsausstellungen geleistet haben. Hierbei sollte sowohl die Herstellung von Exponathaltern und das Art Handling Leistungsbestandteile gewesen sein.
Die maximal erreichbare Punktzahl mit einer Referenz beträgt 22 Punkte. Bei mindestens 3 einzureichenden Referenzen beträgt die maximal erreichbare Punktzahl für die Firmenreferenzen mithin 66 Punkte. Werden mehr als die geforderten 3 Referenzen eingereicht, werden alle Referenzen bewertet und anschließend der Durchschnittswert aus den eingereichten Referenzen bezogen auf die geforderte Mindestanzahl von 3 ermittelt.
Die Vergleichbarkeit der Referenzen ergibt sich aus den nachfolgenden Kriterien:
Die Bewertung der Referenzen ergibt sich aus der Anlage 0102.
— erwirtschaftetes Honorar in Art Handling und Halterherstellung: möglichst > 200 000 EUR (netto);
— Objektanzahl im Art Handling: möglichst > 850 Objekte;
— Objektanzahl in der Halterherstellung: möglichst > 350 Objekte.
Thematische Schwerunkte: Die Referenzprojekte sollen jeweils einen der folgenden thematischen Schwerpunkte aufweisen:
— Kunstgewerbe;
— Voelkerkunde;
— Ethnologie oder
— Archaeologie.
Objektarten/Exponatgattungen: Das Art Handling für die folgenden Objektarten/Exponatgattungen sollen in den Referenzprojekten nachgewiesen werden:
— gefasste Oberflächen;
— Masken;
— Textilien;
— Schmuck.
Für jede Referenz ist das jeweilige Formblatt zu verwenden, bei Bedarf zu vervielfältigen und auszufüllen sowie ggf. weitere Darstellungen/Bildmaterial auf maximal 2 Seiten DIN A-4 beizufügen. — Vorlage des Formblatts mit mind. 3 Referenzen (gültig für Los(e) 2, 3).
6. Persönliche Referenzen Projektleitung (Los 2 und 3): Der Bieter hat die persönlichen Referenzen, der für das vorliegende Vergabefahren vorgesehenen Projektleitung zu nennen und somit dessen Fachkunde nachzuweisen.
Es sind mindestens 3 Referenzprojekte des Projektleiters innerhalb der letzten 5 Jahre anzugeben, bei denen die Projektleitung möglichst vollständig durchgeführt wurde. Die persönlichen Referenzen des Projektleiters können sich mit der Firmenreferenz decken, müssen es aber nicht zwingend. Sind ggf. 2 Projektleiter vorgesehen, so können die 3 Projekte auch von beiden nachgewiesen werden.
Die maximal erreichbare Punktzahl mit einer Referenz beträgt 4 Punkte. Bei mindestens 3 einzureichenden Referenzen beträgt die maximal erreichbare Punktzahl für die Firmenreferenzen mithin 12 Punkte. Werden mehr als die geforderten Mindestanzahlen an Referenzen eingereicht, werden alle Referenzen bewertet und anschließend der Durchschnittswert aus den eingereichten Referenzen bezogen auf die geforderte Mindestanzahl von 3 ermittelt.
Die Vergleichbarkeit der Referenzen ergibt sich aus den nachfolgenden Kriterien:
Die Bewertung der Referenzen ergibt sich aus der Anlage 0102.
— Objektanzahl im Art Handling: möglichst > 850 Objekte;
— Objektanzahl in der Halterherstellung: möglichst > 350 Objekte.
Für jede Referenz ist das jeweilige Formblatt zu verwenden, bei Bedarf zu vervielfältigen und auszufüllen sowie ggf. weitere Darstellungen/Bildmaterial auf maximal 2 Seiten DIN A-4 beizufügen. - Vorlage des Formblatts mit mind. 3 Referenzen (gültig für Los(e) 2, 3).