ASG/93/238 Ingenieurleistungen 2021-23/24

HIM GmbH, Bereich Altlastensanierung – HIM-ASG

Ingeneiurleistungen zur Begleitung und Optimierung der Bodenluft- und Grundwassersanierung inkl. MNA-Monitoring im Zeitraum 01/2021-12 /2023 mit Option zur Verlängerung um ein Jahr 01/24-12/24.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-09-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-08-21.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-08-21 Auftragsbekanntmachung
2021-01-06 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2022-01-31 Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit
Auftragsbekanntmachung (2020-08-21)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: HIM-ASG-2020-0044
Kurze Beschreibung:
Ingeneiurleistungen zur Begleitung und Optimierung der Bodenluft- und Grundwassersanierung inkl. MNA-Monitoring im Zeitraum 01/2021-12 /2023 mit Option zur Verlängerung um ein Jahr 01/24-12/24.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Kassel, Landkreis 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: HIM GmbH, Bereich Altlastensanierung – HIM-ASG
Postanschrift: Waldstraße 11
Postleitzahl: 64584
Postort: Biebesheim
Kontakt
Internetadresse: http://www.him-asg.de 🌏
E-Mail: michael.woisnitza@him.de 📧
Telefon: +49 62588953715 📞
Fax: +49 62588953322 📠
URL der Dokumente: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-173b907f2cf-6868a86e70435d3e 🌏
URL der Teilnahme: http://www.had.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-08-21 📅
Einreichungsfrist: 2020-09-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-08-26 📅
Datum des Beginns: 2021-01-01 📅
Datum des Endes: 2023-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 165-400718
ABl. S-Ausgabe: 165

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Zwischen den Jahren 1963 und 1986 wurde von verschiedenen Eigentümern auf dem Gelände der ehemaligen Pelzveredelung Fuldatal GmbH in der Grebenstraße in Fuldatal der Handel von Häuten und Fellen aller Art betrieben. Zur Reinigung von Tierfellen wurde vorwiegend Tetrachlorethen (PER) als Lösungsmittel eingesetzt. Bei der Redestillation von Tetrachlorethen wurden Rückstände über die Kanalisation der betriebseigenen Kläranlage zugeführt. Der dabei anfallende Klärschlamm wurde auf Trockenbeete neben der Kläranlage aufgebracht. Durch unsachgemäßen Umgang mit Lösungsmitteln bei Reinigungsarbeiten im Betrieb sowie durch Undichtigkeiten im Kanalsystem ist „Per“ in den Untergrund gelangt.
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Boden- und Grundwasseruntersuchungen zeigten sehr hohe Belastungen mit LHKW. Zudem wurden Schwermetall-Verunreinigungen in den Trockenbeeten festgestellt.
Seit Sanierungsbeginn wurden durch die Bodenluftsanierung etwa 8 t LHKW aus der ungesättigten Bodenzone entfernt. Insgesamt wurden seit Sanierungsbeginn durch die seit Ende 2002 betriebene Grundwassersanierung etwa 33,8 kg LHKW aus dem Grundwasser zurückgewonnen.
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Zur Überwachung des Kluftgrundwasserleiters werden jährlich, seit 2018 alle 2-3 Jahre, 8-stündige Pumpversuche an bis zu sieben Grundwassermessstellen mit Teufen zwischen 20 m und 82 m durchgeführt. Die im Jahr 2019 erfolgte Überprüfung des Kluftgrundwasserleiters zeigte LHKW-Konzentrationen bis 381 μg/l LHKW auf.
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Die HIM GmbH, Bereich Altlastensanierung (HIM-ASG), beabsichtigt im Projekt Fuldatal, Pelzveredelung, die erforderlichen Ingenieur- und gutachterlichen Leistungen (freiberufliche Leistungen) zur weiteren Projektbearbeitung neu zu vergeben. Die Leistungen lassen sich grob wie folgt zusammenfassen:
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— Einarbeitung in das Projekt;
— Gutachterliche Begleitung der Pump- and Treat- Sanierung und Bodenluft-Absaugung;
— Durchführung eines Grundwasser- und Bodenluftmonitorings;
— Durchführung von Grundwasser-Pumpversuchen;
— ISCO-Injektionen im Hot-Spot „Hasenstock“;
— Alternativenprüfung zu Pump-and Treat als Langfristperspektive von Grundlagenermittlung bis Genehmigungsplanung;
— Fachliche Unterstützung des Auftraggebers;
— Planung und Begleitung Errichtung und Rückbau von Grundwassermessstellen;
— Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von Leistungen Dritter;
— Auswertung und gutachterliche Bewertung der Untersuchungsergebnisse;
— Übernahme und Fortschreibung eines numerischen Grundwasserströmungs- und -schadstofftransportmodells;
— Qualitätssicherung und Öffentlichkeitsarbeit;
— Dokumentationen.
Einzelheiten werden ausgewählte Bewerber zu einem späteren Zeitpunkt der Aufgabenbeschreibung entnehmen können.
Die Leistungen sollen für die nächsten 3 Jahre vergeben werden mit der optionalen Verlängerung um ein weiteres Jahr.
Beschreibung der Verlängerungen: Optionale Verlängerung um ein weiteres Jahr
Beschreibung der Optionen: Optionale Verlängerung um ein weiteres Jahr
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 34233 Fuldatal

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Einreichung der Bewerbung hat zwingend unter Verwendung der vorgegebenen Bewerbungsformulare zu erfolgen. Es ist der aktuelle Nachweis nach § 44 Abs. 1 VgV über die Eintragung des Bewerbers in ein Berufs- oder Handelsregister vorzulegen sowie die Eigenerklärung mit rechtsverbindlicher Unterschrift zum Nachweis der Befähigung (Ingenieur oder Naturwissenschaftler mit Hochschulausbildung im Diplom-, Master- oder Bachelorstudiengang) der für die Durchführung der Aufgabe verantwortlichen Führungskräfte (Geschäftsführer, Prokurist) nach § 46 Abs. 3 Nr. 6 VgV vorzulegen.
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Die Bewerbungsunterlagen nennen die erforderlichen Angaben und Nachweise, die zur Bewertung der Eignung herangezogen werden. Die Angaben und Nachweise zu seiner wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber entsprechend den nachfolgend unter den Ziffern III.1.2 und III.1.3 genannten Kriterien zu erbringen. Jedes Mitglied einer Bewerber-/Bietergemeinschaft und jedes Nachunternehmen haben ein eigenes Bewerbungsformular auszufüllen. Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Nachweis einer gültigen Berufshaftpflicht nach § 45 Abs. 1 Nr. 3 VgV, Deckungssumme mindestens 2,5 Mio. EUR für Personenschäden sowie 2,5 Mio. EUR für
Sach- und Vermögensschäden; Eigenerklärungen nach § 123 Abs. 1 und 4 GWB
Sowie § 124 Abs 1 und 2 GWB, Nachweis des Gesamtumsatzes des Bewerbers der letzten 3 Jahre (2017, 2018, 2019) nach § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV.
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Mindeststandards:
Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften sind die geforderten Nachweise von jedem Mitglied zu führen. Gleiches gilt für Nachunternehmer.
Vorlage einer Bietergemeinschaftserklärung für den Fall, dass eine solche gebildet wird. Bei Bewerber-/Bietergemeinschaften sind von jedem Mitglied die geforderten Erklärungen und Nachweise vorzulegen. Gleiches gilt für Nachunternehmer. Sofern der Einsatz von Nachunternehmern geplant ist, muss bereits mit der Bewerbung der Nachweis geführt werden, dass die erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen. Hierfür ist eine den Bewerbungsunterlagen beigefügte Verpflichtungserklärung vom Nachunternehmer auszufüllen und zu unterschreiben. Eine Bewerber/Bietergemeinschaft erklärt sich gesamtschuldnerisch haftend. Die Benennung des bevollmächtigten Vertreters ist erforderlich. Eine Vorlage für die Bietergemeinschaftserklärung ist in den Bewerbungsunterlagen enthalten. Näheres kann den Bewerbungsunterlagen entnommen werden. Für die Mindestanforderung in Bezug auf den Umsatz und die Anzahl der Referenzen wird auf die Teilnahmunterlagen verwiesen.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten (abgeschlossene oder noch laufende) Leistungen mit Angabe des Wertes, des Erbringungszeitpunktes sowie der öffentlichen oder privaten Empfänger (§ 46 Abs. 3 Nr. 1 VgV). Als vergleichbar werden Referenzprojekte im Bereich von Ingenieur- und fachgutachterlichen Leistungen (ohne Labor- und gewerbliche Leistungen) angesehen:
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Für den Bewerber:
a) zu Planung und Durchführung von Maßnahmen zur hydraulischen Sanierung von LHKW aus Grundwasser
b) zu Planung und Überwachung von ISCO-Maßnahmen
c) zu Planung und Umsetzung von alternativen Sanierungstechnologien
d) zu Erstellung und Anwendung von Grundwasserströmungs- und Schadstofftransportmodellen
Für die Projektleitung:
e) zu Planung und Durchführung von Maßnahmen zur hydraulischen Sanierung von LHKW aus Grundwasser
f) zu Planung und Begleitung von ISCO-Maßnahmen
Sofern nicht für jeden der Punkte a) bis f) jeweils mindestens eine Referenz vorgelegt werden kann, erfolgt der Ausschluss.
Selbstauskunft zum Qualitätsmanagement (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV): QM-System akkreditiert nach ISO 9001 oder eigenes QM-System (nicht akkreditiert) und akkreditiert nach DIN ISO IEC 17025 für den Bereich Probenahme von Boden, Bodenluft und Grundwasser. Einer Akkreditierung nach DIN ISO IEC 17025 gleichwertig ist eine Anerkennung nach den jeweiligen Ländergesetzen und -verordnungen zur Anerkennung von Untersuchungsstellen nach § 18 BBodSchG bzw. eine öffentliche Bestellung und Vereidigung von Sachverständigen nach § 36 GewO, sofern diese einen entsprechenden Bestellungstenor besitzen.
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Selbstauskunft zum Datenmanagement (§ 46 Abs. 3 Nr. 3 VgV).
Geforderte Eignungsnachweise (gem. §§ 122 ff. GWB, §§ 42 ff. VgV), die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u.a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Bewerbungsunterlagen nennen die erforderlichen Angaben und Nachweise, die zur Bewertung der Eignung herangezogen werden. Die Angaben und Nachweise zu seiner wirtschaftlichen, finanziellen, technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit hat der Bewerber entsprechend den unter den Ziffern III.1.2)
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Und III.1.3) genannten Kriterien zu erbringen. Jedes Mitglied einer Bewerber/Bietergemeinschaft und jedes Nachunternehmen haben ein eigenes Bewerbungsformular auszufüllen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
A) Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Bewertungszahl 0-50
— Mindest-Gesamtumsatz der letzten 3 Jahre nach § 45 Abs. 1 Nr. 1 VgV, Wichtung 10, Bewertungszahl 0-50.
B) Technische Leistungsfähigkeit: Bewertungszahl 0- 350:
— Liste der wesentlichen in den letzten 3 Jahren erbrachten (abgeschlossene oder noch laufende) Leistungen des Bewerbers mit Angabe des Wertes, des Erbringungszeitpunktes sowie der öffentlichen oder privaten Empfänger (§46 Abs. 3 Nr. 1 VgV), Wichtung 50, Bewertungszahl 0-250;
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— Liste der in den letzten 3 Jahren erbrachten (abgeschlossene oder noch laufende) Leistungen der Projektleitung mit Angabe des Wertes, des Erbringungszeitpunktes sowie der öffentlichen oder privaten Empfänger (§46 Abs. 3 Nr. 1 VgV), Wichtung 20, Bewertungszahl 0-100;
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— Beschreibung der Maßnahmen des Bewerbers zur Gewährleistung der Qualität seiner Arbeit. Wichtung 10. Bewertungszahl 0-50;
— Selbstauskunft zum Datenmanagement des Bewerbers, Wichtung 10, Bewertungszahl 0-50.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-01-31 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Öffentlicher Auftraggeber nach §98 GWB
Kontakt
Internetadresse: www.him-asg.de 🌏
Dokumente URL: https://www.had.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-173b907f2cf-6868a86e70435d3e 🌏
URL der Teilnahme: www.had.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1-3 (Fristenbriefkasten Luisenplatz 2)
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151126603 📞
Fax: +49 6151125816 📠
Internetadresse: www.rp-darmstadt.hessen.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB) ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB).
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Der Antrag ist auch unzulässig, soweit:
— der Antragssteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat;
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden;
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3 Nrn. 1 bis 3 GWB).
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Die Unwirksamkeit eines Vertrages kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).
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GWB = Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 26.6.2013 (BGBl. I S. 1750, 3245), das zuletzt durch Artikel 2 Absatz 8 des Gesetzes vom 25. Juni 2020 (BGBl. I S. 1474) geändert worden ist
Quelle: OJS 2020/S 165-400718 (2020-08-21)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-01-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Ingeneiurleistungen zur Begleitung und Optimierung der Bodenluft- und Grundwassersanierung inkl. MNA-Monitoring im Zeitraum 1/2021 - 12 /2023 mit Option zur Verlängerung um ein Jahr 1/24-12/24.
Gesamtwert des Auftrags: 472 066 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: HIM GmbH, Bereich Altlastensanierung — HIM-ASG

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-01-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-01-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 006-009873
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 165-400718
ABl. S-Ausgabe: 6
Zusätzliche Informationen
Der Bieter hat ein Erst- und ein Zweitangebot vorgelegt. Tatsächlich beauftragt wurden in einem ersten Schritt 363 947,50 EUR, netto, 3 Jahre (433 097,53 EUR brutto, 3 Jahre).

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Zwischen den Jahren 1963 und 1986 wurde von verschiedenen Eigentümern auf dem Gelände der ehemaligen Pelzveredelung Fuldatal GmbH in der Grebenstraße in Fuldatal der Handel von Häuten und Fellen aller Art betrieben. Zur Reinigung von Tierfellen wurde vorwiegend Tetrachlorethen (PER) als Lösungsmittel eingesetzt. Bei der Redestillation von Tetrachlorethen wurden Rückstände über die Kanalisation der betriebseigenen Kläranlage zugeführt. Der dabei anfallende Klärschlamm wurde auf Trockenbeete neben der Kläranlage aufgebracht. Durch unsachgemäßen Umgang mit Lösungsmitteln bei Reinigungsarbeiten im Betrieb sowie durch Undichtigkeiten im Kanalsystem ist „Per“ in den Untergrund gelangt. Boden- und Grundwasseruntersuchungen zeigten sehr hohe Belastungen mit LHKW. Zudem wurden Schwermetallverunreinigungen in den Trockenbeeten festgestellt. Seit Sanierungsbeginn wurden durch die Bodenluftsanierung etwa 8 t LHKW aus der ungesättigten Bodenzone entfernt. Insgesamt wurden seit Sanierungsbeginn durch die seit Ende 2002 betriebene Grundwassersanierung etwa 33,8 kg LHKW aus dem Grundwasser zurückgewonnen. Zur Überwachung des Kluftgrundwasserleiters werden jährlich, seit 2018 alle 2 - 3 Jahre, 8-stündige Pumpversuche an bis zu sieben Grundwassermessstellen mit Teufen zwischen 20 m und 82 m durchgeführt. Die im Jahr 2019 erfolgte Überprüfung des Kluftgrundwasserleiters zeigte LHKW-Konzentrationen bis 381 μg/l LHKW auf.
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Die vergebenen Leistungen lassen sich wie folgt grob zusammenfassen:
— Einarbeitung in das Projekt,
— Gutachterliche Begleitung der Pump- and Treat- Sanierung und Bodenluft-Absaugung,
— Durchführung eines Grundwasser- und Bodenluftmonitorings,
— Durchführung von Grundwasserpumpversuchen,
— ISCO-Injektionen im Hot-Spot „Hasenstock“ — Alternativenprüfung zu Pump-and Treat als Langfristperspektive von Grundlagenermittlung bis Genehmigungsplanung,
— Fachliche Unterstützung des Auftraggebers,
— Planung und Begleitung Errichtung und Rückbau von Grundwassermessstellen,
— Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von Leistungen Dritter,
— Auswertung und gutachterliche Bewertung der Untersuchungsergebnisse,
— Übernahme und Fortschreibung eines numerischen Grundwasserströmungs- und -schadstofftransportmodells,
— Qualitätssicherung und Öffentlichkeitsarbeit,
Die Leistungen wurden zunächst für 3 Jahre vergeben, mit der optionalen Verlängerung um ein weiteres Jahr.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Herangehensweise an die gestellte Aufgabe zur Planung und Durchführung von Maßnahmen zur hydraulischen Sanierung von LHKW aus Grundwasser und Bodenluft
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung interessanter Ideen bei der Umsetzung zur Planung und Überwachung von ISCO-Maßnahmen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Organigramm und Personaleinsatzplan des Projektteams und des im Teilnahmeantrag genannten Personals
Terminplan
Darstellung von Maßnahmen zur Sicherstellung der Steuerungsfähigkeit von Personal und Maßnahmen vor Ort
Gewährleistung des Datenmanagements via Grundwassermanager der HIM-ASG
Preis (Gewichtung): 30,00

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-12-07 📅
Name: Das Baugrund Institut
Postanschrift: Wolfhager Str. 427
Postort: Kassel
Postleitzahl: 34128
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 561969940 📞
E-Mail: kassel@dasbaugrundinstitut.de 📧
Land: Kassel, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 472 066 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Referenz
Zusätzliche Informationen
Der Bieter hat ein Erst- und ein Zweitangebot vorgelegt.
Tatsächlich beauftragt wurden in einem ersten Schritt 363 947,50 EUR, netto, 3 Jahre (433 097,53 EUR brutto, 3 Jahre).

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Der Antrag ist auch unzulässig, soweit:
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— der Antragssteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
Die Unwirksamkeit eines Vertrages kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage
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nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB). GWB = Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen in der Fassung der Bekanntmachung vom 26.6.2013 (BGBl. I S. 1750, 3245), das zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 12. November 2020 (BGBl. I S. 2392) geändert worden ist.
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Quelle: OJS 2021/S 006-009873 (2021-01-06)
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2022-01-31)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 472 066 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit

Verfahren
Vergabekriterien
Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: HIM GmbH, Bereich Altlastensanierung - HIM-ASG -

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-01-31 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-02-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 025-064000
Verweist auf Bekanntmachung: 2021/S 006-009873
ABl. S-Ausgabe: 25

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Zwischen den Jahren 1963 und 1986 wurde von verschiedenen Eigentümern auf dem Gelände der ehemaligen Pelzveredelung Fuldatal GmbH in der Grebenstraße in Fuldatal der Handel von Häuten und Fellen aller Art betrieben. Zur Reinigung von Tierfellen wurde vorwiegend Tetrachlorethen (PER) als Lösungsmittel eingesetzt. Bei der Redestillation von Tetrachlorethen wurden Rückstände über die Kanalisation der betriebseigenen Kläranlage zugeführt. Der dabei anfallende Klärschlamm wurde auf Trockenbeete neben der Kläranlage aufgebracht. Durch unsachgemäßen Umgang mit Lösungsmitteln bei Reinigungsarbeiten im Betrieb sowie durch Undichtigkeiten im Kanalsystem ist "Per" in den Untergrund gelangt. Boden- und Grundwasseruntersuchungen zeigten sehr hohe Belastungen mit LHKW. Zudem wurden Schwermetall-Verunreinigungen in den Trockenbeeten festgestellt. Seit Sanierungsbeginn wurden durch die Bodenluftsanierung etwa 8 t LHKW aus der ungesättigten Bodenzone entfernt. Insgesamt wurden seit Sanierungsbeginn durch die seit Ende 2002 betriebene Grundwassersanierung etwa 33,8 kg LHKW aus dem Grundwasser zurückgewonnen. Zur Überwachung des Kluftgrundwasserleiters werden jährlich, seit 2018 alle 2 - 3 Jahre, 8-stündige Pumpversuche an bis zu sieben Grundwassermessstellen mit Teufen zwischen 20 m und 82 m durchgeführt. Die im Jahr 2019 erfolgte Überprüfung des Kluftgrundwasserleiters zeigte LHKW-Konzentrationen bis 381 µg/l LHKW auf.
Mehr anzeigen
- Einarbeitung in das Projekt
- Gutachterliche Begleitung der Pump- and Treat- Sanierung und Bodenluft-Absaugung
- Durchführung eines Grundwasser- und Bodenluftmonitorings
- Durchführung von Grundwasser-Pumpversuchen
- ISCO-Injektionen im Hot-Spot "Hasenstock" - Alternativenprüfung zu Pump-and Treat als Langfristperspektive von Grundlagenermittlung bis Genehmigungsplanung
- Fachliche Unterstützung des Auftraggebers
- Planung und Begleitung Errichtung und Rückbau von Grundwassermessstellen
- Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe von Leistungen Dritter
- Auswertung und gutachterliche Bewertung der Untersuchungsergebnisse
- Übernahme und Fortschreibung eines numerischen Grundwasserströmungs- und -schadstofftransportmodells
- Qualitätssicherung und Öffentlichkeitsarbeit
- Dokumentationen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu
wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein
Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang
vor der Vergabekammer beantragen. Nach Ablauf der Frist ist der Antrag
unzulässig. (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Der Antrag ist auch unzulässig,
soweit:
— der Antragssteller den geltend gemachten Verstoß gegen
Vergabevorschriften vor Einreichung des Nachprüfungsantrags erkannt und
gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10
Kalendertagen gerügt hat,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung
erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung
benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur Bewerbung gegenüber dem
Auftraggeber gerügt werden,
— Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen
erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der
Bekanntmachung benannten Frist zur Angebotsabgabe oder zur
Bewerbung gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden (§ 160 Abs. 3
Nrn. 1 bis 3 GWB).
Die Unwirksamkeit eines Vertrages kann nur festgestellt werden, wenn sie
im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der
Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen
Auftraggeber über den
Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach
Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die
Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht,
endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage
nach Veröffentlichung der
Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen
Union (§ 135 Abs. 2 GWB). GWB = Gesetz gegen
Wettbewerbsbeschränkungen in der
Fassung der Bekanntmachung vom 26.6.2013 (BGBl. I S. 1750, 3245), das
zuletzt durch Artikel 3 des Gesetzes vom 12. November 2020 (BGBl. I S.
2392) geändert worden ist.
Quelle: OJS 2022/S 025-064000 (2022-01-31)