Ausstellungsgestaltung neues Kölnisches Stadtmuseum – Neubau Historische Mitte Köln

GbR Historische Mitte

Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Vergabe von Planungs-/Beratungsleistungen für die Ausstellungsgestaltung im neuen Kölnischen Stadtmuseum in der „Historischen Mitte“ Köln in Anlehnung an das Leistungsbild der „Honorarordnung für Ausstellungsgestaltung“ (HOAS [2019], §10): Kernleistungen Leistungsphasen 1-7 sowie ausgewählte Besondere Leistungen (siehe auch Ziffern II.2.4) und II.2.11)). Ein spezifiziertes Leistungsbild ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
Die Beauftragung erfolgt durch die in einer Bauherrengemeinschaft zusammengeschlossene Domkirche und die Stadt Köln. Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt. Die Vergabe erfolgt stufenweise (siehe Ziffer II.2.11)) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-11-30. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-10-30.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-10-30 Auftragsbekanntmachung
2021-05-18 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-10-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Museumsausstellungen
Referenznummer: 10/2020
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Vergabe von Planungs-/Beratungsleistungen für die Ausstellungsgestaltung im neuen Kölnischen Stadtmuseum in der „Historischen Mitte“ Köln in Anlehnung an das Leistungsbild der „Honorarordnung für Ausstellungsgestaltung“ (HOAS [2019], §10): Kernleistungen Leistungsphasen 1-7 sowie ausgewählte Besondere Leistungen (siehe auch Ziffern II.2.4) und II.2.11)). Ein spezifiziertes Leistungsbild ist den Vergabeunterlagen beigefügt. Die Beauftragung erfolgt durch die in einer Bauherrengemeinschaft zusammengeschlossene Domkirche und die Stadt Köln. Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt. Die Vergabe erfolgt stufenweise (siehe Ziffer II.2.11)) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Museumsausstellungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Köln, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Sonstiges
Name des öffentlichen Auftraggebers: GbR Historische Mitte
Postanschrift: Konrad Adenauer Ufer 23
Postleitzahl: 50668
Postort: Köln
Kontakt
Internetadresse: http://www.historische-mitte.koeln 🌏
E-Mail: n.solheid@historische-mitte.koeln 📧
Telefon: +49 221888859-19 📞
URL der Dokumente: https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXPTYRVY1JX/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXPTYRVY1JX 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-10-30 📅
Einreichungsfrist: 2020-11-30 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-11-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 215-527366
ABl. S-Ausgabe: 215
Zusätzliche Informationen
Die unter Ziffer II.2.7) angegebene Vertragslaufzeit ist als Zirka-Angabe zu verstehen. Voraussichtlicher Zeitrahmen: 1. Beauftragung: 03/2021; 2. Zielfindungsphase (Organisation/Dokumentation Workshops): innerhalb 6 Wochen nach Auftragserteilung; 3. Realisierung Neubau: 2024 bis 2027; 4. Eröffnung KSM: 2028. Folgende Unterlagen sind Bestandteil der Vergabeunterlagen, die im Internet abgerufen werden können (s. Ziff. I.3)): Vertragsentwurf mit Anlagen (einschließlich Leistungsbild, Ausstellungskonzept KSM Stand 10/2020. Eine Kenntnis dieser Unterlagen ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Vergabe von Planungs-/Beratungsleistungen für die Ausstellungsgestaltung im neuen Kölnischen Stadtmuseum in der „Historischen Mitte“ Köln in Anlehnung an das Leistungsbild der „Honorarordnung für Ausstellungsgestaltung“ (HOAS [2019], §10): Kernleistungen Leistungsphasen 1-7 sowie ausgewählte Besondere Leistungen (siehe auch Ziffern II.2.4) und II.2.11)). Ein spezifiziertes Leistungsbild ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
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Die Beauftragung erfolgt durch die in einer Bauherrengemeinschaft zusammengeschlossene Domkirche und die Stadt Köln. Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt. Die Vergabe erfolgt stufenweise (siehe Ziffer II.2.11)) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.
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In unmittelbarer Nachbarschaft zum Kölner Dom ist ein Neubauensemble aus neuem Kurienhaus der Hohen Domkirche zu Köln, Studiengebäude für das Römisch-Germanische Museum (RGM) sowie Kölnischem Stadtmuseum (KSM) geplant. Der zugrunde liegende Ratsbeschluss zur Durchführung des Wettbewerbes 1301/2015 sowie der Beschluss 0353/2018 zur Aufnahme der Planungen bis LPh 3 sind einsehbar (Ratsinformationssystem Stadt Köln: https://ratsinformation.stadt-koeln.de/).
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Mit dem hier ausgeschriebenen Vergabeverfahren soll ein Dienstleister für die Gestaltung der Dauerausstellung im neuen Kölnischen Stadtmuseum (5-geschossig) gefunden werden. Die Ausstellung soll – i.S. eines Museums der 3 Geschwindigkeiten – 3 räumlich nicht streng getrennte Struktureinheiten aufweisen, die den Besuchern erlauben, frei zwischen den einzelnen Achsen zu wechseln. Ein Auftaktraum mit Stadtmodell soll einen niederschwelligen Einstieg für den Rundgang bieten. Über die Form der Inszenierung der Chronologische Achse (1), der epochenübergreifenden Themenräumen und Kabinette (2) sowie der Zeitmaschine Dom (3) sollen die unterschiedlichen historischen Inhalte, unterstützt durch die Architektur als Leitsystem deutlich werden. Die chronologische Achse soll im Sinn einer „Erzählachse“ Orientierungslinie bieten und grundsätzliche Zusammenhänge erläutern. Die Themenräume bieten die Möglichkeit völlig voneinander abweichende Inszenierungen zu wählen, die so – stärker als die Chronologie – die Emotionalität der Besucher ansprechen. Die „Zeitmaschine Dom“ bietet den Besuchern einen schnellen Gang durch Kölns Geschichte, der mit dem mächtigsten Wahrzeichen der Stadt verknüpft ist. Diese unterschiedlichen Ausrichtungen sollen sich auch in Stimmung und Atmosphäre der jeweiligen Räume spiegeln.
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Die zu vergebende Leistung beinhaltet die Konzeption und Gestaltung der Dauerausstellung auf Basis des vom KSM erarbeiteten Konzeptes (Grundlage für Hochbauwettbewerb) inkl. Ausstellungsgrafik und Planung Mediengestaltung/-inhalte. Bestandteil ist die räumliche und gestalterische Konzeption, Rauminszenierungen, Planung von Podesten, Vitrinen (ggf. Mitverwendung Bestand), Hänge-/Stellelementen, Objektsicherungen, Technik-/Medieneinhausungen, Möblierung, Medienstationen sowie z. B. die Farb- und Oberflächengestaltung.
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Die Planung von Medientechnik/Technischer Ausrüstung/Beleuchtung wird separat vergeben; Aufgabe des Szenografen wird jedoch die Erarbeitung der konzeptionellen Grundlagen, die Gestaltung und ggf. Programmierung (inkl. Klärung Schnittstellen).
Ziel ist eine auf Inhalte/Exponate/Vermittlungsziele optimal abgestimmte zeitgemäße Ausstellungsgestaltung sowie eine Stärkung der Räume und Raumfolgen in ihrer Eigenheit und Originalität. Konzeptionelle und wissenschaftliche Vorgaben des KSM, Leihgebervorgaben, museumspädagogische und konservatorische Vorgaben sowie Vorgaben durch Exponate (Originale, Reproduktionen aller Art, digitale Medienanwendungen, künstlerische Installationen etc.) sind zu beachten. Das Museum soll durchgängig barrierefrei gestaltet werden.
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Die gestalterische Gesamtkonzeption soll im Ergebnis über das Zusammenspiel der Gestaltung von Architektur, Objekteinrichtung, Text, Beleuchtung, Grafik und Medien die Erschließung der Inhalte optimal unterstützten und Orientierung bieten sowie einen Beitrag zur Steigerung der kulturellen und auch touristischen Anziehungskraft des neuen Stadtmuseums leisten.
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Größenordnungen: Ausstellungsfläche: ca. 3 025 qm (Auftakt/Dauerausstellung/Kabinette); geschätztes Budget (inkl. Honorare) Ausstellungsgestaltung: 6,0 Millionen EUR brutto (ohne Medien-/Lichttechnik). Für den musealen Betrieb wird von einer gleichzeitigen Anwesenheit von 200-400 Besucher/innen ausgegangen. Die jährliche Besucheranzahl wird auf ca. 100 000 geschätzt, davon bis zu 40 % in Besuchergruppen.
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Die Umsetzung aller Maßnahmen soll ggf. mit einem Generalunternehmen (Ausschreibung auf Basis Ausführungsplanung) erfolgen.
Dauer: 82 Monate
Beschreibung der Verlängerungen: Alle Projektverzögerungen, die zu Vertragsverlängerungen führen.
Beschreibung der Optionen:
1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen:
— Stufe 1: Mit dem Abschluss des Vertrages werden die Leistungen der Leistungsphasen 1 (Grundlagenermittlung/Konzeptskizze) und 2 (Vorplanung/Konzept) im Sinne „Honorarordnung für Ausstellungsgestaltung“ (HOAS) §10/spezifiziertem Leistungsbild vergeben,
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— Stufe 2: Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung),
— Stufe 3: Leistungsphase 4 Ausführungsplanung mit detaillierten Leistungsverzeichnissen),
— Stufe 4: Leistungsphase 5 (Mitwirkung beim Vergabeprozess),
— Stufe 5: Leistungsphase 6 (baulich-technische Überwachung und Koordinierung der Realisierung),
— Stufe 6: Leistungsphase 7 (Abnahme-/Übergabeprozess, Dokumentation und Inbetriebnahme),
— Stufe 7: Leistungsphase 8 (Objektbetreuung).
Die Beauftragung über die Stufe 1 hinausgehender weiterer Stufen ist von der Fortsetzung der Planung und Ausführung der Maßnahmen abhängig und erfolgt schriftlich. Die zeitliche Abfolge der Detaillierungsschritte der Planung von Ausstellungsgestaltung, Mediengestaltung und Grafik kann variieren. In Bezug auf die Planung der Ausstellungsgestaltung ist ggf. von zeitlich verzögerten Planungen gegenüber den Kernplanungen für die Baumaßnahmen (Objektplanung etc.) auszugehen
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Aus der stufenweisen Beauftragung beziehungsweise Nichtbeauftragung der weiteren Stufen ergibt sich kein Anspruch für den Auftragnehmer auf eine höhere beziehungsweise zusätzliche Vergütung.
Wesentliche Voraussetzungen für die weitere Beauftragung sind die Einhaltung des vorgegebenen Kostenrahmens und der Termine, der Baubeschluss auf der Basis der Entwurfsplanung inklusive Kostenberechnung sowie die Genehmigungsfähigkeit.
2) Optional Vergabe weiterer Besonderer Leistungen, sofern und soweit diese erforderlich werden.
3) Im Falle der Einladung zur Verhandlung/Angebotsaufforderung sind neben einem Honorarangebot (unter Verwendung der Vertragsexemplare) weitere Unterlagen/Erklärungen vorzulegen.
Die 3 bis max. 5 Wirtschaftsteilnehmer, die zur Angebotsabgabe aufgefordert/Verhandlung eingeladen werden, werden außerdem aufgefordert werden, Lösungsansätze für ausgewählte Aufgabenstellungen in skizzenhafter Form darzustellen und persönlich vorzustellen. Aufgabenstellung, Umfang und Qualität der auszuarbeitenden Unterlagen werden mit der Einladung für die 2. Stufe den ausgewählten Bietern mitgeteilt. Die Leistung wird pauschal mit 3 000 EUR netto inkl. Nebenkosten und Reisekosten honoriert. Die Mehrwertsteuer wird in Deutschland ansässigen Teilnehmern zusätzlich ausgezahlt.
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Zusätzliche Informationen:
Die unter Ziffer II.2.7) angegebene Vertragslaufzeit ist als Zirka-Angabe zu verstehen.
Voraussichtlicher Zeitrahmen: 1. Beauftragung: 03/2021; 2. Zielfindungsphase (Organisation/Dokumentation Workshops): innerhalb 6 Wochen nach Auftragserteilung; 3. Realisierung Neubau: 2024 bis 2027; 4. Eröffnung KSM: 2028.
Folgende Unterlagen sind Bestandteil der Vergabeunterlagen, die im Internet abgerufen werden können (s. Ziff. I.3)): Vertragsentwurf mit Anlagen (einschließlich Leistungsbild, Ausstellungskonzept KSM Stand 10/2020. Eine Kenntnis dieser Unterlagen ist für das Bewerbungsverfahren nicht erforderlich.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: DEUTSCHLAND, Köln

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1) Eigenerklärungen/Auflagen:
a) Soweit zutreffend: Vorlage eines Auszugs aus dem Berufsregister, gegebenenfalls Handelsregister oder einem vergleichbaren Register des Heimatlandes des Bewerbers sowie Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 2) des Bewerbers, dass der Auszug den aktuellen Eintragungsstand wiedergibt.
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b) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 2) des Bewerbers, dass keine Ausschlussgründe gemäß Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) §123 und §124 vorliegen.
c) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 3) des Bewerbers zu wirtschaftlichen Verknüpfungen.
d) Eigenerklärung zur Beruflichen Befähigung (Teilnahmeantrag Punkt 6) gemäß Ziffer III.2.1).
e) Beruft sich der Bewerber/ die Bewerbergemeinschaft zur Begründung seiner/ihrer Eignung auf die Kapazitäten anderer Unternehmen (Nachunternehmer), sind die betreffenden Nachunternehmer zu benennen (Teilnahmeantrag Punkt 1), Verpflichtungserklärungen der betreffenden Nachunternehmer nach §47 (1) VgV vorzulegen und die Erklärungen zu wirtschaftlichen Verknüpfungen (Unabhängigkeit/Zusammenarbeit) und gemäß §§123 und 124 GWB (über das Nichtzutreffen möglicher Ausschlussgründe) für die betreffenden Nachunternehmer vorzulegen. Anderenfalls sind die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen und Nachweise für Nachunternehmer erst auf Verlangen des Auftraggebers vorzulegen.
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Der Auftraggeber wird für den Bieter, auf dessen Angebot der Zuschlag erteilt werden soll, einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister gemäß § 150a GewO beim Bundesamt für Justiz anfordern.
2) Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird:
Bewerbergemeinschaften haben mit ihrer Bewerbung eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung (Bewerbergemeinschaftserklärung) abzugeben,
— in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt ist,
— in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für die Durchführung des Vertrages bevollmächtigte Vertreter bezeichnet ist,
— mit einer Erklärung, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
— in der erklärt wird, dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Umsatz:
a) Eigenerklärung (Teilnahmeantrag Punkt 4.1) zum Netto-Jahresgesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2019, 2018, 2017).
b) Eigenerklärung zum Nettojahresumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2019, 2018, 2017) im Bereich Planung Ausstellungsgestaltung im Sinne HOAS §10 (Honorarordnung für Ausstellungsgestaltung, 2019).
Sofern der Bewerber zur Begründung seiner Eignung auf Nachunternehmer verweisen will, sind die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen auch für die betreffenden Nachunternehmer vorzulegen (Teilnahmeantrag Punkt 4.1). Anderenfalls sind die unter dieser Ziffer geforderten Erklärungen für Nachunternehmer nur dann vorzulegen, wenn der Auftraggeber dies anfordert.
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2) Geforderte Kautionen/Sicherheiten:
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 5,0 Millionen EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 5,0 Millionen EUR für sonstige Schäden je Auftraggeber nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten.
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Eine Erklärung, dass diese im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich (Teilnahmeantrag Punkt 2). Bei Arbeitsgemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen oder gegebenenfalls eine projektbezogene Versicherung abgeschlossen werden.
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Mindeststandards:
Folgende Mindestanforderung ist zu erfüllen; Bewerbungen, die diese Mindestanforderung nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren ausgeschlossen:
Netto-Jahresumsatz im Leistungsbild Ausstellungsgestaltung im Sinne HOAS §10 im Durchschnitt der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2017, 2018, 2019): mindestens 400 000,00 EUR netto pro Jahr im Durchschnitt.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Darstellung (Teilnahmeantrag Punkt 4.2) der Anzahl (anzugeben ist das Vollzeitäquivalent) der in den letzten 3 Jahren (2019, 2018, 2017) jahresdurchschnittlich beschäftigten festangestellten Mitarbeiter (inkl. Büroinhaber/Führungskräfte) im Leistungsbild Ausstellungsgestaltung im Sinne HOAS §10, aufgeschlüsselt in:
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— Mitarbeiter mit Studienabschluss der Fachrichtung (Innen-) Architektur und/oder Design/Gestaltung insgesamt/mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre,
— Mitarbeiter mit einer abgeschlossener Ausbildung in den Bereichen Mediengestaltung, Bühnenbild o.vgl..
Im Falle der Einschaltung eines Nachunternehmers dürfen nur die Mitarbeiter des Nachunternehmers angegeben werden, die in dem für die Nachunternehmervergabe vorgesehenen Leistungsanteil tätig waren.
2) Darstellung (Teilnahmeantrag Punkt 1), welche Leistungen mit dem eigenen Büro und welche gegebenenfalls auf dem Wege der Unterauftragsvergabe durch Dritte erbracht werden sollen (§36 VgV).
3) Aus einer Referenzliste (Teilnahmeantrag Pkt. 5.1) für das in Ziffer II.1.4) aufgeführte Leistungsbild sind genau 3 realisierte Referenzprojekte vorzustellen (Teilnahmeantrag Punkt 5.2.1 bis 5.2.3), die anhand der Auswertungsmatrix bewertet werden.
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Für die Wertungsfähigkeit der Referenzprojekte müssen jeweils folgende Unterangaben vollständig getätigt werden:
— Bezeichnung der Maßnahme und Ort/Land,
— Auftraggeber/Öffentlicher Auftrag i.S. GWB §103,
— Name des Auftragnehmers,
— Datum der Ausstellungseröffnung,
— Ausstellungsbudget im Sinne HOAS (2019) §8 in Euro netto,
— Ausstellungsfläche in qm,
— bearbeitete Leistungsphasen im Sinne HOAS (2019) §10,
— Schwierigkeitsgrad (Honorarzone) im Sinne HOAS (2019) §7,
— Art der Ausstellung (Dauerausstellung/Sonderausstellung/Andere),
— Ausstellungsinhalt/-schwerpunkt (kulturhistorisch ausgerichtete Ausstellung/Andere).
Die Referenzprojekte müssen auf jeweils genau 2 DIN-A3-Blättern (einseitig) in Form von Texten (Mindestangaben: Ausstellungstitel/Ausstellungsort/Datum Ausstellungseröffnung), Plänen, Fotos und/oder Skizzen weiterführend dargestellt werden. Bei Nichtvorlage wird/werden die Referenz/en nicht gewertet.
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Die Angaben zu den Referenzprojekten sind von der Bewerbergemeinschaft insgesamt (inkl. Nachunternehmer, sofern zutreffend) zu machen.
Unter fremdem Namen in verantwortlicher Position (Büro- oder Projektleiter) erstellte Referenzprojekte sind zulässig, sofern der Urheberrechtsinhaber seine Zustimmung schriftlich erteilt hat und den maßgeblichen Anteil des Bewerbers an dem Projekt bestätigt.
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Mindeststandards:
Folgende Mindestanforderungen sind zu erfüllen; Bewerbungen, die diese Mindestanforderungen nicht erfüllen, werden vom weiteren Vergabeverfahren zwingend ausgeschlossen:
1. Anzahl der festangestellten Mitarbeiter (inkl. Büroinhaber/Führungskräfte) im Leistungsbild Ausstellungsgestaltung im Sinne HOAS §10 mit Studienabschluss der Fachrichtung (Innen-) Architektur und/oder Design/Gestaltung im Durchschnitt der letzten 3 Jahre: Mindestanforderung: mind. 5 pro Jahr im Durchschnitt, davon mindestens 3 mit Berufserfahrung größer/gleich 5 Jahre.
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2. Referenzen: Mindestanforderung, damit die Eignung zuerkannt werden kann: Gewertet werden nur Referenzprojekte (genau 3), die folgende Bedingungen erfüllen:
1) Ausstellungseröffnung in den letzten 6 Jahren (im Zeitraum 11/2014 bis 10/2020);
2) Ausstellungsbudget im Sinne HOAS (2019) §8 mindestens 800 000,00 EUR netto.
Mit diesen Referenzprojekten (3) sind die folgenden weiteren Mindestanforderungen zu erfüllen:
a. mind. ein Referenzprojekt mit der Zuordnung „Öffentlicher Auftrag im Sinne GWB §103“,
b. mind. ein Referenzprojekt mit einem Ausstellungsbudget im Sinne HOAS (2019) §8 größer/gleich 1,5 Mio. EUR netto,
c. mind. ein Referenzprojekt, bei dem die Kernleistungen der Leistungsphasen 1 bis 7 im Sinne HOAS (2019) §10 durchgängig erbracht wurden,
d. mind. ein Referenzprojekt, das der Honorarzone D im Sinne HOAS (2019) §7 zuzuordnen ist,
e. mind. ein Referenzprojekt mit einer Dauerausstellung,
f. mind. ein Referenzprojekt mit einer kulturhistorisch ausgerichteten Ausstellung (Ausstellungsinhalt/-schwerpunkt).
Diese 6 weiteren Mindestanforderungen müssen in den genau 3 Referenzprojekten jeweils nur einmal erfüllt sein; die Kombination dabei ist beliebig.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Teilnahmeberechtigt sind (Innen-) Architekten und/oder Designer/Gestalter (VgV §75 [1-3] in Verbindung mit VgV §44:
1) Natürliche Personen werden zugelassen, wenn sie nach den Regelungen des Herkunftslandes berechtigt sind, die Berufsbezeichnung (Innen-) Architekt und/oder Designer/Gestalter zu tragen. Ist in dem Herkunftsland der Person die Berufsbezeichnung nicht geregelt, so erfüllt die fachliche Voraussetzung, wer über ein Diplom, Prüfzeugnis oder sonstigen Befähigungsnachweis einer der vorgenannten Fachrichtungen verfügt, dessen Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG vom 7.9.2005 und der Richtlinie 2013/55/EU vom 20.11.2013 des Europäischen Parlaments und des Rates gewährleistet ist.
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2) Juristische Personen werden zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe einen verantwortlichen Berufsangehörigen gemäß dem vorstehenden Absatz benennen.
3) Bei Bewerbergemeinschaften muss mindestens ein Mitglied die Anforderungen erfüllen, die an natürliche oder juristische Personen gestellt werden.
Eine Eigenerklärung gemäß vorstehenden Festlegungen erfolgt im Teilnahmeantrag (Punkt 6).
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
1) Die örtliche Präsenz ist in engen Intervallen gemäß Erfordernis sicherzustellen. Die personelle Kontinuität bezüglich der Präsenz vor Ort ist möglichst sicherzustellen. Für die Baumaßnahme sollen mögliche Arbeitszeiten ausgeschöpft werden; Wochenend-/Feiertagsarbeit nicht ausgeschlossen. Die Realisierung erfolgt eventuell in Bauabschnitten. Verkehrssprache während der gesamten Laufzeit des Projekts ist Deutsch.
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2) Erfüllung der im Vertrag/in den Anlagen zum Vertrag beschriebenen Vorgaben.
3) 3-D-Planung.
4) Dokumentation/Kommunikation über internetbasierten Projektraum.
5) Berufshaftpflichtversicherung gem. Ziffer III.1.2).

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1) Die fristgerechte Vorlage der geforderten Nachweise, Erklärungen und der vollständig ausgefüllte Teilnahmeantrag gemäß Ziffern III.1.1), III.1.2) und III.1.3).
2) Die Beschränkung der Zahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung gemachten Angaben, vorgelegten Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Die maximale erreichbare Punktzahl beträgt 460 Punkte (Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit: 100 Punkte; Technische und berufliche Leistungsfähigkeit: 360 Punkte).
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Detaillierte Angaben zur Bewertung können der „Bewertungsmatrix Stufe 1 – Teilnahmewettbewerb“ im Anhang zum Teilnahmeantrag (s. Vergabeunterlagen [Hyperlink s. Ziff. I.3]: Dokument „Teilnahmeantrag“ [Ordner „vom_unternehmen_auszufuellende_dokumente“]) entnommen werden.
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3) Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend (§51 VgV). Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl auch nach einer objektiven Auswahl entsprechend den zugrunde gelegten Eignungskriterien zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden (§75 [6] VgV).
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 6 Monate
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 1. Personaleinsatzkonzept (nach näherer Maßgabe der Vergabeunterlagen [Hyperlink s. Ziff. I.3], hier: Dokument „Zuschlagskriterien“ [s. Ordner „Sonstiges“])
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10,39
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 2. Strukturelle Herangehensweise (s.o.)
3. Lösungsansätze für konkrete Aufgabenstellungen (s.o.)
Qualitätskriterium (Gewichtung): 59,74
Preis (Gewichtung): 19,48

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Andere Art des öffentlichen Auftraggebers: Projektgesellschaft einer Kommunalbehörde und Kirche
Kontakt
Kontaktperson: Frau Solheid
Dokumente URL: https://www.vmp-rheinland.de/VMPSatellite/notice/CXPTYRVY1JX/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Die insb. in Ziff. III.1.1) – III.1.3) geforderten Erklärungen und Angaben werden im Rahmen der zu verwendenden Formblätter (Teilnahmeantrag und, sofern zutreffend, Bewerbergemeinschaftserklärung sowie Erklärung des Nachunternehmers) präzisiert und abgefordert und sind nicht separat zu erklären/abzugeben.
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Bei den Formblättern handelt es sich um interaktive PDF-Dateien zum maschinellen Ausfüllen, die im Internet (s. Ziff. I.3)) heruntergeladen werden können. Die Formblätter sind - in deutscher Sprache gut lesbar - vollständig auszufüllen. Eine Unterschrift auf den einzureichenden Unterlagen ist bei elektronischer Bewerbung in Textform nicht erforderlich, der Name des Erklärenden/der bevollmächtigten Person und der Büroname ist jedoch zwingend anzugeben.
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Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind die Angaben für das sich bewerbende Team als Ganzes vorzunehmen. Je Bewerbung ist nur ein Teilnahmeantrag zugelassen. Der bevollmächtigte Vertreter füllt den Teilnahmeantrag aus.
Die Bewerbungsunterlagen sind elektronisch unter Nutzung des Bietertools auf der Vergabeplattform (s. Ziff. I.3)) bis zu der in Ziff. IV.2.2) genannten Frist einzureichen, ansonsten wird der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft zwingend ausgeschlossen.
Die Nichtvorlage bzw. die Vorlage nicht vollständiger Unterlagen, Erklärungen und Nachweise – auch auf Nachforderung gem. VgV §56 [2] - hat den zwingenden Ausschluss vom weiteren Verfahren zur Folge. Eine Nachforderung bei fehlerhaften Referenznachweisen ist über den Umfang der Liste Pkt. 5.1 Teilnahmeantrag hinaus nicht vorgesehen.
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Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht.
2) Sofern der Bewerber eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung einreichen möchte, muss er sicherstellen, dass die EEE sämtliche zuvor genannten Angaben/Erklärungen/Nachweise enthält. Die EEE muss nicht verwendet werden, wenn der Teilnahmeantrag inkl. Anlagen vollständig ausgefüllt eingereicht wird.
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3) Unter der in Ziff. I.3) genannten Adresse können alle Vergabeunterlagen (Formblätter [s.o.] inkl. Bewertungsmatrix Stufe 1, Zuschlagskriterien/Bewertungsmatrix Stufe 2 sowie in Ziff. II.2.14) aufgeführte Unterlagen) sowie Änderungen/ Ergänzungen zur Bekanntmachung u. ä. wie auch weitere Auskünfte abgerufen werden. Bewerber sind verpflichtet, sich eigenständig die Informationen dort zu verschaffen.
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4) Rückfragen werden nur zugelassen und beantwortet, wenn sie so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 6 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann (VgV §20 [3], Unterabsatz 1). Die Kommunikation erfolgt nur über die Internetplattform (siehe Ziff. I.3)). Kommunikation, die mündlich, per E-Mail, Telefax, Briefpost usw. erfolgt, ist nicht zugelassen und wird nicht beantwortet.
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5) Hinweis zu Ziff. II.2.5) Zuschlagskriterien: Die Angebotsinhalte zu nichtpreislichen Angebotsbestandteilen werden nicht verhandelt. Die für die nichtpreisliche Bewertung relevanten Angebotsbestandteile sind einmalig mit dem Erstangebot vorzulegen und werden auf Grundlage einer vorgesehenen Präsentation dieses Konzeptes bewertet (s. a. Hinweise Bewertungsmatrix Stufe 2); eine erneute Vorlage dieser Angebotsbestandteile mit nachfolgenden Angeboten, insbesondere dem finalen Angebot, ist nicht vorgesehen.
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Je Kriterium werden 0-5 Punkte vergeben (näheres siehe Vergabeunterlagen). Es können insgesamt maximal 385 Punkte erreicht werden. Bewertung der Honorarangebote: 5 Punkte erhält das Angebot mit dem niedrigsten Preis. Die Punktzahl errechnet sich im Übrigen dann wie folgt: niedrigster Preis x Höchstpunktzahl/jeweiliger Preis des Angebotes.
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6) Der Bauherr beabsichtigt, i.R. der Verhandlung (Zuschlagsverfahren) die Frist für die Einlieferung der finalen Honorarangebote im Einvernehmen mit den Bietern auf 15 Tage festzulegen.
Der Auftraggeber behält sich vor, den Zuschlag gem. VgV §17 (11) auf der Grundlage der Erstangebote zu erteilen.
Bekanntmachungs-ID: CXPTYRVY1JX

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Rheinland bei der Bezirksregierung Köln/Nachprüfungsstelle für behauptete Vergabeverstöße
Postanschrift: Zeughausstraße 2-10
Postort: Köln
Postleitzahl: 50667
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 2211472120 📞
E-Mail: vergabekammer@bezreg-koeln.nrw.de 📧
Fax: +49 2211472889 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Siehe § 160 Absatz 3 GWB:
— innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gegenüber der Stadt Köln nach Erkennen des Verstoßes gegen Vergabevorschriften im Vergabeverfahren spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften in der Bekanntmachung,
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— spätestens bis Ablauf der Angebots-/Bewerbungsfrist bei Verstößen gegen Vergabevorschriften, die
aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind,
in den Vergabeunterlagen erkennbar sind,
— innerhalb von 15 Tagen nach Eingang der Mitteilung der Stadt Köln, der Rüge nicht abhelfen zu wollen.
Siehe § 135 Absatz 2 GWB:
— 30 Kalendertage nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch die Stadt Köln über den Abschluss des Vertrages, spätestens jedoch 6 Monate nach Vertragsschluss.
Im Fall der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU.
Quelle: OJS 2020/S 215-527366 (2020-10-30)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-05-18)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Vergabe von Planungs-/Beratungsleistungen für die Ausstellungsgestaltung im neuen Kölnischen Stadtmuseum in der „Historischen Mitte“ Köln in Anlehnung an das Leistungsbild der „Honorarordnung für Ausstellungsgestaltung“ (HOAS [2019], §10): Kernleistungen Leistungsphasen 1-7 sowie ausgewählte Besondere Leistungen (siehe auch Ziffern II.2.4) und II.2.11). Ein spezifiziertes Leistungsbild ist den Vergabeunterlagen beigefügt. Die Beauftragung erfolgt durch die in einer Bauherrengemeinschaft zusammengeschlossene Domkirche und die Stadt Köln. Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt. Die Vergabe erfolgt stufenweise (siehe Ziffer II.2.11) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.
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Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
E-Mail: d.kromer@historische-mitte.koeln 📧
Telefon: +49 221888859-21 📞

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-05-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-05-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 098-257922
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 215-527366
ABl. S-Ausgabe: 98
Zusätzliche Informationen
Hinweis zu Ziff. II.1.7) und Ziff. V.2.4): Aufgrund einer Plausibilitätsprüfung in der für die Erstellung dieser Bekanntmachung verwendeten Software müssen zwingend Auftragswerte in dieser Bekanntmachung angegeben werden, die jedoch bei Dienstleistungsaufträgen dem unternehmerischen Betriebsgeheimnis unterliegen. Deshalb wurden nicht die geschätzten bzw. die tatsächlichen Auftragswerte angegeben, sondern fiktive, die keinesfalls den ordnungsgemäß geschätzten bzw. den tatsächlichen Auftragswerten entsprechen. Bekanntmachungs-ID: CXPTYRVDDS3
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des vorliegenden Verfahrens ist die Vergabe von Planungs-/Beratungsleistungen für die Ausstellungsgestaltung im neuen Kölnischen Stadtmuseum in der „Historischen Mitte“ Köln in Anlehnung an das Leistungsbild der „Honorarordnung für Ausstellungsgestaltung“ (HOAS [2019], §10): Kernleistungen Leistungsphasen 1-7 sowie ausgewählte Besondere Leistungen (siehe auch Ziffern II.2.4) und II.2.11). Ein spezifiziertes Leistungsbild ist den Vergabeunterlagen beigefügt.
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Die Beauftragung erfolgt durch die in einer Bauherrengemeinschaft zusammengeschlossene Domkirche und die Stadt Köln. Eine losweise Vergabe ist nicht beabsichtigt. Die Vergabe erfolgt stufenweise (siehe Ziffer II.2.11) ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen.
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Beschreibung der Optionen:
(1) Die Vergabe erfolgt stufenweise ohne Rechtsanspruch auf die Beauftragung aller Leistungsstufen:
Stufe 1: Mit dem Abschluss des Vertrages werden die Leistungen der Leistungsphasen 1 (Grundlagenermittlung/Konzeptskizze) und 2 (Vorplanung/Konzept) im Sinne „Honorarordnung für Ausstellungsgestaltung“ (HOAS) §10 / spezifiziertem Leistungsbild vergeben.
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Stufe 2: Leistungsphase 3 (Entwurfsplanung);
Stufe 3: Leistungsphase 4 Ausführungsplanung mit detaillierten Leistungsverzeichnissen);
Stufe 4: Leistungsphase 5 (Mitwirkung beim Vergabeprozess);
Stufe 5: Leistungsphase 6 (baulich-technische Überwachung und Koordinierung der Realisierung);
Stufe 6: Leistungsphase 7 (Abnahme-/Übergabeprozess, Dokumentation und Inbetriebnahme);
Stufe 7: Leistungsphase 8 (Objektbetreuung).
Die Beauftragung über die Stufe 1 hinausgehender weiterer Stufen ist von der Fortsetzung der Planung und Ausführung der Maßnahmen abhängig und erfolgt schriftlich. Die zeitliche Abfolge der Detaillierungsschritte der Planung von Ausstellungsgestaltung, Mediengestaltung und Grafik kann variieren. In Bezug auf die Planung der Ausstellungsgestaltung ist ggf. von zeitlich verzögerten Planungen gegenüber den Kernplanungen für die Baumaßnahmen (Objektplanung etc.) auszugehen.
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(2) Optional Vergabe weiterer Besonderer Leistungen, sofern und soweit diese erforderlich werden.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deutschland, Köln

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-04-29 📅
Name: chezweitz GmbH
Postanschrift: Adalbertstr. 5
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10999
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3028878910 📞
E-Mail: chezweitz@chezweitz.de 📧
Land: Köln, Kreisfreie Stadt 🏙️
Internetadresse: http://www.chezweitz.de/de 🌏
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Frau Kromer

Referenz
Zusätzliche Informationen
Hinweis zu Ziff. II.1.7) und Ziff. V.2.4): Aufgrund einer Plausibilitätsprüfung in der für die Erstellung dieser Bekanntmachung verwendeten Software müssen zwingend Auftragswerte in dieser Bekanntmachung angegeben werden, die jedoch bei Dienstleistungsaufträgen dem unternehmerischen Betriebsgeheimnis unterliegen. Deshalb wurden nicht die geschätzten bzw. die tatsächlichen Auftragswerte angegeben, sondern fiktive, die keinesfalls den ordnungsgemäß geschätzten bzw. den tatsächlichen Auftragswerten entsprechen.
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Bekanntmachungs-ID: CXPTYRVDDS3
Quelle: OJS 2021/S 098-257922 (2021-05-18)