B 247, Neubau Ortsumgehung Obernfeld – Mingerode: Objektplanung Verkehrsanlagen

Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr – Geschäftsbereich Goslar

Die Bundesstraße 247 (B 247) ist eine deutsche Bundesstraße in Niedersachsen und Thüringen. Sie beginnt in Katlenburg-Lindau und führt über Duderstadt, die Bundesautobahn 38 bei Leinefelde-Worbis, Mühlhausen, Bad Langensalza und Gotha (mit Anschluss an die Bundesautobahn 4) nach Ohrdruf.
Die B 247 besitzt eine wichtige Verbindungsfunktion zwischen den Bundesländern Niedersachsen und Thüringen. Sie verbindet die Städte Duderstadt (Landkreis Göttingen) und Worbis (Thüringen) mit dem Autobahnnetz und dient als Verteilungsschiene zwischen dem Oberen und dem Unteren Eichsfeld. Die B 247 hat somit eine große Bedeutung sowohl für die Wirtschaft als auch für den Tourismus.
Die zu planende Trasse befindet sich im Landkreis Göttingen im südöstlichen Niedersachsen nahe der Landesgrenze zum Freistaat Thüringen. Die Ortsumgehung (OU) Duderstadt Nordteil im Abschnitt Obernfeld – Mingerode im Zuge der Bundesstraße 247 ist Teilabschnitt (VKE 1) der Verlegung der Bundesstraße 247 von nördlich Obernfeld bis zur Landesgrenze Thüringen im Bereich Niedersachsen (VKE 1-3). In Thüringen schließt die Ortsumgehung Ferna – Teistungen (VKE 4) daran an.
Nach der Wiedervereinigung Deutschlands hat der Verkehr auf der B 247 sehr stark zugenommen. Aus dieser hohen Verkehrsbelastung und der für diese Belastung nicht dimensionierten B 247 resultieren steigende starke Belastungen durch die Lärm- und Schadstoffimmissionen in den engen und teilweise kurvenreichen Ortsdurchfahrten von Duderstadt und seinen Ortsteilen Obernfeld, Mingerode, Westerode und Gerblingerode. Hier ist der auf der B 247 zu erwartende Verkehr mit den gegebenen städtebaulichen Funktionen unverträglich. Der Ausbauzustand der Ortsdurchfahrten entspricht bereits heute nicht mehr den Anforderungen, die sich aus den Verkehrsbelastungen ableiten. Aufgrund der beschriebenen Verkehrsverhältnisse und der zu erwartenden Verkehrsentwicklung ist die Verlegung der B 247 als zweistreifige Bundesstraße unumgänglich.
Die Maßnahme ist Bestandteil des BVWP 2030 im vordringlichen Bedarf. Die VKE 2 wurde bereits fertiggestellt. Die VKE 3 befindet sich im Planfeststellungsverfahren.
Für die VKE 1 ist die Verbindung der Mittelzentren Northeim, Osterode, Duderstadt, Worbis maßgebend. Eine günstigere alternative Verbindung steht mit Berücksichtigung der Fahrzeit und Ausbauzustand nicht zur Verfügung.
Die Baukosten betragen ca. 23,6 Mio. EUR -brutto-.
Gegenstand dieser Ausschreibung sind die dafür erforderlichen Objektplanungsleistungen für Verkehrsanlagen (Lph 1-4, optional 5).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-06-25. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-05-26.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-05-26 Auftragsbekanntmachung
2021-02-01 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-05-26)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen
Referenznummer: 03_338101_223626
Kurze Beschreibung:
Die Bundesstraße 247 (B 247) ist eine deutsche Bundesstraße in Niedersachsen und Thüringen. Sie beginnt in Katlenburg-Lindau und führt über Duderstadt, die Bundesautobahn 38 bei Leinefelde-Worbis, Mühlhausen, Bad Langensalza und Gotha (mit Anschluss an die Bundesautobahn 4) nach Ohrdruf. Die B 247 besitzt eine wichtige Verbindungsfunktion zwischen den Bundesländern Niedersachsen und Thüringen. Sie verbindet die Städte Duderstadt (Landkreis Göttingen) und Worbis (Thüringen) mit dem Autobahnnetz und dient als Verteilungsschiene zwischen dem Oberen und dem Unteren Eichsfeld. Die B 247 hat somit eine große Bedeutung sowohl für die Wirtschaft als auch für den Tourismus. Die zu planende Trasse befindet sich im Landkreis Göttingen im südöstlichen Niedersachsen nahe der Landesgrenze zum Freistaat Thüringen. Die Ortsumgehung (OU) Duderstadt Nordteil im Abschnitt Obernfeld – Mingerode im Zuge der Bundesstraße 247 ist Teilabschnitt (VKE 1) der Verlegung der Bundesstraße 247 von nördlich Obernfeld bis zur Landesgrenze Thüringen im Bereich Niedersachsen (VKE 1-3). In Thüringen schließt die Ortsumgehung Ferna – Teistungen (VKE 4) daran an. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands hat der Verkehr auf der B 247 sehr stark zugenommen. Aus dieser hohen Verkehrsbelastung und der für diese Belastung nicht dimensionierten B 247 resultieren steigende starke Belastungen durch die Lärm- und Schadstoffimmissionen in den engen und teilweise kurvenreichen Ortsdurchfahrten von Duderstadt und seinen Ortsteilen Obernfeld, Mingerode, Westerode und Gerblingerode. Hier ist der auf der B 247 zu erwartende Verkehr mit den gegebenen städtebaulichen Funktionen unverträglich. Der Ausbauzustand der Ortsdurchfahrten entspricht bereits heute nicht mehr den Anforderungen, die sich aus den Verkehrsbelastungen ableiten. Aufgrund der beschriebenen Verkehrsverhältnisse und der zu erwartenden Verkehrsentwicklung ist die Verlegung der B 247 als zweistreifige Bundesstraße unumgänglich. Die Maßnahme ist Bestandteil des BVWP 2030 im vordringlichen Bedarf. Die VKE 2 wurde bereits fertiggestellt. Die VKE 3 befindet sich im Planfeststellungsverfahren. Für die VKE 1 ist die Verbindung der Mittelzentren Northeim, Osterode, Duderstadt, Worbis maßgebend. Eine günstigere alternative Verbindung steht mit Berücksichtigung der Fahrzeit und Ausbauzustand nicht zur Verfügung. Die Baukosten betragen ca. 23,6 Mio. EUR -brutto-. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die dafür erforderlichen Objektplanungsleistungen für Verkehrsanlagen (Lph 1-4, optional 5).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Ingenieurbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Göttingen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr – Geschäftsbereich Goslar
Postanschrift: Am Stollen 16
Postleitzahl: 38640
Postort: Goslar
Kontakt
Internetadresse: http://www.strassenbau.niedersachsen.de 🌏
E-Mail: evergabe-gs@nlstbv.niedersachsen.de 📧
Telefon: +49 5321311-0 📞
Fax: +49 5321311-199 📠
URL der Dokumente: https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXQ6YY6Y8VM/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXQ6YY6Y8VM 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-05-26 📅
Einreichungsfrist: 2020-06-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-05-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 103-248402
ABl. S-Ausgabe: 103
Zusätzliche Informationen
— Anfragen zum Verfahren sind bitte nur über die oben genannte Plattform zu stellen (siehe auch Punkt I.3); — der Teilnahmeantrag ist elektronisch über die oben genannte Vergabeplattform (siehe auch Punkt I.3) in Textform gemäß § 126b BGB einzureichen; — „Wichtiger Hinweis“: Der Teilnahmeantrag inkl. aller Bewerbungsunterlagen ist ausschließlich über die entsprechende Funktion der Vergabeplattform einzureichen. Hierzu ist ausreichend Zeit einzuplanen. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung keinesfalls in Papierform, per E-Mail oder über die Kommunikations-funktion der Vergabeplattform. Berücksichtigen Sie ggf. die Größenbegrenzungen der Vergabeplattform bezüglich der einzelnen Dateien sowie der gesamten Bewerbung. Sollten Probleme beim Hochladen der Bewerbungsunterlagen auftreten, wenden Sie sich bitte umgehend an den Betreiber der Vergabeplatt-form, protokollieren Sie dies und informieren Sie zusätzlich die Vergabestelle; — die Angabe der zur Vertretung des Teilnehmers berechtigten natürlichen Person (Geschäftsführer oder sonstiger Bevollmächtigter) ist zwingend erforderlich. Es ist nicht notwendig, die auszufüllenden Dokumente zu unterschreiben und mit einem Stempel zu versehen. Stattdessen geben Sie bitte Vorname und Nachname des bevollmächtigten Vertreters in Druckbuchstaben an; — weitere Informationen zu den formalen Vorgaben entnehmen Sie bitte der bereitgestellten Datei „00_B247-OU-Obernfeld_VgV-OP-VA_Information“; — nach Eingangsschluss erfolgt die Auswertung der Teilnahmeanträge. Gemäß Punkt II.2.9) werden 3 bis Maximal 5 Teilnehmer/Bewerber zur Verhandlung/Erstangebotsabgabe aufgefordert. Bekanntmachungs-ID: CXQ6YY6Y8VM.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Bundesstraße 247 (B 247) ist eine deutsche Bundesstraße in Niedersachsen und Thüringen. Sie beginnt in Katlenburg-Lindau und führt über Duderstadt, die Bundesautobahn 38 bei Leinefelde-Worbis, Mühlhausen, Bad Langensalza und Gotha (mit Anschluss an die Bundesautobahn 4) nach Ohrdruf.
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Die B 247 besitzt eine wichtige Verbindungsfunktion zwischen den Bundesländern Niedersachsen und Thüringen. Sie verbindet die Städte Duderstadt (Landkreis Göttingen) und Worbis (Thüringen) mit dem Autobahnnetz und dient als Verteilungsschiene zwischen dem Oberen und dem Unteren Eichsfeld. Die B 247 hat somit eine große Bedeutung sowohl für die Wirtschaft als auch für den Tourismus.
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Die zu planende Trasse befindet sich im Landkreis Göttingen im südöstlichen Niedersachsen nahe der Landesgrenze zum Freistaat Thüringen. Die Ortsumgehung (OU) Duderstadt Nordteil im Abschnitt Obernfeld – Mingerode im Zuge der Bundesstraße 247 ist Teilabschnitt (VKE 1) der Verlegung der Bundesstraße 247 von nördlich Obernfeld bis zur Landesgrenze Thüringen im Bereich Niedersachsen (VKE 1-3). In Thüringen schließt die Ortsumgehung Ferna – Teistungen (VKE 4) daran an.
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Nach der Wiedervereinigung Deutschlands hat der Verkehr auf der B 247 sehr stark zugenommen. Aus dieser hohen Verkehrsbelastung und der für diese Belastung nicht dimensionierten B 247 resultieren steigende starke Belastungen durch die Lärm- und Schadstoffimmissionen in den engen und teilweise kurvenreichen Ortsdurchfahrten von Duderstadt und seinen Ortsteilen Obernfeld, Mingerode, Westerode und Gerblingerode. Hier ist der auf der B 247 zu erwartende Verkehr mit den gegebenen städtebaulichen Funktionen unverträglich. Der Ausbauzustand der Ortsdurchfahrten entspricht bereits heute nicht mehr den Anforderungen, die sich aus den Verkehrsbelastungen ableiten. Aufgrund der beschriebenen Verkehrsverhältnisse und der zu erwartenden Verkehrsentwicklung ist die Verlegung der B 247 als zweistreifige Bundesstraße unumgänglich.
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Die Maßnahme ist Bestandteil des BVWP 2030 im vordringlichen Bedarf. Die VKE 2 wurde bereits fertiggestellt. Die VKE 3 befindet sich im Planfeststellungsverfahren.
Für die VKE 1 ist die Verbindung der Mittelzentren Northeim, Osterode, Duderstadt, Worbis maßgebend. Eine günstigere alternative Verbindung steht mit Berücksichtigung der Fahrzeit und Ausbauzustand nicht zur Verfügung.
Die Baukosten betragen ca. 23,6 Mio. EUR -brutto-.
Gegenstand dieser Ausschreibung sind die dafür erforderlichen Objektplanungsleistungen für Verkehrsanlagen (Lph 1-4, optional 5).
— Objektplanung Verkehrsanlagen Lph 1 bis 4, optional Lph 5 gemäß § 47 HOAI i. V. m. Anlage 13, Ziffer 13.1;
— Besondere / Zusätzliche Leistungen:
—— Erstellen von koordinierten Leitungsplänen;
—— Hydraulische Berechnung;
—— Zuarbeit zur Erstellung des Fachbeitrages nach Wasserrahmenrichtlinie;
—— Einwendungsmanagement;
—— Zuarbeit zur Verkehrsuntersuchung;
—— Schall- und lufttechnische Untersuchungen;
—— Mitwirkung bei der Öffentlichkeitsarbeit;
—— Zuarbeit zum Baugrundgutachten.
Dauer: 100 Monate
Beschreibung der Optionen:
Objektplanung Verkehrsanlagen Lph 5 gemäß § 47 HOAI i. V. m. Anlage 13, Ziffer 13.1.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: B 247 Obernfeld, Mingerode

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Juristische Personen haben einen aktuellen Handelsregisterauszug bzw. eine gleichwertige Bescheinigung des Herkunftslandes, nicht älter als 3 Monate, beizubringen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Bescheinigung über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung oder Erklärung der Versicherung, dass im Auftragsfalle eine Berufshaftpflichtversicherung mit der Mindestdeckungssumme abgeschlossen wird;
— Nachweis gemäß § 45 (4) Nr. 4 VgV: Jahresumsatz (Gesamtumsatz und Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrages) des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Mindeststandards:
— Bescheinigung über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung oder Erklärung der Versicherung, dass im Auftragsfalle eine Berufshaftpflichtversicherung mit der Mindestdeckungssumme abgeschlossen wird;
— Nachweis gemäß § 45 (4) Nr. 4 VgV: Jahresumsatz (Gesamtumsatz und Umsatz im Tätigkeitsbereich des Auftrages) des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre.
Möglicherweise geforderte Mindeststandards: 2;
— Bescheinigung Berufshaftpflicht: Nachweis, dass im Auftragsfall durch eine Haftpflichtversicherung eine Deckungssumme für Personenschäden in Höhe von 3,0 Mio. EUR und für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) in Höhe von 3,0 Mio. EUR gegeben ist. Es ist der Nachweis zu erbringen, dass die Maximierung der Ersatzleistungen mind. das Zweifache der Versicherungssumme pro Jahr beträgt. Bei Bewerbergemeinschaften ist der Nachweis für jedes Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen;
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— Mindestjahresumsatz des Unternehmens jeweils bezogen auf die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre, in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags: Der Bewerber muss mindestens folgende Umsätze aufweisen: im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens 0,2 Mio. EUR.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Nachweise gemäß § 46 (3) Nr. 1 VgV: Ausführung von Leistungen in den letzten 3 Jahren, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind;
— Nachweise gemäß § 46 (3) Nr. 2 VgV: Leistungsfähigkeit der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen inkl. berufliche Befähigung;
— Nachweis gemäß § 46 (3) Nr. 8 VgV: Angabe der Anzahl der Beschäftigten in den letzten 3 Jahren;
— Nachweise gemäß § 46 (3) Nr. 10 VgV: Angabe der Leistungen anderer Unternehmen.
Mindeststandards:
Mindeststandard zu § 46 (3) Nr. 1 VgV: Der Bewerber (Unternehmen) muss mindestens
Einmal die Objektplanung Verkehrsanlagen im Rahmen eines Bundesstraßenbauprojektes erbracht haben.
Mindeststandard zu § 46 (3) Nr. 2 VgV: Der Projektleiter muss mind. 1 persönliche Referenz mit Erfahrung in der Objektplanung Verkehrsanlagen im Rahmen eines Straßenbauprojektes vorlegen.
Der Hauptobjektplaner Verkehrsanlagen muss mind. 1 persönliche Referenz mit Erfahrung in der Objektplanung Verkehrsanlagen im Rahmen eines Straßenbauprojektes vorlegen.
Mindeststandard zu § 46 (3) Nr. 8 VgV: Der Bewerber (Unternehmen) muss im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens 2 Beschäftigte angestellt haben.
Mindeststandard zu § 46 (3) Nr. 10 VgV: Der Bewerber ist nur dann geeignet, wenn die von ihm benannten Unterauftragnehmer den Mindeststandards für die übernommenen Leistungen genügen. Dies betrifft die zu § 46 (3) Nr. 1 und 2 genannten Mindeststandards.
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Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: Ingenieur o. vgl. gemäß § 75 VgV.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Zahl von Bewerbern:
— Referenzen des Bewerbers (Unternehmen): 30 %: Referenzen des Unternehmens seit 2017, Nachweis der besonderen Kompetenz/Erfahrungen des Bewerbers in der Erbringung vergleichbarer Leistungen unter Angabe entsprechender Referenzprojekte. Für jedes Referenzprojekt sind mindestens folgende Informationen anzugeben: Bearbeitungszeitraum (bei noch nicht abgeschlossenen Projekten: Angabe des Bearbeitungsstandes), Angabe der vom Unternehmen erbrachten Leistungen für das jeweilige Referenzprojekt, Beschreibung der Besonderheiten des jeweiligen Referenzprojektes, Baukosten, Auftragssummen, Ansprechpartner;
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— Referenzen/Erfahrungen des Projektleiters: 30 %: Nachweis der Qualifikation, insbesondere die persönlichen vergleichbaren Referenzen im Bereich der ausgeschriebenen Leistungen seit 2017. Für jedes Referenzprojekt sind mindestens folgende Informationen anzugeben: Leistungszeitraum (bei noch nicht abgeschlossenen Projekten: Angabe des Bearbeitungsstandes), Angabe der vom Mitarbeiter erbrachten Leistungen für das jeweilige Referenzprojekt, Beschreibung der Besonderheiten des jeweiligen Referenzprojektes, Baukosten, Auftragssummen, Ansprechpartner;
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— Referenzen/Erfahrungen des Hauptobjektplaners Verkehrsanlagen: 25 %: Siehe Anmerkungen zum Projektleiter;
— Umsatz bei vergleichbaren Leistungen (OP VA): 5 %;
— Gesamteindruck der Bewerbung: 10 %.
Nähere Angaben zu den Anforderungen siehe Dokument „Aufforderung zum Teilnahmewettbewerb“, Ziffer 7.2 „Maßgebende Kriterien und Wichtungen für die Wertung der Teilnahmeanträge“.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-07-31 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXQ6YY6Y8VM/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
— Anfragen zum Verfahren sind bitte nur über die oben genannte Plattform zu stellen (siehe auch Punkt I.3);
— der Teilnahmeantrag ist elektronisch über die oben genannte Vergabeplattform (siehe auch Punkt I.3) in Textform gemäß § 126b BGB einzureichen;
— „Wichtiger Hinweis“: Der Teilnahmeantrag inkl. aller Bewerbungsunterlagen ist ausschließlich über die entsprechende Funktion der Vergabeplattform einzureichen. Hierzu ist ausreichend Zeit einzuplanen. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung keinesfalls in Papierform, per E-Mail oder über die Kommunikations-funktion der Vergabeplattform. Berücksichtigen Sie ggf. die Größenbegrenzungen der Vergabeplattform bezüglich der einzelnen Dateien sowie der gesamten Bewerbung. Sollten Probleme beim Hochladen der Bewerbungsunterlagen auftreten, wenden Sie sich bitte umgehend an den Betreiber der Vergabeplatt-form, protokollieren Sie dies und informieren Sie zusätzlich die Vergabestelle;
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— die Angabe der zur Vertretung des Teilnehmers berechtigten natürlichen Person (Geschäftsführer oder sonstiger Bevollmächtigter) ist zwingend erforderlich. Es ist nicht notwendig, die auszufüllenden Dokumente zu unterschreiben und mit einem Stempel zu versehen. Stattdessen geben Sie bitte Vorname und Nachname des bevollmächtigten Vertreters in Druckbuchstaben an;
Mehr anzeigen
— weitere Informationen zu den formalen Vorgaben entnehmen Sie bitte der bereitgestellten Datei „00_B247-OU-Obernfeld_VgV-OP-VA_Information“;
— nach Eingangsschluss erfolgt die Auswertung der Teilnahmeanträge. Gemäß Punkt II.2.9) werden 3 bis Maximal 5 Teilnehmer/Bewerber zur Verhandlung/Erstangebotsabgabe aufgefordert.
Bekanntmachungs-ID: CXQ6YY6Y8VM.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de 📧
Fax: +49 413115-2943 📠
Internetadresse: http://www.mw.niedersachsen.de 🌏
Quelle: OJS 2020/S 103-248402 (2020-05-26)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-02-01)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Bundesstraße 247 (B 247) ist eine deutsche Bundesstraße in Niedersachsen und Thüringen. Sie beginnt in Katlenburg-Lindau und führt über Duderstadt, die Bundesautobahn 38 bei Leinefelde-Worbis, Mühlhausen, Bad Langensalza und Gotha (mit Anschluss an die Bundesautobahn 4) nach Ohrdruf. Die B 247 besitzt eine wichtige Verbindungsfunktion zwischen den Bundesländern Niedersachsen und Thüringen. Sie verbindet die Städte Duderstadt (Landkreis Göttingen) und Worbis (Thüringen) mit dem Autobahnnetz und dient als Verteilungsschiene zwischen dem Oberen und dem Unteren Eichsfeld. Die B 247 hat somit eine große Bedeutung sowohl für die Wirtschaft als auch für den Tourismus. Die zu planende Trasse befindet sich im Landkreis Göttingen im südöstlichen Niedersachsen nahe der Landesgrenze zum Freistaat Thüringen. Die Ortsumgehung (OU) Duderstadt Nordteil im Abschnitt Obernfeld – Mingerode im Zuge der Bundesstraße 247 ist Teilabschnitt (VKE 1) der Verlegung der Bundesstraße 247 von nördlich Obernfeld bis zur Landesgrenze Thüringen im Bereich Niedersachsen (VKE 1-3). In Thüringen schließt die Ortsumgehung Ferna – Teistungen (VKE 4) daran an. Nach der Wiedervereinigung Deutschlands hat der Verkehr auf der B 247 sehr stark zugenommen. Aus dieser hohen Verkehrsbelastung und der für diese Belastung nicht dimensionierten B 247 resultieren steigende starke Belastungen durch die Lärm- und Schadstoffimmissionen in den engen und teilweise kurvenreichen Ortsdurchfahrten von Duderstadt und seinen Ortsteilen Obernfeld, Mingerode, Westerode und Gerblingerode. Hier ist der auf der B 247 zu erwartende Verkehr mit den gegebenen städtebaulichen Funktionen unverträglich. Der Ausbauzustand der Ortsdurchfahrten entspricht bereits heute nicht mehr den Anforderungen, die sich aus den Verkehrsbelastungen ableiten. Aufgrund der beschriebenen Verkehrsverhältnisse und der zu erwartenden Verkehrsentwicklung ist die Verlegung der B 247 als zweistreifige Bundesstraße unumgänglich. Die Maßnahme ist Bestandteil des BVWP 2030 im vordringlichen Bedarf. Die VKE 2 wurde bereits fertiggestellt. Die VKE 3 befindet sich im Planfeststellungsverfahren. Für die VKE 1 ist die Verbindung der Mittelzentren Northeim, Osterode, Duderstadt, Worbis maßgebend. Eine günstigere alternative Verbindung steht mit Berücksichtigung der Fahrzeit und Ausbauzustand nicht zur Verfügung. Die Baukosten betragen ca. 23,6 Mio. EUR brutto. Gegenstand dieser Ausschreibung sind die dafür erforderlichen Objektplanungsleistungen für Verkehrsanlagen (Lph 1-4, optional 5).
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Gesamtwert des Auftrags: 411692.48 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-02-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-02-05 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 025-060878
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 103-248402
ABl. S-Ausgabe: 25
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXQ6YY6YTX4

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Baukosten betragen ca. 23,6 Mio. EUR brutto.
— Objektplanung Verkehrsanlagen Lph 1 bis 4, optional Lph 5 gemäß § 47 HOAI i. V. m. Anlage 13, Ziffer 13.1,
— Besondere/Zusätzliche Leistungen:
—— Erstellen von koordinierten Leitungsplänen,
—— Hydraulische Berechnung,
—— Zuarbeit zur Erstellung des Fachbeitrages nach Wasserrahmenrichtlinie,
—— Einwendungsmanagement,
—— Zuarbeit zur Verkehrsuntersuchung,
—— Schall- und lufttechnische Untersuchungen,
—— Mitwirkung bei der Öffentlichkeitsarbeit,

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): — schriftliche Ausführungen zur projektspezifischen Bearbeitung und zur projektspezifischen Organisation des Projektteams im Erstangebot
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): — Mündlicher Vortrag im Präsentations-/Verhandlungsgespräch zur projektspezifischen Bearbeitung durch die Mitglieder des Projektteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): — Beantwortung der projektspezifischen Fachfragen des Auftraggebers im Präsentations-/Verhandlungsgespräch durch die Mitglieder des Projektteams
Preis (Gewichtung): 30

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-12-22 📅
Name: Ingenieurbür für Verkehrsanlagen GmbH
Postort: Halle (Saale)
Land: Deutschland 🇩🇪
Halle (Saale), Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 411692.48 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Fristen des § 160 Abs. 3 Ziffer 1-4 GWB sind zu beachten. Danach ist ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr – Geschäftsbereich Goslar
Postanschrift: Am Stollen 16
Postort: Goslar
Postleitzahl: 38640
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 5321311-0 📞
E-Mail: evergabe-gs@nlstbv.niedersachsen.de 📧
Fax: +49 5321311-199 📠
Internetadresse: http://www.strassenbau.niedersachsen.de 🌏
Quelle: OJS 2021/S 025-060878 (2021-02-01)