Im Zuge des Ausbaus der B14 zwischen Nellmersbach und Backnang soll der 232 m lange Tunnel Maubach und das anschließende 250 m lange Trogbauwerk realisiert werden. Diese liegen zwischen den Anschlussstellen Waldrems und Backnang-Süd. Hierfür werden die Objektplanung In-genieurbauwerke nach § 41 ff. HOAI in der Leistungsphase 1,2,3 und optional in der Leistungsphase 5 (teilweise),6 nach § 43 HOAI in Verbindung mit Anlage Nummer 12, Nummer 12.1 HOAI, einschließlich Besonderen Leistungen und der Fachplanung Tragwerksplanung Ingenieurbau nach § 49 ff. HOAI in der Leistungsphase 2,3, sowie optional 6 nach § 51 HOAI in Verbindung mit Anlage 14, Nummer 14.1 HOAI, einschließlich Besonderen Leistungen benötigt.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-10-07.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-09-03.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Auftragsbekanntmachung (2020-09-03) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Technische Planungsleistungen im Tief- und Hochbau
Kurze Beschreibung:
Im Zuge des Ausbaus der B14 zwischen Nellmersbach und Backnang soll der 232 m lange Tunnel Maubach und das anschließende 250 m lange Trogbauwerk realisiert werden. Diese liegen zwischen den Anschlussstellen Waldrems und Backnang-Süd. Hierfür werden die Objektplanung In-genieurbauwerke nach § 41 ff. HOAI in der Leistungsphase 1,2,3 und optional in der Leistungsphase 5 (teilweise),6 nach § 43 HOAI in Verbindung mit Anlage Nummer 12, Nummer 12.1 HOAI, einschließlich Besonderen Leistungen und der Fachplanung Tragwerksplanung Ingenieurbau nach § 49 ff. HOAI in der Leistungsphase 2,3, sowie optional 6 nach § 51 HOAI in Verbindung mit Anlage 14, Nummer 14.1 HOAI, einschließlich Besonderen Leistungen benötigt.
Im Zuge des Ausbaus der B14 zwischen Nellmersbach und Backnang soll der 232 m lange Tunnel Maubach und das anschließende 250 m lange Trogbauwerk realisiert werden. Diese liegen zwischen den Anschlussstellen Waldrems und Backnang-Süd. Hierfür werden die Objektplanung In-genieurbauwerke nach § 41 ff. HOAI in der Leistungsphase 1,2,3 und optional in der Leistungsphase 5 (teilweise),6 nach § 43 HOAI in Verbindung mit Anlage Nummer 12, Nummer 12.1 HOAI, einschließlich Besonderen Leistungen und der Fachplanung Tragwerksplanung Ingenieurbau nach § 49 ff. HOAI in der Leistungsphase 2,3, sowie optional 6 nach § 51 HOAI in Verbindung mit Anlage 14, Nummer 14.1 HOAI, einschließlich Besonderen Leistungen benötigt.
Referenz Daten
Absendedatum: 2020-09-03 📅
Einreichungsfrist: 2020-10-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-09-08 📅
Datum des Beginns: 2021-03-01 📅
Datum des Endes: 2024-02-29 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 174-420561
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 149-365347
ABl. S-Ausgabe: 174
Zusätzliche Informationen
A) Alle Fragen zum Verfahren werden ausschließlich digital in Textform über die Vergabeplattform angenommen. Eingegangene Fragen werden zentral beantwortet. Alle eingegangenen Fragen und die zugehörigen Antworten werden (anonym) über die Vergabeplattform zur Verfügung gestellt und allen registrierten Interessenten übersandt. Dadurch haben alle Interessenten dieselben Informationen/Grundlagen für ihre Antragstellung. Auf anderem Weg eingehende Fragen werden nicht beantwortet, es wird immer auf den aufgezeigten Weg über die Vergabeplattform verwiesen. Nicht registrierte Interessenten haben sich daher selbstständig über den aktuellen Stand dieses Dokuments „Fragen und Antworten“ zu informieren.
B) Der Antragsteller trägt die alleinige Verantwortung, dass der Antrag rechtzeitig bei der ausschreibenden Stelle vorliegt. Verspätet eingehende Anträge werden nicht zum Teilnahmewettbewerb zugelassen.
C) Alle Erklärungen und Nachweise sind bis zum genannten Schlusstermin vorzulegen. Die ausschreibende Stelle behält sich vor, nicht eindeutige Informationen/Unterlagen im Zuge einer Aufklärung nachzufordern.
D) Bewerbern wird empfohlen das vorbereitete Formular für den Teilnahmeantrag zu verwenden und diesen mit den notwendigen Anlagen vorzulegen. In diesem werden alle notwendigen Angaben abgefragt. Hierdurch wird das Ausfüllen erleichtert und Fehler beim Antragsteller vermieden.
Unterlagen, die über die ausdrücklich verlangten Angaben und Nachweise hinausgehen, sind nicht erwünscht und werden bei der Bewertung nicht berücksichtigt;
E) Ergänzung zu III.2.3) „Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal“ wird erst im Verhandlungsverfahren abgefragt
F) Im Teilnahmeantrag muss der Namen der natürlichen Person angegeben werden, welche die Erklärungen im Auftrag des Bewerbers abgibt. Diese Person muss nachweislich berechtigt sein Rechtsgeschäfte für den Bewerber zu tätigen – siehe III.1.1). Anträge ohne diese Angabe werden vom Teilnahmewettbewerb ausgeschlossen.
G) Im Vergabeverfahren haben alle Angaben der Bewerber / Bieter in deutscher Sprache zu erfolgen. Andere Nachweise oder Dokumente sind Übersetzungen durch amtlich anerkannte Dolmetscher beizufügen. Ohne solche Übersetzungen können diese Unterlagen nicht berücksichtigt werden;
H) Die Antragsunterlagen sind ausschließlich digital in Textform über die o.g. Vergabeplattform einzureichen.
I) Alle Antragsteller werden über die Vergabeplattform schriftlich über die Entscheidung zu ihrem Teilnahmeantrag informiert. Dies geschieht in der Regel innerhalb von 2 Wochen nach dem Termin für den spätestens Eingang des Antrags.
J) Für alle Bewerber die für das Verhandlungsverfahren ausgewählt worden sind (ggf. also für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft, dritte Unternehmen (Eignungsleihe) und Unterauftragnehmer) wird ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO beim Bundesamt der Justiz angefordert.
K1) Die Unterlagen zur Planfeststellung der B14 wurden vom Büro Dr. Brenner + Münnich Ingenieurgesellschaft GmbH erstellt.
K2) Bei der Planung des naheliegenden Tunnel Waldrems wurde aufgrund der Grundwasserproblematik mit den 2 Grundwasserleitern in Abstimmung mit dem Baugrundgutachter und dem Landratsamt (Genehmigungsbehörde) / LGRB von dem Planer des Tunnel Waldrems Harrer Ingenieure Zweigstelle Ostfildern ein Dükersystem entwickelt. Das entwickelte Dückersystem wurde / wird mit der hydrogeologischen Beweissicherung vor / während / nach der Baumaßnahme überwacht. Aus den vorgenannten Gründen ist im Bereich des Trogbauwerks genau das gleiche Dückersystem zu verwenden.
K3) Die Unterlagen zur Planfeststellung der B14 und des RAB-ING Entwurf des Tunnel Waldrems werden deshalb aus Gründen den gleichwertigen Wettbewerbes im Verhandlungsverfahren allen Bietern zur Verfügung gestellt.
Etwaige Vorkenntnis wird damit ausgeglichen. Die Büros werden deshalb nicht vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.
A) Alle Fragen zum Verfahren werden ausschließlich digital in Textform über die Vergabeplattform angenommen. Eingegangene Fragen werden zentral beantwortet. Alle eingegangenen Fragen und die zugehörigen Antworten werden (anonym) über die Vergabeplattform zur Verfügung gestellt und allen registrierten Interessenten übersandt. Dadurch haben alle Interessenten dieselben Informationen/Grundlagen für ihre Antragstellung. Auf anderem Weg eingehende Fragen werden nicht beantwortet, es wird immer auf den aufgezeigten Weg über die Vergabeplattform verwiesen. Nicht registrierte Interessenten haben sich daher selbstständig über den aktuellen Stand dieses Dokuments „Fragen und Antworten“ zu informieren.
B) Der Antragsteller trägt die alleinige Verantwortung, dass der Antrag rechtzeitig bei der ausschreibenden Stelle vorliegt. Verspätet eingehende Anträge werden nicht zum Teilnahmewettbewerb zugelassen.
C) Alle Erklärungen und Nachweise sind bis zum genannten Schlusstermin vorzulegen. Die ausschreibende Stelle behält sich vor, nicht eindeutige Informationen/Unterlagen im Zuge einer Aufklärung nachzufordern.
D) Bewerbern wird empfohlen das vorbereitete Formular für den Teilnahmeantrag zu verwenden und diesen mit den notwendigen Anlagen vorzulegen. In diesem werden alle notwendigen Angaben abgefragt. Hierdurch wird das Ausfüllen erleichtert und Fehler beim Antragsteller vermieden.
Unterlagen, die über die ausdrücklich verlangten Angaben und Nachweise hinausgehen, sind nicht erwünscht und werden bei der Bewertung nicht berücksichtigt;
E) Ergänzung zu III.2.3) „Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal“ wird erst im Verhandlungsverfahren abgefragt
F) Im Teilnahmeantrag muss der Namen der natürlichen Person angegeben werden, welche die Erklärungen im Auftrag des Bewerbers abgibt. Diese Person muss nachweislich berechtigt sein Rechtsgeschäfte für den Bewerber zu tätigen – siehe III.1.1). Anträge ohne diese Angabe werden vom Teilnahmewettbewerb ausgeschlossen.
G) Im Vergabeverfahren haben alle Angaben der Bewerber / Bieter in deutscher Sprache zu erfolgen. Andere Nachweise oder Dokumente sind Übersetzungen durch amtlich anerkannte Dolmetscher beizufügen. Ohne solche Übersetzungen können diese Unterlagen nicht berücksichtigt werden;
H) Die Antragsunterlagen sind ausschließlich digital in Textform über die o.g. Vergabeplattform einzureichen.
I) Alle Antragsteller werden über die Vergabeplattform schriftlich über die Entscheidung zu ihrem Teilnahmeantrag informiert. Dies geschieht in der Regel innerhalb von 2 Wochen nach dem Termin für den spätestens Eingang des Antrags.
J) Für alle Bewerber die für das Verhandlungsverfahren ausgewählt worden sind (ggf. also für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft, dritte Unternehmen (Eignungsleihe) und Unterauftragnehmer) wird ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO beim Bundesamt der Justiz angefordert.
K1) Die Unterlagen zur Planfeststellung der B14 wurden vom Büro Dr. Brenner + Münnich Ingenieurgesellschaft GmbH erstellt.
K2) Bei der Planung des naheliegenden Tunnel Waldrems wurde aufgrund der Grundwasserproblematik mit den 2 Grundwasserleitern in Abstimmung mit dem Baugrundgutachter und dem Landratsamt (Genehmigungsbehörde) / LGRB von dem Planer des Tunnel Waldrems Harrer Ingenieure Zweigstelle Ostfildern ein Dükersystem entwickelt. Das entwickelte Dückersystem wurde / wird mit der hydrogeologischen Beweissicherung vor / während / nach der Baumaßnahme überwacht. Aus den vorgenannten Gründen ist im Bereich des Trogbauwerks genau das gleiche Dückersystem zu verwenden.
K3) Die Unterlagen zur Planfeststellung der B14 und des RAB-ING Entwurf des Tunnel Waldrems werden deshalb aus Gründen den gleichwertigen Wettbewerbes im Verhandlungsverfahren allen Bietern zur Verfügung gestellt.
Etwaige Vorkenntnis wird damit ausgeglichen. Die Büros werden deshalb nicht vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Zuge des Ausbaus der B14 zwischen Nellmersbach und Backnang soll der Tunnel Maubach und das anschließende Trogbauwerk realisiert werden. Diese liegen zwischen den Anschlussstellen Waldrems und Backnang-Süd.
Der im Zuge der Gesamtbaumaßnahme geplante RAB-ING-Entwurf des Tunnels Maubach und des Trogbauwerks mit den dazugehörigen Baubehelfen (inklusive der Genehmigungsplanung) und das Vorbereiten der Vergabe ist Inhalt der Planungsaufgabe des Auftragnehmers (AN) in Form der Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 41 ff. HOAI in der Leistungsphase 1, 2, 3 und optional in der Leistungsphase 5 (teilweise),6 nach § 43 HOAI in Verbindung mit Anlage Nummer 12, Nummer 12.1 HOAI, einschließlich Besonderen Leistungen und der Fachplanung Tragwerksplanung Ingenieurbau nach § 49 ff. HOAI in der Leistungsphase 2, 3, sowie optional 6 nach § 51 HOAI in Verbindung mit Anlage 14, Nummer 14.1 HOAI, einschließlich Besonderen Leistungen.
Der im Zuge der Gesamtbaumaßnahme geplante RAB-ING-Entwurf des Tunnels Maubach und des Trogbauwerks mit den dazugehörigen Baubehelfen (inklusive der Genehmigungsplanung) und das Vorbereiten der Vergabe ist Inhalt der Planungsaufgabe des Auftragnehmers (AN) in Form der Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 41 ff. HOAI in der Leistungsphase 1, 2, 3 und optional in der Leistungsphase 5 (teilweise),6 nach § 43 HOAI in Verbindung mit Anlage Nummer 12, Nummer 12.1 HOAI, einschließlich Besonderen Leistungen und der Fachplanung Tragwerksplanung Ingenieurbau nach § 49 ff. HOAI in der Leistungsphase 2, 3, sowie optional 6 nach § 51 HOAI in Verbindung mit Anlage 14, Nummer 14.1 HOAI, einschließlich Besonderen Leistungen.
Der 232 m lange Tunnel Maubach ist ein Richtungsverkehrstunnel. Das Bauwerk ist als zweizelliger, geschlossener Rahmen mit jeweils 2 Fahrstreifen und Standspur geplant (RQ 26 T reduziert). Die Tunnelgradiente verläuft von Stat. 7+320 bis ca. 7+400 in Einschnittslage, anschließend bis ca. Stat. 7+480 etwa in Geländegleichlage und danach bis Bauwerksende bei Stat. 7+532 wieder in Einschnittslage. Die größte Einschnittstiefe beträgt rd. 7 m (Stat. 7+320). Die Überschüttung der Tunneldecke beträgt im Mittel ca. 1 m.
Der 232 m lange Tunnel Maubach ist ein Richtungsverkehrstunnel. Das Bauwerk ist als zweizelliger, geschlossener Rahmen mit jeweils 2 Fahrstreifen und Standspur geplant (RQ 26 T reduziert). Die Tunnelgradiente verläuft von Stat. 7+320 bis ca. 7+400 in Einschnittslage, anschließend bis ca. Stat. 7+480 etwa in Geländegleichlage und danach bis Bauwerksende bei Stat. 7+532 wieder in Einschnittslage. Die größte Einschnittstiefe beträgt rd. 7 m (Stat. 7+320). Die Überschüttung der Tunneldecke beträgt im Mittel ca. 1 m.
Das 250 m lange Trogbauwerk ist eine Verbindung des Tunnel Waldrems und des Tunnel Maubach im Einschnittsbereich. Das Trogbauwerk wird wasserundurchlässig in Massivbauweise mit Regelblocklängen von ~10 m gemäß ZTV-ING Teil 5 mit jeweils 2 Fahrstreifen und Standspur in RQ 26 T reduziert hergestellt. Die Notgehwegsbreiten variieren von 1,05 m und 1,2 m am tiefer liegenden Fahrbahnrand durch die Anbindung an den Tunnel Waldrems und die ansteigende Querneigung von ca. 3,5 % auf 7 %. Die größte Einschnittslage beträgt ca. 9,00 m.
Das 250 m lange Trogbauwerk ist eine Verbindung des Tunnel Waldrems und des Tunnel Maubach im Einschnittsbereich. Das Trogbauwerk wird wasserundurchlässig in Massivbauweise mit Regelblocklängen von ~10 m gemäß ZTV-ING Teil 5 mit jeweils 2 Fahrstreifen und Standspur in RQ 26 T reduziert hergestellt. Die Notgehwegsbreiten variieren von 1,05 m und 1,2 m am tiefer liegenden Fahrbahnrand durch die Anbindung an den Tunnel Waldrems und die ansteigende Querneigung von ca. 3,5 % auf 7 %. Die größte Einschnittslage beträgt ca. 9,00 m.
Beschreibung der Verlängerungen:
Sollten die Arbeiten vom AN (ohne dessen Verschulden) nicht bis zum genannten Termin abgeschlossen werden können, wird die Vertragslaufzeit entsprechend verlängert.
Beschreibung der Optionen:
Die Leistungsphasen 5 und 6 der Objektplanung und die Leistungsphase 6 der Fachplanung Tragwerksplanung werden als Option ausgeschrieben.
Der Auftraggeber beabsichtigt die gesamte Planung vom auszuwählenden Dienstleister erbringen zu lassen. Aufgrund des großen Zeitbedarfs bei der Planung und der für die Realisierung notwendigen Finanzierungsmittel kann eine vollständige Vergabe zum jetzigen Zeitpunkt nicht erfolgen. So ist die endgültige Finanzierung der Realisierung der Bauwerke formell noch nicht vollständig gesichert. Aus haushaltsrechtlichen Gründen darf eine Beauftragung ohne gesicherte Finanzierung nicht erfolgen. Daher wird ein Teil der Leistung als Option ausgeschrieben.
Der Auftraggeber beabsichtigt die gesamte Planung vom auszuwählenden Dienstleister erbringen zu lassen. Aufgrund des großen Zeitbedarfs bei der Planung und der für die Realisierung notwendigen Finanzierungsmittel kann eine vollständige Vergabe zum jetzigen Zeitpunkt nicht erfolgen. So ist die endgültige Finanzierung der Realisierung der Bauwerke formell noch nicht vollständig gesichert. Aus haushaltsrechtlichen Gründen darf eine Beauftragung ohne gesicherte Finanzierung nicht erfolgen. Daher wird ein Teil der Leistung als Option ausgeschrieben.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Sitz des RP in Stuttgart, Standort des Tunnels und des Trogbauwerkes im Rems-Murr.Kreis.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
A) Aktueller Nachweis (ausgestellt nach dem 1.1.2020) über die Rechtsform und die Handlungsvollmacht der den Antrag aufstellenden Person des Antragstellers – bei Bewerber- / Bietergemeinschaften für alle Mitglieder (in der Regel durch Auszug aus dem Handelsregister – bei ausländischen Bewerbern durch eine Bescheinigung der zuständigen Behörde des Herkunftslandes – bei Unternehmen die nicht zur Eintragung in ein Handelsregister o.ä. verpflichtet sind durch Eigenerklärung).
A) Aktueller Nachweis (ausgestellt nach dem 1.1.2020) über die Rechtsform und die Handlungsvollmacht der den Antrag aufstellenden Person des Antragstellers – bei Bewerber- / Bietergemeinschaften für alle Mitglieder (in der Regel durch Auszug aus dem Handelsregister – bei ausländischen Bewerbern durch eine Bescheinigung der zuständigen Behörde des Herkunftslandes – bei Unternehmen die nicht zur Eintragung in ein Handelsregister o.ä. verpflichtet sind durch Eigenerklärung).
Aus dem Nachweis muss zweifelsfrei hervorgehen, dass die Person (die Personen) welche den Antrag / die Erklärungen abgibt berechtigt ist Rechtsgeschäfte für den Antragsteller zu tätigen,
B) Es ist eine Erklärung vorzulegen (bei Bewerber- / Bietergemeinschaften für jedes Mitglied), dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123 und § 124 GWB bestehen (Die vorbereitete Erklärung ist in dem zur Verfügung stehenden Antragsmuster enthalten),
C) Nachweis gemäß VgV § 73 (3), dass die Leistungen unabhängig von Ausführungs- und Lieferinteressen erbracht werden (Die vorbereitete Erklärung ist in dem zur Verfügung stehenden Antragsmuster enthalten).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die nachfolgend geforderten Erklärungen der Buchstaben F und G sind in dem zur Verfügung stehenden Antragsmuster enthalten.
A) Nachweis (ausgestellt nach dem 1.1.2020) einer Berufshaftpflichtversicherung. Die schriftliche Bestätigung der Versicherung des Antragstellers, die Berufshaftpflichtdeckung auf die geforderten Deckungssummen im Auftragsfall anzuheben oder zum Abschluss einer objektbezogenen Versicherung bereit zu sein, ist als Nachweis ausreichend. Bei Bewerber- / Bietergemeinschaften ist der Nachweis für die Deckungssumme bzw. vorgenannte Bestätigung eines Mitglieds aufgrund der gesamtschuldnerischen Haftung ausreichend.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
A) Nachweis (ausgestellt nach dem 1.1.2020) einer Berufshaftpflichtversicherung. Die schriftliche Bestätigung der Versicherung des Antragstellers, die Berufshaftpflichtdeckung auf die geforderten Deckungssummen im Auftragsfall anzuheben oder zum Abschluss einer objektbezogenen Versicherung bereit zu sein, ist als Nachweis ausreichend. Bei Bewerber- / Bietergemeinschaften ist der Nachweis für die Deckungssumme bzw. vorgenannte Bestätigung eines Mitglieds aufgrund der gesamtschuldnerischen Haftung ausreichend.
B) Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der die Bildung einer Bietergemeinschaft im Fall der Angebotsbearbeitung erklärt wird. Darin sind alle Mitglieder aufzuführen und der bevollmächtigte Vertreter ist zu benennen. Aus der Erklärung muss hervorgehen, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
B) Bewerbergemeinschaften haben mit ihrem Teilnahmeantrag eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung abzugeben, in der die Bildung einer Bietergemeinschaft im Fall der Angebotsbearbeitung erklärt wird. Darin sind alle Mitglieder aufzuführen und der bevollmächtigte Vertreter ist zu benennen. Aus der Erklärung muss hervorgehen, dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüber der Vergabestelle rechtsverbindlich vertritt.
Ein Wechsel der Identität des Bewerbers oder der Bewerbergemeinschaft im Vergabeverfahren ist nicht zugelassen.
Im Auftragsfall wird eine gesamtschuldnerische Haftung verlangt. Vor Auftragserteilung wird deshalb ein Nachweis über die Rechtsform der Bewerbergemeinschaft und die gesamtschuldnerische Haftung verlangt.
C) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung enthalten, ob der Bewerber den Auftrag mithilfe von Unterauftragnehmern erbringen möchte und, wenn ja, wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgt. Mit dem Antrag ist durch eine Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer nachzuweisen, dass diese für die Leistungserbringung zur Verfügung stehen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
C) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung enthalten, ob der Bewerber den Auftrag mithilfe von Unterauftragnehmern erbringen möchte und, wenn ja, wie die Aufteilung der Leistungserbringung erfolgt. Mit dem Antrag ist durch eine Verpflichtungserklärung der Unterauftragnehmer nachzuweisen, dass diese für die Leistungserbringung zur Verfügung stehen.
D) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung enthalten, ob dritte Unternehmen auf Seiten des Antragstellers an der Ausführung beteiligt sein werden (Eignungsleihe). Mit dem Antrag ist durch eine Verpflichtungserklärung der dritten Unternehmen nachzuweisen, dass diese für die Leistungserbringung zur Verfügung stehen und im Rahmen der finanziellen und wirtschaftlichen Eignungsleihe mithaften.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
D) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung enthalten, ob dritte Unternehmen auf Seiten des Antragstellers an der Ausführung beteiligt sein werden (Eignungsleihe). Mit dem Antrag ist durch eine Verpflichtungserklärung der dritten Unternehmen nachzuweisen, dass diese für die Leistungserbringung zur Verfügung stehen und im Rahmen der finanziellen und wirtschaftlichen Eignungsleihe mithaften.
E) Der Teilnahmeantrag muss eine Verpflichtungserklärung zum Mindestentgeld (für öffentliche Aufträge, welche vom Arbeitnehmer-Entsendegesetz erfasst werden) enthalten.
F) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung über den Jahresumsatz (brutto) des Bewerbers in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten 3 Geschäftsjahre enthalten.
G) Der Teilnahmeantrag muss eine Erklärung über die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten des Bewerbers in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten 3 Geschäftsjahre enthalten.
Mindeststandards:
Zu A) Ausschlusskriterium: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer jährlichen Deckung von mindestens 3,0 Mio. Euro bei Personenschäden und einer jährlichen Deckung von 3,0 Mio. Euro bei sonstigen Schäden. Die Summen gelten je Schadensfall (zweifach maximiert).
Zu A) Ausschlusskriterium: Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung mit einer jährlichen Deckung von mindestens 3,0 Mio. Euro bei Personenschäden und einer jährlichen Deckung von 3,0 Mio. Euro bei sonstigen Schäden. Die Summen gelten je Schadensfall (zweifach maximiert).
Zu F) Ausschlusskriterium: Geforderter durchschnittlicher Jahresumsatz in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten 3 Geschäftsjahre mindestens: 1 300 000 EUR.
Zu G) Ausschlusskriterium: Geforderte durchschnittliche Anzahl von Beschäftigten in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags für die letzten 3 Jahre mindestens: 10 (Vollzeit Beschäftigte
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Nachweis der fachlichen Eignung über die Angabe von vorhandenen Fach- / Führungskräften und durchgeführten Projekten gemäß den nachfolgend genannten Mindestkriterien.
Die nachfolgend geforderten Erklärungen der Buchstaben A bis D sind in dem zur Verfügung stehenden Antragsmuster enthalten.
A) Nachweis eines Qualitätsmanagementsystems entsprechend DIN EN ISO 9001 (in der aktuellen Fassung von 2015),
B) Nachweis von Fachkräften, in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags,
C) Nachweis von Führungskräften, in Bezug auf den Tätigkeitsbereich des Auftrags,
D) Nachweis einer erbrachten vergleichbaren Leistung,
E) Nachweis der fachlichen Eignung über die fachliche Bewertung.
Mindeststandards:
Zu A) Eine Zertifizierung wird nicht gefordert:
Zu B1) Nachweis von 2 Fachkräften mit jeweils mindestens 5-jähriger Berufserfahrung im Bereich Objektplanung Ingenieurbauwerke Tunnel,
Zu B2) Nachweis von 2 Fachkräften mit jeweils mindestens 5-jähriger Berufserfahrung im Bereich Tragwerksplanung Tunnel,
Zu C) Nachweis von 1 Fachkraft mit mindestens 5-jähriger Berufserfahrung als Führungskraft für die Leitung des Projektteams,
Zu D) Nachweis einer abgeschlossenen Objektplanung für den Neubau eines Straßentunnels in offener Bauweise mit mehr als 200 m Länge in den vergangenen 5 Jahren,
Zu E) Nachweis von erbrachten Leistungen in den letzten 5 Jahren in der fachlichen Wertung. Dazu müssen mindestens 50 von 100 möglichen Punkten erreicht werden (Mindestkriterium).
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
A) Die Sprache im Projekt ist Deutsch. Dies muss vom Auftragnehmer über den gesamten Verlauf der Bearbeitung für die Kommunikation mit dem AG und allen weiteren Beteiligten gewährleistet werden.
B1) Allgemeine Vertragsbestimmungen für freiberufliche Leistungen im Straßen- und Brückenbau – AVB F-StB – Ausgabe 2018 (HVA F-StB 2018 – 50010),
C) Besondere Vertragsbedingungen zur Erfüllung der Tariftreue- und Mindestentgeltverpflichtungen nach dem Tariftreue- und Mindestlohngesetz für öffentliche Aufträge in Baden-Württemberg.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Kriterium 1: Einhaltung der formellen Anforderungen (siehe III.1 ff.).
Kriterium 2: Einhaltung der Mindestanforderungen (siehe III.1 ff.).
Kriterium 3: Fachliche Eignung über die Nennung von vergleichbaren Projekten in folgenden Bereichen:
A) Anzahl von federführenden Planungen in der Leistungsphase 3 der Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 41 ff HOAI für den Neubau eines Straßentunnels in offener Bauweise mit mehr als 200 m Länge mit 10 %,
B) Anzahl von federführenden Planungen in der Leistungsphase 3 der Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 41 ff HOAI für den Neubau eines Straßentunnels mit mindestens drei Fahrstreifen (Alternativ: 2 Fahrstreifen plus Standstreifen) in offener Bauweise mit mehr als 200 m Länge mit 20 %,
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
B) Anzahl von federführenden Planungen in der Leistungsphase 3 der Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 41 ff HOAI für den Neubau eines Straßentunnels mit mindestens drei Fahrstreifen (Alternativ: 2 Fahrstreifen plus Standstreifen) in offener Bauweise mit mehr als 200 m Länge mit 20 %,
C) Anzahl von federführenden Planungen in der Leistungsphase 3 der Objektplanungen Ingenieurbauwerke gemäß § 41 ff HOAI für den Neubau eines Trogbauwerks mit einer Mindestnutzbreite von 10 m, einer maximalen Einschnittslage von mindestens 5 m und einer Länge mehr als 100 m Länge mit 10 %,
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
C) Anzahl von federführenden Planungen in der Leistungsphase 3 der Objektplanungen Ingenieurbauwerke gemäß § 41 ff HOAI für den Neubau eines Trogbauwerks mit einer Mindestnutzbreite von 10 m, einer maximalen Einschnittslage von mindestens 5 m und einer Länge mehr als 100 m Länge mit 10 %,
D) Anzahl von federführenden Planungen in der Leistungsphase 3 der Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 41 ff HOAI für den Neubau eines Trogbauwerks mit einer Mindestnutzbreite von 25 m, einer maximalen Einschnittslage von mindestens 5 m und einer Länge mehr als 200 m Länge mit 20 %,
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
D) Anzahl von federführenden Planungen in der Leistungsphase 3 der Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 41 ff HOAI für den Neubau eines Trogbauwerks mit einer Mindestnutzbreite von 25 m, einer maximalen Einschnittslage von mindestens 5 m und einer Länge mehr als 200 m Länge mit 20 %,
E) Anzahl von federführenden Planungen in der Leistungsphase 3 der Objektplanung Ingenieurbauwerke gemäß § 41 ff HOAI eines Neubau für ein Ingenieurbauwerk im Straßenbau in den letzten 5 Jahren mit genehmigtem RAB-ING Entwurf 15 %,
F) Anzahl von federführenden Fachplanungen Tragwerksplanung gemäß § 49ff HOAI für den Neubau eines Straßentunnels in offener Bauweise mit mehr als 200 m Länge 5 %,
G) Anzahl von federführenden Fachplanungen Tragwerksplanung gemäß § 49ff HOAI für den Neubau eines Straßentunnels mit mindestens drei Fahrstreifen (Alternativ: 2 Fahrstreifen plus Standstreifen) in offener Bauweise mit mehr als 200 m Länge mit 10 %,
H) Anzahl von federführenden Fachplanungen Tragwerksplanung gemäß § 49ff HOAI für den Neubau eines Trogbauwerks mit einer Mindestnutzbreite von 10 m, einer maximalen Einschnittslage von mindestens 5 m und einer Länge mehr als 100 m Länge mit 5 %,
I) Anzahl von federführenden Fachplanungen Tragwerksplanung gemäß § 49ff HOAI für den Neubau eines Trogbauwerks mit einer Mindestnutzbreite von 25 m, einer maximalen Einschnittslage von mindestens 5 m und einer Länge mehr als 200 m Länge. mit 5 %.
Grundbedingungen für alle vergleichbaren Projekte sind:
— Es dürfen nur Projekte genannt werden, bei denen die jeweils mindestens geforderten Leistungsphasen der HOAI in den letzten 5 Jahren vollständig erbracht worden sind;
— Die ausschreibende Stelle behält sich vor die Angaben beim Auftraggeber zu überprüfen;
— Können die vom Antragsteller gemachten Angaben vom damaligen Auftraggeber auf Nachfrage inhaltlich nicht bestätigt werden kann der Antragsteller vom weiteren Verfahren ausgeschlossen werden;
— Bei Bewerbergemeinschaften dürfen die Referenzen nur von den Teilnehmern der Bewerbergemeinschaften genannt werden, welche für die Erbringung der (Teil-)Leistung vorgesehen sind;
— Jedes abgefragte Thema wird gesondert bewertet. Ein Projekt, welches die Anforderungen des Themas erfüllt, darf genannt werden. Somit dürfen Projekte im Antrag unter verschiedenen Themen mehrfach genannt werden.
Die detaillierte Beschreibung und Wertung kann dem Prüfbogen entnommen werden, der mit den Teilnahmeunterlagen zur Verfügung gestellt wird.
Entsprechend der genannten Gewichtung können maximal 100 Punkte erreicht werden. Die für einen Bewerber ermittelte Punktzahl ist das Kriterium für die Auswahl von Teilnehmern am Verhandlungsverfahren. Dabei wird ein Mindestkriterium eingeführt, dass ein Bewerber mindestens 50 Punkt erreichen muss, ansonsten wird er vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Entsprechend der genannten Gewichtung können maximal 100 Punkte erreicht werden. Die für einen Bewerber ermittelte Punktzahl ist das Kriterium für die Auswahl von Teilnehmern am Verhandlungsverfahren. Dabei wird ein Mindestkriterium eingeführt, dass ein Bewerber mindestens 50 Punkt erreichen muss, ansonsten wird er vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-10-26 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2 Monate Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bewertung Projektleiter
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bewertung Projektteam Objektplanung Ingenieurbauwerk
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bewertung Projektteam Fachplanung Tragwerksplanung
Bewertung Organisation / Kapazitäten
Bewertung Gesamteindruck
Preis (Gewichtung): 30
A) Alle Fragen zum Verfahren werden ausschließlich digital in Textform über die Vergabeplattform angenommen. Eingegangene Fragen werden zentral beantwortet. Alle eingegangenen Fragen und die zugehörigen Antworten werden (anonym) über die Vergabeplattform zur Verfügung gestellt und allen registrierten Interessenten übersandt. Dadurch haben alle Interessenten dieselben Informationen/Grundlagen für ihre Antragstellung. Auf anderem Weg eingehende Fragen werden nicht beantwortet, es wird immer auf den aufgezeigten Weg über die Vergabeplattform verwiesen. Nicht registrierte Interessenten haben sich daher selbstständig über den aktuellen Stand dieses Dokuments „Fragen und Antworten“ zu informieren.
A) Alle Fragen zum Verfahren werden ausschließlich digital in Textform über die Vergabeplattform angenommen. Eingegangene Fragen werden zentral beantwortet. Alle eingegangenen Fragen und die zugehörigen Antworten werden (anonym) über die Vergabeplattform zur Verfügung gestellt und allen registrierten Interessenten übersandt. Dadurch haben alle Interessenten dieselben Informationen/Grundlagen für ihre Antragstellung. Auf anderem Weg eingehende Fragen werden nicht beantwortet, es wird immer auf den aufgezeigten Weg über die Vergabeplattform verwiesen. Nicht registrierte Interessenten haben sich daher selbstständig über den aktuellen Stand dieses Dokuments „Fragen und Antworten“ zu informieren.
B) Der Antragsteller trägt die alleinige Verantwortung, dass der Antrag rechtzeitig bei der ausschreibenden Stelle vorliegt. Verspätet eingehende Anträge werden nicht zum Teilnahmewettbewerb zugelassen.
C) Alle Erklärungen und Nachweise sind bis zum genannten Schlusstermin vorzulegen. Die ausschreibende Stelle behält sich vor, nicht eindeutige Informationen/Unterlagen im Zuge einer Aufklärung nachzufordern.
D) Bewerbern wird empfohlen das vorbereitete Formular für den Teilnahmeantrag zu verwenden und diesen mit den notwendigen Anlagen vorzulegen. In diesem werden alle notwendigen Angaben abgefragt. Hierdurch wird das Ausfüllen erleichtert und Fehler beim Antragsteller vermieden.
D) Bewerbern wird empfohlen das vorbereitete Formular für den Teilnahmeantrag zu verwenden und diesen mit den notwendigen Anlagen vorzulegen. In diesem werden alle notwendigen Angaben abgefragt. Hierdurch wird das Ausfüllen erleichtert und Fehler beim Antragsteller vermieden.
Unterlagen, die über die ausdrücklich verlangten Angaben und Nachweise hinausgehen, sind nicht erwünscht und werden bei der Bewertung nicht berücksichtigt;
E) Ergänzung zu III.2.3) „Für die Ausführung des Auftrags verantwortliches Personal“ wird erst im Verhandlungsverfahren abgefragt
F) Im Teilnahmeantrag muss der Namen der natürlichen Person angegeben werden, welche die Erklärungen im Auftrag des Bewerbers abgibt. Diese Person muss nachweislich berechtigt sein Rechtsgeschäfte für den Bewerber zu tätigen – siehe III.1.1). Anträge ohne diese Angabe werden vom Teilnahmewettbewerb ausgeschlossen.
F) Im Teilnahmeantrag muss der Namen der natürlichen Person angegeben werden, welche die Erklärungen im Auftrag des Bewerbers abgibt. Diese Person muss nachweislich berechtigt sein Rechtsgeschäfte für den Bewerber zu tätigen – siehe III.1.1). Anträge ohne diese Angabe werden vom Teilnahmewettbewerb ausgeschlossen.
G) Im Vergabeverfahren haben alle Angaben der Bewerber / Bieter in deutscher Sprache zu erfolgen. Andere Nachweise oder Dokumente sind Übersetzungen durch amtlich anerkannte Dolmetscher beizufügen. Ohne solche Übersetzungen können diese Unterlagen nicht berücksichtigt werden;
G) Im Vergabeverfahren haben alle Angaben der Bewerber / Bieter in deutscher Sprache zu erfolgen. Andere Nachweise oder Dokumente sind Übersetzungen durch amtlich anerkannte Dolmetscher beizufügen. Ohne solche Übersetzungen können diese Unterlagen nicht berücksichtigt werden;
H) Die Antragsunterlagen sind ausschließlich digital in Textform über die o.g. Vergabeplattform einzureichen.
I) Alle Antragsteller werden über die Vergabeplattform schriftlich über die Entscheidung zu ihrem Teilnahmeantrag informiert. Dies geschieht in der Regel innerhalb von 2 Wochen nach dem Termin für den spätestens Eingang des Antrags.
J) Für alle Bewerber die für das Verhandlungsverfahren ausgewählt worden sind (ggf. also für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft, dritte Unternehmen (Eignungsleihe) und Unterauftragnehmer) wird ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO beim Bundesamt der Justiz angefordert.
J) Für alle Bewerber die für das Verhandlungsverfahren ausgewählt worden sind (ggf. also für alle Mitglieder der Bietergemeinschaft, dritte Unternehmen (Eignungsleihe) und Unterauftragnehmer) wird ein Auszug aus dem Gewerbezentralregister gem. § 150a GewO beim Bundesamt der Justiz angefordert.
K1) Die Unterlagen zur Planfeststellung der B14 wurden vom Büro Dr. Brenner + Münnich Ingenieurgesellschaft GmbH erstellt.
K2) Bei der Planung des naheliegenden Tunnel Waldrems wurde aufgrund der Grundwasserproblematik mit den 2 Grundwasserleitern in Abstimmung mit dem Baugrundgutachter und dem Landratsamt (Genehmigungsbehörde) / LGRB von dem Planer des Tunnel Waldrems Harrer Ingenieure Zweigstelle Ostfildern ein Dükersystem entwickelt. Das entwickelte Dückersystem wurde / wird mit der hydrogeologischen Beweissicherung vor / während / nach der Baumaßnahme überwacht. Aus den vorgenannten Gründen ist im Bereich des Trogbauwerks genau das gleiche Dückersystem zu verwenden.
K2) Bei der Planung des naheliegenden Tunnel Waldrems wurde aufgrund der Grundwasserproblematik mit den 2 Grundwasserleitern in Abstimmung mit dem Baugrundgutachter und dem Landratsamt (Genehmigungsbehörde) / LGRB von dem Planer des Tunnel Waldrems Harrer Ingenieure Zweigstelle Ostfildern ein Dükersystem entwickelt. Das entwickelte Dückersystem wurde / wird mit der hydrogeologischen Beweissicherung vor / während / nach der Baumaßnahme überwacht. Aus den vorgenannten Gründen ist im Bereich des Trogbauwerks genau das gleiche Dückersystem zu verwenden.
K3) Die Unterlagen zur Planfeststellung der B14 und des RAB-ING Entwurf des Tunnel Waldrems werden deshalb aus Gründen den gleichwertigen Wettbewerbes im Verhandlungsverfahren allen Bietern zur Verfügung gestellt.
Etwaige Vorkenntnis wird damit ausgeglichen. Die Büros werden deshalb nicht vom Vergabeverfahren ausgeschlossen.
Auf die Unzulässigkeit eines Nachprüfungsantrages nach Ablauf der Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB (15 Tage nach Eingang des Nichtabhilfebescheids auf eine Rüge) wird hingewiesen.
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-05-30) Objekt Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 450479.42 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Der im Zuge der Gesamtbaumaßnahme geplante RAB-ING-Entwurf des Tunnels Maubach und des Trogbauwerks mit den dazugehörigen Baubehelfen (inklusive der Genehmigungsplanung) und das Vorbereiten der Vergabe ist Inhalt der Planungsaufgabe des Auftragnehmers (AN) in Form der Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 41 ff. HOAI in der Leistungsphase 1,2,3 und optional in der Leistungsphase 5 (teilweise), 6 nach § 43 HOAI in Verbindung mit Anlage Nummer 12, Nummer 12.1 HOAI, einschließlich Besonderen Leistungen und der Fachplanung Tragwerksplanung Ingenieurbau nach § 49 ff. HOAI in der Leistungsphase 2, 3, sowie optional 6 nach § 51 HOAI in Verbindung mit Anlage 14, Nummer 14.1 HOAI, einschließlich Besonderen Leistungen.
Der im Zuge der Gesamtbaumaßnahme geplante RAB-ING-Entwurf des Tunnels Maubach und des Trogbauwerks mit den dazugehörigen Baubehelfen (inklusive der Genehmigungsplanung) und das Vorbereiten der Vergabe ist Inhalt der Planungsaufgabe des Auftragnehmers (AN) in Form der Objektplanung Ingenieurbauwerke nach § 41 ff. HOAI in der Leistungsphase 1,2,3 und optional in der Leistungsphase 5 (teilweise), 6 nach § 43 HOAI in Verbindung mit Anlage Nummer 12, Nummer 12.1 HOAI, einschließlich Besonderen Leistungen und der Fachplanung Tragwerksplanung Ingenieurbau nach § 49 ff. HOAI in der Leistungsphase 2, 3, sowie optional 6 nach § 51 HOAI in Verbindung mit Anlage 14, Nummer 14.1 HOAI, einschließlich Besonderen Leistungen.
Der 232 m lange Tunnel Maubach ist ein Richtungsverkehrstunnel. Das Bauwerk ist als 2-zelliger, geschlossener Rahmen mit jeweils 2 Fahrstreifen und Standspur geplant (RQ 26 T reduziert). Die Tunnelgradiente verläuft von Stat. 7 + 320 bis ca. 7 + 400 in Einschnittslage, anschließend bis ca. Stat. 7 + 480 etwa in Geländegleichlage und danach bis Bauwerksende bei Stat. 7 + 532 wieder in Einschnittslage. Die größte Einschnittstiefe beträgt rd. 7 m (Stat. 7 + 320). Die Überschüttung der Tunneldecke beträgt im Mittel ca. 1 m.
Der 232 m lange Tunnel Maubach ist ein Richtungsverkehrstunnel. Das Bauwerk ist als 2-zelliger, geschlossener Rahmen mit jeweils 2 Fahrstreifen und Standspur geplant (RQ 26 T reduziert). Die Tunnelgradiente verläuft von Stat. 7 + 320 bis ca. 7 + 400 in Einschnittslage, anschließend bis ca. Stat. 7 + 480 etwa in Geländegleichlage und danach bis Bauwerksende bei Stat. 7 + 532 wieder in Einschnittslage. Die größte Einschnittstiefe beträgt rd. 7 m (Stat. 7 + 320). Die Überschüttung der Tunneldecke beträgt im Mittel ca. 1 m.
Das 250 m lange Trogbauwerk ist eine Verbindung des Tunnel Waldrems und des Tunnel Maubach im Einschnittsbereich. Das Trogbauwerk wird wasserundurchlässig in Massivbauweise mit Regelblocklängen von ~10 m gemäß ZTV-ING Teil 5 mit jeweils zwei Fahrstreifen und Standspur in RQ 26 T reduziert hergestellt. Die Notgehwegsbreiten variieren von 1,05 m und 1,2 m am tiefer liegenden Fahrbahnrand durch die Anbindung an den Tunnel Waldrems und die ansteigende Querneigung von ca. 3,5 % auf 7 %. Die größte Einschnittslage beträgt ca. 9,00 m.
Das 250 m lange Trogbauwerk ist eine Verbindung des Tunnel Waldrems und des Tunnel Maubach im Einschnittsbereich. Das Trogbauwerk wird wasserundurchlässig in Massivbauweise mit Regelblocklängen von ~10 m gemäß ZTV-ING Teil 5 mit jeweils zwei Fahrstreifen und Standspur in RQ 26 T reduziert hergestellt. Die Notgehwegsbreiten variieren von 1,05 m und 1,2 m am tiefer liegenden Fahrbahnrand durch die Anbindung an den Tunnel Waldrems und die ansteigende Querneigung von ca. 3,5 % auf 7 %. Die größte Einschnittslage beträgt ca. 9,00 m.
Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-04-21 📅
Name: Harrer Ingenieure
Postanschrift: Felix-Wankel-Str.37
Postort: Ostfildern
Postleitzahl: 73760
Land: Deutschland 🇩🇪 Esslingen
🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 450479.42 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5
Quelle: OJS 2021/S 107-281622 (2021-05-30)