Bachschule Fachplanung Freianlagen

Stadt Offenbach am Main

Leistungen der Objektplanung Freianlagen für die LP 1-8 für den Neubau einer 2-zügigen Grundschule auf dem Schulhof der Bachschule, Friedenstraße 81, in 63071 Offenbach a.M.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-06-19. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-05-20.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-05-20 Auftragsbekanntmachung
2020-06-16 Ergänzende Angaben
2020-09-15 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-05-20)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: 2020-39 F
Kurze Beschreibung:
Leistungen der Objektplanung Freianlagen für die LP 1-8 für den Neubau einer 2-zügigen Grundschule auf dem Schulhof der Bachschule, Friedenstraße 81, in 63071 Offenbach a.M.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Freianlagen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Offenbach am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Offenbach am Main
Postanschrift: Berliner Str. 100
Postleitzahl: 63065
Postort: Offenbach am Main
Kontakt
Internetadresse: http://www.offenbach.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@offenbach.de 📧
Telefon: +49 698065-2972 📞
Fax: +49 698065-2549 📠
URL der Dokumente: https://tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-171ee4342fd-632383a5e0b1629b 🌏
URL der Teilnahme: http://www.tender24.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-05-20 📅
Einreichungsfrist: 2020-06-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-05-25 📅
Datum des Beginns: 2020-07-01 📅
Datum des Endes: 2025-10-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 100-241062
ABl. S-Ausgabe: 100
Zusätzliche Informationen
— Unterbeauftragungen sind nur mit Zustimmung des Bauherrn zulässig; — zur Bildung oder Erweiterung einer Bewerber-/Bietergemeinschaft, zur Eignungsleihe oder Nachunternehmen verweisen wir auf das beigefügte Blatt.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Planungsauftrag bezieht sich auf den Neubau einer 2-zügigen Grundschule auf dem Schulhof der Bachschule (Haupt- und Realschule mit Förderstufe). Das Grundstück liegt in der Friedenstraße 81, in 63071 Offenbach a.M.
Dieses Beschaffungsverfahren umfasst die notwendigen Leistungen der Objektplanung Freianlagen für die LP 1-8 nach § 39 HOAI 2013 Anlage 11 Nr. 11.1 Freianlagen zu § 39 Absatz 4, § 40 Absatz 5.; einschließlich der besonderen Leistungen, gem. der Leistungsbeschreibung im Anhang.
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Die 2-zügige Grundschule soll in ökologischer Bauweise (Holz, Ziegel, o. ä.) errichtet werden. Hierbei sind modulare, Holzrahmenkonstruktionen oder konventionelle Errichtungsformen möglich. Die Errichtungsart, d. h. ob modular, Holzrahmenbauweise oder konventionell (z. B. Ziegelmauerwerk) ist im weiteren Planungsprozess festzulegen. Demzufolge versteht sich der als Anlage beigefügte Rahmenterminplan als einen groben Anhaltspunkt.
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Die Bauaufgabe ist voraussichtlich in 2 Bauabschnitten zu realisieren. Insbesondere der Umzug der noch auf der Schulhoffläche befindlichen Kindertagesstätte (Kita 1) ist eine Grundbedingung für weitere Abbruchmaßnahmen.
Die Kernaufgabe besteht in der Neugestaltung der durch den Neubau der Grundschule und den Abriss der Kita 1 und der Toilettenanlagen entstehenden Schulhoffläche, unter Einbindung der altersbedingt unterschiedlichen Ansprüche von Schülern der bestehenden Haupt- und Realschule und der neuen Grundschule.
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Themen wie Berechnung Rückstauebene und eine gedrosselte Einleitung in das städtische Abwassernetz sind von zentraler Bedeutung.
Es ist ein wirtschaftliches, überzeugendes Gesamtkonzept unter Berücksichtigung der Vorgaben des Auftraggebers, der Belange der anderen Fachdisziplinen sowie unter Einhaltung des Projektbudgets zu entwickeln.
Im Besonderen sind folgende Projektziele zu berücksichtigen:
— inspirierende und zugleich sichere Umgebung für Grundschüler;
— sinnvolle Zonierung des durch die Abrisse und den Neubau veränderten Geländes und den Bestand ergänzende Angebote (u.a. ggf. Oberflächen, Spielgeräte, Bepflanzung);
— Nutzbarkeit ganzjährig und zu jeder Witterung;
— Beschattung von Flächen und Berücksichtigung von Starkregenereignissen;
— Einbezug Bestandsbäume;
— niedrige Investitions-, Unterhalts- und Grünpflegekosten.
Der Auftraggeber legt hohen Wert auf eine enge Betreuung und Überwachung aller Arbeiten, sowie Koordination und Information aller Beteiligten, auch der Nutzer.
Der Auftraggeber setzt voraus, dass der Aufwand für die Anwendung der CAD-Richtlinie der Stadt Offenbach im angebotenen Honorar enthalten ist.
Das Gebäude soll vorzugsweise in Holzbauweise errichtet werden. Der Vorfertigungsgrad sollte möglichst hoch sein um eine kurze Bauzeit zu ermöglichen. Jedoch sind auch, je nach Marktlage und Ergebnisse der Kostenberechnung, andere Errichtungsweisen möglich mit der Erbringung der Leistung muss unmittelbar nach Auftragserteilung begonnen werden.
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Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt stufenweise, wie in der Anlage Leistungsbild erläutert. Auftragsstufen sind:
— Stufe I: LP 1, 2;
— Stufe II: LP 3 sowie jeweils LP 5+6 zu 50 %;
— Stufe III: LP 4,7 und 8 sowie jeweils LP 5+6 zu 50 %.
Die Auftragsstufe III wird nicht direkt vom Hochbaumanagement der Stadt Offenbach, sondern von der mittelbar im städtischen Eigentum befindlichen OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH — in treuhändischer Weise für die Stadt Offenbach tätig -beauftragt.
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Die OPG mbH ist eine 100 %-ige Unternehmenstochter der SOH GmbH, die zu 100 % im Eigentum der Stadt Offenbach steht. Die Stadt Offenbach hat mit der OPG einen Rahmenvertrag über die Betreuung von Baumaßnahmen in und an öffentlich genutzten Gebäuden der Stadt abgeschlossen. Danach werden sämtliche nach Projektbeschluss noch erforderlichen Planungs- und Beratungsleistungen treuhänderisch an die OPG vergeben, welche diese Leistungen in der Regel an die bereits befassten Büros mit den noch zu erbringenden Leistungsphasen nach HOAI beauftragt.
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Der Auftragnehmer ist auf Dauer von 3 Jahren zur Annahme der Beauftragung der Auftragsstufe II und III auf der Grundlage seines Vertrages verpflichtet, sobald der Auftraggeber dies schriftlich verlangt. Die Frist beginnt mit der Abnahme der jeweils letzten Auftragsstufe. Einen Rechtsanspruch auf Beauftragung der Auftragsstufe II und III hat der Auftragnehmer nur, wenn dies gesondert vereinbart ist.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Friedensstraße 81
63071 Offenbach am Main

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung: Eintragung in ein Berufs-, Handels-, oder Gewerberegister.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Geforderte Eignungsnachweise, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die in III.2.1 und III.2.2 geforderten Nachweise und Erklärungen von mindestens einem Mitglied zu erbringen.
Geforderte Erklärungen sind von einem bevollmächtigten Vertreter stellvertretend für alle Mitglieder abzugeben.
Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen sind zwingend gefordert:
— Eigenerklärung, dass kein Ausschlussgrund nach § 123 (1) GWB vorliegt.
— Eigenerklärung, dass kein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 (1) GWB vorliegt, da diesbezüglich unter Berücksichtigung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit ein Unternehmen zu jedem Zeitpunkt des Vergabeverfahrens von der Teilnahme am Vergabeverfahren ausgeschlossen werden kann.
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— Auf gesonderte Anforderung ist vom Bewerber/von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft ein Auszug aus dem Berufs- oder Handelsregister, sofern der Bewerber/das Mitglied nach den Vorschriften des Herkunftslandes eintragungspflichtig ist, vorzulegen.
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Folgende aktuelle Nachweise/Erklärungen sind zwingend gefordert; bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft:
1. Nachweis über eine projektbezogene Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen von min. 3,0 Mio. EUR für Personenschäden und min. 0,5 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden, die jeweils zweifach pro Jahr zur Verfügung stehen müssen, und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten sind.
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2. Eine Erklärung über den Gesamtumsatz und den Umsatz in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags; für die letzten 3 Geschäftsjahre (2017, 2018, 2019) muss vorgelegt werden.
3. Eigenerklärung, dass der Bewerber im Auftragsfall die Versicherung gemäß III.1.1 mit den dort genannten Deckungssummen für die gesamte Vertragslaufzeit zur Verfügung stellt. Im Fall einer Bewerbergemeinschaft muss darüber hinaus erklärt werden, dass die Versicherung im Auftragsfall für jedes Mitglied nachgewiesen und für die Dauer der Vertragslaufzeit aufrechterhalten wird.
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Mindeststandards:
Abgefragt wird der Durchschnitt der Umsatzzahlen für die letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (2017-2019).
Bei Bewerbergemeinschaften werden die Umsatzzahlen aller Mitglieder addiert.
Mindesteignung: 0,1 Mio. EUR netto.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Geforderte Eignungsnachweise, die in Form anerkannter Präqualifikationsnachweise (u. a. HPQR) vorliegen, werden zugelassen und anerkannt, wenn die Präqualifikationsnachweise in Form und Inhalt den geforderten Eignungsnachweisen entsprechen.
A. 1. geeignete Referenzen über früher ausgeführte Dienstleistungsaufträge in Form einer Liste der in den letzten höchstens 5 Jahren erbrachten wesentlichen Dienstleistungen. Siehe Vorgaben zu den Referenzprojekten unter B. Mindesteignung: Baukosten i. H. v. 0,1 Mio. EUR netto; Mindestkriterium der beauftragten Leistungsphasen: 3-8,
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2. Angabe der technischen Fachkräfte, die im Zusammenhang mit der Leistungserbringung eingesetzt werden sollen,
3. Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 Jahren ersichtlich ist,
(Ober-)Kriterium Fachliche Eignung (Matrix 1):
Jährliches Mittel der festangestellten und mit vergleichbaren Leistungen betrauten Ingenieure/Architekten der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre >= 2 Personen als Mindesteignung,
4. Angabe, welche Teile des Auftrags das Unternehmen unter Umständen als Unteraufträge zu vergeben beabsichtigt.
B. Bewerber/Bewerbergemeinschaften müssen min. 3 wertungsfähige Referenzen angeben. Es werden alle eingereichten Referenzen bewertet, der erzielte Durchschnittswert der wertbaren Referenzen fließt in die Bewertung ein. Die Anzahl der Referenzen ist auf 5 im Bereich Schulbau und 2 für den Bereich innovativer Pausenhof beschränkt. Es ist der Nachweis von Projekten (als Fertigstellung gilt die erfolgte Inbetriebnahme) in der Größenordnung wie im folgenden Absatz angegeben und vergleichbarer Aufgabenstellung zu erbringen.
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Mit mehr als 5 Referenzen können keine zusätzlichen Punkte erreicht werden. Bei der Einreichung der Referenzen ist daher vorrangig auf die Erreichung aller Punkte pro Referenz abzuzielen.
Allein über die Angaben im Vordruck Referenzprojekte (Datei „Wertungsmatrix") können Punkte generiert werden. Darüber hinaus bleiben weitere eingereichte Unterlagen wirkungslos im Hinblick auf das Ergebnis. Ebenso bitten wir darum, die im Eignungsantrag vorbereiteten Erklärungen nicht abgeschrieben auf eigenem Briefpapier einzureichen.
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Der Bewerber muss -die im Teilnahmeantrag abgefragten- Angaben zu Referenzleistungen jeweils als verantwortliches Büro erbracht haben. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist es ausreichend, wenn eines der Mitglieder die Referenzleistung hauptverantwortlich erbracht hat. Hat ein Drittunternehmen die Referenzleistung hauptverantwortlich erbracht, so sind diese als Nachunternehmerleistungen zu benennen.
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Folgende Angaben sind mind. zu machen (Fehlende Angaben werden mit 0 Punkten bewertet):
Angabe der Referenzbezeichnung/Kurzbeschreibung — Unternehmen, das die Leistung haupt verantwortlich erbracht hat — Auftraggeber, Ansprechpartner beim Auftraggeber mit Telefonnummer (Mindestbedingung, ansonsten wird die Referenz nicht gewertet):
a) Objektart: Nachweis von vergleichbaren Referenzprojekten (maximal 10 Punkte pro Referenzprojekt).
Schule/Kita, Kinderbetreuungseinrichtung: liegt vor = 10 Punkte
Sonstige Nutzungen oder fehlende Angaben =0 Punkte,
b) Referenz aus dem Bereich innovativer Pausenhof (keine Mindestbedingung, fehlende Angaben werden mit 0 Punkten bewertet) 15 Punkte pro Referenzprojekt, begrenzt auf 2 Referenzen,
c) Öffentlicher Auftraggeber i. S. d. § 98 GWB oder bezüglich der Anwendung des Vergaberechts vergleichbarer Art (VOB/A im Anwendungsbereich des EU-Vergaberechts); 5 Punkte pro Referenzprojekt.
(keine Mindestbedingung, fehlende Angaben werden mit 0 Punkten bewertet)
Maximal sind 105 Punkte für alle 5 Referenzprojekte insgesamt erreichbar. Bei Gleichstand entscheidet das Los.
Zur besseren Veranschaulichung ist die Bewertungsmatrix der Stufe I des Verhandlungsverfahrens zum Download beigefügt.
Mindeststandards: Min. 3 wertungsfähige Referenzen
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
— Der Auftragnehmer hat für den gesamten Leistungszeitraum eine/n qualifizierte/n Projektleiter/in (und für die Leistungsphase 8 eine/n Bauleiter/in nach HBO) zu benennen welche/r gegenüber Auftraggeber und den sonstigen Planungsbeteiligten eigenverantwortlich als Ansprechpartner/in zur Verfügung steht. Es ist sicherzustellen, dass diese Person nach den Gesetzen der Länder berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Architekt" oder „Ingenieur" zu tragen oder nach der EG-Richtlinie über eine allgemeine Regelung zur Anerkennung der Hochschuldiplome (EG-Berufsanerkennungsrichtlinie 2005/36/EG) bzw. nach dem Berufsqualifikationsfeststellungsgesetz (Bundesgesetzblatt 2011, Teil I Nr. 63) berechtigt ist, in der Bundesrepublik Deutschland als Architekt oder Ingenieur tätig zu werden.
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— Die örtliche Bauüberwachung ist ebenfalls durch den Einsatz einer qualifizierten Person, nach vorgenannten Bedingungen, sicherzustellen.
— Eine Erklärung nach § 1 des Verpflichtungsgesetzes ist abzugeben.
— Unterbeauftragungen sind nur mit Zustimmung des Bauherrn zulässig.
— Eine Erklärung zur Verpflichtung zur Tariftreue und Mindestentgelt bei öffentlichen Aufträgen nach dem Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) vom 19. Dezember 2014, GVBl. S. 354 ist vor Auftragsvergabe abzugeben. Es wird darauf hingewiesen, dass sich die Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt entsprechend den Vorgaben der §§ 4 und 6 des Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes (HVTG) zur Zahlung des Mindestlohns gemäß § 20 des Mindestlohngesetzes (MiLoG) bzw. des Tariflohns nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz (AEntG) nicht auf Beschäftigte bezieht, die bei einem Bieter oder Nachunternehmer im EU-Ausland beschäftigt sind und die Leistung im EU-Ausland erbringen.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 7
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bewerber erfolgt ausschließlich anhand der unter Abschnitt III genannten Kriterien.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-06-26 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 1.1. Projektteam/Personaleinsatzkonzept, interne Organisation, Präsenz vor Ort
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 1.2. Maßnahmen zur Qualitätssicherung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 1.3. Abstimmung/Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber, Nutzern und Planungsbeteiligten
1.4 Darstellung der betrieblichen Nachhaltigkeitskriterien
2.1 Herangehensweise an Planung, Einschätzungen besonderer Anforderungen bei der Planung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10,00
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 2.2 Maßnahmen zur Gewährleistung der Kostensicherheit in der Planungsphase
2.3 Maßnahmen zur Gewährleistung von Terminen, Fristen und Kosten
3.1 Lösungsansatz für die Projektaufgabe
Preis (Gewichtung): 25,00

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Nationale Registrierungsnummer: 06413000
Kontakt
Kontaktperson: Rechtsamt, Zentrale Vergabestelle
Internetadresse: www.offenbach.de 🌏
Dokumente URL: https://tender24.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-171ee4342fd-632383a5e0b1629b 🌏
URL der Teilnahme: www.tender24.de 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
— Unterbeauftragungen sind nur mit Zustimmung des Bauherrn zulässig;
— zur Bildung oder Erweiterung einer Bewerber-/Bietergemeinschaft, zur Eignungsleihe oder Nachunternehmen verweisen wir auf das beigefügte Blatt.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Dienstgebäude: Wilhelminenstraße 1-3; Fristenbriefkasten: Luisenplatz 2
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ergeht eine Mitteilung des Auftraggebers, der Rüge nicht abhelfen zu wollen, kann der Bieter wegen Nichtbeachtung der Vergabevorschriften ein Nachprüfungsverfahren nur innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang vor der Vergabekammer beantragen.
Nach Ablauf der Frist ist der Antrag unzulässig. (§ 107 Abs. 3 Nr. 4 GWB)
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2020/S 100-241062 (2020-05-20)
Ergänzende Angaben (2020-06-16)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-06-16 📅
Einreichungsfrist: 2020-06-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-06-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 117-284749
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 100-241062
ABl. S-Ausgabe: 117
Quelle: OJS 2020/S 117-284749 (2020-06-16)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-09-15)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Leistungen der Objektplanung Freianlagen für die LP 1-8 für den Neubau einer 2-zügigen Grundschule auf dem Schulhof der Bachschule, Friedenstraße 81, in 63071 Offenbach a. M.
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-09-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-09-18 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 182-439529
ABl. S-Ausgabe: 182

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Planungsauftrag bezieht sich auf den Neubau einer 2-zügigen Grundschule auf dem Schulhof der Bachschule (Haupt- und Realschule mit Förderstufe). Das Grundstück liegt in der Friedenstraße 81, in 63071 Offenbach a.M. Dieses Beschaffungsverfahren umfasst die notwendigen Leistungen der Objektplanung Freianlagen für die LP 1-8 nach § 39 HOAI 2013 Anlage 11 Nr. 11.1 Freianlagen zu § 39 Absatz 4, § 40 Absatz 5.; einschließlich der besonderen Leistungen, gem. der Leistungsbeschreibung im Anhang. Die 2-zügige Grundschule soll in ökologischer Bauweise (Holz, Ziegel, o. ä.) errichtet werden. Hierbei sind modulare, Holzrahmenkonstruktionen oder konventionelle Errichtungsformen möglich. Die Errichtungsart, d. h. ob modular, Holzrahmenbauweise oder konventionell (z.B. Ziegelmauerwerk) ist im weiteren Planungsprozess festzulegen. Demzufolge versteht sich der als Anlage beigefügte Rahmenterminplan als einen groben Anhaltspunkt. Die Bauaufgabe ist voraussichtlich in 2 Bauabschnitten zu realisieren. Insbesondere der Umzug der noch auf der Schulhoffläche befindlichen Kindertagesstätte (Kita 1) ist eine Grundbedingung für weitere Abbruchmaßnahmen. Die Kernaufgabe besteht in der Neugestaltung der durch den Neubau der Grundschule und den Abriss der Kita 1 und der Toilettenanlagen entstehenden Schulhoffläche, unter Einbindung der altersbedingt unterschiedlichen Ansprüche von Schülern der bestehenden Haupt- und Realschule und der neuen Grundschule. Themen wie Berechnung Rückstauebene und eine gedrosselte Einleitung in das städtische Abwassernetz sind von zentraler Bedeutung. Es ist ein wirtschaftliches, überzeugendes Gesamtkonzept unter Berücksichtigung der Vorgaben des Auftraggebers, der Belange der anderen Fachdisziplinen sowie unter Einhaltung des Projektbudgets zu entwickeln. Im Besonderen sind folgende Projektziele zu berücksichtigen:
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Der Auftraggeber legt hohen Wert auf eine enge Betreuung und Überwachung aller Arbeiten, sowie Koordination und Information aller Beteiligten, auch der Nutzer. Der Auftraggeber setzt voraus, dass der Aufwand für die Anwendung der CAD-Richtlinie der Stadt Offenbach im angebotenen Honorar enthalten ist. Das Gebäude soll vorzugsweise in Holzbauweise errichtet werden. Der Vorfertigungsgrad sollte möglichst hoch sein um eine kurze Bauzeit zu ermöglichen. Jedoch sind auch, je nach Marktlage und Ergebnisse der Kostenberechnung, andere Errichtungsweisen möglich Mit der Erbringung der Leistung muss unmittelbar nach Auftragserteilung begonnen werden.
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Beschreibung der Optionen:
— Stufe II: LP 3 sowie jeweils LP 5 + 6 zu 50 %;
— Stufe III: LP 4,7 und 8 sowie jeweils LP 5 + 6 zu 50 %.
Die Auftragsstufe III wird nicht direkt vom Hochbaumanagement der Stadt Offenbach, sondern von der mittelbar im städtischen Eigentum befindlichen OPG Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft mbH – in treuhändischer Weise für die Stadt Offenbach tätig -beauftragt. Die OPG mbH ist eine 100 %-ige Unternehmenstochter der SOH GmbH, die zu 100 % im Eigentum der Stadt Offenbach steht. Die Stadt Offenbach hat mit der OPG einen Rahmenvertrag über die Betreuung von Baumaßnahmen in und an öffentlich genutzten Gebäuden der Stadt abgeschlossen. Danach werden sämtliche nach Projektbeschluss noch erforderlichen Planungs- und Beratungsleistungen treuhänderisch an die OPG vergeben, welche diese Leistungen in der Regel an die bereits befassten Büros mit den noch zu erbringenden Leistungsphasen nach HOAI beauftragt. Der Auftragnehmer ist auf Dauer von 3 Jahren zur Annahme der Beauftragung der Auftragsstufe II und III auf der Grundlage seines Vertrages verpflichtet, sobald der Auftraggeber dies schriftlich verlangt. Die Frist beginnt mit der Abnahme der jeweils letzten Auftragsstufe. Einen Rechtsanspruch auf Beauftragung der Auftragsstufe II und III hat der Auftragnehmer nur, wenn dies gesondert vereinbart ist.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-09-15 📅
Name: BPG Landschaftsarchitekten
Postanschrift: Karlstraße 20
Postort: Biebertal
Postleitzahl: 35444
Land: Deutschland 🇩🇪
Gießen, Landkreis 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3
Quelle: OJS 2020/S 182-439529 (2020-09-15)