Bau- und Planungsleistungen für die Verlängerung der U5 nach Pasing, Baulos 5 West-1 mit Bahnhof Willibaldstraße und Streckentunnel

Landeshauptstadt München, Baureferat

Rohbauleistungen für U5 Baulos 5 West-1, Teilabschnitt der U5-Verlängerung nach Pasing in der Landeshauptstadt München. Dieses Baulos umfasst den Neubau eines U-Bahntunnels mit dem Bahnhof Willibaldstraße im Bereich zwischen der Fischer-Von-Erlach-Straße im Westen und dem Laimer Platz im Osten. Es besitzt eine Länge von ca. 1065 m und erstreckt sich von Westen nach Osten entlang der Gotthardstraße. Das Baugebiet ist als innerstädtisch mit dichter Bebauung zu bezeichnen. Der Teilabschnitt westlich der Willibaldstraße ist in offener Bauweise mit Schlitzwand als Verbau zu errichten, wohingegen östlich der Willibaldstraße die Schlitzwand-Deckelbauweise einzusetzen ist. Es ist der neue Bahnhof Willibaldstraße mit zugehörigem Streckentunnel und einer neuzubauenden Abstellanlage für 2 Züge auszuführen. Neben den Bauleistungen ist auch eine technische Bearbeitung zu erbringen, welche die Ausführungsplanung der Tragwerksplanung sowie die Fortführung der Objektplanung betrifft.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-12-02. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-10-30.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-10-30 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2020-10-30)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Rohbauarbeiten
Referenznummer: J01328720
Kurze Beschreibung:
Rohbauleistungen für U5 Baulos 5 West-1, Teilabschnitt der U5-Verlängerung nach Pasing in der Landeshauptstadt München. Dieses Baulos umfasst den Neubau eines U-Bahntunnels mit dem Bahnhof Willibaldstraße im Bereich zwischen der Fischer-Von-Erlach-Straße im Westen und dem Laimer Platz im Osten. Es besitzt eine Länge von ca. 1065 m und erstreckt sich von Westen nach Osten entlang der Gotthardstraße. Das Baugebiet ist als innerstädtisch mit dichter Bebauung zu bezeichnen. Der Teilabschnitt westlich der Willibaldstraße ist in offener Bauweise mit Schlitzwand als Verbau zu errichten, wohingegen östlich der Willibaldstraße die Schlitzwand-Deckelbauweise einzusetzen ist. Es ist der neue Bahnhof Willibaldstraße mit zugehörigem Streckentunnel und einer neuzubauenden Abstellanlage für 2 Züge auszuführen. Neben den Bauleistungen ist auch eine technische Bearbeitung zu erbringen, welche die Ausführungsplanung der Tragwerksplanung sowie die Fortführung der Objektplanung betrifft.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Rohbauarbeiten 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Bau von Eisenbahntunnels 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: München, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landeshauptstadt München, Baureferat
Postanschrift: Friedenstraße 40
Postleitzahl: 81671
Postort: München
Kontakt
Internetadresse: https://my.vergabe.bayern.de 🌏
E-Mail: bekanntmachungen.vz2.bau@muenchen.de 📧
URL der Dokumente: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/197806 🌏
URL der Teilnahme: https://my.vergabe.bayern.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-10-30 📅
Einreichungsfrist: 2020-12-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-11-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 215-528140
ABl. S-Ausgabe: 215
Zusätzliche Informationen
Zu II.2.7): Die Angaben zur Vertragslaufzeit sind als vorläufige Annahmen des Auftraggebers anzusehen.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Ausschreibung beinhaltet die originären Rohbauarbeiten, die nach Gewerken strukturiert sind. Im Einzelnen sind auszuführen:
a) Allgemeine Arbeiten:
— Baustelleneinrichtung;
— Vermessungsleistungen;
— Beweissicherung/Zustandserfassung.
b) Ingenieurbauwerk U-Bahn:
— Erd- und Abbrucharbeiten (ca. 330 000 m
— Baugrubensicherung;
— Wasserhaltung;
— Allg. Beton- und Stahlbetonarbeiten (ca. 115 000 m
— Schlitzwandarbeiten (ca. 80 000 m
— Bohrpfahlarbeiten (ca. 9 000 m
— Feste Fahrbahn (ca. 5 700 m
— Abdichtungsarbeiten, Fugen;
— Sonstige Arbeiten;
— Abwasser, Wasser und Feuerlöschleitung für den Rohbau;
— Baubehelfe;
— Technische Bearbeitung.
c) Abwasserkanal:
— Verkehrsführung/Oberflächenarbeiten;
— Provisorische Abwasserhaltung;
— Verbauarbeiten;
— Erdarbeiten (ca. 23 000 m
— Rohr- und Fertigteilkanäle;
— Kanalbauwerke/Ortbetonkanäle;
— Abbrucharbeiten/Leitungsstilllegung;
— Hausanschlüsse/Straßenentwässerung;
d) Straßenbauarbeiten:
— Technische Bearbeitung;
— Baugebiet vorbereiten;
— Erdarbeiten;
— Randeinfassungen, Pflaster, Pflasterbeläge;
— Trag- und Deckschichten;
— Entwässerungsarbeiten;
— Nachtarbeiten/Zulagen;
— Entsorgung.
Vor dem Beginn der ausgeschriebenen Leistung werden Baumfällungen im Projektgebiet (nicht Bestandteil der ausgeschriebenen Leistungen) durchgeführt. Der Übergabezustand des Baufelds entspricht dem Bestand. Räumen der Vorgärten und Wurzelstockfräsarbeiten sind Leistung des AN.
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Im Wesentlichen werden zeitgleich zu den Leistungen des AN Ausführungsarbeiten von Dritten innerhalb der Vertragsstrecke durchgeführt.
Die einzelnen vom AN geforderten Leistungen und die maßgeblichen Schnittstellen zu anderen Gewerken ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
Dauer: 96 Monate
Zusätzliche Informationen:
Zu II.2.7): Die Angaben zur Vertragslaufzeit sind als vorläufige Annahmen des Auftraggebers anzusehen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: München

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Eigenerklärung,
Aa) dass für den Bewerber kein zwingender Ausschlussgrund nach § 123 GWB vorliegt.
Bb) dass für den Bewerber kein fakultativer Ausschlussgrund nach § 124 GWB vorliegt. Der Auftraggeber behält sich vor, beteiligte Unternehmen nach § 124 GWB auszuschließen, wenn einer der dort genannten fakultativen Ausschlussgründe vorliegt.
cc) dass der Bewerber in den letzten 2 Jahren nicht aufgrund eines Verstoßes gegen Vorschriften (z. B. § 23 AEntG, § 21 MiLoG oder Vorschriften wegen illegaler Beschäftigung von Arbeitskräften), die zu einer Eintragung im Gewerbezentralregister geführt hat, mit einer Freiheitsstrafe von mehr als 3 Monaten oder einer Geldstrafe von mehr als 90 Tagessätzen oder einer Geldbuße von mehr als 2 500 EUR belegt worden ist. Bei Vorliegen von Ausschlussgründen wird der Auftraggeber Angaben der Bewerber zur Selbstreinigung nach § 125 GWB sowie den zulässigen Zeitraum für Ausschlüsse nach § 126 GWB berücksichtigen.
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b) Der Bewerber hat – soweit aus Platzgründen möglich im Bewerbungsbogen an der dafür vorgesehenen Stelle, andernfalls auf einer Anlage zum Bewerbungsbogen – seine Gesellschafts- und Konzernstruktur mindestens insoweit offen zu legen und hieraus nachzuweisen, dass er von keiner gesellschafts-/konzernrechtlichen oder personellen Verflechtung mit anderen Bau- oder Lieferfirmen oder mit Architektur-/ Ingenieurbüros betroffen ist, welche geeignet sind, im Auftragsfall bei einem Auftraggeber die Besorgnis eines gegenwärtigen oder künftigen Interessenskonflikts i.S.v. § 7 SektVO auszulösen.
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c) Eigenerklärung zur beruflichen Qualifikation
Aa) Soweit Bewerber/Mitglied der Bewerbergemeinschaft/anderes Unternehmen der Eignungsleihe Bauleistungen erbringt darüber,
— dass der Bewerber Mitglied in der Berufsgenossenschaft bzw. Mitglied beim zuständigen Versicherungsträger ist,
— dass der Bewerber in die Handwerksrolle, das Berufsregister oder das Register der Industrie- und Handelskammer unseres Sitzes oder Wohnsitzes eingetragen ist.
Bb) Soweit Bewerber/Mitglied der Bewerbergemeinschaft/anderes Unternehmen der Eignungsleihe Planungsleistungen erbringt darüber,
— dass das Unternehmen/Büro i.S. natürlicher oder juristischer Person eine Qualifikation als Architekt und/oder (Diplom-) Ingenieur (FH/Univ.) der Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen oder gleichwertige Hochschulabschlüsse oder Qualifikationen (z. B. staatlich geprüfter Techniker) nachweisen kann. Die Nachweise müssen dem Teilnahmeantrag beigefügt werden. Sofern es sich beim Bewerber um eine juristische Person handelt, ist die Qualifikation des benannten verantwortlichen Berufsangehörigen nachzuweisen (analog § 75 (3) VgV). Ist der Bewerber eine Bewerbergemeinschaft, ist der Nachweis der entsprechenden beruflichen Qualifikation von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft zu erbringen. Im Fall der Eignungsleihe muss jedes Unternehmen, auf dessen Ressourcen sich der Bewerber zum Nachweis seiner Eignung beruft, eine entsprechende berufliche Qualifikation nachweisen.
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Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens wird auf Ziffer VI.3) 4. verwiesen.
Für die Prüfung der Teilnahmeanträge wird auf Ziffer III.1.4, für eine ggf. erforderliche Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden (Bewertung), wird auf Ziffer II.2.9 verwiesen. Soweit als Nachweis Eigenerklärungen ausreichen, sind darüber hinaus keine Bescheinigungen oder Erklärungen von Behörden oder sonstigen Einrichtungen vorzulegen. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Zweifeln an der Erfüllung der vorgenannten Vorgaben Bescheinigungen oder Erklärungen im vorgenannten Sinn zu fordern.
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Ein Hinweis auf eine Präqualifizierung des Bewerbers kann die Einreichung der unter Ziff. III.1.1) bis III.1.3) dieser Bekanntmachung aufgeführten Nachweise und Eigenerklärungen nicht ersetzen, da die für die Präqualifizierung geforderten Angaben und Eigenerklärungen nicht mit den vorliegend vorgegebenen Erklärungen und Nachweisen inhaltlich übereinstimmen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren, je Jahr mindestens 50,0 Mio. EUR (netto); dies gilt nicht hinsichtlich der Erbringung der Planungsleistungen.
2. Eigenerklärung des Bewerbers, dass im Auftragsfall der Nachweis einer Haftpflichtversicherung mit folgendem Inhalt vorgelegt wird: Haftpflichtversicherung mit Deckungssummen von über mind. 5,0 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 10,0 Mio. EUR für sonstige Schäden. Die Versicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das Zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen (2-fach maximiert).
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Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft eine entsprechende Eigenerklärung abzugeben und zusätzlich zu erklären, dass im Auftragsfall die schriftliche Erklärung des Versicherers bzw. die entsprechende Passage aus dem/den Vertrag/Bedingungen beigefügt wird, wonach die Versicherung auch bei der Betätigung des Bewerbers als Partner einer Arge, bei Schäden, die vom Versicherungsnehmer verursacht werden, zu den o. g. Bedingungen eintritt.
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Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens wird auf Ziffer VI.3) 4. verwiesen.
Für die Prüfung der Teilnahmeanträge wird auf Ziffer III.1.4, für eine ggf. erforderliche Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden (Bewertung) wird auf Ziffer II.2.9 verwiesen.
Mindeststandards:
Eigenerklärung, dass der Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren je Jahr mindestens 50,0 Mio. EUR (netto) beträgt.
Eigenerklärung, dass im Auftragsfall eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen wird: Deckungssummen von mind. 5,0 Mio. EUR für Personenschäden und mind. 10,0 Mio. EUR für sonstige Schäden. Die Versicherung muss während der gesamten Vertragszeit unterhalten und nachgewiesen werden. Es ist zu gewährleisten, dass zur Deckung eines Schadens aus dem Vertrag Versicherungsschutz in Höhe der genannten Deckungssummen besteht. Zudem muss die Ersatzleistung der Versicherung mindestens das Zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen (2-fach maximiert).
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Angabe von Referenzen über früher ausgeführte Aufträge in Form einer Liste. Die 6 Referenzkategorien (mit Auflistung und kurzer Beschreibung der Eignungskriterien der jeweiligen Referenzkategorie; Einzelheiten sind der Auswahlmatrix zu entnehmen) sind:
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1. Rohbauarbeiten für ein unterirdisches Ingenieurbauwerk der Verkehrkehrsinfrastruktur:
a) Unterirdisches Ingenieurbauwerk in offener Bauweise,
b) Unterirdisches Ingenieurbauwerk im bebauten innerstädtischen Bereich,
c) Unterirdisches Bahnhofsbauwerk mit mehreren Ebenen (Bahnsteig, Zwischengeschoss, Schalterhalle, Sperrengeschoss),
d) Rohbaurelevante Leistungen (z. B. Durchbrüche, Kabelschutzrohre) der Technischen Ausrüstung (z. B. Niederspannungsanlagen),
e) Rohbaurelevante Leistungen (z. B. Durchbrüche, Kabelschutzrohre, Einbauteile) der Maschinentechnik (z. B. Hebeanlagen, Fahrtreppen),
f) Herstellkosten,
2. Schlitzwandarbeiten:
a) Herstellen von Schlitzwandlamellen:
— im Lockergestein,
— im Grundwasser (mind. 3 m Einbindetiefe),
— mit einer Breite von mindestens 1,20 Metern,
— mit Rückverankerung,
— mit einer max. Tiefe von,
— im bebauten innerstädtischen Bereich,
— im Rahmen einer Schlitzwand-Deckelbauweise.
b) Herstellkosten.
3. Bohrpfahlarbeiten:
a) Herstellung einer überschnittenen Bohrpfahlwand,
b) Herstellung der Bohrpfähle im bebauten innerstädtischen Bereich,
c) Herstellung der Bohrpfähle mit Einsatz von Stützflüssigkeit,
d) Herstellung der Bohrpfähle mit Einsatz einer Verrohrung,
e) Herstellung der Bohrpfähle im Lockergestein,
f) Herstellung der Bohrpfähle im Grundwasser (mind. 3 m Einbindetiefe),
g) Herstellung der Bohrpfähle mit einer max. Tiefe von ...
h) Herstellkosten.
4. Feste Fahrbahnen:
a) Feste Fahrbahn in Betonbauweise,
b) Verwendung eines Masse-Feder-Systems,
c) Verwendung eines Masse-Feder-Systems im Tunnel,
d) Herstellkosten.
5. Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung (Kanäle ≥ BN 800, Sonderprofile, Sonderschachtbauwerke):
a) Kanäle/Sonderprofile ≥ DN 800 in Ortbeton mit Baugrubensicherung,
b) Kanäle/Sonderprofile ≥ DN 800 in Fertigteilbauweise mit Baugrubensicherung,
c) Herstellung eines Bauwerks der Abwasserentsorgung im bebauten innerstädtischen Verkehrs- und Spartenbereich mit beengten Platzverhältnissen,
d) Besondere erforderliche statische Maßnahmen (z. B. Abfangungen von benachbarten Objekten),
e) Herstellung eines Bauwerks der Abwasserversorgung (z. B. prov. Hausanschlüsse, Provisorienbau/Umleitungsgerinne) unter gleichzeitiger Aufrechterhaltung der Vorflut,
6. Tragwerksplanung für Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen in offener Bauweise (in Anlehnung an § 51HOAI 2013),
a) eigenständige Bearbeitung der Leistungsphase 4 (Genehmigungsplanung),
b) eigenständige Bearbeitung der Leistungsphase 5 (Ausführungsplanung),
c) Planungsleistungen für ein Ingenieurbauwerk unter Berücksichtigung von Bauen im Grundwasser,
d) Planungsleistungen für ein Ingenieurbauwerk unter Berücksichtigung von Bauen im Lockergestein,
e) Planungsleistungen von temporären Hilfskonstruktionen wie z. B. Verbauten, Unterfangungen, temporäre Sicherungsmaßnahmen,
f) Referenz umfasst die Berücksichtigung von Maßnahmen im Tragwerk (rohbaurelevante Leistungen) für die Technische Gebäudeausrüstung und/oder Maschinentechnik – z. B. Einbauten, Durchbrüche...
g) Planungsleistungen eines unterirdischen Bahnhofsbauwerks mit mehreren Ebenen,
h) Das Projekt liegt im Geltungsbereich der BOStrab,
i) Anrechenbare Kosten.
Die Referenzprojekte sollten mit der gestellten Bauaufgabe möglichst vergleichbar sein.
Für die Verwendung eines vom Auftraggeber vorgegebenen Bewerbungsbogens wird auf Ziff. VI. 3) 4. verwiesen.
Die verlangten Angaben zu den im Referenzzeitraum (2010 bis Ende der Bewerbungsfrist) begonnen und im Wesentlichen erbrachten Referenzen hinsichtlich der Herstellkosten bzw. anrechenbaren Kosten und die Bestätigung durch den Referenzgeber (Unterschrift) sind zwingend anzugeben.
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Mindeststandards:
Für jede der 6 Referenzkategorien muss eine wertbare Referenz vorliegen. Wertbar ist eine Referenz, wenn
— Die jeweilige Leistung der Referenz im Referenzzeitraum von 2010 bis Ende der Bewerbungsfrist begonnen und im Wesentlichen abgeschlossen ist. Begonnen bedeutet dabei, dass der Vertrag über die Leistungserbringung geschlossen wurde; im Wesentlichen abgeschlossen bedeutet dabei, dass für erbrachte Leistungen Abschlagszahlungen in Höhe von mindestens 80 % der Auftragssumme erbracht wurden,
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— Die jeweiligen Herstellkosten (Referenzkategorie 1 ≥ 20 Mio. EUR netto; Referenzkategorie 2 ≥ 5 Mio. EUR netto; Referenzkategorie 3, 4, 5 ≥ 1 Mio. EUR netto) bzw. anrechenbaren Kosten (Referenzkategorie 6 ≥ 20 Mio. EUR netto) erfüllt sind,
— Die Referenzangaben durch den Referenzgeber durch Unterschrift an der dafür vorgesehenen Stelle auf den Formblättern des Bewerbungsbogens bestätigt werden.
Wenn mindestens eine dieser Mindestbedingungen nicht erfüllt ist, kann die gesamte Referenz nicht gewertet werden. Liegt für eine oder mehrere Referenzkategorie(/n) keine wertbare Referenz vor, führt dies zum Ausschluss des Teilnahmeantrages mangels Eignung. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft oder Eignungsleihe muss der Referenznehmer die Leistungen des Leistungsbereichs, für den die Referenz vorgelegt wird, im Rahmen der Bewerbergemeinschaft oder aber als Nachunternehmer erbringen.
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Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Der Auftraggeber behält sich nach § 51 Abs. 2 SektVO unter Einhaltung der Grundsätze der Transparenz und der Gleichbehandlung vor, die Bewerber aufzufordern, fehlende, unvollständige oder fehlerhafte unternehmensbezogene Unterlagen oder sonstige Nachweise nachzureichen, zu vervollständigen oder zukorrigieren.
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Der Auftraggeber wird anschließend die vollständigen Teilnahmeanträge inhaltlich prüfen. Die Prüfung bezieht sich auf die Einhaltung etwaiger in Ziffer III.1.1) bis III.1.3) genannter Mindestanforderungen.
Unbeschadet etwaiger Mindestanforderungen wird der Auftraggeber inhaltlich prüfen, ob die grundsätzliche Eignung des Bewerbers nach den in Ziffer III.1.1) bis III.1.3) genannten Unterlagen vorliegt. Kann im Ergebnis die grundsätzliche Eignung nicht bejaht werden, wird der Teilnahmeantrag nicht berücksichtigt.
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Eine ggf. erforderliche Bewertung der Teilnahmeanträge erfolgt gemäß Ziffer II.2.9).
Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Künftige Bietergemeinschaften müssenden Teilnahmeantrag als Bewerbergemeinschaft einreichen. Zum Nachweis des Vorliegens einer Bewerbergemeinschaft muss eine ausdrückliche Erklärung der Bewerbergemeinschaft mit dem Teilnahmeantrag eingereicht werden, in welchem die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft benannt werden sowie dasjenige Mitglied der Bewerbergemeinschaft, welches die Bewerbergemeinschaft im vorliegenden Vergabeverfahren gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt. Die Aufteilung der Leistungsbereiche bzw. Aufgaben auf die einzelnen Mitglieder der Bewerbergemeinschaft im Auftragsfall ist darzustellen.
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Bedingungen für die Vertragserfüllung: Sind den Vergabeunterlagen zu entnehmen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0025
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Geplante Mindestzahl und zugleich geplante Höchstzahl sind 4 Bewerber. Sollte die Durchführung desTeilnahmewettbewerbs ergeben, dass mehr Bewerber grundsätzlich geeignet sind, als zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden sollen, so wird der Auftraggeber die Bewerber auswählen, welche die nachfolgend aufgeführten Eignungsvoraussetzungen am besten erfüllen. Um dies zu ermitteln, wird der Auftraggeber eine Auswahlmatrix verwenden, bei der ein Bewerber maximal 1 000 Punkte erreichen kann. Die Referenzangaben werden bewertet auf der Grundlage der unter Ziffer III.1.3) genannten Unterkriterien; Einzelheiten sind dem Bewerbungsbogen sowie der Auswahlmatrix zu entnehmen. Von diesen 1 000 Punkten entfallen 300 Punkte auf die Unterlagen nach Ziff. III.1.3) 1. (Rohbauarbeiten für ein unterirdisches Ingenieurbauwerk), 300 Punkte auf die Unterlagen nach Ziff. III.1.3) 2. (Schlitzwandarbeiten), 100 Punkte auf die Unterlagen nach Ziff. III.1.3) 3. (Bohrpfahlarbeiten), 50 Punkte auf die Unterlagen nach Ziff. III.1.3) 4. (Feste Fahrbahn), 100 Punkte auf die Unterlagen nach Ziff. III.1.3) 5. (Bauwerke und Anlagen der Abwasserentsorgung) und 150 Punkte auf die Unterlagen nach Ziff. III.1.3) 6. (Tragwerksplanung für Ingenieurbauwerke für Verkehrsanlagen in offener Bauweise, in Anlehnung an § 51 HOAI 2013). In die Wertung der Referenzkategorien 1. (Rohbauarbeiten für ein unterirdisches Ingenieurbauwerk) und 2. (Schlitzwandarbeiten) fließen 2 Referenzprojekte ein, auf die sich die o. g. 300 Punkte auf jeweils 150 Punkte verteilen.
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Die Referenzangaben werden bewertet auf der Grundlage der unter Ziff. III.1.3.) genannten 6 Referenzkategorien und den dort genannten Unterkriterien; Einzelheiten sind dem Bewerbungsbogen und der Auswahlmatrix zu entnehmen. Bei der Bewertung der Referenzen werden alle benannten Referenzen berücksichtigt, soweit sie wertbar sind und soweit die Höchstzahl an zugelassenen Referenzen nicht überschritten ist. Zugelassen ist bei den Referenzkategorien 1 und 2 die Vorlage von jeweils max. 2, mindestens einem Referenzprojekt, bei den Referenzkategorien 3, 4, 5 und 6 von jeweils einem Referenzprojekt (vgl. Ziff. III.1.3).
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Erfüllen mehrere Bewerber an dem Teilnahmewettbewerb gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der beigefügten Auswahlmatrix zu hoch, kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Adresse des Käuferprofils: https://my.vergabe.bayern.de 🌏
Dokumente URL: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/1/tenderId/197806 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Der Teilnahmeantrag besteht aus dem Bewerbungsbogen und weiteren ggf. vorzulegenden Nachweisen; die Vergabeunterlagen sind auf der Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWOtender) eingestellt. Teilnahmeanträge können ausschließlich von registrierten Bewerbern über die Vergabeplattform (www.vergabe.bayern.de bzw. iTWOtender) in Textform eingereicht werden. Zur Einreichung des Teilnahmeantrags ist die (natürliche) Person, die die Abgabe des Teilnahmeantrags erklärt, mit Vor- und Nachname zu benennen. Eine gesonderte Unterschrift sowie eine fortgeschrittene oder qualifizierte Signatur sind für den Teilnahmeantrag nicht erforderlich. Für Weiteres wird auf Ziff. 5.1 des Informationsmemorandums verwiesen.
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Nicht fristgerecht eingereichte Teilnahmeanträge bzw. schriftliche (in Papierform eingereichte) oder formlose Anträge werden im weiteren Verfahren nicht berücksichtigt.
2. Die Kommunikation (Fragen, Auskünfte) erfolgt ausschließlich über die Vergabeplattform. Dabei ist das Tool Frage stellen bzw. Fragen_Antworten zu verwenden.
3. Für die Bewerbung von Bewerbergemeinschaften wird insbes. auf Ziff. III.1.8 dieser Bekanntmachung und auf Ziff. 5.3 des Informationsmemorandums verwiesen.
4. Der Auftraggeber hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge einen Bewerbungsbogen erstellt. Dieser ist zu verwenden.
5. Der Auftrag steht unter dem Vorbehalt der Sicherstellung der Finanzierung.
6. Die in Ziffer II.2.7) enthaltene Zeitangabe steht unter dem Vorbehalt der Anpassung und Aktualisierung; die Zeitangabe steht auch im Zusammenhang mit dem Zuschlagskriterium der Bauzeitoptimierung, auf welches hingewiesen wird.
7. Der Auftraggeber behält sich vor, den Auftrag auf der Grundlage der ursprünglichen Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen durchzuführen. Vorbehalten ist auch die Abwicklung des Verfahrens in aufeinander folgenden Phasen zwecks schrittweiser Verringerung der Zahl der zu erörternden Lösungen bzw.zu verhandelnden Angebote. Der Auftraggeber behält sich vor, bei Unterschreitung der Mindestzahl von 4 zulassungsfähigen Bewerbungen oder 4 wertungsfähigen Angeboten das Vergabeverfahren einzustellen.
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8. Weitere Angaben zu Inhalt und Ablauf des Teilnahmewettbewerbs sind dem Informationsmemorandum zu entnehmen.
9. a) Bei Vorliegen einer Bewerbergemeinschaft sind die unter Ziff. III.1.1 bis III.1.2 der Bekanntmachung benannten Unterlagen für jedes Mitglied u. die unter Ziff. III.1.3 genannten Eignungsvoraussetzungen (Referenzangaben) von jedem Mitglied bezogen auf die Leistungsbereiche, die dieses Mitglied im Auftragsfall innerhalb der Bewerbergemeinschaft ausführen wird, vorzulegen.
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b) Beabsichtigt ein Bewerber oder Mitglied einer Bewerbergemeinschaft, sich zum Nachweis seiner finanziellen, wirtschaftlichen oder technischen Leistungsfähigkeit auf Dritte (z. B. Nachunternehmer) zu berufen, so sind die unter Ziff. III.1.1 bis III.1.3 benannten Unterlagen für die anderen Unternehmen insoweit vorzulegen, als die Bezugnahme auf die Leistungsfähigkeit Dritter erfolgt. Nach Aufforderung ist zusätzlich die Verpflichtungserklärung des Dritten vorlegen, nach deren Inhalt die rechtlich und tatsächlich abgesicherte Verfügbarkeit über die entsprechenden Ressourcen des Dritten nachgewiesen wird.
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Beabsichtigt der Bewerber, im Hinblick auf vorzulegende Nachweise für die berufliche Leistungsfähigkeit (Referenzen) die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch zu nehmen, so ist durch dieses ausdrücklich zu bestätigen, dass es die Leistungen als Subunternehmer im Auftragsfall erbringen wird, für die diese Kapazitäten benötigt werden.
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Soll im Hinblick auf Kriterien für die wirtschaftliche u. finanzielle Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch genommen werden, so ist vorgesehen, dass der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft u. diese Unternehmen gemeinsam für die Auftragsausführung haften. Eine entsprechende Bestätigung ist auf Anforderung des Auftraggebers vorzulegen.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer (§ 156 GWB): Regierung von Oberbayern, Vergabekammer Südbayern
Postanschrift: Maximilianstraße 39
Postort: München
Postleitzahl: 80538
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 8921762411 📞
Fax: +49 8921762847 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, müssen spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden, Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe. Der Nachprüfungsantrag ist ebenfalls unzulässig, wenn mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2020/S 215-528140 (2020-10-30)