Baumaßnahme der Bundeswehr, Truppenübungsplatz Altengrabow, Möckern, GNUE „Neubau Kommunikationsnetz TrÜbPl (All-IP)“

Die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertreten durch das Ministerium der Fina

Fachplanung Technische Ausrüstung (gemäß § 55 HOAI) Anlagengruppe: 3 Lufttechnische Anlagen Honorarzone I 4 Starkstromanlagen Honorarzone II 5 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen Honorarzone III Es werden Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung gem. §55 ff HOAI (Anlagengruppen 3 bis 5) für den Neubau Kommunikationsnetz (LWL/Kupfer) mit 10 freistehenden Technikgebäuden, als „Ein-Raum- Fertigteil-Gebäude“ für aktive und passive Daten- und Fernmeldetechnik vergeben, einschl. Meldesystem für Einbruch, Feuer/Brandschutz, Wasser, Blitzschlag/Stromausfall und Beschädigung mit Aufschaltung an die dafür zuständigen Stellen. Weiterhin ist das Mittelspannungsnetz zu erweitern auf einer Länge von ca. 15 km mit den dafür notwendigen Trafogebäuden. Um die Eingriffe in Natur und Landschaft gemäß § 14 BNatSchG so gering wie möglich zu halten, sollen die zu verlegenden Kabel (LWL/Kupfer/Mittelspannung) in bereits bestehende Kabeltrassen/-kanäle bzw. Leerrohren verlegt werden oder nah am bestehenden Straßen-/Wegenetz des Truppenübungsplatzes verlegt werden. Expertisen bezüglich Kampfmittelräumung, Altlasten und Naturschutzbelangen werden durch den Auftraggeber bereitgestellt und sind in der Planung zu berücksichtigen. Die Planung zur Gebäudeautomation wird vom Auftraggeber bereitgestellt. Die Verlegung des LWL als Ring auf dem Truppenübungsplatz soll als Kombination verschiedener Verlegeverfahren durchgeführt werden. Insbesondere sind das Bohr-Spülverfahren, offene Bauweise oder das Pflugverfahren, jeweils angepasst an die örtlichen Gegebenheiten, anzuwenden. Die Verlegeart ist im Rahmen der Planung zu ermitteln und zu optimieren. Die Ringlänge beträgt ca. 40 km zuzüglich Anbindungen der Technikgebäude.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-01-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-12-09.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-12-09 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2020-12-09)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Menge oder Umfang:
Der Auftraggeber beabsichtigt, die Fachplanung der Technischen Ausrüstung nach § 55 f HOAI gemäß RBBau (LPH 2-4) – zum Neubau Kommunikationsnetz zu vergeben. Die Fertigstellung der ES-Bau ist nach jetzigem Stand bis zum 15.07.2021 sicherzustellen. Sofern die ES-Bau durch den AG genehmigt wurde, ist beabsichtigt, die weiteren Leistungen für die Erstellung der EW-Bau mit einem gesonderten Vertrag zu übertragen. In diesem Vertrag ist die optionale Weiterbeauftragung der LPh 5-8 vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung besteht nicht.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Unbestimmt
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium der Verteidigung, vertreten durch das Ministerium der Finanzen des Landes Sachsen- Anhalt, dieses vertreten durch den Landesbetrieb Bau- und Liegenschaftsmanagement Sachsen-Anhalt, Technisches Büro Magdeburg
Postanschrift: PF 3964 (Tessenowstraße 1, 39114 Magdeburg)
Postleitzahl: 39104
Postort: Magdeburg
Kontakt
E-Mail: altengrabow_all-ip@sachsen-anhalt.de 📧
Telefon: +49 3915674825 📞
Fax: +49 3915678309 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-12-09 📅
Einreichungsfrist: 2021-01-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-12-14 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 243-603035
ABl. S-Ausgabe: 243
Zusätzliche Informationen
Der Teilnahmeantrag einschließlich der geforderten Unterlagen ist bis zum 13.1.2021 um 9.00 Uhr, lt. Ziff. IV.3.4), ausschließlich schriftlich über die Vergabe-Stelle einzureichen. Nicht form- und fristgerecht eingegangene Teilnahmeanträge werden nicht berücksichtigt. Das entsprechende Risiko tragen die Bewerber. Etwaige Fragen zum Verfahren sind ausschließlich in Schriftform über die Vergabe-Stelle bis spätestens 5.1.2021 bzw. 5 Arbeitstage vor Ablauf der Bewerbungsfrist zu stellen. Der Auftraggeber behält sich zur Gewährleistung eines transparenten, diskriminierungsfreien und zügigen Verfahrens vor, nach Fristablauf eingehende Rückfragen nicht mehr zu beantworten. Die eingereichten Unterlagen sind in einem Inhaltsverzeichnis zusammenzufassen. Es wird darauf hingewiesen, dass das Verfahren vor der Vergabekammer für die unterliegende Partei kostenpflichtig ist. Eingereichte Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber und werden nicht zurückgegeben. Nicht erwünscht sind allgemeine Werbebroschüren und weitere Unterlagen zur Vorstellung des Bewerbers sowie zusätzliche Angaben, die über die geforderten hinausgehen. Diese werden im Verfahren nicht berücksichtigt. Für die Ausarbeitung der Bewerbungs- und Angebotsunterlagen werden keine Kosten erstattet. Es erfolgt keine Rückgabe der Bewerbungsunterlagen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Fachplanung Technische Ausrüstung (gemäß § 55 HOAI) Anlagengruppe: 3 Lufttechnische Anlagen Honorarzone I 4 Starkstromanlagen Honorarzone II 5 Fernmelde- und informationstechnische Anlagen Honorarzone III Es werden Planungsleistungen der Technischen Ausrüstung gem. §55 ff HOAI (Anlagengruppen 3 bis 5) für den Neubau Kommunikationsnetz (LWL/Kupfer) mit 10 freistehenden Technikgebäuden, als „Ein-Raum- Fertigteil-Gebäude“ für aktive und passive Daten- und Fernmeldetechnik vergeben, einschl. Meldesystem für Einbruch, Feuer/Brandschutz, Wasser, Blitzschlag/Stromausfall und Beschädigung mit Aufschaltung an die dafür zuständigen Stellen. Weiterhin ist das Mittelspannungsnetz zu erweitern auf einer Länge von ca. 15 km mit den dafür notwendigen Trafogebäuden. Um die Eingriffe in Natur und Landschaft gemäß § 14 BNatSchG so gering wie möglich zu halten, sollen die zu verlegenden Kabel (LWL/Kupfer/Mittelspannung) in bereits bestehende Kabeltrassen/-kanäle bzw. Leerrohren verlegt werden oder nah am bestehenden Straßen-/Wegenetz des Truppenübungsplatzes verlegt werden. Expertisen bezüglich Kampfmittelräumung, Altlasten und Naturschutzbelangen werden durch den Auftraggeber bereitgestellt und sind in der Planung zu berücksichtigen. Die Planung zur Gebäudeautomation wird vom Auftraggeber bereitgestellt. Die Verlegung des LWL als Ring auf dem Truppenübungsplatz soll als Kombination verschiedener Verlegeverfahren durchgeführt werden. Insbesondere sind das Bohr-Spülverfahren, offene Bauweise oder das Pflugverfahren, jeweils angepasst an die örtlichen Gegebenheiten, anzuwenden. Die Verlegeart ist im Rahmen der Planung zu ermitteln und zu optimieren. Die Ringlänge beträgt ca. 40 km zuzüglich Anbindungen der Technikgebäude.
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Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt stufenweise, vorerst werden die Leistungsphasen 2 bis 4 Fachplanung der Technischen Ausrüstung nach § 55 HOAI gemäß RBBau beauftragt. Die Beauftragung weiterer Leistungen besteht als Option ohne Anspruch darauf.
Referenznummer: All-IP TrÜbPl Altengrabow
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Truppenübungsplatz Altengrabow
An der Bergstraße
39291 Möckern

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1.1. Erklärung, dass Ausschlusskriterien nach § 123 GWB nicht vorliegen.
1.2. Erklärung, dass Ausschlusskriterien nach § 124 GWB nicht zutreffen.
1.3. Nachweis der Berufszulassung gemäß § 25 VSVgV durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe des Mitgliedstaates, in dem der Architekt /Ingenieur tätig ist.
1.4. Das Bauvorhaben unterliegt der Sicherheitsstufe VS-NfD. Vom Bieter ist das anliegende Formblatt 125 auszufüllen und mit Firmenstempel und Unterschrift versehen dem Teilnahmeantrag beizulegen. Dabei ist das Merkblatt für die Behandlung von Verschlusssachen (VS) des Geheimhaltungsgrades VS-nur für den Dienstgebrauch (VS-NfD) zu beachten“.
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1.5. Eigenerklärung, dass der Bewerber keine Beschäftigten bei der Planung und Durchführung der Baumaßnahme einsetzt, die aus Ländern mit besonderem Sicherheitsrisiko, die auf der Staatenliste stehen stammen: Afghanistan (Islamische Republik Afghanistan), Algerien (Demokratische Volksrepublik Algerien), Armenien (Republik Armenien), Aserbaidschan (Republik Aserbaidschan), China (Volksrepublik China), ab 1.7.1997 einschl. Sonderverwaltungsregion (SVR) Hongkong, ab 20.12.1999 einschl. Sonderverwaltungsregion (SVR) Macau, Georgien, Irak (Republik Irak), Iran (Islamische Republik Iran), Kasachstan (Republik Kasachstan), Kirgisistan (Kirgisische Republik), Korea (Demokratische Volksrepublik Korea), Kuba (Republik Kuba), Laos (Demokratische Volksrepublik Laos), Libanon (Libanesische Republik), Libyen, Moldau (Republik Moldau), Pakistan (Islamische Republik Pakistan), Russische Föderation, Sudan (Republik Sudan), Syrien (Arabische Republik Syrien), Tadschikistan (Republik Tadschikistan), Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan (Republik Usbekistan), Vietnam (Sozialistische Republik Vietnam), Weißrussland (Republik Weißrussland). Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind die genannten Nachweise einzeln zu erbringen.
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1.3. Nachweis der Berufszulassung gemäß § 25 VSVgV durch Eintragung in ein Berufs- oder Handelsregister nach Maßgabe des Mitgliedstaates, in dem der Architekt/Ingenieur tätig ist.
1.4. Das Bauvorhaben unterliegt der Sicherheitsstufe VS-NfD. Vom Unterauftragnehmer ist das anliegende Formblatt 126 auszufüllen und mit Firmenstempel und Unterschrift versehen dem Teilnahmeantrag beizulegen. Dabei ist das Merkblatt für die Behandlung von Verschlusssachen (VS) des Geheimhaltungsgrades VS-NUR für den Dienstgebrauch (VS-NfD) zu beachten“.
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1.5. Eigenerklärung, dass der Bewerber keine Beschäftigten bei der Planung und Durchführung der Baumaßnahme einsetzt, die aus Ländern mit besonderem Sicherheitsrisiko, die auf der Staatenliste stehen stammen: Afghanistan (Islamische Republik Afghanistan), Algerien (Demokratische Volksrepublik Algerien), Armenien (Republik Armenien), Aserbaidschan (Republik Aserbaidschan), China (Volksrepublik China), ab 01.07.1997 einschl. Sonderverwaltungsregion (SVR) Hongkong, ab 20.12.1999 einschl. Sonderverwaltungsregion (SVR) Macau, Georgien, Irak (Republik Irak), Iran (Islamische Republik Iran), Kasachstan (Republik Kasachstan), Kirgisistan (Kirgisische Republik), Korea (Demokratische Volksrepublik Korea), Kuba (Republik Kuba), Laos (Demokratische Volksrepublik Laos), Libanon (Libanesische Republik), Libyen, Moldau (Republik Moldau), Pakistan (Islamische Republik Pakistan), Russische Föderation, Sudan (Republik Sudan), Syrien (Arabische Republik Syrien), Tadschikistan (Republik Tadschikistan), Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan (Republik Usbekistan), Vietnam (Sozialistische Republik Vietnam), Weißrussland (Republik Weißrussland).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
2.1. Umsatz (brutto) für Leistungen, die dem Auftragsgegenstand entsprechen aus den letzten 3 Geschäftsjahren.
2.2. Gemäß §26(1) 1 VSVgV Nachweis der Berufshaftpflichtversicherungsdeckung entsprechend III.1.4).
Mindeststandards:
Die Bewerbungsunterlagen sind übersichtlich und formgerecht, entsprechend dem vorgegebenen Inhaltsverzeichnis aufzubauen, zu heften und mit Register einzureichen. Die Unterlagen sollen das Format A4 nicht überschreiten. Der Gesamteindruck (Form und Struktur) der Bewerbung wird bewertet. Eigenerklärungen sind mit Unterschrift vorzulegen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
2.1. Umsatz (brutto) für Leistungen, die dem Auftragsgegenstand entsprechen aus den letzten 5 Geschäftsjahren.
2.2. Nachweis der Berufshaftpflichtversicherungsdeckung entsprechend III.1.4).
Technische und berufliche Fähigkeiten:
3.1. Eine Liste von mindestens 5 Referenzen in den letzten fünf Jahren erbrachten Dienstleistungen für die Fachplanung der Technischen Ausrüstung (vergleichbarer Maßnahmen für Bundeswehr, Telekommunikationsunternehmen, Öffentliche Auftraggeber, Versorgungsunternehmen o. ä) Mit Angabe:
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a) Bezeichnung der Baumaßnahme b) des Auftraggebers (Ansprechpartner, Anschrift, Telefonnummer),
c) der Gesamtbaukosten,
d) des Honorarbetrages,
e) der Planungszeit,
f) Bauzeit,
g) Nachweise der erfolgreichen Projektabwicklung durch Referenzschreiben des Auftraggebers,
h) Nennung des Projektleiters je Planungsphase.
i) der geleisteten Leistungsphasen nach HOAI.
3.2. Eine Liste der wesentlichen in den letzten 5 Jahren erbrachten vergleichbaren Leistungen zu den verschiedenen Verlegeverfahren (z. B. Bohrspülverfahren, Pflugverfahren, offener Graben) für LWL- und MS-Leitungsverlegung.
3.3. Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen darüber, dass die Führungskräfte des Unternehmens und insbesondere die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlichen Personen die erforderliche berufliche Befähigung besitzen.
3.4. Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist.
Mindeststandards:
Die Bewerbungsunterlagen sind übersichtlich und formgerecht, entsprechend dem vorgegebenen Inhaltsverzeichnis aufzubauen, zu heften und mit Register einzureichen. Die Unterlagen sollen das Format A4 nicht überschreiten. Der Gesamteindruck (Form und Struktur) der Bewerbung wird bewertet. Eigenerklärungen sind mit rechtsgültiger Unterschrift vorzulegen. Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind die genannten Nachweise einzeln zu erbringen. Soweit ein Bewerber beabsichtigt Unterauftragnehmer zu binden, so sind die Nachweise auch für die jeweiligen Unterauftragnehmer vorzulegen. Bei Bietergemeinschaften ist der Nachweis der Rechtsform gemäß III.3.1) vorzulegen. Bei beabsichtigter Vergabe von Leistungsanteilen an Unterauftragnehmer ist ein Nachweis zu erbringen, dass die für die Auftragserteilung erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (Verpflichtungserklärung).
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
a) Bezeichnung der Baumaßnahme,
b) des Auftraggebers (Ansprechpartner, Anschrift, Telefonnummer),
h) Nennung des Projektleiters je Planungsphase i) der geleisteten Leistungsphasen nach HOAI.
3.3. Studien- und Ausbildungsnachweise sowie Bescheinigungen darüber, dass die Führungskräfte des Unternehmens und insbesondere die für die Erbringung der Dienstleistung verantwortlichen Personen die erforderliche berufliche Befähigung besitzen. 3.4. Erklärung, aus der die durchschnittliche jährliche Beschäftigtenzahl des Unternehmens und die Zahl seiner Führungskräfte in den letzten drei Jahren ersichtlich ist.
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Mindeststandards:
Die Bewerbungsunterlagen sind übersichtlich und formgerecht, entsprechend dem vorgegebenen Inhaltsverzeichnis aufzubauen, zu heften und mit Register einzureichen. Die Unterlagen sollen das Format A4 nicht überschreiten. Der Gesamteindruck (Form und Struktur) der Bewerbung wird bewertet. Eigenerklärungen sind mit Unterschrift vorzulegen. Für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft sind die genannten Nachweise einzeln zu erbringen. Soweit ein Bewerber beabsichtigt Unterauftragnehmer zu binden, so sind die Nachweise auch für die jeweiligen Unterauftragnehmer vorzulegen. Bei Bietergemeinschaften ist der Nachweis der Rechtsform gemäß III.3.1) vorzulegen. Bei beabsichtigter Vergabe von Leistungsanteilen an Unterauftragnehmer ist ein Nachweis zu erbringen, dass die für die Auftragserteilung erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen (Verpflichtungserklärung).
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe III.1.4).
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Keine
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll: Siehe III.3.1).
Sonstige besondere Bedingungen:
Nachweis einer Berufshaftpflichtversicherung einer EU-Versicherungsgesellschaft mit den Mindestdeckungssummen von 3 000 000 EUR für Personenschäden und 3 000 000 EUR für Sach- und Vermögensschäden je Schadensfall. Die Maximierung der Ersatzleistung pro Versicherungsjahr muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Mindestanforderung ist die rechtskräftig unterschriebene Erklärung einer EU-Versicherungsgesellschaft, dass im Auftragsfall die objektbezogene Versicherung garantiert wird. Die Erklärung der Versicherungsgesellschaft muss der Bewerbung beigelegt werden. Eine Eigenerklärung des Bewerbers ist nicht ausreichend. Der Auftraggeber behält eine Sicherheit in Höhe von 5 % gemäß §12 Allgemeine Vertragsbestimmungen von jeder Rechnung ein. Rechtsform der Bietergemeinschaft, an die der Auftrag vergeben wird: Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Sämtliche Planungsunterlagen sind in deutscher Sprache anzufertigen. Bei Weiterbeauftragung der Bauüberwachung ist die schnelle Erreichbarkeit bzw. die ständige Präsenz vor Ort sicherzustellen. Keine Beschäftigten aus Ländern mit besonderem Sicherheitsrisiko (siehe III.2.1) III.2).
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Die Ausführung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten:
Rechts - oder Verwaltungsvorschrift: Teilnahmeberechtigt sind in den EWR-Staaten zum Tage der Bekanntmachung ansässige natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften, deren Projektverantwortliche zur Führung der Berufsbezeichnung Ingenieur gemäß des zum Zeitpunkt der Bekanntmachung gültigen Ingenieurgesetzes Sachsen-Anhalt befugt und nach der Bauordnung des Landes Sachsen-Anhalt für diese Fachplanung berechtigt sind oder natürliche Personen, juristische Personen und Bewerbergemeinschaften eines anderen Mitgliedsstaates, welche nach den dort geltenden Bestimmungen über mindestens die gleichen Anforderungen verfügen. Ist die Berufsbezeichnung im jeweiligen Mitgliedsstaat gesetzlich nicht geregelt, so erfüllt die Fachlichen Anforderungen (als Architekt, Ingenieur), wer ein Diplom, Prüfzeugnis oder einen sonstigen Befähigungsnachweis verfügt, dessen Anerkennung der Richtlinie 2013/55/EU entspricht.
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Namen und berufliche Qualifikationen des Personals

Verfahren
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Auswahlkriterien:
Der Auftraggeber wird die fristgerecht eingegangenen Bewerbungsunterlagen des Teilnahmewettbewerbes anhand der in der vorliegenden Bekanntmachung benannten Nachweise und Erklärungen formal und inhaltlich prüfen und bewerten. Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt unter den formal zulässigen Bewerbungsunterlagen (Nachweis der Erfüllung der geforderten Mindeststandards) anhand einer Bewertungsmatrix, wobei die Kriterien wie folgt bewertet werden: wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit: Gewertet wird der jährliche Umsatz mit 1 bis 5 Punkten (20 %) technische und berufliche Leistungsfähigkeit: Gewertet werden die vorgelegten Referenzen mit 1 bis 7 Punkten (60 %) Erfahrungen Bundeswehr oder vergleichbarer Auftraggeber mit 1 bis 5 Punkten (5 %) Erfahrungen mit verschiedenen Verlegeverfahren (z. B. Bohrspülverfahren) für LWL-Trassen mit 1 bis 5 Punkten (5 %) Sowie die durchschnittliche jährliche Mitarbeiterzahl mit 1 bis 3 Punkten (5 %) Qualität der Bewerbungsunterlagen: Qualität und Vollständigkeit der Bewerbungsunterlagen mit 1 bis 3 Punkten (5 %) Die Rangfolge der Bewerber richtet sich nach der erreichten Gesamtpunktzahl. Sollte nach Anwendung der zuvor genannten Kriterien die festgesetzte Höchstzahl der Bewerber überschritten werden, entscheidet das Losverfahren. Das Losverfahren wird von mindestens drei Vertretern des öffentlichen Auftraggebers durchgeführt, von denen 2 nicht mit dem Vorhaben befasst sind.
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Daten
Tag der Absendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2021-02-12 📅
Vergabekriterien
Kriterium: 1. jährlicher Umsatz (20)
2. Referenzen (60)
3. Erfahrungen mit Bundeswehr/vgl. Arbeitgeber (5)
4. Erfahrung mit versch. Verlegeverfahren (5)
5. jährliche Mitarbeiterzahl (5)
6. Bewerbungsunterlagen (5)
Sprachen
Sprache: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Bau- und Liegenschaftsmanagement Sachsen-Anhalt (BLSA), Technisches Büro Magdeburg
z. Hd. von Herrn Bartels
E-Mail: fachaufsichtbundesbau@sachsen-anhalt.de 📧

Referenz
Daten
Datum des Beginns: 2021-04-23 📅
Datum des Endes: 2021-07-15 📅

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartelamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 22894990 📞
Fax: +49 2289499163 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Die Zulässigkeit eines Nachprüfungsantrags setzt voraus, dass die geltend gemachten Vergabeverstöße innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis bzw. – soweit die Vergabeverstöße aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind – bis zum Ablauf der Teilnahme- bzw. Angebotsfrist gerügt wurden (§ 160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 1 bis 3 GWB). Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§160 Abs. 3, Satz 1, Nr. 4 GWB).
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Ministerium der Finanzen des Landes Sachsen – Anhalt, Referat 38
Postanschrift: Editharing 40
Postort: Magdeburg
Postleitzahl: 39108
Fax: +49 3915671381 📠
Quelle: OJS 2020/S 243-603035 (2020-12-09)