Bedingungen für die Vertragserfüllung
(1) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. §§ 123, 124 GWB:
— für Bieter und Bietergemeinschaften,
— ggf. für Nachunternehmer.
(2) ggf. Erklärung der Bietergemeinschaft, dass das bezeichnete Mitglied die Bietergemeinschaftsmitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt, das geschäftsführende Mitglied berechtigt ist, mit uneingeschränkter Wirkung für jedes Mitglied Zahlungen anzunehmen, alle Mitglieder für die Erfüllung des Vertrages als Gesamtschuldner zu haften, im Vergabeverfahren nicht vorsätzlich unzutreffende Erklärungen in Bezug auf die Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit der Bietergemeinschaft abgegegeben wurden.
(3) es sind die Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (BbgVergG) einzuhalten:
— Vereinbarung zur Einhaltung der Mindestanforderungen nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (Formular 5.3 EU),
— ggf. Vereinbarung zwischen dem Bieter/Auftragnehmer/Nachunternehmen zur Einhaltung der Mindestanforderung nach dem Brandenburgischen Vergabegesetz (Formular 5.4 EU).
(4) Konzept zur Leistungsdurchführung: Die Struktur des Dokuments soll sich an der beigefügten Bewertungsmatrix orientieren und Angaben zu folgenden Punkten beinhalten:
2. Qualität des Angebots:
— 2.1 Aufgabenverständnis und Zeitplan:
Beschreibung der Aufgaben und Zielstellung und der einzelnen zu erbringenden Leistungen in eigenen Worten; Aussagen zu den Arbeitspaketen:
a) Bearbeitung der Leistungsbausteine,
b) wechsel-seitige Kontrolle der beauftragten Partner,
c) Abstimmungen mit Auftraggeber,
d) Abstimmungen und Beteiligung von weiteren Akteuren, Nachweis einer schlüssigen Zeitplanung mit Aussagen zur zeitlichen Einordnung der einzelnen Arbeitsschritte und Kontrollmechanismen im Gesamtzeitplan.
— 2.2 Herangehensweise und Koordination, Beteiligung und Abwägung:
Beschreibung der einzelnen Beteiligungsformate nach BauGB und Einordnung in den Zeitplan nach 2.1, Berücksichtigung von „Pufferzeiten", Darstellung der Einbindung der unterschiedlichen politischen Ebenen, der Öffentlichkeit, weiterer lokaler Akteure (BI, Standortmanagement, u. a.), kurze Beschreibung der Vorgehensweise der Auswertung der Beteiligungsverfahren und Vorbereitung der Abwägungen.
— 2.3 Landschaftsplanerische Leistungen und Fachgutachten (Umweltbericht zum Bebauungsplan, Artenschutzgutachten, Gutachten Sicherheit und Prognostizierung Radverkehr):
Nachvollziehbare Beschreibung der methodischen Vorgehensweise sowie Aussagen darüber, wie der Auftragnehmer die Einbindung der Unteren Fachbehörden und den Umfang der Vor-Ort-Untersuchungen plant; Darstellung der Einbindung in den zeitlichen Gesamtablauf nach 2.1.
3. Vorgesehenes Personal, Qualifikation und Erfahrung des Projektleiters bzw. Projektmitarbeiters:
— Benennung des für die Aufgabenbearbeitung einzusetzenden Personals unter Angabe und Nachweis der jeweiligen Qualifikationen (Lebenslauf, Zeugnisse in Kopie) sowie Erfahrung bei der Bearbeitung von Bebauungsplänen für öffentliche Grün- oder Gemeinbedarfsflächen über den Nachweis persönlicher Referenzen; Angaben zum Umfang des Projektteams und wie sich der Personaleinsatz auf die genannten Arbeitspakete verteilt, Benennung eines Projektleiters und der Vertretungen.
Der konzeptionelle Teil sollte nicht mehr als 5 DIN A4 Seiten betragen.
(5) Verschwiegenheitserklärung.