Beratung, Unterstützung und Moderation bei Formaten der Öffentlichkeitsbeteiligung des BASE

Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung

Mit diesem Vergabeverfahren soll der Beschaffungsbedarf des BASE an Beratungs- und Unterstützungsleistungen sowie Moderationsleistungen im Hinblick auf die verschiedenen Formate der Öffentlichkeitsbeteiligung gedeckt werden. Ziel des Auftrags ist es, das BASE bei der Konzeption der Information und Beteiligung der Öffentlichkeit zu beraten sowie bei der Entwicklung und Umsetzung von dialogorientierten Beteiligungsformaten zu unterstützen (inkl. Moderation).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-03-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-02-06.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-02-06 Auftragsbekanntmachung
2020-07-01 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-02-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Öffentlichkeitsarbeit
Referenznummer: 0052/20
Kurze Beschreibung:
Mit diesem Vergabeverfahren soll der Beschaffungsbedarf des BASE an Beratungs- und Unterstützungsleistungen sowie Moderationsleistungen im Hinblick auf die verschiedenen Formate der Öffentlichkeitsbeteiligung gedeckt werden. Ziel des Auftrags ist es, das BASE bei der Konzeption der Information und Beteiligung der Öffentlichkeit zu beraten sowie bei der Entwicklung und Umsetzung von dialogorientierten Beteiligungsformaten zu unterstützen (inkl. Moderation).
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Öffentlichkeitsarbeit 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Beratung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bundesamt für die Sicherheit der nuklearen Entsorgung
Postanschrift: Wegelystraße 8
Postleitzahl: 10623
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: http://www.base.bund.de 🌏
E-Mail: vergabestelle@bfe.bund.de 📧
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=309280 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=309280 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-02-06 📅
Einreichungsfrist: 2020-03-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-02-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 028-064643
ABl. S-Ausgabe: 28
Zusätzliche Informationen
Für die Erstellung der Angebote und die Teilnahme an den Test-Workshops wird keine Vergütung gewährt.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
1) Gegenstand der Vergabe
Einzelne Bestandteile der ausgeschriebenen Leistung sind den Vergabeunterlagen, insbesondere der Leistungsbeschreibung, zu entnehmen.
2) Offenes Verfahren
Die Durchführung dieses Vergabeverfahrens erfolgt nach den Vorschriften der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (Vergabeverordnung – VgV) in ihrer aktuellen Fassung.
Das Vergabeverfahren wird als Offenes Verfahren nach § 15 VgV durchgeführt.
Für nähere Einzelheiten zum Ablauf des Verfahrens wird auf die Vergabeunterlagen umfassend Bezug genommen.
Dauer: 24 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Die Auftraggeberin ist berechtigt, den Vertrag zweimal um jeweils 12 Monate zu verlängern (Option). Die Ausübung der Option erfolgt mindestens 3 Monate vor Ablauf der Vertragslaufzeit. Eine Verpflichtung, diese Option auszuüben, besteht jedoch nicht.
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Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Die Rahmenvereinbarung darf nur an geeignete Bietende vergeben werden. Geeignet sind Bietende, wenn sie die für die Erfüllung der vorgesehenen vertraglichen Verpflichtungen erforderliche Fachkunde und Leistungsfähigkeit besitzen und nicht nach §§ 123, 124 GWB vom Verfahren auszuschließen sind;
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b) Mitglieder einer Bietergemeinschaft werden im Hinblick auf die Fachkunde und die Leistungsfähigkeit insgesamt mit der Summe ihrer jeweiligen Beiträge beurteilt. Das Nichtvorliegen der Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB muss hingegen jedes Mitglied der Bietergemeinschaft einzeln nachweisen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
a) Nachweis Berufshaftpflichtversicherung
Es ist ein Nachweis über den Abschluss einer gültigen branchenüblichen Haftpflichtversicherung für Sach-, Personen- und Vermögensschäden vorzulegen und zu erklären, die Haftpflichtversicherung für den Zeitraum der Leistungserbringung nach Zuschlag aufrechtzuerhalten (Mindestanforderung):
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— Versicherungsbestätigung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung,
— hilfsweise: Versicherungsbestätigung über den zugesagten Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung im Falle einer Auftragserteilung.
Hierzu ist das Formblatt „Erklärung zur Eignung“ einzureichen.
b) Nachweis Umsatzzahlen
Die Bietenden haben auf dem Formblatt „Erklärung zur Eignung“ anzugeben, welche Umsätze sie in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren im Geschäftsbereich Öffentlichkeitsbeteiligung erzielt haben. Es wird ein durchschnittlicher Mindestjahresumsatz in Höhe von 500 000 EUR (netto) in den vergangenen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren im Geschäftsbereich Öffentlichkeitsbeteiligung zwingend gefordert.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit werden folgende Kriterien abgefragt:
a) Qualifikation und Berufserfahrung des eingesetzten Projektteams;
b) Referenzprojekte;
c) Ausschluss von Interessenskonflikten.
Zu a) Qualifikation und Berufserfahrung des eingesetzten Projektteams (Mindestanforderung)
Die für das Projekt eingeplante Projektleitung und stellvertretende Projektleitung sind jeweils mit ihrer Qualifikation und Berufserfahrung anzugeben. Die Moderator/innen und Projektmitarbeitende sind mit ihrer Berufserfahrung anzugeben. Hierzu ist das Formblatt „Erklärung zur Eignung“ ausgefüllt einzureichen. Zum Nachweis der Qualifikation ist zudem ein Abschlusszeugnis vorzulegen. Zum Nachweis der Berufserfahrung ist ein Lebenslauf vorzulegen. Für das eingesetzte Projektteam sind folgende Mindestanforderungen nachzuweisen:
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— Projektleitung:
—— Hochschulabschluss (Master oder Diplom) und
—— mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in der Leitung von Projekten im Bereich der Öffentlichkeitsbeteiligung.
— stellvertretende Projektleitung:
—— mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in der (stellvertretenden) Leitung von Projekten im Bereich der Öffentlichkeitsbeteiligung.
— Moderator/innen:
—— mindestens 3 Jahre Berufserfahrung in der Moderation von Dialogveranstaltungen mit bis zu 100 Personen,
—— es müssen mindestens 3 Moderator/innen angegeben werden, die alle jeweils die Anforderung an die Berufserfahrung erfüllen müssen. Die Projektleitung und die stellvertretende Projektleitung können zugleich als Moderator/in genannt werden. In diesem Fall sind sowohl die Mindestanforderungen an die Projektleitung/ stellvertretende Projektleitung, als auch die Mindestanforderungen an die Moderator/in zu erfüllen.
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— Projektmitarbeitende:
—— mindestens 2 Jahre Berufserfahrung im Bereich der Öffentlichkeitsbeteiligung,
—— es müssen mindestens 2 Projektmitarbeitende angegeben werden, die alle jeweils die Anforderung an die Berufserfahrung erfüllen müssen. Die Projektleitung, die stellvertretende Projektleitung oder die Moderator/innen können nicht zugleich als Projektmitarbeitende genannt werden.
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Zu b) Nachweis von Referenzprojekten (Mindestanforderung)
Die Qualifikation des Bietenden ist durch Angabe von Referenzprojekten im Zeitraum seit 2014 nachzuweisen. Zum Nachweis der Referenz ist das Formblatt „Erklärung zur Eignung“ einzureichen.
Es sind mindestens 5 Referenzen über Leistungen im Bereich Öffentlichkeitsbeteiligung einzureichen, die mit der vorliegenden Ausschreibung vergleichbar sind (Konzeption, Moderation und Dokumentation von Dialogveranstaltungen). Mindestens 2 der Referenzen müssen Leistungen im Bereich der Öffentlichkeitsbeteiligung bei Infrastrukturvorhaben beinhalten.
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Zu c) Ausschluss von Interessenskonflikten (Mindestanforderung)
Die Auftraggeberin kann die berufliche Leistungsfähigkeit eines Bietenden verneinen, wenn sie feststellt, dass dieser Interessen hat, die mit der Ausführung des öffentlichen Auftrags im Widerspruch stehen und sie nachteilig beeinflussen könnten (vgl. § 46 Abs. 2 VgV). Zum Nachweis des Nichtvorliegens eines solchen Interessenskonfliktes haben die Bieter das Formblatt „Ausschluss Interessenskonflikte“ einzureichen.
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Die Auftraggeberin geht von einem solchen Interessenskonflikt insbesondere aus, wenn der Bietende neben dem BASE gleichzeitig für die Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH (BGE), die BGZ Gesellschaft für Zwischenlagerung mbH, das Nationale Begleitgremium (NBG) oder ein im Bereich der Kerntechnik tätigen Unternehmen für die Öffentlichkeitsarbeit oder beteiligung zum Thema Endlagersuche tätig ist.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-06-30 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2020-03-16 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:00
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bearbeitungskonzept
Qualitätskriterium (Gewichtung): 36
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Angebotspräsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 24
Preis (Gewichtung): 40

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Z6 Vergabestelle
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=309280 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Bundeskartellamt – Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 228-94990 📞
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Fax: +49 228-9499163 📠
Internetadresse: https://www.bundeskartellamt.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen und Rügen ergeben sich aus § 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB), insbesondere aus § 160 Abs. 3 GWB. § 160 GWB lautet:
§ 160 Einleitung, Antrag:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein;
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2020/S 028-064643 (2020-02-06)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-07-01)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 070 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-07-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-07-03 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 127-311419
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 028-064643
ABl. S-Ausgabe: 127

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
1. Gegenstand der Vergabe
2. Offenes Verfahren

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-06-16 📅
Name: IKU GmbH
Postanschrift: Olpe 39
Postort: Dortmund
Postleitzahl: 44135
Land: Deutschland 🇩🇪
Dortmund, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1 070 000 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren: (1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
Quelle: OJS 2020/S 127-311419 (2020-07-01)