Ein polizeiliches raumbezogenes Informationsmanagement- und Analysesystem (Primas) ist für die Kriminalitätsbekämpfung der Polizei in Baden-Württemberg erfolgskritisch und von herausragender Bedeutung. Es besteht daher die Absicht des Erwerbs eines solchen Systems auf dem neusten technischen Stand. Das Primas muss verschiedenen Entwicklungen und technischen Herausforderungen gerecht werden. So sollen verschiedenste Daten und Datenquellen auf einer Plattform gemeinsam visualisiert, analysiert und ihre Ergebnisse zwischen den Anwendern geteilt werden können. Dazu soll diese Plattform neben der Möglichkeit zur Analyse von Sach- und Geodaten auch umfangreiche GIS- sowie Reporting-, Monitoring- und Export-Funktionalitäten aufweisen.
Das Primas soll insoweit den aktuellen und zukünftig absehbaren kriminalfachlichen Anforderungen gerecht werden und neue technologische und ermittlungstaktische Möglichkeiten abbilden. Es muss die technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere die nationalen und internationalen Bestimmungen sowie die Bestimmungen zu Löschungspflichten und dem Kernbereichsschutz vollumfänglich erfüllen und regelmäßig angepasst werden. Es muss die Belange des Datenschutzes erfüllen und zukünftige Änderungen rechtsverbindlich umsetzen können. Ziel ist es, ein ausreichend dimensioniertes, skalierbares Primas für eine nicht beschränkte Anzahl von Anwendern zu erhalten, welches ständig wachsende Datenvolumina performant verarbeiten kann.
Die Beschaffung umfasst im Wesentlichen die folgenden Leistungen:
Erwerb eines Systems zur Analyse von Sach- und Geodaten mit umfangreichen GIS- sowie Reporting-, Monitoring- und Export-Funktionalitäten, welches grundsätzlich in eine bestehende Umgebung zu integrieren ist. Dies beinhaltet mehrere Produktivumgebungen sowie ein Entwicklungs-, Test- und Schulungssystem, welche in die bestehende IT-Infrastruktur der Polizei BW eingebunden werden sollen.
Unterstützung des zentralen Fortbildungsträgers der Polizei Baden-Württemberg bei der Vorbereitung und/oder Durchführung von Schulungsmaßnahmen.
Ggf. Stellung eines Testsystems in der Angebotsphase.
Hingewiesen wird darauf, dass das Primas innerhalb nur weniger Monate geliefert und in die bestehende IT-Architektur der Polizei BW integriert werden muss.Mit einem voraussichtlichen Ende des Vergabeverfahrens ist gegen Herbst 2020 zu rechnen. Das Primas soll im 3. Quartal 2021 in den Wirkbetrieb genommen werden. Im 3. Quartal 2021 erfolgt daher eine Abnahme, so dass eine ausgewählte Anzahl an Ermittlern das System mit voller Funktionalität nutzen kann. Ab dem Zeitpunkt der Abnahme soll auch die Wartung/Pflege des Systems beginnen.
Da nicht ausgeschlossen ist, dass während der Projektlaufzeit ggf. zusätzlich weitere Fortentwicklungen an Primas aufgrund neuer oder gestiegener Anforderungen an die Ermittlungstätigkeit oder im Falle anderer Notwendigkeiten erforderlich werden, umfasst der Ausschreibungsvorgang auch den optionalen Abruf von bis zu 50 Personentagen für noch nicht näher spezifizierbare Tätigkeiten des Auftragnehmers.
Auf die zusätzlichen Angaben unter Ziffer VI.3. dieser Bekanntmachung wird hingewiesen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-05-28.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-04-27.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Beschaffung eines raumbezogenen Informationsmanagement- und Analysesystems für die Polizei Baden-Württemberg (PRIMAS.BW)”
Produkte/Dienstleistungen: Systemanalyse und Programmierung📦
Kurze Beschreibung:
“Ein polizeiliches raumbezogenes Informationsmanagement- und Analysesystem (PRIMAS) ist für die Kriminalitätsbekämpfung der Polizei in Baden-Württemberg...”
Kurze Beschreibung
Ein polizeiliches raumbezogenes Informationsmanagement- und Analysesystem (PRIMAS) ist für die Kriminalitätsbekämpfung der Polizei in Baden-Württemberg erfolgskritisch und von herausragender Bedeutung. Es besteht daher die Absicht des Erwerbs eines solchen Systems auf dem neusten technischen Stand. Das PRIMAS muss verschiedenen Entwicklungen und technischen Herausforderungen gerecht werden. So sollen verschiedenste Daten und Datenquellen auf einer Plattform gemeinsam visualisiert, analysiert und ihre Ergebnisse zwischen den Anwendern geteilt werden können. Dazu soll diese Plattform neben der Möglichkeit zur Analyse von Sach- und Geodaten auch umfangreiche GIS- sowie Reporting-, Monitoring- und Export-Funktionalitäten aufweisen.
Das PRIMAS soll insoweit den aktuellen und zukünftig absehbaren kriminalfachlichen Anforderungen gerecht werden und neue technologische und ermittlungstaktische Möglichkeiten abbilden. Es muss die technischen und rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere die nationalen und internationalen Bestimmungen sowie die Bestimmungen zu Löschungspflichten und dem Kernbereichsschutz vollumfänglich erfüllen und regelmäßig angepasst werden. Es muss die Belange des Datenschutzes erfüllen und zukünftige Änderungen rechtsverbindlich umsetzen können. Ziel ist es, ein ausreichend dimensioniertes, skalierbares PRIMAS für eine nicht beschränkte Anzahl von Anwendern zu erhalten, welches ständig wachsende Datenvolumina performant verarbeiten kann.
Die Beschaffung umfasst im Wesentlichen die folgenden Leistungen:
Erwerb eines Systems zur Analyse von Sach- und Geodaten mit umfangreichen GIS- sowie Reporting-, Monitoring- und Export-Funktionalitäten, welches grundsätzlich in eine bestehende Umgebung zu integrieren ist. Dies beinhaltet mehrere Produktivumgebungen sowie ein Entwicklungs-, Test- und Schulungssystem, welche in die bestehende IT-Infrastruktur der Polizei BW eingebunden werden sollen.
Unterstützung des zentralen Fortbildungsträgers der Polizei Baden-Württemberg bei der Vorbereitung und/oder Durchführung von Schulungsmaßnahmen.
Ggf. Stellung eines Testsystems in der Angebotsphase.
Hingewiesen wird darauf, dass das PRIMAS innerhalb nur weniger Monate geliefert und in die bestehende IT-Architektur der Polizei BW integriert werden muss.
Mit einem voraussichtlichen Ende des Vergabeverfahrens ist gegen Herbst 2020 zu rechnen. Das PRIMAS soll im 3. Quartal 2021 in den Wirkbetrieb genommen werden. Im 3. Quartal 2021 erfolgt daher eine Abnahme, so dass eine ausgewählte Anzahl an Ermittlern das System mit voller Funktionalität nutzen kann. Ab dem Zeitpunkt der Abnahme soll auch die Wartung/Pflege des Systems beginnen.
Da nicht ausgeschlossen ist, dass während der Projektlaufzeit ggf. zusätzlich weitere Fortentwicklungen an PRIMAS aufgrund neuer oder gestiegener Anforderungen an die Ermittlungstätigkeit oder im Falle anderer Notwendigkeiten erforderlich werden, umfasst der Ausschreibungsvorgang auch den optionalen Abruf von bis zu 50 Personentagen für noch nicht näher spezifizierbare Tätigkeiten des Auftragnehmers.
Auf die zusätzlichen Angaben unter Ziffer VI.3 dieser Bekanntmachung wird hingewiesen.
Ergänzende Informationen Referenz der ursprünglichen Mitteilung
Nummer der Bekanntmachung im Amtsblatt S: 2020/S 084-199867
Änderungen Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Nummer des Abschnitts: IV.3.4)
Ort des zu ändernden Textes: Schlusstermin für den Eingang der Angebote oder Teilnahmeanträge
Alter Wert
Datum: 2020-05-28 📅
Zeit: 12:00
Neuer Wert
Datum: 2020-06-02 📅
Zeit: 12:00
Quelle: OJS 2020/S 103-249390 (2020-05-26)