Dauerausstellung im Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Medientechnik und Audioguide für die Dauerausstellung.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-06-08. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-05-07.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-05-07 Auftragsbekanntmachung
2020-07-16 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-05-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bauarbeiten für Ausstellungsgebäude
Referenznummer: SFVV_2020_612-24
Kurze Beschreibung: Medientechnik und Audioguide für die Dauerausstellung.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bauarbeiten für Ausstellungsgebäude 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung
Postanschrift: Mauerstraße 83-84
Postleitzahl: 10117
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: https://www.flucht-vertreibung-versoehnung.de/ 🌏
E-Mail: vergabe@f-v-v.de 📧
Telefon: +49 30-206299844 📞
URL der Dokumente: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=327032 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=327032 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-05-07 📅
Einreichungsfrist: 2020-06-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-05-11 📅
Datum des Beginns: 2020-07-24 📅
Datum des Endes: 2021-06-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 091-215960
ABl. S-Ausgabe: 91
Zusätzliche Informationen
— Bei Teilnahme einer Bietergemeinschaft ist mit dem Angebot eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterschriebene Erklärung nach Maßgabe des vom Auftraggeber beigefügten Musters (Formblatt VHB 234) vorzulegen; — Bieter müssen zur Erstellung der Angebote zwingend die vom Auftraggeber bereitgestellten Formulare verwenden. Angebote, die diese Vorgaben nicht beachten, werden ausgeschlossen. Zusätzlich geforderte Anlagen sind beizufügen; — Ein Bieter darf jeweils nur ein Angebot abgeben. Gibt ein Bieter ein eigenes Angebot ab und ist dieser zugleich Mitglied einer Bietergemeinschaft oder ist ein Büro Mitglied zweier oder mehrerer Bietergemeinschaften, können die Angebote ausgeschlossen werden, wenn ein Verstoß gegen den Grundsatz des Geheimwettbewerbs anzunehmen ist. Dies ist der Fall, wenn der Bieter bzw. das an mehreren Bietergemeinschaften beteiligte Büro nicht nachweisen kann, dass die jeweiligen Angebote vollkommen unabhängig voneinander erstellt wurden und dem betroffenen Bieter/Büro nicht mehrere Angebote bekannt waren.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung entwickelt in Berlin ein Dokumentationszentrum zum Thema Flucht und Vertreibung weltweit. Dazu zählt die Geschichte von Millionen Deutschen am Ende des Zweiten Weltkriegs. Heimatverlust ist eine universelle Erfahrung, auch heute sind unzählige Menschen davon betroffen. In diesem Kontext bietet die Stiftung künftig mit Ausstellungen, Veranstaltungen und Recherchemöglichkeiten ein Forum für historisches Lernen.
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Die Dauerausstellung im künftigen Dokumentationszentrum der Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung wird auf einer Fläche von 1 500 Quadratmetern im ersten und zweiten Obergeschoss zu sehen sein. Sie erklärt Ursachen, Verlauf und Folgen von ethnisch und religiös motivierten Zwangsmigrationen des 20. und 21. Jahrhunderts in Europa und darüber hinaus. Flucht, Vertreibung und Ankunftserfahrungen der Deutschen im und nach dem Zweiten Weltkrieg bilden dabei den Schwerpunkt der musealen Erzählung.
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Eine abwechslungsreiche Präsentation aussagekräftiger Originalexponate, Schlüsseldokumente und Fotografien sowie eine zeitgemäße Gestaltung machen das Schicksal von Millionen Menschen für ein breites Publikum anschaulich Besucher aus dem In- und Ausland, Schulklassen, Bildungsreisende sowie Vertriebene und ihre Nachfahren sind gleichermaßen angesprochen. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, die Ausstellung selbstgeleitet oder in geführten Rundgängen zu erleben.
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Die Ausstellungsgestaltung erfolgt durch das Atelier Brückner aus Stuttgart. In enger Zusammenarbeit mit den Kuratorinnen und Kuratoren entwickelte das Atelier Brückner eine narrative Architektur für die Dauerausstellung.
Dem ersten Obergeschoss sind mehrere Nutzungen zugeschrieben: Neben der Dauerausstellung (Ausstellungsteil 1) befinden sich hier auch die Bereiche für Bildung und Vermittlung sowie im Wandelgang eine Sitzlandschaft mit Recherchestationen als Schnittstelle der Ausstellung zum Dokumentationszentrum.
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Der Ausstellungsteil 1 erstreckt sich über die Fläche zwischen der großen Freitreppe und dem nordöstlichen Panoramafenster. Dabei werden die 6 Themen-komplexe jeweils als Themeninseln frei stehend im Raum präsentiert, so dass sich für die Besucher ein freier Rundgang ergibt.
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Die Themeninseln folgen einem einheitlichen Gestaltungsprinzip: Ein Rahmenelement zeichnet die Außenmaße der jeweiligen Themeninsel ab und markiert die einzelnen Kapitel innerhalb der Themeninseln. Dabei bilden i. d. R eine Exponatinstallation (Leitexponate) sowie der Einführungstext mit Erklärfilm den Auftakt zu einer Themeninsel. Die Kapitel und Unterkapitel fügen sich mit Vitrinen, Wandelementen, Infotafeln oder anderen Elementen in diese Struktur ein und bilden so für jede Themeninsel eine eigene, aussagekräftige Exponatpräsentation. Die Platzierung der Themeninseln im Raum erlaubt es auch Beziehungen zwischen Themen herzustellen.
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Die Flächen für „Bildung und Vermittlung“ sind in zwei Bereiche unterteilt:
1. das so genannte „Forum“ zwischen Wendeltreppe und Treppenhaus 1 bildet eine Kontaktzone für Gruppen und Individualbesucher zum thematischen Austausch.
2. der Bereich „Partizipation“ erlaubt es den Besuchern, sich mit den Inhalten der Ausstellung auseinander zu setzen und Meinungen abzugeben.
Im zweiten Obergeschoss bilden „Katalysatoren“ und „Effekte“ das raumbildende Prinzip. Die Ausstellungsteile 2 und 3 folgen einem klar strukturierten chronologischen Rundgang, der an der Wendeltreppe beginnt und auch dort wieder endet. Der Besucher erfährt in 3 aufeinander folgenden Bedeutungsräumen, welche Voraussetzungen und Ausgangslagen als Katalysatoren wirkten und welche Effekte in den jeweiligen Kontexten hieraus resultierten.
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Die 3 „Katalysatoren“ sind als begehbare Räume konzipiert und machen sich im Ausstellungsraum über ihre Kubatur bemerkbar. Die Bauform der Katalysatoren ist grundsätzlich ähnlich. Die Kapitel der „Effekte“ werden auf Vitrinentischen thematisiert. Diese ordnen sich frei um die Katalysatoren des jeweiligen Bedeutungsraumes herum an. Einzelne Unterkapitel werden dabei unterschiedlich inszeniert. Originalexponate werden in Vitrinen, die in die Tische integriert sind, präsentiert. Spezielle Inszenierungen, Medienstationen, grafische Elemente, Schubfächer etc. vermitteln die Inhalte auf abwechslungsreiche Art.
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Um die 3 Bedeutungsräume im zweiten Obergeschoss jeweils gestalterisch zu fassen werden die Raumwände bespielt. Dazu ist eine Mischung aus grafischen Elementen, die auf die Wände aufgebracht sind, und einer stellenweise ergänzenden medialen, dynamischen Bespielung geplant. Diese Bespielung (Klammer) wird mit einzelnen Themen aus den jeweiligen Bedeutungsräumen verknüpft und stellt so bestimmte Inhalte auch im Raum dar.
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Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Mit dem Angebot sind zunächst nur die Eigenerklärungen – bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft – auf dem mit den Vergabeunterlagen bereitgestellten Formular VHB 124 abzugeben oder der Eignungsnachweis wird durch den Eintrag in die Liste des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V geführt. Mit dem Angebot ist zudem das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung in angemessener Höhe nachzuweisen. Im Übrigen wird auf die Festlegungen in den Teilnahmebedingungen (VHB 212 EU) und im Formblatt VHB 124 verwiesen, die auch dann gelten, wenn ein Bieter den Eignungsnachweis durch Eintragung in die Präqualifikationsliste führt.
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2. Beabsichtigt der Bieter, sich bei der Erfüllung des Auftrags der Kapazitäten Dritter zu bedienen, so ist dieser bzw. sind diese namentlich zu benennen (Formblatt VHB 235), wenn sich der Bieter auf deren Kapazitäten beruft (sog. Eignungsleihe: § 6 d EU VOB/A). Der Eignungsnachweis ist in gleicher Weise zu führen wie beim Bieter selbst (s. vorstehende Ziffer 1). Auf Verlangen der Vergabestelle ist eine Verpflichtungserklärung des Dritten abzugeben. Hierfür ist das Formblatt VHB 236 zu verwenden.
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Bei Dritten, auf deren Kapazitäten sich der Bieter nicht zum Nachweis der Eignung beruft, ist eine namentliche Benennung bereits im Angebot noch nicht erforderlich. Mit dem Angebot ist in diesem Fall das Formblatt VHB 233 einzureichen. Die Vergabestelle ist berechtigt, von den in die engere Wahl kommenden Bietern die namentliche Benennung, die Verpflichtungserklärung (Formblatt VHB 236) sowie den Eignungsnachweis gemäß vorstehender Ziffer 1 zu verlangen.
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Dritter in diesem Sinne ist jeder, der nicht Bieter ist, also insbesondere Nachunternehmer, verbundene Unternehmen oder Gesellschafter des Bieters. Der Bieter hat in jedem Fall zu erklären, welche Leistungen durch Dritte erbracht werden.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Darstellung des Netto-Gesamtumsatzes in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017, 2018 und – ggf. als Prognose – 2019). Gefordert ist die Angabe des Umsatzes pro Geschäftsjähr.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Drei Referenzen über Leistungen, die nach Inhalt und Umfang vergleichbar sind aus den letzten 5 Jahren, gerechnet ab dem Zeitpunkt dieser Bekanntmachung;
— Angaben zu Arbeitskräften.
Im Übrigen wird auf die Festlegungen in den Teilnahmebedingungen (VHB 212 EU) und im Formblatt VHB 124 verwiesen, die auch dann gelten, wenn ein Bieter den Eignungsnachweis durch Eintragung in die Präqualifikationsliste führt.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-08-07 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2020-06-08 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 12:00
Ort des Eröffnungstermins: Berlin

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.evergabe-online.de/tenderdetails.html?id=327032 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
— Bei Teilnahme einer Bietergemeinschaft ist mit dem Angebot eine von allen Mitgliedern der Bietergemeinschaft unterschriebene Erklärung nach Maßgabe des vom Auftraggeber beigefügten Musters (Formblatt VHB 234) vorzulegen;
— Bieter müssen zur Erstellung der Angebote zwingend die vom Auftraggeber bereitgestellten Formulare verwenden. Angebote, die diese Vorgaben nicht beachten, werden ausgeschlossen. Zusätzlich geforderte Anlagen sind beizufügen;
— Ein Bieter darf jeweils nur ein Angebot abgeben. Gibt ein Bieter ein eigenes Angebot ab und ist dieser zugleich Mitglied einer Bietergemeinschaft oder ist ein Büro Mitglied zweier oder mehrerer Bietergemeinschaften, können die Angebote ausgeschlossen werden, wenn ein Verstoß gegen den Grundsatz des Geheimwettbewerbs anzunehmen ist. Dies ist der Fall, wenn der Bieter bzw. das an mehreren Bietergemeinschaften beteiligte Büro nicht nachweisen kann, dass die jeweiligen Angebote vollkommen unabhängig voneinander erstellt wurden und dem betroffenen Bieter/Büro nicht mehrere Angebote bekannt waren.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammern des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemobler Str. 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 160 des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) lautet:
(1) Die Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
(2) Antragsbefugt ist jedes Unternehmen, das ein Interesse an dem öffentlichen Auftrag oder der Konzession hat und eine Verletzung in seinen Rechten nach § 97 Absatz 6 durch Nichtbeachtung von Vergabevorschriften geltend macht. Dabei ist darzulegen, dass dem Unternehmen durch die behauptete Verletzung der Vergabevorschriften ein Schaden entstanden ist oder zu entstehen droht.
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(3) Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Quelle: OJS 2020/S 091-215960 (2020-05-07)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-07-16)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 800 000 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-07-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-07-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 139-341135
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 091-215960
ABl. S-Ausgabe: 139

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Eine abwechslungsreiche Präsentation aussagekräftiger Originalexponate, Schlüsseldokumente und Fotografien sowie eine zeitgemäße Gestaltung machen das Schicksal von Millionen Menschen für ein breites Publikum anschaulich Besucher aus dem In- und Ausland, Schulklassen, Bildungsreisende sowie Vertriebene und ihre Nachfahren sind gleichermaßen angesprochen. Die Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, die Ausstellung selbst geleitet oder in geführten Rundgängen zu erleben.
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Die Themeninseln folgen einem einheitlichen Gestaltungsprinzip: Ein Rahmenelement zeichnet die Außenmaße der jeweiligen Themeninsel ab und markiert die einzelnen Kapitel innerhalb der Themeninseln. Dabei bilden i.d.R eine Exponatinstallation (Leitexponate) sowie der Einführungstext mit Erklärfilm den Auftakt zu einer Themeninsel. Die Kapitel und Unterkapitel fügen sich mit Vitrinen, Wandelementen, Infotafeln oder anderen Elementen in diese Struktur ein und bilden so für jede Themeninsel eine eigene, aussagekräftige Exponatpräsentation. Die Platzierung der Themeninseln im Raum erlaubt es auch Beziehungen zwischen Themen herzustellen.
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Die Flächen für „Bildung und Vermittlung“ sind in 2 Bereiche unterteilt:
Im zweiten Obergeschoss bilden „Katalysatoren“ und „Effekte“ das raumbildende Prinzip. Die Ausstellungsteile 2 und 3 folgen einem klar strukturierten chronologischen Rundgang, der an der Wendeltreppe beginnt und auch dort wieder endet. Der Besucher erfährt in 3 aufeinander folgenden Bedeutungsräumen, welche Voraussetzungen und Ausgangslagen als Katalysatoren wirkten und welche Effekte in den jeweiligen Kontexten hieraus Resultierten.
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Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-07-16 📅
Name: SIGMA System Audio-Visuell GmbH
Postort: Düsseldorf
Postleitzahl: 40545
Land: Deutschland 🇩🇪
Düsseldorf, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 594 160 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 6

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
§ 135 GWB:
(1) Ein öffentlicher Auftrag ist von Anfang an unwirksam, wenn der öffentliche Auftraggeber:
1. gegen § 134 verstoßen hat oder
2. den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies aufgrund Gesetzes gestattet ist, und dieser Verstoß in einem Nachprüfungsverfahren festgestellt worden ist.
(2) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 kann nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrags, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union,
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(3) Die Unwirksamkeit nach Absatz 1 Nummer 2 tritt nicht ein, wenn:
1. Der öffentliche Auftraggeber der Ansicht ist, dass die Auftragsvergabe ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zulässig ist,
2. Der öffentliche Auftraggeber eine Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentlicht hat, mit der er die Absicht bekundet, den Vertrag abzuschließen, und
3. Der Vertrag nicht vor Ablauf einer Frist von mindestens 10 Kalendertagen, gerechnet ab dem Tag nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung, abgeschlossen wurde.
Die Bekanntmachung nach Satz 1 Nummer 2 muss den Namen und die Kontaktdaten des öffentlichen Auftraggebers, die Beschreibung des Vertragsgegenstands, die Begründung der Entscheidung des Auftraggebers, den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union zu vergeben, und den Namen und die Kontaktdaten des Unternehmens, das den Zuschlag erhalten soll, umfassen.
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Quelle: OJS 2020/S 139-341135 (2020-07-16)