Deichbau LK Uckermark, Polder 5/6, Baulos 69 (LP nach HOAI)

Landesamt für Umwelt

Das Landesamt für Umwelt (LfU) beabsichtigt die Ertüchtigung und Verstärkung der Deiche im Polder5/6 zwischen Friedrichsthal und Gartz (Oder). Bei dem Polder handelt es sich um einen Seitenpolder des Poldersystems Unteres Odertal an der Mündung der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße (HFW) in die Westoder, der als Trockenpolder bewirtschaftet wird und demnach, anders als die südlicheren Nasspolder, nicht periodisch überflutet wird.
Die Deiche des Polders 5/6 schützen die Ortslagen der Gemeinde Friedrichsthal sowie der Stadt Gartz und verhindern weitreichende Überflutungen im Polder und im Gartzer Bruch. Die Gesamtlänge der Deiche beträgt knapp 6,9 km und unterteilt sich in die Baulose 67 und 69. Das rund 3,0 km lange BL 67 befindet sich derzeit im Bau; geplante Fertigstellung: IV. Quartal 2020.
In der vorliegenden Leistungsbeschreibung geht es um Planungsleistungen für das rund 3,9 km lange Baulos69.
Ergänzende Hinweise entnehmen Sie bitte der Leistungsbeschreibung, zu finden im Dokumentenbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-07-16. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-06-11.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-06-11 Auftragsbekanntmachung
2020-06-25 Ergänzende Angaben
2020-07-08 Ergänzende Angaben
2020-07-20 Ergänzende Angaben
2020-11-23 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2022-04-14 Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit
2022-07-06 Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit
Auftragsbekanntmachung (2020-06-11)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen
Referenznummer: VB-20-230
Kurze Beschreibung:
Das Landesamt für Umwelt (LfU) beabsichtigt die Ertüchtigung und Verstärkung der Deiche im Polder5/6 zwischen Friedrichsthal und Gartz (Oder). Bei dem Polder handelt es sich um einen Seitenpolder des Poldersystems Unteres Odertal an der Mündung der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße (HFW) in die Westoder, der als Trockenpolder bewirtschaftet wird und demnach, anders als die südlicheren Nasspolder, nicht periodisch überflutet wird. Die Deiche des Polders 5/6 schützen die Ortslagen der Gemeinde Friedrichsthal sowie der Stadt Gartz und verhindern weitreichende Überflutungen im Polder und im Gartzer Bruch. Die Gesamtlänge der Deiche beträgt knapp 6,9 km und unterteilt sich in die Baulose 67 und 69. Das rund 3,0 km lange BL 67 befindet sich derzeit im Bau; geplante Fertigstellung: IV. Quartal 2020. In der vorliegenden Leistungsbeschreibung geht es um Planungsleistungen für das rund 3,9 km lange Baulos69. Ergänzende Hinweise entnehmen Sie bitte der Leistungsbeschreibung, zu finden im Dokumentenbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Uckermark 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Agentur/Amt auf regionaler oder lokaler Ebene
Name des öffentlichen Auftraggebers: Landesamt für Umwelt
Postanschrift: Seeburger Chaussee 2
Postleitzahl: 14476
Postort: Potsdam
Kontakt
Internetadresse: http://www.lfu.brandenburg.de 🌏
E-Mail: robert.hollstein@lfu.brandenburg.de 📧
URL der Dokumente: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YY4D2PE/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YY4D2PE 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-06-11 📅
Einreichungsfrist: 2020-07-16 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-06-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 114-276879
ABl. S-Ausgabe: 114
Zusätzliche Informationen
Hinweise zu den Zuschlagskriterien 1. Das Honorar ist für die Grundleistungen nach HOAI 2013 zu ermitteln und für jedes Objekt einzeln und nachvollziehbar aufzuschlüsseln. Die anrechenbaren Kosten der Objekte sind unter Pkt. 5.1 der Leistungsbeschreibung benannt. Der Bieter schätzt die voraussichtlich anfallenden Nebenkosten ab und weist sie als pauschalen, prozentualen Zuschlag auf die Honorarsumme aus. Die Angebotsendsumme beinhaltet die aktuell gültige Mehrwertsteuer. Die Bewertung des Preises erfolgt nach der sog. linearen Interpolationsmethode (Preispunkte = Pp – (Pi -Pmin)/Pmin * Pp). Die niedrigste Angebotssumme wird von der zu bewertenden Angebotssumme abgezogen und dann durch die günstigste Angebotssumme dividiert. Das Ergebnis wird mit der maximal erreichbaren Punktzahl für das Kriterium Preis multipliziert und von der maximal erreichbaren Punktzahl für das Kriterium Preis abgezogen. Alle Angebotspreise, die den günstigsten Preis um das Zweifache übersteigen, werden mit 0 Punkten gewertet, statt mit negativen Zahlen. 2. Die Bieter bieten auf Grundlage der eigenen Leistungsfähigkeit verbindliche Zwischen- und Endtermine an, die im Auftragsfalle Vertragsbestandteil werden. Feiertage und Urlaubszeiträume sind zu beachten. Für die Prüfung von Zwischenständen, der finalen Ausführungsplanung sowie des Leistungsverzeichnisses sind dem AG jeweils angemessene Zeiträume einzuräumen. Der Terminplan umfasst auch eine rechtssichere Terminkette für das Vergabeverfahren der zu planenden Baumaßnahme gemäß VOB/A bis hin zur Auftragserteilung. Der AG bewertet sowohl die vorgeschlagenen Zeiträume, als auch die Plausibilität der Termine im Vergleich mit den übrigen Angeboten. 3. Präsentation durch Projektleiter und/oder Ansprechpartner im Rahmen eines Bietergespräches (max. 30 Min. + 30 Min. Fragen) Während des Bietergesprächs erhält der Bieter Gelegenheit im Rahmen eines max. 30-minütigen Vortrags eines der genannten Referenzprojekte vorzustellen. Dabei sind die Randbedingungen und Besonderheiten des Projektes zu beschreiben, Probleme und deren Lösungen zu erläutern sowie Übereinstimmungen und Unterschiede des Referenzprojektes zum ausgeschriebenen Planungsobjekt BL 69 darzustellen. Anschließend sind weitere 30 Minuten für Diskussion und Fragen einzuplanen. 4. Ergänzende Hinweise entnehmen Sie bitte der Anlage „Zuschlagskriterien", zu finden im Dokumentenbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Landesamt für Umwelt (LfU) beabsichtigt die Ertüchtigung und Verstärkung der Deiche im Polder5/6 zwischen Friedrichsthal und Gartz (Oder). Bei dem Polder handelt es sich um einen Seitenpolder des Poldersystems Unteres Odertal an der Mündung der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße (HFW) in die Westoder, der als Trockenpolder bewirtschaftet wird und demnach, anders als die südlicheren Nasspolder, nicht periodisch überflutet wird.
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Die Deiche des Polders 5/6 schützen die Ortslagen der Gemeinde Friedrichsthal sowie der Stadt Gartz und verhindern weitreichende Überflutungen im Polder und im Gartzer Bruch. Die Gesamtlänge der Deiche beträgt knapp 6,9 km und unterteilt sich in die Baulose 67 und 69. Das rund 3,0 km lange BL 67 befindet sich derzeit im Bau; geplante Fertigstellung: IV. Quartal 2020.
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In der vorliegenden Leistungsbeschreibung geht es um Planungsleistungen für das rund 3,9 km lange Baulos69.
Ergänzende Hinweise entnehmen Sie bitte der Leistungsbeschreibung, zu finden im Dokumentenbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg.
Bezeichnung des Loses: Planungsleistungen Deich
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
1. Objektplanung Ingenieurbauwerke
Es handelt sich um Grundleistungen der Objektplanung gemäß Teil 3, Abschnitt 3 „Ingenieurbauwerke" gemäß Anlage 12 (Leistungsbild Ingenieurbauwerke), Leistungsphasen 5 bis 7 (Ausführungsplanung, Vorbereiten der Vergabe, Mitwirken bei der Vergabe).
Bei der Planungsbearbeitung zum Objekt Deich sind u. a. die Inhalte der TöB-Stellungnahmen, die Auflagen und Hinweise des Planfeststellungsbeschlusses sowie der Prüfbericht der Bauprüfstelle des LfU (damals LUA)zu beachten. Im Besonderen sind die Belange der Nationalparkverwaltung (NLPV) zu berücksichtigen.
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Die anrechenbaren Kosten betragen gemäß Kostenschätzung des AG 16 500 000 EUR. Der AG geht von einer Zuordnung der Objektplanung in die Honorarzone III, Mindestsatz aus.
Der Umbauzuschlag wird mit 5,0 % festgesetzt.
2. Fachplanung Tragwerksplanung
Es sind die Grundleistungen der Fachplanung gemäß Teil 4, Abschnitt 1 „Tragwerksplanung" gemäß Anlage 14(Leistungsbild Tragwerksplanung). Leistungsphasen 5 und 6 (Ausführungsplanung, Vorbereiten der Vergabe) zu erbringen.
Der Deich kann bei stark unterschiedlichen Baugrundverhältnissen und Tragwerksanforderungen u. U. in mehrere Teilobjekte unterteilt werden. Sofern dabei in wesentlichen Teilen unterschiedliche Tragsysteme erforderlich werden, verhandeln AN und AG die angemessene vertragliche Würdigung des Mehraufwandes.
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Die anrechenbaren Kosten betragen gemäß Kostenschätzung des AG 14 850 000 EUR. Der AG geht von einer Zuordnung der Tragwerksplanung in die Honorarzone III, Mindestsatz aus.
Der Umbauzuschlag wird mit 0,0 % festgesetzt.
3. Erkundungskonzept und Beschreibung der Baugrundverhältnisse
Es sind Grundleistungen für das Leistungsbild Geotechnischer Bericht gemäß Anlage 1 der HOAI 2013, Punkt1.3 „Geotechnik" zu erbringen.
Gemäß des im Punkt 1.3.3 näher beschriebenen Leistungsbildes Geotechnik sind von den aufgeführten Teilleistungen Folgende zu erbringen:
1. Teilleistung a (Grundlagenermittlung und Erkundungskonzept) 15 %
2. Teilleistung b (Beschreiben der Baugrund- und Grundwasserverhältnisse) 35 %
Die Honorarbemessung erfolgt anhand Anlage 1 der HOAI 2013, Punkt 1.3.4 (1) in Verbindung mit den anrechenbaren Kosten der Fachplanung Tragwerksplanung des jeweiligen Teilobjekts und unter Beachtung der vorgenannten Prozentsätze gem. Punkt 1.3.3 (2).
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Für eine wirklichkeitsnahe Tragwerksplanung werden umfangreiche Kenntnisse des anstehen-den Bodens benötigt. Der AN schätzt ein, welche Bodenparameter und welche Erkundungs-dichte für die Bemessung des Deiches erforderlich sind und erarbeitet auf dieser Grundlage ein Erkundungskonzept. Dieses dient dem AG als Grundlage für die Vergabe der Aufschluss- und Labor arbeiten.
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In Auswertung der Ergebnisse erarbeitet der AN einen geotechnischen Bericht gemäß EN 1997-2 i. V. m. DIN4020.
4. Besondere Leistungen
Der AN ermittelt auf Basis der eigenen Leistungsfähigkeit und personellen Kapazitäten den Aufwand der im Folgenden beschriebenen, besonderen Leistungen und stellt die Honorarkosten detailliert und nachvollziehbar zusammen.
— Aufgabenstellung, Begleitung und Überwachung Baugrunderkundung;
— Entsorgungskonzept;
— Kostenberechnung (KB) nach DIN 276;
— Bauablaufplan (BAP);
— Transport- und Logistikkonzept;
— Prüfen und Werten von Nebenangeboten (optional);
— Antrag auf Planänderung;
— Fotodokumentation;
— Deutsch-Polnische Grenzkommission;
— Vervielfältigung der Ausführungsunterlagen.
5. Die bei der Planung zu berücksichtigenden Aspekte und weitergehende Informationen entnehmen Sie bitte der Leistungsbeschreibung, zu finden im Dokumentenbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg.
Dauer: 31 Monate
Zusätzliche Informationen:
Hinweise zu den Zuschlagskriterien
1. Das Honorar ist für die Grundleistungen nach HOAI 2013 zu ermitteln und für jedes Objekt einzeln und nachvollziehbar aufzuschlüsseln. Die anrechenbaren Kosten der Objekte sind unter Pkt. 5.1 der Leistungsbeschreibung benannt.
Der Bieter schätzt die voraussichtlich anfallenden Nebenkosten ab und weist sie als pauschalen, prozentualen Zuschlag auf die Honorarsumme aus.
Die Angebotsendsumme beinhaltet die aktuell gültige Mehrwertsteuer.
Die Bewertung des Preises erfolgt nach der sog. linearen Interpolationsmethode (Preispunkte = Pp – (Pi -Pmin)/Pmin * Pp).
Die niedrigste Angebotssumme wird von der zu bewertenden Angebotssumme abgezogen und dann durch die günstigste Angebotssumme dividiert. Das Ergebnis wird mit der maximal erreichbaren Punktzahl für das Kriterium Preis multipliziert und von der maximal erreichbaren Punktzahl für das Kriterium Preis abgezogen. Alle Angebotspreise, die den günstigsten Preis um das Zweifache übersteigen, werden mit 0 Punkten gewertet, statt mit negativen Zahlen.
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2. Die Bieter bieten auf Grundlage der eigenen Leistungsfähigkeit verbindliche Zwischen- und Endtermine an, die im Auftragsfalle Vertragsbestandteil werden. Feiertage und Urlaubszeiträume sind zu beachten. Für die Prüfung von Zwischenständen, der finalen Ausführungsplanung sowie des Leistungsverzeichnisses sind dem AG jeweils angemessene Zeiträume einzuräumen.
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Der Terminplan umfasst auch eine rechtssichere Terminkette für das Vergabeverfahren der zu planenden Baumaßnahme gemäß VOB/A bis hin zur Auftragserteilung.
Der AG bewertet sowohl die vorgeschlagenen Zeiträume, als auch die Plausibilität der Termine im Vergleich mit den übrigen Angeboten.
3. Präsentation durch Projektleiter und/oder Ansprechpartner im Rahmen eines Bietergespräches
(max. 30 Min. + 30 Min. Fragen)
Während des Bietergesprächs erhält der Bieter Gelegenheit im Rahmen eines max. 30-minütigen Vortrags eines der genannten Referenzprojekte vorzustellen. Dabei sind die Randbedingungen und Besonderheiten des Projektes zu beschreiben, Probleme und deren Lösungen zu erläutern sowie Übereinstimmungen und Unterschiede des Referenzprojektes zum ausgeschriebenen Planungsobjekt BL 69 darzustellen.
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Anschließend sind weitere 30 Minuten für Diskussion und Fragen einzuplanen.
4. Ergänzende Hinweise entnehmen Sie bitte der Anlage „Zuschlagskriterien", zu finden im Dokumentenbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg.
Bezeichnung des Loses: Planungsleistungen Stauregime Poldergräben
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Die NLPV hat im Nov. 2019 ein Konzept vorgelegt, wonach mit geringem baulichem Aufwand das vorhandene Grabensystem im Polder so verändert werden kann, dass es sowohl dem Deichbau, als auch dem Biotop- und Artenschutz zu Gute kommt.
In Auswertung des Konzeptes werden die erforderlichen baulichen Maßnahmen im Wesentlichen den Verschluss von 5-10 Gräben, die Herstellung von ca. 1 000 m Verbindungsgräben sowie die Überprüfung und ggf. Reinigung von 20-30 verrohrten Durchlässen umfassen. Der eingeschätzte Umfang kann sich allerdings noch deutlich verändern.
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Der AN prüft das Konzept der NLPV, die örtlichen Gegebenheiten sowie die gesetzlichen und wasserrechtlichen Vorgaben als Grundlage für eine ausführungsreife Fortschreibung des Konzeptes. Dies ist dem AG und der NLPV vorzustellen, nach Abstimmung ggf. zu überarbeiten und als eigenes Los in die Vergabeunterlagen einzuarbeiten.
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Die anrechenbaren Kosten betragen gemäß Kostenschätzung des AG 250 000 EUR. Der AG geht von einer Zuordnung der Objektplanung in die Honorarzone I, Mittelsatz aus.
Für das Objekt liegen – abgesehen von dem Konzept der NLPV – keine Planungsergebnisse vor, so dass zusätzlich zu den o. g. LP 5-7 Teilleistungen der Leistungsphasen 1-4 zu erbringen sind. Der AN schlägt auf Basis der Siemon-Tabellen den Umfang dieser Teilleistungen vor, begründet sie und weist sie detailliert und nachvollziehbar aus.
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Die Grabenverschlüsse und deren Gründung sind standsicher zu bemessen.
Die anrechenbaren Kosten betragen gemäß Kostenschätzung des AG 225 000 EUR. Der AG geht von einer Zuordnung der Tragwerksplanung in die Honorarzone I, Mindestsatz aus.
1. Teilleistung a (Grundlagenermittlung und Erkundungskonzept) 15 %,
2. Teilleistung b (Beschreiben der Baugrund- und Grundwasserverhältnisse) 35 %.
Für eine wirklichkeitsnahe Tragwerksplanung werden umfangreiche Kenntnisse des anstehen-den Bodens benötigt. Der AN schätzt ein, welche Bodenparameter und welche Erkundungsdichte für die Bemessung des Deiches erforderlich sind und erarbeitet auf dieser Grundlage ein Erkundungskonzept. Dieses dient dem AG als Grundlage für die Vergabe der Aufschluss- und Laborarbeiten.
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Die anrechenbaren Kosten betragen gemäß Kostenschätzung des AG 225.000,- EUR. Der AG geht von einer Zuordnung der Tragwerksplanung in die Honorarzone I, Mindestsatz aus.
Zusätzliche Informationen:
Die Bewertung des Preises erfolgt nach der sog. linearen Interpolationsmethode (Preispunkte = Pp - (Pi -Pmin)/Pmin * Pp).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
16307 Gartz (Oder) Der zu betrachtende Deich befindet sich im Nordosten des Landkreis Uckermark,
etwa15 km nördlich von Schwedt/Oder, nahe der Stadt Gartz (Oder). Der Deich verläuft nahezu in nord-südlicher Richtung zwischen Polderplattenweg (Deich-km 3+000) und dem Schöpfwerk Gartz (Deich-km 6+880).
etwa 15 km nördlich von Schwedt/Oder, nahe der Stadt Gartz (Oder). Der Deich verläuft nahezu in nord-südlicher Richtung zwischen Polderplattenweg (Deich-km 3 + 000) und dem Schöpfwerk Gartz (Deich-km 6+880).

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Mindeststandards:
Der Bieter muss eine aktuelle Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung nachweisen, wobei die Deckungssumme bei Personenschäden mind. 1 500 000 EUR und bei Sachschäden mind. 1 500 000 EUR betragen muss.
Der Nachweis ist durch Vorlage einer aktuellen und gültigen Versicherungsbescheinigung zu erbringen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Nachweis geeigneter Referenzen über früher ausgeführte Liefer- und Dienstleistungsaufträge die mit der gegenständlichen Leistung vergleichbar sind, hier:
Los 1
2-4 Referenznachweise aus den letzten höchstens 3 Jahren erbrachten wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe des Werts, des Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers, welche die Kenntnisse und Erfahrungen des Bewerbers in allen nachfolgend aufgezählten Bereichen nachweisen:
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a) 2 Referenznachweise zu Planungsleistungen für Deiche der Klasse I gemäß DIN 19712, HOAI-Leistungsphasen 5-7,
b) 1 Referenznachweis zu Planungsleistungen im naturschutzfachlich sensiblen Bereich,
c) 1 Referenznachweis zum Thema Geotechnik und Baugrundgutachten,
Der Nachweis ist durch Auflistung geeigneter Referenzen zu erbringen.
Los 2
1-3 Referenznachweise aus den letzten höchstens 3 Jahren erbrachten wesentlichen Dienstleistungen mit Angabe des Werts, des Erbringungszeitpunkts sowie des öffentlichen oder privaten Empfängers, welche die Kenntnisse und Erfahrungen des Bewerbers in allen nachfolgend aufgezählten Bereichen nachweisen:
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a) 1 Referenznachweis zu Planungsleistungen für Kleinstauanlagen.
b) 1 Referenznachweis zu Planungsleistungen im naturschutzfachlich sensiblen Bereich.
c) 1 Referenznachweis zum Thema Geotechnik und Baugrundgutachten
2. Die für die Leistungserbringung vorgesehene Niederlassung sowie die Anzahl der Beschäftigten mit aufgabenbezogener Eignung für die Objekt- und Tragwerksplanung sind zu benennen.
Es sind u. a. Beschäftigte mit einer beruflichen Qualifikation als Ingenieur mit entsprechender Vertiefungsrichtung Wasser- oder Tiefbau oder einer vergleichbaren Ausbildung erforderlich.
Der Nachweis ist durch Eigenerklärung zu erbringen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 23:59
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-09-14 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2020-07-17 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 10:00
Ort des Eröffnungstermins: Landesamt für Umwelt (LfU), Seeburger Chaussee 2, Haus 2, Raum 2.13, 14476 Potsdam – OT Groß Glienicke.
Zusätzliche Informationen:
Die Öffnung der Angebote erfolgt im Vier-Augen-Prinzip durch 2 Vertreter der Zentralen Vergabestelle des Landesamtes für Umwelt.
Bieter sind gem. § 55 II 2 VgV nicht zugelassen.
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Termine Planungsablauf
Qualitätskriterium (Gewichtung): 20
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bietergespräch
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Preis (Gewichtung): 50

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.lfu.brandenburg.de 🌏
Dokumente URL: https://vergabemarktplatz.brandenburg.de/VMPSatellite/notice/CXP9YY4D2PE/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Hinweise:
1. Das für das hiesige Verfahren vorgesehene Bietergespräch wird voraussichtlich am 4./5. August 2020 stattfinden. Es ist geplant, am 18. August 2020 den Zuschlag zu erteilen.
2. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass Bewerber/Bieter, welche sich für den Zugriff auf die Vergabeunterlagen nicht registriert haben, bei Änderungen oder sonstigen Informationen, eine automatische Benachrichtigung bzw. Nachsendung nicht erhalten. Die Pflicht zur Informationsbeschaffung obliegt dem Bewerber/Bieter.
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3. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sämtliche Kommunikationen zur Ausschreibung (z. B. Nachfragen, Hinweise, Bekanntmachung usw.) elektronisch über den Vergabemarktplatz Brandenburg abgewickelt werden.
Wichtige Auskünfte sowie zusätzliche sachdienliche Auskünfte werden grundsätzlich nur auf Fragen erteilt, die spätestens bis zu dem in der Aufforderung zur Abgabe eines Teilnahmeantrages (Formular 2.1) bzw. eines Angebotes (Formular 3.1) festgelegten Zeitpunkt bei der Zentralen Vergabestelle elektronisch über den Kommunikationsbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg eingegangen sind. Die Beantwortung erfolgt ebenso ausschließlich im Internet über den Kommunikationsbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg.
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Bekanntmachungs-ID: CXP9YY4D2PE

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Brandenburg beim Ministerium für Wirtschaft und Energie
Postanschrift: Heinrich – Mann – Allee 107
Postort: Potsdam
Postleitzahl: 14473
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 331866-1610 📞
Fax: +49 331866-1652 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer müssen die Vorgaben des § 160 GWB beachtet werden.
Die Vergabestelle weist ausdrücklich aus die Rügeobliegenheit sowie die Präklusionsregeln des § 160 Abs.3S.1 Nr. 1-4 GWB hin.
Nach § 160 Abs. 3 S. 1 GWB ist:
Der Antrag (auf Nachprüfung) ist unzulässig, soweit:
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Name: Das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK)
Postanschrift: Henning-von-Tresckow-Straße 2-13 Haus S
Postleitzahl: 14467
Telefon: +49 331866-7232 📞
Fax: +49 331866-7248 📠
Internetadresse: www.mluk.brandenburg.de 🌏
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Quelle: OJS 2020/S 114-276879 (2020-06-11)
Ergänzende Angaben (2020-06-25)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-06-25 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-06-29 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 123-302269
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 114-276879
ABl. S-Ausgabe: 123
Quelle: OJS 2020/S 123-302269 (2020-06-25)
Ergänzende Angaben (2020-07-08)
Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-07-08 📅
Einreichungsfrist: 2020-07-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-07-10 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 132-324580
ABl. S-Ausgabe: 132
Quelle: OJS 2020/S 132-324580 (2020-07-08)
Ergänzende Angaben (2020-07-20)
Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-07-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-07-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 141-347681
ABl. S-Ausgabe: 141
Quelle: OJS 2020/S 141-347681 (2020-07-20)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-11-23)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Landesamt für Umwelt (LfU) beabsichtigt die Ertüchtigung und Verstärkung der Deiche im Polder 5/6 zwischen Friedrichsthal und Gartz (Oder). Bei dem Polder handelt es sich um einen Seitenpolder des Poldersystems Unteres Odertal an der Mündung der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße (HFW) in die Westoder, der als Trockenpolder bewirtschaftet wird und demnach, anders als die südlicheren Nasspolder, nicht periodisch überflutet wird. Die Deiche des Polders 5/6 schützen die Ortslagen der Gemeinde Friedrichsthal sowie der Stadt Gartz und verhindern weitreichende Überflutungen im Polder und im Gartzer Bruch. Die Gesamtlänge der Deiche beträgt knapp 6,9 km und unterteilt sich in die Baulose 67 und 69. Das rund 3,0 km lange BL 67 befindet sich derzeit im Bau; geplante Fertigstellung: IV. Quartal 2020. In der vorliegenden Leistungsbeschreibung geht es um Planungsleistungen für das rund 3,9 km lange Baulos 69. Ergänzende Hinweise entnehmen Sie bitte der Leistungsbeschreibung, zu finden im Dokumentenbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg.
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Gesamtwert des Auftrags: 241459.87 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-11-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-11-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 232-571921
ABl. S-Ausgabe: 232
Zusätzliche Informationen
Hinweise zu den Zuschlagskriterien 1. Das Honorar ist für die Grundleistungen nach HOAI 2013 zu ermitteln und für jedes Objekt einzeln und nachvollziehbar aufzuschlüsseln. Die anrechenbaren Kosten der Objekte sind unter Pkt. 5.1 der Leistungsbeschreibung benannt. Der Bieter schätzt die voraussichtlich anfallenden Nebenkosten ab und weist sie als pauschalen, prozentualen Zuschlag auf die Honorarsumme aus. Die Angebotsendsumme beinhaltet die aktuell gültige Mehrwertsteuer. Die Bewertung des Preises erfolgt nach der sog. linearen Interpolationsmethode (Preispunkte = Pp - (Pi -Pmin)/Pmin * Pp). Die niedrigste Angebotssumme wird von der zu bewertenden Angebotssumme abgezogen und dann durch die günstigste Angebotssumme dividiert. Das Ergebnis wird mit der maximal erreichbaren Punktzahl für das Kriterium Preis multipliziert und von der maximal erreichbaren Punktzahl für das Kriterium Preis abgezogen. Alle Angebotspreise, die den günstigsten Preis um das Zweifache übersteigen, werden mit 0 Punkten gewertet, statt mit negativen Zahlen. 2. Die Bieter bieten auf Grundlage der eigenen Leistungsfähigkeit verbindliche Zwischen- und Endtermine an, die im Auftragsfalle Vertragsbestandteil werden. Feiertage und Urlaubszeiträume sind zu beachten. Für die Prüfung von Zwischenständen, der finalen Ausführungsplanung sowie des Leistungsverzeichnisses sind dem AG jeweils angemessene Zeiträume einzuräumen. Der Terminplan umfasst auch eine rechtssichere Terminkette für das Vergabeverfahren der zu planenden Baumaßnahme gemäß VOB/A bis hin zur Auftragserteilung. Der AG bewertet sowohl die vorgeschlagenen Zeiträume, als auch die Plausibilität der Termine im Vergleich mit den übrigen Angeboten. 3. Präsentation durch Projektleiter und / oder Ansprechpartner im Rahmen eines Bietergespräches (max. 30 Min. + 30 Min. Fragen) Während des Bietergesprächs erhält der Bieter Gelegenheit im Rahmen eines max. 30-minütigen Vortrags eines der genannten Referenzprojekte vorzustellen. Dabei sind die Randbedingungen und Besonderheiten des Projektes zu beschreiben, Probleme und deren Lösungen zu erläutern sowie Übereinstimmungen und Unterschiede des Referenzprojektes zum ausgeschriebenen Planungsobjekt BL 69 darzustellen. Anschließend sind weitere 30 Minuten für Diskussion und Fragen einzuplanen. 4. Ergänzende Hinweise entnehmen Sie bitte der Anlage „Zuschlagskriterien“, zu finden im Dokumentenbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Landesamt für Umwelt (LfU) beabsichtigt die Ertüchtigung und Verstärkung der Deiche im Polder 5/6 zwischen Friedrichsthal und Gartz (Oder). Bei dem Polder handelt es sich um einen Seitenpolder des Poldersystems Unteres Odertal an der Mündung der Hohensaaten-Friedrichsthaler-Wasserstraße (HFW) in die Westoder, der als Trockenpolder bewirtschaftet wird und demnach, anders als die südlicheren Nasspolder, nicht periodisch überflutet wird.
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In der vorliegenden Leistungsbeschreibung geht es um Planungsleistungen für das rund 3,9 km lange Baulos 69.
Es handelt sich um Grundleistungen der Objektplanung gemäß Teil 3, Abschnitt 3 „Ingenieurbauwerke“ gemäß Anlage 12 (Leistungsbild Ingenieurbauwerke), Leistungsphasen 5 bis 7 (Ausführungsplanung, Vorbereiten der Vergabe, Mitwirken bei der Vergabe).
Die anrechenbaren Kosten betragen gemäß Kostenschätzung des AG 16 500 000,- EUR. Der AG geht von einer Zuordnung der Objektplanung in die Honorarzone III, Mindestsatz aus.
Es sind die Grundleistungen der Fachplanung gemäß Teil 4, Abschnitt 1 „Tragwerksplanung“ gemäß Anlage 14 (Leistungsbild Tragwerksplanung) Leistungsphasen 3 und 4 (Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung) zu erbringen.
Für die Leistungsphasen 5 und 6 (Ausführungsplanung, Vorbereiten der Vergabe) sind keine Leistungen zu erbringen.
Der Deich kann bei stark unterschiedlichen Baugrundverhältnissen und Tragwerksanforderungen u. U. in mehrere Teilobjekte unterteilt werden. Sofern dabei in wesentlichen Teilen unter-schiedliche Tragsysteme erforderlich werden, verhandeln AN und AG die angemessene vertragliche Würdigung des Mehraufwandes.
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Die anrechenbaren Kosten betragen gemäß Kostenschätzung des AG 14 850 000,- EUR. Der AG geht von einer Zuordnung der Tragwerksplanung in die Honorarzone III, Mindestsatz aus.
Es sind Grundleistungen für das Leistungsbild Geotechnischer Bericht gemäß Anlage 1 der HOAI 2013, Punkt1.3 „Geotechnik“ zu erbringen.
Gemäß des im Punkt 1.3.3 näher beschriebenen Leistungsbildes Geotechnik sind von den aufgeführten Teilleistungen alle drei zu erbringen.
Für eine wirklichkeitsnahe Tragwerksplanung werden umfangreiche Kenntnisse des anstehenden Bodens benötigt. Der AN schätzt ein, welche Bodenparameter und welche Erkundungsdichte für die Bemessung des Deiches erforderlich sind und erarbeitet auf dieser Grundlage ein Erkundungskonzept. Dieses dient dem AG als Grundlage für die Vergabe der Aufschluss- und Labor arbeiten.
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Der AN ermittelt auf Basis der eigenen Leistungsfähigkeit und personellen Kapazitäten den Aufwand der im Folgenden beschriebenen, besonderen Leistungen und stellt die Honorarkosten detailliert und nachvollziehbarzusammen.
— Aufgabenstellung, Begleitung und Überwachung Baugrunderkundung,
— Entsorgungskonzept,
— Kostenberechnung (KB) nach DIN 276,
— Bauablaufplan (BAP),
— Transport- und Logistikkonzept,
— Prüfen und Werten von Nebenangeboten (optional),
— Antrag auf Planänderung,
— Fotodokumentation,
— Deutsch-Polnische Grenzkommission,
Zusätzliche Informationen:
3. Präsentation durch Projektleiter und / oder Ansprechpartner im Rahmen eines Bietergespräches (max. 30 Min. + 30 Min. Fragen)
4. Ergänzende Hinweise entnehmen Sie bitte der Anlage „Zuschlagskriterien“, zu finden im Dokumentenbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg.
Kurze Beschreibung:
Der AN prüft das Konzept der NLPV, die örtlichen Gegebenheiten sowie die gesetzlichen und wasserrechtlichen Vorgaben als Grundlage für eine ausführungsreife Fortschreibung des Konzeptes. Dies ist dem AG und der NLPV vorzustellen, nach Abstimmung ggf. zu überarbeiten und als eigenes Los in die Vergabeunterlageneinzuarbeiten.
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Die anrechenbaren Kosten betragen gemäß Kostenschätzung des AG 250 000,- EUR. Der AG geht von einer Zuordnung der Objektplanung in die Honorarzone I, Mittelsatz aus.
Für das Objekt liegen — abgesehen von dem Konzept der NLPV — keine Planungsergebnisse vor, so dass zusätzlich zu den o. g. LP 5-7 Teilleistungen der Leistungsphasen 1-4 zu erbringen sind. Der AN schlägt auf Basis der Siemon-Tabellen den Umfang dieser Teilleistungen vor, begründet sie und weist sie detailliert und nachvollziehbar aus.
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Die anrechenbaren Kosten betragen gemäß Kostenschätzung des AG 225 000,- EUR. Der AG geht von einer Zuordnung der Tragwerksplanung in die Honorarzone I, Mindestsatz aus.
Für eine wirklichkeitsnahe Tragwerksplanung werden umfangreiche Kenntnisse des anstehenden Bodens benötigt. Der AN schätzt ein, welche Bodenparameter und welche Erkundungsdichte für die Bemessung des Deiches erforderlich sind und erarbeitet auf dieser Grundlage ein Erkundungskonzept. Dieses dient dem AG als Grundlage für die Vergabe der Aufschluss- und Laborarbeiten.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: 16307 Gartz (Oder)
Der zu betrachtende Deich befindet sich im Nordosten des Landkreis Uckermark,
etwa 15 km nördlich von Schwedt/Oder, nahe der Stadt Gartz (Oder). Der Deich verläuft nahezu in nord-südlicher Richtung zwischen Polderplattenweg (Deich-km 3+000) und dem Schöpfwerk Gartz (Deich-km 6+880).
etwa15 km nördlich von Schwedt/Oder, nahe der Stadt Gartz (Oder). Der Deich verläuft nahezu in nord-südlicher Richtung zwischen Polderplattenweg (Deich-km 3+000) und dem Schöpfwerk Gartz (Deich-km 6+880).

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-11-22 📅
Name: seecon Ingenieure GmbH
Postort: Leipzig
Land: Deutschland 🇩🇪
Leipzig 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 241459.87 EUR 💰
18671.07 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 9
10

Referenz
Zusätzliche Informationen
2. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass Bewerber/ Bieter, welche sich für den Zugriff auf die Vergabeunterlagen nicht registriert haben, bei Änderungen oder sonstigen Informationen, eine automatische Benachrichtigung bzw. Nachsendung nicht erhalten. Die Pflicht zur Informationsbeschaffung obliegt dem Bewerber/ Bieter.
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3. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sämtliche Kommunikationen zur Ausschreibung (z. B. Nachfragen, Hinweise, Bekanntmachung usw.) elektronisch über den
Vergabemarktplatz Brandenburg abgewickelt werden.
Bekanntmachungs-ID: CXP9YY4R6VL

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Heinrich-Mann-Allee 107
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2020/S 232-571921 (2020-11-23)
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2022-04-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 241459.87 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit

Verfahren
Vergabekriterien
Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-04-14 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-04-19 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 076-208782
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 232-571921
ABl. S-Ausgabe: 76
Zusätzliche Informationen
Ergänzende Hinweise: 1. Das für das hiesige Verfahren vorgesehene Bietergespräch wird voraussichtlich am 4./5. August 2020 stattfinden. Es ist geplant, am 18. August 2020 den Zuschlag zu erteilen. 2. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass Bewerber/ Bieter, welche sich für den Zugriff auf die Vergabeunterlagen nicht registriert haben, bei Änderungen oder sonstigen Informationen, eine automatische Benachrichtigung bzw. Nachsendung nicht erhalten. Die Pflicht zur Informationsbeschaffung obliegt dem Bewerber/ Bieter. 3. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sämtliche Kommunikationen zur Ausschreibung (z.B. Nachfragen, Hinweise, Bekanntmachung usw.) elektronisch über den Vergabemarktplatz Brandenburg abgewickelt werden. Wichtige Auskünfte sowie zusätzliche sachdienliche Auskünfte werden grundsätzlich nur auf Fragen erteilt, die spätestens bis zu dem in der Aufforderung zur Abgabe eines Teilnahmeantrages (Formular 2.1) bzw. eines Angebotes (Formular 3.1) festgelegten Zeitpunkt bei der Zentralen Vergabestelle elektronisch über den Kommunikationsbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg eingegangen sind. Die Beantwortung erfolgt ebenso ausschließlich im Internet über den Kommunikationsbereich des Vergabemarktplatzes Brandenburg. Bekanntmachungs-ID: CXP9YY4R6VL
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Es handelt sich um Grundleistungen der Objektplanung gemäß Teil 3, Abschnitt 3 "Ingenieurbauwerke" gemäß Anlage 12 (Leistungsbild Ingenieurbauwerke), Leistungsphasen 5 bis 7 (Ausführungsplanung, Vorbereiten der Vergabe, Mitwirken bei der Vergabe).
Die anrechenbaren Kosten betragen gemäß Kostenschätzung des AG 16.500.000,- EUR. Der AG geht von einer Zuordnung der Objektplanung in die Honorarzone III, Mindestsatz aus.
Es sind die Grundleistungen der Fachplanung gemäß Teil 4, Abschnitt 1 "Tragwerksplanung" gemäß Anlage 14 (Leistungsbild Tragwerksplanung) Leistungsphasen 3 und 4 (Entwurfsplanung, Genehmigungsplanung) zu erbringen.
Die anrechenbaren Kosten betragen gemäß Kostenschätzung des AG 14.850.000,- EUR. Der AG geht von einer Zuordnung der Tragwerksplanung in die Honorarzone III, Mindestsatz aus.
Es sind Grundleistungen für das Leistungsbild Geotechnischer Bericht gemäß Anlage 1 der HOAI 2013, Punkt1.3 "Geotechnik" zu erbringen.
Gemäß des im Punkt 1.3.3 näher beschriebenen Leistungsbildes Geotechnik sind von den auf-geführten Teilleistungen alle drei zu erbringen.
- Aufgabenstellung, Begleitung und Überwachung Baugrunderkundung
- Entsorgungskonzept
- Kostenberechnung (KB) nach DIN 276
- Bauablaufplan (BAP)
- Transport- und Logistikkonzept
- Prüfen und Werten von Nebenangeboten (optional)
- Antrag auf Planänderung
- Fotodokumentation
- Deutsch-Polnische Grenzkommission
- Vervielfältigung der Ausführungsunterlagen

Referenz
Zusätzliche Informationen
3. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sämtliche Kommunikationen zur Ausschreibung (z.B. Nachfragen, Hinweise, Bekanntmachung usw.) elektronisch über den

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Postanschrift: Heinrich - Mann - Allee 107
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Genaue Angaben zu den Fristen für die Einlegung von Rechtsbehelfen:
Für die Einleitung eines Nachprüfungsverfahrens vor der Vergabekammer müssen die Vorgaben des §160GWBbeachtet werden.
1.
der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von10Kalendertagengerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3.
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4.
Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2022/S 076-208782 (2022-04-14)
Änderung einer Konzession/eines Auftrags während ihrer/seiner Laufzeit (2022-07-06)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 241459.87 EUR 💰

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-07-06 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-07-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 131-374526
ABl. S-Ausgabe: 131
Quelle: OJS 2022/S 131-374526 (2022-07-06)