Deutsche Bundesbank, Projekt Museumskubus, Fachplanung TGA in den Anlagengruppe Gebäudeautomation und Automation von Ingenieurbauwerken

Deutsche Bundesbank, Beschaffungszentrum

Im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens gem. § 17 VgV mit einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb soll die Leistung der Fachplanung Technische Ausrüstung in der Anlagengruppe Gebäudeautomation und Automation von Ingenieurbauwerken (480) im Rahmen der Maßnahmen „Erweiterung des Geldmuseums“ der Zentrale der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main vergeben werden. Die Deutsche Bundesbank beabsichtigt die Vergabe der Leistungsphasen 1-8 HOAI. Hierbei behält sie sich die stufenweise Vergabe vor, abhängig von der weiteren Genehmigung der Realisierung des Projektes. Mit Vertragsabschluss ist die Vergabe der Leistungsphasen eins und 2 vorgesehen. Ein Rechtanspruch auf Weiterbeauftragung besteht nicht.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-06-22. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-05-08.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-05-08 Auftragsbekanntmachung
2021-01-08 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-05-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Planungsleistungen im Bauwesen
Referenznummer: 20 0001252
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens gem. § 17 VgV mit einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb soll die Leistung der Fachplanung Technische Ausrüstung in der Anlagengruppe Gebäudeautomation und Automation von Ingenieurbauwerken (480) im Rahmen der Maßnahmen „Erweiterung des Geldmuseums“ der Zentrale der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main vergeben werden. Die Deutsche Bundesbank beabsichtigt die Vergabe der Leistungsphasen 1-8 HOAI. Hierbei behält sie sich die stufenweise Vergabe vor, abhängig von der weiteren Genehmigung der Realisierung des Projektes. Mit Vertragsabschluss ist die Vergabe der Leistungsphasen eins und 2 vorgesehen. Ein Rechtanspruch auf Weiterbeauftragung besteht nicht.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Planungsleistungen im Bauwesen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsche Bundesbank, Beschaffungszentrum
Postanschrift: Taunusanlage 5
Postleitzahl: 60329
Postort: Frankfurt am Main
Kontakt
Internetadresse: http://www.bundesbank.de 🌏
E-Mail: margarita.pak@bundesbank.de 📧
Telefon: +49 699566-4350 📞
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y63DFMZ/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y63DFMZ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-05-08 📅
Einreichungsfrist: 2020-06-22 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-05-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 091-217572
ABl. S-Ausgabe: 91
Zusätzliche Informationen
1. Die Teilnahmeunterlagen stehen auf der Vergabeplattform https://www.dtvp.de/ zum Download zur Verfügung. 2. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das Deutsche Vergabeportal unter http://www.dtvp.de. Die Interessenten sind daher verpflichtet, regelmäßig im Postfach auf der Vergabeplattform nachzusehen, ob Nachrichten eingegangen sind. Der Auftraggeber kann von der Beantwortung von Bewerber-/Bieterfragen absehen, welche nicht über das Vergabeportal eingereicht werden. 3. Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens 12.6.2020, 24.00 Uhr über das o. g. Vergabeportal übersendet werden. Danach eingehende Anfragen können aus Gründen der Gleichbehandlung grundsätzlich nicht mehr beantwortet werden. 4. Für die Bewerbung sind die hierfür zur Verfügung gestellten Vordrucke zu verwenden, die über das Vergabeportal abgerufen werden können. 5. Teilnahmeanträge sind über die Vergabeplattform im entsprechenden Projektraum über das Bewerbertool im Reiter „Teilnahmeanträge" einzureichen. Auf andere Art übermittelte Teilnahmeanträge, insbesondere schriftliche Teilnahmeanträge oder Teilnahmeanträge per E-Mail sind nicht zulässig. Teilnahmeanträge dürfen nicht über die Nachrichtenfunktion des Bewerbertools eingereicht werden. 6. Nach dem 22.6.2020, 10.00 Uhr eintreffende Teilnahmeanträge werden nicht zur Wertung zugelassen. 7. Unvollständige Teilnahmeanträge können von der Wertung ausgeschlossen werden. 8. Fehlende Erklärungen und Nachweise, die auch nach Anforderung durch den Auftraggeber nicht fristgerecht nachgereicht werden, führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrages. 9. Der Bewerber hat sich rechtzeitig mit der Funktion der Vergabeplattform zur Abgabe von Teilnahmeanträgen vertraut zu machen und sich über etwaige Wartungsarbeiten der Vergabeplattform (Downtimes) zu informieren. Es wird darauf hingewiesen, dass ggf. Dateianhänge nur bis zu einer bestimmten Größe hochgeladen werden können. Im Falle von Störungen der Vergabeplattform hat sich der Bieter an den Support des Plattformbetreibers zu wenden und parallel dazu den Auftraggeber zu informieren. 10. Soweit vom Bieter auszufüllende Bestandteile der Vergabeunterlagen mit Unterschrift und Firmenstempel zu versehen sind, gilt bei elektronischer Angebotsabgabe in Textform das Folgende: Anstelle von Originalunterschrift und Firmenstempel ist nur der Name der natürlichen Person, die Erklärung abgibt, Anzugeben. Dies kann auch durch eine eingescannte Unterschrift erfolgen. 11. Die Verfahrenssprache ist deutsch. Es werden daher nur Angaben und Nachweise in deutscher Sprache akzeptiert (ggf. in deutscher Übersetzung). 12. Maßgeblich ist allein der Text der europaweiten Bekanntmachung im Amtsblatt der EU. Bekanntmachungs-ID: CXP4Y63DFMZ
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Geldmuseum der Deutsche Bundesbank befindet sich in der Wilhelm-Epstein-Str. 14 in 60431 Frankfurt am Main. Das Gebäude wurde 1998 fertiggestellt. Im Jahr 2016 wurden die Museumsflächen im EG erweitert. Der Museumskubus ist Teil eine Gesamtanlage Gebäude Nord, Riegel und Kubus. Der Riegel soll im Zuge des Campusprojektes abgebrochen werden. Wegen dieses Abbruchs muss der Museumskubus autark versorgt werden.
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Bei dem Museumskubus handelt es sich um einen siebengeschossigen Stahlbetonbau. Im Eingangsbereich des Erdgeschosses befindet sich eine offene Geschossverbindung vom Atrium bis unter das Dach. Die baurechtliche Bewertung des Gebäudes erfolgt grundsätzlich nach der Hessischen Bauordnung/HBO, gemäß ³ 2 (3) /HBO wird das Gebäude entsprechend der Höhe der Fußbodenoberkante des obersten Aufenthaltsraumes von mehr als 13 m über der Geländeoberfläche im Mittel sowie aufgrund der Größe der Nutzungseinheiten über 400 m
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Nach bereits erfolgter Umsetzung verschiedener brandschutztechnischer Maßnahmen während der Erweiterung des Geldmuseums müssen nunmehr die gutachterlich geforderten restlichen brandschutztechnischen Verbesserungen in den oberen Geschossen des Museumskubus umgesetzt werden. Nach dem aktuellen Brandschutzkonzept betrifft dies in erster Linie umfassende Verbesserungen an den technischen Anlagen, sowie bauliche Instandhaltungen.
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Ergänzend werden in diesem Zusammenhang weitere notwendige Maßnahmen mit umgesetzt:
— Instandhaltungsmaßnahmen in der Raumschießanlage/Untergeschoss;
— Sanierung des Glasdaches;
— Energetische Verbesserungen von Fenstern, Fassade und Flachdach.
Bezüglich der Gebäudeautomation ist der Umstieg auf eine neue Gerätegeneration erforderlich. Die Gebäudeautomation ist auf Grundlage des „Lastenheftes GA“ zu planen. Ein autarker Betrieb oder die Aufschaltung auf ein vorhandenes System ist zu prüfen. Eine spätere Kopplung der Gebäudeautomation an den Campus muss möglich sein. 2 getrennte Ausschreibungen (AS und MBE) sind durchzuführen. Die Vorgaben der DIN 15232 und der GA-Effizienzklasse B sind zu erfüllen. Für die Planung der Raumautomation sind die Standardmodule der Bundesbank anzuwenden. Zum optimalen Betrieb aller Anlagen ist während der gesamten Bauphase ein Technisches Monitoring durchzuführen und ein Objektbrief zu erstellen.
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Netzwerk
Es ist ein Netzwerk für die Office-Anwendungen zu planen. Im Rahmen der Planung ist zu prüfen, ob ein gemeinsames Netz für IT und Gebäudeautomation sinnvoll ist.
Die geschätzten anrechenbaren Kosten betragen ca. 3 Mio. EUR für KGR 480 (Lph. 2-8).
Dauer: 53 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Deutsche Bundesbank, Zentrale
Wilhelm-Epstein-Str. 14
60431 Frankfurt am Main

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Nachweis der Berechtigung der Berufsbezeichnung „Ingenieur“ gemäß § 75 Abs. 2 VgV,
2. Eigenerklärung über die Eintragung im Berufsregister mit Angabe der Registernummer, ggf. Kopie der Eintragung beifügen (in der Bundesrepublik Deutschland Handelsregister bzw. Handwerksrolle, bei ausländischen Bewerbern Unterlagen gemäß § 44 VgV),
3. Eigenerklärung zu Eintragungen im Gewerbezentralregister über den Bewerber (bei ausländischen Bewerbern Unterlagen gemäß Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU) oder Falls vorhanden Auszug aus dem Gewerbezentralregister (GZRA) – ggf. auch Kopie – nach § 150 Abs. 1 Gewerbeordnung über den Bewerber – nicht älter als 6 Monate, gerechnet ab dem Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge,
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4. Eigenerklärung gem. § 124 GWB.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Eigenerklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtversicherung i. H. v. mind. 2 Mio. EUR für Personenschäden und 2 Mio. EUR für sonstige Schäden je Schadensereignis. Die Maximierung der Ersatzleistungen muss mindestens das 2-fache der vorgenannten Deckungssummen je Versicherungsjahr betragen.
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Dem gleichgesetzt ist eine Bestätigung des Versicherers, dass im Auftragsfall die Deckungssummen ohne Bedingungen auf die geforderten Summen erhöht werden.
(Hinweis: Die geforderten Schadensarten und Schadenssummen müssen explizit ausgewiesen sein.),
2. Eigenerklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers insgesamt in EUR (netto), der in den letzten 3 Jahren erzielt wurde,
3. Eigenerklärung über den Umsatz, der durch das Büro mit vergleichbaren Referenzobjekten in den letzten 3 Jahren erzielt wurde in Euro (netto).
Definition der Vergleichbarkeit:
— Planungsleistungen der Leistungsphasen 2, 3 und 5-8;
— Planung und Bauüberwachung von Sanierung/Umbau von Gebäuden;
— Realisierung von Bauprojekten der öffentlichen Hand.
4. Eigenerklärung: Sofern bereits bekannt Angaben zum Einsatz von Unterauftragnehmern.
Im Falle des Einsatzes von Unterauftragnehmern ist die Teilleistung anzugeben, welche durch Unterauftragnehmer durchgeführt wird. Die namentliche Benennung der Unterauftragnehmer sowie die Einreichung entsprechender Referenzen kann bereits mit dem Teilnahmeantrag erfolgen.
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Die Vergabestelle behält sich vor, in Zweifelsfragen weitere Eignungsnachweise nachzufordern.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1. Eigenerklärung des Bewerbers über Anzahl der angestellten Mitarbeiter (Ingenieure/Architekten/technische Mitarbeiter/andere), die in den letzten 3 Jahren beschäftigt wurden, mit genauer Berufsbezeichnung, ausgeübter Fachrichtung, Betriebszugehörigkeit und Jahren der Berufserfahrung,
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2. Eigenerklärung: Nachweis von mind. 2, max. 5 vergleichbaren Referenzprojekten aus den letzten 5 Jahren des vorgesehenen Projektleiters (unter Angabe von Objektbezeichnung, Bausumme, Leistungsphasen sowie unter Angabe des Auftraggebers und eines Ansprechpartners) sowie Angaben zu seiner Ausbildung/Qualifikation, seiner Funktion und seinen Schulungs-/Nachschulungsprogrammen.
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Definition der Vergleichbarkeit siehe 1.2.
Ausgewählt und überprüft werden 2 Referenzen des Projektleiters. Sollten mehr als 2 Referenzen vorliegen, werden die benannten Referenzprojekte mit der höchsten Vergleichbarkeit zu den Gewerken ausgewählt,
3. Eigenerklärung: Nachweis von mind. 2, max. 5 vergleichbaren Referenzprojekten aus den letzten 5 Jahren des Bewerbers insgesamt (unter Angabe von Objektbezeichnung, Bausumme, Leistungsphasen sowie unter Angabe des Auftraggebers und eines Ansprechpartners)
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Ausgewählt und überprüft werden 2 Referenzen des Bewerbers insgesamt. Sollten mehr als 2 Referenzen vorliegen, werden die benannten Referenzprojekte mit der höchsten Vergleichbarkeit zu den Gewerken ausgewählt,
4. Eigenerklärung: Nachweis von mind. 2, max. 3 vergleichbaren Referenzprojekten aus den letzten 5 Jahren des Bewerbers insgesamt mit öffentlichen Auftraggebern (unter Angabe von Objektbezeichnung, Rechnungswert und Leistungszeit sowie unter Angabe des Auftraggebers und eines Ansprechpartners)
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5. Eigenerklärung: Angabe der verwendeten EDV- Programme, Applikationen und Betriebssysteme inkl. verfügbarer Standardschnittstellen, Verschlüsselungsverfahren für Mailserver und Anzahl der Arbeitsplätze/Lizenzen (Angabe der Version), sowie eine verlustfreie Datenübergabe über AVA-GAEB-Schnittstelle (inklusive elektronischem Aufmaß).
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Standard der Deutschen Bundesbank ist:
— AutoCAD Architecture 2019 (Hochbaupläne);
— AutoCAD MEP 2019 (TGA-Pläne);
— EPlan;
— TRIC v7;
— MERIDIAN (externe Kommunikationsplattform mit Internet Explorer als Standard-Browser);
— AVANTI 2018;
— Verschlüsselungsverfahren: S/MIME.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: § 75 VgV
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
1. Allgemeine Vertragsbestimmungen (AVB) der Deutschen Bundesbank zu den Verträgen für freiberuflich Tätige; Honorarvereinbarung basierend auf der Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (HOAI) in der Fassung der Bekanntmachung vom 10. Juli 2013. Es ist eine stufenweise Beauftragung vorgesehen.
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2. Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit einem Versicherungsschutz wie in Ziff. III.1.2.) aufgeführt.
3. Gesamtschuldnerische Haftung der an der Bietergemeinschaft Beteiligten. Ein Mitglied der Bietergemeinschaft ist als bevollmächtigter Vertreter für den Abschluss und die Durchführung des Vertrags zu benennen.
4. Verfahrens- und Vertragssprache ist deutsch.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 6
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
1. Umsatz, der durch das Büro mit vergleichbaren Referenzprojekten in den letzten 3 Jahren erzielt wurde (Gewichtung: 10),
2. Persönliche Referenzliste vergleichbarer Projekte des vorgesehenen Projektleiters aus den letzten 5 Jahren (Gewichtung: 15),
3. Anzahl der Mitarbeiter des Büros in den letzten 3 Jahren (Gewichtung: 20),
4. Referenzliste vergleichbarer Projekte des Bewerbers insgesamt aus den letzten 5 Jahren (Gewichtung: 20),
5. Zusammenarbeit mit öffentlichen Auftraggebern des Bewerbers insgesamt in den letzten 5 Jahren(Gewichtung: 20),
6. Gesamteindruck der Bewerbung (Gewichtung: 15).
Die einzelnen Kriterien werden mit einer Bewertung zwischen 1 und 5 Punkten versehen und gewichtet. Die Punkte ergeben sich aus der Multiplikation von Gewichtung und Bewertung. Die maximale Punktzahl beträgt 500. Bei Punktegleichstand mehrerer Bewerber entscheidet das Los.
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Die Vergabestelle ist bestrebt, den Wettbewerb zu stärken und behält sich daher vor, den Teilnahmewettbewerb bei Unterschreitung einer Mindestzahl von 3 geeigneten Bewerbern einzustellen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-08-13 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.bundesbank.de 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y63DFMZ/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Die Teilnahmeunterlagen stehen auf der Vergabeplattform https://www.dtvp.de/ zum Download zur Verfügung.
2. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das Deutsche Vergabeportal unter http://www.dtvp.de. Die Interessenten sind daher verpflichtet, regelmäßig im Postfach auf der Vergabeplattform nachzusehen, ob Nachrichten eingegangen sind. Der Auftraggeber kann von der Beantwortung von Bewerber-/Bieterfragen absehen, welche nicht über das Vergabeportal eingereicht werden.
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3. Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens 12.6.2020, 24.00 Uhr über das o. g. Vergabeportal übersendet werden. Danach eingehende Anfragen können aus Gründen der Gleichbehandlung grundsätzlich nicht mehr beantwortet werden.
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4. Für die Bewerbung sind die hierfür zur Verfügung gestellten Vordrucke zu verwenden, die über das Vergabeportal abgerufen werden können.
5. Teilnahmeanträge sind über die Vergabeplattform im entsprechenden Projektraum über das Bewerbertool im Reiter „Teilnahmeanträge" einzureichen. Auf andere Art übermittelte Teilnahmeanträge, insbesondere schriftliche Teilnahmeanträge oder Teilnahmeanträge per E-Mail sind nicht zulässig. Teilnahmeanträge dürfen nicht über die Nachrichtenfunktion des Bewerbertools eingereicht werden.
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6. Nach dem 22.6.2020, 10.00 Uhr eintreffende Teilnahmeanträge werden nicht zur Wertung zugelassen.
7. Unvollständige Teilnahmeanträge können von der Wertung ausgeschlossen werden.
8. Fehlende Erklärungen und Nachweise, die auch nach Anforderung durch den Auftraggeber nicht fristgerecht nachgereicht werden, führen zum Ausschluss des Teilnahmeantrages.
9. Der Bewerber hat sich rechtzeitig mit der Funktion der Vergabeplattform zur Abgabe von Teilnahmeanträgen vertraut zu machen und sich über etwaige Wartungsarbeiten der Vergabeplattform (Downtimes) zu informieren. Es wird darauf hingewiesen, dass ggf. Dateianhänge nur bis zu einer bestimmten Größe hochgeladen werden können. Im Falle von Störungen der Vergabeplattform hat sich der Bieter an den Support des Plattformbetreibers zu wenden und parallel dazu den Auftraggeber zu informieren.
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10. Soweit vom Bieter auszufüllende Bestandteile der Vergabeunterlagen mit Unterschrift und Firmenstempel zu versehen sind, gilt bei elektronischer Angebotsabgabe in Textform das Folgende: Anstelle von Originalunterschrift und Firmenstempel ist nur der Name der natürlichen Person, die Erklärung abgibt, Anzugeben. Dies kann auch durch eine eingescannte Unterschrift erfolgen.
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11. Die Verfahrenssprache ist deutsch. Es werden daher nur Angaben und Nachweise in deutscher Sprache akzeptiert (ggf. in deutscher Übersetzung).
12. Maßgeblich ist allein der Text der europaweiten Bekanntmachung im Amtsblatt der EU.
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y63DFMZ

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Deutsche Bundesbank, Leitung des Beschaffungszentrums
Postanschrift: Wilhelm-Epstein-Str. 14
Postort: Frankfurt am Main
Postleitzahl: 60431
Fax: +49 699566-502197 📠
Quelle: OJS 2020/S 091-217572 (2020-05-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-01-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Referenznummer: 20/0001252
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen eines Verhandlungsverfahrens gem. § 17 VgV mit einem vorgeschalteten Teilnahmewettbewerb soll die Leistung der Fachplanung Technische Ausrüstung in der Anlagengruppe Gebäudeautomation und Automation von Ingenieurbauwerken (480) im Rahmen der Maßnahmen "Erweiterung des Geldmuseums" der Zentrale der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main vergeben werden. Die Deutsche Bundesbank beabsichtigt die Vergabe der Leistungsphasen 1-8 HOAI. Hierbei behält sie sich die stufenweise Vergabe vor, abhängig von der weiteren Genehmigung der Realisierung des Projektes. Mit Vertragsabschluss ist die Vergabe der Leistungsphasen eins und 2 vorgesehen. Ein Rechtsanspruch auf Weiterbeauftragung besteht nicht.
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Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-01-08 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-01-13 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 008-014576
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 091-217572
ABl. S-Ausgabe: 8
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y63D8NA

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Das Geldmuseum der Deutschen Bundesbank befindet sich in der Wilhelm-Epstein-Str. 14 in 60431 Frankfurt am Main. Das Gebäude wurde 1998 fertiggestellt. Im Jahr 2016 wurden die Museumsflächen im EG erweitert. Der Museumskubus ist Teil einer Gesamtanlage: Gebäude Nord, Riegel und Kubus. Der Riegel soll im Zuge des Campusprojektes abgebrochen werden. Wegen dieses Abbruchs muss der Museumskubus autark versorgt werden.
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Bei dem Museumskubus handelt es sich um einen siebengeschossigen Stahlbetonbau. Im Eingangsbereich des Erdgeschosses befindet sich eine offene Geschossverbindung vom Atrium bis unter das Dach. Die baurechtliche Bewertung des Gebäudes erfolgt grundsätzlich nach der Hessischen Bauordnung/HBO, gemäß § 2 (3) /HBO wird das Gebäude entsprechend der Höhe der Fußbodenoberkante des obersten Aufenthaltsraumes von mehr als 13 m über der Geländeoberfläche im Mittel sowie aufgrund der Größe der Nutzungseinheiten über 400 m
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— Instandhaltungsmaßnahmen in der Raumschießanlage/Untergeschoss,
— Sanierung des Glasdaches,
Bezüglich der Gebäudeautomation ist der Umstieg auf eine neue Gerätegeneration erforderlich. Die Gebäudeautomation ist auf Grundlage des „Lastenheftes GA“ zu planen. Ein autarker Betrieb oder die Aufschaltung auf ein vorhandenes System ist zu prüfen. Eine spätere Kopplung der Gebäudeautomation an den Campus muss möglich sein. Zwei getrennte Ausschreibungen (AS und MBE) sind durchzuführen. Die Vorgaben der DIN 15232 und der GA-Effizienzklasse B sind zu erfüllen. Für die Planung der Raumautomation sind die Standardmodule der Bundesbank anzuwenden. Zum optimalen Betrieb aller Anlagen ist während der gesamten Bauphase ein Technisches Monitoring durchzuführen und ein Objektbrief zu erstellen.
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Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation Projektablauf
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Präsentation Projektorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25
Qualitätskriterium (Bezeichnung): geplante Herangehensweise
Gesamteindruck des Projektteams
Kostenkriterium (Name): Honorar
Kostenkriterium (Gewichtung): 30

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-12-22 📅
Name: M&P Braunschweig GmbH
Postanschrift: Gablonzstraße 2-4
Postort: Braunschweig
Postleitzahl: 38114
Land: Deutschland 🇩🇪
Braunschweig, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Quelle: OJS 2021/S 008-014576 (2021-01-08)