Deutsche Bundesbank, Zentrale, Projekt Campus, Sanierung Haupthaus VM1, Rückbau und Gefahrstoffsanierung innen

Deutsche Bundesbank, Beschaffungszentrum

Im Rahmen eines nicht offenen Verfahrens mit Teilnahmewettbewerb (§3 EU Abs. 2 VOB/A) soll die Bauleistung des inneren Rückbaus und der Gefahrstoffsanierung des Haupthauses im Zuge der Maßnahme „Sanierung Haupthaus“ der Zentrale der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main vergeben werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2021-01-20. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-12-08.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-12-08 Auftragsbekanntmachung
2022-03-10 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
2024-12-12 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-12-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Asbestbeseitigungsarbeiten
Referenznummer: 20/0007958
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen eines nicht offenen Verfahrens mit Teilnahmewettbewerb (§3 EU Abs. 2 VOB/A) soll die Bauleistung des inneren Rückbaus und der Gefahrstoffsanierung des Haupthauses im Zuge der Maßnahme „Sanierung Haupthaus“ der Zentrale der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main vergeben werden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Asbestbeseitigungsarbeiten 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Diverse Spezialbauarbeiten 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Nicht offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: Deutsche Bundesbank, Beschaffungszentrum
Postanschrift: Taunusanlage 5
Postleitzahl: 60329
Postort: Frankfurt am Main
Kontakt
Internetadresse: http://www.bundesbank.de 🌏
E-Mail: nadja.beyer@bundesbank.de 📧
URL der Dokumente: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y63DQPG/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y63DQPG 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-12-08 📅
Einreichungsfrist: 2021-01-20 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-12-11 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 242-595423
ABl. S-Ausgabe: 242
Zusätzliche Informationen
Alle für das Verfahren ausgewählten Teilnehmer erhalten zur Stufe 2 eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes mit allen erforderlichen Unterlagen für die Angebotserstellung.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Deutsche Bundesbank plant, im Rahmen einer Ein-Standort-Strategie die rund 5 000 Beschäftigten der Zentrale am Standort in Frankfurt auf dem Gelände des Campus an der Wilhelm-Epstein-Straße zusammenzuführen.
Hierzu wird es notwendig, den Campus mit einem Teil seines Gebäudebestandes und seiner Infrastruktur einer umfangreichen Restrukturierung, Sanierung und Erweiterung zuzuführen, damit die Deutsche Bundesbank auch zukünftig ihre Aufgaben effektiv und effizient erfüllen kann. Das Projekt Campus am zentralen Sitz der Deutschen Bundesbank steht im Fokus des öffentlichen Interesses.
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Vorabmaßnahme 1 (Auftragsgegenstand):
In der Vorabmaßnahme 1 erfolgt der Aufbau der allgemeinen Baustelleneinrichtung. Sodann werden die Etagen Erdgeschoss bis inklusive 12. Etage des Haupthauses vollständig (einschließlich Technik) bis auf das Tragwerk und die Fassadenkonstruktion beräumt, gefahrstoffsaniert und entkernt (Vorabmaßnahme 1a). Hiernach erfolgt die Gefahrstoffsanierung und Entkernung der restlichen Bereiche des Haupthauses (13.OG, Dachgeschosse und Dachaufbauten, 2. UG, 1. UG, Kasino), der Fahrbereitschaft / Werkstätten (1. / 2.UG) sowie des Verbindungsbaus inkl. Öltanklager (3. UG bis EG) [Vorabmaßnahme 1b]. Die Maßnahmen der Vorabmaßnahme 1 beschränken sich auf die Gefahrstoffsanierung / Entkernung der inneren Geschossflächen bei Erhalt der Fassaden.
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Hierbei ist besonders der sensible Umgang mit und der Weiterbetrieb der angrenzenden Bauteile (z. B. Hauptkasse, Untergeschosse des Haupthauses, ggf. Kasino), die u.a. die Versorgung des gesamten Campus sicherstellen, zu gewährleisten. Nach erfolgter Gefahrstoffsanierung und Entkernung befinden sich die Gebäude in einem Quasi-Rohbauzustand. Verbleibende Gefahrstoffe (z. B. Asbestzementstreifen als verlorene Schalung oder sekundär belastete Rohbauteile) werden gekennzeichnet.
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Die Sanierung erfolgt geschoss- und bereichsübergreifend, sodass keine unsanierten Gebäudezonen entstehen.
Die Sanierungsarbeiten an gefahrstoffhaltigen Verwendungen werden fachtechnisch geplant und durch eine sachkundige externe Fachbauüberwachung fach- und messtechnisch überwacht; diese Leistungen sind daher nicht durch den AN Gefahrstoffsanierung / Entkernung zu erbringen. Für die Vorabmaßnahme 1a (Haupthaus) wird von 4 Bauabschnitten / Phasen (I-IV) ausgegangen Für die Vorabmaßnahme 1b wird von acht weiteren Bauabschnitten / Phasen (V-XII) bzw. von Treppenhaus- und Schachtbereichen innerhalb der Bauabschnitte / Phasen I bis IV (Haupthaus) ausgegangen. Die Entsorgung der anfallenden gefährlichen und ungefährlichen Abfälle erfolgt über zertifizierte Entsorgungsfachbetriebe gemäß den geltenden gesetzlichen und untergesetzlichen Vorschriften.
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Die Abfolge der einzelnen Arbeitsbereiche / Sanierungsabschnitte unterliegt betrieblichen und sanierungstechnischen Zwängen und wird in einem Rahmenterminplan festgelegt und ist auch gemäß diesem auszuführen.
Dauer: 22 Monate
Zusätzliche Informationen:
Alle für das Verfahren ausgewählten Teilnehmer erhalten zur Stufe 2 eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes mit allen erforderlichen Unterlagen für die Angebotserstellung.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Deutsche Bundesbank – Zentrale
Wilhelm-Epstein-Straße 14
60431 Frankfurt am Main

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Die Eignung in Bezug auf die persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers ist vorbehaltlich Ziffer 2 durch Eintragung in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) nachzuweisen oder wie folgt:
1) Eigenerklärung (Vordruck „B.2_Eigenerklärung zur Eignung“) zu:
a) ordnungsgemäßen Registereintragungen (Gewerbeanmeldung, Handwerksrolle, Industrie- und Handelskammer),
b) zum Nichtvorliegen von Insolvenzverfahren und Liquidation,
c) zum Nichtvorliegen schwerer Verfehlungen gem. § 6 e EU VOB/A,
d) zur ordnungsgemäßen Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung (Vordruck in den Bewerbungsunterlagen enthalten),
e) zur Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft;
Präqualifizierte und nicht präqualifizierte Unternehmen haben ihre Eignung in Bezug auf die persönliche Lage des Wirtschaftsteilnehmers ferner nachzuweisen durch:
2) Auszug aus dem Berufsregister (Handelsregister) (soweit die Eintragung nach den gesetzlichen Vorschriften des Landes, aus dem der Bieter stammt, vorgesehen ist). Der Auszug darf nicht älter als 6 Monate sein (Stichtag: Einsendeschluss der Teilnahmeanträge);
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3) Es ist darüber hinaus eine Bescheinigung der gültigen Zulassung nach Gefahrstoffverordnung für umfangreiche Sanierungsarbeiten an schwach gebundenen Asbestprodukten einschließlich Spritzasbest vorzulegen.
Bei Bewerbergemeinschaften sind die Ziffer III.1.1 geforderten Erklärungen und Nachweise von jedem einzelnen Mitglied der Bewerbergemeinschaft vorzulegen. Sämtliche unter Ziffer III.1.1 geforderten Erklärungen und Nachweise sind Mindestbedingungen der Eignung.
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Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung über die Eignung des Bewerbers/der Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und zur Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern. Hierzu zählt auch die Auskunft aus dem Gewerbezentralregister auf Antrag des Betroffenen (§ 150 GewO).
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Eignung in Bezug auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Wirtschaftsteilnehmers ist durch präqualifizierte wie nicht präqualifizierte Unternehmen wie folgt nachzuweisen:
1. Erklärung über den durchschnittlichen jährlichen Umsatz (netto) des Unternehmens in den drei letzten abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019),
2. Erklärung über den durchschnittlichen jährlichen Umsatz (netto) des Unternehmens nur für Gefahrstoffsanierung in den drei letzten abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019),
3. Erklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit Angaben zur Deckungssumme.
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft ist der Teilnahmeantrag für die Gemeinschaft als Ganzes vorzulegen, d. h., die Umsatzzahlen der einzelnen Mitglieder der Gemeinschaft sind zu addieren.
Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung über die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit des Bewerbers und zur Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern oder Informationen (z. B. Creditreform-Auskunft) einzuholen.
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Mindeststandards:
Zu 1) Der durchschnittliche Jahresumsatz aus der Summe der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre des Unternehmens muss mindestens 2 500 000,00 EUR netto betragen.
Zu 2) Der durchschnittliche Jahresumsatz aus der Summe der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im speziellen Bereich/Abteilung der Gefahrstoffsanierung muss mindestens 2 000 000,00 EUR netto betragen.
Zu 3) Die Betriebshaftpflichtversicherung muss eine Deckungssumme für Personenschäden von mindestens 5 000 000,00 EUR und Sach- und Vermögensschäden von mindestens 2 000 000,00 EUR pro Schadensfall, jährlich jeweils 2-fach maximiert aufweisen. Alternativ kann eine Eigenerklärung abgegeben werden, dass eine entsprechende Betriebshaftpflichtversicherung im Auftragsfall abgeschlossen wird.
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Zudem ist die Deckung des Gefahrstoffrisikos für Asbest, biopersistente künstliche Mineralfasern, PCB, PAK nachzuweisen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die Eignung in Bezug auf die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Wirtschaftsteilnehmers ist durch präqualifizierte wie nicht präqualifizierte Unternehmen wie folgt nachzuweisen:
1. Eigenerklärung über die Anzahl der Mitarbeiter zur personellen Ausstattung des Bewerbers der Jahre 2017-2019 (Auskunft zum Stichtag 31.10.2020) gegliedert nach Mitarbeitergruppen (siehe Vordruck „B.7 Tabelle Mitarbeiterstruktur“).
Im Falle einer Bewerbergemeinschaft sind diese Angaben für die Gemeinschaft als Ganzes vorzulegen, d. h., die Mitarbeiterzahlen der einzelnen Mitglieder der Gemeinschaft sind zu addieren.
2. Eigenerklärung zur Geräteausstattung.
3. Es sind drei mit der zu erbringenden Leistung vergleichbare Referenzprojekte (P1, P2 und P3) vom Bewerber einzureichen, die anhand der Evaluierungsmatrix (Vordruck „A.4 Bewertungsmatrix Teilnahmewettbewerb Stufe 1“) in der Stufe 1 bewertet werden. Alle Referenzleistungen müssen vollständig in einem Leistungszeitraum ab dem 1.1.2015 und bis zum Tag der Einreichung des Teilnahmeantrages erbracht worden sein (VOB-Abnahme).
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Zum Nachweis der Referenzen ist ein Vordruck in den Bewerbungsunterlagen enthalten. Neben dem ausgefüllten Referenzvordruck (Vordruck „B.3_Unternehmensreferenz_Referenzvorlage“) sind zur Referenzdarstellung maximal 2 DIN A 4 Seiten je Referenzprojekt in digitaler Form einzureichen. Zusätzlich kann ein Referenzschreiben (keine E-Mail) vorgelegt werden, mit dem der Auftraggeber des Re-ferenzprojektes die Ausführung der Leistungen des Bewerbers bestätigt (Mindestinhalt des Schreibens: Projekt, Ort, Kontaktperson, Projektzeitraum, Tätigkeitszeitraum, Leistungsgegenstand mit Berücksichtigung von Gefahrstoffsanierungstätigkeiten, insbesondere an schwach gebundenen Asbestprodukten und PCB). Darüber hinausgehende Unterlagen werden zur Wertung nicht zugelassen.
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Die Referenzprojekte müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein. Im Falle einer Bewerbergemeinschaft können die Referenzprojekte von jedem Partner der Bewerbergemeinschaft eingereicht werden. Die Zahl der einzureichenden Referenzprojekte bleibt in Summe auf 3 beschränkt.
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Der Auftraggeber behält sich vor, zur ergänzenden Aufklärung über die technische und berufliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers und zur Bestätigung von Eigenerklärungen weitere Unterlagen zu fordern oder Informationen einzuholen.
Mindeststandards:
Zu 1) Anzahl der Mitarbeiter zum Stichtag 31.10.2020:
a) mind. 3 MA (Architekten / Ingenieure / Bautechniker), davon mind. 3 MA mit mind. 5 Jahren Berufserfahrung (> 20 Wochenstunden),
b) mind. 3 festangestellte Mitarbeiter (Aufsichtsführende gem. TRGS 519, Anlage 3), davon mind. 3 festangestellte MA mit mind. 5 Jahren spezifische Berufserfahrung (> 20 Wochenstunden),
c) mind. 20 festangestellte Sanierungsfacharbeiter, davon mind. 10 MA festangestellte Sanierungsfacharbeiter seit mind. 2 Jahren arbeitsmedizinisch überwacht (> 20 Wochenstunden),
Zu 2) Geräteausstattung:
a) mind. 3 komplette Anlagen von 4-Kammer Personalschleusenanlagen (Fertigteilschleusen),
b) mind. 3 komplette Anlagen von 2-Kammer Materialschleusenanlagen (Fertigteilschleusen),
c) mind. 3 Unterdruckhaltegeräte < = 5 000 m
d) mind. 3 Unterdruckhaltegeräte > 5 000 m
e) mind. 3 H-Asbest-Sauger > = 1,2 kW,
Zu 3) Drei Referenzprojekte (P1, P2 und P3), mit denen die folgenden Anforderungen (nicht zwingend im selben Projekt) nachgewiesen werden:
a) Öffentlicher Auftraggeber/ Sektorenauftraggeber (gemäß §§ 99,100 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkun – GWB):
Mind. 1 Referenzprojekt (Gefahrstoffsanierung von schwach gebundenen Asbestprodukten als umfangreiche Maßnahme gemäß TRGS 519 / Entkernung), umgesetzt für einen öffentlichen Auftraggeber / Sektorenauftraggeber, mit mind. 5 000 m
b) Gebäudetypologie:
Mind. 1 Referenzprojekt (Gefahrstoffsanierung von schwach gebundenen Asbestprodukten als umfangreiche Maßnahme gemäß TRGS 519 / Entkernung) als mind. sechsgeschossiges Büro-, Verwaltungsgebäude, Krankenhaus etc., mit mind. 5 000 m
c) Bauen im Bestand:
Mind. 1 Referenzprojekt (Gefahrstoffsanierung von schwach gebundenen Asbestprodukten als umfangreiche Maßnahme gemäß TRGS 519 / Entkernung) war eine Kernsanierungsmaßnahme mit mind. 5 000 m

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 5
Höchstzahl der Bewerber: 7
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Bewerberauswahl erfolgt nach dem Kriterium „Erfahrung und Fachwissen“ anhand von drei ausgewählten Referenzprojekten (36 %), dem Kriterium „Ressourcen“ (54 %) und dem Kriterium „Angaben zu wirtschaftlichen Verhältnissen“ (10 %). Die Einzelheiten ergeben sich aus der Evaluierungsmatrix für die Bewerberauswahl, die Bestandteil der Vergabeunterlagen (Vordruck „A.4_Bewertungsmatrix Teilnahmewettbewerb Stufe 1“) ist. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Bei Punktegleichheit mehrerer Bewerber kann die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen werden.
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Darstellungsmängel im Teilnahmeantrag führen zu Minderbewertungen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektorganisation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 4
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Konzepte zur technischen Bearbeitung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 16
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Ressourcen
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Preis (Gewichtung): 75

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.bundesbank.de 🌏
Dokumente URL: https://www.dtvp.de/Satellite/notice/CXP4Y63DQPG/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Die Teilnahmeunterlagen stehen auf der Vergabeplattform https://www.dtvp.de/ zum Download zur Verfügung. Die Bewerber werden gebeten, die Unterlagen unverzüglich nach Erhalt auf Vollständigkeit und auf etwaige Unklarheiten zu überprüfen.
2. Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgt ausschließlich über das Deutsche Vergabeportal unter http://www.dtvp.de. Die Interessenten sind daher verpflichtet, regelmäßig im Postfach auf der Vergabeplattform nachzusehen, ob Nachrichten eingegangen sind. Der Auftraggeber kann von der Beantwortung von Bieterfragen absehen, die nicht über das Vergabeportal eingereicht werden.
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3. Etwaige Fragen von interessierten Unternehmen müssen bis spätestens 10.1.2021, 24.00 Uhr über das o. g. Vergabeportal übersendet werden. Der Auftraggeber behält sich vor, danach eingehende Anfragen nicht mehr zu beantworten. Fragen zu dem Vergabeverfahren werden wegen der Gleichbehandlung der Bewerber nur in Textform und anonymisiert beantwortet.
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4. Für die Bewerbung sind die hierfür zur Verfügung gestellten Vordrucke zu verwenden, die über das Vergabeportal abgerufen werden können.
5. Teilnahmeanträge sind über die Vergabeplattform im entsprechenden Projektraum über das Bewerbertool im Reiter „Teilnahmeanträge“ einzureichen. Auf andere Art übermittelte Teilnahmeanträge, insbesondere schriftliche Teilnahmeanträge oder Teilnahmeanträge per E-Mail sind nicht zulässig. Teilnahmeanträge dürfen nicht über die Nachrichtenfunktion des Bewerbertools eingereicht werden.
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6. Der Bewerber hat sich rechtzeitig mit der Funktion der Vergabeplattform zur Abgabe von Teilnahmeanträgen vertraut zu machen und sich über etwaige Wartungsarbeiten der Vergabeplattform (Downtimes) zu informieren. Es wird darauf hingewiesen, dass ggf. Dateianhänge nur bis zu einer bestimmten Größe hochgeladen werden können. Im Falle von Störungen der Vergabeplattform hat sich der Bieter an den Support des Plattformbetreibers zu wenden und parallel dazu den Auftraggeber zu informieren.
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7. Soweit vom Bieter auszufüllende Bestandteile der Vergabeunterlagen mit Unterschrift und Firmenstempel zu versehen sind, gilt bei elektronischer Angebotsabgabe in Textform das Folgende: Anstelle von Originalunterschrift und Firmenstempel ist nur der Name der natürlichen Person, die die Erklärung abgibt, anzugeben. Dies kann auch durch eine eingescannte Unterschrift erfolgen.
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8. Die Verfahrenssprache ist deutsch. Es werden daher nur Angaben und Nachweise in deutscher Sprache akzeptiert (ggf. in deutscher Übersetzung).
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y63DQPG

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Bundes beim Bundeskartellamt
Postanschrift: Villemombler Straße 76
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53123
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Deutsche Bundesbank, Leitung des Beschaffungszentrums
Postanschrift: Wilhelm-Epstein-Str. 14
Postort: Frankfurt am Main
Postleitzahl: 60431
Fax: +49 699566-502197 📠
Quelle: OJS 2020/S 242-595423 (2020-12-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2022-03-10)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen eines nicht offenen Verfahrens mit Teilnahmewettbewerb (§3 EU Abs. 2 VOB/A) soll die Bauleistung des inneren Rückbaus und der Gefahrstoffsanierung des Haupthauses im Zuge der Maßnahme "Sanierung Haupthaus" der Zentrale der Deutschen Bundesbank in Frankfurt am Main vergeben werden.
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Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2022-03-10 📅
Veröffentlichungsdatum: 2022-03-15 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2022/S 052-134407
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 242-595423
ABl. S-Ausgabe: 52

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Deutsche Bundesbank plant, im Rahmen einer Ein-Standort-Strategie die rund 5.000 Beschäftigten der Zentrale am Standort in Frankfurt auf dem Gelände des Campus an der Wilhelm-Epstein-Straße zusammenzuführen.
Hierbei ist besonders der sensible Umgang mit und der Weiterbetrieb der angrenzenden Bauteile (z.B. Hauptkasse, Untergeschosse des Haupthauses, ggf. Kasino), die u.a. die Versorgung des gesamten Campus sicherstellen, zu gewährleisten. Nach erfolgter Gefahrstoffsanierung und Entkernung befinden sich die Gebäude in einem Quasi-Rohbauzustand. Verbleibende Gefahrstoffe (z.B. Asbestzementstreifen als verlorene Schalung oder sekundär belastete Rohbauteile) werden gekennzeichnet.
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Die Sanierungsarbeiten an gefahrstoffhaltigen Verwendungen werden fachtechnisch geplant und durch eine sachkundige externe Fachbauüberwachung fach- und messtechnisch überwacht; diese Leistungen sind daher nicht durch den AN Gefahrstoffsanierung / Entkernung zu erbringen. Für die Vorabmaßnahme 1a (Haupthaus) wird von vier Bauabschnitten / Phasen (I - IV) ausgegangen Für die Vorabmaßnahme 1b wird von acht weiteren Bauabschnitten / Phasen (V - XII) bzw. von Treppenhaus- und Schachtbereichen innerhalb der Bauabschnitte / Phasen I bis IV (Haupthaus) ausgegangen. Die Entsorgung der anfallenden gefährlichen und ungefährlichen Abfälle erfolgt über zertifizierte Entsorgungsfachbetriebe gemäß den geltenden gesetzlichen und untergesetzlichen Vorschriften.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Deutsche Bundesbank - Zentrale, Wilhelm-Epstein-Straße 14, 60431 Frankfurt am Main

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2022-02-14 📅
Name: Antal Abbruch & Baumanagement GmbH
Postanschrift: Im Bärengarten 11
Postort: Frankfurt am Main
Postleitzahl: 60599
Land: Deutschland 🇩🇪
Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4Y63R35L
Quelle: OJS 2022/S 052-134407 (2022-03-10)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2024-12-12)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: 2000050286, Deutsche Bundesbank, Projekt Campus, Sanierung Haupthaus, Rückbau und Gefahrstoffsanierung innen, Nachtragsleistung
Referenznummer: 2000050286
Kurze Beschreibung:
Im Projekt-Nr. 34.2002, Projekt Campus – Sanierung Haupthaus wird das Gewerk „Rückbau und Gefahrstoffsanierung innen“ ausgeführt. Im Rahmen des Projektfortschrittes werden zusätzliche/geänderte Leistungen erforderlich, die zum Zeitpunkt der Beauftragung nicht ersichtlich waren. Hierbei handelt es sich um einen zerstörungsfreien Rückbau gem. den Forderungen des LfDH zur Sicherung der denkmalgeschützten Bauteile im Rahmen der Entkernung und Gefahrstoffsanierung der 12. und 13. OG.
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Art des Vertrags: Bauleistung
Produkte/Dienstleistungen: Diverse Spezialbauarbeiten 📦
Beschreibung
Interne Kennung: 2000050286
Land: Deutschland 🇩🇪
Ort der Leistung: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️
Titel
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000

Verfahren
Art des Verfahrens
Rechtsgrundlage: Richtlinie 2014/24/EU
Bedingungen für die Einreichung eines Angebots
Der Vertrag enthält Bedingungen zur Vertragsausführung

Auftragsvergabe
Los-Identifikationsnummer: LOT-0000
Vertragsnummer: 2000050286, Deutsche Bundesbank, Projekt Campus, Sanierung Haupthaus, Rückbau und Gefahrstoffsanierung innen, Nachtragsleistung
Datum des Vertragsabschlusses: 2024-11-29 📅
Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Gesamtwert des Auftrags/Loses: 0 EUR 💰
Kennung des Angebots: 2000050286, Deutsche Bundesbank, Projekt Campus, Sanierung Haupthaus, Rückbau und Gefahrstoffsanierung innen, Nachtragsleistung
Kennung des Loses oder der Gruppe von Losen: LOT-0000
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: Antal Rückbau GmbH
Nationale Registrierungsnummer: DE279711339
Postleitzahl: 60314
Postort: Frankfurt am Main
Region: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: info@antal-gruppe.de 📧
Telefon: 000 📞

Öffentlicher Auftraggeber
Name und Adressen
Name: Deutsche Bundesbank
Nationale Registrierungsnummer: 991-80008-08
Postanschrift: Taunusanlage 5
Postleitzahl: 60329
Postort: Frankfurt am Main
Region: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️
Land: Deutschland 🇩🇪
Kontaktperson: Zentralbereich Beschaffungen
E-Mail: margarita.pak@bundesbank.de 📧
Telefon: 000 📞
URL: https://www.bundesbank.de 🌏

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Nationale Registrierungsnummer: t:022894990
Region: Bonn, Kreisfreie Stadt 🏙️
E-Mail: vk@bundeskartellamt.bund.de 📧
Telefon: +492289499-0 📞
Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren: Es gilt die Fristen gemäß § 160 Abs. 3 GWB.
Bekanntmachungsangaben
Bevorzugtes Datum der Veröffentlichung: 2024-12-12+01:00 📅

Änderungen
Andere zusätzliche Informationen
Um den geschuldeten Werkerfolg gem. Hauptauftrag erfüllen zu können, ist die Einbeziehung der neuen Anforderung zwingend erforderlich. Die zerstörungsfreie Demontage der Bauteile kann daher nur durch die mit den Grundleistungen bereits beauftragte Firma Antal Rückbau GmbH aus Frankfurt am Main erbracht werden, bevor die Gefahrstoffsanierungsarbeiten in 12. und 13. OG beginnen können. Technisch ist es nicht möglich, diese Leistung separat durch einen Dritten erbringen zu lassen.
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Hauptgrund für die Änderung: Bedarf an zusätzlichen Bauleistungen, Dienstleistungen oder Lieferungen durch den ursprünglichen Auftragnehmer.
Zu berichtigender Text in der ursprünglichen Bekanntmachung
Nummer des Abschnitts: TEN-0000
Neuer Wert
Text:
Im Rahmen des Projektfortschrittes werden zusätzliche/geänderte Leistungen erforderlich, die zum Zeitpunkt der Beauftragung nicht ersichtlich waren. Hierbei handelt es sich um einen zerstörungsfreien Rückbau gem. den Forderungen des LfDH zur Sicherung der denkmalgeschützten Bauteile im Rahmen der Entkernung und Gefahrstoffsanierung der 12. und 13. OG.
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Quelle: OJS 2024/S 243-762954 (2024-12-12)