Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen

Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin

Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive soll die aus den 1970er Jahren stammende Kurt-Schumacher-Grundschule saniert werden. Die Schule wurde wegen Brandschutzmängel durch die Bauaufsicht gesperrt. Der Unterricht findet seitdem in den benachbarten Gebäuden statt. Die Zügigkeit der Schule musste seitdem von 4 auf 2 reduziert werden.
Nach Abschluss der Maßnahme sollen der Unterricht gemäß pädagogischen Standards ermöglicht und die Schulkapazitäten an die steigenden Schülerzahlen angepasst werden.
Der erste Bauabschnitt ist derzeit kurz vor der Fertigstellung. Es ist nun beabsichtigt, einen Architekten für die Leistungsphasen 1 bis 9 für die Sanierung des zweiten Bauabschnitts zu beauftragen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-10-15. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-09-14.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-09-14 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2020-09-14)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: H 9288 TNW 2020 VgV
Kurze Beschreibung:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen Im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive soll die aus den 1970er Jahren stammende Kurt-Schumacher-Grundschule saniert werden. Die Schule wurde wegen Brandschutzmängel durch die Bauaufsicht gesperrt. Der Unterricht findet seitdem in den benachbarten Gebäuden statt. Die Zügigkeit der Schule musste seitdem von 4 auf 2 reduziert werden. Nach Abschluss der Maßnahme sollen der Unterricht gemäß pädagogischen Standards ermöglicht und die Schulkapazitäten an die steigenden Schülerzahlen angepasst werden. Der erste Bauabschnitt ist derzeit kurz vor der Fertigstellung. Es ist nun beabsichtigt, einen Architekten für die Leistungsphasen 1 bis 9 für die Sanierung des zweiten Bauabschnitts zu beauftragen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Berlin 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin
Postanschrift: Yorckstr. 4-11
Postleitzahl: 10965
Postort: Berlin
Kontakt
Internetadresse: https://my.vergabeplattform.berlin.de 🌏
E-Mail: zentralevergabestelle@ba-fk.berlin.de 📧
Telefon: +49 30902982550 📞
Fax: +49 3090298712550 📠
URL der Dokumente: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/132618 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-09-14 📅
Einreichungsfrist: 2020-10-15 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-09-18 📅
Datum des Beginns: 2021-03-01 📅
Datum des Endes: 2024-10-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 182-438419
ABl. S-Ausgabe: 182
Zusätzliche Informationen
1. Teilnahmeanträge sind zwingend unter Benutzung der zur Verfügung gestellten Unterlagen einzureichen. Gemäß Teil II Abschnitt C ist eine EEE mit den Abschnitten A, B und nach Teil III erforderlich sowie die Informationen nach Teil IV und Teil V. Gemäß Teil II Abschnitt D ist eine EEE mit den Abschnitten A, B und nach Teil III erforderlich. Weiterhin sind der Bewerberbogen und die Eigenerklärung (IV 124 EU F) ausgefüllt einzureichen. 2. Die verfahrensrelevanten Unterlagen sind kostenlos abrufbar unter: www.vergabe.berlin.de. 3. Bei Nichtregistrierung auf der Vergabeplattform liegt es in der Verantwortung des Bewerbers, sich Informationen zu Rückfragen und Änderungen einzuholen. 4. Die Einreichung von Teilnahmeanträgen und Angeboten ist ausschließlich elektronisch über www.vergabe.berlin.de zulässig. Teilnahmeanträge und Angebote, die auf einem anderen Weg (z. B. per E-Mail) eingereicht werden, werden ausgeschlossen. 5. Die Umsätze des Bewerbers/der BG und der NU werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige NU mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird. 6. Die EEE, der Bewerberbogen und die Eigenerklärung müssen auf Deutsch gestellt werden. Gleichwertige Nachweise/Erklärungen anderer Herkunftsländer sind in beglaubigter deutscher Übersetzung zwingend beizulegen. 7. Der Bieter (einschl. evtl. NU) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung. Für die Abfrage gem. § 6 Abs. 1 Satz 1 KRG i. V. m. § 6 (3) bis (6) des Berliner Datenschutzgesetzes sind im Auftragsfall personenbezogene Daten der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden. 8. Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind grundsätzlich unzulässig und können zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen BG im weiteren Verfahren führen. Die Bewerber haben nachzuweisen, dass der Wettbewerb durch die Mehrfachbeteiligungen nicht beeinträchtigt wird. 9. Mit Teilnahme an diesem Vergabeverfahren erklären Sie sich einverstanden, dass sämtliche, auch personenbezogene, von Ihnen zur Verfügung gestellte Daten im Rahmen des Vergabeverfahrens gespeichert und verarbeitet werden. Sie erklären ferner, dass Ihnen die Zustimmung hierzu von den betreffenden Personen vorliegt. Die Daten werden ausschließlich für dieses Vergabeverfahren verwendet. Für weitere Informationen zum Datenschutz wenden Sie sich an die in Ziff. I.1 genannte Kontaktstelle.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive soll die aus den 1970er Jahren stammende Kurt-Schumacher-Grundschule saniert werden. Die Schule wurde wegen Brandschutzmängel durch die Bauaufsicht gesperrt. Der Unterricht findet seitdem in den benachbarten Gebäuden statt. Die Zügigkeit der Schule musste seitdem von 4 auf 2 reduziert werden.
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Nach Abschluss der Maßnahme sollen der Unterricht gemäß pädagogischen Standards ermöglicht und die Schulkapazitäten an die steigenden Schülerzahlen angepasst werden.
Der erste Bauabschnitt ist derzeit kurz vor der Fertigstellung. Es ist nun beabsichtigt, einen Architekten für die Leistungsphasen 1 bis 9 für die Sanierung des zweiten Bauabschnitts zu beauftragen.
Geschätzter Gesamtwert: 631 983 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive soll die aus den 1970er Jahren stammende Kurt-Schumacher-Grundschule saniert werden. Die Schule wurde wegen Brandschutzmängeln durch die Bauaufsicht gesperrt. Der Unterricht findet seitdem in den benachbarten Gebäuden statt. Die Zügigkeit der Schule musste seitdem von 4 auf 2 reduziert werden.
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Die Sanierung des Schulhauptgebäudes wurde aus finanziellen Gründen in 2 Bauabschnitte (BA) geteilt. Die Arbeiten im 1. BA sind weitgehend umgesetzt und sollen im Jahr 2021 abgeschlossen werden. Es ist nun beabsichtigt, einen Architekten für die Leistungsphasen 1 bis 9 für die Sanierung des zweiten Bauabschnitts zu beauftragen.
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Bei dem Schulgebäude aus den 70er-Jahren handelt es sich um eine Stahlkonstruktion. In den 1980er-Jahren fand eine Asbestsanierung statt. Denkmalschutz liegt nicht vor.
Die Trennung der beiden BA erfolgt an der Brandwand in Achse 25. Der 2. BA ist bereits komplett entkernt und die Schadstoffe entfernt. Lediglich in den Außenwänden ist noch KMF enthalten.
Das Dach ist bereits vollständig saniert. Bei der Sanierung der Fassade soll sich optisch am 1. BA orientiert werden, da es sich um ein symmetrisches Gebäude handelt.
Vom Architekten sind eine intensive Vorplanung und Prüfung verschiedener Varianten, insbesondere bezüglich des Brandschutzes, gewünscht. Für das gesamte Gebäude liegt zwar ein Brandschutzkonzept vor, dieses ist jedoch vom Architekten, insbesondere hinsichtlich verschiedener bereits diskutierter Varianten zu prüfen. Eine Variante sieht die Bekleidung der Stahlträgerkonstruktion vor. Eine andere Variante sieht eine Niederdruck-Sprühnebel-Löschanlage vor.
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Außerdem wird ein erhöhter energetischer Standard angestrebt. Durch den Einbau eines Aufzugs soll zudem die barrierefreie Erschließung gesichert werden.
Die Ausstattung der Schule soll den üblichen Standards der Berliner Schulen genügen. Im zweiten Bauabschnitt sollen zudem die bereits im ersten Bauabschnitt verwendeten Möblierungselemente berücksichtigt werden. Die Organisation der pädagogischen Flächen soll in Anlehnung an das Konzept der Compartment-Schule erfolgen. Zudem ist eine Flexibilität der Raumaufteilung auf sich künftig ändernde Nutzungsanforderungen gewünscht. Ein Mehrzweckraum wird außerdem perspektivisch auch von anderen Bildungseinrichtungen mitgenutzt.
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Da die Sanierung des 2. BA während des laufenden Schulbetriebs im bereits sanierten 1. BA erfolgen soll, sind entsprechende Schutzmaßnahmen zum Beispiel gegen Baulärm und -staub zu berücksichtigen.
Fachplaner aus dem Bereich Statik und Technische Gebäudeausrüstung sind bereits beauftragt. Die Statik soll die vorhandenen Tragkonstruktionen nutzen. Eine Hausalarmzentrale für beide Bauabschnitte wurde bereits im Untergeschoss errichtet. Ebenso wurden die Hausanschlüsse für Fernwärme, Elektro, Wasser und Abwasser erneuert. Die Haustechnik ist noch zu erneuern.
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Statische Untersuchungen und ein Wärmeschutznachweis liegen vor.
Beschreibung der Optionen:
Die Beauftragung erfolgt stufenweise, zunächst für die LP 1 bis 3. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung weiterer Leistungsphasen besteht nicht.
Es sind weitere besondere und zusätzliche Leistungen optional zu übernehmen:
Besondere Leistungen:
— Bestandsaufnahme, Erstellen von Bestandspläne (LP 2);
— Wirtschaftlichkeitsuntersuchung für Brandschutzvarianten (LP 2+3);
— Aktenkammerrecherchen und Sichtung vorhandener Pläne (LP 2);
— Vertiefte Kostenberechnung (LP 3);
— Mitwirkung bei der Mittelabflussplanung (LP 7+8).
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Kurt Schumacher grundschule
Puttkamerstraße 19
10969 Berlin

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Der vom Auftraggeber bereitgestellte Bewerberbogen und die „Eigenerklärung zur Eignung“ (IV 124 EU F) sind vollständig ausgefüllt einzureichen. Die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE siehe: http://www.base.gov.pt/deucp/filter?lang=de) ist, soweit nichts anderes erklärt wird, von den teilnehmenden Unternehmen vollständig in allen seinen Teilen II bis VI auszufüllen. Die EEE muss dem Auftraggeber elektronisch übermittelt werden.
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Sofern ein Unternehmen den Auftrag nicht alleine ausführen kann, d. h. eine Bewerber-/Bietergemeinschaft bildet; Unterauftragsverhältnisse oder Eignungsleihe erforderlich sind, ist die EEE mehrfach (wie im Weiteren ausgeführt) auszufüllen.
Bewerber-/Bietergemeinschaften:
Bewerbergemeinschaften haben jeweils die Mitglieder sowie eines ihrer Mitglieder als bevollmächtigten Vertreter für den Abschluss der Durchführung des Vertrages zu benennen. Dies erfolgt durch die Abgabe der in der EEE verlangten Angaben (Teil II Angaben des Wirtschaftsteilnehmers am Ende von Abschnitt A). Füllen Sie bitte a) bis b) und ggf. c) aus. Nimmt der Wirtschaftsteilnehmer gemeinsam mit anderen am Vergabeverfahren teil, trägt dieser dafür Sorge, dass die sonstigen Beteiligten eine separate EEE sowie einen Bewerberbogen und die „Eigenerklärung zur Eignung“ vorlegen.
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Nachunternehmer (Unterauftragnehmer mit Eignungsleihe):
Bei Unterauftragnehmern mit Eignungsleihe ist pro Unternehmen eine separate EEE vollständig ausgefüllt (Teile II bis VI) sowie ein Bewerberbogen und die „Eigenerklärung zur Eignung“ einzureichen.
Nachunternehmer (Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe):
Wenn das beteiligte Unternehmen einen Nachunternehmer/Unterauftragnehmer ohne Eignungsleihe einsetzen will (gem. EEE Teil II D), muss für die Unterauftragnehmer keine separate EEE beigefügt werden. Der Hauptauftragnehmer muss jedoch Angaben in Teil IV C der EEE vornehmen.
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EEE Teil V: Verringerung der Zahl geeigneter Bewerber:
Hier muss der Bewerber Erklärungen zu den in der Auftragsbekanntmachung genannten Auswahlkriterien/Vorschriften/Mindeststandards Stellung nehmen.
Die Nichteinhaltung von Mindeststandards führt zum Ausschluss am weiteren Verfahren!
Auf der Bekanntmachungs- und Vergabeplattform des Landes Berlin (http://www.berlin.de/vergabeplattform/veroeffentlichungen/bekanntmachungen/) ist ein allgemeines Infoblatt zum Down-/Upload der EEE hinterlegt. Den Vergabeunterlagen wird ebenfalls ein Infoblatt zur EEE beigefügt. Wird dieses befolgt, kann die EEE fehlerfrei ausgefüllt werden.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1. Anforderungen an die Berufshaftpflichtversicherung gem. § 45 Absatz (1) Nr. 3 und (4) Nr. 2 VgV:
Mit dem Teilnahmeantrag ist eine Erklärung im Formular IV 124 EU F zu einer gültigen Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens 2 000 000 EUR für Personen- und 2 000 000 EUR sonstige Schäden: Sachschäden und Vermögensschäden je Schadensereignis beizubringen. Die Gesamtleistung für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres muss mindestens die 2-fache Deckungssumme betragen.
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Vor Zulassung zum Verhandlungsverfahren ist der Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung mit den geforderten Deckungssummen durch Vorlage des Versicherungsscheines auf Anforderung beizubringen. Der Nachweis gilt auch als erbracht, wenn eine Eigenerklärung im Bewerberbogen oder eine Erklärung des Versicherungsunternehmens vorgelegt wird, mit der sie den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert. Vor Vertragsschluss muss der gültige Versicherungsschein nachgereicht werden. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben.
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Im Falle einer Bewerbergemeinschaft bzw. von Nachunternehmern mit Eignungsleihe ist von jedem Mitglied der Bewerbergemeinschaft bzw. Nachunternehmer mit Eignungsleihe eine Versicherung zu den o.g. Bedingungen nachzuweisen, bzw. eine entsprechende Absichtserklärung eines Versicherers beizubringen.
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2. Anforderungen an den Mindestjahresumsatz nach § 45 Absatz 1 Nr. 1 und 4 VgV: gemäß objektiven Kriterien unter II.2.9.
Mindeststandards:
Zu 1] Der Nachweis über die Berufshaftpflichtversicherung gemäß den Anforderungen Ziffer III.1.2) ist spätestens zum Vertragsschluss zu bringen. Die Erklärung zur Berufshaftpflichtversicherung muss mit dem Teilnahmeantrag vorgelegt werden.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
3. Angaben zur personellen Ausstattung (§ 46 Absatz 3 Nr. 8 VgV) des Bewerbers gemäß objektiven Kriterien unter II.2.9.
4. Referenzen nach § 46 Absatz 3 Nr. 1 VgV: Projektbezeichnung, Bearbeitungsumfang, Erbringungszeitpunkt, Abschluss der Leistungen, Bauwerkskosten nach DIN 276, gemäß objektiven Kriterien unter II.2.9.
Es werden insgesamt nur so viele Punkte vergeben, wie mit 2 Referenzen maximal erzielbar wären. Die Bewertung eines Referenzprojektes erfolgt nur, wenn alle Bedingungen a) bis f) erfüllt sind:
a) Die Leistungen müssen dem Bewerber eindeutig zuzuordnen sein (d. h. eigenverantwortlich erbracht) und dürfen keine Nachunternehmerleistungen sein. (Bei Bewerbungen mit Eignungsleihe eines Unterauftragnehmers sind entsprechend mehr Bewerberbögen mit den jeweils erbrachten Leistungen auszufüllen.)
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b) Die Referenz muss vom sich bewerbenden Büro oder dessen Rechtsvorgänger selbst bearbeitet worden sein.
c) Referenzen von Projekt mitarbeitenden, die diese für andere Büros bearbeitet haben, dürfen nicht angegeben werden.
d) Die Leistungen müssen abgeschlossen sein und dürfen max. 5 Jahre zurückliegen d. h. die Übergabe an den Bauherrn darf max. 5 Jahre zurückliegen (Stichtag: Tag vor der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung).
e) In der Summe der Referenzen müssen die Leistungsphasen 2-8 erfüllt worden sein.
f) Bei dem Referenzprojekt muss es sich um einen Umbau bzw. eine Sanierung handeln.
Bewertet wird eine Referenz nach den unter Ziff. II.2.9) genannten Kriterien/Unterkriterien.
Es dürfen max. 2 Projektmitarbeiter, max. 2 Referenzen vorgestellt werden. Somit bleiben bei Bewerbergemeinschaften (BG) und/oder Nachunternehmern (NU) ggf. in den einzelnen Bewerberbögen jeweils Felder frei. Sofern mehr als 2 Referenzen angegeben werden, wird aus allen gewerteten Projekten für jedes der Unterkriterien ein Durchschnittswert (arithmetisches Mittel) gebildet und dieser Wert mit 2 (Anzahl der max. geforderten Projekte) multipliziert.
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Die Teilnahmeanträge werden zunächst ausschließlich anhand der eingereichten EEE und des Bewerberbogens gewertet. Vor Zulassung zum Verhandlungsverfahren sind auf Anforderung gem. § 50 Abs. 2 VgV ggf. folgende Unterlagen innerhalb von 5 Werktagen vorzulegen:
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— Versicherungsnachweis/Erklärung des Versicherungsgebers;
— Referenzschreiben der Auftraggeber zu den genannten 2 Referenzprojekten;
— Kopie des Studiennachweises oder der Berufszulassung des im Bewerberbogen genannten Hauptbearbeiters und stellvertretenden Bearbeiters.
Diese Unterlagen sind aus Datenschutzgründen nur auf Anforderung einzureichen.
Das Nichtvorliegen der genannten Unterlagen innerhalb der genannten Frist auf Anforderung führt zum Ausschluss.
Über die geforderten Unterlagen hinausgehende Unterlagen sind nicht erforderlich bzw. werden nicht gewertet, sofern sie nicht noch angefordert werden.
Mindeststandards:
Die Arbeits- und Planungssprache für die Erfüllung der Leistungen ist deutsch. Das verhandlungssichere Beherrschen der deutschen Sprache in Wort und Schrift ist Voraussetzung. Diese Anforderung gilt mindestens für den Projektleiter, den Bauleiter und ggf. weitere Mitarbeiter, die in der Kommunikation mit dem Auftraggeber und Dritten eingesetzt werden.
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Gemäß § 54 (2) und § 56 (2) BauOBln muss der AN als Entwurfsverfasser und Bauleiter/Fachbauleiter die Sachkunde und Erfahrung auf dem Gebiet des Brandschutzes besitzen. Diese Leistung ist Teil der Grundleistung.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Verweis auf die einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschrift: Nach § 75 (1) VgV Qualifikation des Auftragnehmers als Architekt/in.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Grundlage der Beauftragung der Leistungen, der Auftragsbearbeitung ist die Verwaltungsvorschrift Allgemeine Anweisung für die Vorbereitung und Durchführung von Bauaufgaben Berlins – ABau mit die der zuständigen Senatsverwaltung des Landes Berlin, d. h. es gelten die Vertragsmuster einschließlich der AVB/BVB.
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Mit der Abgabe eines Angebotes sind folgende Erklärungen elektronisch unterschrieben einzureichen:
— IV 4021 F Besondere Vertragsbedingungen zur Frauenförderung — Teil A (Wirt-2141);
— IV 407 F Verpflichtung gemäß Verpflichtungsgesetz (Wirt-240).

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Erfüllen mehrere Bewerber gleichermaßen die Anforderungen und ist die Bewerberzahl nach einer objektiven Auswahl entsprechend der zu Grunde gelegten Kriterien zu hoch, wird die Auswahl unter den verbleibenden Bewerbern durch Los getroffen.
In der Summe werden für die objektiven Kriterien max. 100 Pkt vergeben:
1. Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (6 Pkt):
1.1. (6 Pkt) – Teilnahmeantrag mit einem mittleren jährlichen Umsatz für entsprechende Dienstleistungen (Umbau und Sanierung im Hochbau) der letzten 3 Jahre (2017/2018/2019) in Höhe von mindestens 200 000 EUR (netto).
2. Angaben zur Mitarbeiterstruktur (6 Pkt):
2.1. (6 Pkt) – In der Summe der Angaben aller zum Teilnahmeantrag gehörenden Bewerber werden im Mittel der letzten 3 Jahre mindestens 2 Architekten sowie 1 Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz nachgewiesen. Davon werden mindestens 50 % der Architekten und Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz nachgewiesen, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten. Wenigstens dürfen es aber 2 Architekten sowie 1 Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz sein, die seit mindestens 2 Jahren im jeweiligen Unternehmen angestellt sind oder dieses leiten.
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3. Angaben zu den vorgesehenen Projektmitarbeitern (max. 32 Pkt)
Mit 0 Punkten wird das Unterkriterium bewertet, wenn die vorgesehenen Bearbeiter insgesamt nicht über Erfahrung im Bereich Brandschutzsanierung und Brandschutz bei Stahlbau verfügen:
3.1. Der Hauptbearbeiter verfügt über:
3.1.1. (5 Pkt*) – 10 Jahre Berufserfahrung als Architekt nach Diplom oder gleichwertig,
3.1.2. (3 Pkt) – ein realisiertes Referenzprojekt mit Baukosten (KG 300 bis 400 netto) von mind. 1,5 Mio. EUR,
3.1.3. (2 Pkt) – eine Bürozugehörigkeit von 3 Jahren.
3.2. Der stellvertretende Bearbeiter verfügt über:
3.2.1. (5 Pkt*) – 10 Jahre Berufserfahrung als Architekt nach Diplom oder gleichwertig,
3.2.2. (3 Pkt) – ein realisiertes Referenzprojekt mit Baukosten (KG 300 bis 400 netto) von mind. 1,5 Mio. EUR,
3.2.3. (2 Pkt) – eine Bürozugehörigkeit von 2 Jahren.
3.3. (6 Pkt) – Der Hauptbearbeiter und der stellvertretende Bearbeiter verfügen insgesamt über Planungs- und Baustellenerfahrung (Bauleitung),
3.4. (6 Pkt) – Es wird umfangreiche Erfahrung mit dem Brandschutz (Brandschutzsanierung, Brandschutz bei Stahlbau) nachgewiesen.
4. Angaben zu den Referenzprojekten (max. 56 Pkt)**
Jedes der 2 Referenzprojekte wird mit bis zu 28 Pkt. bewertet. Ein Referenzprojekt wird nur gewertet, wenn alle in Ziff. III.1.3 Nr. 2 aufgeführten Bedingungen a-f erfüllt sind:
4.1. (3 Pkt) – Die Bauwerkskosten (brutto) nach DIN 276 KG 200-600 betragen mindestens 2 Mio. EUR,
4.2. (3 Pkt) – Das Referenzprojekt hatte eine Baukostenobergrenze,
4.3. (3 Pkt) – Es handelt sich um einen Bildungsbau,
4.4. (5 Pkt) – Es handelt sich um ein Gebäude in Stahlkonstruktion,
4.5. (2 Pkt) – Zusätzlich wurden die Leistungsphasen 1 und 9 erbracht,
4.6. (7 Pkt) – Die Sanierung beinhaltete den konstruktiven Brandschutz,
4.7. (3 Pkt) – Es wurde für einen öffentlichen Auftraggeber gem. § 99 GWB erbracht,
4.8. (2 Pkt) – Der Hauptbearbeiter oder der stellvertretende Bearbeiter, der als vorgesehener Leistungserbringer benannt wurde, war maßgeblich, d. h. als Hauptbearbeiter oder stellvertretende Bearbeiter am Referenzprojekt tätig.
[* Je Monat Berufserfahrung wird ein 5/120 Punkt vergeben. Max. können 5 Punkte für 10 Jahre Berufserfahrung erreicht werden.]
[** Entsprechende Bestätigungen des AG sind auf Nachforderung einzureichen.].
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-11-15 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-03-31 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung Personalkonzept; Qualifikation und Erfahrung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Herangehensweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung im Angebot enthaltenen Instrumente
Gesamteindruck der Präsentation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Preis (Gewichtung): 30

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Adresse des Käuferprofils: https://my.vergabeplattform.berlin.de 🌏
Dokumente URL: https://www.meinauftrag.rib.de/public/DetailsByPlatformIdAndTenderId/platformId/2/tenderId/132618 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Teilnahmeanträge sind zwingend unter Benutzung der zur Verfügung gestellten Unterlagen einzureichen. Gemäß Teil II Abschnitt C ist eine EEE mit den Abschnitten A, B und nach Teil III erforderlich sowie die Informationen nach Teil IV und Teil V.
Gemäß Teil II Abschnitt D ist eine EEE mit den Abschnitten A, B und nach Teil III erforderlich.
Weiterhin sind der Bewerberbogen und die Eigenerklärung (IV 124 EU F) ausgefüllt einzureichen.
2. Die verfahrensrelevanten Unterlagen sind kostenlos abrufbar unter: www.vergabe.berlin.de.
3. Bei Nichtregistrierung auf der Vergabeplattform liegt es in der Verantwortung des Bewerbers, sich Informationen zu Rückfragen und Änderungen einzuholen.
4. Die Einreichung von Teilnahmeanträgen und Angeboten ist ausschließlich elektronisch über www.vergabe.berlin.de zulässig. Teilnahmeanträge und Angebote, die auf einem anderen Weg (z. B. per E-Mail) eingereicht werden, werden ausgeschlossen.
5. Die Umsätze des Bewerbers/der BG und der NU werden nur berücksichtigt, wenn der jeweilige NU mit dem Teilnahmeantrag eine Erklärung abgibt, dass er im Auftragsfall für die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft einstehen wird.
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6. Die EEE, der Bewerberbogen und die Eigenerklärung müssen auf Deutsch gestellt werden. Gleichwertige Nachweise/Erklärungen anderer Herkunftsländer sind in beglaubigter deutscher Übersetzung zwingend beizulegen.
7. Der Bieter (einschl. evtl. NU) darf keinen Eintrag im Berliner Korruptionsregister haben. Eine diesbezügliche Abfrage erfolgt vor Zuschlagserteilung.
Für die Abfrage gem. § 6 Abs. 1 Satz 1 KRG i. V. m. § 6 (3) bis (6) des Berliner Datenschutzgesetzes sind im Auftragsfall personenbezogene Daten der verantwortlich handelnden Personen (Geschäftsführer, gesetzliche Vertreter) zu benennen sowie die Zustimmung dieser Personen zur Weiterleitung der erforderlichen Daten an den öffentlichen Auftraggeber einzuholen. Ohne Einwilligung und Zustimmung kann der Zuschlag nicht erteilt werden.
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8. Mehrfachbeteiligungen, d. h. parallele Beteiligung einzelner Mitglieder einer Bietergemeinschaft sind grundsätzlich unzulässig und können zur Nichtberücksichtigung sämtlicher betroffenen BG im weiteren Verfahren führen. Die Bewerber haben nachzuweisen, dass der Wettbewerb durch die Mehrfachbeteiligungen nicht beeinträchtigt wird.
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9. Mit Teilnahme an diesem Vergabeverfahren erklären Sie sich einverstanden, dass sämtliche, auch personenbezogene, von Ihnen zur Verfügung gestellte Daten im Rahmen des Vergabeverfahrens gespeichert und verarbeitet werden. Sie erklären ferner, dass Ihnen die Zustimmung hierzu von den betreffenden Personen vorliegt. Die Daten werden ausschließlich für dieses Vergabeverfahren verwendet. Für weitere Informationen zum Datenschutz wenden Sie sich an die in Ziff. I.1 genannte Kontaktstelle.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Berlin
Postanschrift: Martin-Luther Straße 105
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10825
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 390138316 📞
Fax: +49 390137613 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagenerkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen. Im Übrigen sind Verstöße gegen Vergabevorschriften innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
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Ein Nachprüfungsantrag ist innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der zuständigen Vergabekammer zu stellen (§ 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)).
Die o. a. Fristen gelten nicht, wenn der Auftraggeber gemäß § 135 Abs. 1 GWB gegen die Informations- und Wartepflichten des § 134 GWB verstoßen hat oder gemäß § 135 Abs. 1 Nr. 2 GWB den Auftrag ohne vorherige Veröffentlichung einer Bekanntmachung im Amtsblatt der Europäischen Union vergeben hat, ohne dass dies auf Grund eines Gesetzes gestattet ist. Die Unwirksamkeit kann aber nur festgestellt werden, wenn sie im Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen nach der Information der betroffenen Bieter und Bewerber durch den öffentlichen Auftraggeber über den Abschluss des Vertrages, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend gemacht worden ist. Hat der Auftraggeber die Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union bekannt gemacht, endet die Frist 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der Europäischen Union (§ 135 Abs. 2 GWB).
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2020/S 182-438419 (2020-09-14)