E-Akte für das Land Mecklenburg-Vorpommern

DVZ Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern GmbH

Erstellung und Einführung eines IT-Systems zum Dokumentenmanagement und zur Vorgangsbearbeitung für den Einsatz in der Landesverwaltung des Landes Mecklenburg-Vorpommern (E-Akte).

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-03-13. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-02-03.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-02-03 Auftragsbekanntmachung
2020-02-26 Ergänzende Angaben
2021-05-19 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-02-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Softwareprogrammierung und -beratung
Referenznummer: 0256-00000-2020/006
Kurze Beschreibung:
Erstellung und Einführung eines IT-Systems zum Dokumentenmanagement und zur Vorgangsbearbeitung für den Einsatz in der Landesverwaltung des Landes Mecklenburg-Vorpommern (E-Akte).
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Softwareprogrammierung und -beratung 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Programmierung von System- und Anwendersoftware 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Schwerin, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Einrichtung des öffentlichen Rechts
Name des öffentlichen Auftraggebers: DVZ Datenverarbeitungszentrum Mecklenburg-Vorpommern GmbH
Postanschrift: Lübecker Straße 283
Postleitzahl: 19059
Postort: Schwerin
Kontakt
Internetadresse: https://www.deutsche-evergabe.de 🌏
E-Mail: e-akte.mv@leinemann-partner.de 📧
Telefon: +49 302064190 📞
Fax: +49 3020649092 📠
URL der Dokumente: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/1C60E0FF-42F1-4C14-ABDE-C658FD8F1CC7 🌏
URL der Teilnahme: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/1C60E0FF-42F1-4C14-ABDE-C658FD8F1CC7 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-02-03 📅
Einreichungsfrist: 2020-03-13 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-02-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 026-059172
ABl. S-Ausgabe: 26

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
In der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern wurde in den Jahren 2009 bis 2014 das Dokumentenmanagement- und Vorgangsbearbeitungssystem DOMEA® der Firma OpenText® als Landesstandard eingeführt. Auf Grund des angekündigten Support-Endes für diese Software muss die Ausstattung der Arbeitsplätze der obersten Landesbehörden mit einem Nachfolgeprodukt erfolgen. Mit der Modernisierung der Verwaltung wird die Führung elektronischer Akten zum Standard. Dieses ist sowohl im E-Government-Gesetz des Bundes als auch im E-Government Gesetz des Landes (Gesetz zur Förderung der elektronischen Verwaltungstätigkeit in Mecklenburg-Vorpommern) vom 25.4.2016 vorgeschrieben. Auf Grund der gesetzlichen Vorgaben ist die Einführung elektronischer Akten für alle (oberste, obere und untere) Landesbehörden Mecklenburg-Vorpommerns umzusetzen. Der Geltungsbereich erstreckt sich auch auf Landesbetriebe mit einer Landesbeteiligung von mehr als 50 %. Das Land Mecklenburg-Vorpommern beabsichtigt in den Behörden der Landesverwaltung die elektronische Akte (E-Akte) bestehend aus Dokumentenmanagementsystem (DMS) und Vorgangsbearbeitungssystem (VBS) einzuführen. Die Gesamtverantwortung für das Projekt übernimmt das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung (EM). Künftiger Betreiber ist der IT-Dienstleister der Landesverwaltung, die Datenverarbeitungszentrum M-V GmbH (DVZ) mit Sitz in Schwerin. Bei den Anforderungen an das Softwareprogramm E-Akte stehen Softwareergonomie und Barrierefreiheit im Vordergrund. Zunächst soll für alle Behörden (vorbehaltlich der Polizei) die E-Akte eingeführt werden. Die E-Akte kann später (nach Abschluss der gesamten Einführung) – bei Bedarf – durch die einzelnen Behörden ihren jeweiligen Anforderungen entsprechend angepasst bzw. erweitert werden. Zunächst ist eine Gesamtzahl von 10 000 Nutzern vorgesehen. Damit wird die vollständige Landesverwaltung mit Ausnahme der Polizei erfasst. Der tatsächliche Lizenzabruf hängt von der Einführungsgeschwindigkeit in der Landesverwaltung ab. Es wird aktuell davon ausgegangen, dass im siebten Vertragsjahr nach der Pilotierung Lizenzen für alle Systeme und die Gesamtanzahl von 10 000 Nutzern abgenommen worden sind. Der tatsächliche jährliche Abruf kann höher oder niedriger ausfallen. Die Gesamtzahl kann während der Vertragslaufzeit um bis zu 15 % unter- oder überschritten werden (Mindest- oder Höchstabrufmenge). Es ist möglich, dass nachgelagert während der Vertragslaufzeit auch eine Ausstattung der Landespolizei mit der E-Akte-Software erfolgen soll. Das Gesamtvolumen würde sich dabei um ca. 6 000 Lizenzen auf dann ca. 16 000 Nutzer erhöhen, was optional vorbehalten bleibt. Es ist zu berücksichtigen, dass ca. 2 660 Mitarbeiter/innen in den Ministerien und dem Geschäftsbereich der Staatskanzlei seit Jahren mit dem Vorgangsbearbeitungssystem (VBS) DOMEA® arbeiten. Im Flächenland M-V sollen 138 Behörden an 295 Standorten angeschlossen werden. Eine Vielzahl an Fachverfahren (gesamt mehr als 200) werden anzubinden sein.
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Dauer: 120 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Der Vertrag hat ab Pilotierungsabnahme eine Mindestvertragsdauer von 120 Monaten. Nach Ablauf der Mindestvertragsdauer wandelt sich der Vertrag in ein unbefristetes Vertragsverhältnis um.
Beschreibung der Optionen:
Es bleibt optional vorbehalten, dass nachgelagert während der Vertragslaufzeit auch eine Ausstattung der Landespolizei mit der E-Akte-Software erfolgt. Das Gesamtvolumen würde sich dabei um ca. 6 000 Lizenzen auf dann ca. 16 000 Nutzer erhöhen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: In den Vergabeunterlagen aufgeführt.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Aktueller Auszug bzw. Kopie aus dem Gewerbe- oder Handelsregister (nicht älter als 3 Monate nach Auftragsbekanntmachung); Verpflichtungserklärung nach § 9 Vergabegesetz Mecklenburg-Vorpommern; Vereinbarung nach § 10 Vergabegesetz Mecklenburg-Vorpommern; Vereinbarung nach § 11 Vergabegesetz Mecklenburg-Vorpommern; Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §123 und §124 GWB
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
1) Angaben zum Bewerber: gehört der Bewerber einer Gruppe von verbundenen Unternehmen an? Wenn ja, bitte benennen; Wie sind die Eigentumsverhältnisse beim Bewerber selbst? Bitte die vollständigen Firmennamen, den Firmensitz und die Anteilshöhe des/der beherrschenden Teilhaber (Beteiligung über 25 %) benennen; Ist der Bewerber an weiteren Unternehmen beteiligt? Wenn ja, bitte Unternehmensnamen und Anteil der Beteiligung benennen;
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2) Unternehmenszahlen: Angabe des Umsatzes der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre des Unternehmens insgesamt; Angabe des Umsatzes der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre des Unternehmens im Bereich DMS/VBS mit folgenden Leistungen wie z. B. Implementierung, Consulting, Support, Schulung; Angabe der Anzahl der Installationen und der Lizenzen im Bereich DMS/VBS aus den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren des Unternehmens; Anzahl der jahresdurchschnittlich beschäftigen Mitarbeiter der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Unternehmen im Bereich DMS/VBS mit folgenden Leistungen wie z. B. Implementierung, Consulting, Support, Schulung sowie die Gesamtanzahl der jahresdurchschnittlich beschäftigen Mitarbeiter der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre im Unternehmen;
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3) Berufshaftpflicht: Nachweis einer aktuellen Berufshaftpflicht für Personen-, Sach- und /oder Vermögungsschäden in Höhe von mindestens 10 Mio. EUR je Versicherungsfall und 20 Mio. EUR für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres. Es ist ausreichend, wenn der Bewerber erklärt, dass bei Auftragserteilung eine entsprechende Haftpflichtversicherung für die Projektlaufzeit abgeschlossen wird.
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Mindeststandards:
Zu 2a) Jahresdurchschnittlicher Mindestgesamtumsatz: 15 Mio. EUR
Zu 2b) Jahresdurchschnittlicher Mindestumsatz im Bereich DMS/ VBS: 7,5 Mio. EUR
Technische und berufliche Fähigkeiten:
1) Referenzprojekte – allgemein: Aufführung von mindestens 2 vergleichbaren Projekten und Leistungen (möglichst nicht mehr als 4 Referenzen) mit mindestens 500 Nutzern im Bereich der Einführung von DMS, davon mindestens eine Referenz mit DMS und VBS. Eine Referenz muss ferner mindestens 2 Mandanten je System erfasst haben. Die angegebenen Referenzprojekte müssen nach 2015 beendet sein (Referenzabschluss 2016 bis 2020). Reicht der Bewerber mehr als 2 Referenzen ein, so sind die 2 besten Referenzen durch den Bewerber zu kennzeichnen. Sofern keine eindeutige Kennzeichnung der Referenzen erfolgte, werden die von der Vergabestelle am besten bewerteten 2 Referenzen der Eignungsprüfung und Auswahlentscheidung zu Grunde gelegt;
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2) Referenzprojekte in der öffentlichen Verwaltung: Aufführung von mindestens 2 vergleichbaren Projekten und Leistungen (möglichst nicht mehr als 4 Referenzen) eines Auftraggebers aus der öffentlichen Verwaltung im Bereich der Einführung von DMS, davon mindestens eine Referenz mit DMS und VBS. Die angegebenen Referenzprojekte müssen nach 2015 beendet sein (Referenzabschluss 2016 bis 2020). Reicht der Bewerber mehr als 2 Referenzen ein, so sind die 2 besten Referenzen durch den Bewerber zu kennzeichnen. Sofern keine eindeutige Kennzeichnung der Referenzen erfolgte, werden die von der Vergabestelle am besten bewerteten 2 Referenzen der Eignungsprüfung und Auswahlentscheidung zu Grund gelegt;
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3) Weiteres: ISO 27001 Zertifizierung auf Basis von BSI IT-Grundschutz oder ISO 27001 oder einen Nachweis, wie diese Anforderungen bis zur Pilotierungsabnahme umgesetzt werden; Zertifizierung ISO 9001 Qualitätsmanagement.
Mindeststandards:
Zu 1): mindestens 2 Referenzen (beendet nach 2015); je Referenz mindestens eine Installation/Serverinstallation mit mindestens 500 Usern; mindestens eine Referenz mit Anteil DMS und VBS; mindestens eine Referenz mit mindestens 2 Mandanten je System; Folgende Angaben sind je Referenz erforderlich: es müssen Projektname, Name und Anschrift des Auftraggebers, Ansprechpartner für diese Referenz beim Auftraggeber, Projektzeitraum und Auftragsvolumen genannt sein sowie der Projektgegenstand (mit Leistungsschwerpunkten des Bewerbers) beschrieben werden.
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Zu 2: mindestens 2 Referenzen (beendet nach 2015); je Referenz mindestens eine Installation/Serverinstallation mit mindestens 200 Usern; mindestens eine Referenz mit Anteil DMS und VBS; Anbindung von mindestens einem Fachverfahren. Folgende Angaben sind je Referenz erforderlich: es müssen Projektname, Name und Anschrift des Auftraggebers, Ansprechpartner für diese Referenz beim Auftraggebers, Projektzeitraum, Projektvolumen/-umsatz, eigener Anteil des Bewerbers am Projektvolumen/-umsatz genannt werden sowie der Projektgegenstand (mit Leistungsschwerpunkten des Bewerbers) beschrieben werden. Je Referenz ist die Anbindung unterschiedlicher Fachverfahren in einer separaten Anlage je Referenz zu beschreiben und eindeutig zuzuordnen. Für diese Anlage ist ein maximaler Umfang von 1 DIN A4-Seite je Fachverfahren vorgesehen. Folgende Punkte müssen mindestens genannt bzw. beschrieben werden: Benennung der angebundenen Fachverfahren; Beschreibung der technischen Umsetzung des Datenaustausches. Dabei sind die Eigenschaften und Besonderheiten des Datenaustausches bzw. bei dessen Umsetzungen zu beschreiben (z. B. Gegenstand, Komplexität, Technologie, Architektur, Automatisierungsgrad, Integration/Kopplungsgrad, Synchronität der Kommunikation, Synchronisierung der Daten, Direktionalität der Kommunikation, Authentifizierung, Sicherung des Datentransports, Überwachung); Der Schulungsumfang bei der Einführung der Software muss beschrieben werden. Dazu gehören Angaben zu Art und Umfang der Schulungen, Anzahl unterschiedlicher Teilnehmer, Anzahl der eingesetzten Trainer, Dauer der Schulungsphase, eigener Anteil des Bewerbers an den Schulungsleistungen. Grundsätzlich erforderlich: Eigenerklärung, dass die Leistungskriterien der Leistungsbeschreibung und des Anforderungskataloges zur Kenntnis genommen wurden;
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Eignungskriterien sind:
I) Leistungsfähigkeit:
a) Umsatz gesamt in Euro (Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre);
b) Umsatz DMS/VBS in Euro (Durchschnitt der letzten 3 Geschäftsjahre).
II) Technische und berufliche Leistungsfähigkeit:
II.1) Referenzprojekte – allgemein:
a) Anzahl der Nutzer;
b) Anzahl der Referenzen mit DMS und VBS.
II.2) Referenzprojekte in der öffentlichen Verwaltung:
b) Anzahl der Referenzen mit DMS und VBS;
c) Anzahl Mandanten je System;
d) Projektreferenz: Vergleichbarkeit mit den Leistungen des Projektes eAkte. Die Bewertung der Vergleichbarkeit richtet sich vor allem nach den folgenden Kriterien: Umfang, Dauer, neu/Ablösung/Migration, techn. Rahmenbed., Anpassungen;
e) Anbindung Fachverfahren: Vergleichbarkeit mit den Leistungen des Projektes eAkte. Die Bewertung der Vergleichbarkeit richtet sich vor allem nach den folgenden Kriterien: Komplexität, Architektur, Technologie, Automatisierungsgrad, synchron, uni-/bi-/multi-direktional, Berechtigung.
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III) Punkte: entsprechend dem Erfüllungsgrad werden die Angaben und die Antworten des Bewerbers mit ganzzahligen Punkten bewertet. Die Angaben der Bewerber werden dabei auch vergleichend bewertet;
IV) Kriterienpunktzahl: je Bewertungskriterium wird mittels Multiplikation der Gewichtung mit den erreichten Punkten die jeweilige Kriterienpunktzahl ermittelt.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-04-28 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-05-17 📅

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.deutsche-evergabe.de/dashboards/dashboard_off/1C60E0FF-42F1-4C14-ABDE-C658FD8F1CC7 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Vergabe- und Kontaktstelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch Leinemann & Partner Rechtsanwälte mbB
Postanschrift: Friedrichstraße 185-190
Postort: Berlin
Postleitzahl: 10117
Land: Berlin 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
Für den Teilnahmeantrag ist die Unterlage 420_Teilnahmeantrag_Formblätter_Teilnahmewettbewerb zu verwenden. Des Weiteren erfolgt in der ersten Angebotsphase durch die Bieter, deren Erstangebote nicht aus formalen oder anderen Gründen ausgeschlossen werden, eine Teststellung ihrer Lösung anhand vorgebener Testbögen. Anhand dieser Testbögen und den darin beschriebenen Testfälle werden die Funktionen und die Handhabung der Software durch die Vergabestelle überprüft. Die Testfälle umfassen sowohl Anwendungsszenarien als auch teilweise Leistungs- und Quotenkriterien des Anforderungskataloges. Die Vergabestelle behält sich vor, stichprobenartig einzelne Leistungs- und Quotenkriterien zu Überprüfung der in der Bewertungsmatrix getätigten Angaben zu testen. Das Testkonzept sowie die Testbögen, aus denen sich die Details zur Teststellung ergeben, werden zum Zeitpunkt der Angebotsaufforderung für die Bieter bereitgestellt. Die Bieter werden im Zuge der Angebotsaufforderung über die technischen und organisatorischen Rahmenbedingungen sowie das Zeitfenster der Teststellung informiert. Die Teststellung erfolgt in der IT-Landschaft des Auftraggebers. Im Rahmen der Vorbereitung der Teststellung erfolgt eine Abstimmung zwischen Bieter und dem Dienstleister DVZ GmbH zum Aufbau der Testumgebung.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Mecklenburg-Vorpommern bei dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit
Postanschrift: Johannes-Stelling-Straße 14
Postort: Schwerin
Postleitzahl: 19053
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3855885165 📞
E-Mail: vergabekammer@wm.mv-regierung.de 📧
Fax: +49 3855884855817 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnisnahme rügen;
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung oder der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen;
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3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- oder Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen;
4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Quelle: OJS 2020/S 026-059172 (2020-02-03)
Ergänzende Angaben (2020-02-26)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Programmierung von System- und Anwendersoftware 📦

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-02-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-02-28 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 042-100084
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 026-059172
ABl. S-Ausgabe: 42

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Adresse des Käuferprofils: https://www.deutsche-evergabe.de 🌏
Quelle: OJS 2020/S 042-100084 (2020-02-26)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-05-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-05-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-05-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 098-258150
ABl. S-Ausgabe: 98

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
In der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern wurde in den Jahren 2009 bis 2014 das Dokumentenmanagement- und Vorgangsbearbeitungssystem DOMEA® der Firma OpenText® als Landesstandard eingeführt. Mit der Modernisierung der Verwaltung wird die Führung elektronischer Akten zum Standard. Dieses ist sowohl im E-Government-Gesetz des Bundes als auch im E-Government Gesetz des Landes (Gesetz zur Förderung der elektronischen Verwaltungstätigkeit in Mecklenburg-Vorpommern) vom 25.4.2016 vorgeschrieben. Auf Grund der gesetzlichen Vorgaben ist die Einführung elektronischer Akten für alle (oberste, obere und untere) Landesbehörden Mecklenburg-Vorpommerns umzusetzen. Der Geltungsbereich erstreckt sich auch auf Landesbetriebe mit einer Landesbeteiligung von mehr als 50 %. Das Land MecklenburgVorpommern beabsichtigt in den Behörden der Landesverwaltung die elektronische Akte (E-Akte) bestehend aus Dokumentenmanagementsystem (DMS) und Vorgangsbearbeitungssystem (VBS) einzuführen. Die Gesamtverantwortung für das Projekt übernimmt das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung (EM). Künftiger Betreiber ist der IT-Dienstleister der Landesverwaltung, die Datenverarbeitungszentrum M-V GmbH (DVZ) mit Sitz in Schwerin. Bei den Anforderungen an das Softwareprogramm E-Akte stehen Softwareergonomie und Barrierefreiheit im Vordergrund. Für alle Behörden soll die E-Akte eingeführt werden. Die E-Akte kann später (nach Abschluss der gesamten Einführung) – bei Bedarf – durch die einzelnen Behörden ihren jeweiligen Anforderungen entsprechend angepasst bzw. erweitert werden. Eine Gesamtzahl von 16 000 Nutzern ist vorgesehen. Damit wird die vollständige Landesverwaltung erfasst. Der tatsächliche Lizenzabruf hängt von der Einführungsgeschwindigkeit in der Landesverwaltung ab. Es wird aktuell davon ausgegangen, dass im siebten Vertragsjahr nach der Pilotierung Lizenzen für alle Systeme und die Gesamtanzahl von 16 000 Nutzern abgenommen worden sind. Der tatsächliche jährliche Abruf kann höher oder niedriger ausfallen. Die Gesamtzahl kann während der Vertragslaufzeit um bis zu 15 % unter- oder überschritten werden (Mindest- oder Höchstabrufmenge). Es ist zu berücksichtigen, dass ca. 2 660 Mitarbeiter/innen in den Ministerien und dem Geschäftsbereich der Staatskanzlei seit Jahren mit dem Vorgangsbearbeitungssystem (VBS) DOMEA® arbeiten. Im Flächenland M-V sollen 138 Behörden an 295 Standorten angeschlossen werden. Eine Vielzahl an Fachverfahren (gesamt mehr als 200) werden anzubinden sein. Optional werden Schulungsleistungen zu beauftragen sein.
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Beschreibung der Optionen:
Es bleibt optional vorbehalten, dass nachgelagert während der Vertragslaufzeit weitergehende Schulungsleistungen zur Anwenderschulung im Rollout beauftragt werden, die der Auftragnehmer in seinem Angebot bezeichnet hat.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Schwerin

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): 578 verschiedende Leistungs- und Quotenkriterien (ergeben sich vollständig aus Anforderungskatalog)
Qualitätskriterium (Gewichtung): Max. 200.800 Leistungspunkte
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Teststellung
Qualitätskriterium (Gewichtung): Max. 60.000 Leistungspunkte
Preis (Gewichtung): Erweiterte Richtwertmethode

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-04-27 📅
Name: Fabasoft Deutschland GmbH
Postanschrift: THE SQUAIRE 13, Am Flughafen
Postort: Frankfurt am Main
Postleitzahl: 60549
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6964355150 📞
E-Mail: office@fabasoft.com 📧
Land: Frankfurt am Main, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 1 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Vergabe- und Kontaktstelle: Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern, vertreten durch Leinemann & Partner Rechtsanwälte mbB Postanschrift: Friedrichstraße 185-190

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
E-Mail: vergabekammer@wm.mv-regierung.de 📧
Quelle: OJS 2021/S 098-258150 (2021-05-19)