Einheitliches Zutrittskontroll- und Zeiterfassungssystem

DREWAG NETZ GmbH

Im Rahmen einer Projektmaßnahme wird die Zutrittskontroll- und Zeiterfassungstechnik (ZK- und ZE-Technik) für die Unternehmensgruppe ENSO/DREWAG als eine homogene Gesamtlösung neu ausgeschrieben. Vorliegend werden Leistungen vergeben, um die ZK- und ZE-Technik an 48 Standorten auszutauschen. Durch den Bieter muss eine betriebsfertige Gesamtlösung bestehend aus Hardware und Software angeboten werden. Die zukünftige Lösung muss sich in allen Standorten gleich darstellen und vom Auftraggeber zentral betrieben werden können. Neben der Implementierung der Technik in den Hauptstandorten des Auftraggebers werden weiterhin Wartungsleistungen für den Projektzeitraum von 60 Monaten und eine technisch umfangreiche Schulung des Auftraggebers gefordert.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-09-07. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-08-07.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-08-07 Auftragsbekanntmachung
2020-08-18 Ergänzende Angaben
2020-11-03 Ergänzende Angaben
Auftragsbekanntmachung (2020-08-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Entwicklung von Zeiterfassungs- und Personalverwaltungssoftware
Kurze Beschreibung:
Im Rahmen einer Projektmaßnahme wird die Zutrittskontroll- und Zeiterfassungstechnik (ZK- und ZE-Technik) für die Unternehmensgruppe ENSO/DREWAG als eine homogene Gesamtlösung neu ausgeschrieben. Vorliegend werden Leistungen vergeben, um die ZK- und ZE-Technik an 48 Standorten auszutauschen. Durch den Bieter muss eine betriebsfertige Gesamtlösung bestehend aus Hardware und Software angeboten werden. Die zukünftige Lösung muss sich in allen Standorten gleich darstellen und vom Auftraggeber zentral betrieben werden können. Neben der Implementierung der Technik in den Hauptstandorten des Auftraggebers werden weiterhin Wartungsleistungen für den Projektzeitraum von 60 Monaten und eine technisch umfangreiche Schulung des Auftraggebers gefordert.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Entwicklung von Zeiterfassungs- und Personalverwaltungssoftware 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Zeiterfassungssystem oder Einrichtung zur Arbeitszeiterfassung 📦
Zugangskontrollsystem 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Dresden, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: DREWAG NETZ GmbH
Postanschrift: Rosenstraße 32
Postleitzahl: 01067
Postort: Dresden
Kontakt
Internetadresse: http://www.drewag.de 🌏
E-Mail: therese_dolecek@drewag-netz.de 📧
Telefon: +49 35120585-4634 📞
Fax: +49 35120585-764634 📠
URL der Dokumente: http://www.drewag.de/ava 🌏
URL der Teilnahme: http://www.drewag.de/ava 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-08-07 📅
Einreichungsfrist: 2020-09-07 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-08-12 📅
Datum des Beginns: 2021-02-01 📅
Datum des Endes: 2026-01-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 155-380249
ABl. S-Ausgabe: 155
Zusätzliche Informationen
1. Das Vergabeverfahren wird für alle Leistungen einheitlich als Verhandlungsverfahren gemäß § 119 Abs. 5 GWB i. V. m. § 13 Abs. 1 i. V. m. § 15 SektVO geführt. Es sind zunächst innerhalb der unter Punkt IV.2.2. angegebenen Frist (7.9.2020,10.00 Uhr) Teilnahmeanträge mit den geforderten Erklärungen und Nachweise abzugeben/einzureichen (also noch keine Angebote einzureichen). Der hierfür zu verwendende Bewerbungsbogen ist unter der oben I.3 genannten URL verfügbar. Die unter IV.2.2 genannte Frist gilt für die Einreichung der Teilnahmeanträge. Die für das Verhandlungsverfahren ausgewählten Bewerber werden gesondert zur Angebotsabgabe aufgefordert (vgl. IV.2.3). 2. Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen sowie des Angebotes erfolgt keine Kostenerstattung. 3. Mitglieder von Bewerbergemeinschaften haben grundsätzlich alle Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied abzugeben, mit Ausnahme der Angaben zur Projektleitung. Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden (geforderter Mindeststandard). 4. Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros haben das Ausscheiden aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zur Folge. 5. Die Nichteinhaltung der in der Bekanntmachung oder Ausschreibungsunterlagen geforderten Mindeststandards („Eigenerklärung") führt zur Nichtbeteiligung am Verfahren. 6. Bewerber haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten Bekanntmachung oder Ausschreibungsunterlagen Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den AG unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber mit diesen Einwendungen präkludiert. 7. Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 160 Abs. 3 GWB. Soweit ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammereinzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig. 8. Die Vergabestelle behält sich vor, Rückfragen, die nicht bis spätestens 6 Tage vor Ablauf der Abgabefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten. 9. Hinweis zu Pkt. I.3): Wenn sich die Bewerber ohne Registrierung die erforderlichen Unterlagen kostenfrei herunterladen, erfolgt keine automatische Benachrichtigung über eventuelle Änderungen zur Vergabe. In diesem Fall wird gebeten, regelmäßig eigenständig auf das Einkaufsportal nach neuen Informationen zu schauen. Bei erfolgter Registrierung entfällt Vorgenanntes. 10. Bitte beachten Sie, dass die Leistungsverzeichnisse für das Los 1 + 2 einschl. Anhänge auf Grund erhöhten Sicherheitsbedürfnisses (Kritische Infrastruktur) erst in der Angebotsphase veröffentlicht werden. Voraussetzung dafür ist die mit dem Teilnahmeantrag zu übergebene Geheimhaltungsvereinbarung (siehe auszufüllende Unterlagen). Die für das anschließende Verhandlungsverfahren ausgewählten Bieter werden dann alle erforderlichen Unterlagen mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe erhalten.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Höchstzahl der Lose pro Bieter: 2
Bezeichnung des Loses: Zutrittskontroll- und Zeiterfassungssystem
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Die Ausschreibung fordert ca. 160 St. Zeiterfassungsterminals, 240 St. Zutrittsleser und 140 St. Offline-Schließzylinder.
Bezeichnung des Loses: Zutrittskontrolle für Zone 6
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Für die in den 15 Standorten befindlichen Sicherheitsbereiche muss darüber hinaus die Implementierung autarker Zutrittskontrolltechnik auf Basis der Handvenenerkennung erfolgen. Die Anzahl der Handvenenscanner beträgt ca. 30 Stück.

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Ordnungszahlen gemäß Bewerbungsbogen zum Teilnahmeantrag:
1.2.1. Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 123 GWB (*),
1.2.2. Eigenerklärung zu Ausschlussgründen nach § 124 GWB (*),
1.2.3. Auskunft aus dem Gewerbezentralregister (Die Auskunft darf nicht älter als 6 Monate ab Veröffentlichungsdatum dieser Ausschreibung sein.),
1.2.4. Eigenerklärung zur finanziellen Situation (*),
1.2.5. Nachweis Berufs- oder Handelsregisterauszug,
1.2.6. Angaben zum Sitz des Unternehmens / der Niederlassung, welches für die Realisierung vorgesehen ist (*).
Zu den mit (*) gekennzeichneten Dokumenten ist eine Eigenerklärung möglich.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Ordnungszahlen gemäß Bewerbungsbogen zum Teilnahmeantrag:
1.3.1. Angaben der Umsatzzahlen der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre (bei Bietergemeinschaften: Pflicht zur Angabe des Umsatzes der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre sowohl der Bietergemeinschaft als auch der einzelnen Mitglieder) (*),
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1.3.2. Nachweis Betriebs- und Produkthaftpflichtversicherung.
Zu den mit (*) gekennzeichneten Dokumenten ist eine Eigenerklärung möglich.
Mindeststandards:
Ordnungszahlen gemäß Bewerbungsbogen zum Teilnahmeantrag:
Zu 1.3.1 Der Bewerber muss über eine mindestens 3-jährige Geschäftstätigkeit verfügen und einen Mindestumsatz von 4 Mio. EUR/Jahr vorweisen.
Zu 1.3.2 Deckungssummen Betriebs- und Produkthaftpflichtversicherung für:
— Personen- und Sachschäden:
—— 2 000 000 EUR je Versicherungsfall pauschal;
—— 4 000 000 EUR je Versicherungsjahr pauschal.
— Vermögensschäden:
—— 1 000 000 EUR je Versicherungsfall pauschal;
—— 2 000 000 EUR je Versicherungsjahr pauschal.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Ordnungszahlen gemäß Bewerbungsbogen zum Teilnahmeantrag:
1.4.1. Angabe der Anzahl der aktuellen Mitarbeiter der Niederlassung, die die Leistungen erbringen soll (aufgeteilt nach Mitarbeiter gesamt / technisches Personal (Ingenieur / Techniker) / Support) (*)?
1.4.2. Nachweis und Benennung des Personals für Projektleitung: Der eingesetzte Projektleiter muss über Projektmanagement Erfahrung verfügen. Hierzu sind entsprechende Nachweise und Darstellungen in Form eines Zertifikats oder einer Darstellung zur Erfahrung des Projektleiters von maximal einer A4-Seite beizufügen. (*)?
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1.4.3. Nachweis zur Zertifizierung gemäß DIN EN 27001?
1.4.4. Nachweis von Referenzprojekten: Es sind mindestens 3 im Wert und Umfang vergleichbare Projekte als Referenz nachzuweisen. Dafür sind die Referenzprojekte mit Projektkurzbeschreibung und namentlich benannten Ansprechpartner samt Telefondaten im Bereich der Errichtung dem Angebot beizufügen.
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1.4.5. Nachweis Partnerstatus für Hard- und Software: Nachweis, dass sein Unternehmen in Bezug auf die zum Einsatz kommende Hardware einen Partnerstatus hat.
1.4.6. Nachweis Mitarbeiterzertifizierung für Hard- und Software: Der Bewerber muss mindestens 2 Techniker namentlich mit Nachweis der Firmenzugehörigkeit benennen, der vom Hersteller der Hardware zertifiziert wurde. Für die genannten Mitarbeiter sind das Zertifikat (oder Schulungsnachweis) und ein Beschäftigungsnachweis als Eigenerklärung beizufügen. (*)?
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1.4.7. Nachweis Herstellerautorisierung: Nachweis oder Eigenerklärung des Bewerbers, dass er die Berechtigung des Herstellers hat, die Installation der Hardware durchzuführen. (Herstellerautorisierung ist beizufügen oder anderweitig geeignet nachzuweisen. (*)?
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Zu den mit (*) gekennzeichneten Dokumenten ist eine Eigenerklärung möglich.
Mindeststandards:
Zu 1.4.4
— Die Referenzen müssen innerhalb der letzten 5 Geschäftsjahre abgeschlossen sein.
— Auftragsvolumen je Referenz von mind. 300 000,00 EUR netto.
— Jede Referenz muss den Einsatz von Erfassungshardware für Zeiterfassung und Zutrittskontrolle umfassen (betrifft nur Los 1).
— Jede Referenz muss eine Prozessumgebung mit mind. 1 000 Stammdaten umfassen (betrifft nur Los 1) .
Zu 1.4.5 Mittlerer Partnerstatus.
Liste und kurze Beschreibung der Regeln und Kriterien:
Die Teilnahme erfolgt über den vorgegebenen Bewerbungsbogen (siehe Link unter I.3.), der vollständig ausgefüllt im Original fristgerecht elektronisch einzureichen ist. Voraussetzung für die Wertung der Teilnahmeanträge ist die Vorlage der bestätigten Geheimhaltungsvereinbarung, welche mit den Ausschreibungsunterlagen zur Verfügung gestellt wird. Einreichung per E-Mail, Post oder per Fax ist unzulässig. Gem. § 51 Abs. 2 SektVO hat der AG ein Entschließungsermessen dahingehend, ob und ggf. welche fehlenden Erklärungen und Nachweise, er nachfordert. Der AG bindet sich hinsichtlich dieses Ermessens nicht vorab: Bewerber können nicht darauf vertrauen, dass sie Gelegenheit erhalten, fehlende Erklärungen und Nachweise nachzureichen. Enthalten Bekanntmachung oder Ausschreibungsunterlagen Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den AG unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber.
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Auftragsausführung
Geforderte Kautionen und Garantien: Siehe Ausschreibungsunterlagen
Wichtigste Finanzierungsbedingungen und Zahlungsmodalitäten und/oder Verweis auf die einschlägigen Bestimmungen, die sie regeln: Siehe Ausschreibungsunterlagen
Rechtsform der Gruppe von Wirtschaftsteilnehmern, an die der Auftrag vergeben werden soll:
Rechtsform von Bewerbergemeinschaften (BG): Gesamtschuldnerisch haftend mit bevollmächtigtem Vertreter. Abgabe Erklärung, dass Mitglieder der BG (ARGE) gesamtschuldnerisch haften, auch über Auflösung der ARGE hinaus. BG muss einen bevollmächtigten Vertreter benennen. Für die Erklärung kann das vorgegebene Formblatt verwendet werden, das als Anlage dem Bewerbungsbogen beiliegt. Die Vorlage d. Nachweises hat mit Abgabe der Bewerbung zu erfolgen. AG behält sich vor, ergänzende Unterlagen abzufordern, welche Zulässigkeit der Kooperation in Form einer BG (§ 1 GWB) belegen. Sollte sich im Laufe des Verfahrens eine bestehende BG in ihrer Zusammensetzung verändern oder ein Einzelbewerber Verfahren in einer BG fortsetzen wollen, ist dies nur mit ausdrücklicher schriftlicher Einwilligung des AG zulässig. Diese wird jedenfalls nicht erteilt, wenn durch Veränderung der Wettbewerb wesentlich beeinträchtigt wird oder Veränderung Auswirkungen auf Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit hat.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0025
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 10:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Baueinkauf
Dokumente URL: www.drewag.de/ava 🌏
URL der Teilnahme: www.drewag.de/ava 🌏
URL der Dokumente: www.drewag.de/ava 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1. Das Vergabeverfahren wird für alle Leistungen einheitlich als Verhandlungsverfahren gemäß § 119 Abs. 5 GWB i. V. m. § 13 Abs. 1 i. V. m. § 15 SektVO geführt. Es sind zunächst innerhalb der unter Punkt IV.2.2. angegebenen Frist (7.9.2020,10.00 Uhr) Teilnahmeanträge mit den geforderten Erklärungen und Nachweise abzugeben/einzureichen (also noch keine Angebote einzureichen). Der hierfür zu verwendende Bewerbungsbogen ist unter der oben I.3 genannten URL verfügbar. Die unter IV.2.2 genannte Frist gilt für die Einreichung der Teilnahmeanträge. Die für das Verhandlungsverfahren ausgewählten Bewerber werden gesondert zur Angebotsabgabe aufgefordert (vgl. IV.2.3).
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2. Für die Ausarbeitung der Bewerbungsunterlagen sowie des Angebotes erfolgt keine Kostenerstattung.
3. Mitglieder von Bewerbergemeinschaften haben grundsätzlich alle Erklärungen/Nachweise für jedes Mitglied abzugeben, mit Ausnahme der Angaben zur Projektleitung. Nicht deutschsprachige Nachweise müssen als beglaubigte Übersetzung in Deutsch vorgelegt werden (geforderter Mindeststandard).
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4. Mehrfachbewerbungen sind nicht zulässig. Eine Mehrfachbewerbung ist auch eine Bewerbung unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros. Mehrfachbewerbungen von Mitgliedern einer Bewerbergemeinschaft bzw. unterschiedlicher Niederlassungen eines Büros haben das Ausscheiden aller Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zur Folge.
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5. Die Nichteinhaltung der in der Bekanntmachung oder Ausschreibungsunterlagen geforderten Mindeststandards („Eigenerklärung") führt zur Nichtbeteiligung am Verfahren.
6. Bewerber haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten Bekanntmachung oder Ausschreibungsunterlagen Unklarheiten, Widersprüche oder verstoßen diese nach Auffassung des Bewerbers gegen geltendes Recht, so hat der Bewerber den AG unverzüglich schriftlich darauf hinzuweisen. Erfolgt dies nicht, ist der Bewerber mit diesen Einwendungen präkludiert.
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7. Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 160 Abs. 3 GWB. Soweit ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammereinzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig.
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8. Die Vergabestelle behält sich vor, Rückfragen, die nicht bis spätestens 6 Tage vor Ablauf der Abgabefrist eingegangen sind, nicht zu beantworten.
9. Hinweis zu Pkt. I.3): Wenn sich die Bewerber ohne Registrierung die erforderlichen Unterlagen kostenfrei herunterladen, erfolgt keine automatische Benachrichtigung über eventuelle Änderungen zur Vergabe. In diesem Fall wird gebeten, regelmäßig eigenständig auf das Einkaufsportal nach neuen Informationen zu schauen. Bei erfolgter Registrierung entfällt Vorgenanntes.
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10. Bitte beachten Sie, dass die Leistungsverzeichnisse für das Los 1 + 2 einschl. Anhänge auf Grund erhöhten Sicherheitsbedürfnisses (Kritische Infrastruktur) erst in der Angebotsphase veröffentlicht werden. Voraussetzung dafür ist die mit dem Teilnahmeantrag zu übergebene Geheimhaltungsvereinbarung (siehe auszufüllende Unterlagen). Die für das anschließende Verhandlungsverfahren ausgewählten Bieter werden dann alle erforderlichen Unterlagen mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe erhalten.
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Sachsen
Postanschrift: Braustr. 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3419771040 📞
E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de 📧
Fax: +49 3419771049 📠
Internetadresse: www.lds.sachsen.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Der Auftraggeber weist darauf hin, dass ein Nachprüfungsantrag nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig ist, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2020/S 155-380249 (2020-08-07)
Ergänzende Angaben (2020-08-18)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Softwarepaket für Zeiterfassung und Personalverwaltung 📦

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-08-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-08-21 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 162-395077
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 155-380249
ABl. S-Ausgabe: 162
Quelle: OJS 2020/S 162-395077 (2020-08-18)
Ergänzende Angaben (2020-11-03)
Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-11-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-11-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 217-533653
ABl. S-Ausgabe: 217
Quelle: OJS 2020/S 217-533653 (2020-11-03)