Beschreibung der Beschaffung
Es besteht die Aufgabe, die OP Abteilung insgesamt energetisch zu sanieren und damit verbunden, sämtliche technische Anlagen der Betriebstechnik, der Installation diverser Anlagengruppen, des Brandschutzes entsprechend dem Stand der Technik, sowie den Vorgaben der energetischen Sanierung aus dem Förderprogramm RENplus zu erfüllen.
Diese technische Gesamtsanierung ist verbunden mit einer baulichen Sanierung und gegebenenfalls Anpassung der räumlichen Strukturen an funktionelle Notwendigkeiten, sowie eine gegebenenfalls neu zu schaffende Funktionsstruktur der OP-Abteilung.
Die energetische Sanierung erfolgt unter Betriebsbedingungen angrenzender Funktionsstellen. Während der bisherigen Baumaßnahmen sind angrenzende Bereiche der OP-Abteilung, wie zum Beispiel der Aufwachraum bereits saniert worden.
Grundsätzlich werden die 3 vorhandenen OP-Säle beibehalten und möglicherweise durch einen vierten OP im gleichen Geschoss ergänzt.
Während der Bauausführung wird die eigentliche OP-Funktion ausgelagert und temporär durch ein anzumietendes Modulgebäude gewährleistet. Es werden dazu zusätzliche Umbauarbeiten von circa 300 m Grundfläche innerhalb des Bestandsgebäudes notwendig, um eine Zuwegung der Logistikprozesse aus dem Bestandsgebäude in das Modulgebäude zu schaffen.
Voraussetzung eines Planungsbeginn ist eine gründliche Bestandsaufnahme der vorhandenen räumlichen Strukturen und Maße, sowie von Installationen, welche für angrenzende Bereiche den vorhandenen OP-Bereich tangieren. In der Leistungsphase 1 und 2 sind Varianten einer funktionellen Umstrukturierung zu entwickeln und ihre Umsetzbarkeit mit dem Nutzer abzustimmen.
Die Bearbeitung der Vorplanungsunterlage erfolgt im Sinn der Beantragung von Fördermitteln aus dem Programm der energetischen Sanierung.
Eine Leistungsausführung des Generalplaners erfolgt stufenweise, wie an anderer Stelle beschrieben. Für eine stufenweise Fortführung des Projektes sind jeweils die beschriebenen Voraussetzungen notwendig.
Die Planung aller Gebäudeteile und Anlagen erfolgt mit Hinweis auf die Erfüllung der Grundleistung nach HOAI, sowie allen Regelungen der Anwendung von festgesetzter Ausschreibungs- und Vergabeverfahren.
Als Aufgabe während der Bauausführung wird eine örtliche, persönliche Präsenz eines fachkundigen, erfahrenen und kompetenten Bauleiters mit Abschluss als Diplom, Ingenieur oder Master vorausgesetzt. Eine Bauüberwachung muss täglich erfolgen, um die komplizierten Bauabläufe im Zusammenwirken mit dem Krankenhaus zu organisieren.
In besonderen Fällen der Notwendigkeit einer örtlichen Präsenz ist eine Reaktionszeit von maximal 2 Stunden bis zum Erscheinen eines entscheidungsberechtigten Mitarbeiters des Auftragnehmers vorausgesetzt.
Mit der Bewerbung werden diese Bedingungen anerkannt.
Hierfür sind Generalplanerleistungen sowohl für die Objektplanung Gebäude als auch Tragwerkplanung, HLS-Planung und ELT-Planung für die Leistungsphasen 1-2 und die Einreichung eines Fördermittelantrages für das RENplus-Programm bis zum 14.12.2020 zu erbringen.
Eine Weiterbeauftragung der weiteren leistungsphasen ist nur optional bestellt und von den Förder- und Finanzierungsvoraussetzungen abhängig.
Ein Anspruch des AN auf weitere Erbringungen der nachfolgenden Leistungsphasen besteht nicht.
Es bestehen ebenso keine Schadenersatzansprüche für Abbruch nach der LP 2.