Entsäuerung von Archivgut 2021 f

Land Hessen, vertreten durch das Hessische Competence Center – Zentrale Beschaffung

Entsäuerung von schriftlichem Kulturgut für das Hessische Landesarchiv 2021 f.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-08-11. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-07-08.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-07-08 Auftragsbekanntmachung
2020-09-01 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-07-08)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Konservierung von Exponaten
Referenznummer: VG-0437-2020-0220
Kurze Beschreibung: Entsäuerung von schriftlichem Kulturgut für das Hessische Landesarchiv 2021 f.
Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Konservierung von Exponaten 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Konservierung von Exponaten 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Hessen 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Offenes Verfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Niedrigster Preis

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land Hessen, vertreten durch das Hessische Competence Center – Zentrale Beschaffung
Postanschrift: Rheingaustraße 186
Postleitzahl: 65203
Postort: Wiesbaden
Kontakt
Internetadresse: https://vergabe.hessen.de 🌏
E-Mail: beschaffung@hcc.hessen.de 📧
Telefon: +49 611 / 6939-0 📞
Fax: +49 611/6939-400 📠
URL der Dokumente: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-17282e28267-181b408dfe922f6d 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabe.hessen.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-07-08 📅
Einreichungsfrist: 2020-08-11 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-07-10 📅
Datum des Beginns: 2021-01-01 📅
Datum des Endes: 2022-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 132-324017
ABl. S-Ausgabe: 132
Zusätzliche Informationen
Die Erfüllung des Auftragsvolumens zu Los 1 steht unter dem Vorbehalt bereiter Haushalts- und Fördermittel. Die maximalen Haushalts- und Fördermittel betragen insgesamt (für alle 3 Lose) pro Jahr ca. 400 000 EUR netto und stehen den Losen je nach zu leistendem Auftragsvolumen mit entsprechenden Abweichungen zur Verfügung.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Höchstzahl der Lose, die an einen Bieter vergeben werden: 3
Bezeichnung des Loses: Entsäuerung von Archivgut Hessisches Hauptstaatsarchiv Wiesbaden
Losnummer: 1
Kurze Beschreibung:
Die auszuführende Leistung des Loses 1 umfasst die Entsäuerung mit einem nach DIN 32701 validierten Verfahren von bis zu 78,22 Tonnen Gewicht Archivgut vorwiegend aus dem Zeitraum 1920 bis 1990 mit begleitenden logistischen Leistungen.
Das Verfahren muss folgende Grundvoraussetzungen erfüllen:
— Angebotene Verfahren müssen nach der DIN 32701 unter Verwendung eines darin definierten Testpapiers validiert sein, d. h. der Dienstleister muss eine gültige Verfahrenskontrolle gemäß DIN 32701 nachweisen;
— Angebotene Verfahren müssen die im unbehandelten Papier vorliegenden Säuren neutralisieren und eine alkalische Reserve gemäß DIN 32701 in das Papier einbringen. Die Entsäuerung, sowie das Einbringen der alkalischen Reserve muss gleichmäßig in der gesamten Papiermatrix stattfinden;
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— Die in den angebotenen Verfahren eingesetzten Prozesschemikalien dürfen das Kulturgut, d. h. seine Bindungen, Einbände (mit allen Prägungen, Signaturschildern, Barcodeetiketten), Beschreib- und Schreibstoffe nicht schädigen;
— Der Auftragnehmer schützt vor der Behandlung des Archivgutes diejenigen Teile der Überlieferung in angemessener Weise, bei denen besondere Nebenwirkungen zu erwarten sind, etwa Fotos oder Objekte mit empfindlichen Kopiertechniken. Objekte, die aus Sicht des Auftragnehmers nicht in den Verfahrensprozess eingegliedert werden sollten, sind vom Auftragnehmer zu benennen und nach Absprache mit dem Auftraggeber aus dem Bearbeitungsprozess herauszunehmen. Durch geeignete Maßnahmen ist sicherzustellen, dass entnommene Teile anschließend seitens des Dienstleisters auch an der richtigen Stelle wieder eingefügt werden;
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— Zugelassen werden ausschließlich Flüssigphasenverfahren, die als Lösungsmittelverfahren oder als Suspensions-/Dispersionsverfahren arbeiten. Trockenverfahren sind nicht zugelassen.
Im Los 1 sind folgende Bestände zu entsäuern:
— 518 Entschädigungsbehörde Wiesbaden, 2. Charge (ca. 500 lfd. m, ca. 17,2 T, Entsäuerung geplant für 2021);
— 518 Entschädigungsbehörde Wiesbaden, 3. Charge (ca. 500 lfd. m, ca. 17,2 T, Entsäuerung geplant für 2022);
— 518 Entschädigungsbehörde Wiesbaden, 4. Charge (ca. 350 lfd. m, ca. 12,04 T, Entsäuerung geplant für 2023);
— 484 Gausippenamt Hessen-Nassau (ca. 11,4 lfd. m, ca. 0,39 T, Entsäuerung geplant für 2021);
— 409/3 Gerichtsgefängnis Frankfurt/Main (ca. 38 lfd. m, ca. 1,31 T, Entsäuerung geplant für 2023);
— 409/4 Strafgefängnis FFM-Preungesheim (ca. 56 lfd. m, ca. 1,93 T, Entsäuerung geplant für 2023);
— 409/5 Frauenjugendgefängnis FFM-Preungesheim (ca. 17 lfd. m, ca. 0,58 T, Entsäuerung geplant für 2023);
— 409/6 Gerichtsgefängnis FFM-Höchst (ca. 1,5 lfd. m, ca. 0,05 T, Entsäuerung geplant für 2023);
— 2092 Stiftung IG-Farben (ca. 800 lfd. m, ca. 27,52 T, Entsäuerung geplant für 2024).
Die Zuordnung der Bestände zu den einzelnen Jahren dient der Orientierung und steht unter dem Vorbehalt der Anpassung und Veränderung.
Für die Berechnung der vorgenannten Gesamtmengen (ca-Gewichtsangaben) wird mit einem Durchschnittsgewicht Archivgut (ohne Schachtel) von 4,3 kg pro Schachtelinhalt ausgegangen. Einzelne Bestände können hiervon abweichen.
Die Akten sind überwiegend gebunden bzw. geheftet (selten: Lose-Blatt-Form). Es handelt sich um Kulturgut mit intrinsischem Wert; d. h. vorhandene Bindungen und die Gesamtformierung der Akten müssen grundsätzlich erhalten bleiben. Verfahren, die für die Entsäuerung ein Ausbinden oder auch auflösen der Bindung des Archivguts erfordern, kommen aus diesem Grund nicht infrage. Das zu behandelnde Archivgut ist kartoniert und signiert. Die Bestände weisen einen alterstypischen Grad von Verschmutzung, sowie durchschnittliche mechanische Schäden auf.
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Beschreibung der Verlängerungen:
Es besteht die Option zur Verlängerung der vorgenannten Laufzeit bis zum 30.11.2023 und gegebenenfalls erneut bis zum 30.11.2024. Die Option zur Verlängerung hat ausschließlich der Auftraggeber. Der Auftraggeber verpflichtet sich, bis zum 28.2.2023 und gegebenenfalls erneut bis zum 29.2.2024 verbindlich schriftlich zu erklären, ob er von der jeweiligen Option Gebrauch macht.
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Beschreibung der Optionen:
Es besteht die Option zur Verlängerung der vorgenannten Laufzeit bis zum 30.11.2023 und gegebenenfalls erneut bis zum 30.11.2024. Die Option zur Verlängerung hat ausschließlich der Auftraggeber. Der Auftraggeber verpflichtet sich, bis zum 28.2.2023 und gegebenenfalls erneut bis zum 29.2.2024 verbindlich schriftlich zu erklären, ob er von der jeweiligen Option Gebrauch macht.
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Zusätzliche Informationen:
Die Erfüllung des Auftragsvolumens zu Los 1 steht unter dem Vorbehalt bereiter Haushalts- und Fördermittel. Die maximalen Haushalts- und Fördermittel betragen insgesamt (für alle 3 Lose) pro Jahr ca. 400 000 EUR netto und stehen den Losen je nach zu leistendem Auftragsvolumen mit entsprechenden Abweichungen zur Verfügung.
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Bezeichnung des Loses: Entsäuerung von Archivgut Hessisches Staatsarchiv Darmstadt
Losnummer: 2
Kurze Beschreibung:
Die auszuführende Leistung des Loses 2 umfasst die Entsäuerung mit einem nach DIN 32701 validierten Verfahren von bis zu 54,87 Tonnen Gewicht Archivgut vorwiegend aus dem Zeitraum 1920 bis 1990 mit begleitenden logistischen Leistungen.
Im Los 2 sind folgende Bestände zu entsäuern:
— Beständegruppe G 15: Kreis- und Landratsämter, 1. Charge (ca. 376 lfd. m, ca. 12,93 T, Entsäuerung geplant für 2021);
— Beständegruppe G 15: Kreis- und Landratsämter, 2. Charge (ca. 441 lfd. m, ca. 15,17 T, Entsäuerung geplant für 2022);
— Beständegruppe G 15: Kreis- und Landratsämter, 3. Charge (ca. 370 lfd. m, ca. 12,73 T, Entsäuerung geplant für 2023);
— G 30 Strafanstalt Butzbach (ca. 20 lfd. m, ca. 0,69 T, Entsäuerung geplant für 2023);
— G 30 Strafanstalt Rodgau (ca. 4 lfd. m, ca. 0,14 T, Entsäuerung geplant für 2023);
— H 13 StA Gießen (ca. 190 lfd. m, ca. 6,54 T, Entsäuerung geplant für 2024);
— H 12 Landgericht Darmstadt (ca. 194 lfd. m, ca. 6,67 T, Entsäuerung geplant für 2024).
Zusätzliche Informationen:
Die Erfüllung des Auftragsvolumens zu Los 2 steht unter dem Vorbehalt bereiter Haushalts- und Fördermittel. Die maximalen Haushalts- und Fördermittel betragen insgesamt (für alle 3 Lose) pro Jahr ca. 400 000 EUR netto und stehen den Losen je nach zu leistendem Auftragsvolumen mit entsprechenden Abweichungen zur Verfügung.
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Bezeichnung des Loses: Entsäuerung von Archivgut Hessisches Staatsarchiv Marburg
Losnummer: 3
Kurze Beschreibung:
Die auszuführende Leistung des Loses 3 umfasst die Entsäuerung mit einem nach DIN 32701 validierten Verfahren von bis zu 67,38 Tonnen Gewicht Archivgut vorwiegend aus dem Zeitraum 1920 bis 1990 mit begleitenden logistischen Leistungen.
Im Los 3 sind folgende Bestände zu entsäuern:
— 166 Preuß. Regierung Kassel Abt. II (ca. 210 lfd. m, ca. 9,03 T, Entsäuerung geplant für 2021);
— 167 Preuß. Regierung Kassel Abt. III (ca. 48 lfd. m, ca. 2,06 T, Entsäuerung geplant für 2021);
— 168 Preuß. Regierung Kassel Abt. III (ca. 79 lfd. m, ca. 3,40 T, Entsäuerung geplant für 2021);
— 169 Preuß. Regierung Kassel Abt. III (ca. 87 lfd. m, ca. 3,74 T, Entsäuerung geplant für 2021);
— 327/1 NSDAP und Massenorganisationen (ca. 12 lfd. m, ca. 0,52 T, Entsäuerung geplant für 2023);
— 251 Gerichtsgefängnis Kassel (ca. 4 lfd. m, ca. 0,17 T, Entsäuerung geplant für 2023);
— 251 Strafvollzugsbehörde Marburg (ca. 3 lfd. m, ca. 0,13 T, Entsäuerung geplant für 2023);
— 251 Strafvollzugsbehörde Ziegenhain (ca. 25 lfd. m, ca. 1,08 T, Entsäuerung geplant für 2023);
— Beständegruppe 180: Landratsämter, Charge 1 (ca. 17 lfd. m, ca. 0,73 T, Entsäuerung geplant für 2021);
— Beständegruppe 180: Landratsämter, Charge 2 (ca. 481 lfd. m, ca. 20,71 T, Entsäuerung geplant für 2022);
— Beständegruppe 180: Landratsämter, Charge 3 (ca. 391 lfd. m, ca. 16,81 T, Entsäuerung geplant für 2023);
— Beständegruppe 180: Landratsämter, Charge 4 (ca. 209 lfd. m, ca. 9,00 T, Entsäuerung geplant für 2024).
Zusätzliche Informationen:
Die Erfüllung des Auftragsvolumens zu Los 3 steht unter dem Vorbehalt bereiter Haushalts- und Fördermittel. Die maximalen Haushalts- und Fördermittel betragen insgesamt (für alle 3 Lose) pro Jahr ca. 400 000 EUR netto und stehen den Losen je nach zu leistendem Auftragsvolumen mit entsprechenden Abweichungen zur Verfügung.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
— Abholung/ Rücktransport des Archivgutes im/zum Hessischen Hauptstaatsarchiv Wiesbaden, Mosbacher Str. 55, 65187 Wiesbaden;
— Entsäuerung in den Räumlichkeiten des Auftragnehmers.
— Abholung/ Rücktransport des Archivgutes im/zum Hessischen Staatsarchiv
Darmstadt, Karolinenplatz 3, 64289 Darmstadt;
Marburg, Friedrichsplatz 15, 35037 Marburg;

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
— Erklärung betr. „Ausschluss wegen schwerer Verfehlungen“ (Erklärung Vergabesperre). Bei geplantem Einsatz von Unterauftragnehmern ist diese durch den Bieter zusätzlich von jedem Unterauftragnehmer einzureichen; bei Bietergemeinschaften ist diese von jedem Mitglied der Bietergemeinschaft anzugeben.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Der Bieter hat mit dem Angebot einen Nachweis über eine bestehende Berufs- bzw. Betriebshaftpflichtversicherung über einen Wert von 500 EUR pro Archivschachtel Behandlungsgut je Bearbeitungscharge gegen Verlust und Beschädigung der Behandlungsobjekte beim Transport und in den Betriebsräumen des Auftragnehmers vorzulegen.
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Die Versicherung muss jeweils eine Bearbeitungscharge (die Anzahl der Schachteln wird hierbei vom Auftragnehmer bestimmt) abdecken; als Bearbeitungscharge gilt die Menge der Schachteln, die sich gleichzeitig in der Verfügung des Auftragsnehmers befinden, beginnend von der Abholung bis zum Rücktransport.
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Zur Orientierung folgt die Anzahl der Archivschachteln pro Los pro Jahr nach der-zeitigem Planungsstand:
—— für Los 1 ca. 18 191 Archivschachteln insgesamt:
— davon in 2021 ca. 4 091 Archivschachteln;
— davon in 2022 ca. 4 000 Archivschachteln;
— davon in 2023 ca. 3 700 Archivschachteln;
— davon in 2024 ca. 6 400 Archivschachteln.
—— für Los 2 ca. 12 762 Archivschachteln insgesamt:
— davon in 2021 ca. 3 007 Archivschachteln;
— davon in 2022 ca. 3 528 Archivschachteln;
— davon in 2023 ca. 3 154 Archivschachteln;
— davon in 2024 ca. 3 073 Archivschachteln.
—— für Los 3 ca. 15 673 Archivschachteln insgesamt:
— davon in 2021 ca. 4 410 Archivschachteln;
— davon in 2022 ca. 4 817 Archivschachteln;
— davon in 2023 ca. 4 352 Archivschachteln;
— davon in 2024 ca. 2 094 Archivschachteln.
Bietet ein Bieter für 2 oder mehr Lose an, muss die Versicherung ebenfalls die Menge an Archivschachteln abdecken, die sich als eine Bearbeitungscharge (die Anzahl der Schachteln wird hierbei vom Auftragnehmer bestimmt) gleichzeitig in der Verfügung des Auftragsnehmers befindet, beginnend von der Abholung bis zum Rücktransport.
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Soweit eine entsprechende Versicherung noch nicht vorliegt, ist eine vom Bieter zu erstellende Eigenerklärung einzureichen, dass im Falle einer Zuschlagserteilung eine Versicherung in entsprechender Höhe abgeschlossen wird.
Bei Bietergemeinschaften ist dies in der Gesamtheit nachzuweisen.
Der Bieter verpflichtet sich mit Angebotsabgabe, die Bearbeitungscharge (das Archivgut, welches sich zeitgleich in der Verfügung des Auftragnehmers, d. h. in den Räumen bzw. im Hin-/Rücktransport befindet) nur so groß zu halten, wie es seiner Versicherungssumme entspricht.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
— Referenzen: eine Liste mit geeigneten Referenzen über die in den letzten 3 Jahren erbrachten wesentlichen Leistungen mit folgenden Angaben: Art der Leistung, Umfang (Mengen in kg), Empfänger (öffentliche und/oder private Empfänger) der Leistung, Ansprechpartner (Telefon, E-Mail-Adresse), Erbringungszeitpunkt, Wert (Jahressumme).
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Referenzen sind dann geeignet, wenn diese in Art (Entsäuerung von Archivgut mit Hilfe von Lösungsmittel- oder Suspensions-/Dispersionsverfahren) und Umfang dem hier zu vergebenden Auftrag entsprechen.
Bietet ein Bieter für 2 Lose an, sind Referenzen dann geeignet, wenn diese die Entsäuerung von ca. 33 Tonnen Archivgut pro Jahr nachweisen.
Wird sich auf alle 3 Lose beworben, sind Referenzen dann geeignet, wenn diese die Entsäuerung von ca. 50 Tonnen Archivgut pro Jahr nachweisen.
Die obenstehenden Angaben können auch ohne Verwendung des den Vergabeunterlagen beiliegenden Vordrucks auf einer eigenen Angabe des Bieters gemacht werden.
— Nachweis einer aktuellen Verfahrenskontrolle mit den in der DIN 32701 vorgegebenen Mustern;
— Verfahrensbeschreibung.
Der Bieter hat mit dem Angebot eine Beschreibung des Verfahrens einzureichen, welches er zur Entsäuerung des Archivguts einzusetzen beabsichtigt. Zugelassen werden ausschließlich Flüssigphasenverfahren, die als Lösungsmittelverfahren oder als Suspensions-/Dispersionsverfahren arbeiten. Trockenverfahren sind nicht zugelassen.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 06:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-09-25 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2020-08-11 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 06:00
Zusätzliche Informationen: Entfällt

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://vergabe.hessen.de/NetServer/TenderingProcedureDetails?function=_Details&TenderOID=54321-Tender-17282e28267-181b408dfe922f6d 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Dem Angebot sind neben den in den Ziffern III.1.1), III.1.2) und III.1.3) verlangten Nachweisen/ Erklärungen die Verpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt (bei Bietergemeinschaften von jedem Mitglied) sowie die Erklärung Unternehmensdaten beizulegen. Bei geplantem Einsatz von Nachunternehmern ist zusätzlich der Vordruck 235 (Verzeichnis der Leistungen anderer Unternehmen) mit dem Anbgebot vorzulegen.
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Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform des Landes Hessen (http://www.vergabe.hessen.de) zur Verfügung gestellt.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Landes Hessen beim Regierungspräsidium Darmstadt
Postanschrift: Wilhelminenstraße 1-3
Postort: Darmstadt
Postleitzahl: 64283
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 6151/126603 📞
Fax: +49 6151/125816 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Auf die Rügepflichten gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nrn. 1 bis 4 GWB wird ausdrücklich hingewiesen, insbesondere auf die Frist des § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB. Danach ist ein Antrag auf Nachprüfung unzulässig, soweit nach Eingang der Mitteilung der Vergabestelle, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, mehr als 15 Kalendertage vergangen sind.
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Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: HCC – Hessisches Competence Center für Neue Verwaltungssteuerung, – Zentrale Beschaffung
Postanschrift: Rheingaustr. 186
Postort: Wiesbaden
Postleitzahl: 65203
Telefon: +49 611 / 6939-0 📞
E-Mail: beschaffung@hcc.hessen.de 📧
Fax: +49 611/6939-400 📠
Internetadresse: https://vergabe.hessen.de 🌏
Quelle: OJS 2020/S 132-324017 (2020-07-08)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-09-01)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-09-01 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-09-04 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 172-416017
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 132-324017
ABl. S-Ausgabe: 172

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die auszuführende Leistung des Loses 1 umfasst die Entsäuerung mit einem nach DIN 32701 validierten Verfahren von bis zu 78,22 Tonnen Gewicht Archivgut vorwiegend aus dem Zeitraum 1920 bis 1990 mit begleitenden logistischen Leistungen. Das Verfahren muss folgende Grundvoraussetzungen erfüllen:
Mehr anzeigen
— Zugelassen werden ausschließlich Flüssigphasenverfahren, die als Lösungsmittelverfahren oder als Suspensions-/Dispersionsverfahren arbeiten.
Trockenverfahren sind nicht zugelassen. Im Los 1 sind folgende Bestände zu entsäuern:
Die Zuordnung der Bestände zu den einzelnen Jahren dient der Orientierung und steht unter dem Vorbehalt der Anpassung und Veränderung. Für die Berechnung der vorgenannten Gesamtmengen (ca-Gewichtsangaben) wird mit einem Durchschnittsgewicht Archivgut (ohne Schachtel) von 4,3 kg pro Schachtelinhalt ausgegangen. Einzelne Bestände können hiervon abweichen. Die Akten sind überwiegend gebunden bzw. geheftet (selten: Lose-Blatt-Form). Es handelt sich um Kulturgut mit intrinsischem Wert; d. h. vorhandene Bindungen und die Gesamtformierung der Akten müssen grundsätzlich erhalten bleiben. Verfahren, die für die Entsäuerung ein Ausbinden oder auch auflösen der Bindung des Archivguts erfordern, kommen aus diesem Grund nicht infrage. Das zu behandelnde Archivgut ist kartoniert und signiert. Die Bestände weisen einen alterstypischen Grad von Verschmutzung, sowie durchschnittliche mechanische Schäden auf.
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Die auszuführende Leistung des Loses 2 umfasst die Entsäuerung mit einem nach DIN 32701 validierten Verfahren von bis zu 54,87 Tonnen Gewicht Archivgut vorwiegend aus dem Zeitraum 1920 bis 1990 mit begleitenden logistischen Leistungen. Das Verfahren muss folgende Grundvoraussetzungen erfüllen:
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— Angebotene Verfahren müssen nach der DIN 32701 unter Verwendung eines darin definierten Testpapiers validiert sein, d. h. der Dienstleister muss eine gültige Verfahrenskontrolle gemäß DIN 32701 nachweisen.
Trockenverfahren sind nicht zugelassen. Im Los 2 sind folgende Bestände zu entsäuern:

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-09-01 📅
Name: ZFb Zentrum für Bucherhaltung GmbH
Postanschrift: Bücherstraße 1
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04347
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: ausschreibung@zfb.com 📧
Land: Leipzig, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
3
Quelle: OJS 2020/S 172-416017 (2020-09-01)