Erneuerung des zentralen Videomanagementsystems

moBiel GmbH

Die moBiel GmbH beabsichtigt, im Rahmen des Projektes „Erneuerung der Videoüberwachung“ die Erneuerung des zentralen Videomanagementsystems einschließlich der Bedienplätze und der Ausweitung der Videoüberwachung auf den Bahnhöfen und Betriebshöfen sowie auf dem Gelände der Stadtwerke Bielefeld GmbH durch den Austausch analoger Kameratechnik durch Netzwerkkameras einschließlich der Installation zusätzlicher Kamerastandorte durchzuführen.
Es sei darauf hingewiesen, dass es sich bei dem hier bekannt gemachten Projekt um die Erneuerung „kritischer Infrastruktur“ im gesetzlichen Sinne handelt. Die Übergabe der Ausschreibungsunterlagen ist deshalb von der unbedingten und vorbehaltlosen Unterzeichnung und Abgabe der vom Auftraggeber beigestellten Vertraulichkeitsvereinbarung abhängig.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-11-23. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-10-22.

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-10-22 Auftragsbekanntmachung
Auftragsbekanntmachung (2020-10-22)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Video-Überwachungssystem
Kurze Beschreibung:
Die moBiel GmbH beabsichtigt, im Rahmen des Projektes „Erneuerung der Videoüberwachung“ die Erneuerung des zentralen Videomanagementsystems einschließlich der Bedienplätze und der Ausweitung der Videoüberwachung auf den Bahnhöfen und Betriebshöfen sowie auf dem Gelände der Stadtwerke Bielefeld GmbH durch den Austausch analoger Kameratechnik durch Netzwerkkameras einschließlich der Installation zusätzlicher Kamerastandorte durchzuführen. Es sei darauf hingewiesen, dass es sich bei dem hier bekannt gemachten Projekt um die Erneuerung „kritischer Infrastruktur“ im gesetzlichen Sinne handelt. Die Übergabe der Ausschreibungsunterlagen ist deshalb von der unbedingten und vorbehaltlosen Unterzeichnung und Abgabe der vom Auftraggeber beigestellten Vertraulichkeitsvereinbarung abhängig.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Lieferungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Video-Überwachungssystem 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Sicherheitskameras 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Bielefeld, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Versorgungsunternehmen
Name des öffentlichen Auftraggebers: moBiel GmbH
Postanschrift: Otto-Brenner-Str. 242
Postleitzahl: 33604
Postort: Bielefeld
Kontakt
Internetadresse: http://www.mobiel.de 🌏
E-Mail: corinna.rodach@stadtwerke-bielefeld.de 📧
Telefon: +49 521 / 51-7619 📞
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E48257772 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E48257772 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-10-22 📅
Einreichungsfrist: 2020-11-23 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-10-27 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 209-511479
ABl. S-Ausgabe: 209
Zusätzliche Informationen
Bewerberfragen können ausschließlich über das Vergabeportal an die Vergabestelle gerichtet werden. Fragen, die die Vergabestelle bis zum 5.11.2020 erreichen, werden von der Vergabestelle bis zum 12.11.2020 über das Vergabeportal beantwortet. Bei einer hinreichenden Anzahl geeigneter Bewerber werden höchstens 5 Bewerber am weiteren Vergabeverfahren beteiligt und zur Abgabe eines Angebots aufgefordert. Die Bewerberauswahl erfolgt im Rahmen einer Bewertung anhand der nach Ziffer III.1) vorzulegenden Angaben und Unterlagen. Für alle in den Teilnahmebedingungen unter III.1.3 (technische Leistungsfähigkeit) genannten Kriterien werden Punkte vergeben (Details siehe Dokument „Bewertungsmatrix-Teilnahmeantrag-1.1.xlsx“). Aus den sich ergebenen Punktzahlen wird eine Gesamtpunktzahl ermittelt. Die geeigneten Bewerber mit den höchsten Gesamtpunktzahlen (maximal 5 Bewerber) werden für eine weitere Beteiligung am Ausschreibungsverfahren ausgewählt und zur Abgabe eines Angebotes ausgefordert. Nach Vorliegen der Angebote erfolgt die Auswahl der Bieter für das Verhandlungsverfahren aufgrund einer Bewertung anhand mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe mitgeteilten Zuschlags- bzw. Bewertungskriterien. Es bleibt vorbehalten, das Verhandlungsverfahren in verschiedenen aufeinanderfolgenden Phasen durchzuführen und dabei die Zahl der Angebote, über die verhandelt wird, anhand der vorgegebenen Zuschlagskriterien zu verringern (weitere, ggf. sukzessive Abschichtung).
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die moBiel GmbH beabsichtigt, im Rahmen des Projektes „Erneuerung der Videoüberwachung“ die Erneuerung des zentralen Videomanagementsystems einschließlich der Bedienplätze und der Ausweitung der Videoüberwachung auf den Bahnhöfen und Betriebshöfen sowie auf dem Gelände der Stadtwerke Bielefeld GmbH durch den Austausch analoger Kameratechnik durch Netzwerkkameras einschließlich der Installation zusätzlicher Kamerastandorte durchzuführen.
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Es sei darauf hingewiesen, dass es sich bei dem hier bekannt gemachten Projekt um die Erneuerung „kritischer Infrastruktur“ im gesetzlichen Sinne handelt. Die Übergabe der Ausschreibungsunterlagen ist deshalb von der unbedingten und vorbehaltlosen Unterzeichnung und Abgabe der vom Auftraggeber beigestellten Vertraulichkeitsvereinbarung abhängig.
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Geschätzter Gesamtwert: 1 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Der Auftraggeber betreibt derzeit 2 voneinander unabhängige Videoüberwachungssysteme: Ein veraltetes analoges und ein kleineres digitales Videosystem, die beide durch ein neues einheitliches, digitales Videosystem unter Migrationsgesichtspunkten ersetzt werden sollten.
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Im Projekt „Erneuerung der Videoüberwachung“ sind beide bestehenden Videoüberwachungssysteme einschließlich der Bedienplätze in der Betriebsleitstelle und den Sachgebieten zu vereinheitlichen und zu erweitern. Die analoge Kameraausstattung ist im Rahmen des Projektes durch digitale Technik zu ersetzen und um weitere Kamerastandorte zu erweitern.
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Die Kameraausstattung erstreckt sich über 3 Betriebshöfe, 7 unterirdische Haltestellen und 8 oberirdische Haltestellen und Tunnelanlagen mit insgesamt ca. 230 Kameras, wovon 170 ersetzt sind, bzw. neu hinzukommen. Das Projekt ist unter Beistellung eines IP-Netzwerkes und der gesamten IT-Hardware und Virtualisierungsumgebung zu realisieren.
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Die Fernverkabelung wird durch den AG für neu zu installierende Kameras von den Technikräumen bis nahe des Kameraanschlusses in CAT-Qualität bauseits gestellt. Zu bestehenden Kamerastandorten sind durch den AN vorhandene 2-Draht Leitungen durch geeignete Medienkonverter für den Einsatz von Netzwerkkameras zu ertüchtigen.
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Zu sich in Planung befindlichen Drittsystemen, u.a. einem Perimeterschutzsystem und einem Notrufsystem sind geeignete Schnittstellen zu implementieren. Die Drittsysteme werden spätestens mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe detaillierter beschrieben.
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Im Rahmen einer Vorplanungsphase wurde mit Hilfe eines 3D-Videoplanungstools eine weitestgehend flächendeckende Kameraplanung unterschiedlicher Kameramodelle erstellt. Im Ergebnis wurden die einzelnen Kamerastandorte inkl. Bildwinkel und Blickrichtung in einem Lageplan dokumentiert. Eine Fotodokumentation der bisherigen Kamerastandorte ergänzt die Lagepläne. In einer sog. Kameraliste sind die Mengengerüste mit vielen zusätzlichen Angaben festgehalten.
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Der Umbau hat im Bestand unter Migrationsgesichtspunkten und Aufrechterhaltung der Leitstellenbetriebe zu erfolgen.
Die Ausführungsfrist beträgt voraussichtlich 18 Monate.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 1 EUR 💰
Dauer: 54 Monate
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Bielefeld

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
a) Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachfolgend sowie unter Ziff. III.1.1.-III.1.3. geforderten Angaben/Unterlagen vorzulegen. Bei Bewerbergemeinschaften gilt dies für jedes einzelne Mitglied der Bewerbergemeinschaft.
b) Bewerbergemeinschaften haben eine von allen Mitgliedern unterzeichnete Erklärung vorzulegen,
— In der alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft aufgeführt sind;
— In der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird;
— In der der für die Durchführung des Vertrages und die rechtsverbindliche Vertretung aller Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber bevollmächtigte Vertreter benannt wird;
— In der die gesamtschuldnerische Haftung aller Mitglieder bestätigt wird.
Es wird darauf hingewiesen, dass Mehrfachbeteiligungen einzelner Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft unzulässig sind und in der Regel zur Nichtberücksichtigung aller betroffenen Bewerbergemeinschaften im weiteren Verfahren führen.
c) Soweit ein Bewerber (oder eine Bewerbergemeinschaft) beabsichtigt im Hinblick auf die erforderliche technische und berufliche Leistungsfähigkeit die Kapazitäten anderer Unternehmen in Anspruch nehmen (sog. Eignungsleihe), muss er nachweisen, dass ihm die für den Auftrag erforderlichen Mittel zur Verfügung stehen werden, indem er beispielsweise eine entsprechende Verpflichtungserklärung dieser Unternehmen vorlegt. Soweit ein Bewerber/eine Bewerbergemeinschaft von der Möglichkeit einer Eignungsleihe Gebrauch machen will, weil er/sie selbst die vorstehend aufgeführten Mindestanforderungen nicht erfüllen kann, hat er/sie dies in der entsprechenden Anlage zum Teilnahmeantrag (Eigenerklärung zum Einsatz Dritter) offenzulegen und auch von dem anderen Unternehmen eine Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen i.S.d. §§ 123 Abs. 1 und 4, 124 GWB vorzulegen.
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d) Vorbehaltlos unterzeichnete Vertraulichkeitserklärung.
e) Zur Beurteilung der persönlichen Lage sind alle hier sowie in der Anlage „Bewertungsmatrix-Teilnahmeanrag-1.1.xlsx“ – Register „Mindestbedingungen“ – geforderten Angaben und Dokumente vorzulegen und deren Einreichung im entsprechenden Feld unter der Überschrift „Bemerkung Bewerber“ zu vermerken:
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— Unternehmensdarstellung/Firmenprofil;
— Anzahl Mitarbeiter der letzten 3 Geschäftsjahren Gesamt (2017, 2018, 2019) und im Bereich Videomanagement (2017, 2018, 2019);
— Angaben zur Rechtsform, den Vertretungsverhältnissen und zum Stammkapital;
— Aktueller Auszug aus dem Handelsregister oder Berufsregister (bei ausländischen Bewerbern: gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Heimatlandes mit amtlich anerkannter Übersetzung);
— Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes zur Zahlung von Steuern;
— Unbedenklichkeitsbescheinigung der Krankenkasse;
— Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gem. § 123 Abs. 1 und 4 und § 124 GWB;
— Eigenerklärung gem. § 19 Abs. 3 MiLoG.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
— Erklärung über den jährlichen Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren;
— Erklärung über den jährlichen Umsatz bezogen auf Lieferungen und Leistungen in vergleichbarer Art zum ausgeschriebenen und in II.1.4. und II.2.4. der Auftragsbekanntmachung näher bezeichneten Auftragsgegenstand in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren;
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— Eigenerklärung über das Bestehen einer Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Mindestdeckungssummen:
—— 1 000 000,00 EUR für Personen- und Sachschäden (2-fach maximiert);
—— 100 000 EUR für Vermögensschäden (2-fach maximiert).
— Eigenerklärung über das Bestehen einer Umwelthaftpflichtversicherung mit einer Mindestdeckungssumme in Höhe von 1 000 000 EUR für Personen-, Sach- und mitversicherte Vermögensschäden (jeweils 1-fach maximiert)
Zur Beurteilung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sind alle oben sowie in der Anlage „Bewerungsmatrix-Teilnahmeantrag-1.1.xlsx“ – Register „Mindestbedingungen“ – geforderten Angaben und Dokumente vorzulegen und deren Einreichung im entsprechenden Feld unter der Überschrift „Bemerkung Bewerber“ zu vermerken.
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Technische und berufliche Fähigkeiten:
Zum Nachweis der technischen Leistungsfähigkeit muss der Bewerber Referenzprojekte nach den folgenden Bestimmungen nachweisen:
Es muss mindestens eine Referenz zur technischen Leistungsfähigkeit eingereicht werden, die in Art und Umfang mit den ausgeschriebenen Lieferungen und Leistungen vergleichbar ist. Maximal 3 Referenzen werden im Rahmen der Auswertung berücksichtigt. Die Referenzen sind in den Registerblättern Q1 bis Q3 der beigefügten EXCEL-Datei „Bewertungsmatrix-Teilnahmeantrag-1.1.xlsx“ zu beschreiben und müssen die folgenden Anforderungen mindestens erfüllen:
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— Zeitpunkt der Leistungserbringung nach 2015;
— Auftraggeber ist ein Unternehmen aus der Verkehrs- und Transportbranche mit Hauptsitz in Deutschland;
— Auftragswert min. 250 000 EUR;
— Auftragsumfang min. 100 gelieferte und installierte Netzwerkkameras;
— Lieferung, Implementierung und Inbetriebnahme eines digitalen Videomanagementsystems zur Livebeobachtung und Aufzeichnung;
— Installation eines Videomanagementsystems auf einer virtualisierten IT-Infrastruktur;
— Schnittstellenintegration zu einem Notrufsystem mit min. 50 Sprechstellen;
— Min. 5 Bedienclients;
— Aktive Service- und Wartungsvereinbarung mit 24/7-Verfügbarkeit;
Es muss mindestens eine Referenz zur Migrationserfahrung eingereicht werden, die in Art und Umfang mit den ausgeschriebenen Lieferungen und Leistungen vergleichbar ist. Maximal 2 Referenzen werden im Rahmen der Auswertung berücksichtigt. Die Referenzen sind in den Registerblättern Q4 bis Q5 der beigefügten EXCEL-Datei „Bewertungsmatrix-Teilnahmeantrag-1.1.xlsx“ zu beschreiben und müssen die folgenden Anforderungen mindestens erfüllen:
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— Zeitpunkt der Leistungserbringung nach 2017;
— Auftraggeber ist ein Unternehmen mit Hauptsitz in Deutschland;
— Auftragswert min. 100 000 EUR;
— Auftragsumfang min. 100 von analog auf digital zu migrierende Kamerakanäle;
— Implementierung von min. 100 Videoencodern zum Zwecke der Parallelisierung der Videoströme während der Migrationsphase mit anschließendem Rückbau;
— Implementierung von Konvertern zur Übertragung von digitalen Videosignalen und PoE Stromversorgung über bestehende 2-Draht Verkabelung;
Doppelnennungen von Referenzen bei der Technischen Leistungsfähigkeit (Q1-Q3) und Migrationserfahrung (Q4-Q5) sind möglich, werden jedoch nur einfach gewertet.
Durch den Softwarehersteller des anzubietenden Videomanagementsystems ist im Rahmen des Teilnahmeantrages eine schriftliche Bestätigung vorzulegen, dass der Bewerber zertifiziert ist, die Software zu vertreiben, zu installieren und zu warten. Alternativ zulässig ist ein offizielles Schreiben oder Zertifikat, das den Partnerstatus ausweist. Die entsprechenden Angaben sind im Registerblatt Q6 der oben erwähnten Tabelle einzutragen. Hierbei sind die folgenden Mindestanforderungen zu erfüllen:
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— Autorisierter Vertragspartner des Herstellers seit min. 2 Jahren;
— Partnerstatus min. Vertrieb;
— Min. 3 realisierte Projekte mit einem Lizenzkostenanteil von min. 50 000 EUR (Videomanagementsystem).
Durch Angaben im Registerblatt Q7 der oben genannten Tabelle ist nachzuweisen, dass durch den Servicestandort im Einsatzfall eine Anrückezeit von 4 Stunden oder weniger gewährleistet werden kann. Alternativ ist eine schriftliche Bestätigung durch einen Servicepartner, der diese Bedingung erfüllt, beizubringen. Darüber hinaus ist die Anzahl der vom Hersteller des Videomanagementsystems geschulten Servicetechniker im ungekündigten Verhältnis sowie der Zeitpunkt ihrer letzten Schulung anzugeben.
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Im Registerblatt Q8 sind u. a. Angaben zur Personalstärke zu machen sowie die Testumgebung und die räumliche Situation für eine Werksabnahme zu beschreiben.
Im Registerblatt Q9 sind Angaben zur Qualifikation des vorgesehenen Projektleiters zu machen (Betriebszugehörigkeit, Auftragsvolumen der bisher verantworteten Projekte in Euro, Zertifizierung zur Projektleitung mit Nachweis).
Im Registerblatt Q10 sind Angaben zur Personalstärke am ausführenden Standort sowie zur für die Projektsteuerung eingesetzten Software zu machen.
Die ergänzten Angaben in den Registerblättern Q1 bis Q10 müssen vollständig sein. Vorzulegen sind:
— Ausgefüllte Tabelle „Bewertungsmatrix-Teilnahmeantrag-1.1.xlsx“ (EXCEL-Format);
— Unterzeichnete Registerblätter Q1 bis Q10 in unveränderlichem PDF-Format.
Wertung:
— Eine Referenz ist nur dann wertungsfähig, wenn alle im entsprechenden Registerblatt (Q1 bis Q3 bzw. Q4 und Q5) bekannten Mindestkriterien für diese Anlage erfüllt sind;
— Mindestkriterium: Mindestens jeweils eine wertunfähige Referenzanlage – die in Art und Umfang mit der ausgeschriebenen Beschaffung vergleichbar ist – sowie eine wertungsfähige Referenzanlage für die Migration von analogen und digitale Kamerakanäle muss eingereicht werden;
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— Die Summe der insgesamt erreichten Punkte aus den Registerblättern Q1 bis Q10 ergibt sich durch Addition aller Punkte der wertungsfähigen Referenzen und Angaben. Die Angaben zur jeweils maximal möglichen Punktzahl sind dem entsprechenden Registerblatt zu entnehmen;
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— Die Reihenfolge der Bewerber ergibt sich aus der Punktanzahl. Der beste Bewerber ist der mit den meisten erreichten Punkten.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die sonstigen Bedingungen ergeben sich aus den Vergabeunterlagen.
Soweit der Anwendungsbereich des Tariftreue- und Vergabegesetz NRW (TVgG NRW) in sachlicher Hinsicht eröffnet ist, gelten für diesen Auftrag dessen Bestimmungen in der jeweils aktuellen Fassung. Bei Zweifeln bzgl. des Anwendungsbereiches wird auf die Servicestelle zum Tariftreue- und Vergabegesetz im Ministerium für Wirtschaft, Energie, Industrie, Mittelstand und Handwerk des Landes Nordrhein-Westfalen verwiesen (https://www.vergabe.nrw.de/wirtschaft).
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Die Bestimmungen des Gesetzes sind in dem Fall im Rahmen der Auftragsausführung zwingend einzuhalten.
Der AN verpflichtet sich, die notwendigen Verpflichtungserklärungen vor Vertragsschluss, spätestens aber zum Zeitpunkt der Zuschlagserteilung einzureichen.
Unabhängig von der Geltung des TVgG NRW ist der Auftragnehmer in jedem Fall verpflichtet, die Bestimmungen des MiLoG einzuhalten. Er wird diese Verpflichtung an seine Nachunternehmer weitergeben

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0025
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 13:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-05-31 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): technische Leistungsfähigkeit
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40 %
Preis (Gewichtung): 60 %

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.mobiel.de 🌏
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E48257772 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bewerberfragen können ausschließlich über das Vergabeportal an die Vergabestelle gerichtet werden. Fragen, die die Vergabestelle bis zum 5.11.2020 erreichen, werden von der Vergabestelle bis zum 12.11.2020 über das Vergabeportal beantwortet.
Bei einer hinreichenden Anzahl geeigneter Bewerber werden höchstens 5 Bewerber am weiteren Vergabeverfahren beteiligt und zur Abgabe eines Angebots aufgefordert.
Die Bewerberauswahl erfolgt im Rahmen einer Bewertung anhand der nach Ziffer III.1) vorzulegenden Angaben und Unterlagen.
Für alle in den Teilnahmebedingungen unter III.1.3 (technische Leistungsfähigkeit) genannten Kriterien werden Punkte vergeben (Details siehe Dokument „Bewertungsmatrix-Teilnahmeantrag-1.1.xlsx“).
Aus den sich ergebenen Punktzahlen wird eine Gesamtpunktzahl ermittelt. Die geeigneten Bewerber mit den höchsten Gesamtpunktzahlen (maximal 5 Bewerber) werden für eine weitere Beteiligung am Ausschreibungsverfahren ausgewählt und zur Abgabe eines Angebotes ausgefordert.
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Nach Vorliegen der Angebote erfolgt die Auswahl der Bieter für das Verhandlungsverfahren aufgrund einer Bewertung anhand mit der Aufforderung zur Angebotsabgabe mitgeteilten Zuschlags- bzw. Bewertungskriterien.
Es bleibt vorbehalten, das Verhandlungsverfahren in verschiedenen aufeinanderfolgenden Phasen durchzuführen und dabei die Zahl der Angebote, über die verhandelt wird, anhand der vorgegebenen Zuschlagskriterien zu verringern (weitere, ggf. sukzessive Abschichtung).
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Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer bei der Bezirksregierung Münster
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 251/4111691 📞
Fax: +49 251/4112165 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Ein Nachprüfungsantrag ist unzulässig, soweit ein Verstoß gegen Vergabebestimmungen nicht rechtzeitig gegenüber dem Auftraggeber gerügt wurde oder mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (vgl. zur Rüge- und Antragsfrist im Einzelnen § 160 Abs. 3 GWB).
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Quelle: OJS 2020/S 209-511479 (2020-10-22)