Die Stadt Laatzen beabsichtigt, auf dem Gelände des Abenteuerspielplatzes an der Würzburger Straße 50 im Ortsteil Laatzen-Mitte eine Kindertagesstätte errichten zu lassen. Der Fachbereich 6 Bauen und Gebäudemanagement, Team 65 Hochbau der Stadt Laatzen hat eine Entwurfsplanung erarbeitet, auf deren Basis am 16.4.2020 die Baugenehmigung für das Vorhaben erteilt wurde. Weiterhin wurde von der Stadt eine funktionale Bauleistungsbeschreibung bzgl. der hier zu vergebenden Bauleistungen erarbeitet. Zum Leistungsumfang des in dem vorliegenden Verfahren zu beauftragenden Unternehmens gehört das komplette schlüsselfertig zu errichtende Gebäude und die Zuwegung inkl. TGA und Außenanlagen, einschließlich der kompletten Ausführungsplanung für die benannten Bereiche, sämtliche Abnahmen und Lieferung vollständiger Revisionsunterlagen.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-08-20.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-07-06.
Auftragsbekanntmachung (2020-07-06) Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Komplett- oder Teilbauleistungen im Hochbau sowie Tiefbauarbeiten
Referenznummer: 53/2020
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Laatzen beabsichtigt, auf dem Gelände des Abenteuerspielplatzes an der Würzburger Straße 50 im Ortsteil Laatzen-Mitte eine Kindertagesstätte errichten zu lassen. Der Fachbereich 6 Bauen und Gebäudemanagement, Team 65 Hochbau der Stadt Laatzen hat eine Entwurfsplanung erarbeitet, auf deren Basis am 16.4.2020 die Baugenehmigung für das Vorhaben erteilt wurde.
Weiterhin wurde von der Stadt eine funktionale Bauleistungsbeschreibung bzgl. der hier zu vergebenden Bauleistungen erarbeitet. Zum Leistungsumfang des in dem vorliegenden Verfahren zu beauftragenden Unternehmens gehört das komplette schlüsselfertig zu errichtende Gebäude und die Zuwegung inkl. TGA und Außenanlagen, einschließlich der kompletten Ausführungsplanung für die benannten Bereiche, sämtliche Abnahmen und Lieferung vollständiger Revisionsunterlagen.
Die Stadt Laatzen beabsichtigt, auf dem Gelände des Abenteuerspielplatzes an der Würzburger Straße 50 im Ortsteil Laatzen-Mitte eine Kindertagesstätte errichten zu lassen. Der Fachbereich 6 Bauen und Gebäudemanagement, Team 65 Hochbau der Stadt Laatzen hat eine Entwurfsplanung erarbeitet, auf deren Basis am 16.4.2020 die Baugenehmigung für das Vorhaben erteilt wurde.
Weiterhin wurde von der Stadt eine funktionale Bauleistungsbeschreibung bzgl. der hier zu vergebenden Bauleistungen erarbeitet. Zum Leistungsumfang des in dem vorliegenden Verfahren zu beauftragenden Unternehmens gehört das komplette schlüsselfertig zu errichtende Gebäude und die Zuwegung inkl. TGA und Außenanlagen, einschließlich der kompletten Ausführungsplanung für die benannten Bereiche, sämtliche Abnahmen und Lieferung vollständiger Revisionsunterlagen.
Die unter Ziffer II.2.7) angegebene Vertragslaufzeit stellt eine geschätzte Angabe auf Basis der bisherigen Planung des Auftraggebers für die Bauphase und unter der Annahme der Ausnutzung der unter Ziffer II.2.11) dargestellten Option dar. Die tatsächliche Vertragslaufzeit kann je nach Entwicklung des Bauvorhabens und in Abhängigkeit von der Ausnutzung der Option hiervon abweichen.
Die unter Ziffer II.2.7) angegebene Vertragslaufzeit stellt eine geschätzte Angabe auf Basis der bisherigen Planung des Auftraggebers für die Bauphase und unter der Annahme der Ausnutzung der unter Ziffer II.2.11) dargestellten Option dar. Die tatsächliche Vertragslaufzeit kann je nach Entwicklung des Bauvorhabens und in Abhängigkeit von der Ausnutzung der Option hiervon abweichen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Laatzen beabsichtigt, auf dem Gelände des Abenteuerspielplatzes an der Würzburger Straße 50 im Ortsteil Laatzen-Mitte eine Kindertagesstätte errichten zu lassen. Der Fachbereich 6 Bauen und Gebäudemanagement, Team 65 Hochbau der Stadt Laatzen hat eine Entwurfsplanung erarbeitet, auf deren Basis am 16.4.2020 die Baugenehmigung für das Vorhaben erteilt wurde.
Die Stadt Laatzen beabsichtigt, auf dem Gelände des Abenteuerspielplatzes an der Würzburger Straße 50 im Ortsteil Laatzen-Mitte eine Kindertagesstätte errichten zu lassen. Der Fachbereich 6 Bauen und Gebäudemanagement, Team 65 Hochbau der Stadt Laatzen hat eine Entwurfsplanung erarbeitet, auf deren Basis am 16.4.2020 die Baugenehmigung für das Vorhaben erteilt wurde.
Weiterhin wurde von der Stadt eine funktionale Bauleistungsbeschreibung bzgl. der hier zu vergebenden Bauleistungen erarbeitet. Zum Leistungsumfang des in dem vorliegenden Verfahren zu beauftragenden Unternehmens gehört das komplette schlüsselfertig zu errichtende Gebäude und die Zuwegung inkl. TGA und Außenanlagen, einschließlich der kompletten Ausführungsplanung für die benannten Bereiche, sämtliche Abnahmen und Lieferung vollständiger Revisionsunterlagen.
Weiterhin wurde von der Stadt eine funktionale Bauleistungsbeschreibung bzgl. der hier zu vergebenden Bauleistungen erarbeitet. Zum Leistungsumfang des in dem vorliegenden Verfahren zu beauftragenden Unternehmens gehört das komplette schlüsselfertig zu errichtende Gebäude und die Zuwegung inkl. TGA und Außenanlagen, einschließlich der kompletten Ausführungsplanung für die benannten Bereiche, sämtliche Abnahmen und Lieferung vollständiger Revisionsunterlagen.
Der Neubau der Kindertagesstätte Würzburger Straße ist als zertifiziertes Passivhaus (Nichtwohngebäude) zu errichten. Dieser energetisch hochwertige Baukörper ist in zweigeschossiger Massivbauweise herzustellen. Das Gebäude wird einer energetischen Betrachtung unterzogen, um die Forderungen nach dem aktuellen PHPP des Passivhausinstituts Dr. Wolfgang Feist einzuhalten.
Der Neubau der Kindertagesstätte Würzburger Straße ist als zertifiziertes Passivhaus (Nichtwohngebäude) zu errichten. Dieser energetisch hochwertige Baukörper ist in zweigeschossiger Massivbauweise herzustellen. Das Gebäude wird einer energetischen Betrachtung unterzogen, um die Forderungen nach dem aktuellen PHPP des Passivhausinstituts Dr. Wolfgang Feist einzuhalten.
Das zweigeschossige Gebäude ordnet sich L-förmig mit der Öffnung nach Süden auf dem südöstlichen Teil des Grundstückes an. Es wird barrierefrei über den Haupteingang an der Nordseite erschlossen. In dem Ost-Flügel befindet sich ein Nebeneingang, auch zur Anlieferung für die Küche. Im Erdgeschoss sind 2 Krippen- und 2 Kita-Gruppenräume, Mensa, Küche, Büro, Technik- und Nebenräume angeordnet. In der geräumigen Eingangshalle führt eine geschwungene Stahlbeton-Treppe zur Galerie ins Obergeschoss. Im Obergeschoss befinden sich 1 Kitagruppenraum, mehrere Kleingruppenräume, Personalraum, Bewegungsraum sowie weitere Technik- und Nebenräume. Am Ende jedes Flügels ist jeweils eine weitere Treppe als Flucht- und Rettungsweg angeordnet, im Gebäude aus Stahlbeton und vor der Nordwestfassade aus verzinktem Stahl. Ein Aufzug verbindet beide Geschosse behindertengerecht miteinander. Das Hauptdach ist als Satteldach geplant, der südlich vorgelagerte eingeschossige Flachdachbereich erhält ein Gründach.
Das zweigeschossige Gebäude ordnet sich L-förmig mit der Öffnung nach Süden auf dem südöstlichen Teil des Grundstückes an. Es wird barrierefrei über den Haupteingang an der Nordseite erschlossen. In dem Ost-Flügel befindet sich ein Nebeneingang, auch zur Anlieferung für die Küche. Im Erdgeschoss sind 2 Krippen- und 2 Kita-Gruppenräume, Mensa, Küche, Büro, Technik- und Nebenräume angeordnet. In der geräumigen Eingangshalle führt eine geschwungene Stahlbeton-Treppe zur Galerie ins Obergeschoss. Im Obergeschoss befinden sich 1 Kitagruppenraum, mehrere Kleingruppenräume, Personalraum, Bewegungsraum sowie weitere Technik- und Nebenräume. Am Ende jedes Flügels ist jeweils eine weitere Treppe als Flucht- und Rettungsweg angeordnet, im Gebäude aus Stahlbeton und vor der Nordwestfassade aus verzinktem Stahl. Ein Aufzug verbindet beide Geschosse behindertengerecht miteinander. Das Hauptdach ist als Satteldach geplant, der südlich vorgelagerte eingeschossige Flachdachbereich erhält ein Gründach.
Mit einer Nutzfläche von ca. 754,67 m
Die herzustellende Zuwegung führt von der Würzburger Straße über einen neu zu erstellenden Weg, der auch als Feuerwehrzufahrt dient. Die Einstellplätze für Personal und Behinderte werden in Gebäudenähe angeordnet. Weitere Einstellplätze befinden sich im oberen Bereich hinter der Einmündung Würzburger Straße zum Abenteuerspielplatz. Zur Vermeidung des unbefugten Befahrens des Spielplatzes ist unmittelbar hinter den oberen Einstellplätzen eine Schranke vorzusehen.
Die herzustellende Zuwegung führt von der Würzburger Straße über einen neu zu erstellenden Weg, der auch als Feuerwehrzufahrt dient. Die Einstellplätze für Personal und Behinderte werden in Gebäudenähe angeordnet. Weitere Einstellplätze befinden sich im oberen Bereich hinter der Einmündung Würzburger Straße zum Abenteuerspielplatz. Zur Vermeidung des unbefugten Befahrens des Spielplatzes ist unmittelbar hinter den oberen Einstellplätzen eine Schranke vorzusehen.
Geplant ist ein Neubau mit zweischaligem Mauerwerk mit hinterlüfteter Steinwolldämmung und Verblendmauerwerk. Im Bereich des Innenhofes besteht die Fassade im Erdgeschoss aus einer Holz-Pfosten-Riegelkonstruktion mit großen Glasausschnitten und Flügeltüren. Auf der Südseite im Obergeschoss ist die Fassade mit einer Holz-Schalung geplant. Die Decke über dem Erdgeschoss wird als Stahlbetondecke und die Decke über dem Obergeschoss wird als Holzbalkendecke ausgeführt. Im Bereich der Eingangshalle / Galerie bildet das stützenfreie Dach den oberen Raumabschluss im Obergeschoss. Das Hauptdach ist als Satteldach mit Tondachpfannen geplant und in Teilbereichen mit Photovoltaik-Elementen zu belegen. Der eingeschossige Bereich zum Garten ist als extensiv genutztes Gründach auszubilden und steht auch in kleinen Bereichen der Haustechnik zur Verfügung.
Geplant ist ein Neubau mit zweischaligem Mauerwerk mit hinterlüfteter Steinwolldämmung und Verblendmauerwerk. Im Bereich des Innenhofes besteht die Fassade im Erdgeschoss aus einer Holz-Pfosten-Riegelkonstruktion mit großen Glasausschnitten und Flügeltüren. Auf der Südseite im Obergeschoss ist die Fassade mit einer Holz-Schalung geplant. Die Decke über dem Erdgeschoss wird als Stahlbetondecke und die Decke über dem Obergeschoss wird als Holzbalkendecke ausgeführt. Im Bereich der Eingangshalle / Galerie bildet das stützenfreie Dach den oberen Raumabschluss im Obergeschoss. Das Hauptdach ist als Satteldach mit Tondachpfannen geplant und in Teilbereichen mit Photovoltaik-Elementen zu belegen. Der eingeschossige Bereich zum Garten ist als extensiv genutztes Gründach auszubilden und steht auch in kleinen Bereichen der Haustechnik zur Verfügung.
Alle Fenster sind als Holz-Alu-Fenster mit 3-fach Wärmeschutzverglasung mit Verbund-Sicherheitsglas (VSG) und thermisch getrennten Abstandhaltern auszuführen. Die Außentüren sind 2-fach verglast und dienen größtenteils als 2. bauliche Rettungsweg. Für die meisten Fenster ist ein elektrisch betriebener Sonnenschutz vorzusehen.
Alle Fenster sind als Holz-Alu-Fenster mit 3-fach Wärmeschutzverglasung mit Verbund-Sicherheitsglas (VSG) und thermisch getrennten Abstandhaltern auszuführen. Die Außentüren sind 2-fach verglast und dienen größtenteils als 2. bauliche Rettungsweg. Für die meisten Fenster ist ein elektrisch betriebener Sonnenschutz vorzusehen.
Es sind Lüftungsanlagen mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung einzubauen. Die Luftführung ist als gerichtete Durchströmung zu gestalten. Dabei wird vorgewärmte Frischluft in die Zulufträume (Gruppenräume, Büro etc.) eingeblasen, durchströmt dann die Überströmzonen (z.B. Flure) und wird am Ende aus den Ablufträumen (z.B. WC, Sanitär- und Abstellräume) abgesaugt. Die Regelung muss selbsttätig anhand der Luftqualität und der ggfs. nötigen Nachtauskühlung erfolgen.
Es sind Lüftungsanlagen mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung einzubauen. Die Luftführung ist als gerichtete Durchströmung zu gestalten. Dabei wird vorgewärmte Frischluft in die Zulufträume (Gruppenräume, Büro etc.) eingeblasen, durchströmt dann die Überströmzonen (z.B. Flure) und wird am Ende aus den Ablufträumen (z.B. WC, Sanitär- und Abstellräume) abgesaugt. Die Regelung muss selbsttätig anhand der Luftqualität und der ggfs. nötigen Nachtauskühlung erfolgen.
Die Wärmeerzeugung erfolgt über eine Luft/Wasser-Wärmepumpe. Die Wärmeverteilung wird über Fußbodenheizung und eine Nacherwärmung der Zuluft für die Lufttechnischen Anlagen realisiert. Die Bereitstellung des benötigten Warmwassers erfolgt elektrisch über elektronisch geregelte Durchlauferhitzer.
Die Wärmeerzeugung erfolgt über eine Luft/Wasser-Wärmepumpe. Die Wärmeverteilung wird über Fußbodenheizung und eine Nacherwärmung der Zuluft für die Lufttechnischen Anlagen realisiert. Die Bereitstellung des benötigten Warmwassers erfolgt elektrisch über elektronisch geregelte Durchlauferhitzer.
Details der Baubeschreibung ergeben sich aus der funktionalen Bauleistungsbeschreibung.
Dauer: 76 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Siehe Verlängerungsoption bzgl. der Wartungs- und Einregelungsleistungen in Ziffer II.2.11).
Beschreibung der Optionen:
Der Auftragnehmer hat nach Maßgabe der Regelungen des Generalunternehmervertrags für einen Zeitraum von einem Jahr nach Abnahme der Bauleistungen (Grundlaufzeit) die erforderlichen Wartungs- und Einregelungsleistungen zu erbringen. Der Auftraggeber hat außerdem das Recht, die Wartungs- und Einregelungsleistungen im Anschluss für 4 weitere Jahre zu beauftragen (Option). Diese Option ist vom Auftraggeber spätestens 3 Monate vor Ablauf der Grundlaufzeit auszuüben.
Der Auftragnehmer hat nach Maßgabe der Regelungen des Generalunternehmervertrags für einen Zeitraum von einem Jahr nach Abnahme der Bauleistungen (Grundlaufzeit) die erforderlichen Wartungs- und Einregelungsleistungen zu erbringen. Der Auftraggeber hat außerdem das Recht, die Wartungs- und Einregelungsleistungen im Anschluss für 4 weitere Jahre zu beauftragen (Option). Diese Option ist vom Auftraggeber spätestens 3 Monate vor Ablauf der Grundlaufzeit auszuüben.
Zusätzliche Informationen:
Die unter Ziffer II.2.7) angegebene Vertragslaufzeit stellt eine geschätzte Angabe auf Basis der bisherigen Planung des Auftraggebers für die Bauphase und unter der Annahme der Ausnutzung der unter Ziffer II.2.11) dargestellten Option dar. Die tatsächliche Vertragslaufzeit kann je nach Entwicklung des Bauvorhabens und in Abhängigkeit von der Ausnutzung der Option hiervon abweichen.
Die unter Ziffer II.2.7) angegebene Vertragslaufzeit stellt eine geschätzte Angabe auf Basis der bisherigen Planung des Auftraggebers für die Bauphase und unter der Annahme der Ausnutzung der unter Ziffer II.2.11) dargestellten Option dar. Die tatsächliche Vertragslaufzeit kann je nach Entwicklung des Bauvorhabens und in Abhängigkeit von der Ausnutzung der Option hiervon abweichen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Würzburger Straße 50
30880 Laatzen
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
1. Registereintragung: Nachweis der Eintragung in das Handelsregister, Anmeldung des Gewerbes oder gleichwertiger Nachweis. Nachweis nicht älter als 6 Monate, gerechnet ab dem Zeitpunkt der Angebotsfrist.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
2. Umsatz des Unternehmens: Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 Jahren (insgesamt und aus der „schlüsselfertigen“ Errichtung von Bauvorhaben als Generalunternehmer). Der Auftraggeber behält sich vor, zum Nachweis der Richtigkeit der Angaben ergänzende Unterlagen anzufordern, z. B. (testierte) Jahresabschlüsse oder Bestätigungen eines Wirtschaftsprüfers oder Steuerberaters.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
2. Umsatz des Unternehmens: Eigenerklärung über den Umsatz des Bewerbers in den letzten 3 Jahren (insgesamt und aus der „schlüsselfertigen“ Errichtung von Bauvorhaben als Generalunternehmer). Der Auftraggeber behält sich vor, zum Nachweis der Richtigkeit der Angaben ergänzende Unterlagen anzufordern, z. B. (testierte) Jahresabschlüsse oder Bestätigungen eines Wirtschaftsprüfers oder Steuerberaters.
3. Betriebshaftpflichtversicherung: Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung, entweder durch Deckungsbestätigung oder rechtsverbindliche Erklärung der Versicherung, im Auftragsfall eine entsprechende Deckung zu gewähren.
Mindeststandards:
Zu 3.: Deckungssummen von jeweils mindestens 5,0 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden je Schadensfall. Eine eventuelle Deckelung der Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Doppelte der vorgenannten Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Versicherung muss auch die Risiken einer fehlerhaften Planung abdecken.
Zu 3.: Deckungssummen von jeweils mindestens 5,0 Mio. EUR für Personen-, Sach- und Vermögensschäden je Schadensfall. Eine eventuelle Deckelung der Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Doppelte der vorgenannten Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Versicherung muss auch die Risiken einer fehlerhaften Planung abdecken.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
4. Referenzleistungen: Eigenerklärungen über mit dem Auftragsgegenstand vergleichbare frühere Aufträge.
5. Beschäftigtenzahl: Eigenerklärung zur Zahl der im Jahresdurchschnitt in den letzten 3 Jahre beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Beschäftigten insgesamt und technischem Leitungspersonal.
6. Angabe der Nachunternehmerleistungen: Eigenerklärung über die Teile des Auftrags, die an Nachunternehmer übertragen werden sollen.
Mindeststandards:
Zu 4.: Vergleichbar in diesem Sinne sind Aufträge über die „schlüsselfertige“ Errichtung von Kindertagesstätten, Schulen oder anderen Gebäuden für Bildungszwecke als Generalunternehmer mit Baukosten (Summe aus KG 300 und 400) von mindestens 3,0 Mio. EUR netto, bei denen der Beginn der Leistungen des Bewerbers frühestens zum 1.1.2017 erfolgte. Es sind mindestens 2 solche Referenzleistungen zu erklären.
Zu 4.: Vergleichbar in diesem Sinne sind Aufträge über die „schlüsselfertige“ Errichtung von Kindertagesstätten, Schulen oder anderen Gebäuden für Bildungszwecke als Generalunternehmer mit Baukosten (Summe aus KG 300 und 400) von mindestens 3,0 Mio. EUR netto, bei denen der Beginn der Leistungen des Bewerbers frühestens zum 1.1.2017 erfolgte. Es sind mindestens 2 solche Referenzleistungen zu erklären.
Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-10-30 📅
Datum der Angebotseröffnung: 2020-08-20 📅
Zeitpunkt der Angebotseröffnung: 11:00
Ergänzung zu Ziffer III.1) – Weitere Eignungskriterien:
7. Gesetzliche Ausschlussgründe: Eigenerklärung über das Vorliegen bzw. Nichtvorliegen von Ausschlussgründen im Sinne von §§ 123, 124 GWB sowie ggf. über Selbstreinigungsmaßnahmen gemäß § 125GWB.
8. Erklärung zu § 4 Abs. 1 NTVergG: Eigenerklärung zur Zahlung von Mindestentgelten im Sinne des MiLoG bzw. gemäß allgemeinverbindlicher Tarifverträge.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YR7DNRN.
Ergänzende Informationen Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung – Regierungsvertretung Lüneburg
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Das Vergabeverfahren unterliegt der Nachprüfung in einem Nachprüfungsverfahren gemäß § 155 ff. GWB. Die zuständige Vergabekammer leitet ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag an (§ 160 Abs. 1 GWB).
Ein Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 GWB unzulässig, soweit:
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren
1) Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2 GWB. § 134 Absatz 1 Satz 2 GWB bleibt unberührt.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Stadt Laatzen
Postanschrift: Marktplatz 13
Postort: Laatzen
Postleitzahl: 30880
E-Mail: teamfinanzen@laatzen.de📧
Internetadresse: www.laatzen.de🌏
Quelle: OJS 2020/S 131-320384 (2020-07-06)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-09-07) Objekt Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Die unter Ziffer II.2.7. angegebene Vertragslaufzeit stellt eine geschätzte Angabe auf Basis der bisherigen Planung des Auftraggebers für die Bauphase und unter der Annahme der Ausnutzung der unter Ziffer II.2.11. dargestellten Option dar. Die tatsächliche Vertragslaufzeit kann je nach Entwicklung des Bauvorhabens und in Abhängigkeit von der Ausnutzung der Option hiervon abweichen.
Die unter Ziffer II.2.7. angegebene Vertragslaufzeit stellt eine geschätzte Angabe auf Basis der bisherigen Planung des Auftraggebers für die Bauphase und unter der Annahme der Ausnutzung der unter Ziffer II.2.11. dargestellten Option dar. Die tatsächliche Vertragslaufzeit kann je nach Entwicklung des Bauvorhabens und in Abhängigkeit von der Ausnutzung der Option hiervon abweichen.
Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Der Neubau der Kindertagesstätte Würzburger Straße ist als zertifiziertes Passivhaus (Nichtwohngebäude) zu errichten. Dieser energetisch hochwertige Baukörper ist in 2-geschossiger Massivbauweise herzustellen. Das Gebäude wird einer energetischen Betrachtung unterzogen, um die Forderungen nach dem aktuellen PHPP des Passivhausinstituts Dr. Wolfgang Feist einzuhalten.
Der Neubau der Kindertagesstätte Würzburger Straße ist als zertifiziertes Passivhaus (Nichtwohngebäude) zu errichten. Dieser energetisch hochwertige Baukörper ist in 2-geschossiger Massivbauweise herzustellen. Das Gebäude wird einer energetischen Betrachtung unterzogen, um die Forderungen nach dem aktuellen PHPP des Passivhausinstituts Dr. Wolfgang Feist einzuhalten.
Das 2-geschossige Gebäude ordnet sich L-förmig mit der Öffnung nach Süden auf dem südöstlichen Teil des Grundstückes an. Es wird barrierefrei über den Haupteingang an der Nordseite erschlossen. In dem Ost-Flügel befindet sich ein Nebeneingang, auch zur Anlieferung für die Küche. Im Erdgeschoss sind 2 Krippen- und 2 Kita-Gruppenräume, Mensa, Küche, Büro, Technik- und Nebenräume angeordnet. In der geräumigen Eingangshalle führt eine geschwungene Stahlbeton-Treppe zur Galerie ins Obergeschoss. Im Obergeschoss befinden sich 1 Kitagruppenraum, mehrere Kleingruppenräume, Personalraum, Bewegungsraum sowie weitere Technik- und Nebenräume. Am Ende jedes Flügels ist jeweils eine weitere Treppe als Flucht- und Rettungsweg angeordnet, im Gebäude aus Stahlbeton und vor der Nordwestfassade aus verzinktem Stahl. Ein Aufzug verbindet beide Geschosse behindertengerecht miteinander. Das Hauptdach ist als Satteldach geplant, der südlich vorgelagerte eingeschossige Flachdachbereich erhält ein Gründach.
Das 2-geschossige Gebäude ordnet sich L-förmig mit der Öffnung nach Süden auf dem südöstlichen Teil des Grundstückes an. Es wird barrierefrei über den Haupteingang an der Nordseite erschlossen. In dem Ost-Flügel befindet sich ein Nebeneingang, auch zur Anlieferung für die Küche. Im Erdgeschoss sind 2 Krippen- und 2 Kita-Gruppenräume, Mensa, Küche, Büro, Technik- und Nebenräume angeordnet. In der geräumigen Eingangshalle führt eine geschwungene Stahlbeton-Treppe zur Galerie ins Obergeschoss. Im Obergeschoss befinden sich 1 Kitagruppenraum, mehrere Kleingruppenräume, Personalraum, Bewegungsraum sowie weitere Technik- und Nebenräume. Am Ende jedes Flügels ist jeweils eine weitere Treppe als Flucht- und Rettungsweg angeordnet, im Gebäude aus Stahlbeton und vor der Nordwestfassade aus verzinktem Stahl. Ein Aufzug verbindet beide Geschosse behindertengerecht miteinander. Das Hauptdach ist als Satteldach geplant, der südlich vorgelagerte eingeschossige Flachdachbereich erhält ein Gründach.
Geplant ist ein Neubau mit 2-schaligem Mauerwerk mit hinterlüfteter Steinwolldämmung und Verblendmauerwerk. Im Bereich des Innenhofes besteht die Fassade im Erdgeschoss aus einer Holz-Pfosten-Riegelkonstruktion mit großen Glasausschnitten und Flügeltüren. Auf der Südseite im Obergeschoss ist die Fassade mit einer Holz-Schalung geplant. Die Decke über dem Erdgeschoss wird als Stahlbetondecke und die Decke über dem Obergeschoss wird als Holzbalkendecke ausgeführt. Im Bereich der Eingangshalle/Galerie bildet das stützenfreie Dach den oberen Raumabschluss im Obergeschoss. Das Hauptdach ist als Satteldach mit Tondachpfannen geplant und in Teilbereichen mit Photovoltaik-Elementen zu belegen. Der eingeschossige Bereich zum Garten ist als extensiv genutztes Gründach auszubilden und steht auch in kleinen Bereichen der Haustechnik zur Verfügung.
Geplant ist ein Neubau mit 2-schaligem Mauerwerk mit hinterlüfteter Steinwolldämmung und Verblendmauerwerk. Im Bereich des Innenhofes besteht die Fassade im Erdgeschoss aus einer Holz-Pfosten-Riegelkonstruktion mit großen Glasausschnitten und Flügeltüren. Auf der Südseite im Obergeschoss ist die Fassade mit einer Holz-Schalung geplant. Die Decke über dem Erdgeschoss wird als Stahlbetondecke und die Decke über dem Obergeschoss wird als Holzbalkendecke ausgeführt. Im Bereich der Eingangshalle/Galerie bildet das stützenfreie Dach den oberen Raumabschluss im Obergeschoss. Das Hauptdach ist als Satteldach mit Tondachpfannen geplant und in Teilbereichen mit Photovoltaik-Elementen zu belegen. Der eingeschossige Bereich zum Garten ist als extensiv genutztes Gründach auszubilden und steht auch in kleinen Bereichen der Haustechnik zur Verfügung.
Es sind Lüftungsanlagen mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung einzubauen. Die Luftführung ist als gerichtete Durchströmung zu gestalten. Dabei wird vorgewärmte Frischluft in die Zulufträume (Gruppenräume, Büro etc.) eingeblasen, durchströmt dann die Überströmzonen (z.B. Flure) und wird am Ende aus den Ablufträumen (z. B. WC, Sanitär- und Abstellräume) abgesaugt. Die Regelung muss selbsttätig anhand der Luftqualität und der ggfs. nötigen Nachtauskühlung erfolgen.
Es sind Lüftungsanlagen mit hocheffizienter Wärmerückgewinnung einzubauen. Die Luftführung ist als gerichtete Durchströmung zu gestalten. Dabei wird vorgewärmte Frischluft in die Zulufträume (Gruppenräume, Büro etc.) eingeblasen, durchströmt dann die Überströmzonen (z.B. Flure) und wird am Ende aus den Ablufträumen (z. B. WC, Sanitär- und Abstellräume) abgesaugt. Die Regelung muss selbsttätig anhand der Luftqualität und der ggfs. nötigen Nachtauskühlung erfolgen.
Zusätzliche Informationen:
Die unter Ziffer II.2.7. angegebene Vertragslaufzeit stellt eine geschätzte Angabe auf Basis der bisherigen Planung des Auftraggebers für die Bauphase und unter der Annahme der Ausnutzung der unter Ziffer II.2.11. dargestellten Option dar. Die tatsächliche Vertragslaufzeit kann je nach Entwicklung des Bauvorhabens und in Abhängigkeit von der Ausnutzung der Option hiervon abweichen.
Die unter Ziffer II.2.7. angegebene Vertragslaufzeit stellt eine geschätzte Angabe auf Basis der bisherigen Planung des Auftraggebers für die Bauphase und unter der Annahme der Ausnutzung der unter Ziffer II.2.11. dargestellten Option dar. Die tatsächliche Vertragslaufzeit kann je nach Entwicklung des Bauvorhabens und in Abhängigkeit von der Ausnutzung der Option hiervon abweichen.
Verfahren Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Organisation und Qualifikation der Projektleitung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 100
Kostenkriterium (Name): Pauschalfestpreis
Kostenkriterium (Gewichtung): 900
Referenz Zusätzliche Informationen
Ergänzung zu Ziffer III.1. – Weitere Eignungskriterien:
7. Gesetzliche Ausschlussgründe: Eigenerklärung über das Vorliegen bzw. Nichtvorliegen von Ausschlussgründen im Sinne von §§ 123, 124 GWB sowie ggf. über Selbstreinigungsmaßnahmen gemäß § 125GWB,