Errichtung eines neuen Dienstgebäudes für die KPB Siegen-Wittgenstein in Siegen – Mietvertrag mit Bauverpflichtung

Land NRW, vertreten durch das Ministerium des Innern des Landes NRW, dieses vertreten durch den Landrat als Kreispolizeibehörde

Die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein (im Folgenden: Auftraggeber) beabsichtigt die langfristige Anmietung einer neuen Liegenschaft für ihr Hauptgebäude in Siegen.
Zu diesem Zweck sollen Flächen von einem Investor nach Vorgaben und Anforderungen des Auftraggebers geplant und errichtet und auf Grundlage eines langfristigen Mietvertrages dem Auftraggeber frühestens zum 1.1.2024 zur Nutzung überlassen werden.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-04-03. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-01-07.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-01-07 Auftragsbekanntmachung
2021-06-29 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-01-07)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Bau von Polizeirevieren
Referenznummer: 0001/2020
Kurze Beschreibung:
Die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein (im Folgenden: Auftraggeber) beabsichtigt die langfristige Anmietung einer neuen Liegenschaft für ihr Hauptgebäude in Siegen. Zu diesem Zweck sollen Flächen von einem Investor nach Vorgaben und Anforderungen des Auftraggebers geplant und errichtet und auf Grundlage eines langfristigen Mietvertrages dem Auftraggeber frühestens zum 1.1.2024 zur Nutzung überlassen werden.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Bauleistung
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Bau von Polizeirevieren 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen der Vermietung oder Verpachtung von eigenen Nichtwohnimmobilien 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Siegen-Wittgenstein 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Ministerium oder sonstige zentral- oder bundesstaatliche Behörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Land NRW, vertreten durch das Ministerium des Innern des Landes NRW, dieses vertreten durch den Landrat als Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein
Postanschrift: Weidenauer Str. 231
Postleitzahl: 57076
Postort: Siegen
Kontakt
Internetadresse: https://siegen-wittgenstein.polizei.nrw/ 🌏
E-Mail: kpbsiegen@gvw.com 📧
URL der Dokumente: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNY6QDYLP/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNY6QDYLP 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-01-07 📅
Einreichungsfrist: 2020-04-03 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-01-09 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 006-007720
ABl. S-Ausgabe: 6
Zusätzliche Informationen
1) Der Auftraggeber führt ein EU-weites Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durch. 2) Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch auf dem Vergabemarktplatz NRW unter https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNY6QDYLP/documents zur Verfügung gestellt. 3) Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgen ausschließlich über das o. g. Vergabeportal. Beteiligte sind daher im eigenen Interesse gehalten, die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren („Holschuld des Bewerbers"). 4) Der Auftraggeber hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge Vordrucke erstellt. Diese sind zu verwenden. Die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb sowie die wesentlichen Unterlagen für das Angebotsverfahren können über das Vergabeportal abgerufen werden. Aus Gründen der Geheimhaltung werden im Teilnahmewettbewerb die funktionale Leistungsbeschreibung sowie der Mietvertrag jeweils einschließlich Anlagen lediglich in Form einer Auflistung der Inhalte zur Verfügung gestellt. 5) Ein detailliertes Einzelraumprogramm sowie die Funktionale Leistungsbeschreibung werden den Unterlagen beigefügt, welche die Bieter erhalten, die zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden. Hierfür müssen die Bewerber mit ihrem Teilnahmeantrag eine unterzeichnete Vertraulichkeitserklärung einreichen. 6) Alle Vordrucke, deren Dateiname mit „AV" beginnt, sind solche des Angebotsverfahrens, daher noch mit dem Wasserzeichen „Entwurf" gekennzeichnet und im derzeitigen Teilnahmewettbewerb noch nicht zu bearbeiten. 7) Die Aufforderung der ausgewählten Bieter zur Abgabe erster, indikativer Angebote soll voraussichtlich in Kalenderwoche 18 oder 19 erfolgen. Bekanntmachungs-ID: CXPNY6QDYLP
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein (im Folgenden: Auftraggeber) beabsichtigt die langfristige Anmietung einer neuen Liegenschaft für ihr Hauptgebäude in Siegen.
Zu diesem Zweck sollen Flächen von einem Investor nach Vorgaben und Anforderungen des Auftraggebers geplant und errichtet und auf Grundlage eines langfristigen Mietvertrages dem Auftraggeber frühestens zum 1.1.2024 zur Nutzung überlassen werden.
Der Gegenstand der Vergabe ist der Abschluss eines langfristigen Mietvertrages über ein nach den Anforderungen des Auftraggebers zu errichtendes Gebäude einschließlich vermietertypischer Leistungen des Gebäudebetriebes. Der Auftraggeber wird voraussichtlich die üblichen Mieterobliegenheiten des Gebäudebetriebes übernehmen.
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Für die anstehende Bauaufgabe wird kein Grundstück von der Vergabestelle bereitgestellt.
Die Bewerber im Teilnahmewettbewerb werden aufgefordert, mit den Bewerbungsunterlagen zum Teilnahmewettbewerb mindestens ein, höchstens jedoch 3 Grundstücke anzubieten.
Die Anforderungen an die Lage des Grundstücks ergeben sich aus der Anlage 1 (Angaben zum Auswahlgebiet), die den Vergabeunterlagen zum Teilnahmewettbewerb beigefügt ist.
An das Gebäude werden über die allgemeinen bauordnungsrechtlichen Anforderungen hinauspolizeispezifische technische Anforderungen gestellt.
Da für den Auftraggeber der neue Standort von besonderer Bedeutung ist, wird der Auftraggeber nur solche Bewerber zur Abgabe eines ersten indikativen Angebotes auffordern, die bereits mit ihrem Teilnahmeantrag nachweisen können, dass sie über ein passendes Grundstück verfügen können, auf dem der Auftraggeber zukünftig adäquat untergebracht werden kann. Bewerber, die nicht durch Abgabe des Vordrucks 2 – Grundstückserklärung nachweisen können, dass sie über ein geeignetes Grundstück verfügen können, werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Damit die Bewerber nicht frühzeitig Ressourcen binden müssen, wird ihnen allerdings gestattet, das im Teilnahmewettbewerb benannte Grundstück nach Maßgabe der Vergabeunterlagen durch ein anderes, geeignetes Grundstück zu ersetzen.
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Dauer: 180 Monate
Beschreibung der Verlängerungen:
Nach Wahl des Auftraggebers ist einmalig eine Verlängerung der Mietzeit um 5 Jahre möglich.
Beschreibung der Optionen:
Siehe oben Ziffer II.2.7): Verlängerung des Mietvertrages nach Wahl des Auftraggebers einmalig um 5 Jahre
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Siegen

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Alle Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen, der Auftraggeber fordert fehlende Unterlagen im Rahmen des § 16a EU VOB/A nach. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, vor Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Erklärungen und Nachweise wahrheitsgemäß eingereicht worden sind.
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Die unter „Befähigung zur Berufsausübung" geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber und bei Bewerbergemeinschaften jeweils von allen Mitgliedern vorzulegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen.
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Zusätzlich sind diese ins Deutsche zu übersetzen.
Folgende Eigenerklärungen/Nachweise sind erforderlich:
1) Aktueller Handelsregisterausdruck bzw. ein vergleichbares Dokument für Personengesellschaften (bspw. Partnerschaftsgesellschaft). In Ermangelung eines solchen eine Gleichwertige Bescheinigung einer Gerichts- oder Verwaltungsbehörde des Ursprungs- oder Herkunftslandes (auch von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bzw. von Nachunternehmern).
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2) Grundstückserklärung gemäß Vordruck 2 (siehe hierzu auch unter III.1.3: Der Bewerber hat für jedes von ihm angebotene Grundstück eine Grundstückserklärung unter Verwendung des Vordrucks 2 sowie einen Grundbuchauszug einzureichen. Sofern er zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht Eigentümer des Grundstücks/der Grundstücke ist, hat er eine Grundstückserklärung des Fremdeigentümers unter Verwendung des Vordrucks 2 sowie einen Grundbuchauszug einzureichen.
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3) Eigenerklärung zur Zuverlässigkeit und zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß Vordruck 3 (auch von jedem Mitglied einer Bewerbergemeinschaft bzw. von eignungsverleihenden Nachunternehmern)
4) Bewerbergemeinschaftserklärung gemäß Vordruck 5: Sofern eine Teilnahme als Bewerbergemeinschaft beabsichtigt ist, hat die Bewerbergemeinschaft mit ihrem Teilnahmeantrag eine Erklärung abzugeben, in der alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft und der für die Durchführung des Vertrages rechtskräftig bevollmächtigte Vertreter benannt werden. Darüber hinaus ist zu erklären, dass im Falle der Auftragserteilung alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft als Gesamtschuldner haften.
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5) Nachunternehmererklärung gemäß Vordruck 6: Wenn ein Bewerber für Leistungen Nachunternehmer einsetzen und sich auch auf die Eignung eines Nachunternehmers berufen will (Eignungsleihe), ist der Vordruck 6 zu verwenden, der den Vergabeunterlagen beigefügt ist. Zusätzlich sind die konkret nach Maßgabe dieser Bekanntmachung erforderlichen Eignungsnachweise für den Nachunternehmer vorzulegen.
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Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Alle Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen, der Auftraggeber fordert fehlende Unterlagen im Rahmen des § 16a EU VOB/A nach. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, vor Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Erklärungen und Nachweise wahrheitsgemäß eingereicht worden sind.
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Die unter „Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit" geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber und bei Bewerbergemeinschaften von der Bewerbergemeinschaft als solcher vorzulegen. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen.
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1) Durchschnittlicher Jahresgesamtumsatz netto (aus Leistungen der Objektplanung, §§ 33 ff. HOAI) in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (nicht wertungsrelevant)
2) Durchschnittlicher Jahresgesamtumsatz netto aus der Vermietung und dem Betrieb von Gebäuden in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäfts-/Kalenderjahren (nicht wertungsrelevant)
Die vorgenannten Erklärungen zu den Punkten 1. und 2. sind anhand der jeweiligen Tabellen des Vordrucks 4 Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Referenzen einzureichen, der den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
3) Nur auf ausdrückliches Verlangen des Auftraggebers sind nach Abgabe des Teilnahmeantrags ggf. vorzulegen:
a) Bescheinigung der Berufsgenossenschaft mit dem Nachweis, dass er die fälligen Beiträge entrichtet hat. Ausländische Bewerber haben eine Bescheinigung des für sie zuständigen Versicherungsträgers vorzulegen.
b) Bescheinigung der Krankenkasse(n) betreffend die ordnungsgemäße Abführung von Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung. Ausländische Bewerber haben auf Verlangen eine gleichwertige Bescheinigung ihres Herkunftslandes vorzulegen.
c) Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes, dass der Bewerber seinen gesetzlichen Verpflichtungen zur Zahlung der Landes- und Gemeindesteuern sowie zur Ausführung der Beiträge zur gesetzlichen Sozialversicherung nachgekommen ist.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Alle Nachweise und Erklärungen sind mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen, der Auftraggeber fordert fehlende Unterlagen im Rahmen des § 16a EU VOB/A nach. Eine Vorlage der Nachweise in Kopie ist ausreichend. Der Auftraggeber behält sich vor, vor Zuschlagserteilung Nachweise der zuständigen Stellen zu verlangen, die bestätigen, dass die gemachten Erklärungen und Nachweise wahrheitsgemäß eingereicht worden sind.
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Die unter „Technische und berufliche Leistungsfähigkeit" geforderten Erklärungen und Nachweise sind vom Bewerber und bei Bewerbergemeinschaften von der Bewerbergemeinschaft als solcher vorzulegen, soweit sich aus den Vergabeunterlagen nichts anderes ergibt. Ausländische Bewerber haben gleichwertige Nachweise der für sie zuständigen Behörde/Institution ihres Heimatlandes beizubringen.
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1) Fachkunde/Referenzen des vorgesehenen Objektplaners für die Planung vergleichbarer Gebäude mit einer BGF von mindestens 7 500 m
Wertungspunkte erhalten Referenzen für folgende Unterkriterien:
a) bearbeitete LP 2-5 (ggfs. 5 anteilig) gem. § 34 HOAI;
b) Büro-, Polizei- oder Verwaltungsgebäude oder vergleichbar;
c) Referenzobjekt wurde nach dem 1.1.2010 fertiggestellt oder befindet sich derzeit in der Bauausführung.
2) Fachkunde/Referenzen (maximal zwei) über Bauleistungen für Gebäude mit folgenden Anforderungen:
— Fertigstellung: Nach 1.1.2014,
— Nutzung: Gewerbliche Nutzung,
— Größe: mindestens 7 500 m
Die Angaben sind nicht wertungsrelevant.
3) Fachkunde/Referenzen (maximal zwei) für Vermieterleistungen vergleichbarer, fertig gestellter Gebäude, die als Büro-, Polizei- oder Verwaltungsgebäude oder vergleichbar genutzt werden.
Zu den Referenzen der Punkte 1. bis 3. sind jeweils Angaben erforderlich zu Auftraggeber, Ansprechpartnern, Zeitpunkt der Fertigstellung des Gebäudes, Netto-Investitionsvolumen (für die Kostengruppen 300-500), Größe der BGF in m
Zu den Referenzen des Objektplaners (Punkt 1) sind zudem Angaben zum Planungs- und Baubeginn vorzunehmen.
Zu den Referenzen zu Punkt 3 sind außerdem Kurzbeschreibungen des Gebäudes mit Besonderheiten (Nutzung als Büro-, Polizei- oder Verwaltungsgebäude oder vergleichbar) einerseits und der Anzahl und des Gegenstands der Sondernutzungsflächen andererseits erforderlich.
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Alle vorgenannten Erklärungen zu den Punkten 1. bis 3. sind anhand der jeweiligen Tabellen des Vordrucks 4 Fachkunde, Leistungsfähigkeit und Referenzen einzureichen, der den Vergabeunterlagen beigefügt ist.
4) Anforderungen an das angebotene Grundstück und Darstellung der Erfüllung der Mindestanforderungen in einem Konzept (siehe dazu die zugehörigen Angaben unter „Möglicherweise geforderte Mindeststandards")
5) Darstellung des Grundstücks inklusive angedachter Kubatur des Gebäudes innerhalb des Grundstücks.
Mindeststandards:
Zu III.1.3) 1. Mindestanforderungen an die Fachkunde/Referenzen des vorgesehenen Objektplaners:
Die Vorlage einer Referenz, die die vorgenannten Kriterien erfüllt, ist ein Mindestkriterium. Kann der Bewerber für den Objektplaner keine vergleichbare Referenz vorlegen, wird der Teilnahmeantrag vom Verfahren ausgeschlossen.
Zu III.1.3) 4. Mindestanforderungen an das Grundstück und die Darstellung im Konzept:
a) Das Grundstück muss innerhalb der Gebietsgrenzen zur Standortwahl liegen („Lagenachweis"). Ein Lageplan im Maßstab 1:500 mit eindeutiger Darstellung der Grundstücksgrenzen sowie Kennzeichnung der fußläufigen/verkehrlichen Erschließung ist vorzulegen.
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b) Durch den Bewerber muss plausibel dargestellt werden, ob eine straßenseitige Bebauung des Grundstücks im planungs- und bauordnungsrechtlichen Rahmen und unter Beachtung raumprogrammatischer und funktionaler Anforderungen des Auftraggebers möglich ist. Ein überschlägiger geometrisch-räumlicher Nachweis der grundsätzlichen Machbarkeit ist zu führen („Machbarkeitsnachweis"), eine planerische Darstellung ist hierfür ausreichend.
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c) Der Bewerber muss durch Unterzeichnung des Vordruckes 2 – Grundstückserklärung erklären, dass er im Falle der Projektrealisierung über das Grundstück verfügen kann und hat hierfür einen entsprechenden Grundbuchauszug vorzulegen. Aus dem vorgelegten Grundbuchauszug muss sich ergeben, dass
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— der Bewerber Eigentümer des Grundstückes ist oder
— ein Mitglied der Bewerbergemeinschaft Eigentümer ist oder
— ein Nachunternehmer Eigentümer des Grundstücks ist.
Der Nachweis, dass der Bewerber über das Grundstück verfügt, kann auch dadurch geführt werden, dass der aktuelle Eigentümer des Grundstückes sich durch Abgabe des Vordruckes 2 – Grundstückserklärung unter Angabe des Namens des Erklärenden (Textform) bereit erklärt, im Falle der Projektrealisierung das Grundstück an den Bewerber, die Bewerbergemeinschaft oder einen Nachunternehmer zu übereignen oder zur Bebauung und Nutzung über die Laufzeit des Mietvertrages zur Verfügung zu stellen, wobei die Zurverfügungstellung durch ein dingliches Recht abgesichert sein muss.
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Der Grundbuchauszug und die Grundstückserklärung gemäß Vordruck 2 müssen in diesem Verfahrensstadium nicht notariell beglaubigt sein.
d) Der Bewerber hat im Rahmen des Vordruckes 2 – Grundstückserklärung zu erklären, dass keines der folgenden Ausschlusskriterien erfüllt ist:
— das Grundstück ist nicht über eine öffentliche Straße mit mindestens 2 Richtungsfahrbahnen erreichbar,
— das Grundstück verfügt nicht über mindestens eine zweispurige Grundstücksein-/-ausfahrt und über eine mindestens einspurige Notausfahrt, wobei beide bzw. mindestens 2 Zufahrten zur Grundstücksein- und -ausfahrt zugelassen sein bzw. werden müssen,
— Lage ausschließlich innerhalb einer verkehrsberuhigten Zone oder Fußgängerzone, so dass die geforderten Grundstücksein-/-ausfahrten von dem angebotenen Grundstück in eine verkehrsberuhigte Zone und/oder Fußgängerzone führen,
— Lage ausschließlich in einer Sackgasse, so dass eine oder beide geforderten Grundstücksein-/-ausfahrten von dem angebotenen Grundstück in eine Sackgasse führen,
— Lage, bei der die geforderten Grundstücksein-/-ausfahrten ausschließlich über ein Gelände führen, das Zugangsbeschränkungen aufweist oder zukünftig aufweisen kann (z. B. Privatgelände),
— Lage, bei der eine oder beide geforderten Grundstücksein-/-ausfahrten durch Gegebenheiten im Verkehrsraum die Erreichbarkeit der nächsten Haupterschließungsstraße nachhaltig behindern könnte (Schienenquerverkehr, Zugbrücke o. ä.),
— das neue Polizeigebäude kann nicht straßenseitig auf dem Grundstück, sondern nur in zweiter Reihe errichtet werden.
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Einhaltung der Besonderen Vertragsbedingungen des Landes NRW zur Einhaltung des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW (BVB TVgG NRW)

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 5
Höchstzahl der Bewerber: 7
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Im Rahmen dieses Teilnahmewettbewerbs sollen 5 bis sieben geeignete Bewerber ausgewählt und zur Abgabe eines ersten indikativen Angebots aufgefordert werden, deren Teilnahmeanträge die formalen Kriterien (vgl. Ziffer 5 der Teilnahmebedingungen) und die Mindestkriterien (vgl. Ziffer III.1 dieser Bekanntmachung) erfüllen sowie nach den folgenden Auswahlkriterien die meisten Punkte erzielen.
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Einziges Wertungskriterium ist die Eignung des Objektplaners.
Der Objektplaner muss mindestens eine und maximal 3 Referenzen für Objektplanungen vergleichbarer Gebäude mit einer BGF von mindestens 7 500 m
Kann der Bewerber für den Objektplaner keine vergleichbare Referenz vorlegen, wird der Teilnahmeantrag vom Verfahren ausgeschlossen (Mindestkriterium).
Es werden maximal 3 Referenzen gewertet. Pro Referenz können 30 Punkte und somit insgesamt maximal 90 Punkte erreicht werden.
Wertungspunkte erhalten Referenzen für folgende Unterkriterien:
1) bearbeitete LP 2-5 (ggfs. 5 anteilig) gem. § 34 HOAI (10 Punkte);
2) Büro-, Polizei- oder Verwaltungsgebäude oder vergleichbar (10 Punkte);
3) Referenzobjekt wurde nach dem 1.1.2010 fertiggestellt oder befindet sich derzeit in der Bauausführung (10 Punkte).
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNY6QDYLP/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Der Auftraggeber führt ein EU-weites Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durch.
2) Die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch auf dem Vergabemarktplatz NRW unter https://www.evergabe.nrw.de/VMPSatellite/notice/CXPNY6QDYLP/documents zur Verfügung gestellt.
3) Die Beantwortung von Fragen zum Verfahren sowie sämtliche Kommunikation zwischen den Beteiligten und der Vergabestelle erfolgen ausschließlich über das o. g. Vergabeportal. Beteiligte sind daher im eigenen Interesse gehalten, die dort für diese eingerichteten Postfächer regelmäßig auf neue Informationen der Vergabestelle zu kontrollieren („Holschuld des Bewerbers").
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4) Der Auftraggeber hat für die Einreichung der Teilnahmeanträge Vordrucke erstellt. Diese sind zu verwenden. Die Unterlagen zum Teilnahmewettbewerb sowie die wesentlichen Unterlagen für das Angebotsverfahren können über das Vergabeportal abgerufen werden. Aus Gründen der Geheimhaltung werden im Teilnahmewettbewerb die funktionale Leistungsbeschreibung sowie der Mietvertrag jeweils einschließlich Anlagen lediglich in Form einer Auflistung der Inhalte zur Verfügung gestellt.
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5) Ein detailliertes Einzelraumprogramm sowie die Funktionale Leistungsbeschreibung werden den Unterlagen beigefügt, welche die Bieter erhalten, die zur Abgabe eines Angebotes aufgefordert werden. Hierfür müssen die Bewerber mit ihrem Teilnahmeantrag eine unterzeichnete Vertraulichkeitserklärung einreichen.
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6) Alle Vordrucke, deren Dateiname mit „AV" beginnt, sind solche des Angebotsverfahrens, daher noch mit dem Wasserzeichen „Entwurf" gekennzeichnet und im derzeitigen Teilnahmewettbewerb noch nicht zu bearbeiten.
7) Die Aufforderung der ausgewählten Bieter zur Abgabe erster, indikativer Angebote soll voraussichtlich in Kalenderwoche 18 oder 19 erfolgen.
Bekanntmachungs-ID: CXPNY6QDYLP

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Westfalen
Postanschrift: Albrecht-Thaer-Straße 9
Postort: Münster
Postleitzahl: 48147
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 251411-2165 📠
Internetadresse: https://www.bezreg-muenster.de/de/wirtschaft_finanzen_kommunalaufsicht/vergabekammer_westfalen/index.html 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber/Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnis rügen.
(2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Abgabe der Bewerbung bzw. der Angebote gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
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(3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbungs- bzw. der Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber zu rügen.
(4) Ein Vergabenachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB innerhalb von 15 Kalendertagen nach der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, bei der Vergabekammer einzureichen.
Quelle: OJS 2020/S 006-007720 (2020-01-07)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-06-29)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-06-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-07-02 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 126-330695
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 006-007720
ABl. S-Ausgabe: 126
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXPNY6QDBU7.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Da für den Auftraggeber der neue Standort von besonderer Bedeutung ist, wird der Auftraggeber nur solche Bewerber zur Abgabe eines ersten indikativen Angebotes auffordern, die bereits mit ihrem Teilnahmeantrag nachweisen können, dass sie über ein passendes Grundstück verfügen können, auf dem der Auftraggeber zukünftig adäquat untergebracht werden kann. Bewerber, die nicht durch Abgabe des Vordrucks 2 - Grundstückserklärung nachweisen können, dass sie über ein geeignetes Grundstück verfügen können, werden vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Damit die Bewerber nicht frühzeitig Ressourcen binden müssen, wird ihnen allerdings gestattet, das im Teilnahmewettbewerb benannte Grundstück nach Maßgabe der Vergabeunterlagen durch ein anderes, geeignetes Grundstück zu ersetzen.
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Beschreibung der Optionen:
Siehe oben Ziffer II.2.7): Verlängerung des Mietvertrages nach Wahl des Auftraggebers 1-malig um 5 Jahre.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität / Effizienz
Qualitätskriterium (Gewichtung): 25 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Funktionalität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30 %
Preis (Gewichtung): 45 %

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-06-22 📅
Name: AREAL Gewerbevermietung GmbH & Co KG
Postort: Essen
Land: Deutschland 🇩🇪
Essen, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 1

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
(1) Etwaige Vergabeverstöße muss der Bewerber / Bieter gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB innerhalb von 10 Tagen nach Kenntnis rügen.
Quelle: OJS 2021/S 126-330695 (2021-06-29)