Erschließung Limberg Park – Generalplanerleistungen

Stadt Osnabrück – Fachdienst Öffentliche Aufträge

Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen und Leistungsbilder der HOAI für folgende Planungsleistungen an einen Generalplaner:
— Objektplanung Ingenieurbauwerke (§§ 41 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 (teilw.), 2 (teilw.), 3 bis 7 und 9 sowie die örtliche Bauüberwachung als besondere Leistung;
— Objektplanung – Verkehrsanlagen (§§ 45 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 (teilw.), 2 (teilw.), 3, 5 bis 7 und 9 sowie die örtliche Bauüberwachung als besondere Leistung;
— Objektplanung – Freianlagen (§§ 38 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 9.
Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen sowie Bauabschnitte im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-05-29. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-04-28.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-04-28 Auftragsbekanntmachung
2020-05-18 Ergänzende Angaben
2020-10-02 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-04-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen
Referenznummer: 2020_VgV_01_TNW
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen und Leistungsbilder der HOAI für folgende Planungsleistungen an einen Generalplaner: — Objektplanung Ingenieurbauwerke (§§ 41 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 (teilw.), 2 (teilw.), 3 bis 7 und 9 sowie die örtliche Bauüberwachung als besondere Leistung; — Objektplanung – Verkehrsanlagen (§§ 45 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 (teilw.), 2 (teilw.), 3, 5 bis 7 und 9 sowie die örtliche Bauüberwachung als besondere Leistung; — Objektplanung – Freianlagen (§§ 38 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 9. Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen sowie Bauabschnitte im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architektur- und Ingenieurbüros sowie planungsbezogene Leistungen 📦
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architekturbüros 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Osnabrück, Kreisfreie Stadt 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Osnabrück – Fachdienst Öffentliche Aufträge
Postanschrift: Bierstraße 2
Postleitzahl: 49074
Postort: Osnabrück
Kontakt
Internetadresse: https://osnabrueck.de/ausschreibungen 🌏
E-Mail: oeffentlicheauftraege@osnabrueck.de 📧
Telefon: +49 5413232600 📞
Fax: +49 5413234326 📠
URL der Dokumente: https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXTBYY6YYQZ/documents 🌏
URL der Teilnahme: https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXTBYY6YYQZ 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-04-28 📅
Einreichungsfrist: 2020-05-29 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-04-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 085-202006
ABl. S-Ausgabe: 85
Zusätzliche Informationen
Der Teilnahmeantrag ist spätestens zum unter Ziff. IV.2.2) festgelegten Termin einzureichen. Die Auftragsunterlagen einschließlich Vordrucke für den Teilnahmeantrag stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center. Bewerber haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrags darauf hinzuweisen. Die Bewerber werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen zu übermitteln. Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 160 Abs. 3 GWB. Soweit Ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind Sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig. Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6JDMUY Bekanntmachungs-ID: CXTBYY6YYQZ
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen und Leistungsbilder der HOAI für folgende Planungsleistungen an einen Generalplaner:
— Objektplanung Ingenieurbauwerke (§§ 41 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 (teilw.), 2 (teilw.), 3 bis 7 und 9 sowie die örtliche Bauüberwachung als besondere Leistung;
— Objektplanung – Verkehrsanlagen (§§ 45 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 (teilw.), 2 (teilw.), 3, 5 bis 7 und 9 sowie die örtliche Bauüberwachung als besondere Leistung;
— Objektplanung – Freianlagen (§§ 38 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 9.
Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen sowie Bauabschnitte im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.
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Die Osnabrücker Beteiligungs- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH (OBG) ist eine kommunale Eigengesellschaft der Stadt Osnabrück und neben dieser Eigentümerin des ehemaligen Kasernengeländes „Am Limberg". Die OBG beabsichtigt entsprechend den im Bebauungsplan-Nr. 578 – Limberg – ausgewiesenen Festsetzungen, auf diesem ehemaligen Kasernengelände Gewerbe-, Sport- und Freizeitflächen zu entwickeln. Darüber hinaus sollen sieben Bestandsgebäude und ein Hockeyplatz auf dem Gelände erhalten bleiben und an die zukünftige Gesamterschließung des Plangebietes angeschlossen werden. Die Gebietsentwicklung geschieht dabei sowohl auf Flächen der OBG (Gewerbeflächen) als auch auf Flächen der Stadt Osnabrück (öffentliche u. sonstige Flächen). Das rd. 70 Hektar große Gelände teilt sich in Zukunft auf in etwa 24,9 Hektar Gewerbefläche, davon 18,3 im Norden und 6,6 im Süden. Etwa 45,1 Hektar sind öffentlich und setzten sich aus Straßen, Grünflächen, Sport, Wald sowie Gebäude- und Freiflächen zusammen. Im Vorgriff auf den im Dezember 2018 in Kraft getretenen Bebauungsplan wurden bereits vorab der westliche Grünzug (ca. 4,9 Hektar) sowie das östliche Waldgebiet hergerichtet (ca. 8,8 Hektar). Zur Erreichung aller weiteren ausgewiesenen Festsetzungen aus dem Bebauungsplan-Nr. 578 sind konkrete Planungsleistungen aus den Leistungsbildern der Ingenieurbauwerke, sowie aus den Verkehrs- und Freianlagen zu erbringen. Die erforderlichen Entsiegelungs- und Abbruchmaßnahmen des Kasernengeländes sind hier nicht Bestandsteil der zu erbringenden Planungsleistungen. Die OBG wird im Rahmen der Gesamtprojektierung durch die Energieservice Osnabrück GmbH (ESOS) als Projektsteurer unterstützt.
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Die Maßnahme wurde in das Städtebauförderprogramm „Stadtumbau West" aufgenommen, und es werden für Teilflächen Städtebaufördermittel für die Umsetzung verwandt. Vor diesem Hintergrund sind die hiermit verbundenen Förderbedingungen bei der Umsetzung der Erschließungsmaßnahmen zu beachten.
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Dauer: 39 Monate
Beschreibung der Optionen:
Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Leistungsphasen 1 (Vorentwurf) und 2 (Entwurfsplanung) und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Stadt Osnabrück – Erschließung Limbergpark
49088 Osnabrück

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit dem Teilnahmeantrag sind die nachfolgenden Erklärungen und Nachweise abzugeben:
1.1 Angabe des Bewerbers (Einzelbewerbung) mit Namen, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse.
1.2 Angabe, im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft sämtlicher Mitglieder der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft mit Namen, Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon-/Faxnummer und E-Mail-Adresse.
1.3 Im Falle der Bewerbung als Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft ist mit dem Teilnahmeantrag eine von sämtlichen Mitgliedern unterzeichnete Bietergemeinschaftserklärung vorzulegen,
a. in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall erklärt wird,
b. in der alle Mitglieder aufgeführt sind und in der die/der für die Durchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreter/in bezeichnet ist,
c. dass die/der bevollmächtigte Vertreter/in die Mitglieder gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,
d. dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.
1.4 Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Erklärung zum vorgesehenen Nachunternehmereinsatz und zu Art und Umfang der Teilleistungen vorzulegen.
1.5 Im Falle der Einbindung von Nachunternehmern ist eine Verpflichtungserklärung des Nachunternehmers vorzulegen, dem Bewerber im Auftragsfall die erforderlichen Mittel bzw. Leistungen zur Verfügung zu stellen.
1.6 Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 123 GWB.
1.7 Erklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen gemäß § 124 GWB
1.8 Erklärung über eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
2.1 Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung mit folgenden Haftungssummen:
— mindestens 3,0 Mio. EUR für Personenschäden;
— mindestens 2,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden.
Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der unter 2.1 genannten Deckungssummen pro Jahr betragen. Der Nachweis ist grundsätzlich durch eine verbindliche Deckungsbestätigung der Versicherung zu erbringen. Wenn oder soweit eine Versicherung in der o. g. Höhe zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht vorliegt, kann der Nachweis durch eine (ergänzende) rechtsverbindliche Eigenerklärung des Bewerbers über den Abschluss einer entsprechenden Versicherung im Auf-tragsfall erbracht werden. Bei einer Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen. Die Erklärung oder der Nachweis darf nicht älter als 12 Monate sein und muss der Bewerbung beigelegt werden.
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Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Nachweis durch verbindliche Deckungsbestätigung oder rechtsverbindliche Erklärung über den Abschluss einer entsprechenden Erklärung im Auftragsfall durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/ Arbeitsgemeinschaft beizubringen.
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2.2 Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2016, 2017, 2018).
Hinweis: Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Gesamtumsatz für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Mit dem Teilnahmeantrag sind zur Prüfung der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit des Bewerbers folgende Erklärungen/Unterlagen beizufügen:
3.1 Benennung der*des Projektverantwortlichen (mit mindestens 5 Jahren Berufserfahrung) für den Auftragsfall für
a) die Objektplanung – Ingenieurbauwerke,
b) die Objektplanung – Verkehrsanlagen,
c) die Objektplanung – Freianlagen.
Mit folgenden Nachweisen/Erklärungen zu erbringen:
— Nachweis der beruflichen Qualifikation/Berufszulassung;
— Angaben zur Berufserfahrung in Jahren;
— Erfahrungsnachweis der*des Projektverantwortlichen in Form der Benennung von Referenzprojekten innerhalb der letzten fünf Jahre (ab 1.1.2015), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind (Objektplanung Ingenieurbauwerke bzw. Verkehrsanlagen bzw. Freianlagen, vorzugsweise im Rahmen von Erschließungsmaßnahmen).
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Es ist mindestens ein Referenzprojekt zu benennen, um die Mindestanforderungen zu erfüllen. Es werden drei Referenzprojekte bei der Auswahl der Bewerber berücksichtigt (vgl. XII. der Vergabeunterlagen).
3.2 Erfahrungsnachweis des Bewerbers (der/des Büros) in Form der Benennung von Referenzprojekten innerhalb der letzten drei Jahre (ab 1.1.2016), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind (Objektplanung Ingenieurbauwerke bzw. Verkehrsanlagen bzw. Freianlagen, vorzugsweise im Rahmen von Erschließungsmaßnahmen).
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Es sind mindestens drei Referenzprojekte zu benennen, um die Mindestanforderungen zu erfüllen. Es werden drei Referenzprojekte bei der Auswahl der Bewerber berücksichtigt (vgl. XII. der Vergabeunterlagen).
Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben notwendig:
— Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer);
— Art der Maßnahme (Erschließungsplanung für ehemalige Militärflächen, Konversations-/Brachflächen, sonstigen Flächen oder sonstige Planungsleistungen);
— Kurze Beschreibung des Projekts mit Angaben zu den geplanten Nutzungen;
— Gesamtbaukosten (brutto);
— Projektzeitraum (Beauftragung/Bauantrag/Baubeginn/Abnahme);
— Angabe der während des Referenzzeitraums (ab 1.1.2015) erbrachten Planungsleistungen (Leistungsphasen);
— Referenzschreiben des Auftraggebers mit Angaben zur Einhaltung der Qualitäts-, Zeit- und Kostenvorstellungen des Auftraggebers (nicht zwingend).
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften:
Für den zu benennenden Projektverantwortlichen und stellvertretenden Projektverantwortlichen für den Auftragsfall ist der Nachweis ihrer fachlichen Qualifikation durch Nachweis der Berufszulassung durch Kopie des Mitgliedsausweises einer Architekten- oder Ingenieurkammer oder sonstigen vergleichbaren Nachweis zu erbringen.
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Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der Personen, die für die Ausführung des Auftrags verantwortlich sind

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Auswahl der Bewerber, die zur Angebotsabgabe aufgefordert werden, erfolgt in einem 4-stufigen Verfahren:
1. Zunächst wird geprüft, ob die Bewerbungen form- und fristgerecht eingereicht wurden.
2. Anschließend wird beurteilt, ob die Bewerber nach den vorgelegten Angaben und Unterlagen grundsätzlich geeignet sind, die in Rede stehenden Leistungen ordnungsgemäß zu erbringen, d. h. die geforderten Mindestanforderungen erfüllen. Der Auftraggeber behält sich vor, die Angaben aus den vorgelegten Referenzen sowie die Zufriedenheit der Auftraggeber durch eine telefonische Abfrage zu überprüfen. Bei falschen Angaben sowie bei negativen Auskünften über die Referenz, wird die Referenz von der Wertung ausgeschlossen. Auch die Benennung von Ansprechpartnern, die keine Auskünfte erteilen können, führt zum Ausschluss der Referenz aus der Wertung.
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3. Sollten mehr als drei geeignete Bewerber einen Teilnahmeantrag fristgemäß und vollständig einreichen und die Mindestanforderungen erfüllen, behält sich der Auftraggeber das Recht vor, den Bewerberkreis zu beschränken. In diesem Fall wird anhand der zur Prüfung der Eignung des Bewerbers vorgelegten Erklärung/Unterlagen der als grundsätzlich geeignet eingestuften Bewerbern beurteilt, welche Bewerber besonders geeignet erscheinen und daher im weiteren Verfahren beteiligt werden sollen.
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Bei der Auswertung der Teilnahmeunterlagen werden die einzelnen Kriterien wie folgt gewichtet:
Berufliche Leistungsfähigkeit:
— Projektverantwortliche*r Ingenieurbauwerke = 20 %;
— Projektverantwortliche*r Verkehrsanlagen = 20 %;
— Projektverantwortliche*r Freianlagen = 20 %;
— Bewerber (Büro) = 40 %.
= 100 %
Die Vorgehensweise bei der Bewertung kann der beigefügten Bewertungsmatrix entnommen werden.
Im Hinblick auf die Bewertung der technischen bzw. beruflichen Leistungsfähigkeit der jeweiligen benannten Projektverantwortlichen sowie des Bewerbers sind maßgeblich die vorgelegten Referenzen. Im Rahmen der Bewertung der Eignung werden die drei geeignetsten Referenzen berücksichtigt.
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4. Sollten mehrere Bewerber die gleiche Punktzahl erhalten, behält sich der Auftraggeber vor, die abschließende Auswahl und Reduzierung des Bewerberkreises durch Losverfahren herbeizuführen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 11:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-06-09 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Kontaktperson: Bierstraße 2, 2 OG, Raum 2
Dokumente URL: https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXTBYY6YYQZ/documents 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
Der Teilnahmeantrag ist spätestens zum unter Ziff. IV.2.2) festgelegten Termin einzureichen. Die Auftragsunterlagen einschließlich Vordrucke für den Teilnahmeantrag stehen für einen uneingeschränkten und vollständigen direkten Zugang gebührenfrei zur Verfügung unter: https://www.dtvp.de/Center. Bewerber haben die Vergabeunterlagen unverzüglich auf Vollständigkeit der Unterlagen sowie auf Unklarheiten zu überprüfen. Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrags darauf hinzuweisen. Die Bewerber werden aufgefordert, im Interesse einer schnellen Beseitigung von Unklarheiten, frühzeitig und vorab ihre Fragen zu übermitteln. Bewerber haben Verstöße gegen Vergabevorschriften zu rügen. Es gelten die Bestimmungen in § 160 Abs. 3 GWB. Soweit Ihrer Rüge nicht abgeholfen wird, sind Sie insbesondere verpflichtet, innerhalb von 15 Kalendertagen nach Eingang dieser Mitteilung einen Nachprüfungsantrag bei der zuständigen Vergabekammer einzureichen. Ansonsten ist der Antrag gemäß § 160 Abs. 3 GWB unzulässig.
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Bekanntmachungs-ID: CXP4Y6JDMUY
Bekanntmachungs-ID: CXTBYY6YYQZ

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
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2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2020/S 085-202006 (2020-04-28)
Ergänzende Angaben (2020-05-18)
Objekt
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Ergänzende Angaben
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Technische Planungsleistungen für Verkehrsanlagen 📦

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Name des öffentlichen Auftraggebers: Osnabrücker Beteiligungs- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH
Postanschrift: Bierstraße 17/18
Kontakt
Internetadresse: https://buerger.osnabrueck.de/public/index.php?o=474 🌏
E-Mail: obg@osnabrueck.de 📧
Telefon: +49 541 / 323-2499 📞
Fax: +49 541 / 323-152499 📠

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-05-18 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-05-22 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 099-238084
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 085-202006
ABl. S-Ausgabe: 99
Quelle: OJS 2020/S 099-238084 (2020-05-18)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-10-02)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Gegenstand des Auftrags sind die Leistungen und Leistungsbilder der HOAI für folgende Planungsleistungen an einen Generalplaner: — Objektplanung Ingenieurbauwerke (§§ 41 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 (teilw.), 2 (teilw.), 3 bis 7 und 9 sowie die örtliche Bauüberwachung als besondere Leistung; — Objektplanung — Verkehrsanlagen (§§ 45 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 (teilw.), 2 (teilw.), 3, 5 bis 7 und 9 sowie die örtliche Bauüberwachung als besondere Leistung; — Objektplanung — Freianlagen (§§ 38 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 9. Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen sowie Bauabschnitte im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.
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Gesamtwert des Auftrags: 628401.85 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-10-02 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-10-07 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 195-472401
ABl. S-Ausgabe: 195
Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXTBYY6YYWQ

Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
— Objektplanung — Verkehrsanlagen (§§ 45 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 (teilw.), 2 (teilw.), 3, 5 bis 7 und 9 sowie die örtliche Bauüberwachung als besondere Leistung;
— Objektplanung — Freianlagen (§§ 38 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 9.
Die Osnabrücker Beteiligungs- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft mbH (OBG) ist eine kommunale Eigengesellschaft der Stadt Osnabrück und neben dieser Eigentümerin des ehemaligen Kasernengeländes „Am Limberg". Die OBG beabsichtigt entsprechend den im Bebauungsplan-Nr. 578 — Limberg — ausgewiesenen Festsetzungen, auf diesem ehemaligen Kasernengelände Gewerbe-, Sport- und Freizeitflächen zu entwickeln. Darüber hinaus sollen sieben Bestandsgebäude und ein Hockeyplatz auf dem Gelände erhalten bleiben und an die zukünftige Gesamterschließung des Plangebietes angeschlossen wer-den. Die Gebietsentwicklung geschieht dabei sowohl auf Flächen der OBG (Gewerbeflächen) als auch auf Flächen der Stadt Osnabrück (öffentliche u. sonstige Flächen). Das rd. 70 Hektar große Gelände teilt sich in Zukunft auf in etwa 24,9 Hektar Gewerbefläche, davon 18,3 im Norden und 6,6 im Süden. Etwa 45,1 Hektar sind öffentlich und setzten sich aus Straßen, Grünflächen, Sport, Wald sowie Gebäude- und Freiflächen zusammen. Im Vorgriff auf den im Dezember 2018 in Kraft getretenen Bebauungsplan wurden bereits vorab der westliche Grünzug (ca. 4,9 Hektar) sowie das östliche Waldgebiet hergerichtet (ca. 8,8 Hek-tar). Zur Erreichung aller weiteren ausgewiesenen Festsetzungen aus dem Bebauungsplan-Nr. 578 sind konkrete Planungsleistungen aus den Leistungsbildern der Ingenieurbau-werke, sowie aus den Verkehrs- und Freianlagen zu erbringen. Die erforderlichen Entsiegelungs- und Abbruchmaßnahmen des Kasernengeländes sind hier nicht Bestandsteil der zu erbringenden Planungsleistungen. Die OBG wird im Rahmen der Gesamtprojektierung durch die Energieservice Osnabrück GmbH (ESOS) als Projekt steurer unterstützt.
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Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Stadt Osnabrück — Erschließung Limbergpark

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität Projektteam
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung Maßnahme zur Sicherstellung Qualität, Kosten und termine
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projekteinschätzung und Herangehensweise
Qualitätskriterium (Gewichtung): 45
Preis (Gewichtung): 30.00

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-10-02 📅
Name: Planungsbüro Hahm GmbH
Postanschrift: Am Tie 1
Postort: Osnabrück
Postleitzahl: 49086
Land: Deutschland 🇩🇪
Osnabrück, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 628401.85 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 3

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Bieter haben Verstöße gegen Vergabevorschriften unter Beachtung der Regelungen in § 160 Abs. 3 GWB zu rügen. Ein Nachprüfungsantrag ist nach § 160 Abs. 3 GWB unzulässig, soweit:
1. Der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
Mehr anzeigen
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. Mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Quelle: OJS 2020/S 195-472401 (2020-10-02)