Erstellung einer Corporate Identity und eines Kommunikationskonzeptes im Zuge der Eigenbetriebsgründung des Amts für Abfallwirtschaft

Stadt Karlsruhe Hauptamt

Die Stadt Karlsruhe beabsichtig zum 1. Januar 2023 das Amt für Abfallwirtschaft (im Folgenden: AfA) in einen Eigenbetrieb umzuwandeln. Das AfA verantwortet die kommunale Abfallwirtschaft und Straßenreinigung, Deponiestilllegungen und -nachsorge, den Winterdienst sowie das Fuhrparkmanagement der Stadt Karlsruhe. Daneben betreibt es verschiedene städtische Entsorgungsanlagen (Deponien, Wertstoffstationen, Kompostierungsanlagen und eine Umladestation), die Schadstoffsammlung sowie eine Zentralwerkstatt für alle städtischen Kraftfahrzeuge. Für den künftigen Eigenbetrieb sucht die Stadt Karlsruhe nach eine Full Service Marketing Agentur mit Erfahrung und Expertise in den Bereichen Marketingstrategie und Marktführung, die verschiedene Marketingaufgaben für den künftigen Eigenbetrieb übernimmt. Diese soll für den EB u. a. eine neue Marke entwickeln und etablieren, die einen modernen, serviceorientierten Dienstleister widerspiegelt

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-12-04. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-11-03.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-11-03 Auftragsbekanntmachung
2021-07-19 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-11-03)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Werbe- und Marketingdienstleistungen
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Karlsruhe beabsichtig zum 1. Januar 2023 das Amt für Abfallwirtschaft (im Folgenden: AfA) in einen Eigenbetrieb umzuwandeln. Das AfA verantwortet die kommunale Abfallwirtschaft und Straßenreinigung, Deponiestilllegungen und -nachsorge, den Winterdienst sowie das Fuhrparkmanagement der Stadt Karlsruhe. Daneben betreibt es verschiedene städtische Entsorgungsanlagen (Deponien, Wertstoffstationen, Kompostierungsanlagen und eine Umladestation), die Schadstoffsammlung sowie eine Zentralwerkstatt für alle städtischen Kraftfahrzeuge. Für den künftigen Eigenbetrieb sucht die Stadt Karlsruhe nach eine Full Service Marketing Agentur mit Erfahrung und Expertise in den Bereichen Marketingstrategie und Marktführung, die verschiedene Marketingaufgaben für den künftigen Eigenbetrieb übernimmt. Diese soll für den EB u. a. eine neue Marke entwickeln und etablieren, die einen modernen, serviceorientierten Dienstleister widerspiegelt
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union, mit GPA-Beteiligung
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Werbe- und Marketingdienstleistungen 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Karlsruhe 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Stadt Karlsruhe Hauptamt
Postanschrift: Karl-Friedrich-Str. 14-18
Postleitzahl: 76133
Postort: Karlsruhe
Kontakt
Internetadresse: http://www.karlsruhe.de 🌏
E-Mail: zentrale.vergabestelle@ha.karlsruhe.de 📧
Fax: +49 7211331669 📠
URL der Dokumente: https://www.subreport.de/E47194929 🌏
URL der Teilnahme: https://www.subreport.de/E47194929 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-11-03 📅
Einreichungsfrist: 2020-12-04 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-11-06 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 217-531457
ABl. S-Ausgabe: 217
Zusätzliche Informationen
1) Das Vergabeverfahren wird vollständig elektronisch über die unter Ziffer I.3) genannte Vergabeplattform abgewickelt. Sämtliche Kommunikation mit den Bietern verläuft ausschließlich über die eVergabe-Plattform. 2) Mit dem Teilnahmeantrag ist für die Verfahrensdauer ein verantwortlicher, deutschsprachiger Ansprechpartner nebst Kontaktdaten (Name, Anschrift, Tel., E-Mail) zu benennen; 3) Bei Bewerbergemeinschaften sollen alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die unter III.1.1), III.1.2) und III.1.3) genannten Nachweise einreichen. Der Teilnahmeantrag ist von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft rechtsverbindlich abzugeben. Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft müssen gesamtschuldnerisch haften. Soweit sich in der Bewerber-/Bietergemeinschaft auf eine Vollmacht berufen wird, Ist diese mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. 4) Auf die Möglichkeit der Eignungsleihe nach § 47 VgV wird hingewiesen. 5) Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs beginnt das eigentliche Verhandlungsverfahren. Die Bieter werden aufgefordert, auf Grundlage der Vergabeunterlagen ein erstes Angebot abzugeben. Vor Abgabe ihres ersten Angebots dürfen die Bieter Anmerkungen, Hinweise und Optimierungsvorschläge zu den Vergabeunterlagen einreichen. Wenn Anmerkungen, Hinweise oder Optimierungsvorschläge eingehen, wird der Auftraggeber mit den Bietern Erörterungs- und Verhandlungsgespräche führen. Nach den Erörterungsgesprächen passt der Auftraggeber ggf. die Vergabeunterlagen noch einmal an. Auf dieser Grundlage geben die Bieter dann ihr erstes Angebot ab. Das Angebot muss den Mindestanforderungen der Vergabeunterlagen entsprechen. Ein Angebot, dass von den Anforderungen abweicht, kann der Auftraggeber ausschließen. 6) Das erste Angebot ist bereits verbindlich. Der Auftraggeber behält sich nach § 17 Abs. 11 VgV vor, den Zuschlag ohne Verhandlungen auf das erste Angebot zu erteilen. Sollte der Auftraggeber den Zuschlag nicht auf ein erstes Angebot erteilen, wird das Vergabeverfahren fortgeführt: Der Auftraggeber wird die ersten Angebote werten und voraussichtlich mit den Bietern der 3 bestbewerteten ersten Angebote über diese verhandeln. Auf Grundlage der Ergebnisse der Verhandlungsgespräche wird der Auftraggeber die Vergabeunterlagen unter Beachtung der vergaberechtlichen Grundsätze ggfs. überarbeiten und präzisieren. Anschließend müssen die Bieter ihre letztverbindlichen Angebote abgeben. Der Auftraggeber behält sich vor, vor dem Aufruf zur Abgabe letztverbindlicher Angebote weitere Verhandlungsrunden durchzuführen. 7) Beabsichtigt ein Bieter bereits bei Angebotsabgabe, für wesentliche Hauptleistungen Drittunternehmen vorzusehen, so ist das Drittunternehmen im Angebot zu benennen und Art und Umfang der für den Dritten vorgesehenen Leistungen zu bezeichnen. Auf Verlangen des Auftraggebers sind für die Drittunternehmen die in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen und Angaben einzureichen. Der Auftraggeber kann dieses Verlangen auf bestimmte Nachweise, Erklärungen und Angaben sowie auf einzelne Drittunternehmen beschränken; 8) Der Auftraggeber wird den Vorgaben in § 41 VgV dadurch nachkommen, dass er auf der unter I.3) genannten Website den derzeit vorhandenen Teil der Vergabeunterlagen zur Verfügung stellt. Da der Auftraggeber ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchführt, erfüllt dies die Anforderungen des § 41 VgV. Ziel des Verhandlungsverfahrens ist es, die Anforderungen an die Leistung und den Vertrag mit den Bietern gemeinsam zu konkretisieren. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen deshalb noch nicht alle Unterlagen fest. 9) Der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren aufzuheben, wenn keines der wertbaren Angebote einen Preis ausweist, das den vom Auftraggeber für den hiesigen Beschaffungsgegenstand bestimmten Aufhebungswert unterschreitet.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert: 320 000 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Karlsruhe beabsichtigt zum 1. Januar 2023 das Amt für Abfallwirtschaft (im Folgenden: AfA) in einen Eigenbetrieb umzuwandeln. Das AfA verantwortet die kommunale Abfallwirtschaft und Straßenreinigung, Deponiestilllegungen und -nachsorge, den Winterdienst sowie das Fuhrparkmanagement der Stadt Karlsruhe. Daneben betreibt es verschiedene städtische Entsorgungsanlagen (Deponien, Wertstoffstationen, Kompostierungsanlagen und eine Umladestation), die Schadstoffsammlung sowie eine Zentralwerkstatt für alle städtischen Kraftfahrzeuge. Dieses Aufgabenportfolio soll künftig weiter ausgebaut und optimiert werden. Gleichzeitig wird eine hohe Kundenzufriedenheit verbunden mit dem Image eines modernen, serviceorientierten Dienstleisters angestrebt. Als attraktiver Arbeitgeber möchte der künftige Eigenbetrieb seine Mitarbeitenden fördern, binden sowie neue motivierte Arbeitskräfte gewinnen. Für den künftigen Eigenbetrieb sucht die Stadt Karlsruhe nach eine Full Service Marketing Agentur mit Erfahrungen und Expertise in den Bereichen Markenstrategie und Markenführung, die verschiedene Marketingaufgaben für den künftigen Eigenbetrieb übernimmt.
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Insbesondere die nachfolgenden Aufgaben sind von dem Auftrag umfasst:
— Zielanalyse, Strategieberatung und konzeptionelle Unterstützung beim Markenaufbau,
— Aus der Strategie und den einzelnen Zielen sind zielgruppenspezifische Botschaften und Kommunikationsziele abzuleiten,
— Entwicklung einer langfristig konsistenten Corporate Identity. Hierzu gehören unter anderem Namensfindung für den neuen Eigenbetrieb, Logo und Slogan,
— Entwicklung und Erstellung eines neuen Corporate Design-Manuals,
— Kampagnenentwicklung der neuen Marke des EB,
— Umsetzung interner und externer Kommunikationsmaßnahmen,
— Bei den Maßnahmen ist auf die Messbarkeit des Kommunikationserfolges zu achten.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 320 000 EUR 💰
Dauer: 60 Monate
Beschreibung der Optionen: Die Optionen sind in den Beschaffungsunterlagen aufgeführt.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Deutschland, Stadt Karlsruhe

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Mit ihrem formlosen Teilnahmeantrag sollen die Bewerber möglichst folgende Unterlagen vorlegen (bei Bewerbergemeinschaften von jedem Mitglied):
a) formlose unterschriebene Eigenerklärung, aus der hervorgeht, dass keine Ausschlussgründe im Sinne der §§123, 124 GWB vorliegen;
b) formlose unterschriebene Eigenerklärung über die Eintragung in ein Berufsregister (Handelsregister oder Handwerksrolle oder ein vergleichbares Register des Herkunftslandes).
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Die Bewerber sollen möglichst die folgenden Nachweise in deutscher Sprache vorlegen:
a) Formlose Eigenerklärung über die in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren erwirtschafteten Gesamtumsätze, sowie Eigenerklärung über den Umsatz mit Leistungen, den die Bieter speziell im Bereich Marketingdienstleistungen erwirtschaftet haben.
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b) Formlose Eigenerklärung, dass sie über eine Betriebshaftpflichtversicherung mit ausreichender Deckung verfügen.
c) Falls sie über keine Betriebshaftpflichtversicherung mit ausreichender Deckung verfügen, eine Formlose Eigenerklärung, dass sie eine solche spätestens 7 Kalendertage nach Zuschlagserteilung abschließen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Die Bewerber sollen möglichst die folgenden Angaben und Referenzen in deutscher Sprache vorlegen:
a) Firmenprofil: Angaben zum Leistungsspektrum des Unternehmens, insbesondere mit Bezug zum Auftragsgegenstand sowie Angaben zu der durchschnittlichen jährlichen Beschäftigtenzahl des Unternehmens und der Zahl seiner Führungskräfte in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren.
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b) Referenzen: 4 Referenzen des sich bewerbenden Unternehmens aus den letzten 3 Jahren auf maximal vier DIN A4 Seiten je Referenz. Die Referenzen sollen mit den in Ziffer II.2 beschriebenen Leistungen vergleichbar sein. Bei den vier einzureichenden Referenzen muss je ein Referenzprojekt
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aa) die Entwicklung und Führung einer Marke/Corporate Identity beinhalten,
bb) die Entwicklung und Implementierung eines Corporate Designs beinhalten,
cc) die Erstellung und Umsetzung zielgruppengerichteter Kommunikationskonzepte und Imagekampagnen beinhalten,
dd) die Umsetzung digitaler Maßnahmen aufzeigen.
Die Darstellung der Referenzprojekte soll neben einer Projektbeschreibung möglichst Angaben zu den in dem Projekt konkret erbrachten Leistungen und zu dem Auftraggeber nebst Ansprechpartner enthalten. Daneben soll die Darstellung möglichst eine kurze Beschreibung der Vorgehensweise/Planung, des Projektteams sowie Angaben dazu enthalten, warum das Referenzprojekt mit dem hiesigen Auftrag vergleichbar ist. Die Bieter dürfen auch Referenzen vorlegen, die mehr als 3 und bis zu 5 Jahre zurückliegen. Der Auftraggeber wird diese berücksichtigen, soweit dies erforderlich ist, um ausreichend Wettbewerb sicherzustellen.
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Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Der Auftraggeber wählt die Bewerber in einem mehrstufigen Verfahren aus:
1. Formelle Prüfung des Teilnahmeantrages.
2. Überprüfung des Bewerbers anhand seiner Eignung. Maßgeblich für die Bewertung der Eignung sind die Leistungsfähigkeit (wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit, s. Ziffer III.1.2) sowie die Fachkunde (technische und berufliche Leistungsfähigkeit, s. Ziffer III.1.3).
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3. Bei mehr als 5 geeigneten Bewerbern wird der Auftraggeber die Bewerber in einem relativen Vergleich der Firmenprofile und Referenzen zueinander bewerten. Dabei gilt:
Ein Bewerber kann in beiden Kriterien max. 10 Punkte erhalten. Die Auswahlkriterien stehen im Verhältnis 30 % (Firmenprofil) zu 70 % (Referenzen). Die Gesamtbewertung erfolgt, indem die Punktzahl pro Kriterium mit dem jeweiligen Gewichtungsfaktor (Firmenprofil/Referenzen) multipliziert und dann addiert wird.
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Die gemäß Ziffer III.1.3 eingereichten Firmenprofile und Referenzen der Bewerber bewertet der Auftraggeber anhand eines relativen Vergleichs zueinander. Je besser und passender die Firmenprofile und Referenzen zu dem hiesigen Auftrag sind, umso mehr Punkte erhält der Bewerber.
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Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-12-18 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2021-03-31 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität des Ausführungskonzeptes
Qualitätskriterium (Gewichtung): 40 % - Punkte
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität des Projekteams
Qualitätskriterium (Gewichtung): 30 % - Punkte
Preis (Gewichtung): 30 % - Punkte

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Dokumente URL: https://www.subreport.de/E47194929 🌏

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Das Vergabeverfahren wird vollständig elektronisch über die unter Ziffer I.3) genannte Vergabeplattform abgewickelt. Sämtliche Kommunikation mit den Bietern verläuft ausschließlich über die eVergabe-Plattform.
2) Mit dem Teilnahmeantrag ist für die Verfahrensdauer ein verantwortlicher, deutschsprachiger Ansprechpartner nebst Kontaktdaten (Name, Anschrift, Tel., E-Mail) zu benennen;
3) Bei Bewerbergemeinschaften sollen alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die unter III.1.1), III.1.2) und III.1.3) genannten Nachweise einreichen. Der Teilnahmeantrag ist von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft rechtsverbindlich abzugeben. Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft müssen gesamtschuldnerisch haften. Soweit sich in der Bewerber-/Bietergemeinschaft auf eine Vollmacht berufen wird,
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Ist diese mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
4) Auf die Möglichkeit der Eignungsleihe nach § 47 VgV wird hingewiesen.
5) Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs beginnt das eigentliche Verhandlungsverfahren. Die Bieter werden aufgefordert, auf Grundlage der Vergabeunterlagen ein erstes Angebot abzugeben. Vor Abgabe ihres ersten Angebots dürfen die Bieter Anmerkungen, Hinweise und Optimierungsvorschläge zu den Vergabeunterlagen einreichen. Wenn Anmerkungen, Hinweise oder Optimierungsvorschläge eingehen, wird der Auftraggeber mit den Bietern Erörterungs- und Verhandlungsgespräche führen. Nach den Erörterungsgesprächen passt der Auftraggeber ggf. die Vergabeunterlagen noch einmal an. Auf dieser Grundlage geben die Bieter dann ihr erstes Angebot ab. Das Angebot muss den Mindestanforderungen der Vergabeunterlagen entsprechen. Ein Angebot, dass von den Anforderungen abweicht, kann der Auftraggeber ausschließen.
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6) Das erste Angebot ist bereits verbindlich. Der Auftraggeber behält sich nach § 17 Abs. 11 VgV vor, den Zuschlag ohne Verhandlungen auf das erste Angebot zu erteilen. Sollte der Auftraggeber den Zuschlag nicht auf ein erstes Angebot erteilen, wird das Vergabeverfahren fortgeführt:
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Der Auftraggeber wird die ersten Angebote werten und voraussichtlich mit den Bietern der 3 bestbewerteten ersten Angebote über diese verhandeln. Auf Grundlage der Ergebnisse der Verhandlungsgespräche wird der Auftraggeber die Vergabeunterlagen unter Beachtung der vergaberechtlichen Grundsätze ggfs. überarbeiten und präzisieren. Anschließend müssen die Bieter ihre letztverbindlichen Angebote abgeben. Der Auftraggeber behält sich vor, vor dem Aufruf zur Abgabe letztverbindlicher Angebote weitere Verhandlungsrunden durchzuführen.
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7) Beabsichtigt ein Bieter bereits bei Angebotsabgabe, für wesentliche Hauptleistungen Drittunternehmen vorzusehen, so ist das Drittunternehmen im Angebot zu benennen und Art und Umfang der für den Dritten vorgesehenen Leistungen zu bezeichnen. Auf Verlangen des Auftraggebers sind für die Drittunternehmen die in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen und Angaben einzureichen. Der Auftraggeber kann dieses Verlangen auf bestimmte Nachweise, Erklärungen und Angaben sowie auf einzelne Drittunternehmen beschränken;
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8) Der Auftraggeber wird den Vorgaben in § 41 VgV dadurch nachkommen, dass er auf der unter I.3) genannten Website den derzeit vorhandenen Teil der Vergabeunterlagen zur Verfügung stellt. Da der Auftraggeber ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchführt, erfüllt dies die Anforderungen des § 41 VgV. Ziel des Verhandlungsverfahrens ist es, die Anforderungen an die Leistung und den Vertrag mit den Bietern gemeinsam zu konkretisieren. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen deshalb noch nicht alle Unterlagen fest.
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9) Der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren aufzuheben, wenn keines der wertbaren Angebote einen Preis ausweist, das den vom Auftraggeber für den hiesigen Beschaffungsgegenstand bestimmten Aufhebungswert unterschreitet.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer Baden-Würtemberg, Regierungspräsidium Karlsruhe
Postanschrift: Durlacher Allee 100
Postort: Karlsruhe
Postleitzahl: 76137
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 7219268730 📞
Fax: +49 7219263985 📠
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Zur Wahrung der Fristen wird auf die §§ 160 ff. GWB verwiesen. Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass der Nachprüfungsantrag gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 4 GWB spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, zu stellen ist. Vergabeverstöße sind nach § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 GWB vor Einreichen des Nachprüfungsantrags innerhalb von 10 Kalendertagen nachdem der Bieter den Verstoß erkannt hat, beim Auftraggeber zu rügen. Vergabeverstöße, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind gemäß § 160 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 GWB spätestens bis zum Ablauf der Teilnahmefrist nach IV.2.2) bei dem Auftraggeber zu rügen.
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Für Mediationsverfahren zuständige Stelle
Wie: Körper überprüfen
Quelle: OJS 2020/S 217-531457 (2020-11-03)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2021-07-19)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Stadt Karlsruhe beabsichtig zum 1. Januar 2023 das Amt für Abfallwirtschaft (im Folgenden: AfA) in einen Eigenbetrieb umzuwandeln. Das AfA verantwortet die kommunale Abfallwirtschaft und Straßenreinigung, Deponiestilllegungen und -nachsorge, den Winterdienst sowie das Fuhrparkmanagement der Stadt Karlsruhe. Daneben betreibt es verschiedene städtische Entsorgungsanlagen (Deponien, Wertstoffstationen, Kompostierungsanlagen und eine Umladestation), die Schadstoffsammlung sowie eine Zentralwerkstatt für alle städtischen Kraftfahrzeuge. Für den künftigen Eigenbetrieb sucht die Stadt Karlsruhe nach eine Full Service Marketing Agentur mit Erfahrung und Expertise in den Bereichen Marketingstrategie und Marktführung, die verschiedene Marketingaufgaben für den künftigen Eigenbetrieb übernimmt. Diese soll für den EB u. a. eine neue Marke entwickeln und etablieren, die einen modernen, serviceorientierten Dienstleister widerspiegelt.
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Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2021-07-19 📅
Veröffentlichungsdatum: 2021-07-23 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2021/S 141-374996
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 217-531457
ABl. S-Ausgabe: 141
Zusätzliche Informationen
1) Das Vergabeverfahren wird vollständig elektronisch über die unter Ziffer I.3 genannte Vergabeplattform abgewickelt. Sämtliche Kommunikation mit den Bietern verläuft ausschließlich über die eVergabe-Plattform. 2) Mit dem Teilnahmeantrag ist für die Verfahrensdauer ein verantwortlicher, deutschsprachiger Ansprechpartner nebst Kontaktdaten (Name, Anschrift, Tel., E-Mail) zu benennen. 3) Bei Bewerbergemeinschaften sollen alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die unter III.1.1), III.1.2) und III.1.3) genannten Nachweise einreichen. Der Teilnahmeantrag ist von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft rechtsverbindlich abzugeben. Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft müssen gesamtschuldnerisch haften. Soweit sich in der Bewerber- / Bietergemeinschaft auf eine Vollmacht berufen wird, ist diese mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen. 4) Auf die Möglichkeit der Eignungsleihe nach § 47 VgV wird hingewiesen. 5) Nach Abschluss des Teilnahmewettbewerbs beginnt das eigentliche Verhandlungsverfahren. Die Bieter werden aufgefordert, auf Grundlage der Vergabeunterlagen ein erstes Angebot abzugeben. Vor Abgabe ihres ersten Angebots dürfen die Bieter Anmerkungen, Hinweise und Optimierungsvorschläge zu den Vergabeunterlagen einreichen. Wenn Anmerkungen, Hinweise oder Optimierungsvorschläge eingehen, wird der Auftraggeber mit den Bietern Erörterungs- und Verhandlungsgespräche führen. Nach den Erörterungsgesprächen passt der Auftraggeber ggf. die Vergabeunterlagen noch einmal an. Auf dieser Grundlage geben die Bieter dann ihr erstes Angebot ab. Das Angebot muss den Mindestanforderungen der Vergabeunterlagen entsprechen. Ein Angebot, dass von den Anforderungen abweicht, kann der Auftraggeber ausschließen. 6) Das erste Angebot ist bereits verbindlich. Der Auftraggeber behält sich nach § 17 Abs. 11 VgV vor, den Zuschlag ohne Verhandlungen auf das erste Angebot zu erteilen. Sollte der Auftraggeber den Zuschlag nicht auf ein erstes Angebot erteilen, wird das Vergabeverfahren fortgeführt: Der Auftraggeber wird die ersten Angebote werten und voraussichtlich mit den Bietern der 3 bestbewerteten ersten Angebote über diese verhandeln. Auf Grundlage der Ergebnisse der Verhandlungsgespräche wird der Auftraggeber die Vergabeunterlagen unter Beachtung der vergaberechtlichen Grundsätze ggfs. überarbeiten und präzisieren. Anschließend müssen die Bieter ihre letztverbindlichen Angebote abgeben. Der Auftraggeber behält sich vor, vor dem Aufruf zur Abgabe letztverbindlicher Angebote weitere Verhandlungsrunden durchzuführen. 7) Beabsichtigt ein Bieter bereits bei Angebotsabgabe, für wesentliche Hauptleistungen Drittunternehmen vorzusehen, so ist das Drittunternehmen im Angebot zu benennen und Art und Umfang der für den Dritten vorgesehenen Leistungen zu bezeichnen. Auf Verlangen des Auftraggebers sind für die Drittunternehmen die in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen und Angaben einzureichen. Der Auftraggeber kann dieses Verlangen auf bestimmte Nachweise, Erklärungen und Angaben sowie auf einzelne Drittunternehmen beschränken. 8) Der Auftraggeber wird den Vorgaben in § 41 VgV dadurch nachkommen, dass er auf der unter I.3) genannten Website den derzeit vorhandenen Teil der Vergabeunterlagen zur Verfügung stellt. Da der Auftraggeber ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem Teilnahmewettbewerb durchführt, erfüllt dies die Anforderungen des § 41 VgV. Ziel des Verhandlungsverfahrens ist es, die Anforderungen an die Leistung und den Vertrag mit den Bietern gemeinsam zu konkretisieren. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen deshalb noch nicht alle Unterlagen fest. 9) Der Auftraggeber behält sich vor, das Verfahren aufzuheben, wenn keines der wertbaren Angebote einen Preis ausweist, das den vom Auftraggeber für den hiesigen Beschaffungsgegenstand bestimmten Aufhebungswert unterschreitet.
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Objekt
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Stadt Karlsruhe
DEUTSCHLAND

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2021-07-06 📅
Name: Kreativ Konzept Agentur für Werbung GmbH
Postanschrift: Lessingstraße 52
Postort: Bonn
Postleitzahl: 53113
Land: Deutschland 🇩🇪
Bonn, Kreisfreie Stadt 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 0.01 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Referenz
Zusätzliche Informationen
1) Das Vergabeverfahren wird vollständig elektronisch über die unter Ziffer I.3 genannte Vergabeplattform abgewickelt. Sämtliche Kommunikation mit den Bietern verläuft ausschließlich über die eVergabe-Plattform.
2) Mit dem Teilnahmeantrag ist für die Verfahrensdauer ein verantwortlicher, deutschsprachiger Ansprechpartner nebst Kontaktdaten (Name, Anschrift, Tel., E-Mail) zu benennen.
3) Bei Bewerbergemeinschaften sollen alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft die unter III.1.1), III.1.2) und III.1.3) genannten Nachweise einreichen. Der Teilnahmeantrag ist von allen Mitgliedern der Bewerbergemeinschaft rechtsverbindlich abzugeben. Die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft müssen gesamtschuldnerisch haften. Soweit sich in der Bewerber- / Bietergemeinschaft auf eine Vollmacht berufen wird, ist diese mit dem Teilnahmeantrag vorzulegen.
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7) Beabsichtigt ein Bieter bereits bei Angebotsabgabe, für wesentliche Hauptleistungen Drittunternehmen vorzusehen, so ist das Drittunternehmen im Angebot zu benennen und Art und Umfang der für den Dritten vorgesehenen Leistungen zu bezeichnen. Auf Verlangen des Auftraggebers sind für die Drittunternehmen die in der Bekanntmachung geforderten Nachweise, Erklärungen und Angaben einzureichen. Der Auftraggeber kann dieses Verlangen auf bestimmte Nachweise, Erklärungen und Angaben sowie auf einzelne Drittunternehmen beschränken.
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Quelle: OJS 2021/S 141-374996 (2021-07-19)