Ausschreibungsgegenstand sind eine künstlerische Fotodokumentation, eine zeichnerische Bestandsaufnahme der zu erhaltenen Gebäude und der angrenzenden Außenanlagen, die Erstellung eines bauhistorischen Raum- und Gebäudebuchs, die Teilnahme an Planungsbesprechungen, restauratorische Farbfassungsuntersuchungen, eine Material und Quellenrecherche mit Bericht und die Erstellung eines Denkmalpflegekonzepts.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-07-24.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-06-22.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Erweiterung des Museums Schloss Schönhausen-Besucherzentrum in Berlin, Los 1: Denkmalpflegerische Bestandsaufnahme”
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen im Bereich Denkmalschutz📦
Kurze Beschreibung:
“Ausschreibungsgegenstand sind eine künstlerische Fotodokumentation, eine zeichnerische Bestandsaufnahme der zu erhaltenen Gebäude und der angrenzenden...”
Kurze Beschreibung
Ausschreibungsgegenstand sind eine künstlerische Fotodokumentation, eine zeichnerische Bestandsaufnahme der zu erhaltenen Gebäude und der angrenzenden Außenanlagen, die Erstellung eines bauhistorischen Raum- und Gebäudebuchs, die Teilnahme an Planungsbesprechungen, restauratorische Farbfassungsuntersuchungen, eine Material und Quellenrecherche mit Bericht und die Erstellung eines Denkmalpflegekonzepts.
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Geschätzter Wert ohne MwSt: EUR 45 000 💰
1️⃣
Zusätzliche Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden📦
Ort der Leistung: Berlin🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Berlin
Beschreibung der Beschaffung:
“Das Schloss Schönhausen war von 1740 bis 1797 die Sommerresidenz der preußischen Königin Elisabeth Christine. Die Gemahlin Friedrichs des Großen prägte den...”
Beschreibung der Beschaffung
Das Schloss Schönhausen war von 1740 bis 1797 die Sommerresidenz der preußischen Königin Elisabeth Christine. Die Gemahlin Friedrichs des Großen prägte den Ort maßgeblich, den sie mehr als 50 Jahre lang bewohnte. Herausragend sind die in weiten Teilen noch erhaltenen Raumausstattungen des späten 17. und des 18. Jahrhunderts.
Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Schloss dem Staatsoberhaupt der DDR, Wilhelm Pieck, als Amtssitz. Das Präsidentenamt wurde nach dem Tod Piecks 1960 abgeschafft und nach sowjetischem Vorbild durch den Staatsrat ersetzt. Schloss Schönhausen wurde nach einem Umbau zum Gästehaus für Staatsgäste der DDR-Regierung umgebaut.
Der innere Schlosspark des Schlosses Schönhausen wird im Nordwesten begrenzt durch die in den 50er Jahren erbauten, sogenannten „Nordgaragen“, die im Anschluss an das Nordtor anstelle der Gartenmauer den inneren Park begrenzen. In den 80er Jahren wurde die Bebauung entlang der Grundstückgrenze durch ein sogenanntes „Funktionsgebäude“ zusammen mit einem weiteren, senkrecht dazu angeordneten Garagengebäude ergänzt. Die „Nordgaragen“, d.h. die Bebauung der 50er Jahre steht unter Denkmalschutz. Die später hinzugekommenen Gebäude, vor allem der Garagenflügel ist als störendes Element für den Park zu sehen. Die Gebäude sind derzeit weitestgehend ohne Nutzung.
Im Zuge der Maßnahme sollen die unter Denkmalschutz stehenden Nordgaragen und das Kühlhaus umgenutzt werden. Das Funktionsgebäude und der spätere südliche Garagenflügel aus den 80er Jahren sollen zurückgebaut werden. Anstelle des Funktionsgebäudes ist die Gartenmauer zu vervollständigen und im inneren Schlossgarten soll die ehemalige „Umfahrung“ wiederhergestellt werden.
Basierend auf dem Tourismuskonzept Schönhausen sollen mit dem denkmalgerechten Umbau der Nordgaragen Platz geschaffen werden für die bislang an dem Standort fehlende touristische Infrastruktur wie ein Besucherempfang mit Ticketverkauf, Museumsshop und der Möglichkeit, die Besucher museumsdidaktisch auf den Schlossbesuch vorzubereiten. Für die Zielgruppen Kinder, Schüler und Studenten wird die Möglichkeit der kulturellen Bildung in einer speziell ausgestatteten Museumswerkstatt geschaffen. Weiterhin sollen in diesen Gebäuden ein Mehrzweck-Veranstaltungsbereich mit Catering-Küche, öffentliche Toiletten und für den Schlossbetrieb notwendige Werkstatt- und Sozialräume für Hausmeister und Gärtner untergebracht werden. Das ehemalige Kühlhaus soll zu Lager-zwecken für das Parkrevier hergerichtet werden. Der bestehende Parkplatz wird zu einem Besucherparkplatz für 50 PKW-Stellplätze ausgebaut. Nicht zuletzt fehlt der touristischen Infrastruktur bislang ein regionales und lokales Wegeleitsystem, das lückenlos Autofahrer ebenso wie Fußgänger zum Kulturstandort Schloss Schönhausen führt.
Mit der dringend erforderlichen Verbesserung der touristischen Infrastruktur wird sich auch das Besucheraufkommen erhöhen und die Attraktivität des Standortes Schönhausen mit der historischen Parkanlage deutlich steigern. Nach Abschluss der Investitionsmaßnahme wird im Zeitraum von fünf Jahren mit einem jährlichen touristischen Besucherzuwachs von ca. 10 % gerechnet.
Gegenstand der hier ausgeschriebenen Leistung sind künstlerische, zeichnerische, historische und fotografische Untersuchungen und deren Zusammenfassung in einer Bestandsaufnahme nach Maßgabe der Leistungsbeschreibung. Die eigentlichen Planungsleistungen werden – auf der Leistung des hiesigen Loses 1 aufbauend – in bis zu drei gesonderten Losen ausgeschrieben. Dabei wird das Los 2 voraussichtlich die Hochbauplanung, das Los 3 voraussichtlich die Fachplanung der Technischen Anlagen und das Los 4 voraussichtlich die Frei- und Verkehrsanlagenplanung enthalten.
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Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, und alle Kriterien werden nur in den Auftragsunterlagen genannt
Umfang der Beschaffung
Geschätzter Gesamtwert ohne MwSt: EUR 45 000 💰
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Beschreibung
Dauer: 4
Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems
Dieser Vertrag ist verlängerbar ✅ Beschreibung
Beschreibung der Verlängerungen:
“Die spätere Teilnahme an Terminen oder Anpassung des Denkmalschutzkonzepts können abgerufen werden.” Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 3
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“Die Vergabestelle überprüft zunächst die Teilnahmeanträge auf formale Richtigkeit und Vollständigkeit sowie auf vergaberechtliche Ausschlussgründe. Bei den...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Die Vergabestelle überprüft zunächst die Teilnahmeanträge auf formale Richtigkeit und Vollständigkeit sowie auf vergaberechtliche Ausschlussgründe. Bei den nach dieser Prüfung verbleibenden Bewerbern wird in einem zweiten Schritt geprüft, ob sie die unter III.1.1., III.1.2. und III.1.3. aufgeführten Mindeststandards (Mindestbedingungen) einhalten. Bewerber, die diese Mindeststandards nicht erfüllen, scheiden aus. Unter den dann noch verbleibenden Bewerbern findet eine Auswahl nach Eignung gemäß mitgeteilter Punktematrix (III.1.3.) statt.
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Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
“Abweichungen von den Angaben in den Vergabeunterlagen sind unzulässig, soweit es sich nicht um verhandelbare Bestandteile handelt (§ 17 VgV). Die spätere...”
Beschreibung der Optionen
Abweichungen von den Angaben in den Vergabeunterlagen sind unzulässig, soweit es sich nicht um verhandelbare Bestandteile handelt (§ 17 VgV). Die spätere Teilnahme an Terminen oder Anpassung des Denkmalschutzkonzepts können abgerufen werden.
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Informationen über die Fonds der Europäischen Union: Der Auftrag wird mit GRW-Mitteln finanziert.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Folgende Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag beizufügen:
a) Eigenerklärung, dass beim Bewerber keine Ausschlussgründe gemäߧ§ 123, 124 Gesetz gegen...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
Folgende Unterlagen sind dem Teilnahmeantrag beizufügen:
a) Eigenerklärung, dass beim Bewerber keine Ausschlussgründe gemäߧ§ 123, 124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 26.6.2013, zuletzt geändert in Art. 1 Vergaberechtsmodernisierungsgesetz vom 17.2.2016 (BGBl. I S. 203) vorliegen (unterschrieben und eingescannt),
b) ggf. (soweit beabsichtigt) Bewerbergemeinschaftserklärung, aus der sich die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft, die Absicht ihres Zusammenschlusses zu einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfall und der bevollmächtigte Vertreter ergeben,
c) ggf. (soweit beabsichtigt) Nachunternehmererklärung, aus der sich ergibt, dass der Nachunternehmer im Auftragsfall verbindlich für die Ausführung der Nachunternehmerleistung zur Verfügung steht,
d) Nachweis zur Überprüfung des Vorliegens eines akademischen Titels (Master/Diplom/Äquivalent) für den vorgesehenen Projektleiter. Nachweise und Erklärungen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union sind in einer Übersetzung vorzulegen. Bitte berücksichtigen Sie, dass die zuvor genannten Ausführungen zu Erklärungen und Nachweisen aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union auch für die Darlegung zur wirtschaftlichen und finanziellen Leistungsfähigkeit sowie zur technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit der Bewerber aus anderen Mitgliedstaaten der Europäischen Union nach Maßgabe von III.1.2., III.1.3. und III.2.2. gelten.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“a) Eigenerklärung über den Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Die Vergabestelle behält sich vor, zur Überprüfung der in der...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
a) Eigenerklärung über den Umsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren. Die Vergabestelle behält sich vor, zur Überprüfung der in der Eigenerklärung gemachten Angaben weitergehende Nachweise zu verlangen,
b) Nachweis, nicht älter als 12 Monate, über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung mit Angaben der Deckungssumme, getrennt nach Personen- und Sach-/Vermögensschäden.
Hinweis: Die Eigenerklärungen zu fehlenden Ausschlussgründen, zum Umsatz und der Nachweis über den Abschluss einer Berufshaftpflichtversicherung sind für jedes Mitglied einer Bewerbergemeinschaft und die vorgesehenen Nachunternehmer gesondert vorzulegen.
“Geforderte Mindeststandards:
a) Die Vergabestelle fordert als Mindeststandard (Mindestbedingung) einen durchschnittlichen Jahresmindestumsatz der...”
Geforderte Mindeststandards:
a) Die Vergabestelle fordert als Mindeststandard (Mindestbedingung) einen durchschnittlichen Jahresmindestumsatz der vergangenen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre von 90 000,00 EUR. Bei Bewerbergemeinschaften und/oder beim Einsatz von Nachunternehmern kann dieser Umsatz insgesamt, also durch Addition der einzelnen Umsätze nachgewiesen werden.
b) Die Vergabestelle fordert als Mindeststandard (Mindestbedingung) den Nachweis des Abschlusses einer Berufshaftpflichtversicherung mit Deckungssummen von 300 000 EUR für Personenschäden und 500 000 EUR für Sach-/Vermögensschäden (zweifach maximiert). Sofern die Versicherungssummen derzeit niedriger sind, ist jedenfalls eine entsprechende Erklärung der Berufshaftpflichtversicherung vorzulegen, dass die hier geforderten Mindestdeckungssummen im Zuschlagsfall bereitgestellt werden (Bereitstellungserklärung).
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“a) Eine Beschreibung des vorgesehenen Projektteams und Übersendung der Lebensläufe der vorgesehenen Mitarbeiter, aus denen die tatsächliche Mitarbeit an den...”
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien
a) Eine Beschreibung des vorgesehenen Projektteams und Übersendung der Lebensläufe der vorgesehenen Mitarbeiter, aus denen die tatsächliche Mitarbeit an den geforderten Referenzprojekten hervorgeht,
b) Angaben zur grundsätzlichen personellen Ausstattung beim Bewerber/der Bewerbergemeinschaft einschließlich Nachunternehmer (bei beabsichtigtem Nachunternehmereinsatz), insbesondere Angaben über die Zahl der in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren im Jahresdurchschnitt beschäftigten Kräfte, gegliedert nach Berufsgruppen,
c) Eigenerklärung mit inhaltlichen Erläuterungen zu abgeschlossenen, vergleichbaren Referenzprojekten mit der Benennung entsprechender Ansprechpartner beim Auftraggeber, zum Volumen der Beauftragung und der Projektgröße. Zur Zahl und Zusammensetzung siehe unten bei Mindeststandards.
Mehr anzeigen Bedingungen für die Teilnahme
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten):
“Geforderte Mindeststandards:
a) Die Vergabestelle erwartet als Mindeststandard (Mindestbedingung) mindestens folgende vergleichbare Referenzprojekte.
— 3...”
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
Geforderte Mindeststandards:
a) Die Vergabestelle erwartet als Mindeststandard (Mindestbedingung) mindestens folgende vergleichbare Referenzprojekte.
— 3 Referenzprojekte für Leistungen der Denkmalpflege mit mindestens 45 000 EUR Honorarvolumen;
— wobei davon mindestens bei einem Projekt ein Denkmalpflegekonzept (für Gebäude und Freiraum) erbracht worden sein muss;
— Mindestens ein Projekt muss zum Zeitpunkt der Bewerbung abgeschlossen sein;
— Zusätzlich: Jeweils 3 Referenzprojekte der Bereiche Aufmaß und Fotografie, von denen jeweils mindestens ein Projekt abgeschlossen sein muss;
— Die vorgenannten Referenzprojekte für Aufmaß und Fotografie dürfen nicht älter als aus dem Jahr 2012 sein, wobei damit der Beginn der Leistung gemeint ist;
— zusätzlich: Mindestens 3 Referenzprojekte für Farbfassungsuntersuchungen, nicht älter als aus dem Jahr 2012 (Beginn der Leistung), wobei mindestens eines dieser Projekte zum Zeitpunkt der Bewerbung abgeschlossen sein muss.
Die Vergabestelle bewertet nur solche Referenzen, bei denen folgende Angaben im Teilnahmeantrag enthalten sind:
— Projektbezeichnung;
— Projektbeschreibung (maximal eine A4-Seite);
— Fertigstellung bzw. Inbetriebnahme (nur bei abgeschlossenen Projekten erforderlich);
— Bruttogesamtfläche (nach DIN 277);
— Kosten der Baukonstruktionen (KG 300 nach DIN 276 in Euro netto);
— Kosten der Freianlagen (KG 500 nach DIN 276 in Euro netto).
b) Die Vergabestelle fordert als weitere Mindeststandard (Mindestbedingung) eine durchschnittliche Mitarbeiterzahl von fünf Vollzeitmitarbeitern der vergangenen 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre. Bei Bewerbergemeinschaften und/oder beim Einsatz von Nachunternehmern kann die Mitarbeiterzahl insgesamt, also durch Addition der Mitarbeiter nachgewiesen werden. Die Angaben zum Projektleiter (oben III.1.3 a.) und zur konkreten beruflichen Erfahrung der Teammitglieder werden bei der Eignungsprüfung noch nicht berücksichtigt, sondern fließen in die Bewertung des Angebots ein (Zuschlagskriterium).
Mehr anzeigen Informationen über das für die Ausführung des Auftrags zuständige Personal
Verpflichtung zur Angabe der Namen und beruflichen Qualifikationen der mit der Ausführung des Auftrags betrauten Mitarbeiter
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2020-07-24
12:00 📅
Voraussichtliches Datum der Versendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2020-08-07 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Das Angebot muss gültig sein bis: 2020-12-31 📅
“Es findet eine elektronische Vergabe statt. Teilnahmeanträge und Angebote sind in elektronischer Form bei der Vergabestelle einzureichen. Diese...”
Es findet eine elektronische Vergabe statt. Teilnahmeanträge und Angebote sind in elektronischer Form bei der Vergabestelle einzureichen. Diese Bekanntmachung und die Vergabeunterlagen werden ausschließlich elektronisch unter https://www.berlin.de/vergabeplattform/ (bitte das Az.:
E 2020-03 GB zur Auftragssuche verwenden) veröffentlicht.
Sämtlicher Schriftverkehr während des laufenden Verfahrens, insbesondere Aufforderungen des Auftraggebers, Einladungen zu Verhandlungen, Bieterfragen und deren Beantwortung werden nur elektronisch unter der o. g. URL versandt und empfangen. Näheres zu den Nutzungsbedingungen und Voraussetzungen siehe in den Vergabeunterlagen.
Die spätere Entscheidung über den Zuschlag und die Information an die unterlegenen Bieter (Absageschreiben) erfolgen nicht elektronisch. Der Zuschlag erfolgt schriftlich, die Informationsschreiben an die Bieter mindestens in Textform.
Es findet ein Verhandlungsverfahren mit vorgeschaltetem, europaweiten Teilnahmewettbewerb gemäß §§ 74, 17 Abs. 2 Vergabeverordnung (VgV) vom 12.4.2016 (BGBl. I S. 624) statt.
Im Teilnahmewettbewerb wird zunächst ausschließlich die Eignung der Bewerber überprüft. Es werden bis zu vier derjenigen Bieter, die sich als geeignet erweisen, in einem zweiten Verfahrensschritt zur Vorlage eines ersten Angebotes aufgefordert. Die Vergabestelle behält sich aber vor, auch nur 3 Bieter zu Verhandlungen bzw. Angebotsabgabe aufzufordern. Rückfragen sind frühzeitig an die Vergabestelle zu stellen. Anfragen nach dem
17.7.2020
Können voraussichtlich unter Beachtung des Gleichheitsgrundsatzes und der Transparenz für alle Bewerber nicht mehr beantwortet werden. Bitte stellen Sie Rückfragen ausschließlich in elektronischer Form über die o. g. URL der Vergabeplattform.
Der Teilnahmeantrag ist in elektronischer Form und unterschrieben (eingescannt) mit den geforderten Unterlagen und Dokumenten einzureichen, dies an die o. g. Kontaktstelle mit dem folgenden Text zu versehen:
„Teilnahmeantrag für Erweiterung des Museums Schloss Schönhausen-Besucherzentrum in Berlin;
Los 1: denkmalpflegerische Bestandsaufnahme"
Erklärungen und Nachweise können, falls sich aus den Ausführungen nichts anderes ergibt, auch in Kopie (eingescannt) eingereicht werden. Die Vergabestelle behält sich vor, zur näheren Überprüfung die Einreichung von Originalen zu verlangen.
Kosten für die Verfahrensteilnahme werden nicht erstattet.
Die auf der Internetseite eingestellten Ausschreibungsunterlagen (Teil A. Verfahrensbedingungen mit Wertungsmatrix, Teil B. Leistungsbeschreibung, Teil C. Vertragsentwurf, Teil D. Preisblatt und Teil E. Angebotsunterlage und Formblätter) sind für die zweite Stufe des Verfahrens, mithin das Verhandlungsverfahren, bestimmt. Diese Unterlagen haben für den zunächst stattfindenden Teilnahmewettbewerb, in dem ausschließlich die Eignung der Bewerber überprüft wird, noch keine inhaltliche Bedeutung. Den Bewerbern steht es selbstverständlich frei, sich über diese Unterlagen, insbesondere die Leistungsbeschreibung, schon jetzt weitere Informationen zu dem ausgeschriebenen Projekt einzuholen.
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Bitte berücksichtigen Sie, dass die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren auch nur auf Antrag einleitet und ein Antrag gem. § 160 Abs. 3 GWB unzulässig ist, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages anerkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegen-über dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-12-22) Objekt Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
“Ausschreibungsgegenstand waren eine künstlerische Fotodokumentation, eine zeichnerische Bestandsaufnahme der zu erhaltenen Gebäude und der angrenzenden...”
Kurze Beschreibung
Ausschreibungsgegenstand waren eine künstlerische Fotodokumentation, eine zeichnerische Bestandsaufnahme der zu erhaltenen Gebäude und der angrenzenden Außenanlagen, die Erstellung eines bauhistorischen Raum- und Gebäudebuchs, die Teilnahme an Planungsbesprechungen, restauratorische Farbfassungsuntersuchungen, eine Material und Quellenrecherche mit Bericht und die Erstellung eines Denkmalpflegekonzepts.
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Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 56 000 💰
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung:
“Das Schloss Schönhausen war von 1740 bis 1797 die Sommerresidenz der preußischen Königin Elisabeth Christine. Die Gemahlin Friedrichs des Großen prägte den...”
Beschreibung der Beschaffung
Das Schloss Schönhausen war von 1740 bis 1797 die Sommerresidenz der preußischen Königin Elisabeth Christine. Die Gemahlin Friedrichs des Großen prägte den Ort maßgeblich, den sie mehr als 50 Jahre lang bewohnte. Herausragend sind die in weiten Teilen noch erhaltenen Raumausstattungen des späten 17. und des 18. Jahrhunderts.
Nach dem Zweiten Weltkrieg diente das Schloss dem Staatsoberhaupt der DDR, Wilhelm Pieck, als Amtssitz. Das Präsidentenamt wurde nach dem Tod Piecks 1960 abgeschafft und nach sowjetischem Vorbild durch den Staatsrat ersetzt. Schloss Schönhausen wurde nach einem Umbau zum Gästehaus für Staatsgäste der DDR-Regierung umgebaut.
Der innere Schlosspark des Schlosses Schönhausen wird im Nordwesten begrenzt durch die in den 50er Jahren erbauten, sogenannten „Nordgaragen“, die im Anschluss an das Nordtor anstelle der Gartenmauer den inneren Park begrenzen. In den 80er Jahren wurde die Bebauung entlang der Grundstückgrenze durch ein sogenanntes „Funktionsgebäude“ zusammen mit einem weiteren, senkrecht dazu angeordneten Garagengebäude ergänzt. Die „Nordgaragen“, d. h. die Bebauung der 50er Jahre steht unter Denkmalschutz. Die später hinzugekommenen Gebäude, vor allem der Garagenflügel ist als störendes Element für den Park zu sehen. Die Gebäude sind derzeit weitestgehend ohne Nutzung.
Im Zuge der Maßnahme sollen die unter Denkmalschutz stehenden Nordgaragen und das Kühlhaus umgenutzt werden. Das Funktionsgebäude und der spätere südliche Garagenflügel aus den 80er Jahren sollen zurückgebaut werden. Anstelle des Funktionsgebäudes ist die Gartenmauer zu vervollständigen und im inneren Schlossgarten soll die ehemalige „Umfahrung“ wiederhergestellt werden.
Basierend auf dem Tourismuskonzept Schönhausen sollen mit dem denkmalgerechten Umbau der Nordgaragen Platz geschaffen werden für die bislang an dem Standort fehlende touristische Infrastruktur wie ein Besucherempfang mit Ticketverkauf, Museumsshop und der Möglichkeit, die Besucher museumsdidaktisch auf den Schlossbesuch vorzubereiten. Für die Zielgruppen Kinder, Schüler und Studenten wird die Möglichkeit der kulturellen Bildung in einer speziell ausgestatteten Museumswerkstatt geschaffen. Weiterhin sollen in diesen Gebäuden ein Mehrzweck-Veranstaltungsbereich mit Catering-Küche, öffentliche Toiletten und für den Schlossbetrieb notwendige Werkstatt- und Sozialräume für Hausmeister und Gärtner untergebracht werden. Das ehemalige Kühlhaus soll zu Lager-zwecken für das Parkrevier hergerichtet werden. Der bestehende Parkplatz wird zu einem Besucherparkplatz für 50 PKW-Stellplätze ausgebaut. Nicht zuletzt fehlt der touristischen Infrastruktur bislang ein regionales und lokales Wegeleitsystem, das lückenlos Autofahrer ebenso wie Fußgänger zum Kulturstandort Schloss Schönhausen führt.
Mit der dringend erforderlichen Verbesserung der touristischen Infrastruktur wird sich auch das Besucheraufkommen erhöhen und die Attraktivität des Standortes Schönhausen mit der historischen Parkanlage deutlich steigern. Nach Abschluss der Investitionsmaßnahme wird im Zeitraum von fünf Jahren mit einem jährlichen touristischen Besucherzuwachs von ca. 10 % gerechnet.
Gegenstand der hier ausgeschriebenen Leistung waren künstlerische, zeichnerische, historische und fotografische Untersuchungen und deren Zusammenfassung in einer Bestandsaufnahme nach Maßgabe der Leistungsbeschreibung. Die eigentlichen Planungsleistungen werden - auf der Leistung des hiesigen Loses 1 aufbauend — in bis zu 3 gesonderten Losen ausgeschrieben. Dabei wird das Los 2 voraussichtlich die Hochbauplanung, das Los 3 voraussichtlich die Fachplanung der Technischen Anlagen und das Los 4 voraussichtlich die Frei- und Verkehrsanlagenplanung enthalten.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Fachliche Herangehensweise in Denkmalschutzprojekten
Qualitätskriterium (Gewichtung): 2000
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Arbeitsweise und Zusammenarbeit im ausgeschriebenen Projekt
Qualitätskriterium (Gewichtung): 1500
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Einhaltung der Bearbeitungszeit
Qualitätskriterium (Gewichtung): 3000
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vertrag
Qualitätskriterium (Gewichtung): 500
Preis (Gewichtung): 3000
Informationen über Optionen
Beschreibung der Optionen:
“Abweichungen von den Angaben in den Vergabeunterlagen waren unzulässig, soweit es sich nicht um verhandelbare Bestandteile handelt (§ 17 VgV). Die spätere...”
Beschreibung der Optionen
Abweichungen von den Angaben in den Vergabeunterlagen waren unzulässig, soweit es sich nicht um verhandelbare Bestandteile handelt (§ 17 VgV). Die spätere Teilnahme an Terminen oder Anpassung des Denkmalschutzkonzepts können abgerufen werden.
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2020/S 121-296257
Auftragsvergabe
1️⃣
Vertragsnummer: E 2020-03 GB
Los-Identifikationsnummer: 1
Titel:
“Erweiterung des Museums Schloss Schönhausen-Besucherzentrum in Berlin, Los 1: Denkmalpflegerische Bestandsaufnahme”
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-12-01 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 2
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 2
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: winterfuchs Büro für Bauforschung und Baukultur GbR
Postort: Berlin
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Berlin🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU ✅ Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Geschätzter Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 45 000 💰
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 56 000 💰
“Es fand eine elektronische Vergabe statt. Teilnahmeanträge und Angebote waren in elektronischer Form bei der Vergabestelle einzureichen. Diese...”
Es fand eine elektronische Vergabe statt. Teilnahmeanträge und Angebote waren in elektronischer Form bei der Vergabestelle einzureichen. Diese Bekanntmachung und die Vergabeunterlagen waren ausschließlich elektronisch unter https://www.berlin.de/vergabeplattform/ veröffentlicht.
Sämtlicher Schriftverkehr während des laufenden Verfahrens, insbesondere Aufforderungen des Auftraggebers, Einladungen zu Verhandlungen, Bieterfragen und deren Beantwortung wurden nur elektronisch unter der o. g. URL versandt und empfangen.
Mehr anzeigen Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Bitte berücksichtigen Sie, dass die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren auch nur auf Antrag einleitet und ein Antrag gem. § 160 Abs. 3 GWB unzulässig...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Bitte berücksichtigen Sie, dass die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren auch nur auf Antrag einleitet und ein Antrag gem. § 160 Abs. 3 GWB unzulässig ist, soweit
(1.) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrages anerkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat,
(2.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
(3.) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
(4.) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
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Quelle: OJS 2020/S 251-631852 (2020-12-22)