Der Auftraggeber beabsichtigt die Erweiterung des Zentrums für Psychosoziale Medizin des Agaplesion Diakonieklinikums in Rotenburg (Wümme).
Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie bilden gemeinsam das Zentrum für Psychosoziale Medizin, das von 2 Chefärzten im Kollegialsystem geleitet wird. Das Zentrum besteht derzeit aus 6 Stationen mit insgesamt 112 Betten. Darüber hinaus gibt es 2 Tageskliniken mit 36 Behandlungsplätzen, eine Psychiatrische Institutsambulanz und ein Medizinisches Versorgungszentrum für Psychologische Psychotherapie. In den Kliniken werden ambulant und stationär Patienten mit psychischen Erkrankungen aus allen Bereichen behandelt. Die Räume des Zentrums befinden sich bislang in 2 getrennten Gebäuden auf dem sogenannten Mutterhausgelände des Agaplesion Diakonieklinikums.
Neu entstehen soll ein Erweiterungsbau mit 3 Stationen von je 20 Betten. Alle Stationen sollen 1- und 2-Bett-Zimmer mit Sanitärbereichen erhalten. Der Erweiterungsbau soll aus praktischen Gründen in direkter Nähe zu den beiden bislang schon vom Zentrum genutzten Gebäuden liegen. Zwei der 3 Stationen werden als fakultativ geschlossene Akutstationen geplant und müssen baulich besonderen Sicherungsanforderungen genügen. Einige Zimmer der Akutstationen müssen eine besondere Überwachung der Patienten durch Beobachtung ermöglichen, ohne dass andere Patienten Einsicht haben.
Ein geschützter Innenhof oder Gartenbereich mit direkter Nähe an die Akutstation soll unkomplizierten Ausgang ermöglichen. Die Sicherung des Innenhofes oder Gartenbereiches soll ohne bedrohlich wirkende Zaunanlagen realisiert werden. Der Erweiterungsbau soll eine Bruttogeschossfläche von ca. 4 000 m aufweisen. Der Kostenrahmen der Bauwerkskosten beträgt 13,5 Mio. EUR brutto (Bauwerkskosten = KG 300/400).
Zum Abschluss dieses Vergabeverfahrens soll ein Markteilnehmer mit den hierfür erforderlichen Leistungen der Objektplanung beauftragt werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-09-07.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-08-05.
Anbieter
Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Erweiterung des Zentrums für Psychosoziale Medizin – Objektplanung
674/2020
Produkte/Dienstleistungen: Dienstleistungen von Architektur-, Konstruktions- und Ingenieurbüros und Prüfstellen📦
Kurze Beschreibung:
“Der Auftraggeber beabsichtigt die Erweiterung des Zentrums für Psychosoziale Medizin des Agaplesion Diakonieklinikums in Rotenburg (Wümme).
Die Klinik für...”
Kurze Beschreibung
Der Auftraggeber beabsichtigt die Erweiterung des Zentrums für Psychosoziale Medizin des Agaplesion Diakonieklinikums in Rotenburg (Wümme).
Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie bilden gemeinsam das Zentrum für Psychosoziale Medizin, das von 2 Chefärzten im Kollegialsystem geleitet wird. Das Zentrum besteht derzeit aus 6 Stationen mit insgesamt 112 Betten. Darüber hinaus gibt es 2 Tageskliniken mit 36 Behandlungsplätzen, eine Psychiatrische Institutsambulanz und ein Medizinisches Versorgungszentrum für Psychologische Psychotherapie. In den Kliniken werden ambulant und stationär Patienten mit psychischen Erkrankungen aus allen Bereichen behandelt. Die Räume des Zentrums befinden sich bislang in 2 getrennten Gebäuden auf dem sogenannten Mutterhausgelände des Agaplesion Diakonieklinikums.
Neu entstehen soll ein Erweiterungsbau mit 3 Stationen von je 20 Betten. Alle Stationen sollen 1- und 2-Bett-Zimmer mit Sanitärbereichen erhalten. Der Erweiterungsbau soll aus praktischen Gründen in direkter Nähe zu den beiden bislang schon vom Zentrum genutzten Gebäuden liegen. Zwei der 3 Stationen werden als fakultativ geschlossene Akutstationen geplant und müssen baulich besonderen Sicherungsanforderungen genügen. Einige Zimmer der Akutstationen müssen eine besondere Überwachung der Patienten durch Beobachtung ermöglichen, ohne dass andere Patienten Einsicht haben.
Ein geschützter Innenhof oder Gartenbereich mit direkter Nähe an die Akutstation soll unkomplizierten Ausgang ermöglichen. Die Sicherung des Innenhofes oder Gartenbereiches soll ohne bedrohlich wirkende Zaunanlagen realisiert werden. Der Erweiterungsbau soll eine Bruttogeschossfläche von ca. 4 000 m aufweisen. Der Kostenrahmen der Bauwerkskosten beträgt 13,5 Mio. EUR brutto (Bauwerkskosten = KG 300/400).
Zum Abschluss dieses Vergabeverfahrens soll ein Markteilnehmer mit den hierfür erforderlichen Leistungen der Objektplanung beauftragt werden.
1️⃣
Ort der Leistung: Rotenburg (Wümme)🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
“Agaplesion Diakonieklinikum Rotenburg gGmbH
Elise-Averdieck-Straße 17
27356 Rotenburg (Wümme)”
Beschreibung der Beschaffung: Siehe oben.
Vergabekriterien
Der Preis ist nicht das einzige Zuschlagskriterium, und alle Kriterien werden nur in den Auftragsunterlagen genannt
Dauer
Datum des Beginns: 2020-12-07 📅
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Voraussichtliche Anzahl von Bewerbern: 4
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern: Siehe Vergabeunterlagen (Ziffer 4.5 Bewerbermemorandum).
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“Bauvorlageberechtigung gemäß § 53 NBauO (Nachweis über Eintragung bei der Architekten-/Ingenieurkammer oder entsprechender Nachweis)” Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Ausgefülltes Formblatt Teilnahmeantrag mit Angaben zur Berufshaftpflichtversicherung und den Unternehmensumsätzen” Bedingungen für die Teilnahme
“Der Bewerber muss folgende Mindestanforderungen an die Eignung erfüllen:
Maximal 6 Monate (Bezug: Frist Teilnahmeanträge) alter Nachweis des Versicherers...”
Der Bewerber muss folgende Mindestanforderungen an die Eignung erfüllen:
Maximal 6 Monate (Bezug: Frist Teilnahmeanträge) alter Nachweis des Versicherers über eine bestehende Berufshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen oder eine Eigenerklärung, dass die Versicherung im Auftragsfall auf diese Summen angepasst wird:
— Personenschäden: 3,0 Mio. EUR (2-fach maximiert);
— Sonstige Schäden: 3,0 Mio. EUR (2-fach maximiert).
Der durchschnittliche Unternehmensumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017 bis 2019) muss mindestens 500 000 EUR vor Steuern betragen.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien:
“Ausgefülltes Formblatt Teilnahmeantrag mit Angaben zu Beschäftigtenzahl/Anzahl der Führungskräfte sowie Unternehmensreferenzen” Bedingungen für die Teilnahme
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten):
“Der Bewerber muss folgende Mindestanforderungen an die Eignung erfüllen:
Zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist müssen mindestens 5 fest angestellte...”
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
Der Bewerber muss folgende Mindestanforderungen an die Eignung erfüllen:
Zum Zeitpunkt des Ablaufs der Teilnahmefrist müssen mindestens 5 fest angestellte Mitarbeiter mit der Qualifikation Architekt oder Ingenieur beschäftigt sein (ein-schließlich Führungsebene/Partner)
Unternehmensreferenzen:
Mindestens eine Unternehmensreferenz muss alle folgenden Anforderungen erfüllen:
— Objektplanung einer Gesundheitsimmobilie (Krankenhaus, Psychiatrie oder vergleichbar);
— BGF mind. 3 000 m;
— Bauwerkskosten (KG 300/400) mind. 6 Mio. EUR netto;
— Leistungsbild Objektplanung mind. LPH 1 bis 8 HOAI (wesentliche Grundleistungen);
— Abschluss LPH 8 HOAI (aber nicht vor 1.1.2013).
Mindestens eine Unternehmensreferenz muss alle folgenden Anforderungen erfüllen:
— Objektplanung;
— Zuwendungsprojekt nach Krankenhausfinanzierungsrecht;
— Zuwendungshöhe mind. 5 Mio. EUR;
— Leistungsbild Objektplanung mind. LPH 3 bis 8 HOAI (wesentliche Grundleistungen);
— Abschluss LPH 8 HOAI (aber nicht vor 1.1.2013).
Mindestens eine Unternehmensreferenz muss alle folgenden Anforderungen erfüllen:
— Durchführung von Vergabeverfahren nach VOB/A 2. Abschnitt über eine elektronische Vergabeplattform als externe Vergabestelle;
— Abschluss LPH 7 (aber nicht vor 1.1.2017).
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Informationen über die Reduzierung der Anzahl von Lösungen oder Angeboten während der Verhandlungen oder des Dialogs
Rückgriff auf ein gestaffeltes Verfahren, um die Zahl der zu erörternden Lösungen oder zu verhandelnden Angebote schrittweise zu verringern
Informationen zur Verhandlung
Der Auftraggeber behält sich das Recht vor, den Auftrag auf der Grundlage der ersten Angebote zu vergeben, ohne Verhandlungen zu führen
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2020-09-07
11:00 📅
Voraussichtliches Datum der Versendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2020-09-11 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 2
Ergänzende Informationen Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXP4YYVDS8B
Körper überprüfen
Name:
“Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung”
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Fax: +49 4131152943 📠 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Bitte beachten Sie, dass das deutsche Vergaberecht Rügeobliegenheiten vorsieht, deren Verletzung zur Unzulässigkeit von Nachprüfungsanträgen führt (§ 160...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Bitte beachten Sie, dass das deutsche Vergaberecht Rügeobliegenheiten vorsieht, deren Verletzung zur Unzulässigkeit von Nachprüfungsanträgen führt (§ 160 Abs. 3 GWB):
„Der Antrag ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht ab-helfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt.“
Mehr anzeigen Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Kapellmann und Partner Rechtsanwälte mbB
Postort: Hamburg
Land: Deutschland 🇩🇪
E-Mail: hauke.schueler@kapellmann.de📧
Quelle: OJS 2020/S 153-375032 (2020-08-05)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-12-11) Öffentlicher Auftraggeber Art des öffentlichen Auftraggebers
Andere Art: Privatrechtlich organisierte gemeinnützige GmbH / Empfänger von Zuwendungen
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel: Erweiterung des Zentrums für Psychosoziale Medizin — Objektplanung
674/2020
Kurze Beschreibung:
“Der Auftraggeber beabsichtigt die Erweiterung des Zentrums für Psychosoziale Medizin des Agaplesion Diakonieklinikums in Rotenburg (Wümme).
Die Klinik für...”
Kurze Beschreibung
Der Auftraggeber beabsichtigt die Erweiterung des Zentrums für Psychosoziale Medizin des Agaplesion Diakonieklinikums in Rotenburg (Wümme).
Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie bilden gemeinsam das Zentrum für Psychosoziale Medizin, das von 2 Chefärzten im Kollegialsystem geleitet wird. Das Zentrum besteht derzeit aus 6 Stationen mit insgesamt 112 Betten. Darüber hinaus gibt es 2 Tageskliniken mit 36 Behandlungsplätzen, eine Psychiatrische Institutsambulanz und ein Medizinisches Versorgungszentrum für Psychologische Psychotherapie. In den Kliniken werden ambulant und stationär Patienten mit psychischen Erkrankungen aus allen Bereichen behandelt. Die Räume des Zentrums befinden sich bislang in 2 getrennten Gebäuden auf dem sogenannten Mutterhausgelände des Agaplesion Diakonieklinikums.
Neu entstehen soll ein Erweiterungsbau mit 3 Stationen von je 20 Betten. Alle Stationen sollen 1- und 2-Bett-Zimmer mit Sanitärbereichen erhalten. Der Erweiterungsbau soll aus praktischen Gründen in direkter Nähe zu den beiden bislang schon vom Zentrum genutzten Gebäuden liegen. 2 der 3 Stationen werden als fakultativ geschlossene Akutstationen geplant und müssen baulich besonderen Sicherungsanforderungen genügen. Einige Zimmer der Akutstationen müssen eine besondere Überwachung der Patienten durch Beobachtung ermöglichen, ohne dass andere Patienten Einsicht haben.
Ein geschützter Innenhof oder Gartenbereich mit direkter Nähe an die Akutstation soll unkomplizierten Ausgang ermöglichen. Die Sicherung des Innenhofes oder Gartenbereiches soll ohne bedrohlich wirkende Zaunanlagen realisiert werden. Der Erweiterungsbau soll eine Bruttogeschossfläche von ca. 4 000 m aufweisen. Der Kostenrahmen der Bauwerkskosten beträgt EUR 13,5 Mio. brutto (Bauwerkskosten = KG 300/400).
Zum Abschluss dieses Vergabeverfahrens wurde ein Markteilnehmer mit den hierfür erforderlichen Leistungen der Objektplanung beauftragt.
Mehr anzeigen
Gesamtwert der Beschaffung (ohne MwSt.): EUR 1 💰
Beschreibung
Beschreibung der Beschaffung: Siehe oben
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Qualität
Qualitätskriterium (Gewichtung): 75
Preis (Gewichtung): 25
Verfahren Administrative Informationen
Frühere Veröffentlichungen zu diesem Verfahren: 2020/S 153-375032
Auftragsvergabe
1️⃣
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-12-05 📅
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 4
Anzahl der eingegangenen Angebote von KMU: 4
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus anderen EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der eingegangenen Angebote von Bietern aus Nicht-EU-Mitgliedstaaten: 0
Anzahl der auf elektronischem Wege eingegangenen Angebote: 4
Name und Anschrift des Auftragnehmers
Name: PL Architekten GmbH
Postort: Aachen
Land: Deutschland 🇩🇪
Region: Städteregion Aachen🏙️
Der Auftragnehmer ist ein KMU ✅ Angaben zum Wert des Auftrags/der Partie (ohne MwSt.)
Geschätzter Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 1 💰
Gesamtwert des Auftrags/Loses: EUR 1 💰
“Der Auftragswert wird mit Rücksicht auf die Geschäftsinteressen des Auftragnehmers nicht veröffentlicht.
Bekanntmachungs-ID: CXP4YYVD7M7” Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Bitte beachten Sie, dass das deutsche Vergaberecht Rügeobliegenheiten vorsieht, deren Verletzung zur Unzulässigkeit von Nachprüfungsanträgen führt (§ 160...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Bitte beachten Sie, dass das deutsche Vergaberecht Rügeobliegenheiten vorsieht, deren Verletzung zur Unzulässigkeit von Nachprüfungsanträgen führt (§ 160 Abs. 3 GWB):
"Der Antrag ist unzulässig, soweit
1. der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4. mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Satz 1 gilt nicht bei einem Antrag auf Feststellung der Unwirksamkeit des Vertrags nach § 135 Absatz 1 Nummer 2. § 134 Absatz 1 Satz 2 bleibt unberührt."
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Quelle: OJS 2020/S 245-608033 (2020-12-11)