Europaweite Ausschreibung Generalplanungsleistungen Ersatzneubau der Kita „Käferparadies“ in Lossatal OT Thammenhain

Gemeinde Lossatal

Die Gemeinde Lossatal gehört zum Landkreis Leipzig im Freistaat Sachsen, liegt östlich von Leipzig und nordöstlich von Wurzen.
Die Nachbargemeinden sind im Südwesten Wurzen (LK Leipzig), im Nordwesten Thallwitz (LK Leipzig), im Norden Mockrehna (LK Nordsachsen), im Nordosten Schildau (LK Nordsachsen), im Osten Dahlen (LK Nordsachsen) und im Südosten Wermsdorf (LK Nordsachsen).
Es handelt sich um eine Gemeinde, die insofern stark vom demografischen Wandel profitiert, als sich hier immer mehr junge Familien ansiedeln. Hierdurch entsteht auch der entsprechende Bedarf an ausreichend Kinderbetreuungskapazitäten, dem die Gemeinde nun auch mit dem Bau der Kita im Ortsteil Thammenhain Rechnung tragen will.
Im Übrigen wird auf die anliegenden Ausschreibungsunterlagen verwiesen.

Deadline

Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-10-26. Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-09-25.

Anbieter

Die folgenden Lieferanten werden in Vergabeentscheidungen oder anderen Beschaffungsunterlagen erwähnt:

Wer? Wie? Wo?
Geschichte der Beschaffung
Datum Dokument
2020-09-25 Auftragsbekanntmachung
2020-12-28 Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Auftragsbekanntmachung (2020-09-25)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Titel: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden
Referenznummer: 01/2020
Kurze Beschreibung:
Die Gemeinde Lossatal gehört zum Landkreis Leipzig im Freistaat Sachsen, liegt östlich von Leipzig und nordöstlich von Wurzen. Die Nachbargemeinden sind im Südwesten Wurzen (LK Leipzig), im Nordwesten Thallwitz (LK Leipzig), im Norden Mockrehna (LK Nordsachsen), im Nordosten Schildau (LK Nordsachsen), im Osten Dahlen (LK Nordsachsen) und im Südosten Wermsdorf (LK Nordsachsen). Es handelt sich um eine Gemeinde, die insofern stark vom demografischen Wandel profitiert, als sich hier immer mehr junge Familien ansiedeln. Hierdurch entsteht auch der entsprechende Bedarf an ausreichend Kinderbetreuungskapazitäten, dem die Gemeinde nun auch mit dem Bau der Kita im Ortsteil Thammenhain Rechnung tragen will. Im Übrigen wird auf die anliegenden Ausschreibungsunterlagen verwiesen.
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Metadaten der Bekanntmachung
Originalsprache: Deutsch 🗣️
Dokumenttyp: Auftragsbekanntmachung
Art des Auftrags: Dienstleistungen
Verordnung: Europäische Union
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden 📦
Ort der Leistung
NUTS-Region: Leipzig 🏙️

Verfahren
Verfahrensart: Verhandlungsverfahren
Angebotsart: Angebot für alle Lose
Vergabekriterien
Wirtschaftlichstes Angebot

Öffentlicher Auftraggeber
Identität
Land: Deutschland 🇩🇪
Art des öffentlichen Auftraggebers: Regional- oder Kommunalbehörde
Name des öffentlichen Auftraggebers: Gemeinde Lossatal
Postanschrift: Karl-Marx-Straße 14
Postleitzahl: 04808
Postort: Lossatal OT Falkenhain
Kontakt
Internetadresse: http://www.lossatal.eu 🌏
E-Mail: info@lossatal.eu 📧
Telefon: +49 342624880 📞
Fax: +49 3426248833 📠
URL der Dokumente: https://www.evergabe.de/unterlagen/2314945/zustellweg-auswaehlen 🌏
URL der Teilnahme: https://www.evergabe.de 🌏

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-09-25 📅
Einreichungsfrist: 2020-10-26 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-09-30 📅
Datum des Beginns: 2021-01-01 📅
Datum des Endes: 2021-04-30 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 190-458965
ABl. S-Ausgabe: 190
Zusätzliche Informationen
Der Teilnahmeantrag, der EEE-Vordruck sowie die Bewertungsmatrizen, der Vertragsentwurf und der Beschluss zum Bebauungsplan „An der Schulstraße in Thammenhain“ samt Begründung zum Bebauungsplan stehen unter www.eVergabe.de zur Verfügung. Die Anfragen und die Antworten von Bewerbern werden ebenfalls eingestellt und anonymisiert. Jeder Bewerber hat die Möglichkeit, das vorstehend beschriebene Baugrundstück nach telefonischer Terminabsprache zu besichtigen. Die Besichtigung wird seitens der Gemeinde Lossatal durch Frau Richter durchgeführt. Es ist zu beachten, dass Frau Richter keine Fragestellungen der Bewerber zur Ausschreibung beantworten wird. Diese Fragestellungen können ausschließlich schriftlich über das Portal www.eVergabe.de erfolgen. Die Ausschreibung berücksichtigt die Belange des Mittelstandes angemessen, indem die Beteiligung auch von Bewerbergemeinschaften und Nachunternehmern möglich ist und diese in Bezug auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit und die technische und berufliche Leistungsfähigkeit regelmäßig durch Addition der jeweiligen Anforderungen mit dem Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder dem eigentlichen Bewerber und anderen Nachunternehmern ebenfalls die Mindestanforderungen erfüllen können und auch die Mindestanforderungen in Bezug auf die Referenzen sowohl durch den Bewerber oder das Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder die die Leistung erbringende Nachunternehmer gebracht werden können. Sollten sich Bewerbergemeinschaften bewerben, die sich im Falle der Auftragserteilung zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenschließen, sind alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu benennen. Es ist anzugeben, wer der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft ist und welches Mitglied der Bewerbergemeinschaft welche Leistungen im Falle der Auftragserteilung erbringen wird. Die Bewerbergemeinschaft hat der Auftraggeberin einen Ansprechpartner für alle wirtschaftlichen und planungsrechtlichen Fragen zu benennen. Im Übrigen wird auf die anliegenden Ausschreibungsunterlagen verwiesen.
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Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung:
Die Gemeinde Lossatal gehört zum Landkreis Leipzig im Freistaat Sachsen, liegt östlich von Leipzig und nordöstlich von Wurzen.
Die Nachbargemeinden sind im Südwesten Wurzen (LK Leipzig), im Nordwesten Thallwitz (LK Leipzig), im Norden Mockrehna (LK Nordsachsen), im Nordosten Schildau (LK Nordsachsen), im Osten Dahlen (LK Nordsachsen) und im Südosten Wermsdorf (LK Nordsachsen).
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Es handelt sich um eine Gemeinde, die insofern stark vom demografischen Wandel profitiert, als sich hier immer mehr junge Familien ansiedeln. Hierdurch entsteht auch der entsprechende Bedarf an ausreichend Kinderbetreuungskapazitäten, dem die Gemeinde nun auch mit dem Bau der Kita im Ortsteil Thammenhain Rechnung tragen will.
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Im Übrigen wird auf die anliegenden Ausschreibungsunterlagen verwiesen.
Geschätzter Gesamtwert: 2605042.02 EUR 💰
Kurze Beschreibung:
Die Gemeinde Lossatal plant den Ersatzneubau einer Kindertagesstätte für 48 Kinder (15 Krippenkinder, 33 Kindergartenkinder, inkl. 3 Integrativkinder) sowie die Errichtung / Umnutzung von sozialen Zwecken dienenden Gebäuden und Einrichtungen für die Ortschaft Thammenhain.
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Die Außenanlagenplanung für die Kita ist einzubeziehen.
Gegenwärtig ist das Areal mit den Gebäuden der ehemaligen Schule zu einem großen Teil brach gefallen. Die Freiflächen und die Turnhalle sowie ein kleiner Teil der ehemaligen Schule (derzeit Archiv der Verwaltung) werden noch genutzt. Vorstellbar ist, dass der Turnhallenbau (als Multifunktionsraum, einschließlich Ausgabeküche) erhalten bleibt und mit der neuen Kindertagesstätte baulich verbunden wird. Ebenfalls soll das Archiv erhalten bleiben. Das ehemalige dreigeschossige Schulgebäude soll jedoch abgebrochen werden. Die vorhandenen Nebenanlagen (Garage und Schuppen) genießen Bestandsschutz und können bei Bedarf zukünftig weiter genutzt werden. Jedoch ist auch ein Rückbau möglich. Es ist zu gewährleisten, dass die obigen Nutzungsbereiche das Objekt unabhängig voneinander sowie auch einzeln für sich benutzen können.
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Das bestehende Kitagebäude (Flurstück 293/a) entspricht trotz Um- und Ausbaumaßnahmen nicht mehr den Anforderungen einer kindgerechten Betreuung. Eine bedarfsgerechte, wohnortnahe Versorgung mit Kita-Plätzen kann auf einem anderen Weg, als einem Ersatzneubau einer Kindertagesstätte, nicht gewährleistet werden.
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In der Gemeinde Lossatal OT Thammenhain steht ein kommunales Grundstück (Flurstücke 82/1, 82/2 und 83) mit ca. 6.500 m
Mit der Aufstellung des Bebauungsplanes sollen neben der Errichtung eines Kindergartens bei Bedarf weitere soziale Ergänzungsbauten (bspw. ein multiples Haus) bauplanungsrechtlich ermöglicht werden.
Die Ausweisung der Gemeinbedarfsfläche im Plangebiet ermöglicht die Errichtung von sozialen Einrichtungen für die Betreuung von Kindern und Senioren und trägt somit zur Sicherung der gemeinschaftlichen Fürsorge in der Gemeinde bei. Durch die mögliche Errichtung von Kindertagesstätten und Schulergänzungsbauten wird insbesondere die vorschulische und schulische Bildung gestärkt. Dies wirkt sich indirekt positiv auf andere Belange (lokale Wirtschaft, Wohnen und Arbeiten) aus.
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Mit dem vorliegenden Bebauungsplan soll die vorhandene Dorfstruktur ergänzt werden. Der Geltungsbereich liegt im Zentrum des Ortsteils Thammenhain, inmitten einer durch Wohnbebauung und der denkmalgeschützten Kirche geprägten Umgebung. Geplant ist hier die Festsetzung einer Gemeinbedarfsfläche, die für Nutzungen als Kinderkrippe/Kindergarten und auch sozialen Zwecken dienenden Einrichtungen wie multiplen Häusern, Seniorenbetreuung oder Sozialstation nach § 9 Abs. 1 Nr. 5 BauGB zur Verfügung steht.
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Eine moderne eingeschossige Kita in modularer Bauweise mit 48 Kindertagesplätzen soll entstehen. Bei der Planung der Kita soll eine zukünftige Erweiterungsmöglichkeit beachtet werden.
Das Raumprogramm soll sich nach den Empfehlungen des Sächsischen Staatsministeriums für Soziales zu den räumlichen Anforderungen an Kindertageseinrichtungen sowie an den Vorschriften der Unfallkasse Sachsen richten und alle Bedürfnisse einer Kita mit Ü3- und U3-Gruppen berücksichtigen (Gruppenräume, Schlafraum, Essensbereich, Mehrzweckbereich, Sanitärbereiche, Büro, Pausenraum etc.).
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Es ist in jeder Hinsicht eine ökologische und gleichzeitig wirtschaftliche Lösung bei der Gebäudetechnik anzustreben. Über die ENEV-Anforderungen hinausgehende energetischen Standards sind anzustreben, müssen jedoch auch die Kostenvorgaben und die Folgekosten berücksichtigen.
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Wegen der veränderten klimatischen Bedingungen ist es wichtig, dass jedenfalls einzelne Räume gekühlt bzw. teilklimatisiert werden können. Einer diesbezüglichen meist kostenintensiven und folgekostenintensiven technischen Lösung vorgelagert, ist zu hinterfragen und zu bedenken, wie in erster Linie Bauteilkonstruktionen, den Energieeintrag ins Gebäude vermindern helfen können.
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Bei Dämmmaterialien sind regelmäßig natürliche Dämmstoffe zu favorisieren, dies allerdings nur im Zusammenhang mit einer transparenten Kostengegenüberstellung mit herkömmlichen Dämmmaterialien.
Die Außenanlagen sind ebenfalls mit zu beplanen.
In der Freianlagenplanung ist eine Bepflanzung zu wählen, die auch extremen klimatischen Anforderungen gewachsen ist.
Als Kostenrahmen sind insgesamt (KG 200-700) ca. 3,1 Mio. EUR brutto (bei einem Mehrwertsteuersatz von 19 %) veranschlagt. Die Kita soll sehr zügig realisiert werden. Derzeit ist die Verwaltung bestrebt, Fördermittel für diese Maßnahme zu akquirieren.
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Alle Grundleistungen der HOAI für folgende Punkte sollen ausgeschrieben werden:
1. Objektplanung Gebäude und Innenräume, LPH 1-9, § 34 HOAI
2. Fachplanung - Tragwerksplanung, LPH 1-6, § 51 HOAI
3. Fachplanung für Technische Gebäudeausrüstung, LPH 1-9 § 55 HOAI
4. Fachplanung Freianlagen, LPH 1-9 § 39 HOAI
Besondere Leistungen/Beratungsleistungen, wie Vermessungsleistungen, Baugrunduntersuchungen, Brandschutzgutachten, Feuerwehr-, Flucht- und Rettungspläne.
Beabsichtigt ist, zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 zu vergeben. Die Vergabe von weiteren Leistungsphasen ist abhängig von der Fördermittelbereitstellung. Hierbei wird u.a. eine Förderung über das Programm „Vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum“ angestrebt.
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Die Leistungsphasen 1-3 sollen im Zeitraum 01.01.2021 – 30.04.2021 realisiert werden.
Geschätzter Wert ohne MwSt: 302789.92 EUR 💰
Beschreibung der Verlängerungen:
Beabsichtigt ist, zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 zu vergeben. Die Vergabe von weiteren Leistungsphasen ist abhängig von der Fördermittelbereitstellung. Hierbei wird u.a. eine Förderung über das Programm „Vitale Dorfkerne und Ortszentren im ländlichen Raum“ angestrebt.
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Beschreibung der Optionen:
Zunächst werden nur die LPH 1-3 vergeben, spätere Beauftragung von LPH 4 und jeweils anschließend 5-7 und 8-9
Die Beauftragung der weiteren LPH hängt von der Gewährung von Fördermitteln und der Erteilung der Baugenehmigung ab.
Zusätzliche Informationen:
Der Teilnahmeantrag, der EEE-Vordruck sowie die Bewertungsmatrizen, der Vertragsentwurf und der Beschluss zum Bebauungsplan „An der Schulstraße in Thammenhain“ samt Begründung zum Bebauungsplan stehen unter www.eVergabe.de zur Verfügung.
Die Anfragen und die Antworten von Bewerbern werden ebenfalls eingestellt und anonymisiert.
Jeder Bewerber hat die Möglichkeit, das vorstehend beschriebene Baugrundstück nach telefonischer Terminabsprache zu besichtigen. Die Besichtigung wird seitens der Gemeinde Lossatal durch Frau Richter durchgeführt.
Es ist zu beachten, dass Frau Richter keine Fragestellungen der Bewerber zur Ausschreibung beantworten wird. Diese Fragestellungen können ausschließlich schriftlich über das Portal www.eVergabe.de erfolgen.
Die Ausschreibung berücksichtigt die Belange des Mittelstandes angemessen, indem die Beteiligung auch von Bewerbergemeinschaften und Nachunternehmern möglich ist und diese in Bezug auf die wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit und die technische und berufliche Leistungsfähigkeit regelmäßig durch Addition der jeweiligen Anforderungen mit dem Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder dem eigentlichen Bewerber und anderen Nachunternehmern ebenfalls die Mindestanforderungen erfüllen können und auch die Mindestanforderungen in Bezug auf die Referenzen sowohl durch den Bewerber oder das Mitglied der Bewerbergemeinschaft oder die die Leistung erbringende Nachunternehmer gebracht werden können.
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Sollten sich Bewerbergemeinschaften bewerben, die sich im Falle der Auftragserteilung zu einer Arbeitsgemeinschaft zusammenschließen, sind alle Mitglieder der Bewerbergemeinschaft zu benennen. Es ist anzugeben, wer der bevollmächtigte Vertreter der Bewerbergemeinschaft ist und welches Mitglied der Bewerbergemeinschaft welche Leistungen im Falle der Auftragserteilung erbringen wird.
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Die Bewerbergemeinschaft hat der Auftraggeberin einen Ansprechpartner für alle wirtschaftlichen und planungsrechtlichen Fragen zu benennen.
Im Übrigen wird auf die anliegenden Ausschreibungsunterlagen verwiesen.
Ort der Leistung
Hauptstandort oder Erfüllungsort:
Lossatal
DEUTSCHLAND

Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen
Bedingungen für die Teilnahme
Befähigung zur Berufsausübung:
Folgende Erklärungen und Nachweise sind mit dem Teilnahmeantrag abzugeben:
a) Befähigung zur Erlaubnis der Berufsausübung mit Nachweis der Berufszulassung durch Eintragung in ein Berufsregister entsprechend den Vorgaben der Europäischen Union bzw. desjenigen EU-Staates, in dem der Bewerber tätig ist.
Nachweis, dass die Berufsbezeichnung Architekt und/oder Ingenieur geführt werden darf,
b) Erklärung, ob und auf welche Art der Bewerber den Auftrag erbringt (Ausführung ausschließlich durch eigenes Unternehmen, Bewerbergemeinschaft oder mit Hilfe von Nachunternehmern).
Sollte die Leistungserbringung durch Bewerbergemeinschaften oder mit Hilfe von Nachunternehmern erfolgen, ist durch den Bewerber zu erklären, wie die Aufteilung der Leistungen erfolgen wird und welche Person der Ansprechpartner für alle wirtschaftlichen und planungsrechtlichen Fragestellungen ist,
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c) Erklärung, ob und auf welche Art und Weise der Bewerber, die Mitglieder der Bewerbergemeinschaft oder eventuell tätiger Nachunternehmer wirtschaftlich mit anderen Unternehmen verbunden sind,
d) Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß § 123, § 124 GWB bestehen,
e) Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 21 MiLoG,
f) Der Bewerber muss bereit sein, im Auftragsfalle eine Erklärung nach § 1 des Verpflichtungsgesetzes abzugeben,
g) ausgefüllter und unterzeichneter Teilnahmeantrag nebst Anlagen und EEE-Vordruck; Unterlagen stehen unter www.eVergabe.de zur Verfügung,
h) Bedient sich der Bewerber gemäß § 47 VgV eines Nachunternehmers, so soll er durch eine Verpflichtungserklärung derselben nachweisen, dass der jeweilige Nachunternehmer tatsächlich die ihm zugedachte Leistung erbringen kann. Die vorgenannten Nachweise und Erklärungen sind zwingend auch durch den Nachunternehmer abzugeben und den Bewerbungsunterlagen des Bewerbers beizufügen.
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Eine Kostenerstattung gegenüber dem Bewerber für die Erstellung seiner Bewerbungsunterlagen erfolgt nicht. Der Bewerber erhält die Bewerbungsunterlagen nicht zurück.
Die Auftraggeberin behält sich vor, Erklärungen und Nachweise bei dem Bewerber nachzufordern, sofern diese zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbungsunterlagen nicht beigelegen haben, jedoch Relevanz für die Wertung besteht. Die Auftraggeberin wird für die Nachforderung von Nachweisen und Erklärungen gegenüber dem Bewerber eine angemessene Frist im Sinne des § 56 Abs. 4 VgV setzen. Werden die insofern geforderten Unterlagen dann nicht fristgerecht eingereicht, wird die Bewerbung vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
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Im Übrigen wird auf die anliegenden Ausschreibungsunterlagen verwiesen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit:
Folgende Erklärungen oder Unterlagen sind mit den Bewerbungsunterlagen abzugeben oder diesen beizufügen:
a) Erklärung zum Gesamtumsatz in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019),
Erklärungen zum Umsatz bei einschlägigen Planungsleistungen in den letzten 10 abgeschlossenen Geschäftsjahren (2010-2019);
Die Nachunternehmer benennen auch die Umsätze, wie vorstehend beschrieben.
Die jeweiligen Gesamtumsätze und Umsätze einschlägiger Planungsleistungen des Bewerbers oder des Nachunternehmers werden addiert und gehen als Summe in die Wertung ein,
b) Nachweis einer Berufshaftpflicht gemäß § 45 Abs. 1 Nr. 1 bzw. 4 VgV über 3 000 000,00 EUR Personenschäden und über 2 000 000,00 EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden) bei einem Versicherungsunternehmen oder Kreditinstitut, das in einem Mitgliedsstaat der EU oder eines Vertragsstaates des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum zugelassen ist.
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Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme pro Jahr betragen. Die Deckung muss über die Vertragslaufzeit uneingeschränkt erhalten bleiben. Die Versicherung kann bereits ständig abgeschlossen sein oder im Auftragsfall projektbezogen abgeschlossen werden.
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Bei Versicherungsverträgen mit Pauschaldeckung (d. h. ohne Unterscheidung nach Personen- und übrigen Vermögensschäden) ist eine Erklärung des Versicherungsunternehmens erforderlich, dass beide Schadenskategorien im Auftragsfall parallel zueinander mit den geforderten Deckungssummen abgesichert sind. Die geforderte Sicherheit kann auch durch eine Erklärung des Versicherungsnehmers nachgewiesen werden, in der er den Abschluss der geforderten Haftpflichtleistungen und Deckungsnachweise im Auftragsfall zusichert.
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Der Versicherungsnachweis darf nicht älter als 6 Monate sein, gerechnet vom Tag der Bekanntmachung an und muss der Bewerbung beiliegen. Das Ausstellungsdatum muss aus dem Nachweis ersichtlich sein. Bei Bewerbergemeinschaften muss für jedes Mitglied und bei Nachunternehmern für jeden Nachunternehmer ein entsprechender Versicherungsnachweis vorliegen.
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c) Ausgefüllter und unterzeichneter Teilnahmeantrag und EEE-Vordruck; Unterlagen stehen unter www.eVergabe.de zur Verfügung.
Im Übrigen wird auf die anliegenden Ausschreibungsunterlagen verwiesen.
Mindeststandards:
Geforderte Mindeststandards:
— durchschnittlicher Gesamtumsatz (Jahresmittel) von 400 000,00 EUR;
— durchschnittlicher Umsatz einschlägige Planungsleistungen (Mittel) 500 000,00 EUR;
— Nachweis der Berufshaftpflichtversicherung über 3 000 000,00 EUR für Personenschäden und 2 000 000,00 EUR für sonstige Schäden (Sach- und Vermögensschäden);
— ausgefüllter und unterzeichneter Teilnahmeantrag und EEE-Vordruck, Unterlagen stehen unter www.eVergabe.de zur Verfügung. Nachweis der im Auftragsfall vorliegenden Berufshaftpflichtversicherung mit den vorgenannten Deckungssummen.
Die Auftraggeberin behält sich vor, Erklärungen und Nachweise bei dem Bewerber nachzufordern, sofern diese zum Zeitpunkt der Abgabe der Bewerbungsunterlagen nicht beigelegen haben, jedoch Relevanz für die Wertung besteht. Die Auftraggeberin wird für die Nachforderung von Nachweisen und Erklärungen gegenüber dem Bewerber eine angemessene Frist im Sinne des § 56 Abs. 4 VgV setzen. Werden die insofern geforderten Unterlagen dann nicht fristgerecht eingereicht, wird die Bewerbung vom weiteren Verfahren ausgeschlossen.
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Im Übrigen wird auf die anliegenden Ausschreibungsunterlagen verwiesen.
Technische und berufliche Fähigkeiten:
Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
a) Angabe der durchschnittlichen Anzahl von Mitarbeitern in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019) gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 8 VgV,
Die Nachunternehmer benennen auch die Mitarbeiter wie vorstehend beschrieben.
Die jeweilige Anzahl der Mitarbeiter der Bewerber/Bewerbergemeinschaft und der Nachunternehmer werden addiert und gehen als Summe in die Wertung ein,
b) Angabe der durchschnittlichen Anzahl von Architekten und Ingenieuren (Fachkräften) in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019) gemäß § 46 Abs. 3 Nr. 2 VgV, Angabe der im Zusammenhang mit der Leistungserbringung einzusetzenden Fachkräfte und die eindeutige Benennung des Projektleiters bzw. des stellvertretenden Projektleiters
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Die Erklärung des Bewerbers/Bewerbergemeinschaft über die Berufsqualifikation des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters gemäß § 75 VgV.
Die Person des Projektleiters erfüllt die fachliche Anforderung, wenn er berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Architekt“ (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) „Ingenieur“ (im Sinne des § 75 Abs. 2 VgV) im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen.
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Die Person des stellvertretenden Projektleiters erfüllt die fachliche Anforderung, wenn er berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Architekt“ (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) oder „Ingenieur“ (im Sinne des § 75 Abs. 2 VgV) im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz der Bewerbers) zu führen.
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Der jeweiligen Fachplaner erfüllt die fachliche Anforderung, wenn er berechtigt ist, die Berufsbezeichnung „Architekt“ (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) oder „Ingenieur“ (im Sinne des § 75 Abs. 2 VgV) im jeweiligen Herkunftsstaat des Bewerbers (Sitz des Bewerbers) zu führen. Falls im jeweiligen Herkunftsstaat die Berufsbezeichnung „Architekt“ oder „Ingenieur“ nicht gesetzlich geregelt sein sollte, sind vergleichbare fachliche Qualifikationen nachzuweisen, also Befähigungsnachweise vorzulegen, deren Anerkennung nach der Richtlinie 2005/36/EG -Berufsanerkennungsrichtlinie- gewährleistet sind.
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Die Mitglieder einer Bewerbergemeinschaft und die Nachunternehmer benennen auch die Anzahl der Mitarbeiter und Architekten und Ingenieure, wie vorstehend beschrieben. Die jeweilige Anzahl der Mitarbeiter und Architekten und Ingenieure der Bewerber/Bewerbergemeinschaften und Nachunternehmer werden addiert und gehen als Summe in die Wertung ein,
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c) Die Berufserfahrung des Projektleiters ist durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen.
d) Die Berufserfahrung des stellvertretenden Projektleiters ist durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen.
e) Die Berufserfahrung des Planers Objektplanung ist durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen.
f) Die Berufserfahrung des Fachplaners-TGA ist durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen.
g) Die Berufserfahrung des Fachplaners-ELT ist durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen.
h) Die Berufserfahrung des Fachplaners-Brandschutz ist durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen.
i) Die Berufserfahrung des Fachplaners-Tragwerk ist durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen.
j) Die Berufserfahrung des Fachplaners-Freianlagen ist durch Vorlage eines aussagekräftigen Lebenslaufes nachzuweisen.
Angabe von mindestens drei Referenzen gemäß § 75 Abs. 5 VgV für die jeweils zu erbringenden Leistungen für Kindertagesstätten bzw. vergleichbare Bauten in den vergangenen zehn Jahren (2010-2020). Die Nachunternehmer benennen zu den jeweils von ihnen zu erbringenden Leistungen auch drei Referenzen, wie vorstehend beschrieben. Referenzen können nicht mehrfach eingereicht werden.
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Im Übrigen wird auf die anliegenden Ausschreibungsunterlagen verwiesen.
Mindeststandards:
Für die Referenzen gelten folgende Mindestanforderungen:
Von den drei geforderten Referenzen müssen mindestens zwei Referenzobjekte für öffentliche Auftraggeber sowie auf der Basis von Fördermitteln erfolgt sein.
Der Referenzzeitraum muss zwischen Juli 2010 und August 2020 liegen, die LPH 2 muss jedenfalls bei einer Referenz in diesem Zeitraum begonnen und die LPH 8 abgeschlossen sein.
Die Leistungserbringung soll durch die jeweiligen Auftraggeber schriftlich bestätigt sein.
Folgende Angaben sind bei den Referenzobjekten erforderlich:
— Bezeichnung des beauftragten Architektur- oder Ingenieurbüros
— ggf. Benennung des Nachunternehmers,
— Projektbezeichnung,
— Name des Projektleiters und des stellvertretenden Projektleiters
— Projektlaufzeit (mindestens 1 x LPH 2-8)
— Projektvolumen brutto insgesamt (KG 200-700)
— Projektvolumen,
— beauftragte, selbst erbrachte Leistungen,
— beauftragte Leistungen des/der Nachunternehmer/s
— Honorarzone,
— Einhaltung des Kosten- und Terminrahmens
— Länge der Planungs- und Bauzeit:
— öffentliche Fördermittel und öffentliche Auftraggeberin
— Kontaktdaten Auftraggeberin
Sonstiges:
Die Angaben zu den Referenzobjekten im vorstehenden Sinne sind auf jeweils höchstens zwei DIN A4-Seiten einschließl. eventueller graphischer Darstellungen (Grundrisse, Ansichten, Fotos und Beschreibung in Textform) zu beschränken.
Die Auftraggeberin behält sich vor, Bescheinigungen von öffentlichen und privaten Auftraggebern über die Ausführung der angegebenen Referenzobjekte anzufordern. Bewerber, bei denen im Zuge der Referenzprüfung festgestellt wird, dass die erbrachten Angaben nicht korrekt sind, werden von der weiteren Wertung ausgeschlossen.
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Geforderte Mindeststandards des Bewerbers/der Bewerbergemeinschaft:
— durchschnittliche Anzahl von mindestens 10 Mitarbeiter in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019)
— durchschnittliche Anzahl von mindestens 5 Architekten (im Sinne des § 75 Abs. 1 VgV) und/oder Ingenieuren (im Sinne von § 75 Abs. 2 VgV) inklusive Geschäftsführung in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2017, 2018, 2019)
— 10 Jahre Berufserfahrung für den Projektleiter
— 7 Jahre Berufserfahrung für den stellvertretenden Projektleiter
— 5 Jahre Berufserfahrung für den Planer Objektplanung
— 3 Jahre Berufserfahrung für den Fachplaner -
TGA
Brandschutz
ELT
— 3 Jahre Berufserfahrung für den Fachplaner – Tragwerk
— 3 Jahre Berufserfahrung für den Fachplaner Freianlagen
— 3 Referenzen für Kindertagesstätten bzw. vergleichbare Bauten; Referenzzeitraum zwischen 2010 und 2020; die LPH 2 muss jedenfalls bei einer Referenz in diesem Zeitraum begonnen und die LPH 8 abgeschlossen sein
— davon 2 Referenzobjekte für öffentliche Auftraggeberinnen und mit Umsetzung von Fördermitteln; Referenzzeitraum zwischen Juli 2010 und September 2020; die LPH 2 muss jedenfalls bei einer Referenz in diesem Zeitraum begonnen und die LPH 8 abgeschlossen sein,
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— ausgefüllter und unterzeichneter Teilnahmeantrag und Vordruck-EEE, Unterlagen stehen unter www.eVergabe.de zur Verfügung; Nachweis der im Auftragsfall vorliegenden Berufshaftpflichtversicherung mit den vorstehend angegebenen Deckungssummen.
Informationen über einen bestimmten Beruf: Services
Verweis auf einschlägige Rechts- oder Verwaltungsvorschriften: § 75 VgV
Auftragsausführung
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
Die Erbringung der Dienstleistung ist einem besonderen Berufsstand vorbehalten.
Folgende Zuschlagskriterien sind darzustellen:
a) skizzenhafte Darstellung eines möglichen Umsetzungskonzeptes mit kurzer Darstellung der konkreten Herangehensweise an die ausgeschriebene Aufgabenstellung,
b) Vorstellung zur Projektorganisation / interne und externe Kommunikation,
c) Darstellung und Herangehensweise an die Innenausstattung / Möblierung / Materialien / Farben / Raumakustik,
d) Darstellung und Herangehensweise an Kostenplanung und Kostensicherung,
e) Darstellung und Herangehensweise an die zeitliche Umsetzung der Planung und Ausführung / Terminplanung / Terminsicherung,
f) Methoden zur Sicherung der Kosteneffizienz / Folgekosten / Qualitätsmanagement / Nachhaltigkeit (Ökologie),
g) Vorstellung des Projektteams / Verfügbarkeit der Projektbeteiligten / Präsentation des Projektteams / technische Büroausstattung,
h) Erfahrungen bei der Unterstützung zur Beantragung und Umsetzung sowie Abrechnung von Fördermitteln,
i) umfassende Darstellung eines Referenzobjektes für eine Kommune;
Durch den Bieter ist eine skizzenhafte Darstellung des möglichen Baukörpers vorzulegen. Es soll sich insofern ausdrücklich nicht um eine solche skizzenhafte Darstellung handeln, die als Leistung bereits der Vergütung im Sinne der HOAI unterliegt, sondern lediglich um die skizzenhafte Darstellung einer ersten Idee, wobei insofern auch keine gesonderten Darstellungsanforderungen gestellt werden. Die vorgelegte Skizze/n wird/werden mit einem Betrag von 500,00 EUR gegenüber jedem Bieter Rechnung getragen.
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Bei den Ausführungen ist zu jedem der vorstehend ausgeführten Stichpunkte, die der Gewichtung unterliegen, kurz darzulegen.
Bei der Darlegung zu den Herangehensweisen bei dem gegenständlichen Objekt soll lediglich die Methodik skizziert und nicht die eigentliche Planungsleistung in irgendeiner Form vorweggenommen werden. Dies gilt auch für die übrigen Stichpunkte. Es handelt sich insofern nicht um Leistungen, die bereits einer Vergütung unterliegen oder unterliegen können.
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Im Anschluss an das Bietergespräch wird neben der Präsentation der Ausführungen zu den vorstehenden Anforderungen auch die in Papierform vorgelegten Ausführungen ausschließlich von dem im Bietergespräch anwesenden Personenkreis wegen der Form und des aufgeführten Inhaltes bewertet.
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Eine Kostenerstattung gegenüber dem Bewerber für die Erstellung der Ausführungen, abgesehenen von der gesondert benannten Vergütung für die skizzenhafte Darstellung, erfolgt ausdrücklich nicht.
Die vorstehenden Zuschlagskriterien und insbesondere die skizzenhafte Darstellung sind bereits im Rahmen der Angebotsabforderung über www.evergabe.de innerhalb der Angebotsfrist zu erfüllen und zum Bietergespräch in Papierform vorzulegen und die Ausführungen sind in 7-facher Ausfertigung zu übergeben.
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Die Ausführungen sollen einen Umfang von 15 DIN A4 -Seiten bei üblicher Schriftgröße nicht überschreiten.
Im Übrigen wird auf die anliegenden Ausschreibungsunterlagen verwiesen.

Verfahren
Rechtsgrundlage: 32014L0024
Mindestzahl der Bewerber: 3
Höchstzahl der Bewerber: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
Die Wertung der eingehenden Bewerbung erfolgt unter folgenden objektiven Kriterien und werden, wie folgt, bewertet. Die Kriterien bilden
Kriterium max.
Erreichbare Punktzahl
— Durchschnittlicher Gesamtumsatz (Jahresmittel) der vergangenen 3 Jahre (2017, 2018, 2019) 5;
— Durchschnittliche Umsatz für einschlägige Leistungen in den vergangenen 10 Jahren (2010-2019) 5;
— Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter der vergangenen 3 Jahre (2017, 2018, 2019) 5;
— Durchschnittliche Anzahl der Architekten und Ingenieure der vergangenen 3 Jahre (2017, 2018, 2019) 5;
— Berufserfahrung des Projektleiters 5;
— Berufserfahrung des Projektstellvertreters 5;
— Berufserfahrung des Planers Objektplanung 5;
— Berufserfahrung des Fachplaners TGA 5;
— Berufserfahrung des Fachplaners ELT 5;
— Berufserfahrung des Fachplaners Brandschutz 5;
— Berufserfahrung des Fachplaners Tragwerk 5;
— Berufserfahrung des Fachplaners Freianlagen 5;
— Anzahl der Referenzen für vergleichbare Planungsleistungen in den vergangenen 10 Jahren (2010-2020) 5;
— Anzahl der Referenzen für öffentliche Auftraggeber und mit Fördermitteln in den vergangenen 10 Jahren (2010-2020) 5.
Die Gewichtung differenziert zwischen 1, 3 und 5 Punkten, wobei die jeweiligen gestellten Mindestanforderungen immer mit 1 Punkt bewertet sind.
Die teilweise Erfüllung der o. g. Kriterien führt nicht zum Ausschluss, sondern zu einer entsprechend geringeren Bewertung.
Die Bewertungsübersicht bzw. -matrix steht wie der Teilnahmeantrag u. a. auf www.eVergabe.de zur Verfügung.
Das weitere Verfahren wird auf die punktbesten Bewerber der Plätze 1 bis max. 5 beschränkt.
Bei Punktgleichheit erfolgt die Entscheidung durch Losentscheid.
Im Übrigen wird auf die anliegenden Ausschreibungsunterlagen verwiesen.
Zeitpunkt des Eingangs der Angebote: 12:00
Datum der Absendung der Aufforderungen: 2020-10-28 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Gültigkeitsdauer des Angebots: 2020-12-31 📅
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): umfassende Darstellung eines Referenzobjektes für eine Kommune
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10
Qualitätskriterium (Bezeichnung): skizzenhafte Darstellung eines möglichen Umsetzungskonzeptes
Vorstellung zur Projektorganisation / interne und externe Kommunikation
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung und Herangehensweise an die Innenausstattung / Möblierung / Materialien / Farben / Raumakustik
Darstellung und Herangehensweise an Kostenplanung und Kostensicherung
Darstellung und Herangehensweise an die zeitliche Umsetzung der Planung und Ausführung / Terminplanung / Terminsicherung
Methoden zur Sicherung der Kosteneffizienz / Qualitätsmanagement / Folgekosten / Nachhaltigkeit / Ökologie
Erfahrungen bei der Unterstützung zur Beantragung und Umsetzung sowie Abrechnung von Fördermitteln
Vorstellung des Projektteams / Verfügbarkeit der Projektbeteiligten / Präsentation des Projektteams / technische Büroausstattung
Kostenkriterium (Name): Honorar mit Kosten; Nebenkosten; Stundenlöhne; Besondere Leistungen
Kostenkriterium (Gewichtung): 20

Öffentlicher Auftraggeber
Kontakt
Internetadresse: www.lossatal.eu 🌏
Dokumente URL: https://www.evergabe.de/unterlagen/2314945/zustellweg-auswaehlen 🌏
Name des öffentlichen Auftraggebers: Bauamt Gemeinde Lossatal Frau Steffi Richter
Telefon: +49 3426248830 📞
E-Mail: steffi.richter@lossatal.eu 📧
Land: Leipzig 🏙️

Referenz
Zusätzliche Informationen
Bewertung
Die Bewertung erfolgt nach Punkten, die anschließend gewichtet werden.
Die Punkte 5, 3 und 1 beinhalten folgende Bewertung:
5 Punkte:
Die jeweiligen Qualitätskriterien benannt unter a) bis g) sind im Rahmen der Angebotsabgabe und des Bietergespräches erfasst und verständlich und nachvollziehbar dargestellt. Der jeweilige Ansatz überzeugt und ist optimal geeignet, die anstehenden Aufgaben zu lösen. Schwierigkeiten, die mit der Leistungsbeschreibung verbunden sein könnten, werden erfasst und benannt und Lösungen angeboten.
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3 Punkte:
Die jeweiligen Qualitätskriterien benannt unter a) bis g) sind im Rahmen der Angebotsabgabe und/oder des Bietergespräches erfasst und im Wesentlichen verständlich und nachvollziehbar dargestellt. Der jeweilige Ansatz ist geeignet, die anstehenden Aufgaben zu lösen. Schwierigkeiten, die mit der Leistungsbeschreibung verbunden sein könnten, werden erfasst.
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1 Punkt:
Die jeweiligen Qualitätskriterien benannt unter a) bis g) sind im Rahmen der Angebotsabgabe und/oder des Bietergespräches nicht oder unwesentlich erfasst. Der jeweilige Ansatz überzeugt nicht. Schwierigkeiten, die mit der Leistungsbeschreibung verbunden sein könnten, werden nicht oder unzureichend erfasst.
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Referenzprojekt mit vergleichbarer Aufgabe; Fördermittel
Das Referenzobjekt ist kurz zu beschreiben, wobei die Angaben, die im Rahmen des Teilnahmeantrags zu den Referenzen erfolgten, nicht nochmals Gegenstand der Bewertung sind. Insbesondere wird gewertet, wie an die Umsetzung der beauftragten Leistung (bei einer vergleichbaren Leistung) herangegangen wurde, ob und in welchem Umfang die örtliche Verfügbarkeit des Projektteams gegeben war, wie die Kommunikation mit einem und/oder mehreren Auftraggeberinnen erfolgte und wie im Zusammenhang mit der Beantragung der Fördermittel Unterstützung gegenüber den Auftraggeberinnen geleistet wurde und wie die Unterstützung gegenüber den Auftraggeberinnen bei der Abrechnung der Fördermittel erfolgte.
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Das vorstehende Qualitätskriterium ist ebenfalls bereits im Rahmen der Angebotsabforderung über www.eVergabe.de innerhalb der Angebotsfrist schriftlich zu erfüllen und zum Bietergespräch in Papierform vorzulegen und die Ausführungen sind in 4-facher Ausfertigung zu übergeben.
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Die Ausführungen sollen einen Umfang von 5 DIN A4 -Seiten (Kriterien h) und i)) bei üblicher Schriftgröße nicht überschreiten.
Die Bewertung erfolgt nach Punkten, die anschließend gewichtet werden. Die Punkte 5, 3 und 1 beinhalten folgende Bewertung:
Das Referenzobjekt und die Herangehensweise bei einer vergleichbaren Aufgabe sind
anschaulich dargestellt und verständlich beschrieben.
dargestellt und beschrieben.
unzureichend dargestellt und unzureichend beschrieben.
Zuschlagskriterien/Qualitätskriterien/Hinweise allgemein
Im Anschluss an das Bietergespräch werden neben der Präsentation der Ausführungen zu den vorstehenden Anforderungen auch die bereits im Rahmen der Angebotsabgabe eingereichten und in Papierform vorgelegten Ausführungen ausschließlich von dem im Bietergespräch anwesenden Personenkreis unter Zuhilfenahme der hier bereits mit anliegenden Matrix für die 2. Auswahlstufe bewertet.
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Die Bewertung erfolgt durch sieben Personen, bestehend aus dem Bürgermeister der Gemeinde Lossatal, Mitarbeitern der Verwaltung und Gemeinderäten.
Die Bewertung erfolgt entsprechend der anliegenden Wertungsmatrix /Zuschlagskriterien bzw. wie vorstehend beschrieben.
Eine Kostenerstattung gegenüber dem Bewerber für die Erstellung der Ausführungen erfolgt ausdrücklich nicht.
Zuschlagskriterium: Honorarangebot/Allgemeines
Das Preisangebot ist bereits im Rahmen der Angebotsabforderung über www.evergabe.de innerhalb der Angebotsfrist schriftlich vorzulegen und zum Bietergespräch in Papierform einzureichen und die Ausführungen sind in 7-facher Ausfertigung zu übergeben.
Insofern ist ein Preisangebot zu unterbreiten, das sich an der HOAI orientiert (unter Berücksichtigung der Entscheidung des EuGH), wobei auch erkennbar sein muss, welche Vergütung auf die jeweiligen geforderten Planungsleistungen und besonderen Leistungen entfällt und unter Angabe von Stundensätzen sowie Nebenkosten.
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Ferner ist hinsichtlich der Sanierungsleistung der Bestandsgebäude der Umbauzuschlag nach HOAI zu berücksichtigen.
Als Besondere Leistungen sind die Entwurfsvermessung, Baugrunduntersuchungen, SiGeKo, sowie abfallrechtliche Erkundungen, Bewertungen, Zwischenlagerkonzepte sowie die Entsorgung von überschüssigem Aushub (wegen des abzubrechenden Gebäudeteils) vorzusehen. Diese sind pauschaliert oder basierend auf Stundenhonoraren anzubieten.
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Bei der Angabe von Stundensätzen ist nach den jeweiligen Qualifikationen der Projektausführenden (Projektleiter, stellvertretender Projektleiter, Büroangestellte u. a.) zu unterscheiden.
Darüber hinaus sind neben dem Nettobetrag die gesetzliche Mehrwertsteuer sowie der Bruttobetrag zu benennen.
Es ist aufzuführen, wie bzw. in welchen zeitlichen Intervallen das Honorar abgerechnet werden soll und nachgewiesen wird, wie dieses gegenüber der Fördermittelgeberin zur Abrechnung kommen soll.
Die angegebene Schätzung seitens der Auftraggeberin hinsichtlich des Honorarwerts beruht nicht auf einer konkreten Vorplanung. Die Bewertung der abgegebenen Honorar- und Preisangebote erfolgt nicht in Relation zu der Schätzung des Gesamtwerts der Leistung.
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Der Bieter soll auch darstellen, dass und wie die Einhaltung sämtlicher förderrechtlicher Anforderungen zur Abrechnung der vereinbarten Vergütung erfolgen soll.
Im Anschluss an das Bietergespräch wird neben der kurzen Präsentation des Preisangebotes auch das in Papierform im Rahmen der Angebotsabgabe und zum Bietergespräch vorgelegte Preisangebot ausschließlich von dem bewerten Personenkreis unter den nachstehenden Bewertungsmaßstäben bewertet.
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Das jeweilige Preisangebot soll einen Umfang von 6 DIN A4-Seiten unter Verwendung des beiliegenden Honorarermittlungsblattes und bei üblicher Schriftgröße nicht überschreiten.
Honorarangebot – Höhe/Bewertung
Die Bewertung des Honorarangebots erfolgt nach Punkten, die anschließend gewichtet werden.
Dabei werden die Angebotspreise Hi der Bieter zueinander in Beziehung gesetzt und anschließend wird ermittelt, um wie viel Prozent sich die Angebotspreise Hi vom niedrigsten Angebotspreis Hmin unterscheiden.
Dabei erhält der Quotient Hmin: Hmin = 1 für das beste Preisverhältnis 5 Wertungspunkte (Bi). Alle übrigen Quotienten werden bei den höher liegenden Preisen Hi kleiner als 1 und die Wertungspunkte (Bi) liegen entsprechend niedriger. Sollte ein Wertungspunkt (Bi) kleiner als 1 ermittelt werden, so wird ebenfalls ein Punkt vergeben.
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Zusätzliche allgemeine Hinweise
Im Anschluss an das Bietergespräch werden neben der Präsentation der Ausführungen zu den vorstehenden Anforderungen auch die bereits im Rahmen der Angebotsabgabe eingereichten und in Papierform vorgelegten Ausführungen ausschließlich von dem im Bietergespräch anwesenden Personenkreis hinsichtlich der Form und des aufgeführten Inhaltes bewertet.
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Eine Kostenerstattung gegenüber dem Bewerber für die Erstellung der Ausführungen, abgesehenen von der gesondert benannten Vergütung für die skizzenhafte Darstellung, erfolgt ausdrücklich nicht.
Im Übrigen wird auf die anliegenden Ausschreibungsunterlagen verwiesen.

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Leipzig
Postanschrift: Braustraße 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3419970 📞
E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de 📧
Fax: +49 3419971049 📠
Internetadresse: http://www.lds.sachsen.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren:
Verstöße im Sinne von § 135 Abs. 1 GWB (Unwirksamkeit des Vertrages) sind in einem Nachprüfungsverfahren innerhalb von 30 Kalendertagen ab Kenntnis des Verstoßes, jedoch nicht später als 6 Monate nach Vertragsschluss geltend zu machen. Hat die Auftraggeberin die Auftragsvergabe im EU-Amtsblatt bekannt gemacht, endet die Frist zur Geltendmachung der Unwirksamkeit 30 Kalendertage nach Veröffentlichung der Bekanntmachung der Auftragsvergabe im Amtsblatt der EU (§ 135 Abs. 2 GWB). Ein Nachprüfungsverfahren ist nur bei Einhaltung nachfolgender Voraussetzungen zulässig: Verstöße gegen Vergabevorschriften, die der Bewerber im Vergabeverfahren erkannt hat, sind gegenüber der Auftraggeberin innerhalb von 10 Kalendertagen nach Kenntnis über das Nachrichtenportal bei www.eVergabe.de zu rügen. Der Ablauf der Frist nach § 134 Abs. 2 GWB bleibt unberührt. Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung genannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber der Auftraggeberin über das Nachrichtenportal bei www.eVergabe.de zu rügen. Die Frist beginnt mit der Kenntnis des Vergabeverstoßes und endet mit Ablauf des zehnten Kalendertages, spätestens jedoch mit Ablauf der in der Bekanntmachung bzw. den Vergabeunterlagen genannten Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass nach Ablauf dieser Frist Vergabeverstöße, die aus der Bekanntmachung oder den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht mehr gerügt werden können. Ein Nachprüfungsantrag ist binnen 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung der Auftraggeberin, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, einzureichen (§ 160 Abs. 3 GWB). Die Auftraggeberin informiert im Sinne des § 134 GWB spätestens 10 Kalendertage vor dem Vertragsschluss denjenigen bzw. diejenigen Bieter, deren Angebote nicht berücksichtigt werden sollen über den Namen des Unternehmens, dessen Angebot angenommen werden soll, über die Gründe der vorgesehenen Nichtberücksichtigung ihres Angebots und über den frühesten Zeitpunkt des Vertragsschlusses. Die Mitteilungen erfolgen ausschließlich auf www.eVergabe.de an den Bieter. Mit der Abgabe des Teilnahmeantrags erklärt sich der Bieter damit einverstanden und verpflichtet sich, dass der Schriftverkehr ausschließlich über www.eVergabe.de erfolgt und zwar auch in Bezug auf die Mitteilung über beabsichtigte Rechtsbehelfe seitens des Bieters. Weiterhin erklärt sich der Bieter einverstanden, dass den nicht berücksichtigten Bietern der Name des erfolgreichen Bieters mitgeteilt wird. Im Übrigen verweisen wir auf die anliegenden Ausschreibungsunterlagen.
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Quelle: OJS 2020/S 190-458965 (2020-09-25)
Bekanntmachung über vergebene Aufträge (2020-12-28)
Objekt
Umfang der Beschaffung
Kurze Beschreibung: Siehe Ausschreibungstext.
Gesamtwert des Auftrags: 2605042.02 EUR 💰
Metadaten der Bekanntmachung
Dokumenttyp: Bekanntmachung über vergebene Aufträge
Gemeinsames Vokabular für öffentliche Aufträge (CPV)
Zusätzlicher CPV-Code: Dienstleistungen von Architekturbüros bei Gebäuden 📦

Verfahren
Angebotsart: Entfällt

Referenz
Daten
Absendedatum: 2020-12-28 📅
Veröffentlichungsdatum: 2020-12-31 📅
Kennungen
Bekanntmachungsnummer: 2020/S 255-641980
Verweist auf Bekanntmachung: 2020/S 190-458965
ABl. S-Ausgabe: 255
Zusätzliche Informationen
Siehe Ausschreibungstext.

Objekt
Umfang der Beschaffung
Beschreibung der Optionen:
Beauftragung zunächst nur LPH 1-3; spätere Beauftragung von LPH 4 und jeweils anschließend LPH 5-7 und LPH 8-9 HOAI ist abhängig von der Fördermittelgwährung und der Baugenehmigung
Zusätzliche Informationen: Siehe Ausschreibungstext.

Verfahren
Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Vorstellung zur Projektorganisation/interne und externe Kommunikation
Darstellung und Herangehensweise an die Innenausstattung/Möblierung/Materialien/Farben/Raumakustik
Darstellung und Herangehensweise Kostenplanung und Kostensicherung
Darstellung und Herangehensweise an die zeitliche Umsetzung der Planung und Ausführung/Terminplanung/Terminsicherung
Methoden zur Sicherung der Kosteneffizienz/Qualitätsmanagement/Folgekosten/Nachhaltigleit Ökologie
Vorstellung des Projektteams/Verfügbarkeit der Projektbeteiligten/ Präsentation des Projektteams/technische Büroausstattung
Kostenkriterium (Name): Honorar mit Kosten/Nebenkosten/Stundenlöhne/Besondere Leistungen

Auftragsvergabe
Datum des Vertragsabschlusses: 2020-12-28 📅
Name: Büro Weidemüller Hochbauplanung
Postanschrift: Schuhgasse 5
Postort: Wurzen
Postleitzahl: 04808
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 342590190 📞
E-Mail: info@bw-hochbauplanung.de 📧
Land: Leipzig 🏙️
Gesamtwert des Auftrags: 396 550 EUR 💰
Informationen über Ausschreibungen
Anzahl der eingegangenen Angebote: 5

Ergänzende Informationen
Körper überprüfen
Name: 1. Vergabekammer des Freistaates Sachsen bei der Landesdirektion Leipzig
Internetadresse: http://www.ldl.sachsen.de 🌏
Informationen zu Fristen für Nachprüfungsverfahren: Siehe Ausschreibungstext.
Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Postanschrift: Braustraße 2
Postort: Leipzig
Postleitzahl: 04107
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 3419970 📞
E-Mail: vergabekammer@lds.sachsen.de 📧
Fax: +49 3419971049 📠
Quelle: OJS 2020/S 255-641980 (2020-12-28)