Gegenstand des Verfahrens sind Planungsleistungen der technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 4 und 5 angelehnt an § 53 HOAI, Leistungsphasen 2-8.
Es soll zunächst eine Vorplanung (ES-Bau, Leistungsphase 2 HOAI) mit dem Ergebnis einer Bauanmeldung (gem. RLBau) für die gesamte Maßnahme, das heißt für den 1., den 2. sowie einen 3. Bauabschnitt, erstellt werden.
Anschließend soll für den 1. Bauabschnitt stufenweise die weitere Planung beauftragt werden (Leistungsphasen 3-8 gem. HOAI).
Die Leistungsphasen 3 bis 8 des zweiten und dritten Bauabschnittes sind optional. Vorbehaltlich der Finanzierungszusagen sollen diese jedoch mittelfristig beauftragt und erbracht werden.
Deadline
Die Frist für den Eingang der Angebote war 2020-02-21.
Die Ausschreibung wurde veröffentlicht am 2020-01-16.
Objekt Umfang der Beschaffung
Titel:
“Fachplanung Technische Ausrüstung/ELT – Grundsanierung des Gebäudes 3403 der Leibniz Universität Hannover
3403_20_002”
Produkte/Dienstleistungen: Planungsleistungen im Bauwesen📦
Kurze Beschreibung:
“Gegenstand des Verfahrens sind Planungsleistungen der technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 4 und 5 angelehnt an § 53 HOAI, Leistungsphasen 2-8.
Es soll...”
Kurze Beschreibung
Gegenstand des Verfahrens sind Planungsleistungen der technischen Ausrüstung, Anlagengruppen 4 und 5 angelehnt an § 53 HOAI, Leistungsphasen 2-8.
Es soll zunächst eine Vorplanung (ES-Bau, Leistungsphase 2 HOAI) mit dem Ergebnis einer Bauanmeldung (gem. RLBau) für die gesamte Maßnahme, das heißt für den 1., den 2. sowie einen 3. Bauabschnitt, erstellt werden.
Anschließend soll für den 1. Bauabschnitt stufenweise die weitere Planung beauftragt werden (Leistungsphasen 3-8 gem. HOAI).
Die Leistungsphasen 3 bis 8 des zweiten und dritten Bauabschnittes sind optional. Vorbehaltlich der Finanzierungszusagen sollen diese jedoch mittelfristig beauftragt und erbracht werden.
1️⃣
Ort der Leistung: Region Hannover🏙️
Hauptstandort oder Erfüllungsort: Appelstraße 11/11a
30167 Hannover
Beschreibung der Beschaffung:
“Das zu sanierende Gebäude 3403 befindet sich in der Appelstraße 11/11a in der Nordstadt von Hannover auf einem voll erschlossenen Grundstück. Veränderungen...”
Beschreibung der Beschaffung
Das zu sanierende Gebäude 3403 befindet sich in der Appelstraße 11/11a in der Nordstadt von Hannover auf einem voll erschlossenen Grundstück. Veränderungen der vorhandenen äußeren Erschließung (Ver- und Entsorgungsanlagen) sind nicht erforderlich. Für das Gebäude besteht kein Denkmalschutz. Das Gesamtgebäude besteht aus 2 zusammenhängenden Baukörpern bzw. Trakten, die komplett unterkellert sind und sich wie folgt aufgliedern:
— Trakt A, bestehend aus nördlich: Stahlbetonskelettbau, UG-5. OG und DG (Technikgeschoss); südlich: Verbindungstrakt mit UG und EG/Büroriegel,
— Trakt B // nördlich: Halle mit Sheddach, UG, EG und teilweise 1. OG (nur an der Nord- und Westseite); südwestlich: Halle in Stahlbaukonstruktion.
Die Maßnahme wird in 3 Bauabschnitte (BA) aufgeteilt.
Der 1. BA umfasst die westliche Hälfte von Verbindungstrakt und Halle bis zur Brandwand. Der 2. BA umfasst die östliche Hälfte von Verbindungstrakt und Halle.
Der 3. BA umfasst den Büroriegel mit Untergeschoss.
Ein Schaubild der Gebäudeteile und Bauabschnitte ist als Anlage bei den Bewerbungsunterlagen zu finden.
Es soll zunächst eine Vorplanung (LPH 2 § 55 HOAI) mit dem Ergebnis einer Bauanmeldung (gem. RLBau) für die gesamte Maßnahme, das heißt für den 1., 2. und den 3. BA, erstellt werden.
Anschließend soll für den 1. BA mit einer Nutzfläche von ca. 2 900 qm stufenweise die weitere Planung (LPH 3- 8 gem. § 55 HOAI) beauftragt werden.
Die Umsetzung des 1. BA ist für 2021 bis 2023 vorgesehen.
Die zu planenden Bereiche sollen gem. Nutzerbedarf hergerichtet werden. Dies umfasst den teilweisen Umbau und umfangreiche bauliche und technische Sanierungen im Innenraum. Die Nutzung besteht hauptsächlich aus Versuchshallen und Laboren, sowie teilweise Lagerräumen im Untergeschoss. Zudem soll die äußere Hülle des Gebäudes saniert werden.
Dafür wurden überschlägig Kosten von ca. 8 Mio. EUR brutto inkl. Baunebenkosten ermittelt.
In dem Gebäudeteil des 1. BA wechseln zum großen Teil die Nutzer. Daher sind die Raumarten an den Bedarf anzupassen. Im 1. Obergeschoss sollen hauptsächlich chemische und biologische Labore eingerichtet werden. Im Erdgeschoss ist die Anordnung großformatiger Prüf- und Versuchseinrichtungen vorgesehen.
Durch die Notwendigkeit, die gesamte Haustechnik zu erneuern, sowie die laut Brandschutzkonzept notwendigen Ertüchtigungsmaßnahmen, erfolgt eine komplette Sanierung innerhalb des Gebäudes im Bereich des 1. BA.
Dies schließt folgende Einzelmaßnahmen ein:
— Rückbau und Anpassung an die neue Nutzung,
— Rückbau und Erneuerung der abgehängten Decken zur Aufnahme der technischen Anlagen und zur Herstellung des Brandschutzes,
— Ertüchtigung der Innen- und Flurwände gem. Brandschutzbericht,
— Herstellen von Fluchtwegen und Entrauchungen,
— Herstellen der geforderten Labor- und Werkstattbereiche nach Raumprogramm,
— die Betonfassadenplatten der Halle mit Sheddach, Trakt B sind stark beschädigt. Eine Sanierung und Dämmung soll erfolgen,
— die Dächer in den zu sanierenden Bereichen sind beschädigt und teilweise undicht. Zusätzlich werden neue Durchführungen für Haustechnik (Lüftungsanlage, Digestorien) erforderlich. Insofern ist die vorhandene Dichtungsebene abgängig und soll durch einen gedämmten Aufbau ersetzt werden.
Die Planung des 2. und 3. BA erfolgt optional im Anschluss an den 1. BA. Der Gebäudeteil des 2. BA hat ebenfalls eine Nutzfläche von etwa 2 900 qm. Auch hier sind Räume dem neuen Bedarf entsprechend und zwecks optimierter Unterbringung zu sanieren und herzurichten. Der 3. BA hat eine Nutzfläche von ca. 6 500 qm.
Es ist beabsichtigt, die Verhandlungsgespräche in der 18. KW 2020 zu führen.
Mehr anzeigen Vergabekriterien
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Darstellung der Herangehensweise an die gestellte Aufgabe
Qualitätskriterium (Gewichtung): 5 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Beschreibung der sanierungsspezifischen Aspekte einer Planung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 15 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Zusammenarbeit mit Fachplanern und der Auftraggeberin
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bauabschnittsbildung/Brandschutzthemen
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Intervalle und Sicherstellung der örtlichen Präsenz
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Sicherstellung eines störungsfreien Bauablaufes
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Methoden der Terminverfolgung
Qualitätskriterium (Gewichtung): 10 %
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Methoden Kostenverfolgung/-optimierung/-sicherung bei Sanierungen im Bestand
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektleitung
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Bauleitung
Qualitätskriterium (Bezeichnung): Projektteam
Kostenkriterium (Name): Honorarangebot
Kostenkriterium (Gewichtung): 10 %
Dauer
Datum des Beginns: 2020-06-01 📅
Datum des Endes: 2023-12-31 📅
Informationen über die Begrenzung der Zahl der einzuladenden Bewerber
Vorgesehene Mindestanzahl: 3
Maximale Anzahl: 5
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern:
“Hinweise zur Bewertung der Auswahlkriterien:
Die Auswahl der Bewerber*innen erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben,...”
Objektive Kriterien für die Auswahl der begrenzten Anzahl von Bewerbern
Hinweise zur Bewertung der Auswahlkriterien:
Die Auswahl der Bewerber*innen erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten. Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt 500 Punkte. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Die Auftraggeberin behält sich das Recht vor, für den Fall gleichwertiger Bewerbungen per Los zu entscheiden. Für den Teilnahmewettbewerb bezieht sich der Auftraggeber auf Eigenerklärungen. Sollte sich im Verlauf des Verfahrens herausstellen, dass die Erklärungen nicht der Wahrheit entsprechen, wird der Bewerber aus dem Verfahren – unabhängig vom Verfahrensstand – ausgeschlossen. Die Auftraggeberin behält sich das Recht vor, in Zweifelsfällen Nachweise zu verlangen oder nähere Informationen einzuholen.
Bewertungsmatrix
Finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit:
1.1) Nettogesamtumsatz für Dienstleistungen im Leistungsbild technische Ausrüstung, ALG 4 und 5 im Sinne §53 HOAI in Euro im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre (2017, 2018, 2019): Wichtung 10 %
Mindestanforderung: min. 200 000 EUR p. a. im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre.
Fachliche Eignung:
2.1.1) Festangestellte Mitarbeiter*innen mit Hochschulabschluss (einschließlich Führungskräfte) der für die ALG 4 und 5 entsprechenden Fachrichtungen im Leistungsbild technische Ausrüstung, ALG 4 und 5 im Sinne § 53 HOAI im Mittel der letzten 3 Jahre (2017, 2018, 2019): Wichtung 5 %
Mindestanforderung: 3 festangestellte Mitarbeiter*innen im Mittel der letzten 3 Jahre.
Projektleitung:
2.1.2) Dauer der Berufserfahrung im Leistungsbild technische Ausrüstung, ALG 4 und 5 im Sinne § 53 HOAI insgesamt in Jahren: Wichtung 10 %
Mindestanforderung: mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Leistungsbild technische Ausrüstung, ALG4 und 5 im Sinne § 53 HOAI;
2.1.3) Bearbeitung eines oder bei der der unter 2.2 benannten Projekte in der Position als ProjektleiterIn/stellvertretender ProjektleiterIn: Wichtung 5 %
Bauleitung:
2.1.4) Dauer der Berufserfahrung in der LPH 8 im Leistungsbild technische Ausrüstung, ALG 4 und 5 im Sinne § 53 HOAI insgesamt in Jahren: Wichtung 10 %
Mindestanforderung: mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in der LPH 8 im Leistungsbild technische Ausrüstung, ALG 4 und 5 im Sinne § 53 HOAI;
2.1.5) Bearbeitung eines oder beider der unter 2.2 benannten Projekte in der Position als BauleiterIn/stellvertretender BauleiterIn: Wichtung 5 %
Referenzprojekte (max. 2 Projekte zzgl. ggfs. 2 ergänzende für die Punkte 2.3 und 2.4).
Mindestanforderungen:
— mindestens ein Referenzprojekt einer Modernisierung i. S. § 2(7) HOAI,
— mindestens ein Referenzprojekt für einen öff. AG gem. § 98 GWB,
— mindestens ein Referenzprojekt mit Laboren oder physikalischen Prüf- und Messräumen.
2.2.1) LPH 2-3 § 55 HOAI 2013 im Projekt bearbeitet: Wichtung 4 %;
2.2.2) LPH 4-5 § 55 HOAI 2013 im Projekt bearbeitet: Wichtung 6 %;
2.2.3) LPH 6-8 § 55 HOAI 2013 im Projekt bearbeitet: Wichtung 6 %;
2.2.4) Modernisierung im Sinne HOAI §2(7): Wichtung 14 %;
2.2.5) Gebäudeart: Wichtung 6 %;
2.2.6) Projekt vergleichbarer Größenordnung in Bezug auf die BGF: Wichtung 4 %;
2.2.7) Projektkosten netto (KG 300-400 DIN 276): Wichtung 4 %.
2.3) öffentlicher Auftraggeber im Sinne GWB §98: ohne Wichtung, nur Nachweis.
2.4) Labore oder physikalische Prüf- und Messräume im Projekt bearbeitet: ohne Wichtung, nur Nachweis.
Der Nachweis der Punkte 2.3 und 2.4 muss nicht zwangsläufig innnerhalb der Referenzprojekte 1 und 2 erfolgen. Es können hierzu auch ergänzende Referenzprojekte 3 und 4 angeführt werden, die nur jeweils dieses Mindestkriterium 2.3 oder 2.4 nachweisen. Es dürfen nur Referenzprojekte benannt werden, welche die folgende Bedingungen erfüllen: Abschluss der Leistungsphase 8 im Sinne HOAI 2013 §34 nach dem 1.1.2015.
Die Bewertungsmatrix ist dem Bewerbungsformblatt beigefügt.
Mehr anzeigen Informationen über Optionen
Optionen ✅
Beschreibung der Optionen:
“Zunächst erfolgt die Beauftragung der LPH 2 (Bauanmeldung gem. RL-Bau) für die Bauabschnitte eins, 2 und 3.
Die Leistungsphasen 3 bis 8 für den ersten...”
Beschreibung der Optionen
Zunächst erfolgt die Beauftragung der LPH 2 (Bauanmeldung gem. RL-Bau) für die Bauabschnitte eins, 2 und 3.
Die Leistungsphasen 3 bis 8 für den ersten Bauabschnitt werden anschließend stufenweise beauftragt. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs der Leistungen durch den Auftraggeber verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise, zu erbringen.
Die Leistungsphasen 3 bis 8 für den zweiten und dritten Bauabschnitt sind aufgrund noch ausstehender Finanzierungsfreigaben optional und werden zunächst nicht beauftragt. Ein Rechtsanspruch auf die Beauftragung dieser Leistungen für den 2. und 3. Bauabschnitt besteht nicht.
Mehr anzeigen Beschreibung
Zusätzliche Informationen:
“Das Vergabeverfahren wird elektronisch in der webbasierten E-Vergabeplattform vergabe.niedersachsen.de durchgeführt.
Die elektronische Teilnahme an...”
Zusätzliche Informationen
Das Vergabeverfahren wird elektronisch in der webbasierten E-Vergabeplattform vergabe.niedersachsen.de durchgeführt.
Die elektronische Teilnahme an Vergabeverfahren sowie die Registrierung für die E-Vergabeplattform sind für Bieter vollständig kostenfrei.
Die von der Vergabestelle übermittelten Informationen werden entweder direkt in der bzw. über die Oberfläche der E-Vergabeplattform bzw. dem virtuellen Projektraum zum Vergabeverfahren (z. B. Bekanntmachungen, Kommunikationsnachrichten) oder innerhalb der Plattform bzw. virtuellen Projekträume als Datei-Downloads bereitgestellt (Vergabeunterlagen oder Anhänge zu Kommunikationsnachrichten).
Zur Nutzung der E-Vergabeplattform bis zur Abgabe elektronischer Teilnahmeanträge und Angebote sind lediglich ein aktueller Internet-Browser sowie ein Internetzugang erforderlich.
Für die Abgabe elektronischer Angebote, Teilnahmeanträge, Interessenbekundungen und Interessenbestätigungen wird innerhalb der E-Vergabeplattform ein kostenfreies Bietertool bereitgestellt. Das Bietertool ist eine Desktop-Anwendung, welche auf Ihrem Computer installiert werden muss. Die Dateien zur Installation des Bietertools werden im entsprechenden Projektraum des Vergabeverfahrens für das entsprechende Betriebssystem zum Download angeboten.
Bitte beachten Sie hierzu auch die entsprechende Datei zu weitergehenden Informationen zur Vergabeplattform.
Bewerbungsverfahren:
Die Auswahl der Bewerber erfolgt auf Grundlage der zum Nachweis der Eignung geforderten Angaben, Erklärungen und Unterlagen mit einem Schwerpunkt bei den Referenzprojekten (siehe II.2.9).
Die maximal erreichbare Punktzahl beträgt 500 Punkte. Soweit die Mindestanforderungen erfüllt sind, ist die Rangfolge der erreichten Punkte für die Auswahl maßgebend. Falls die Zahl der Bewerber, die die Bedingungen erfüllen und eine entsprechende Punktzahl erreichen, die aufzufordernde Höchstzahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber überschreitet und die aufzufordernden Bewerber wegen Punktgleichstand nicht zweifelsfrei bestimmt werden können, werden die letztrangigen Bewerber, die angenommen werden sollen, durch Losverfahren unter den Bewerbern mit gleichem Punktestand ausgewählt, die zum Überschreiten der Höchstzahl der aufzufordernden Bewerber führen.
Eine Bewerbung mittels postalischer Papierform, E-Mail oder Fax ist nicht zulässig!
Die Bewerbungsunterlagen verbleiben beim Auftraggeber. Ein Anspruch auf Kostenerstattung besteht nicht. Weitere Auskünfte sind nur auf Anfrage über die Vergabeplattform erhältlich. Die Anfragen sind so zuformulieren, dass eine klare Antwort möglich ist. Die Bewerber haben sich durch regelmäßige Kontrolle der Internetseite selbst über Antworten auf Bewerberfragen oder Änderungen der Bewerbungsunterlagen zu informieren.
Enthalten die Vergabeunterlagen nach Auffassung des Bewerbers Unklarheiten, so hat er unverzüglich und vor Abgabe des Teilnahmeantrags darauf hinzuweisen.
Es werden nur Anfragen zugelassen und beantwortet, die so rechtzeitig eingehen, dass der Auftraggeber 7 Tage vor Ablauf der Bewerbungsfrist die zusätzlichen Auskünfte erteilen kann.
Rechtliche, wirtschaftliche, finanzielle und technische Informationen Bedingungen für die Teilnahme
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen:
“— Bewerber mit Sitz in Deutschland: Vorlage eines Handelsregisterauszugs (nicht älter als Januar 2019) falls die Bewerberform dies vorsieht,
— Bewerber mit...”
Liste und kurze Beschreibung der Bedingungen
— Bewerber mit Sitz in Deutschland: Vorlage eines Handelsregisterauszugs (nicht älter als Januar 2019) falls die Bewerberform dies vorsieht,
— Bewerber mit Sitz im Ausland müssen mit dem Teilnahmeantrag die Erlaubnis der Berufsausübung im Staat ihrer Niederlassung nachweisen, soweit hierfür eine im Anhang XI der Richtlinie 2014/24/EU des Europäischen Parlaments und des Rates aufgeführte Registereintragung einschlägig ist; bei Bewerbergemeinschaften gilt dies für jedes Mitglied.
Mehr anzeigen Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien: Siehe unter II.2.9).
Bedingungen für die Teilnahme
“Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft muss im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre (2016, 2017, 2018) pro Jahr mindestens 200 000 EUR Umsatz mit...”
Der Bewerber/die Bewerbergemeinschaft muss im Mittel der letzten 3 Geschäftsjahre (2016, 2017, 2018) pro Jahr mindestens 200 000 EUR Umsatz mit Planungsleistungen im Leistungsbild technische Ausrüstung, ALG 4 und 5 § 53 HOAI vorweisen können.
Mehr anzeigen Technische und berufliche Fähigkeiten
Liste und kurze Beschreibung der Auswahlkriterien: Siehe unter II.2.9).
Bedingungen für die Teilnahme
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten):
“1) Mindestens 3 festangestellte Mitarbeiter*innen mit Hochschulabschluss der für die ALG 4 und 5 entsprechenden Fachrichtungen im Mittel der letzten 3...”
Bedingungen für die Teilnahme (technische und berufliche Fähigkeiten)
1) Mindestens 3 festangestellte Mitarbeiter*innen mit Hochschulabschluss der für die ALG 4 und 5 entsprechenden Fachrichtungen im Mittel der letzten 3 Jahre;
2) Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung im Leistungsbild technische Ausrüstung, ALG 4 und 5 gem. § 53 HO AIder designierten Projektleitung;
3) Mindestens 5 Jahre Berufserfahrung in der LPH 8 im Leistungsbild technische Ausrüstung, ALG 4 und 5gem. § 53 HOAI der designierten Bauleitung;
4) Mindestens ein Referenzprojekt einer Modernisierung i. S. § 2 (7) HOAI;
5) Mindestens ein Referenzprojekt für einen öff. Auftraggeber gem. § 98 GWB;
6) Mindestens ein Referenzprojekt mit Laboren oder physikalischen Prüf- und Messräumen.
Mehr anzeigen Bedingungen für den Vertrag
Bedingungen für die Vertragserfüllung:
“Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 3 000 000 EUR je Schadensfall für Personenschäden...”
Bedingungen für die Vertragserfüllung
Der Auftragnehmer hat im Auftragsfall eine Berufshaftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mind. 3 000 000 EUR je Schadensfall für Personenschäden sowie 3 000 000 EUR für sonstige Schäden nachzuweisen und für die gesamte Dauer des Vertrages aufrechtzuerhalten. Eine Erklärung, dass diese besteht bzw. im Auftragsfall abgeschlossen wird, ist erforderlich. Die Maximierung der Ersatzleistung muss mindestens das Zweifache der Deckungssumme betragen. Bei Bietergemeinschaften muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen.
Verfahren Art des Verfahrens
Wettbewerbliches Verfahren mit Verhandlung
Administrative Informationen
Frist für den Eingang von Angeboten oder Teilnahmeanträgen: 2020-02-21
09:00 📅
Voraussichtliches Datum der Versendung der Aufforderungen zur Angebotsabgabe oder zur Teilnahme an die ausgewählten Bewerber: 2020-03-23 📅
Sprachen, in denen Angebote oder Teilnahmeanträge eingereicht werden können: Deutsch 🗣️
Der nachstehende Zeitrahmen ist in Monaten ausgedrückt.
Mindestzeitraum, in dem der Bieter das Angebot aufrechterhalten muss: 3
Ergänzende Informationen Zusätzliche Informationen
Bekanntmachungs-ID: CXQ6YRGYGGM
Körper überprüfen
Name:
“Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung”
Postanschrift: Auf der Hude 2
Postort: Lüneburg
Postleitzahl: 21339
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 413115-2943📞
E-Mail: vergabekammer@mw.niedersachsen.de📧 Verfahren zur Überprüfung
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren:
“Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den...”
Genaue Informationen über Fristen für Überprüfungsverfahren
Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein.
Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB).
Der Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB ebenfalls unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden.
Der Vergabenachprüfungsantrag ist ferner nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Der Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB schließlich dann unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Für die weiteren Voraussetzungen der Zulässigkeit wird auf §§ 160 und 161 GWB verwiesen.
Mehr anzeigen Dienststelle, bei der Informationen über das Überprüfungsverfahren eingeholt werden können
Name: Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover
Postanschrift: Welfengarten 1
Postort: Hannover
Postleitzahl: 30167
Land: Deutschland 🇩🇪
Telefon: +49 511762-14910📞
E-Mail: vergabe.gm@zuv.uni-hannover.de📧
Fax: +49 511762-19036 📠
URL: https://www.uni-hannover.de/🌏
Quelle: OJS 2020/S 014-028413 (2020-01-16)